Kiewer Junta und ihre Unterstützer setzen weiter auf Gewalt und Einschüchterung

Die rechtsradikale Kiewer Junta und ihre Unterstützer setzen in der Auseinandersetzung mit politisch Andersdenkenden weiter auf rohe Gewalt von Schlägertrupps, Milizen und Spezialkräften sowie auf eine parteiliche Strafverfolgung, die ihre Gegner mit auf konstruierten Vorwürfen überzieht und die Gewalt ihrer rechtsextremen Anhänger konsequent ignoriert. Bestärkt wird das faschistische Regime darin von den USA, der EU und der UNO.

Was die Gewalt der Anhänger der Junta angeht, so ist da zunächst einmal festzuhalten, dass der besonders im vornehmlich russisch-sprachigen Süden und Osten der Ukraine beliebte Präsidentschaftskandidat Oleg Zarev in der Nacht vom Montag auf Dienstag erneut von einem Mob von Unterstützern der faschistischen Junta in Kiew überfallen wurde. Oleg Zarev, Abgeordenter der ukrainischen Rada und offiziell registrierter Kandidat zu den von der Kiewer Junta für den Mai ausgerufenen Präsidentschaftswahlen, war nach Kiew gereist, um dort am Montag Abend im ukrainischen Fernsehsender ICTV für die seiner Ansicht nach notwendige Versöhnung zwischen dem Westen und dem Osten der Ukraine zu werben. Während des Live ausgestrahlten Auftritts von Oleg Zarev in der ICTV-Sendung „Freies Wort“ versammelte sich vor dem Studio des Senders in Kiew ein Mob von Unterstützern der faschistischen Junta, der damit drohte, den Sender zu stürmen, wenn der Sender Oleg Zarev nicht das Wort verbiete. Auf dem Weg aus dem Studio des Senders wurde Oleg Zarev von dem Mob der Unterstützer der faschistischen Junta angegriffen und schwer zusammengeschlagen. Von einer Spezialeinheit der Polizei in letzter Minute davor gerettet, von dem Mob gelyncht zu werden, und ins Gebäude der Staatsanwaltschaft verfrachtet, wurde der von der prügel gezeichnete Präsidentschaftskandidat Oleg Zarev dort von einem Propagandasender der Junta gefragt, ob er denn jetzt, nachdem er zusammengeschlagen wurde, endlich seine Präsidentschaftskandidatur zurückziehe, woraufhin Oleg Zarev antwortete, er werde seine Kandidatur unter keinen Umständen zurückziehen.

Die seit dem Putsch vom zur faschistischen Svoboda-Partei gehörenden Oleh Makhnitsky kommissarisch geführte ukrainische Generalstaatsanwaltschaft reagierte auf den faschistischen Überfall auf den Präsidentschaftskandidaten Oleg Zarew in der Weise, dass sie in einer Pressemitteilung bekanntgab, gegen Oleg Zarew ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes von Separatismus eröffnet zu haben. Die faschistisch geführte Kiewer General-Staatsanwaltschaft entsprach mit der Einleitung des Verfahrens in der Tendenz den Wünschen von Svoboda-Führer Tyagnibok, der kurz zuvor gefordert hatte, Oleg Zarev die Präsidentschaftskandidatur zu entziehen, und Putschistenführer Klitschko, der kurz zuvor gefordert hatte, Oleg Zarew, die parlamentarische Immunität zu entziehen.

Gianni Magazzeni, ein Verterter des von den USA und ihren Lakaien dominierten und bereits in Bezug auf Libyen und Syrien als völlig verlogen bekannten UN-Menschenrechtsrates, erklärte nach dem erneuten brutalen Angriff auf den besonders bei der russisch-sprachigen Bevölkerung beliebten Präsidentschaftskandidaten Oleg Zarev am Dienstag anlässlich des soeben erschienenen Berichtes des UN-Menschenrechtsrats zur Gewalt in der Ukraine laut dem EU-Propaganda-Sender Euronews zynisch: „Der Bericht stellt klar, dass es keinen glaubwürdigen Beweis dafür gibt, dass die russischsprachige Bevölkerung in der Ukraine Anlass zur Sorge hätte.“ Das Abbrennen der Zentrale der russophilen KP der Ukraine durch Faschisten war demnach in den Augen der UN-Menschrechtsbeobachter kein Anlass zu Sorge.

Anderenorts hat die Kiewer Junta am Dienstag Morgen ihren am Montag angekündigten militärischen Großeinsatz zur Rückeroberung des Ostens der Ukraine aus den Händen der gegen die faschistische Junta revoltierenden Bevölkerung gestartet. Das erste Ziel der Junta war der Flughafen der nahe der zuvor bereits Opfer eines Angriffes der faschistischen Junta gewordenen Stadt Slaviansk liegenden Stadt Kramatorsk. Mit Hilfe von Kommandosoldaten, gepanzerten Fahrzeugen sowie Kampfflugzeugen und Militärhubschraubern gelang es den Kräften der Junta am Dienstag, das Flughafengebäude zu besetzen. Dazu, wie viele Menschen durch diesen militärischen Angriff der Junta auf die Region Donezk verletzt wurden, gibt es unetrschiedliche Angaben, von zwei Verletzten bis hin zu mehreren Toten. Der als „Anti-Terror-Operation“ deklarierte Militäreinsatz brach jedoch zusammen, als der Einsatzleiter der Kräfte der Junta, SBU-Vize Vasilij Krutov, sich hoffnungsvoll vor die Tore des Flughafens begab, um den dort anwesenden Personen ihre anstehende Befreiung vom Terrorismus durch einen Anti-Terror-Einsatz zu verkünden, und eine Frau ihm daraufhin entgegenrief: „Wer von uns soll hier ein Terrorist sein?“

Der Kiewer Putschist hatte im Angesicht der ihn ausbuhenden Bevölkerung darauf keine gute Antwort und flüchtete hinter die Barrikaden des Flughafens. Seitdem belagern die Bewohner der Stadt den Flughafen, die Spezialtruppen der Kiewer Junta halten soich darin verschanzt und der selbsternannte Junta-Präsident Turchinov sonnt sich im Erfolg der gelungenen Anti-Terror-Operation der Befreiung des Flughafens. US-Regierungssprecher Jay Carney machte anschließend mit einer offiziellen Erklärung deutlich, dass die USA, deren Geheimdienstchef John Brennan kurz zuvor seine faschistischen Freunde in Kiew besucht hat, den Militäreinsatz der Kiewer Nazi-Junta gegen die Bevölkerung der Region Doenzk unterstützen.

Um das schlechte Bild der Krieg und Faschismus unterstützenden „westlichen Wertegemeinschaft“ abzurunden, teilte die staatliche deutsche Märchenschau am Dienstag Nachmittag mit, der „Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis“ für Fernsehpropaganda sei in diesem Jahr unter anderem an die ARD-Propagandistin Golineh Atai verliehen worden, die sich in den letzten Monaten mit skrupellosen Lügen zum Anfachen von Bürgerkrieg in der Ukraine besonders auszeichnete. Golineh Atai darf sich damit nun offiziell auf den Spuren von ARD-Propagandist Jörg Armbruster sehen, der den Preis im letzten Jahr für seine schamlosen Lügen zum Anstacheln des sinnlosen Bürgerkrieges in Syrien erhalten hat, der bisher schon weit über Hunderttausend Tote gekostet hat. Unklar ist indes, inwieweit die deutsche Bevölkerung den verlogenen Propagandadreck von ARD-Journalisten weiterhin akzeptiert. Ein Tagesschau-Leser kommentierte die Preisvergabe an Golineh Atai mit den Worten: „Frau Atais „akribische Ernsthaftigkeit und unbedingter Willen zur Aufklärung“ sind mir besonders während der durchaus preisverdächtigen Maidanberichterstattung aufgefallen, als sie uns bei ihren Live-Schalten davon überzeugen wollte, dass dort keine Nazis wären, während gleichzeitig direkt hinter ihr im Bildhintergrund ein Fahnenmeer von Svoboda, Rechter Sektor und OUN-Fahnen zu sehen war.“

Die Aktisten der Volksrepublik Doenzk hissten am Dienstag unterdessen ihre Flagge auf dem Gebäude der Stadtverwaltung von Schachtersk. Auch während des von USA, EU und UNO unterstützten Terrors gegen die Bevölkerung des Südostens im Allgemeinen und der Region Donezk im Besonderen ging der Aufbau der Volksrepublik Donezk also weiter.

Nachtrag 10:30h: Der Kiewer Junta dienende Truppen haben am Mittwoch Morgen mit mehreren Hundert Soldaten und einigen Panzerfahrzeugen einen bewaffneten Angriff auf die etwa 200.000 Einwohner zählende Stadt Kramatorsk unternommen. Die Verteidiger der Volksrepublik Donezk in Kramorsk haben sich Ria Novosti zufolge in Erwartung des Angriffes in das Stadtinnere zurückgezogen und die Barrikaden an den Eingängen der Stadt in Brand gesetzt. Der Kiewer Junta nahestehende Propaganda-Kanäle räumten am Mittwoch Morgen ein, dass der Junta sechs zur Aggression gegen Kramatorsk benutzte Panzerfahrzeuge abhandengekommen sein sollen, die von Einwohnern der Stadt Kramatorsk blockiert und dann übernommen worden seien. Die für den der Kiewer Nazi-Junta nahestehenden deutschen „Spiegel“ tätige Propagandistin Raniah Salloum publizierte passend dazu ein Foto aus Kramatorsk, in dem ein offenbar mit Kräften der Volkswehr besetztes und mit russischer Flagge ausgestattetes Panzerfahrzeug zu sehen ist. Sie vermeldete dazu jedoch anders als die Sprachrohre der Kiewer Junta, die ukranischen Soldaten seien mit den Panzern zur pro-russischen Seite übergelaufen, weil die von milliardenschweren zionistischen Oligarchen getragene Kiewer Nazi-Junta ihnen seit Monaten ncihts zu essen gegeben habe. Der Junta scheint diese anscheinend erneut misslungene Aggression gegen die Bevölkerung der Volksrepublik Donezk jedoch immer noch nicht genug zu sein. Der die Kiewer Nazi-Junta unterstützende britische Propaganda-Kanal BBC meldete am Mittwoch Vormittag, eine zur Junta gehörende Kolonne von mindestens 20 weiteren Panzerfahrzeugen bewege sich von Westen in Richtung der Stadt Kramatorsk. In Donezk besetzten antifaschistische Aktivisten der gruppe „Oplot“ unterdessen das Rathaus und forderten ein Referendum über den zukünftigen Status der Region Donezk.

Nachtrag 11:00h: Übrigens, das zionistische Springerblättchen „Die Welt“ jammerte am Mittwoch Morgen „Prorussische Zivilisten attackieren Kiews Soldaten“ – aber kurz später, als die Leuchte in der Redaktion gemerkt hat, dass solches Gejammer der von der Springerpresse unterstützten Nazi-Junta Bände wider die eigene Propaganda-Linie spricht, änderte die den Titel des im Tonfall des Gejammers über „die bösen, bösen Russen“ geschriebenen Artikels schnell in: „Putin sieht die Ukraine am Rande eines Bürgerkriegs.“

Nachtrag 11:15h: RT hat ein Video von der Panzerkolonne der Selbstverteidigungskräfte von Kramatorsk veröffentlicht:

Nachtrag 11:30h: Rosinform berichtet, dass unterdessen antifaschistische Aktivisten in Odessa die „Volksrepublik Odessa“ ausgerufen haben und die Bevölkerung dazu aufrufen, die Bewegungen der Kräfte der Kiewer Junta in der Region Odessa an genau definierten Punkten zu blockieren.

Nachtrag 12:20h: Hier gibt es ein Video, das zeigt, wie die Volksrepublik Donezk in den Besitz der sechs Panzerfahrzeuge gekommen ist:

Als einer der Soldaten auf dem Panzer sagte, er sei nicht in der Absicht gekommen, auf irgendjemanden zu schießen, war das Eis gebrochen.

Nachtrag 12:40h: Die die Kiewer Nazi-Junta unterschützende zionistische Propaganda-Postille „New York Times“ meldet niedergeschlagen, dass der Panzerkonvoi der Volksrepublik Donezk inzwischen in der nahe Kramatorsk gelegenen Stadt Slaviansk angekommen ist, wo die Panzerfahrzeuge vor der befreiten Stadtverwaltung geparkt wurden.

3 Gedanken zu “Kiewer Junta und ihre Unterstützer setzen weiter auf Gewalt und Einschüchterung

  1. Gianni Magazzeni arbeitet für das OHCHR (Office of the United Nations High Commissioner for Human Rights), das nicht deckungsgleich mit dem UNHCR ist.
    Das OHCHR ist dem US(/UN)-Generalsekret(är) Ban Ki Mon untergeordnet, ohne dass da ein Rat mit reinredet.
    Chef des OHCHRs ist derzeit Ivan Simonovic, der sich seine ersten Sporen verdiente unter Franjo Tudjman, einem kroatischen Rassisten, Blut-und-Boden-Nationalisten und Antisemiten, dessen Milizen für die Ermordung von 20k -90k Serben und Vertreibung von 400k Serben verantwortlich waren. Später diente Simonovic als Justizminister unter Ivo Sander, der derzeit wegen Korruption für 10 Jahre im Gefängnis sitzt.
    Simonovic wurde für seine Rolle bei der Heranführung von Kroatien an EU und NATO mit seinem jetzigen Posten geadelt und da kann er sich schon mal im Sinne seiner Auftraggeber äußern.

  2. Bitte nicht das von den Massenmedien mißbrauchte Unwort „Aktivist“ verwenden, wie wäre es denn mit Anhänger, Unterstützer, Mitglieder………

  3. Das Parteibuch hat über Net News Global einen “netten” Text von Konstantin Wecker bei lebenshaus-alb.de verlinkt, und mich regt dieses Lebenshaus so langsam richtig auf.
    http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008451.html
    Vielleicht bin ich etwas zu empfindlich, aber, nachdem schon Christine Buchholz von den Linken sich bei Lebenshaus in Sachen Syrien auskotzen konnte, ein haarsträubender Artikel, und ständig irgendwelche transatlantisch unterwanderten und manipulierten Hanswurste der Friedensbewegung dort ihren Müll absondern konnten, ist für mich der Bock fett.
    K. Wecker meint z.B.: “Es wird auf allen Seiten gelogen, keine Frage. Und nein, die Friedensbewegung himmelt Herrn Putin nicht als aufrichtigen Heilsbringer an. Es gibt viele Gründe, ihm zu misstrauen. “
    Oder:
    Und ebenso hat natürlich Putin die Hand im Spiel, wenn es um die Sicherung seiner Märkte und Grenzen geht.“
    Oder: „
    Nein und abermals nein, ich bin genauso wenig Putinfreund wie ich im Irakkrieg Husseinfreund war. “
    K. Wecker ist wohl auch kein Freund vom syrischen Präsidenten oder von Muammar Gaddafi .
    Kann vielleicht mal jemand, der rethorisch gut drauf ist, dem Wecker, der mir auf den Wecker geht, einen offenen Brief schreiben, und ihm erklären, was Sache ist?.
    Wecker braucht dringend Nachhilfe, der schnallt ja gar nichts mehr. Und, es ist nicht der erste Bock, den er schießt.

    Vor „Müttergegen den Krieg Berlin-Brandenburg“ ziehe ich dagegen meinen Hut:
    http://einarschlereth.blogspot.de/2014/03/ukraine-deeskalation-statt-marsch-in.html#more
    Die haben den Mut, mit der sogenannten “Friedensbewegung” abzurechnen.
    Und Lebenshaus schwäbische Alb sollte nicht hier im Nachrichtenticker sein, oder wenn, dann mit dem Hinweis: mit der gebührenden Vorsicht lesen, transatlantische Propagandaschleuder.

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