SBU-Chef Alexander Yakimenko: Sniper gehörten zu Parubiy, US-Botschaft gab die Befehle

Der von den Putschisten in der Ukraine am 24.02.2014 für abgesetzt erklärte Chef des ukrainischen Geheimdienstes SBU, Generalmajor Alexander Yakimenko, hat sich seit dem 19.02.2014 erstmals wieder öffentlich geäußert und dem russischen TV-Kanal „Rossija 1“ ein Interview gegeben.

Das Interview bestätigt vieles, was bereits bekannt ist, enthält aber auch einige Überraschungen.

Nachfolgend hat das Parteibuch einige Teile der von „Rossija 1“ bereitgestellten Mitschrift, die von „Rossija 1“ zusammengefassenten Teile des Interviews sowie die Anmerkungen von „Rossija 1“ dazu ins Deutsche übersetzt.

Wie ist es Ihnen gelungen zu entkommen?

Ich bin doch ein Mann des Geheimdienstes.

Woher kamen die Sniper?

Die Schüsse kamen aus der Philharmonie. Dieses Gebäude kontrollierte der Kommandant des Maidan, Paruby. Von diesem Gebäude aus operierten Sniper und Menschen mit automatischen Waffen, insgesamt 20. Sie unterstützten den gewaltsamen Angriff auf die Polizisten, die bereits demoralisiert waren und, in der Tat, als es klopfte, flohen sie in Panik. Sie wurden von bewaffneten Männern verfolgt, die unterschiedlich bewaffnet waren. An diesem Punkt begann das Feuer durch die Leute, die die Polizisten angriffen, und sie begannen Verluste zu haben. Und das Alles geschah aus dem Gebäude der Philharmonie. Nach die erste Welle der Schüsse zu Ende war, bemerkten viele den Austritt aus diesem Gebäude, 20 Personen, gut gekleidet, speziell gekleidet, es gab Reisetaschen, für den Transport von Schützengewehren, es gab Kalashnikovs mit Zielfernrohren. Dies wurde auch gesehen. Und am Interessantesten ist, dass dies nicht nur unsere operativen Mitarbeiter sahen, sondern auch Vertreter des Maidan – Vertreter von „Swoboda,“ „Rechter Sektor,“ „Batkivshchyna“ und UDAR.

Die Sniper teilten sich dann Yakimenko zufolge in zwei Gruppen zu je zehn Leuten. Die eine der Gruppen verlor der SBU aus dem Blick. Die andere ging ins Hotel Ukraine. Das Morden ging weiter.

Aber wer hat geschossen?

Als die Schießerei weniger wurde, aber die Schüsse sich fortsetzten, kam zu mir eine Nachricht von „Recher Sektor“ und „Swoboda“ mit der Bitte, die Gruppe „Alpha“ zu verwenden, um diese Gebäude zu säubern, von Scharfschützen zu säubern.

Man hat sich an Sie gewandt?

Ja. Der „rechte Sektor“ und „Svoboda.“

Das heißt, den Worten des Generals zufolge hatten weder Yarosh noch Tyahnibok mt den Snipern zu tun. Oder mit den Anrufen beim SBU versuchten sie, sich ein Alibi zu verschaffen. Auf jeden Fall kamen die Mörder aus der Grube des Maidan-Kommandanten Parubiy – der jetzt der Sekretär des ukrainischen Sicherheitsrates im Kabinett Turchinova-Yatsenuk ist. Parubiy hat für den Kampf gegen die Scharfschützen nicht nach „Alpha“ gerufen.

Ich war bereit, das zu tun, aber um ins Innere des Maidan zu gelangen, brauchte ich die Zustimmung von Parubiy. Oder mich würden die „Selbstschutzkräfte“ in den Rücken treffen. Parubiy hat eine solche Zustimmung nicht gegeben. Auf den Maidan konnte kein Element einer Bewaffnung ohne eine Genehmigung von Parubiy gebracht werden, keine Pistole, kein Gewehr, insbesondere mit Zielfernohr. Wir hatten Informationen, dass an diesen Dingen Vertreter der ehemaligen Special Forces des GUR-Aufklärungsdienstes des Verteidigungsministeriums teilnahmen, die entlassen worden waren. Es gab Informationen, dass es Leute aus dem ehemaligen Jugoslawien waren, es gab Informationen über Söldner aus anderen Ländern.

Es geht hier also um Söldner?

Ja, auf jeden Fall.

Die neuen Behörden werden nicht nach Söldnern suchen. Warum sollten sie ihr eigenes Grab schaufeln? Yakymenkos Worte sind ein weiterer Fakt zu Gunsten der Version des estnischen Außenministers Paet: von der Opposition wurden Scharfschützen engagiert. Jetzt wissen wir, wer für den Tod von Dutzenden von Menschen verantwortlich ist.

„Parubiy trat jedoch beiseite. Dies geschah in der vergangenen Woche. Poroshenko, Gvozd, Malamuzh, Gritsenko, die in der gleichen Gruppe teilgenommen haben, zogen ihn zu sich. Das sind die Kräfte, die Alles ausgeführt haben, was ihnen von ihren Führern aufgetragen wurde – die Vereinigten Staaten von Amerika. Sie haben, im Wesentlichen, jeden Tag in der Botschaft verbracht. Es gab keinen Tag, wo sie nicht in der Botschaft waren.“

Yakymenkos Offenbarung lässt die übliche Konfiguration des Maidan in einem anderen Licht erscheinen, verwandelt den europäischen Traum des Protests in einen der USA. Gvozd und Malamuzh sind Leute des Geheimdienstes, die unter Juschtschenko beim SBU arbeiteten. Gritsenko ist ein ehemaliger Verteidigungsminister. Als solcher blies er zum russischen Krieg.

Parubiy ist ebenso ein Söldner, bloß auf hohem Niveau. Ein weiterer Vertreter amerikanischer Interessen ist Nalyvaychenko, der neu ernannte Leiter des SBU. Unter ihm waren CIA-Agenten die Herren im ukrainischen Geheimdienst, und sie werden es wohl wieder.

Ist es wahr, das Nalivaychenko der CIA ein Zimmer gegeben hat?

Ja, das ist wahr. Tatsächlich wurden der CIA die persönlichen Angelegenheiten des Personals bereitgestellt, damit die CIA das untersuchen kann. Die CIA untersuchte diese Dinge. Doch bis zum Ende sind diese Dinge nicht gekommen. Das störte den bewaffneten Staatsstreich.

Der Maidan ernennt diese Leute nicht. Sie werden von den Vereinigten Staaten ernannt. Nehmen die Ernennungen von Parubiy, Gvozd und Nalivaychenko. Das sind alles Leute, die den Willen anderer durchführen, und das ist nicht einmal Europa. Diese Leute sind direkt mit den US-Geheimdiensten verbunden.

Zu seiner Zeit hat Joe Biden, Vizepräsident der Vereinigten Staaten, Nalivaychenko seinen Mann in Kiew genannt. Der General, der in den Staaten ein Netz ukrainischer Agenten führt, empfand das als eine Ehre.

Das wesentliche Ziel von ihnen war die Verzögerung des Verhandlungsprozesses, es dem amtshabenden Präsidenten nicht zu ermöglichen, sich mit Russland zu einigen, so dass Russland das sozio-ökonomische System in der Ukraine stärkte, aber später, auf dem Weg des Austauschens des Präsidenten, die Ukraine nach Europa zu bringen, und zwar bezahlt mit dem Geld Russlands. Wen störte der Sieg der EU und der Europa-Integratoren? Es gibt nur eine Kraft, und sind die USA. Nur ihnen passte die Verbindung von Europa, Russland und der Ukraine nicht. Nur ihnen passt die Zollunion nicht. Nur ihnen passt eine Ukraine nicht, die eine Brücke zwischen Russland und der EU ist.

Den Sprung in Kiew haben sie lange vorbereitet. Der Umsturz begann jedoch früher als 2015 wie es vorgesehen war. Politiker dachten sich die Strategie aus und die Radikalen bereiteten die Kämpfer vor.

Die Lager bestanden schon seit den Tagen von Juschtschenko. Und in der Tat haben wir es nicht geschafft, sie zu überwinden. Sobald wir anfingen, sie zu kneifen, begannen sie die Lager in Polen, Lettland und Litauen durchzuführen. Besonders interessant ist, dass viele unserer so genannten Regionalverwaltungen so genannte Schulungen aus dem Staatshaushalt bezahlten. Die Schulungen waren wie ein Wetterleuchten. Da gab es Training für Kampfeinsätze, wo verschiedene Arten von militärischen Waffen benutzt wurden.

Als Instrument für den ukranischen Umsturz haben die USA Polen gewählt. Die Polen haben in Kiew ihre eigenen Ambitionen und eine zuverlässige Deckung.

Alle Kommandos wurden entweder von der US-Botschaft oder der EU-Botschaft von Herrn Tombinski gegeben, der ein Bürger von Polen ist. Die Rolle Polens hier ist von unschätzbarem Wert in diesem Staatsstreich. Polen träumt davon, seine Position wiederherzustellen und seinen alten Wunsch zu verwirklichen: Rzeczpospolita.

Über die Finanzierung des Maidan spricht Yakimenko gesondert. Den Fluss des Geldes stoppen konnte weder das Innenministerium noch der SBU. Millionen von Dollar werden für zwei Monate vom Westen nach Kiew überführt.

Zu Beginn des Maidan bemerkten wir, als Nachrichtendienst, eine deutliche Zunahme der Post, die in verschiedenen Botschaften der Ukraine ankam, westlichen Botschaften. Dutzende Male übertraf es die normale Postzustellung. Zweite Frage: nach solchen Lieferungen erschien am Maidan Fremdwährung, frischgedruckte US-Dollar neuen Typs. Und in den Wechselstuben in der Nähe des Maidan begann das Erscheinen dieses Fremdwährungsgeldes.

Das heißt, sie haben Bargeld eingeschmuggelt?

Ja.

Eine dieser Episoden: Im Dezember wurde am Flughafen Borispol der Flug von den Vereinigten Staaten erwartet von einem ukrainischen Werttransportfahrzeug. Die Fracht unterliegt nicht der Kontrolle. In der Nähe waren US-Diplomaten. Sie luden die Beutel Diplomatenpost mit Bargeld vom Flugzeug in das gepanzerte Auto. Allerdings halfen lokalen Oligarchen dem Maidan nicht weniger.

So wie Poroshenko, so haben auch Firtash und Pinchuk den Maidan finanziert. Sie sind Geiseln dieser Situation, weil das ganze Geschäft, alle ihre Vermögenswerte haben sie im Ausland. Und sie haben die Befehle des Westens ausgeführt. Sie hatten keine Wahl, als den Maidan zu unterstützen, weil sie sonst ihr Vermögen verloren hätten. In diesem Fall dachten sie nicht an ihr Land. Sie dachten nur an ihre Finanzen.

Yakymenko bedauert, dass es ihm nicht gelang, Todesopfer zu verhindern. Er sagt, dass die Menschen absichtlich in die Kugeln geführt wurden. Im Allgemeinen waren es Besucher aus den westlichen Regionen. Die trainierten Kämpfer des Maidana haben die Barrikaden mit dem ersten Schuss der Scharfschützen verlassen. Aber der General glaubt, dass die Zeit alles an seinen rechten Platz stellen wird.

Gelitten haben die Jungs von Berkut, die internen Sicherheitskräfte, der Sicherheitsdienst. Auf der anderen Seite – die Menschen in der Ukraine. Das sind Menschen. Die, die ihre Positionen nicht wert waren, waren Jazenjuk, Klitschko, Poroschenko und andere solche Kreaturen. Die Menschen in der Ukraine sind geduldig. Aber ab einer bestimmten Stufe fegen die Menschen sie hinweg. Und ich hoffe, es wird bald sein.

15 Gedanken zu “SBU-Chef Alexander Yakimenko: Sniper gehörten zu Parubiy, US-Botschaft gab die Befehle

  1. Dirk Müller, ein witziger Typ, gibt einen Überblick,
    „Es wird ihnen grausen“
    (Anm.: das Video entbehrt jeglicher doofer Links)

  2. Der Finnazier des Maidans Dmitrij Firtasch wurde in Wien auf Verlangen der USA gerade verhaftet. http://www.spiegel.de/politik/ausland/fbi-fahndung-oligarch-firtasch-aus-der-ukraine-in-wien-verhaftet-a-958455.html

    SPON schreibt dazu: Firtasch wird der Bestechung und Bildung einer kriminellen Vereinigung verdächtigt. Deswegen hatte das US-Bundesbezirksgericht gegen den Oligarchen einen Haftbefehl erlassen. Die Festnahme sei ohne Vorfälle verlaufen, meldet die Behörde. Nun wurde der Ukrainer in die Justizanstalt Wien-Josefstadt überstellt.

    Wie passt das alles zusammen?

    1. diepresse.com:
      „Firtasch gehört zu jenen Oligarchen, die während des Umsturzes in Kiew im Februar rasch die Lager wechselten und sich auf die Seite der neuen Machthaber stellten. Es waren mutmaßlich die von ihm und Rinat Achmetow, dem reichsten Mann der Ukraine, abhängigen Abgeordneten in der Rada, dem ukrainischen Parlament, die den Ausschlag gaben, dass Präsident Janukowitsch abgesetzt werden konnte.“
      seine Verhaftung habe „nichts mit den aktuellen politischen Umstürzen in der Ukraine zu tun“

    2. Eine Möglichkeit: Es könnte sein, dass die USA den TV-Sender Inter – der wichtigste und reichweitenstärkste der Ukraine – direkter unter ihre Kontrolle bringen wollen. Haben die USA den Eigentümer Firtash in ihrer Hand, könnten die USA versuchen, Firtash dazu erpressen, mit dem Sender genau das zu machen, was die USA wollen. Möglicherweise trauen die USA Firtash nicht und vermuten, dass er insgeheim für Russland arbeitet, oder dass er ein wendehalsiger „Wackelkandidat“ ist.

      Eine andere Möglichkeit: die USA wollen auf eine bestimmte Fraktion der Umstürzler gezielt Druck machen, möglicherweise gibt es in der US-Regierung sogar eine Fraktion, die den ganzen Putsch sabotieren will. Von Firtash wird gesagt, dass er angeblich Klitschko und UDAR unterstütze, aber in New York streitet Firtash sich mit Timoshenko von der Vaterlandspartei.

      Es geschehen noch mehr Seltsamkeiten in den USA. So ist im US-Kongress in den Gesetzentwurf über die US-Milliardenhilfe für die Putschisten gerade unerwartet eine überraschende Klausel reingekommen, die dazu führen kann, dass es lange dauert, bis aus den USA Geld an die Putschisten fließt, wenn überhaupt. und an militärischer Unterstützung scheinen die USA den Putschisten für die ukrainische Armee nichts außer Meals Ready to Eat (MREs) geben zu wollen, die bei der syrischen FSA auch schon ein „Renner“ waren.

  3. Kann es nicht sein, dass Alexander Yakimenko seinen Mann (Firtasch) retten wollte? Sind doch alles Geheimdienstler. Deren Hanwerk besteht in Desinformation.

    1. Klar kann das sein. Und es kann auch sein, dass die USA das auch vermuten.

      Bloomberg schreibt gerade, sich auf den Londoner Chef-Ökonomen der Standard Bank Plc, Timothy Ash, berufend, über Firtash:

      „Historisch hatte er enge Verbindungen zu Russland über den Energiesektor, und vielelicht sogar zu Putin,“ sagte Ash. „Das sendet eine starke Nachricht an Russland, dass der Westen gewillt ist, die Straße der finanziellen Sanktionen hinunter zu gehen – wenn Russland nicht in Bezug auf die Krim und die breitere Politik bezüglich der Ukraine nachgibt.“

  4. Wie schaut´s mit Syrien-Updates aus? Laut Syrper sind die syrischen Truppen bereits innerhalb Yabroods, das Aleppiner Zentralgefängnis hingegern scheint immer noch belagert zu sein.

    1. goSAA

      In Syrien sieht es gegenwärtig so aus, dass die syrische Armee und Hisbollah den Terroristen in Zara/Husn und Yabrud nicht noch einmal die Gnade der Flucht gewähren, die sie den gleichen Terroristen in Qusair gewährt haben. In Qusair hat Hisbollah – mit Zustimmung der syrischen Armee – über Tausend Terroristen entkommen lassen. Hisbollah hat das damit begründet, dass Gnade ein Kern des Korans ist. Ich habe das damals nicht für falsch gehalten, und ich halte das auch heute nicht für falsch, dass Hisbollah und die syrische Armee damals so gehandelt haben. Jedem, der in Qusair gegen Hisbollah und die syrische Armee gekämpft hat, wurde damit, angesichts dessen, dass viele Terroristen von übler Propaganda irregeleitet waren, eine zweite Chance, geradezu ein neues Leben, gegeben, ob verdient oder nicht. Es mag militärisch falsch erscheinen, Gegner unnötig entkommen zu lassen, von denen sich ein Teil anschließend neu gruppiert, aber ich meine, es ist – trotz allem – ein zutiefst menschlicher und sympathischer Zug, möglicherweise irregeleiteten Menschen eine zweite Chance zu geben, auch wenn das eigene Opfer mit sich bringt.

      In Zara/Hosn und Yabroud haben es die syrische Armee und Hisbollah nun teilweise mit den gleichen Personen wie in Qusair zu tun. Die Gnade des Entkommen-Lassens war eine einmalige Geste, die Hisbollah und die syrische Armee diesen Terroristen gewährt haben. Ich meine völlig zurecht. Terroristen, denen schon einmal ihr Leben geschenkt wurde, und die trotzdem weiter kämpfen, können sich nicht mehr auf das moralische Recht auf Gnade berufen, insbesondere dann nicht, wenn sie selbst gnadenlose Halsabschneider sind.

      Zara hat die Armee schon befreit, Husn noch nicht, und an der Befreiung von Yabrud arbeiten die Armee und Hisbollah. So wie ich es sehe, sind die Terroristen in Husn und Yabroud nun eingekesselt und es wird bis zur vollständigen Befreiung von Yabrud vermutlich nicht mehr lang dauern. Ich kann mich aber auch irren. Die Armee macht nicht immer, was sie kann. Sie bevorzugt die Kapitulation ihrer Gegner anstelle von Siegen. Der größte Sieg der Armee am Freitag war, dass in Alt-Homs 43 Terroristen kapituliert haben. Dass viel mehr Terroristen bei Kämpfen in Talkalakh und Yabrud ums Leben kamen, waren zwar auch Siege, aber in Bezug auf das Ziel Befriedung kleinere Siege. Nachdem die Terroristen in Qusair vor die Wahl Flucht, Gefangenschaft oder Tod gestellt waren, sind sie nun in Yabroud und Husn vor die Wahl Gefangenschaft oder Tod gestellt. Flucht wird nicht noch einmal erlaubt. Das Parteibuch wird berichten, wenn sich Neues ergibt.

      In Aleppo sieht es aus Sicht des Parteibuches so aus, dass die Blockade des Aleppiner Gefängnisses längst gebrochen wurde und die Armee obendrein den Nachschub der Terroristen nach Aleppo längst abgeschnitten hat. Dass die Armee das bisher nicht bekannt gegeben hat, liegt aus hiesiger Sicht daran, dass die Armee die „Schlacht um das Gefängnis von Aleppo“ als Fliegenfänger benutzt. Dadruch, dass die Armee den Sieg noch nicht offiziell verkündet hat, lockt die Armee Terroristen aus Aleppo in das freie Gelände um das Gefängnis und im Industriegebiet. Dort, wo es kaum Zivilisten und viel freie Fläche gibt, kämpft die Armee viel lieber gegen Terroristen als in dicht besiedelten Wohngebieten von Aleppo, und deshalb gibt die Armee ihren dort längst errungenen Sieg noch nicht bekannt.

      Kommt was Offizielles, oder gibt es wesentliche neue Entwicklungen in Syrien, wird das Parteibuch das melden. Gegenwärtig sieht Alles danach aus, dass die syrische Armee den Krieg gewinnt, aber dass das trotzdem noch eine ganze Weile dauern wird. Im Prinzip lässt sich das zwischenzeitlich sogar in den westlichen Massen-Propaganda-Medien nachlesen.

      Wo das Parteibuch mehr berichten sollte, und Leser dazu aufgerufen seien, mehr Informationen beizusteuern, ist Libyen. Dort schent der Krieg gegen die NATO und ihre Lakaien in eine neue Phase zu treten, aber Informationen sind nur sehr spärlich verfügbar. Ähnliches giltfür Venezuela, wo die gleichen Kräfte wie in der Ukraine gerade einen ähnlichen Putsch versuchen, aber das Vertrauen des Parteibuches in Maduro so groß ist, dass hier davon ausgegangen wird, dsas es Maduro gelingt, den Putschversuch abzuwehren.

  5. Entschuldigung, daß ich es hier im verkehrten Artikel reinstelle. Die letzten Syrien-Nachrichten liegen bereits eine Weile zurück.

    Aber es ist zutiefst berührend, wie sehr die Menschen in Syrien ihren Präsidenten lieben. Und er ist dennoch wohl noch immer dieser bescheidene und sympatische Mensch geblieben.

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