Zionistisch-wahhabische Terrorbanden in Syrien bekommen Unterstützung von unerwarteter Seite

Die syrische Armee hat auch in der letzten Woche große Fortschritte bei der Eleminierung zionistisch-wahhabischer Terrorbanden gemacht, die das Land plagen. Von Aleppo über Idlib, Hasakah und Deir Ezzor bis hin zu Damaskus haben die von der saudisch-zionistsichen Achse zur Schwächung von Iran und Hisbollah unterstützten Terroristen schwere Niederlagen einstecken müssen, und international sieht die Situation so aus, dass bei der Genf II Konferenz voraussichtlich die syrische Armee damit beauftragt werden wird, Al Qaeda in Syrien zu besiegen, weil das sonst niemand kann.

Ein paar Bilder zu den aktuellen Fortschritten der syrischen Armee hat Al Alam am Wochenende veröffentlicht:

Besonders bemerkenswert ist, dass die syrische Armee nun auch in der seit langem von saudisch geführten Terroristen beherrschten Provinz Deir Ezzor im Südosten Syriens Fortschritte im Anti-Terror-Kampf macht. Rückenwind bekommt die syrische Armee dabei von der irakischen Armee, die dank jüngst gelieferter russischer Kampfhubschrauber nun wieder über eine Luftwaffe verfügt und damit in der Lage ist, effektive Maßnahmen gegen Al-Kaida-Terroristen zu ergreifen, die auf irakischer Seite der südöstlichen Grenze von Syrien Kommandozentralen, Ausbildungs- und Waffenlager und Rückzugsräume für ihren grenzüberschreitenden Kampf eingerichtet haben.

In Aleppo hat die Armee in Vorbereitung der vollständigen Befreiung der Stadt damit begonnen, den in Aleppo aktiven Terroristen den Nachschub von Waffen, Kämpfern und Munition aus der Türkei und vom Euphrat aus Richtung Deir Ezzor kommend abzuschneiden. Vom nordwestlichen Ring Aleppos ausgehend kämpft sich die Armee in Al Leiramoun, Khalidia und Bani Zaid in den nördlichen Teil des äußeren Stadtringes vor und vom Flughafen im südostlichen Umland von Aleppo aus rücken Armeeeinheiten gegenwärtig über Naqqarin und das Industriegebiet Sheikh Najjar nach Norden in Richtung Handarat in das nord-nordöstliche Umland von Aleppo vor. Treffen sich die von Nordwesten und Südosten kommenden syrischen Armeeeinheiten im Nordosten, bedeutet das, da der südliche und westliche Stadtring bereits seit Monaten fest unter Kontrolle der syrischen Armee ist, dass dann sämtliche Terroristen in der Stadt Aleppo komplett von jeglichem externen Nachschub abgeschnitten sein werden.

Der einzige Weg, den die Terroristen gegenwärtig noch haben, um externen Nachschub an Waffen und Munition nach Aleppo zu bringen, führt durch einen engen Korridor in Handarat und Ard Al-Hamra im Nordosten von Aleppo. Um Nachschub in den Süden von Aleppo zu transportieren, müssen die Terroristen zwei weitere Nadelöhre passieren. Ein Nadelöhr ergibt sich dadurch, dass die Armee einerseits den Stadtteil bis Jabal Al Ghazzalet bis hin zur angrenzenden Sakhur-Brücke und andererseits die Basis der Brigade 80 sowie Naqqarin kontrolliert, was zur Folge hat, dass sämtlicher Nachschub der Terroristen in den Süden Aleppos durch einen kaum mehr als einen Kilometer breiten Streifen in Sakhur und Jabal Badro transportiert werden muss. Ein weiteres Nadelöhr beim Transport von Waffen und Munition in den Südwesten Aleppos ergibt sich für die Terroristen daurch, dass die Armee sowohl die Zitadelle von Aleppo als auch die strategischen Höhen von Al Aziza südöstlich von Aleppo kontrolliert. Zwar beträgt die Entfernung zwischen der Zitadelle und Al Aziza über vier Kilometer, doch ist das meist Brachland und die bebaute Fläche dazwischen beträgt an ihrer schmalsten Stelle kaum mehr als einen Kilometer, wovon die Armee südöstlich von der Zitadelle bereits seit Monaten einen Teil kontrolliert. Würde die Armee da von der Zitadelle aus auch nur einige Hundert Meter weiter Richtung Südosten vorrücken, wäre der Nachschub der Terroristen im Stadtteil Marjah unterbrochen, und sämtliche Terrorgruppen in allen südlichen und südwestlichen Stadtteilen Aleppos wie Sukkari, Salheen, Sheikh Said, Kallaseh, Fardous, Bustan Qasr und Salaheddin stünden ohne Nachschub an Waffen und Munition da.

Die Taktik der Armee in Aleppo ist so, dass sie ihren Schwerpunkt auf die Bemühungen zur Umzingelung Aleppos durch die Vorstöße von Nordwesten und Südosten in Richtung Nordosten gelegt hat und gleichzeitig an vielen unterschiedlichen Fronten drückt und außerdem – unter anderem mit der Luftwaffe – die Nachschublinien der Terroristen in den Nadelöhren attackiert. Durch das gleichzeitige Drücken an unterschiedlichen Fronten erreicht die Armee, dass die Terroristen einerseits Probleme haben, eine größere Anzahl von „Rebellen“ gegen die Hauptstoßrichtungen der Armee aus anderen Gegenden zusammenziehen, und andererseits löst die Armee damit Nachschubtransporte bei den Terroristen aus, wobei sie Terroristen mit relativ geringen Kollateralschäden attackieren kann. Sollten die Terrorbanden nicht in der Lage sein, in allen Bezirken und an allen Fronten größere Kontingente an „Rebellen“ zu belassen und den für den Kampf notwendigen Nachschub an Tonnen von Munition täglich heranzuführen, kann die Armee genau da vorrücken, wo die Terroristen dazu aufgrund ihres umfassenden Drucks nicht mehr in der Lage sind, und damit tatsächliche Gebietsfortschritte erzielen.

Die Terroristen in Aleppo sind nicht in der Lage, dem Vorgehen der Armee zur Sicherung von Aleppo militärisch Entscheidendes entgegenzusetzen. Bereits beim Kampf um die Stadt Sfeira südöstlich von Aleppo gab Terroristenführer Akaidi an, Personalmangel sei der wesentliche Faktor gewesen, warum seine Terrorbanden der Übermacht der Armee in Sfeira nicht gewachsen gewesen seien. Vom militärischen Standpunkt her gelungen ist den Terroristen seitdem lediglich, dass sie das Kindi Krankenhaus in Handarat im Nordosten von Aleppo mit Hilfe eines Selbstmordattentäters, der eine große Bombe in einem gepanzerten LKW vor das Portal fuhr, zum Einsturz brachten. Beim anschließenden Sturmangriff kamen Dutzende syrische Soldaten ums Leben oder wurden gefangen genommen. Außer dem Kindi-Krankenhaus (anders übersetzt kanadisches Krankenhaus) liegt mit dem Gefängnis von Aleppo noch eine weitere Position der syrischen Armee mitten in der nordöstlichen Nachschubroute der Terroristen. Anders als das Krankenhaus, das in moderner Hochbauweise zwar eine hervorragende Schützenposition bietet, aber recht instabil ist, wurde das knapp nördlich von Handarat liegende Gefängnis vor einem halben Jahrhundert mit dicken Wänden gebaut, sodass die bisherigen Terrorangriffe auf das Gebäude fehlschlugen. So wie es aussieht, konzentrieren sich die militärischen Bemühungen der Terroristen nach der erfolgreichen Erstürmung des Kindi-Krankenhauses gegenwärtig darauf, erfolglos gegen die dicken Mauern des Gefängnisses anzurennen.

Jenseits davon scheint die Strategie der Terroristen in Aleppo einfach nur noch aus nacktem Terror zu bestehen. Die Terroristen feuern mit zahlreichen Mörsern und Raketen, von denen einige selbstgebaut sind, von ihren Stellungen in Wohngebieten, Schulen und Hinterhöfen aus wahllos in Richtung der unter Regierungskontrolle stehenden Stadtteile. Raketen und Mörser, die in von der Regierung gehaltenen Stadtbezirken einschlagen werden von Terroristen als Vergeltung für die „Bombardierung Aleppos“ bezeichnet, genauso wie die ungelenkten Geschosse, mit denen Terroristen versuchen, die Zivilbevölkerung in den nördlich von Aleppo liegenden – als schiitisch geltenden – Städten Nubl und Zahra zu treffen. Zu denjenigen Terrorgeschossen, die die von der Regierung gehaltenen Gebiete in Aleppo nicht erreichen und noch in von Terroristen beherrschtem Gebiet einschlagen, machen Terroristen leicht als in sich unstimmig zu entlarvende Propaganda-Meldungen von angeblich abgeworfenen, gaanz schrecklichen „Fass-Bomben“, mit denen sie ihren sinnlosen Beschuss ziviler Gebiete in Aleppo der Armee in die Schuhe zu schieben versuchen. Die hinter dem wahllosen Beschuss ziviler Stadtteile in Aleppo stehende Idee der Terroristen scheint es zu sein, basierend auf darauf aufbauender Lügenpropaganda in westlichen Medien zu einem UN-Sicherheitsratsbeschluss zu kommen, der es der syrischen Armee verbietet, Aleppo vom Terrorismus zu befreien. Nachdem Russland einen entsprechenden US-Entwurf einer Verurteilung der syrischen Armee im UN-Sicherheitsrat wegen Unausgeglichenheit abgelehnt hat, sieht es jedoch nicht danach aus, dass die Terroristen mit dieser Strategie ihre Niederlage in Aleppo noch abwenden können, und auch die freundliche Unterstützung der US-Firma Google, die die von Terroristen kontrollierten Gebiete in Aleppo zur Erschwerung der Orientierung von Ortsfremden in Google Earth kürzlich mit Wolken überdeckt hat, wird daran wohl nichts ändern.

Im Raum des Umlandes von Damaskus besteht die Strategie der Terroristen nach wie vor darin, massenhaft Zivilisten als Geiseln und menschliche Schutzschilde zu nehmen, um so das Vorrücken der Armee zu verlangsamen. Das Phänomen, dass die vor zwei Jahren als „Revolutionäre“ zur „Befreiung des syrischen Volkes“ angetretenen Banden dazu übergehen, eben jene Bevölkerung mit brutaler Gewalt zu terrorisieren oder sie als Geiseln in ihrem Kampf gegen die syrische Armee zu nehmen, wenn die Terrorbrigaden unter Druck der Armee geraten oder in befreiten Gebieten die ihnen anfangs als vermeintliche „Befreier“ zuteil gewordene öffentliche Unterstützung verlieren, ist in den letzten Monaten häufig zu beobachten gewesen. Es ist ein Anzeichen von Schwäche und Ausweglosigkeit, das den wahren rücksichtslosen Charakter der revolutionären Terrorbanden offenbart. Taktisch gesehen sind die Geiselnahmen der Terroristen zwar insofern erfolgreich, als dass sie tatsächlich das Vorgehen der um das Wohl der Zivilbevölkerung besorgten syrischen Armee verlangsamen, aber vom strategischen Gesichtspunkt gesehen sind sie eine moralische Bankrotterklärung der Banden, die zur Folge hat, dass, was auch immer die Banden an öffentlicher Unterstützung zunächst genossen, anschließend dahin ist. Keine noch so fanatisierte Bevölkerung der Welt will eine „Revolution,“ bei der sie terrorisiert und als unfreiwillige Geiseln zum Aufbau eines menschlichen Schutzschildes benutzt wird.

In Yabroud in der strategisch wichtigen Region Qalamoun nördlich von Damaskus wird der Fortschritt der Armee dadurch verlangsamt, dass Terroristen in der nahegelegenen urchristlichen Ortschaft Maalula ein Dutzend Nonnen entführt haben, die sie nun angeblich in Yabroud gefangen halten. In der im nordöstlichen Zipfel von Ghouta gelegenen Stadt Adra, in die eine große Anzahl von Terroristen vor etwa zwei Wochen eingefallen ist, die Massaker an der Zivilbevölkerung begangen haben und seitdem die ganze Stadt als Geisel halten, hat die Armee die Terroristen zwar schnell eingekreist und bislang rund 500 von geschätzten 2000 in die Ortschaft eingefallenen Terroristen eleminiert, aber bis die Situation der Massengeiselnahme in Adra komplett gelöst ist, wird es voraussichtlich noch eine ganze Weile dauern. Ein weiterer Fall einer Massengeiselnahme scheint sich in der an der Straße zum Flughafen gelegenen Ortschaft Beit Sahem zu entwickeln. Beit Sahem ist seit über einem Jahr unter Kontrolle von Terroristen und lange Monate schien wurden die Bevölkerung der Ortschaft mit dieser „Revolution“ auch zufrieden zu sein. In den vergangenen Wochen hatten Teile der Bevölkerung in Beit Sahem jedoch offenbar die Nase voll von Terrorismus und „Revolution“ und versuchte, von Beit Sahem in unter Regierungskontrolle befindliche Ortschaften zu gelangen. Terroristen in Beit Sahem reagierten darauf, in dem sie auf aus ihrer Ortschaft flüchtende Zivilisten das Feuer eröffneten, weshalb nun davon ausgegangen werden muss, dass inzwischen auch in Beit Sahem der Fall einer Massengeiselnahme vorliegt.

Etwas anders ist die Lage im Palästinenser-Camp Yarmuk direkt südlich von Damaskus, das zwar tatsächlich Wohnort vertriebener Palästinenser ist, aber anders als der Name es nahelegt, ein aus mehrstöckigen Häusern bestehender weitgehend selbstverwalteter Stadtbezirk ist. In diesem Stadtteil haben revolutionäre palästinensische Terroristen vor über einem Jahr mit blutiger Gewalt die Macht übernommen, was dau geführt hat, dass der allergrößte Teil der Bevölkerung geflüchtet ist und in nördlich des Yarmuk-Camps gelegenen Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden campiert. Vor einigen Wochen gelang es palästinensischen Vermittlern, die bewaffneten palästinensischen Terrorbanden im Yarmuk-Camp davon zu überzeugen, das Yarmuk-Camp gen Süden in Richtung der unter Terroristenkontrolle stehenden Ortschaft Hajar Aswad zu verlassen, damit die palästinensische Bevölkerung aus ihren Notunterkünften zurück in ihre Wohnungen im Yarmuk-Camp kann. Für die Sicherheit im Yarmuk-Camp sollten dem Vermittlungsergebnis folgend anschließend palästinensische Milizen sorgen, die weder der syrischen Regierung noch den „Revolutionären“ nahestehen und somit das Yarmuk-Camp zu „neutralem Territorium“ machen würden. Das hat insofern funktioniert, als dass zahlreiche Terroristen tatsächlich in Richtung Hajjar Aswad abgezogen sind und nennenswerte Bevölkerungsteile in das Yarmuk-Camp zurückgekommen sind. Nicht funktioniert hat jedoch, dass die neutralen palästinensischen Milizen für Sicherheit sorgen. Nachdem nennenswerte Bevölkerungsteile zurückgekommen waren, sind auch Terroristen in großer Anzahl zurück ins Yarmuk-Camp gekommen. Die neutralen palästinensischen Milizen waren der Macht der einsickernden Terroristen nicht gewachsen, so dass nun de facto wieder Terrorgruppen das Sagen im Yarmuk-Camp haben und die Bevölkerung mit ihrem Schreckensregime terrorisieren. Die der syrischen Regierung nahestehende, vom PLFP-GC geführte Selbstverwaltung des Yarmuk-Camps hat die syrische Armee deshalb öffentlich dazu aufgerufen, einzuschreiten und den Palästinensern bei der Bekämpfung der erneut in das Yarmuk-Camp eingesickerten Terrorbanden zu helfen. Seitdem ist die syrische Armee auch im Yarmuk-Camp wieder etwas engagiert, aber gelöst ist das Terrorismus-Problem im Yarmuk-Camp bislang noch nicht.

Die wesentliche von Terroristen im Yarmuk-Camp und angrenzenden unter Kontrolle von Terroristen stehenden Gebieten angewandte Strategie zum Verlangsamen der Fortschritte der syrischen Armee ist das Vortäuschen oder Herbeiführen humanitärer Notlagen in den unter Kontrolle von Terroristen stehenden Gebieten. Die syrische Regierung lässt zwar humanitäre Hilfe wie Nahrung, Kleidung und Medikamente für die Bevölkerung in von Terroristen beherrschte Gebiete gelangen, möchte dabei jedoch sicherstellen, dass diese nicht zu einer Verstärkung des Terrorismus-Problems in den betreffenden Gebieten führen. Wesentliche Bedingung ist dabei zunächst natürlich, dass nur kontrollierte humanitäre Hilfslieferungen in die von Terroristen beherrschten Gebiete gelangen, und sich zwischen der humanitären Hilfe für die Bevölkerung keine Waffen und Munition für die Terroristen befindet. Der Fall ist durchaus relevant, da beispielsweise sogar aus der Türkei nach Syrien fahrende Krankenwagen im letzten Jahr regelmäßig Kämpfer, Waffen und Munition für Terroristen an die Front transportiert haben. In Bezug auf missbräuchlich für Terror verwendbare Hilfsgüter ist unter Anderem zu beachten, dass Treibstoff und Heizöl von Terroristen dazu benutzt wird, einzelne Häuser und sogar – wie etwa in der Altstadt von Aleppo geschehen – ganze Stadtteile in Brand zu setzen, um der Armee die Verfolgung von Terroristen zu erschweren. Druckbehälter für Kochgas nutzen Terroristen als Hülle für Sprengsätze und zum Bau von Sprengköpfen auf improvisierten Raketen, und aus Düngemitteln stellen Terroristen Sprengstoffe her. Des Weiteren legt die syrische Regierung Wert darauf, dass humanitäre Hilfe kostenlos an die Bevölkerung verteilt wird, sie nicht einfach en gros an die das Gebiet beherrschenden Terroristen ausgehändigt wird, die sich über den Verkauf der humnitären Hilfe dann eine Einkommensquelle für ihre Terroraktivitäten machen, und dass Hilfsorganisationen kein Schutzgeld an Terroristen für den Transport humanitärer Hilfe zahlen. Und nicht zuletzt muss die humanitäre Hilfe zeitlich und räumlich mit der Armee abgestimmt werden, damit die humanitären Helfer nicht als menschliche Schutzschilde wichtige Operationen der Armee behindern, mit denen die betreffenden Gebiete vom Terrorismus befreit werden. Um sicherzustellen, dass die humanitären Hilfsorganisationen solche Dinge bestmöglich beachten und nicht etwa heimlich die Terroristen unterstützen, lässt die syrische Regierung nur Hilfsorganisationen mit erstklassiger Reputation bezüglich ihrer Neutralität humanitäre Hilfe in von Terroristen gehaltene Gebiete verbringen, so etwa den den syrischen roten Halbmond und ausgewählte UN-Organisationen.

Die Terroristen wiederum versuchen nicht selten ihre Macht dazu zu nutzen, um Bedingungen für humanitäre Hilfe zu diktieren, etwa indem sie auswählen, welchen Hilfsorganisationen sie wann und wo Zugang zu den von ihnen beherrschten Gebieten gewähren, indem sie bestimmen, wieviel der Hilfslieferungen sie wann an die Bevölkerung verteilen und wieviel sie für eine spätere Verteilung, Eigenbedarf – oder den Verkauf – einlagern und indem sie für den Transit von humanitären Hilfsleistungen durch von ihnen kontrolliertes Gebiet Gegenleistungen fordern, etwa Geld oder einen Anteil der transportierten humanitären Hilfe zur freien eigenen Verwendung. Um bei den Verhandlungen über die Bedingungen, unter denen humnitäre Hilfe in die von ihnen kontrollierten Gebiete gelangen, Druck zu machen, verbreiten Terroristen regelmäßig zusammengelogene Greuelpropaganda von einer hungernden Bevölkerung, aus Not heraus bereits von der Bevölkerung gegessenen Katzen und Gräsern und so weiter und so fort. Um die Propaganda glaubwürdiger zu machen, sorgen Terroristen manchmal auch dafür, dass Hilfslieferungen in den Lagern von Terroristen nicht verteilt werden, und die von Terroristen in Geiselhaft gehaltene Bevölkerung wirklich hungern muss, in der Hoffnung, dass damit Bedingungen für humanitäre Hilfe ausgehandelt werden können, von denen die das Gebiet beherrschenden Terroristen bestmöglich profitieren. Das Alles ist bestens bekannt, genauso, wie etwa, dass, als die Armee die Stadt Qusair vom Terrorismus befreit hat, die Terroristen in der Stadt und die westlichen Medien unisono erklärt haben, sie bräuchten dringend Kampfpausen für medizinische Hilfslieferungen für die Bevölkerung, da der Anti-Terror-Kampf der Armee für zahlreiche Verletzte unter der Bevölkerung verantwortlich sei und den Lazaretten der Stadt das medizinische Material ausgegangen sei, wodurch eine medizische Versorgung der verletzten Bevölkerung unmöglich geworden sei. Dass das komplett gelogen war, stellte sich heraus, als die syrische Armee die Stadt kurz darauf eingenommen hatte, und feststellte, dass es in Qausair zwar längst keine Zivilbevölkerung mehr gab, dafür Feldlazarette der Terroristen angeschlossene Lager hatten, die randvoll mit medizinischem Material und teuren medizinischen Gerätschaften aller Art waren. Die Lüge der humanitären Notlage der Bevölkerung diente da zu nichts Anderem, als Kampfpausen zu verlangen, die die Terroristen zum Heranführen von frischen Kämpfern für den Kampf gegen die Armee nutzen wollten. Das Beispiel zeigt, dass es auch bei deklarierten humnitären Notlagen notwendig ist, genau hinzuschauen, ob die von den Terroristen und ihren propagandistischen Unterstützern behaupteten Tatsachen und ihre Ursachen der Wahrheit entsprechen oder ob sie zweckgebundene Lügen sind.

Eine seit Monaten von Terroristen im Yarmuk-Camp und angrenzenden Gebieten vorgebrachte Behauptung ist, dass es da nichts zu essen gibt, die Bevölkerung Hunger leide, bereits Hunde und Katzen esse, und deshalb dringend humanitäre Hilfslieferungen brauchen würden. Das ist schlicht gelogen. Ein Video vom Markt im Yarmuk-Camp zur Weihnachtszeit zeigt, dass da beispielsweise hübsche Kuchen und feinstes Gebäck unterschiedlicher Art feilgeboten wird:

Des Weiteren ist bekannt, dass UN-Hilfsorganisationen zur Unterstützung vertriebener Palästinenser große LKWs vollgeladen mit Nahrungsmitteln in das Yarmuk-Camp gebracht haben. Außerdem ist bekannt, dass Terroristen der Region größere Posten von für die kostenlose Verteilung vorgesehener humanitärer Hilfe zum Verkauf feilbieten. Es ist also nicht so, dass es im Yarmuk-Camp und der Umgebung nicht genug zu essen gibt. Wenn einige Menschen im Yarmuk-Camp und in den angrenzenden von Terroristen kontrollierten Gebieten trotzdem nicht genug zu essen haben, bedeutet das, dass Terroristen die kostenlose Verteilung der humanitären Hilfsgüter sabotieren. Es ist ion diesem Fall leicht durchschaubar. Die das Gebiet beherrschenden Terroristen stellen dort absichtlich eine Notlage in der Bevölkerung her, um weitere Hilfsgüter zu erpressen, von denen sie finanziell zu profitieren gedenken. Um das Problem zu lösen, dass Terroristen die Verteilung von Hilfsgütern sabotieren, ist es notwendig, Druck auf die Terroristen zu machen, oder, wenn das nichts hilft, sie zu eleminieren. Unterstützung bei ihrem Versuch, mit der Sabotage der Verteilung humanitärer Hilfsleistungen Notlagen in der Bevölkerung zu organisieren, die es ihnen ermöglicht, davon zu profieren, erhalten die Terroristen nun nicht mehr nur von grundsätzlich mit jeglichen Anti-Regierungs-Terroristen in Syrien sympathisierenden zionistischen und wahhabitischen Massenmedien, sondern von unerwarteter Seite.

Der durch seine scharfe Kritik an vielen Verbrechen der israelischen Regierung bekannte US-Aktivist Norman Finkelstein hat auf seiner Webseite einen Aufruf zum eintägigen Solidaritätsfasten mit Syrien veröffentlicht. In dem Aufruf wird so getan, als würde die syrische Regierung nicht ausreichend humanitäre Hilfslieferungen in von Terroristen kontrollierte Gebiete erlauben, und gefordert, der UN-Sicherheitsrat müsse eine bindende Resolution verabschieden, mit der die syrische Regierung und bewaffnete Banden dazu verpflichtet werden, jegliche humanitäre Hilfe unkontrollierten Zugang zu beliebigen Gebieten auf beliebigen Zugangswegen zu gewähren. Da in Syrien aktive Terrorgruppen wie Al Kaida natürlich mit keinerlei zusätzlicher Sanktion zu rechnen haben, wenn sie sich nicht an eine solche vorgeschlagene UN-Resolution halten, fordern die Unterzeichner also eine UN-Resolution, die einseitig Druck auf die syrische Regierung macht und den mit der Zerstörung Syriens im Interesse des auf den Golan und die iranische Achse des Widerstandes zielenden zionistischen Apartheidregimes beschäftigten Terroristen unter dem Deckmantel unkontrollierter humanitärer Hilfe nahezu beliebige Nachschublieferungen an Waffen und Munition ermöglichen würde. Da dies in Form einer bindenden UN-Sicherheitsratsresolution erfolgen soll, könnte der Aufruf den Weg ebnen für eine spätere militärische Intervention einer US-geführten Koalition der Willigen zum vorgeblichen Schutz „humanitärer Korridore“ in Syrien.

Es verwundert deshalb wenig, dass unter den Erstunterzeichnern zahlreiche bekannte Unterstützer der von Israel und Saudi Arabien geführten anti-syrischen Terroristen sind. Mit Raed Fares gehört etwa ein für die israelisch-saudisch geführten Terroristen in Kafranbel als Plakatkünstler tätiger Aktivist dazu. Die von Freunden Israels ausgebildete „Bloggerin“ Razan Ghazzawi spielte bei der Propaganda zum Entfachen des anti-syrischen Terrorkrieges eine tragende Rolle, während die ebenfalls zu den Erstunterzeichnern gehördende und gemeinsam mit ihr ausgebildete Mona Altahawy eine ähnliche Rolle beim US-geführten Regime Change in Äygpten spielte. Wenig überraschend ist auch, dass sich weitere syrische und exil-syrische Akitivisten für einen Regime Change in Syrien dem Aufruf angeschlossen haben, von Afra Jalabi bis Yassin al-Haj Saleh. Ein klein wenig überraschend mutet an, dass nicht der radikal-zionistische US-Senator John McCain den Aufruf zur Erzeugung von UN-Druck auf Syrien, Russland und China und Hilfe für die von der israelisch-saudischen Achse unterstützten Terroristen in Syrien anführt, sondern der in Bezug auf die Unterstützung des zionistischen Apartheidregimes eher als zurückhaltend geltende US-Abgeordnete Keith Ellison, aber da der US-Kongress insgesamt als israelisch besetztes Territorium gelten darf, spielt das letztlich keine Rolle. John McCain und seine radikal-zionistischen Kumpane können sich dem Aufruf, der fordert, was sie schon lange fordern, ja später noch anschließen.

Was an dem Aufruf wirklich überraschend ist, dass auch zahlreiche namhafte Anführer der Solidaritätsbewegung mit Palästina den Aufruf unterzeichnet haben, von Huwaida Arraf, der palästinensich-amerikanischen Mitbegründerin der „International Solidarity Movement“ bis hin zu Medea Benjamin von Code Pink. Dass sich im Jahr 2013 basierend auf zionistisch-wahhabitischer Lügenpropaganda zahlreiche namhafte Mitglieder der Pro-Palästina-Bewegung vor den Karren der Israel-Lobby spannen lassen, um mit ihrem Aktivismus zur Durchsetzung zionistischer Pläne zur kriegerischen und terroristischen Zerstörung von Syrien und der anti-zionistischen Achse des Widerstandes zu werben, hätte sich Benjamin Netanjahu vermutlich kaum träumen lassen. Nutzen wird es dem zionistischen Regime und seinen neuen Freunden aber glücklicherweise nichts. Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat bereits angekündigt, dass Russland sich von der unter dem humanitären Deckmantel daherkommenden Lügenpropaganda nicht in die Irre führen lässt und keine entsprechende UN-Sicherheitsratsresolution gegen Syrien mittragen wird.

20 Gedanken zu “Zionistisch-wahhabische Terrorbanden in Syrien bekommen Unterstützung von unerwarteter Seite

  1. Die syrische Armee hat ihren Kollegen gratuliert beim erfolgreichen Kampf gegen Terroristen im irakisch-syrischen Grenzgebiet. Munitionsnachschub verhindert, ein Konvoi in Richtung Syrien zerstört.

  2. Wenn man das Video sieht wie die Terroristen den LKW beladen mit Kunstdüngersäcke ( Sprengstoff ) lt ihren Angaben
    20 t den sie mit Suizid LKW Lenker vor das Krankenhaus fuhren, ohne das der vorher auf Straßensperren bzw Minen fuhr, bzw nicht mit RPGs oder Granaten beschossen wurde zeigt das die syrische Armee auch nicht in der Lage war das Fahrzeug vorher zu stoppen.
    Aufgrund der Bordwand des LKW und der Anordnung der Kunstdüngersäcke zeigt es auch das die Terroristen nicht gut ausgebildet sind. Der Großteil der Energie entwickelte sich nach oben bzw nach hinten. Im Keller und im Erdgeschoß werden sicher Soldaten überlebt haben , bzw wurden sicher welche lebendig verschüttet , den Teile des Krankenhauses sind eingebrochen

    1. Zum einen waren da bereits zuvor mehrere Selbstmordanschläge gescheitert (unter Anderem mit einenm sprengstoffgefülltem BMP) zum Anderen war die letzte Attacke wieder ein Doppelanschlag, gezeigt wurde bisher nur der LKW (es gab somit noch ein anderses Fahrzeug an diesem Tag). Für die Verteidiger des seit rund einem Jahr belagerten Krankenhauses wird es aufgrund der schweren Geschütze (Shilka, Atillerie und Panzer) sowie der Scharfschützen wohl nicht mehr möglich gewesen sein im vollen tageslicht die Barikaden unten am Weg wirkunsvoll wieder neu zu errichten. Aufgrund der Plünderungsvideos aus dem Krankenhaus konnte man sehen das die Verteidiger sehr wohl noc über Panzerfäuste verfügten, nur stand der Eingangsbereich unter schwerem Beschuss durch Panzer und Atillerie, somit werden die Verteidiger des vorderen Blockes sich, sofern noch am Leben, von den fenstern ferngehalten haben.

      Die letzten Stunden vor der Erstürmung sind von den Terroristen in zahlreichen Videos festgehalten worden, dort sieht man auch ganz gut wie die es geschafft haben den Laster diesmal bis zum Hauptgebäude zu bringen.

      Die Verteidiger hatten dummerweise versäumt den Weg durch einen unüberwindbaren Graben für sämtliche Fahrzeuge unpassierbar zu machen. Nur Fraglich ob sie zu Beginn der Belagerung über die hierfür notwendigen Maschinen verfügten

  3. Die Verteidiger müssten doch auch Wechselstellungen und Ergänzungsstellungen bzw Artilleriebeobachter irgendwo anders als in der unmittelbaren Nähe des Krankenhauses haben, wo sie Feuer anfordern können auf lohnende Ziele wie den LKW. Auch müssten Reserven für Gegenangriffe vorhanden sein. Nach der Sprengung ist ja der Sturm in das Gebäude zu erwarten , weil da ist eine erfolgreiche Verteidigung nicht möglich. Selbst da muss die syrische Artillerie vor das Gebäude wirken um den Sturm zu erschweren

    1. Dummerweise war das gesamte Gebiet rund ums Krankenhaus seit fast einem Jahr in Terroristenhand, die Eingeschlossenen wurden die gesamte Zeit über per Hubschrauber mit Proviantabwürfen versorgt. In letzter Zeit gingen wohl einige der Fallschirme über Terroristengebiet nieder, andere wurden zerschossen (gibt von beidem Videos) da sich die Hubschrauber dank der Terroristenflak nicht zu sehr nähern konnte. Gut möglich das die Eingeschlossenen bereits am Hungern waren, dazu noch tägliche Angriffe ohne Verstärkung, keine Evakuierung der Verwundeten, dann musste das Gebiet noch nach allen Seiten gleichwertig abgesichert werden.. verdammt schwer das ohne vernünftigen Nachschub zu organisieren. Die Terroristen hingegen brauchten dringend irgendeinen Sieg für ihre Propaganda, da kam das Krankenhaus gerade recht. Vorhin noch gelesen das gestern noch 12 der Angreifer in dem Kindi-Hospital getötet wurden, scheint also das der Kampf dort noch nicht ganz beendet ist und einzelne gruppen der SAA immer noch Widerstand leisten.

  4. auf www. sana.sy sieht man 2 syrische Soldaten mit AK 47 die tragen die hellen Feldschuhe die sie vermutlich den FSA Soldaten abgenommen haben, da waren oft Videos und Fotos der „Freiheitskämpfer“ oder Söldner zu sehen die dank unserer immer überwiesenen EU Gelder wo England und Frankreich die Rebellen nachweislich unterstützen , womöglich mit EU Gelder für humanitäre Zwecke.
    Die Kroaten haben ihre alten Militärbestände ja günstig hergegeben,bzw auf Nato Standart umgerüstet.
    Das in manchen Videos nicht nur RPG 7 , RPG 29 und Kornet Panzerabwehrwaffen auftauchen sondern auch Milan und PAR 66 ( Carl Gustav) auch 50 BMG Scharfschützengewehre zeigt das die Grenzen zu Syrien nicht dicht sind , sondern von den Nachbarstaaten sogar gefördert werden.
    Ich glaube das die Waffen in der Menge den Behörden nicht verborgen sind , nur wenn sie etwa in falsche Hände kommen sollten wird eine Alibiaktion gemacht so wie jüngst in der Türkei.

    Das der FSA diese Schuhe nicht nur von der syrischen Armee abgenommen werden ist auch schon bekannt.
    Bei Fotos Videos von gefallene Terroristen aber auch Soldaten sieht man das sie keine Schuhe anhaben.
    Schuhe dürften Mangelware sein.
    Auch die Terroristen Söldner ,die aus Jordanien kamen lt Foto und Video hatten diese hellen Schuhe an, nicht nur Turnpatschen.
    Besonders jetzt im Winter sind die Turnpatschen nicht geeignet.
    Die Schuhe wurden sicherlich nicht an die syrische Armee geliefert.

  5. „Der „todsichere“ Beweis, welcher seit Monaten die Schuld der syrischen Regierung an dem Sarinangriff vom 21. August nahe Damaskus „nachweist“, war eine von der New York Times angeschobene „Vektoranalyse“, die angeblich zeigte von wo die Raketen gestartet wurden. Doch nun musste die Times zähneknirschend zugeben, dass ihre Analyse fehlerhaft war, berichtet Robert Parry.“

    NYT Backs Off Its Syria-Sarin Analysis
    http://consortiumnews.com/2013/12/29/nyt-backs-off-its-syria-sarin-analysis

    Um ein Haar wäre aufgrund dieses falschen Beweises mit Syrien der ganze Nahe Osten in Brand gebombt worden und sehr wahrscheinlich weit mehr. Was auch immer, Zeit einmal denen zu danken, die demnach ganz sicher auch für uns ihren Hintern riskiert haben. Danke Russland.

  6. Al Alam meldet, dass, nachdem die Armee in Leiramoun weiter vorgerückt ist, die nördliche Route für den Waffennachschub der Terroristen in Aleppo nun dicht ist:

    http://en.alalam.ir/news/1549449

    http://wikimapia.org/#lang=en&lat=36.246211&lon=37.118683&z=13&m=b

    Mal schauen, ob das von anderer Seite bestätigt wird.

    Die Al Qaeda von ISIS zeigen unterdessen, wie gut sie die Stadtverwaltung im Osten von Aleppo im Griff haben:

    Insbesondere wird da auch gezeigt, dass Al Qaeda Haydaria kontrolliert. Haydaria ist absolut kritisch für den Waffennachschub aller Anti-Regierungskräfte in Aleppo:

    http://wikimapia.org/#lang=en&lat=36.234581&lon=37.189150&z=14&m=b

    Damit, dass ISIS in dem Bezirk herrscht, bekommt in Aleppo keine Rebellengruppe mehr Waffen, die ISIS nicht genehmigt.

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