EU-Ausgreifen nach Osten bringt allen Seiten wirtschaftliche Nachteile und schafft neue Kriegsgefahren

Am heutigen Freitag Morgen hat die Europäische Union in Vilnius Assoziierungs- und Freihandelsverträge mit dem südosteuropäischen Staat Moldawien und dem westasiatischen Staat Georgien paraphiert. Nach der Ratifizierung der Verträge durch die nationalen Parlamente der 28 EU-Staaten und der beiden Assoziierungskandidaten sollen die Verträge dann voraussichtlich im Jahr 2014 unterzeichnet werden. Die von der EU ebenfalls angestrebte Paraphierung der Assoziierung des südosteuropäischen Staates Ukraine in Vilnius wurde hingegen vor wenigen Tagen von der Ukraine aufgrund ungeklärter Kostenfragen auf unbestimmte Zeit verschoben.

Die kurzfristige Entscheidung der Ukraine, sich trotz eines unterschriftsreifen Vertragsentwurfes erstmal nicht mit der EU zu assoziieren, hat zu nachgerade wütenden Reaktionen bei transatlantischen Politikern und Zornausbrüchen transatlantischer Propagandisten gegen Russland geführt. So forderte etwa die olivgrüne Fraktionsvorsitzende im europäischen Parlament, Rebecca Harms, im transatlantischen Hetzblättchen „Die Zeit“ diesbezüglich, die EU möge „der systematischen Erpressung und den Angeboten aus Moskau“ etwas entgegen setzen und führte weiter aus, dass „nur wenn die EU sich der russischen Führung gegenüber behauptet, wird der europäische Einfluss im Osten spürbar sein.“ Andere transatlantische Propaganda-Outlets personalisierten ihren antirussischen Wutausbruch gar. So titelte etwa die Süddeutsche „Spalter Putin erreicht sein Ziel,“ die Rheinische Post verkündete „Die Ukraine am Scheideweg – Angst vor Putins Rache“ und Springers Welt fragte in einer Titelzeile: „Werden wir den Osten an Putin verlieren?

Worauf die meisten Beiträge zur antirussischen Hetze der transatlantischen Propaganda nicht oder nur rudimentär eingingen, ist die Frage, welches Interesse die EU überhaupt daran hat, die Ukraine und die anderen fünf osteuropäischen und westasiatischen Staaten zu assoziieren, die sie im Rahmen der 2009 auf polnische Initiative ins Leben gerufenen „östlichen Partnerschaft“ dafür vorgesehen hat. Rebecca Harms schreibt in ihrem oben erwähnten Zeit-Artikel zum Interesse der EU, die Ukraine zu assoziieren, folgende nebulösen Sätze:

Beim Assoziierungsabkommen geht es nicht um Almosen für die Ukraine, sondern um knallharte wirtschaftliche und sicherheitspolitische Interessen. Die ungestörte Weiterleitung von russischem Gas nach Europa ist nur ein Beispiel dafür.

Einerseits behauptet Rebecca Harms also, es gehe um „knallharte wirtschaftliche und sicherheitspolitische Interessen“ und andererseits erwähnt sie dann als Beispiel lediglich, dass die „ungestörte Weiterleitung von russischem Gas nach Europa“ so ein knallhartes Interesse der EU ist. Das ist grob irreführend. Die Gefahr von aufgrund von Zahlungs- und Entnahmestreitigkeiten zwischen Russland und der Ukraine unterbrochener Gaslieferungen sinkt nämlich nicht, wenn die Ukraine an die EU assoziiert wird, sondern sie steigt, weil der Finanzdruck auf die Ukraine durch eine Assoziierung an die EU zunehmen würde. Außerdem verliert die Ukraine spätestens mit der etwa für 2016 Fertigstellung der Schwarzmeer-Pipeline South Stream ihre Bedeutung als Gastransitland. Und obendrein wäre es bereits heute möglich, russisches Gas durch Weißrussland und Polen in die EU zu liefern, wenn denn die EU und Polen das nur wollen würden. Wenn überhaupt, dann wird andersherum ein Schuh draus: wenn die Ukraine sich enger an Russland bindet, werden Transatlantiker voraussichtlich ihre Fähigkeit verlieren, Streitigkeiten zwischen der Ukraine und Russland anzuzetteln, die dazu führen, dass durch die Ukraine führende Gaslieferungen von Russland in die EU gefährdet werden, und so Transatlantikern ein Hebel zur Sabotage einer engeren Verbindung zwischen der EU an Russland verloren geht.

Anders als Rebecca Harms ist die staatliche deutsche Tagesschau weniger nebulös und irreführend, was die knallharten wirtschaftlichen Interessen der EU in Bezug auf die Ukraine angeht. So schrieb Silvia Stöber zum geplatzten EU-Abkommen mit der Ukraine bei tagesschau.de:

Das Abkommen hätte die Ukraine wirtschaftlich und politisch enger an die EU gebunden. Als größtes Land zwischen der EU und Russland bietet sie mit ihren 46 Millionen Einwohnern einen interessanten Markt. Die Ex-Sowjetrepublik verfügt über nährstoffreiche Böden, Rohstoffe und ein wichtiges Pipeline-Netz für Öl und Gas.

Die Gewinnung von Kontrolle über Absatzmärkte, Rohstoffe und Agrarflächen sind geradezu klassische Ziele einer imperialistischen Eroberungspolitik. Im Falle eines Assoziierungs- und Freihandelsabkommens der EU mit der Ukraine entpuppen sich diese wirtschaftlichen Argumente jedoch als wenig durchdacht.

Die EU verfügt bereits über so viele Flächen zum Anbau von in der EU hochsubventionierten Agrarprodukten, dass sie Grundbesitzern Prämien für die Stilllegung von Agrarflächen bezahlt. Die Versorgung der EU mit Agrarprodukten ist auch ohne die Ukraine bestens gesichert. Kämen nun zusätzlich die Ukraine oder ukrainische Agrarprodukte in das Subventionssytem der EU, würde das voraussichtlich zu nichts Anderem als zu höheren Subventionskosten für die EU führen. Was die Rohstoffe angeht, so verfügt die Ukraine in erster Linie über Eisen und Kohle. Mit Kohle und Stahl sieht es in der EU ähnlich aus wie mit Agrarprodukten. Auch davon hat die EU mehr als sie braucht, und die Staaten der EU versuchen, die Schrumpfung der damit verbundenen Branchen in der EU unter Einsatz massiver Subventionen zu erreichen. Was dann noch bleibt, ist die Betrachtung der Ukraine als einen rund 45 Millionen Personen und ein BIP von 175 Milliarden USD umfassenden Absatzmarkt. Das klingt erstmal natürlich sehr verlockend für die Industrie der EU-Staaten. Aber das Problem dabei ist, dass, wenn EU-Unternehmen aufgrund eines Freihandelsabkommens mehr in die Ukraine exportieren und ukrainische Unternehmen im Gegenzug nicht in der Lage sind, gleichzeitig mehr in die EU zu exportieren, das der Ukraine zwangsläufig wirtschaftliche Probleme bereiten würde. Verschärft würden diese wirtschaftlichen Probleme dann noch dadurch, dass der ukrainische Handel mit Russland Schaden nehmen würde, denn selbstverständlich würde Russland die Ukraine im Falle einer Assoziierung der Ukraine an die EU verstärkt als Wettbewerber anstelle eines bevorzugt zu behandelnden Verbündeten wahrnehmen. Angesichts dessen, dass das ukrainische Jahres-BIP ohnehin nicht einmal 4.000 Dollar beträgt, müsste die EU der Ukraine dann mit großzügigen Finanzspritzen aushelfen, um zu verhindern, dass die Ukraine wirtschaftlich nicht völlig kollabiert. Mit anderen Worten: was die EU-Assoziierung der Ukraine europäischen Unternehmen bezüglich einer verbesserten Position auf dem Absatzmarkt Ukraine nutzen würde, würde von der EU dadurch erkauft werden müssen, dass sie viel Steuergeld für langwierige und kostspielige Anpassungsprozesse bereitstellt. Wirtschaftlich wäre also die Assoziierung der Ukraine vermutlich kein Gewinn, sondern eine Belastung, und zwar sowohl für die Ukraine als auch für die EU.

Wenn es bei der Assoziierung der Ukraine an die EU nicht um Pipelines geht und sie große finanzielle Lasten sowohl für die Ukraine als auch für die EU verursacht, warum treibt die EU diese Assoziierung dann also überhaupt voran? Das ist nur mit den politischen Gründen erklärbar, die sowohl Rebecca Harms als auch die Tagesschau nicht näher erläutern. Anders als Rebecaa Harms und die Tagesschau leistete sich Springers Welt in einem Artikel einen Ausrutscher, und erwähnte darin beiläufig den politischen Grund, um den es bei der EU-Assoziierung der Ukraine wirklich geht:

Außerdem wäre es ein wichtiges politisches Signal gewesen, den Einfluss Moskaus auf eines der größten Länder der Region geschwächt zu haben.

Das ist es worum es bei der Assoziierung der Ukraine wirklich geht: Moskaus Einfluss soll geschwächt werden. So erklärt es sich, dass die EU den Prozess der Assoziierung der Urkaine vorangetrieben hat, obwohl die Assoziierung der Ukraine der EU finanziell schwere Lasten aufbürden könnte, die die EU sich kaum leisten kann, dann was Subventionen zur Sanierung finanziell angeschlagener Staaten angeht, da ist die EU mit ihren gegenwärtigen Mitgliedsstaaten schon reichlich ausgelastet und kann sich diesbezüglich kaum neue große Aufgaben und finanzielle Abenteuer leisten. Versteht man die Schwächung von Russlands Einfluss als herausragendes Motiv der EU bei der Assoziierung der Ukraine, dann wird auch klar, warum insbesondere transatlantische kalte Krieger und die eng mit den USA kooperierende polnische Regierung diese verheerende EU-Erweiterungspolitik unterstützen. Nicht Washington, sondern die muss schließlich zahlen, wenn die Folgekosten dieser antirussischen Expansionspolitik beglichen werden müssen. Und wenn der EU-Druck zur Erweiterung die Ukraine auch politisch zerreißt oder gar zu einem bewaffneten Konflikt in der Ukraine führt, weil der Westen der Ukraine zwar dafür, aber der Osten der Ukraine strikt dagegen ist, dann können sich kalte Krieger in Washington die Hände reiben, dass ein weiteres mit Russland befreundetes Land geschickt zerstört wurde, während die EU und die Bevölkerung der Ukraine den Preis dafür zahlen müssen. Und damit ist es dann auch verständlich, dass die die EU-Assoziierung befürwortenden Ukrainer sich davon erhoffen, dass die Ukraine Vollmitglied der EU wird und sie damit auf den deutschen Arbeitsmarkt drängen können, während die EU genau das nicht will, sondern nur möchte, dass die Ukraine eine außen- und handelspolitische Allianz mit der EU gegen Russland eingeht, und dieser Widerspruch in den Erwartungen von den die Assoziierung befürwortenden transatlantischen Medien in der Regel geflissentlich verschwiegen wird. Und wenn es bloß darum geht, Russlands Einfluss zu schwächen, dann erklärt das natürlich auch, warum die EU den von Russland befürworteten ukrainischen Vorschlag kategorisch ablehnt, in Drei-Parteien-Gesprächen zwaischen der EU, der Ukraine und Russland über eine engere Kooperation der Ukraine mit der EU zu reden. Würde Russland mit am Tisch sitzen, wäre das hinter den Assoziierungsbestrebungen stehende Ziel, Russland zu schaden, schließlich kaum durchsetzbar. Und, das sei noch angemerkt, da Deutschland vermutlich den größten Batzen der Kosten des antirussischen transatlantischen Wahns zur EU-Assoziierung zu bezahlen gehabt hätte, erklärt das auch, warum insbesondere deutsche Politiker das Scheitern der Assoziierungsgespräche subtil und mit großer Ungeschicklichkeit betrieben haben.

Wenn man verstanden hat, dass es bei der EU-Assoziierung der Ukraine in erster Linie darum geht, Russlands Einfluss zu verringern, und dafür inkauf genommen werden soll, dass auch die Ukraine und die EU Schäden erleiden, dann ist es auch nicht schwer zu verstehen, dass die Transatlantiker bei der ebenfalls im Rahmen der östlichen Partnerschaft betriebenen Assoziierung von Moldawien und Georgien das gleiche Ziel verfolgen. Der wesentliche Unterschied zur Ukraine ist dabei bloß, dass Moldawien und Georgien mit zusammen kaum mehr als sieben Millionen Einwohnern viel kleiner als die Ukraine sind und die EU ihre dominierenden antirussischen Absichten in der Assoziierungspolitik gen Osten deshalb leichter mit etwas Zucker und Geld übertünchen kann. Allerdings könnte sich die EU gerade mit Moldawien und Georgien trotz ihrer geringen Größe durchaus gravierende Probleme einhandeln. In beiden Staaten gibt es nämlich pro-russische Sezssionen, die in nicht allzu ferner Vergangenheit als bewaffnete Konflikte ausgetragen wurden. Das trifft in Moldawien für Transnistrien zu und in Georgien für Abchasien und Südossetien. Sollte die EU da mit einer auf Konfrontation gegen Russland angelegten Politik eine Wiederauflebung der bewaffneten Konflikte herbeiführen, so könnte die EU vor der Frage stehen, ob sie in diese Staaten Truppen zur Stabilisierung einer von der EU-Assoziierungspolitik geschaffenen explosiven Lage entsenden möchte, und, selbst wenn sie das möchte, wird die EU dann letztlich doch mit Russland zusammenarbeiten möchte, wenn die EU nicht Gefahr laufen will, sich in Südosteuropa oder Westasien in einen Krieg gegen Russland zu verstricken. Es gibt also sehr gute Gründe für die 27 nationalen EU-Parlamente und die Parlamente der beiden Assoziierungskandidaten, die EU-Assoziierungen im Rahmen der östlichen Partnerschaft rundweg abzulehnen. Diese auf Konfrontation mit Russland angelgete Politik des EU-Ausgreifens nach Osten verursacht absehbar wirtschaftliche Schäden für alle Seiten, und sie läuft obendrein Gefahr, in bewaffnete Sezessionskonflikte zu münden, ähnlich wie das in Jugoslawien geschehen ist.

Die von der EU ebenfalls für eine Assozierung vorgesehenen Staaten Weißrussland, Armenien und Aserbaidschan haben die absehbaren Nachteile übrigens umgehend erkannt und bereits vor längerer Zeit klargemacht, dass sie sich mit der EU nicht gegen Russland assoziieren wollen.

Nachtrag, nur, für den Fall, dass das hier im Artikel genauso untergegangen sein sollte wie in der Propaganda, und weil die Propaganda der „Ukraine-Assoziierungsbefürworter“ das gern weglässt. Kurier.at vom Oktober 2013: „Die Option auf einen EU-Beitritt wird das Assozierungsabkommen ausdrücklich nicht enthalten.“ Die Ukraine strebt nach den Worten des Ehemanns einer Mitarbeiterin von Ronald Reagan, der mit Hilfe des US-geführten orangenen Farbenumsturzes Anfang 2005 auf den Präsidentenstuhl der Ukraine gesetzt wurde, auch keinen vollwertigen EU-Beitritt, sondern den „Status eines assoziierten EU-Mitgliedes“ an. Im Klartext bedeutet das, dass die EU die Ukraine nicht zum Beitritt in die EU überreden will, sondern dazu, ein langjähriger Beitrittskandidatenaspirant wie die Türkei zu werden, die seit mehr als fünf Jahrzehnten in die EU möchte, aber von der EU nicht hineingelassen wird. Die Vorteile für die EU liegen auf der Hand: die EU kann die Ukraine mit diesem Status viele Jahrzahnte lang nach Belieben dazu erpressen, der EU jeden beliebigen Wunsch zu erfüllen, also etwa EU-Unternehmen einseitig beim Marktzugang zu bevorzugen, militärisch mit der NATO zusammenzuarbeiten und außen- und handelspolitisch gegen Russland zu agieren, ohne dass die Ukraine im Gegenzug irgendwann mal über die Geschicke der EU miteinscheiden dürfte. Die Ukraine würde mit der „EU-Assoziierung“ von der EU ganz offiziell den dauerhaften Status eines zweitklassigen EU-Lakaien bekommen.

PS: Gestern haben einige „Pro-EU-Demonstranten“ versucht, den Präsidentensitz zu erstürmen. Anhand der nachfolgenden beiden Videos mag sich jeder selbst eine Meinung dazu bilden, was da passiert ist:

Das Innenministerium sagt, es gebe 160 verletzte Demonstranten und 140 verletzte Polizisten.

40 Gedanken zu “EU-Ausgreifen nach Osten bringt allen Seiten wirtschaftliche Nachteile und schafft neue Kriegsgefahren

  1. Zum Thema Marionetten der USA

    (Anmerkung der Parteibuch-Redaktion: Videolink gelöscht. Das Video verbreitet eine Falschübersetzung. Putin hat die G8-Diskussionen, in der es oft nur eine Meinung gibt, nicht mit der NSDAP, sondern mit historischen SPD-Diskussionen (SDPG) sowie KPDSU-Pseudo-Diskussionen verglichen, in denen es oft nur eine Meinung zu hören gab. Der Rest des Videos war nicht wörtlich, aber richtig übersetzt, dass heißt, es ist davon auszugehen, dass derjenige, der zu dem Video die Untertitel angefertigt hat, an der – bezüglich der Provokation eines angebliches NSDAP-Vergleiches – entscheidenden Stelle eine absichtliche Falschübersetzung in das Video eingebaut hat.)

  2. Besten Dank für die Zsfg. der Lage. Die EU als politsch-finanzielles Feigenblatt der EUSraEliten in ihrem Osterweiterungsdrang bis rüber nach Peking.

    Das Thema Timoschenko wurde beim durchwegs politisch motivierten EU-Theater übrigens wie folgt entlarvt, und zwar durch Timoschenko selber:

    aus http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-eu-parlamentspraesident-schulz-raeumt-fehler-ein-a-936138.html
    – Sie rief die EU auf, alle Bedingungen für die Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens mit der Ukraine fallenzulassen. Das beinhalte auch ihre Freilassung, …

    Meines Wissens ging es es darum, ihr eine Behandlung in der BRDDR 2.0 zukommen zu lassen. Dass Timoschenko nun selbst offen von ihrer Freilassung faselt, dieses Outing ist das Zuckerl im EU-PRopaganda-Gebräu. Es war nie vorgesehen, dass sie jemals wieder in ihre Heimat zurückkehrt, die Haltung der Ukraine hat sich damit auch in diesem Punkt zu 200% bestätigt.

    Die Amis auf Kurs
    Grüsse
    kosh

  3. Da wollen die heißen Natokrieger ein Land, das wirtschaftlich nichts exportieren kann. Diese Land soll aber teure industrielle Produkte Made by Siemens, BMW, Porsche, Henkel, BASF usw. auf Kredite von der Deutschen Bank kaufen. Der Kredit wird vielleicht durch die ERGO oder Allianz versichert. Aber wohl eher durch Sparmassnahmen bei den Ärmsten in Europa, BRD.
    Eigentlich kann die Ukraine nicht nur auf Industrieproduktion und Rohstoff, Landwirtschaftsexport verzichten, sondern ihre nötigen Nahrungsmittel / Verbrauchsgüter direkt von Nestle, Unilever oder der Metro beziehen. Vielleicht könnte die Ukraine den Iren ja Konkurrenz bei der Butter machen, den Griechen bei Olivenöl, den Spaniern bei Rotwein, den Portugiesen bei getrocknetem Fisch, den Ungarn bei Spitzpaprika oder den Indern bei Textilien ?
    Auch ein Riesenbordell (20 Mio Ukrainerinnen bei Flatrate Tariflohn) mit der kriminalitätserfahrenen Timeschenkow als Puffmutter und den speichelleckenden Wendehälsen Klitschkos als Türsteher eröffnet ökonomische Riesenchancen. Die Organisation der Prostitution wird von natokriechenden Polen übernommen und die Putzfrauenarbeit, Gastronomie, handwerklichen Reparaturen durch schwarzarbeitende Landsleute.
    Wie weit sind die westlichen Kriegsverbrecher gesunken, jedes wirtschaftliche Verlustgeschäft einzugehen um ein bischen Land für unechte, zweifelhaft militärische Vorteile zu gewinnen.

  4. Die westliche Wertegemeinschaft pumpt sich ja ganz schön auf.
    Kriege in Nordafrika, Westasien, in Süd-Amerika läuft auch alles nach Plan (Venezuela wird wohl bald wieder unter Kontrolle sein) der militärisch industrielle Komplex der westlichen Wertegemeinschaft läuft auf Hochtouren.
    Überall auf der Welt us Militärpräsenz,
    es ist an der Zeit, denen den Saft abzudrehen.
    Jetzt ist in erster Linie China gefordert, das die ausreichenden Finanzmittel hat, um die westliche Wertegemeinschaft in den Ruin zu treiben. Wie man der westlichen Wertegewmeinschaft die ultimative Finanzkrise serviert, und sie ein für alle Mal unschädlich machen kann, wissen die Chinesen, Rußland könnte militärischen Schutz garantieren.
    Statt dessen starrt China auf die westliche Wertegemeinschaft wie das Karnickel auf die Schlange.
    Entweder sind die Chinesen zu blöd, um ihre eigene Stärke einzuschätzen, oder, China macht lieber Business auf Kredit, weil Chinas Milliadäre und Multimillionäre gierige Aasgeier sind, denen Profit wichtiger als Menschenwürde ist.
    Es ist keine Zeit zu verlieren, wenn man die Welt vor dem imperialistischen Supergau retten will.
    Zur Zeit sind sie schwach, die Amis und ihre Kolonien, in 5 Jahren haben die sich dermaßen stabilisiert, dann ist Schluß mit lustig,
    dann muß das Parteibuch anbauen, um der aktuellen Kriegsberichterstattung, der Versorgung der Heimatfront mit Lageberichten nachkommen zu können.
    Sorry für die Bissigkeit, aber, ich war im Sudan, in Uganda und Rwanda, als da die Leichen zu hunderten einfach so rumlagen, ich hab das Parteibuch immer geliebt, ich weiß nicht warum, jetzt schwillt mir öfter mal der Kamm, und wenn ich dann so Sätze lese,““weiß einer, wie die aktuelle Lage in Homs oder anderswo ist““ dann platze ich innerlich.
    Kriegsgeiles ……………. , wer weiß, wie Menschenblut nach drei Tagen riecht, oder Verwesung, oder am Grenzfluß von Tansania nach Rwanda nach 500 vorbeitreibenden Leichen aufhört zu zählen, und sich nur noch volllaufen lassen kann, den kotzt sowas an.
    So, das mußte einfach mal raus, tut mir leid.

    1. Hallo Peter,

      Sehe ich genauso. Eisen muss geschmiedet werden, wenn es noch heiss ist. Vorher ist es zu kalt, nachher zu verbrannt. Es ist also jetzt der richtige Zeitpunkt. Vor zehn Jahren, war der Westen/Nato noch zu stark und geschlossen organisiert während China/Russland/Iran/Kuba/Venezuela/Nikaragua/Bolivien/NordKorea/Syrien/Libyen+++) noch nicht mal im Aufbau einer Allianz. Jetzt ist er schwach und zersplittert. In fünf Jahren (man merkt es schon seit paar Jahren) hat er überall faschistische – auch im eigenen Land -, KRIEGSFREUDIGE Regime aufgebaut. Dann ist es zu spät, oder wie Sie sagen SUPERGAU. Mit Libyen und den jetzt aktellen Inselchen hat China bereits sein GESICHT VERLOREN. Genauso verliert Russland sein GESICHT, wenn die mit Milliarden finanzierten ukrainischen Verbrecher für Nato (unter EU Vorwand) durchkommen. ABER toll, das Russland, trotz der Demütigung im sogenannten Serbienkrieg , den Natoerweiterungen sein Selbstbewusstsein wiedererlangt hat.

  5. Putin hat seine Schwarzmeerflotte in der Ukraine, über die EU möchte die USA auf diesen Stützpunkt!

  6. http://rt.com/shows/crosstalk/ukraine-free-trade-eu-463/

    Why didn’t Ukraine sign the free trade deal with the EU? Is this deal a recipe for economic suicide? Why can’t Russia, the EU and Ukraine sit down at the negotiating table? And does the EU operate on double standards? CrossTalking with Mark Sleboda, Lilit Gevorgyan and John Laughland.

    Diese degenerierte EU mit all ihren Perversitäten,die sie als Werte verkauft, muss eingedämmt werden(z.B aktuell Euthanasie an Kindern)

    Timoschenko dürfte sich mit ihrer Hetze jetzt noch ein paar Jährchen Bau hinzuverdient haben,aber ich denke,dass sie das ganz genau selber weiss.

  7. Ukrainische Polizei musste hier durchgreifen

    Die AUTONOMEN Schläger der EU/USA,ähnliche Klientel wie die Autonomen in Deutschland.

  8. Warum nur erinnen mich die Vorgänge auf den Demonstrationen in Kiew so fatal an Syrien. Ein paar Gestalten machen auf Gewalt und sofort wird gemeldet, die Regierung hätte sie geschickt. Interessant ist auch die gute Organisation der Aktion. Fahnen und Bustransfers kosten eine Menge Geld. Wo kommt das her? Es gibt sogar vereinzelt Meldungen im Netz, das für das „demonstrieren“ Geld gezahlt wird. Auch scheint sich die Analyse zu lohnen, welche drei Gruppierungen diese „Proteste“ anführen und organisieren.
    Die Frage nach dem WER erpresst WEN scheint vielen nicht klar zu sein. War es Russland, das die Freilassung einer verurteilten Kriminellen gefordert hat? Ist es Russland, das die 40% Erhöhung der Gaspreise für die Bevölkerung fordert? Ist die EU-Anbindung gar das trojanische Pferd für die NATO? Fordert man ernsthaft von Russland, dass es seinen eigenen Untergang aktiv fördert?
    Ich denke, es wäre eine kluge Entscheidung von Janukowitsch, eine Volksabstimmung über das Abkommen mit der EU abzuhalten. Und vorher klar über die Vor- und Nachteile informieren.
    Und den jungen Leuten sollte die EU einmal klar erklären, wo in dem Vertrag steht, ab wann genau sie visafrei zum arbeiten in die EU einreisen können.
    Die Bevölkerungen in den europäischen Krisenstaaten sollten sich ernsthaft fragen, ob sie 46 Millionen neue Konkurrenten brauchen, bei den Bemühungen ihre Exporte zu steigern.
    Die Deutschen haben jetzt schon Angst vor 7 Millionen Bulgaren.
    Die alles entscheidende Frage lautet wie immer: Wem nutzt es?

  9. http://de.ria.ru/politics/20131202/267399432.html

    Die Massenproteste in der Ukraine bezeichnete Schirinowski als Versuch eines Staatsstreichs. Er riet dem ukrainischen Präsidenten, die drei Oppositionsparteien Swoboda, Batkiwschtschyna und Udar, die ihre Anhänger auf die Straße rufen, zu verbieten und der Opposition die Beziehungen zum Westen zu kappen. Denn hinter den Unruhen stünden „gekaufte Leute.“

  10. In der ‚Jungen Welt‘ konnte man gestern lesen:
    ‚Auf der Kundgebung erklärte der einstige Innenminister der »Reform«-Regierung von Julia Timoschenko, Juri Luzenko, die Versammlung zum Beginn einer neuen Revolution: »Hier und heute begraben wir die Ukrainische Sowjetrepublik«.‘
    Heute Mittag freute sich das Berliner Inforadio über eine Aussage eines EU-Fuzzis (evtl. Elmar Brok): ‚Es geht darum, zu verhindern, daß die Ukraine wieder eine russische Republik wird‘.
    Die langen Finger des Großen Bruders werden auch deutlicher sichtbar. Aus einem Artikel von RIA Novosti, ‚Unruhen in Kiew: Droht Kollision Russland-NATO in der Ukraine? (Zusammenfassung 23.15)‘, http://de.ria.ru/post_soviet_space/20131202/267401693.html:
    ‚… Zuvor hatten Hitzköpfe jenseits des Großen Teichs Pressemeldungen zufolge an das Weiße Haus appelliert, US-Truppen in die Ukraine „zum Schutz des Landes vor Diktatur“ zu schicken. Bislang wurden rund 14 000 Unterschriften gesammelt. Um vom Weißen Haus geprüft zu werden, soll die Initiative von mindestens 100 000 Menschen unterstützt werden. …‘
    Dazu William Engdahl: ‚EU’s bid for Ukraine is really Washington acting through ‘cat’s paw of Brussels’‘, http://rt.com/op-edge/eu-ukraine-washington-proxy-562/

      1. Nicht von ungefährt habe ich die Europäer mit an Bord der EUSraEliten gehievt.

        Dummerweise zeigt niemand gerne mit dem Finger auf sich selbst, denn Selbstkritik wäre der erste Schritt zur Besserung. Aber dieser Schritt bleibt aus.

        Die Amis auf Kurs
        Grüsse
        kosh

    1. Dank des MASSEnmedialen Gewöhnungseffekts als Folge ihrer Perma-PRopaganda erlauben sich die EUSraEliten eine recht offene Kommunikation ihrer taktischen Ziele.

      Zum üblichen Demokratie- und Menschenrechtsgeschwafel gesellt sich ohne Wenn und Aber die „Hoheit des Rechts“ nach EUSraEliten-Diktat, explizit willentlich gefördert von der NATO, einer Zweigstelle des global agierenden Kollateralschadenbunds.

      – „Die NATO ist nach wie vor gewillt, den Reformprozess in der Ukraine zu fördern“

      Damit bestätigen die finanziellen Fördermittel aus der Achse der Willigen das übliche Muster gekaufter Revolutionen. Besten Dank für Deine Ergänzungsleistungen.

      Allein auf dieser Seite ergeben sich Zusammenhänge, die ganz offiziell so in Medien stehen, von der Masse gelesen und wahrgenommen werden könnten, wenn sie denn wollte.

      Analphabetismus ist eben nicht nur eine Frage des lesen Könnens, sondern auch des lesen Wollens und darüber hinaus des verstehen und begreifen Wollens. Denn wo kein Wille, da auch keine Macht – DIE Macht macht nichts.

      Der Verzicht der MASSE auf ihre Macht ist für mich inzwischen ein faszinierendes Beobachtungsfeld geworden.

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

      1. von der Masse gelesen und wahrgenommen werden könnten, wenn sie denn wollte.

        Die Masse kann nur im Rahmen ihrer eigenen ideologischen Verseuchung denken,alles andere wird nicht wahrgenommen,und, wenn doch noch wahrgenommen,dann doch schnell verworfen,weils nicht ins testgefügte Schema passt,mit dem man sich durchs Leben schlägt.Die Masse ist durch Massenmedien konditioniert,und wenn das Glöckchen erklingt,bestimmte Begriffe fallen,dann läuft der Speichel.

      2. Niemand hindert die Masse, ihre „eigene ideologische Verseuchung“ zu überwinden, aber sie tut es nicht, also sage ich: Die Masse will nicht. Nicht sie kann nicht, sie will nicht.

        Damit fällt die permanente Suche nach Sündenböcken flach. Klar kommen als Ursache für die gegenwärtige „ideologische Verseuchung“ die EUSraEliten in Frage, dennoch steht dahinter noch ursächlicher die Masse, weil sie ihre „eigene ideologische Verseuchung“ mit jedem Kaufentscheid definiert.

        Angenommen wir fänden eine jungfräuliche Masse und ein breites Angebot an Produkten / Dienstleistungen, so postuliere ich, dass die Masse durch ihre Nachfrage ein Angebot ähnlich dem der „EUSraEliten“ beschleunigt, wodurch der geschlagenen Konkurrenz nichts anderes übrig bleibt, als ebenfalls auf diesen Nachfragezug zu springen oder ein Nischendasein zu fristen. (Blogs wie dieser füllen eine solche Nische.)

        M.a.W. die Masse züchtet sich ihre „eigene ideologische Verseuchung“ und wie die Geschichte lehrt, sucht sie dafür stets externe Sündenböcke: Die da oben, die da drüben, die anderen etc. etc.

        Beim Willen zur Fehlersuche versagt das System Homo sapiens, obwohl der (moderne) Begriff Demokratie genau darauf hinausläuft: Herrschaft durch das Volk – oder – Machtausübung durch die Masse. Denn nur …

        Macht macht Macht.

        Oder sie macht es nicht bzw. viel mehr schlecht als recht, wie im vorliegenden Fall auf unserem Planeten. Ergo entsteht eine ökologische Nische der Macht für eine „Achse der Willigen“, die wirklich Willens ist, die Macht auszuüben. Zu diesem Zweck hat sie verschiedene Ideologien im Angebot, welche die Masse durch ihre urdemokratische Macht ablehnen könnte, statt dessen entwickelt sie eine Nachrage bis zur Verseuchung.

        Ironischerweise verlangt die Masse der Demokratieversager ausgerechnet von der Achse der Willigen, die urdemokratische Aufgabe der Masse zu übernehmen und darin eben nicht zu versagen, im Sinne der Masse. Aber das funktioniert nicht, warum sollte es auch, die Achse der Willigen besteht auch nur aus demokratieversagenden Homo sapiens, ebenso umwillig über ihre persönliche Dekadenz hinaus zu denken und zu handeln. Somit hat sich die Masse willentlich für die (soziale) Evolution entschieden und die kriegt sie auch, gratis und franko.

        Die Amis auf Kurs
        Grüsse
        kosh

  11. Die Terroristen des Westens greifen wieder die Christen an !!!!

    https://www.facebook.com/SyriaPerspective

    SAYDNAAYAA: SyrPer received news this morning – disturbing news – that the SAA is now openly arming residents of the Christian town of Saydnaayaa to help them to defend themselves as evidence grows that the TERRORIST BANDAR BIN SHAYTAAN has given orders to his horde of apes in Syria to „kill all the Christians in Saydnaayaa and Ma’loolaa“. In Syrian Military Intelligence intercepts and Russian reports to the Syrian High Command, Saudi ape accents were picked up out of Al-Mafraq in Jordan, where most terrorist enablers are located, telling select leaders of ISIS and other groups such as the „Ahraar Al-Shaam Brigade“, Jabhat Al-Nusra and „Tahreer Al-Shaam Brigade“ to attack Saydnaayaa and „kill all its inhabitants“. This comes after a recent re-takeover of the ancient Christian town of Ma’loolaa by terrorist ape-rodents under the command of the stinking child molesting ape Prince Bandar. Already, reports are filtering out that the Jabhat Al-Nusra reptiles have destroyed all crosses and crucifixes in the town of Ma’loolaa, some being priceless relics. In a response to this, Deputy Patriarch of the Antiochian Orthodox Church in Damascus, His Holiness Looqaa Al-Khoori, has called on all Christians to take up arms to defend themselves and Syria. In what amounts to a call for „Jihad“ against the terrorist vermin, Christians all over the world should know that no other means is available to us to defend our presence in our homeland.

    Wie ich diese Sadisten einschätze werden sie versuchen gerade zu Weihnachten ein Blutbad unter den syrischen Christen zu veranstalten

  12. Die Massenmedien berichten nur über die Polizeigewalt gegen die pro-europäischen Demonstranten in Kiew. Aber warum wurden die gewaltsamen Vorgehen der Polizei gegen die Demonstranten in Kolumbien von den europäischen Medien ignoriert?
    Im August dieses Jahres trat das Freihandelsabkommen der EU mit Kolumbien inkraft.

    Es haben weit mehr als 200.000 Demonstranten vor allem kolumbianische Farmer und Bauern mehrere wochen dagegen protestiert. Die kolumbianische Polizei ging nicht nur mit Gummigeschossen dagegen vor sondern Menschenrechtsorganisationen sprachen sogar von mehreren Fällen von Folter gegen Demonstranten! Viele Demonstranten wurden weggesperrt und mehr als 37 Anti-EU Aktivisten in Kolumbien wurden kaltblütig ermordet in der ersten Hälfte des Jahres 2013…
    Warum bleiben die Massenmedien stumm. Diese Ungeheuerlichkeit ist entstetzlich
    Hat die korrupte EU-Kommission es verboten über diese ANTI-EU-Demonstrationen in Kolumbien zu berichten?
    Während man aktuell über jede Poliezigewalt gegen Demonstranten in Ukraine sehr ausführlich berichtet, wurde in Kolumbien alles ignoriert, offenbar haben die korrupten NWOler namens EU-Kommission die Berichterstattung über die Gewalt gegen Anti-EU Demonstranten verboten…hier paar Links dazu

    https://www.commondreams.org/headline/2013/08/25
    http://ourfuture.org/20130826/big-columbia-strike-hilites-free-trade-fail

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