Wie Bibi in die Box gepackt werden kann

Gegenwärtig gibt es drei große diplomatische Projekte zur Entschärfung der Konflikte im Raum Westasien, die vom zionistischen Apartheidregime über Palästina nach Kräften sabotiert werden. Mit Hilfe von russischen Waffenverkäufen in die Region und Unterstützung durch die katholische Kirche könnte es gelingen, die Widerstände zu überwinden, Bibi in die Box zu packen und für dauerhaften Frieden in der Region zu sorgen.

Da sind erstens die palästinensisch-zionistischen Nahostverhandlungen, die zu keiner Zwei-Staaten-Lösung führen, weil das zionistische Regime anstelle der Ermöglichung eines palästinensischen Staates eine weitere umfassende Kolonialisierung des von Zionisten 1967 geraubten Landes anstrebt und deshalb in den Verhandlungen seit Jahrzehnten zu keinerlei Angebot bezüglich des von Tel Aviv akzeptierten Staatsterritoriums eines palästinensischen Staates bereit ist. Zweitens gibt es da die geplanten Genfer Verhandlungen zur Entschärfung des Konfliktes in Syrien, die zu keinem Ergebnis führen können, solange die den Terror in Syrien unterstützenden Freunde Israels auf Maximalforderungen bestehen wie einem Regime Change mit dem Ziel der Zerstörung der den Iran einschließenden Achse des anti-zionistischen Widerstands. Und drittens sind da die P5+1-Nuklearverhandlungen mit Iran, bei denen das zionistische Regime unbedingt ein Ergebnis verhindern will, das dazu führt, dass die Beziehungen zwischen Iran und führenden NATO-Staaten sich normalisieren und das Thema Iran dann nicht mehr dazu taugt, die Weltöffentlichkeit vom fortgesetzten zionistischen Landraub, insbesondere in Ostjerusalem und der Westbank, abzulenken.

Zur Durchsetzung seines Willens in der Region bedient sich das zionistische Regime in erster Linie nicht der eigenen, nuklear bewaffneten Kräfte, sondern es spannt dafür in der Regel möglichst diskret Vasallen und Lakaien ein, insbesondere Nordamerikaner, Westeuropäer und von deren Wohlwollen abhängige Diktatoren der Region. Der Kern der Macht des zionistischen Regimes besteht jedoch darin, dass ihm, vornehmlich in Nordamerika und Westeuropa, ein riesiger Medienapparat zur Verfügung steht, dessen willfährige Propagandisten sich für kaum eine Lüge und Halbwahrheit zu Schade sind, um die Bevölkerungen zur Unterstützung des Willens des zionistischen Apartheidregimes zu bewegen, um seine Lakaien zu unterstützen und Gegner zu diskreditieren und so politischen Druck auszuüben. Die Dominanz der zionistischen Lügenmaschine ist ein wesentlicher Grund dafür, dass Politiker demokratischer Staaten in Westeuropa sich in der Zwickmühle sehen, entweder, gleich ob sie das selbst wollen oder nicht, die irrsinnige Kriegs- und Terrorpolitik des zionistischen Regimes zu unterstützen, oder von der zionistisch dominierten Medienmaschine abgeschossen zu werden. Seit der Niederlage der zionistischen Vasallen und Lakaien im Krieg gegen den Irak hat die Fähigkeit der zionistischen Lügenmaschinerie, Bevölkerungen und Politiker in Nordamerika und Westeuropa zur Unterstützung von vom zionistischen Regime gewünschter Aggressionspolitik in Westasien zu bewegen, allerdings deutlich nachgelassen. Nicht einmal das mit zionistischen Lakaien durchsetzte britische Parlament wollte einen offenen US-geführten Krieg gegen Syrien noch mitmachen.

Besonders in Bezug auf die USA wird immer deutlicher, dass es da einen heftigen Machtkampf zwischen der Obama-Administration auf der einen Seite und dem zionistischen Regime und seinen Lakaien in den USA gibt. Während das Obama-Regime versucht, diplomatische Entspannungsprozesse in Bezug auf Palästina, Syrien und Iran voranzutreiben, versucht das zionistische Regime unter Einspannung seiner Lakaien, seiner Vasallen und seiner Propaganda-Maschine, diese Prozesse zu blockieren. Zur gegenwärtigen Sabotage diplomatischer Entschärfungen der drei oben genannten Konflikte in Westasien stehen dem zionistischen Regime, wie es immer deutlicher wird, allerdings nur noch folgende wesentliche Lakaien zur Verfügung: der US-Kongress, die französische Präsidentschaft und die saudisch-wahhabitische Regime. Weitere Regierungen, etwa die von Deutschland, Britannien, der Türkei, Kanada und Australien, stehen zwar nach wie vor unter Druck der zionistischen Lügenmaschine, sind aber entweder nicht mehr fähig oder nicht mehr willig, die vom zionistischen Regime gewünschte Politik der ständigen Spannungserhöhung und Kriegstreiberei in der Region Westasien entscheidend zu unterstützen. Dagegen stehen insbesondere Iran sowie Russland und China, die bereits drei von Lakaien Israels forcierte UN-Sicherheitsratsresolutionen gegen Syrien mit ihrem Veto gestoppt haben.

Obwohl die zionistische Dominanz in jüngerer Zeit geringer geworden ist, ist das vom zionistischen Regime geführte Bündnis aus zionistischer Propagandamaschine, US-Kongress, Frankreich und saudischen Ölfürsten nichtsdestotrotz immer noch eine ziemlich mächtige Koalition. Mit zionistischer Lügen- und Schmierenpropaganda kann das zionististische Regime großen Einfluss auf politische Prozesse in Nordamerika und Westeuropa nehmen, der von Zionisten dominierte US-Kongress hat über das Gesetz zur Aufrechterhaltung von israelischem QME seine Finger auf US-Rüstungsexporten in die Region und er hat weiterhin Macht über US-Sanktionen gegen Israels Gegner und Unterstützungsleistungen für andere Regierungen der Region, durch Frankreich verfügt die zionistische Koalition quasi über Veto-Recht im UN-Sicherheitsrat, in der EU und bei den P5+1-Verhandlungen und über die Saudis verfügt die zionistische Koalition über reichlich Geld und Finger auf dem globalen Ölhahn. Wie kann also, angesichts der immer noch großen Macht der zionistischen Koalistion, wie Daniel Levy sich jüngst ausdrückte, „Bibi in die Box gepackt“ und zur Vernunft gebracht werden? Gegenwärtig sieht es so aus, als dass bezüglich des Projekts, Bibi in die Box zu packen, zwei erfolgversprechende Aktionen von Russland aus geführt werden: zum Einen russische Waffenverkäufe in der arabischen Welt, und zum Anderen von der orthodoxen Kirche Russlands unternommene Anstrengungen, die Unterstützung des Vatikans für Bemühungen zum Schutz von Christen in der Levante zu bekommen.

Russische Waffenverkäufe an arabische Staaten helfen dabei, dass der von der zionistischen Lobby dominierte US-Kongress die Regierungen arabische Staaten nicht mehr so wie bisher mit ihrer Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit dazu erpressen kann, sich bedingungslos allen Wünschen des zionistischen Regimes zu beugen. Auch sind russische Waffenverkäufe in der arabischen Welt ein Mittel, um über kurz oder lang „Israel“ sein Qualitative Military Edge (QME), also die Fähigkeit, jederzeit gegen eine beliebige Koalition regionaler Staaten bei minimalen eigenen Verlusten Krieg führen zu können, zu nehmen, zu dessen Aufrechterhaltung der von Zionisten dominierte US-Kongress die USA kurz vor den Präsidentschaftswahlen 2008 gesetzlich verpflichtet hat. Gegenwärtig kann das israelische Apartheidregime sich aufgrund seines ihm von den USA gesetzlich garantierten QMEs beinahe jedes Verbrechen erlauben, etwa sowohl die Palästinenser und die Region nach Belieben schikanieren, terrorisieren und bombardieren, ohne dass das zionistische Regime deswegen nennenswerte Konsequenzen für seine eigene Sicherheit, etwa arabische Vergeltungsmaßnahmen militärischer Art, befürchten müsste. Einzig die eng mit Iran kooperierenden Staaten und Organisationen, etwa Syrien, Hisbollah und der palästinensische islamische Jihad, legen einer totalen zionistischen Dominanz in der Region und der ungestörten zionistischen Kolonialisierung des ganzen Landes zwischen Mittelmeer und Jordan, und wie der Fall der von Zionisten besetzten syrischen Golanhöhen zeigt, auch darüber hinaus, noch Hindernisse in den Weg.

Mit russischen Waffenverkäufen an arabische Staaten könnte sich das ändern. Wie die am Widerstand von Hisbollah und Panzerabwehrlenkwaffen russischer Bauart gescheiterte zionistische Invasion in den Libanon 2006 und der Abschuss eines türkischen Phantom-Jets über Syrien 2012 gezeigt hat, ist es durchaus möglich zionistische Invasionen und Aggressionen von in den USA gebauten Kampfflugzeugen mit russischen oder iranischen Waffen abzuwehren. Wenn Israel bei der Bombardierung und Invasion von Staaten der Region zukünftig mit erheblichen Verlusten rechnen muss, verringert sich die zionistische Dominanz in der Region, und das zionistische Regime bekommt einen Anreiz, sich zukünftig weniger kriegslüstern als bisher zu verhalten. Der erste überraschende größere russische Waffenverkauf in die Region fand in den Irak statt. Irak hatte in den USA schon vor Jahren, noch während der US-Besatzung, militärisches Gerät zur Luftraumverteidigung und Terrorbekämpfung bestellt. Während die saudischen Freunde Israels im Irak Terrorismus schürt, blockiert der von Zionisten dominierte US-Kongress die Lieferung von US-Waffen an den Irak mit Verweis darauf, dass Irak gegenwärtig freundschaftliche Beziehungen zum Iran unterhält und damit israelische Wünsche zur Isolierung Irans ignoriert. Nach einigen Jahren vergeblichen Wartens auf dringend benötigte US-Waffen hat der Irak einfach Russland einen milliardenschweren Auftrag zur Lieferung von Hubschraubern für den Anti-Terror-Kampf und mobilen Luftverteidungssystemen erteilt, wovon der erste Teil kürzlich bereits geliefert wurde. Ähnliches passiert gerade in Ägypten. Nach dem von Zionisten unterstützten Putsch gegen das rassistische Regime der Muslimbruderschaft haben die USA zur Strafe Waffenlieferungen an Ägypten eingestellt. Ägypten hat daraufhin kurzerhand beschlossen, als Ersatz dafür kurzfristig Waffen zur Luftraum- und Küstenverteidigung in Russland zu bestellen, darunter Kampfflugzeuge und raketenbasierte Luftabwehrsysteme. Die russischen Außen- und Verteidigungsminister haben darüber in Ägypten mit ihren Kollegen konferiert und es sieht so aus, als dass es da kurzfristig zu Milliarden Dollar schweren Abschlüssen kommen kann oder sogar bereits gekommen ist. Und obendrein hat Jordanien gerade eben bei Russland Interesse bekundet, russische Panzerabwehrlenkwaffen des Typs, mit dem Hisbollah 2006 die israelische Invasion in den Libanon abgewehrt hat, zukünftig in Lizenz in Jordanien montieren zu dürfen, ebenso wie russische Kampfhubschrauber, die sich für den Anti-Terror-Kampf eignen.

Sollten diese Geschäfte genauso zustande kommen wie das russisch-irakische Waffengeschäft, so könnte sich das zionistische Regime schon sehr bald in einer völlig anderen militärischen Lage wiederfinden. Während gegenwärtig nur im Norden und Nordwesten „Israels“ mit Hisbollah und Syrien von Zionisten unabhängige Regierungen san der Macht sind, und „Israel“ ansonsten Dominanz durch ein von den USA gesetzlich gesichertes QME genießt und von Ländern umgeben ist, deren Regierungen weitgehend von US-Waffenlieferungen und den Exportgenehmigungen des von Zionisten dominierten US-Kongresses abhängig sind, könnte „Israel“ sich dank russischer Waffenlieferungen an arabische Staaten schon bald in einer Umgebung wiederfinden, wo „Israel“ von allen Seiten von Staaten umgeben ist, die nicht mehr vollkommen von den USA abhängig sind, weil ihre Armeen mit russischen Waffen ausgerüstet sind, von Äygpten im Südwesten, über Jordanien im Osten bis zu Syrien im Nordosten. Dass die Regierung des NATO-Staates Türkei kürzlich angekündigt hat, einen mehrere Milliarden Dollar schweren Auftrag für Luftabwehrsysteme an eine chinesische Firma vergeben zu wollen, und auch die Türkei damit langfristig unabhängiger von Entscheidungen des von Zionisten dominierten US-Kongresses werden könnte, verschlechtert die strategische militärische Situation des zionistischen Regimes dabei noch weiter. Und auch der von Zionisten dominierte US-Kongress kommt durch die russischen Waffenlieferungen unter Druck, denn er befindet sich in einer Zwickmühle. Genehmigt der Kongress die Lieferung effektiver US-Waffen an Staaten der Region, untergräbt er damit „Israels“ QME, verweigert er sie, treibt er die betreffenden Staaten damit Russland in die Arme, wodurch in der Region nicht nur Israels QME untergraben wird, sondern auch die politische Dominanz der USA, und ebenso der heimischen Waffenindustrie Profite und Jobs verloren gehen.

Unterstützt wird der Effekt des aufgrund russischer Waffenlieferungen in der Region schwindenden israelischen QMEs durch aus Finanzgründen durchgeführte Sparmaßnahmen in den USA, von denen auch das US-Militär betroffen ist, durch die strategische Neuausrichtung der US-Streitkräfte auf den Raum Ostasien, weil da inzwischen der größte Teil der Wertschöpfung stattfindet, und durch die aufgrund der teuren US-Niederlagen in Afghanistan und Irak in den vergangenen Jahren größer gewordene Kriegsskepsis in der US-Bevölkerung. Dass die größer gewordene Kriegsskepsis in der US-Bevölkerung ein Problem für die zionistische Lobby darstellt, wurde deutlich als es zionistischen und saudischen Lobbyisten trotz intensiver Bemühungen nicht gelang, in beiden Kammern des US-Kongresses eine Ermächtigung zum Krieg gegen Syrien durchzuwinken. Was für Konsequnzen die Budgetkürzungen und die strategische Neuausrichtung der US-Streitkräfte haben, wurde den saudischen Vasallen des zionistischen Regimes erst schockartig klar, kurz bevor die Luft- und Raketenangriffe, zu denen sie die US-Regierung gedrängt haben, losgehen sollten. Da nämlich fragte das saudische Regime im US-Kriegsministerium nach, wie die USA potentielle iranisch-syrische Gegenangriffe mit Raketen gegen saudische Ölanlagen abwehren würden, wenn der von den Saudis gewünschte Krieg gegen Syrien losginge, und die US-Seite teilte den Saudis daraufhin mit, die USA würden potentielle Vergeltungsangriffe gegen saudische Ölanlagen nicht abwehren können, weil die USA dazu nicht genug geeignete und einsatzbereite Kriegsschiffe in der Region hätten. Kurzum, die Botschaft war, dass nicht die USA, sondern die saudischen Lakaien „Israels“ selbst für die Verteidigung ihres Staatsgebietes zuständig sind, und wenn sie das nicht können, dann sollten sie lieber darauf hinarbeiten, Kriege zu vermeiden als Kriege anzuzetteln. Kurz darauf platzierten die Saudis bei Frankreich zwar eiligst einen milliardenschweren Auftrag zur Nachrüstung saudischer Kriegsschiffe mit modernen französischen Abwehrraketen, doch ist es zu bezweifeln, dass die Saudis damit in der Lage sein werden, ihr Staatsgebiet auch wirklich gegen alle möglichen Bedrohungen, die durch ihre gemeinsam mit „Israel“ in der Region angezettelten Kriege entstehen können, zu verteidigen. Diese Situation kann sowohl kurz- als auch langfristig sicherlich einen wünschenswerten dämpfenden Effekt auf die Kriegslust der saudischen Vasallen „Israels“ haben. Unmittelbar nachdem der russische Präsident Putin in der letzten Woche ein Telefongespräch geführt hat, hat der saudische SNC-Lakai für den Terrorkrieg gegen Syrien überraschend erklärt, dass seine Organisation wie von den USA und Russland gewünscht an den Genfer Gesprächen teilnehmen wird und auch von der „Armee des Islam“ getauften saudischen Söldnertruppe für den Terrorkrieg gegen Syrien ist seitdem nur noch wenig zu hören. So könnte es also klappen, die saudischen Vasallen „Israels“ in die Box zu packen und zur Vernunft zu bringen.

Noch schwieriger dürfte es werden, die kriegslustigen Vasallen des zionistischen Regimes in Nordamerika und Westeuropa zur Räson zu bringen, und da insbesondere den US-Kongress und die französische Präsidentschaft. Eine wichtige Rolle könnten dabei gemeinsame Anstrengungen der russisch-orthodoxen und der römisch-katholischen Kirche spielen, christliche Gemeinden im Libanon und in Syrien vor Krieg, Terror und Mörderbanden zu schützen, die von der zionistischen Propagandamaschine und den saudischen Vasallen „Israels“ gemeinsam mit anderen GCC-Diktaturen zum Hass gegen Andersgläubige aufgestachelt werden. Der neue römische Papst Franziskus hat kurz vor den im September angedachten US-Luft- und Raketenangriffen gegen Syrien bereits eine ausgesprochen positive Rolle bei den Bemühungen zur Verhinderung des drohenden umfassenden Krieges gespielt, indem er vor den angedachten Angriffen seinen über einer Milliarde Anhängern weltweit deutlich machte, dass er die angedachten Angriffe ablehnt und dazu unter anderem demonstrativ öffentlich und medial gut platziert einen Großgottesdienst für den Frieden abhielt.

Der römisch-katholische Papst Franziskus ist, wie die Nachrichten seines Fides-Dienstes zeigen, genau wie der russisch-orthoxe Patriarch Kirill bestens darüber informiert, dass die zum Zwecke eines Regierungssturzes in Syrien und einer Änderung der Machtverhältnisse im Libanon aus dem Ausland vorangetriebene Indoktrinierung von Muslimen sunnitischen Glaubens zum Hass gegen Andersgläubige eine große Gefahr für das Leben von Christen und die Existenz christlicher Gemeinden in der Levante darstellt. Kein Geheimnis ist für die beiden Kirchen auch, dass die takfiristischen Banden, von denen die Gefahr für Christen insbesondere in Syrien, aber auch im Libanon ausgeht, zu ihrem Hass gegen Andersgläubige von GCC-Staaten wie den Saudis aufgestachelt werden, und sowohl von diesen als auch von christlich geprägten Staaten in Nordamerika und Westeuropa unterstützt werden, um sie für die Erreichung israelischer politischer Ziele einzuspannen. Schutz finden Christen in Syrien und der Region hingegen bei der der Multikonfessionalität verpflichteten syrischen Regierung, und den regionalen Verbündeten der syrischen Regierung wie etwa der religiös toleranten Hisbollah und der Hisbollah zur Seite stehenden iranischen Regierung. Überregional werden diese den Christen der Region Schutz bietenden religiös toleranten Kräfte von Russland unterstützt, während die christlich geprägten Staaten in Nordamerika und Westeuropa in der Region diejenigen Kräfte unterstützen, die die Ausrottung und Vertreibung der Christen der Region vorantreiben. Ebenso ist beiden Kirchen bewusst, dass die von westlichen Armeen vor zehn Jahren durchgeführte Besatzung des Irak mit dem Ziel der Demokratisierung des Landes nicht etwa zu einer Verbesserung der Situation der Christen im Irak geführt hat, sondern zur nahezu vollständigen Eleminierung des Christentums im Irak. Dies betrauern beide Kirchen gemeinsam, und beiden Kirchen ist bewusst, dass nur Frieden den Christen der Region wirklichen Schutz bietet.

Auch wenn es in der Vergangenheit ernste Differenzen zwischen der römisch-katholischen und der russisch-orthoxen Kirche gegeben hat, zum Beispiel, weil die russisch-orthodoxe Kirche die römisch-katholische Kirche verdächtigte, ihr Gläubige abspenstig machen zu wollen, und nur etwa 2% der Bevölkerung Syriens römisch-katholischen Glaubens sind, so gibt es bezüglich dessen, dass sich das Schicksal der Christen im Irak nicht in Syrien und der Levante wiederholen soll, eine große Übereinstimmung der Meinungen zwischen beiden Kirchen, die eine Grundlage für die gemeinsame Arbeit beider Kirchen mit dem Ziel des Schutzes der Christen der Region. Die römisch-katholische Kirche verfügt über zwei wesentliche Hebel, mit denen sie zum Schutz der Christen in der Region beitragen kann. Ein Hebel besteht darin, dass sie ihren meinungsbildenden Einfluss, den sie in wesentlichen westlichen Staaten hat, dahingehend nutzen kann, darauf aufmerksam zu machen, dass die Unterstützung der aggressiven, gegen Iran, Syrien und Hisbollah gerichteten israelischen Politik in der Region durch westliche Staatsführer die Christen in der Region gefährdet. In den römisch-katholisch geprägten Staaten Europas könnte der an politische Führer gerichtete Vorwurf, durch im Namen der Unterstützung eines angeblichen humanitären Freiheitskampfes vollzogene Aggressionspolitik an der Ausrottung von Christen in Westasien mitzuwirken, ein so starkes Gewicht bekommen, dass die politischen Führer davon Abstand nehmen müssen. Von Interesse ist hier insbesondere die führend zur zionistischen Aggressionsachse gegen Iran und mit Iran befreundete Staaten und Bewegungen gehörende französische Präsidentschaft. Frankreich ist zwar einerseits, wie die Präsidentschaft des römisch-katholisch getauften Sozialisten Hollande zeigt, der von sich sagt, er praktiziere seine Religion nicht, reichlich areligiös geprägt, doch andererseits gehören über 80% der Franzosen zur römisch-katholischen Glaubensgemeinschaft. Ein von der römisch-katholischen Kirche an Präsident Hollande gerichteter Vorwurf, er betreibe mit seiner Politik federführend die Ausrottung des Christentums in Syrien, kann ihn und die hinter ihm stehenden Kräfte deshalb sicherlich politisch sehr teuer zu stehen kommen, möglicherweise so teuer, dass er von dieser Politik Abstand nehmen muss, und zwar auch dann, wenn „Israel“ und die zionistische Lobby in Frankreich unbedingt wollen, dass er seine herausstechend aggressive anti-christliche Politik weiterführt. Die gleichen Überlegungen gelten im Prinzip auch für die USA. Auch wenn in den USA nur etwa 20% der Bevölkerung römisch-katholischen Glaubens sind, gibt es da bereits einen Machtkampf zwischen Gegnern der US-Unterstützung für zionistische Aggressionspolitik und Israel-Lobby, der sich unter Anderem niederschlägt in Machtkämpfen und Meinungsverschiedenheiten zwischen Präsidentschaft und Kongress bei Themen wie dem israelisch-palästinensichen Friedensdialog, der Unterstützung von Aufständischen in Syrien und Sanktionen gegen Iran. In dieser Situation könnte die römisch-katholische Kirche in den USA trotz ihrer relativ geringen Anhängerschaft dort durchaus eine gewichtige Rolle dabei spielen, die Waage in Richtung der Bemühungen der Entspannungspolitik der Präsidentschaft zu kippen. Die römisch-katholische Kirche könnte von erfolgreichen Bemühungen zum Frieden dadurch profitieren, dass ihre durch die zahlreichen Finanz- und Missbruachsskandale der jüngeren Zeit angeschlagene Reputation enorm aufgewertet wird. Wenn die Kirche von Menschen als eine entscheidende Kraft für den Weltfrieden wahrgenommen wird, dann kann sie viel besser erklären, warum sie trotz aller Skandale wichtig für das Wohl der Menschheit ist.

Der zweite Hebel, über den die römisch-katholische Kirche in der Region verfügt, ist ihr Einfluss auf ihre mit über einer Million Gläubigen relativ zahlreichen Anhänger im syrischen Nachbarstaat Libanon, und da insbesondere auf die größte römisch-katholische Glaubensgemeinschaft im Libanon, die auch in Syrien vertretenen Maroniten. Im Libanon stellen christlich-maronitisch geprägte Parteien einen wesentlichen Teil der von saudischen Vasallen Israels und westlichen Staaten unterstützten Allianz des 14. März, deren größter Teil, die saudische geführte Zukunftsbewegung, seinerseits wahhabitische Terroristen in Syrien unterstützt, und Sunniten zum Hass gegen Andersgläubige, vornehmlich gegen Schiiten, aber auch gegen Christen aufstachelt. Gleichzeitig ist der zur römisch-katholischen Kirche gehörende maronitische Patriarch Bechara Boutros al-Rahi, der sein Amt seit März 2011 innehat, dafür bekannt, dass er die seit 2011 im arabischen Raum stattfindenden Aufstände rundweg ablehnt, sie aufgrund der in ihrem Zusammenhang zum Vorschein tretenden Intoleranz und Gewalt gegen Andersgläubige als „arabischen Winter“ bezeichnet hat und auch dem Aufstand in Syrien wegen der mit ihm einhergehenden Gewalt gegen Christen von Anfang an nichts abgewinnen konnte. Aufgrund dieser Situation hat die römisch-katholische Kirche eine Chance, über die Maroniten von Innen auf die Allianz des 14. März einzuwirken, die Unterstützung für Gewalt gegen Christen in Syrien verursachende Terroristen in Syrien einzustellen, oder sogar, auch wenn das aufgrund des faschistischen Charakters der Falange und der aus dem libanesischen Bürgerkrieg herrührenden tiefen Feindschaft gegen Hisbollah der März-14-Maroniten noch fernliegend erscheint, einige dieser Maroniten zum Überlaufen in die pro-syrische und von Hisbollah geführte März-8-Allianz zu bewegen. Jedenfalls hat die römisch-katholische Kirche gerade über den Libanon noch Möglichkeiten, auf eine Beendigung des Blutvergießens in Syrien hinzuwirken, und der zur römisch-katholischen Kirche gehörende maronitische Patriarch scheint der Idee mehr als aufgeschlossen zu sein, dass dieser Einfluss diesbezüglich geltend gemacht wird.

Vor diesem Hintergrund ist es zu sehen, dass der mit auswärtigen Angelegenheiten der russisch-orthodoxen Kirche beauftragte Metropolit Hilarion vor einigen Tagen Beirut im Libanon besucht hat. Dabei soll er seinen Gesprächspartnern sinngemäß erklärt haben, die Christen der Region seien nicht allein, und Russland, nicht nur die russisch-orthodoxe Kirche sondern auch der russische Präsident Putin, sei gewillt, sich um ihren Schutz zu sorgen, gleich welcher christlichen Glaubensrichtung sie angehören. Anschließend ist Metropolit Hilarion zum römisch-katholischen Papst im Vatikan gereist, und bei ihm mit seinem Anliegen auf offene Ohren gestoßen, dass die beiden Kirchen sich ökumenisch um den Schutz der Christen in der Levante bemühen sollten, während gleichzeitig der römisch-katholische Kardinal Angelo Scola den russisch-orthodoxen Patriarchen besucht hat, um dabei konkrete Schritte zur Verbesserungen der Beziehungen der beiden Kirchen voranzutreiben. Wie groß die weltpolitische Signifikanz der Bemühungen der beiden Kirchen ist, lässt sich daran erahnen, dass der russische Präsident Vladmir Putin in der nächsten Woche dazu eingeladen ist, den römisch-katholischen Papst im Vatikan zu besuchen, um dort mit ihm weitere politische Schritte zu besprechen.

Funktionieren die Schachzüge wie hier dargestellt, dann könnte sich das zionistische Regime schon in Kürze in einer Situation wiederfinden, in der es weltweit praktisch keinerlei gewichtige Verbündete mehr hat und umgeben ist von Staaten, deren militärische Fähigkeiten zur Erstellung eines militärischen Gleichgewichts die Israel-Lobby in Nordamerika und Westeuropa nicht mehr beschränken kann. In dieser Situation könnte sich das zionistische Regime gezwungen sehen, einer Lösung des Nahostkonflikts zuzustimmen, auch wenn die Lösung bedeutet, dass die zionistische Bewegung ihr Ziel, mit fortgesetztem Landraub und Kolonialisierung ein Großisrael zu errichten, nicht erreichen wird. Bibi wäre damit in die Box gepackt. Bis es wirklich soweit ist, darf sich die Welt zwar wohl leider noch auf viele schmutzige und verlogene Aktionen des zionistischen Rassisten-Regimes gefasst machen, aber so klar wie gegenwärtig waren die Perspektiven zur Lösung des Konfliktes schon lange nicht mehr.

12 Gedanken zu “Wie Bibi in die Box gepackt werden kann

  1. Der jünste Tagesschau-Artikel aus Tel Aviv:

    Thema: Atomverhandlungen mit Iran in Genf
    Überschrift: Israel gegen den Rest der Welt
    Zwischenüberschrift 1: Israel will kein Abkommen
    Zwischenüberschrift 2: Eine Belastung für die Verhandlungen in Genf

    Link: http://www.tagesschau.de/ausland/iranisrael104.html

    Archiv: http://www.webcitation.org/query?url=http%3A%2F%2Fwww.tagesschau.de%2Fausland%2Firanisrael104.html&date=2013-11-20

    Botschaft des Artikels: Israel ist international isoliert, belastet Bemühungen um Frieden. Wenn das so weitergeht, dann wird Bibi bald in die Box gepackt sein. Da helfen ihm dann auch keine Terroranschläge in Beirut oder sonstwo mehr.

    1. – Da helfen ihm dann auch keine Terroranschläge in Beirut oder sonstwo mehr.

      Die unmittelbar folgende Verquickung mit der Al-Qaida hat für mich absolut keinen Sinn ergeben, ausser eben man liest sie als Al-CIAda mit ziowahhabitischem Auftrag an Syrien, für die EUSraElten die Kohlen resp. die nunmehr erfolgreichen „Al-Qaida“-Verbände wieder zu beseitigen, während sich Syrien dadurch (wieder) weiter abnutzt. Dass in Syrien PRaktisch ein StellvertreterKRIEG im StellvertreterKRIEG PRovoziert wurde, damit haben die EUSraEliten per ordo ab chao zwar gerechnet, aber nicht, dass ihnen das entstandene Chaos weniger nützt als den Feinden. Aber das ist nur eine Momentaufnahme, denn eine verlorene Schlacht sagt nichts über den Ausgang des KRIEGs.

      Dennoch, was wir heute sehen, könnte sich als der zwar seltene, aber stets irgendwann eintretende Paradigmenwechsel erweisen.

      Aus Deinem Link:
      – „Die aggressiven Bestrebungen richten sich doch nicht nur gegen uns, sondern gegen Deutschland. Die haben Raketen auf Deutschland gerichtet. Die bauen Langstreckenraketen nicht für uns, sondern für Euch, für Europa und die Vereinigten Staaten. Die haben nur eine Sprengladung im Sinn, eine atomare Sprengladung.“

      Die ausdrückliche Nennung des kadavergehorsamen Deutschlands, dessen unverjährbare Verpflichtung für Israels Sicherheit den mittlerweile legendären Merkelschen Kriechgang hervorbrachte, ist nur ein zusätzliches Zeichen für die der eigenen Misserfolge geschuldeten, zunehmend erratischen Wunschliste der EUSraEliten. Natürlich konnte er Assad nicht offiziell aufbürden, sich im Zeichen des Zionismus aufzuopfern, zu offensichtlich liegt die zionistische Bremsspur in der weltpolitischen Landschaft, als dass nicht Freund wie Feind sofort an seinem Verstand zweifeln müsste, ohne seinerseits in Zweifel gezogen zu werden.

      In diesem Zshg. weise ich auf eine Entwicklung hin, wie die EUSraEliten gegenläufigen Trends zu begegnen suchen:

      aus http://www.nzz.ch/aktuell/international/auslandnachrichten/antisemitismus-in-der-tuerkei-1.18188463
      – Und Realismus bedeutet für die Juden, ihre Kinder nach Möglichkeit auf die besten Schulen und auf Universitäten im Ausland zu schicken. Seine beiden Söhne studieren in Amerika und Frankreich. «Wir erziehen unsere Kinder zu Weltbürgern», sagt Ojalvo. «Damit sie später überall arbeiten und leben können.»

      Die Strategie des Zionisten der Zukunft besteht inzwischen darin, sich selbst in die sich gerade anbiedernde Diaspora zu schicken – Auto-Diaspora – wenn’s wieder mal irgendwo nicht so läuft wie vom Zionismus gewünscht – m.a.W. die zionistische Integrationsleistung beschränkt sich global aufs französisch verabschieden🙂

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

  2. „…doch ist es zu bezweifeln, dass die Saudis damit in der Lage sein werden, ihr Staatsgebiet auch wirklich gegen alle möglichen Bedrohungen, die durch ihre gemeinsam mit “Israel” in der Region angezettelten Kriege entstehen können, zu verteidigen.“

    Gibt es Links, wo man sich über die Zusammenarbeit der Saudis mit Israel informieren kann?

    Danke!

  3. Herzlichen Dank für Deinen ausführlichen und erbaulichen status quo.
    Wo ich Dir nach wie vor nur bedingt folgen kann, habe ich im Folgenden ausgeführt:

    – Der Kern der Macht des zionistischen Regimes besteht jedoch darin, dass ihm, vornehmlich in Nordamerika und Westeuropa, ein riesiger Medienapparat zur Verfügung steht, …

    … – ein riesiger via EUSraEliten bürokratisierter MASSENapparat zur Verfügung steht – welcher durch MASSEN-finanzierte Nachfrage systemerhaltend und -verstärkend wirkt und die EUSraEliten erst recht ermutigt, unbeirrt auf dem eingeschlagenen Weg über den riesigen Medienapparat zu verharren, …

    – … dessen willfährige Propagandisten sich für kaum eine Lüge und Halbwahrheit zu Schade sind, um die Bevölkerungen …

    … = MASSEN …

    – … zur Unterstützung des Willens des zionistischen Apartheidregimes zu bewegen, …

    … etc. etc. … der Zeiger dreht die nächste Runde im Kreis, während dessen die MASSEN abermals aufgefordert sind, ihre Unterstützung der EUSraEliten per Einkaufswagen an der Kasse zu erneuern oder zu verweigern – und sie erneuern -> Lügenmaschine die nächste.

    – Die Dominanz der zionistischen Lügenmaschine …

    … ist die Folge der Dominanz der MASSE. Deren Nachfrage ist in dieser Lesart eben nicht …

    – … Grund dafür, dass Politiker demokratischer Staaten in Westeuropa sich in der Zwickmühle sehen …

    … sondern im eigentliche Sinn die Ursache – die MASSE IST die Ursache für ihre Politiker.
    Ich will und werde Politiker keinesfalls ins Schutz nehmen, sie aber auch nicht zu Sündenböcken einer MASSENhaften Nachfrage verklären. Der rezente politische Verhältnisblödsinn ist das Ergebnis lupenreiner Demokratie, herbeigeführt und heraufbeschworen durch den Demos, die Masse selbst – hätte sie gewollt, hätte sie anders gewählt.

    – Seit der Niederlage der zionistischen Vasallen hat die Fähigkeit der zionistischen Lügenmaschinerie … deutlich nachgelassen.

    Das Pferd vom Schwanz aufgezäumt muss ein MASSENeffekt stattgefunden haben, denn freiwillig geben die EUSraEliten nichts ab. Ich denke allerdings nicht an die MASSE der Menschen durch veränderte ethisch-moralische Multimedia-Nachfrage, sondern die Reaktion der MASSE auf das veränderte Fiat-Money-Gefüge und damit einhergehender Staatshaushaltsprobleme.
    Z.B. haben sich die Amis erst von GrössenWahns Kriegstreiberei abgewandt, als sie erkannten, dass die versprochenen Siege nicht eintraten und darüber hinaus ein riesiges Loch in der Staatskasse hinterliessen. Verlierer mag man nicht, schon gar nicht der auf Goldmedaille oder Niederlage getrimmte Ami. Der „wissende Mensch“ steht dem Planeten also noch bevor🙂

    Die Amis auf Kurs
    Grüsse
    kosh

    1. Der „Wissende Mensch“, also der ach-so-über-aller-„Tierheit“-stehende homo sapiens, ist im Prinzip doch längst da, wenn auch noch im frühen Embryo-Stadium im Leib seiner Mutter Erde … (aber um hier keine plumpen Gaia-Hypothesen zu unterfüttern: mit „Mutter Erde“ sei hier natürlich in etwa die Erdatmosphäre gemeint, und zum „Wissenden Menschen“ gehört neben der Populationsgesamtheit der Spezies homo sapiens letztlich auch die gesamte Biosphäre dieses Planeten und die Leben-ermöglichende Energie unserer Sonne, deren Strahlen so etwas wie die Nabelschnur darstellen …).

      Das Problem ist halt die Beherbergung gewisser Krebsgeschwüre in seinem Gewebe – Krebsgeschwüre, die sich naturgemäß für den eigentlich relevanten Organismus halten, denen der bemitleidenswerte (wenn auch oft auf naive Weise) nach Gerechtigkeit strebende MENSCH als bloßer Wirt dient.

      Und klar: die „Massen“ sind durchaus selbst „schuld“ an ihrem/unserer aller Schicksal (wenn man denn auf diesen Schuld-Begriff unbedingt beharren muss – man könnte auch schlicht von naturgesetzlicher Notwendigkeit sprechen, die jeglichen ECHTEN, also im absoluten gesehenen „freien Willen“ negiert – was nicht im Widerspruch steht zum subjektiv erlebten, relativen freien Willen). Aber es sei hier einfach mal dreist behauptet, dass auch (und vielleicht sogar ganz besonders) die traditionelle „Dummheit der Massen“ eine Form von sich selbst organisierender Schwarmintelligenz ist, die im Zweifelsfall eben ganz evolutionär dafür sorgt, dass sich ungeeignetes „Gewebe“, das dem Krebs keinen Widerstand leisten kann, quasi „apoptotisch“ selbst vernichtet (eine Funktion, die eben besagten Krebszellen per definitionem FEHLT, wenn wir die Biologie-Analogie noch etwas überstrapazieren dürfen …). Dass dabei sicherlich auch ein Teil gesundes Gewebe mit absterben kann, liegt in der Natur der Sache und ist auch nur dann zu bedauern, wenn man seine eigene „Person“ (im Sinne des Willens zur egomanischen Selbstdarstellung/-verwirklichung) als etwas Unabdingbares fehldeutet.

      Letztenendes schließlich sind es die „Ideen“/“Ideale“ (= abstrakte, besonders „einflussreiche“ Ausschnitte aus dem alles im Universum bestimmenden Gesetz der Welt, oder populär-wissenschaftlich-physikalisch gesprochen: bestimmte Ableitungen aus der „Weltformel“), die den Fortschritt bewirken, und nicht die als Werkzeug zur Ausführung dienenden Leiber der einzelnen Handelnden.

      Und „Ideen sind kugelsicher“, wie schon der werte Herr mit der Guy-Fawkes-Maske in „V for Vendetta“ weise anmerkte (bevor er seine zahlenmäßig weit überlegenen Widersacher elegant niedermetzelte …).
      😉

      Kopf hoch, Brüder und Schwestern!
      Es ist keine allzu-gewagte Prophezeiung, dass sich auf lange Sicht die Idee des Guten (~ Mitgefühl mit allem Lebenden) durchsetzen wird gegenüber der Idee des sogenannten „Bösen“ (= der illusionären Überlegenheit, des elitaristischen Egoismus – der ungetrübte „Wille zur Macht“, der jedoch nicht über die Begrenzungen der eigenen Person hinausgelangt).

  4. Der feige Angriff der US hörigen EU Lakaien auf die Ukraine wäre erst einmal mit russischer Hilfe abgewendet.

    Denn es ist klar,dass es dann nicht beim Handel geblieben wäre,sondern nach einer gewissen Schamfrist hätte hier die NATO angeklopft.Darum gehts nämlich wirklich,um die weitere Ostverschiebung des Bündnisses auf Kosten Russlands.
    Auch hätte die EU Russland auch wirtschaftlich schaden wollen,schon allein durch die Zusage von Gas aus dem Westen und hätte sie in ihre Abhängigkeit gebracht.
    Ohne die Ukraine kann Russland kaum zu einem neuen Imperium aufsteigen,das weiss v.a die USA und benutzt daher ihr trojanisches Pferd EU um hier weiter zu kommen.

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