Deutliche Fortschritte in den Provinzen Aleppo, Damaskus und Homs

Die syrische Armee hat nach der Befreiung von Safira in den vergangenen Tagen in den Provinzen Aleppo, Rif Damaskus und Homs weitere deutliche Fortschritte im Kampf gegen den Terror gemacht. Besonders bemerkenswert ist dabei die überraschende Befreiung der seit Februar von Terroristen okkupierten Basis der Brigade 80.

Nachdem die syrische Armee vor einer Woche die südöstlich von Aleppo gelegene Stadt Safira von Terroristen befreit hatte, war allgmein erwartet worden, dass die syrische Armee ihre Operation in dem Gebiet dadurch fortsetzt, dass sie anschließend der Straße von Safira nach Norden folgt, die dort gelegenen Orte Azizia, Tel Arn, Tel Hasel und Duwerinah vom Terrorismus befreit und so eine breite Verbindung von Süden zum von Norden und Osten von Terroristen belagerten Flughafen Aleppo herstellen würde, und dass die Armee außerdem eine sichere Straßenverbindung zur seit Monaten von der Versorgung über Land abgeschnittenen Luftwaffenbasis Kweirs herstellt. Mit der Befreiung von Azizia und der anschließenden teilweisen Befreiung von Tel Arn sah es in den nächsten Tagen auch genau danach aus.

Doch in den frühen Morgenstunden des von der syrischen Armee in der Vergangenheit meist als Ruhetag eingehaltenen Freitags gab es eine Überraschung. Während alle Welt am Donnerstag Abend damit rechnete, dass die Armee am Freitag und Samstag vermutlich wie üblich eine Ruhepause machen würde, um dann am Sonntag ihre Operationen zur Befreiung von Tel Arn fortzusetzen, startete die Armee am Freitag Morgen um drei Uhr eine überraschende Großoperation zur Befreiung der nördlich des Flughafens Aleppo gelegenen Basis der Brigade 80 aus der Hand von Terroristen. Die zionistische Propaganda-Schleuder AFP meldete wenige Stunden später unter Berufung auf den bekannten britischen Snackshop, die syrische Armee habe „große Teile“ der Basis der Brigade 80 erobert, und die „Rebellen“ würden nun Verstärkung heranführen. Der Terroristen von Al Kaida und der Muslimbruderschaft nahestehende TV-Sender Al Jazeera ergänzte die Meldung des Snackshops kurz darauf mit einem Zitat eines Terroristen aus Aleppo, demzufolge der Überraschungsangriff der Armee auf die Basis der Brigade 80 sie „schockiert“ habe. Terrorpropagandistin Jenan Moussa erklärte anschließend per Twitter, die Eroberung der Basis der Brigade 80 durch die Armee würde bedeuten, dass die Armee den Terroristen die Nachschubroute Al Bab – Aleppo abschneide.

Anschließend, etwa ab Freitag Nachmittag, verbreiteten in Syrien aktive Terroristen und ihre Propagandisten dann erleichtert die Meldung, dass die Gegenangriffe der Terroristen erfolgreich gewesen seien, und die Basis der Brigade 80 sich wieder in der Hand von „Rebellen“ befinden würde. Der für den iranischen Sender Al Alam tätige Journalist Hussein Murtada meldete am Samstag unterdessen aus Damaskus, dass die Meldungen von der Rückeroberung der Basis durch Terroristen falsch sind, was zionistische Lügenschleudern wie Reuters freilich genausowenig davon abhielt, noch am Sonntag die Rückeroberung der Basis 80 durch Terroristen in einer Sondermeldung zu feiern, wie ein Bericht des libanesischen Senders Al Mayadeen vom Flughafen Aleppo, in dem die Ziele der Operation der Armee am Samstag erläutert wurden:

Die überraschende Operation der syrischen Armee zielt demnach nicht nur auf die Sicherung der Basis der Brigade 80, sondern auf die Ermöglichung der Wiederaufnahme eines sicheren zivilen Flugverkehrs auf dem Flughafen Aleppo, wozu die Armee nach Angaben des Reporters ein etwa 50 km2 großes Gebiet in einem Halbkreis von Norden bis Osten vom Terrorismus befreien will, einschließlich der nahegelegenen Anhöhen, von denen aus der Flughafen überblickt werden kann. Der Reporter berichtet, dass die syrische Armee bei ihrer überraschenden Operation nicht nur die direkt nördlich des Flughafens gelegene Basis der Brigade 80 gesichert hat, sondern auch das Transport Direktorat in der etwa zwei Kilometer nordöstlich der „Basis 80“ gelegenen Ortschaft Naqqarin, die nördlich von Naqqarin gelegene Anhöhe des Propheten Yusuf, die mehrere Kilometer nordöstlich des Flughafens gelegene Anhöhe von Tiara nebst der dazu gehörenden Siedlung gleichen Namens, und gleichzeitig dabei ist, das östlich des Flughafens gelegene Gebiet Duwerinah vom Terrorismus zu befreien. Hosein Mortada berichtete dazu passend später am Samstag aus Damaskus, dass die syrische Armee auch den größten Teil der Ortschaft Naqqarin bereits gesichert habe.

Erst am Sonntag dämmerte es den im Raum Aleppo aktiven Terroristen, dass die syrische Armee die Basis der Brigade 80 tatsächlich eingenommen hatte und die verzweifelten Rückeroberungsversuche der Terroristen fehlgeschlagen waren. Zunächst hatte am Sonntag SANA vermeldet, dass die syrische Armee die „Basis 80“ und einige umliegende Begebenheiten gesichert hat, und später am Sonntag berichtete das syrische Fernsehen mit einem zehnminütigen Videobeitrag aus dem Inneren der Basis sowie von der Umgebung der Basis:

Mit englischen Untertiteln versehen gibt es den Videobeitrag des syrische Fernsehens bei LiveLeak. Ein Offizier der syrischen Armee berichtet darin, wie die Armee die Kontrolle über die Basis erlangt hat: zunächst haben sich Armeeeinheiten heimlich in das Gebiet nördlich der Basis begeben und dann haben Einheiten südlich der Basis einen Scheinangriff auf die Basis ausgeführt, woraufhin die in der Basis anwesenden Terroristen sich zur Abwehr des überraschenden Scheinangriffes zur Südseite der Basis begeben haben und die im Norden der Basis befindlichen Einheiten die Basis von Norden her gestürmt und unter Kontrolle gebracht haben. Rückeroberungsversuche von Terroristen wurden abgewehrt. Zu sehen und zu hören war in dem Video außerdem, dass am Sonntag zur Aufnahmezeit des Videos in einiger Entfernung zur Basis noch gekämpft wurde, aber natürlich war damit unbestreitbar, dass die Armee die Basis tatsächlich unter Kontrolle gebracht hatte. Etwas später am Sonntag meldete SANA dann in einer Ergänzung auch noch, dass die Armee den Ort Tel Arn nördlich von Safira vollständig unter Kontrolle gebracht hat und dabei zahlreiche Hauptquartiere von Terroristen gesichert wurden und umfangreiche militärische Ausrüstung der Terroristen beschlagnahmt oder zerstört wurde. Obendrein wurde am Sonntag noch aus der Stadt Aleppo gemeldet, dass in Haydaria einige FSA-Terroristen den Versuch, Al-Kaida-Terroristen ihre Waffen zu rauben, mit ihrem Leben bezahlt haben. Am Montag gab es erste Meldungen, dass die syrische Armee auch die Ortschaften Naqqarin und Tel Hasel unter Kontrolle gebracht hat.

Gelingt es der syrischen Armee, die durch die überrschende Operation am Wochenende unter Kontrolle gebrachten Stellungen östlich von Aleppo zu verstärken und zu halten, und Alles sieht gegenwärtig danach aus, dann befindet sich die Armee in einer ausgesprochen günstigen Ausgangsposition zur vollständigen Befreiung von Aleppo, und das nicht nur wegen der Sicherung des Flughafen-Umlandes, was es der syrischen Armee erlaubt, kurzfristig und sicher auf dem Luftweg Nachschub nach Aleppo zu bringen. Eine denkbare Vorgehensweise zur Befreiung von Aleppo ist es, dass die Armee von der Basis 80 aus entlang der Flughafenstraße gen Nordwesten vorrückt. Schon nach kaum mehr als vier Kilometern, wovon nur etwa zwei Kilometer durch beidseitig dicht bebautes Gebiet gingen, würde die Armee bei der Sakhour-Überführung auf andere Einheiten der syrischen Armee treffen, die dort das Viertel Jabal Al-Ghazzalat vor Terroristen schützen. Wie eine aktuelle Karte von Aleppo zeigt, müssen die Terroristen im südlichen und südwestlichen Aleppo allen Nachschub über diesen kleinen Streifen der Flughafenstraße transportieren und wären vom Nachschub abgeschnitten, wenn die Armee die Lücke schließt. Eine größer angelegte denkbare Vorgehensweise zur vollständigen Befreiung von Aleppo ist es, dass die Armee ihren Schutzschild um Aleppo, der gegenwärtig von Al-Layramoon im Nordwesten über den westlichen und südlichen Ring hin zum Flughafen und von dort aus seit gestern bis nördlich von Naqqarin reicht, zu einem vollständigen Ring um Aleppo ausbaut. Die Vervollständigung Rings um Aleppo könnte etwa so geschehen, dass die Armee von Naqqarin aus weiter nach Norden in das praktisch unbesiedelte Industriegebiet Sheikh Najjar vorrückt, sie dann von dort eine Verbindung zu ihren nördlichen Stützpunkten Kindi Krankenhaus und Aleppiner Gefängnis herstellt und schließlich vom Kindi Krankenhaus aus eine Verbindung zu ihren Stellungen in Al-Layramoon herstellt, womit der Ring um Aleppo geschlossen wäre, und das ohne dass die Armee dazu in nennenswertem Umfang durch dicht besiedelte Gebiete müsste. Mit einem Ring um Aleppo würden sämtliche in Aleppo aktiven Terroristen vom Waffen- und Munitionsnachschub abgeschnitten. Die syrische Armee könnte ihren Vorteil an Waffen- und Munitionsnachschub dann dazu nutzen, den Terroristen innerhalb von Aleppo ein Gebiet nach dem Anderen abzunehmen, bis praktisch die ganze Stadt befreit ist, ähnlich wie die Armee das 2012 mit der Millionenstadt Homs gemacht hat. Auch eine ganz große Umfassung von Aleppo erscheint denkbar, etwa dass die Armee von Naqqarin aus östlich und nördlich am Industriegebiet Sheikh Najjar vorbeigeht und so durch kaum bebautes Gebiet zu ihrem Stützpunkt des Gefängnisses von Aleppo vorstößt, und von da aus ist es auch denkbar, dass die Armee von dort aus quer über Land eine Verbindung zur Enklave Nubl und Zarah herstellt, von wo aus die Armee weiter durch die dünn besiedelten Bergzüge des Mount Simeon eine Verbindung zu ihrem Vorposten in Tel Shuwehneh herstellen und damit einen ganz großen Ring um Aleppo schließen würde, der auch nördlich von Aleppo gelegene Vorstädte wie Hreytan und Anadan umfassen würde. Selbstverständlich sind auch sämtliche Kombinationen dieser Varianten und noch viele andere Varianten denkbar. Das zeigt, wie die Lage in Bezug auf Aleppo sich in den letzten Monaten gedreht hat. Der Armee bieten sich mit dem erfolgreichen Abschluss der Überraschungsoperation zur Sicherung des Umlandes des Flughafens eine Reihe unterschiedlicher Optionen zur Befreiung von Aleppo, während den Terroristen zusehends sämtliche auch nur entfernt erfolgversprechende Optionen ausgehen. Mit einer Umfassung und anschließenden Befriedung von Aleppo hätte die syrische Armee den Krieg wohl entschieden, und das gilt umso mehr, als dass die Armee auch in den Provinzen des Umlandes von Damaskus und Homs deutliche Fortschritte macht.

Im südlichen Umland von Damaskus ist es der Armee in der letzten Wochen gelungen, die Vorstadt Sabinah von Terroristen zu befreien. In Verbindung mit den anderen Erfolgen, die die syrische Armee in den letzten Wochen im südlichen Umland von Damaskus erzielen konnte, so etwa die Befreiung von Husseiniya, Zyabiya und Buweida, bedeutet dieser Erfolg zum Einen, wie ein Blick auf eine Lagekarte von Damaskus zeigt, dass die im Raum Hajar Aswad, Qadam und Yarmouk Camp noch verbliebenen Terrorbanden eingekesselt und vom Nachschub abgeschnitten sind, und zum Anderen, dass saudische Pläne, Dasmaskus mit einer Söldnerarmee aus Richtung Jordanien und Israel kommend von Süden her zu erstürmen, keine Erfolgsaussichten mehr haben. Die einzige Front, mit der die Terroristen und ihre Unterstützer Damaskus theoretisch noch gefährlich werden können, sind die Terroristen im Nordosten von Damaskus, die seit Monaten vergeblich versuchen, von Duma und Harasta kommend von Nordosten über die Achse Barzeh, Qabun, Irbeen, Zamalka und Jobar ins Stadtzentrum von Damaskus vorzudringen. Doch die Terroristen erleiden auch an der Front nordöstlich von Damaskus Rückschläge in seit Monaten andauernden schweren Gefechten mit der Armee und laufen Gefahr, auch da bald eingekesselt zu werden. Die Erfolge der Armee im Süden von Damaskus machen es den dortigen Terroristen zudem schwerer, die für den Kampf benötigten großen Mengen Nachschub an Munition aus Jordanien durch das südliche und östliche Umland von Damaskus an die Front im Nordosten von Damaskus zu transportieren.

Vor diesem Hintergrund sind die jüngsten Terror-Offensiven im Raum Qalamoun und im Südosten der Provinz Homs zu sehen, etwa in Sadad und Mahin, wo es von Al Kaida angeführten Terroristen gelungen ist, in ein Waffenlager der syrischen Armee einzudringen. Der größere Kontext der seit einigen Wochen stattfindenden massiven Terror-Angriffe in dieser Region dürfte in dem Versuch bestehen, eine Nachschubroute für Waffen und Munition von der libanesischen Hafenstadt Tripoli über die Salafisten-Hochburg Arsal im östlichen Libanon und dann quer die Berge und die Wüste über die Grenze in Richtung Sadad, Mahin und Queryatin weiterführend und von dort aus gen Südwesten gehend nach Duma aufzubauen. Trotz der massiv vorgetragenen Angriffe der Terroristen in der östlichen Wüstenregion zwischen Damaskus und Homs ist es der syrischen Armee gelungen, die Terroristen in der Region zurückzuwerfen und einzukesseln. Der verzweifelte Versuch der Terroristen, vom Libanon aus eine neue Nachschubroute nach Douma und Ost-Ghouta aufzubauen, dürfte damit gescheitert sein, und in nächster Zeit ist zu erwarten, dass die Terroristen in Douma und Ost-Ghouta zunächst eingekesselt und dann besiegt werden. Das war auch durchaus zu erwarten, denn das bevölkerungsarme und steinige Gelände der Region erlaubt es der Armee den Vorteil auszuspielen, dass sie im Gegensatz zu den Terroristen über eine Luftwaffe verfügt. Gleichzeitig hat die Armee im Raum Homs noch Reserven, die sie gegenwärtig beispielsweise dazu nutzt, um von Homs aus nach Norden in Richtung Rasten vorzurücken, wobei die Armee in den letzten Tagen eine wichtige Straße von Ghantoo nach Talbiseh sichern konnte.

Insgesamt sieht es damit gegenwärtig also danach aus, dass es wohl nichts mehr gibt, was die syrische Armee daran hindern könnte, in nächster Zeit die drei großen Bevölkerungszentren Damaskus, Aleppo und Homs, in denen zusammen rund die Hälfte der Bevölkerung Syriens lebt, komplett vom Terrorismus zu befreien. Die syrische Armee hätte damit den Krieg so gut wie gewonnen. Auf Seiten der Terroristen und ihrer Unterstützer herrscht nun Panik. Die Terror-Propagandaschleuder Reuters verkündete gerade, die in Aleppo aktiven Terroristen hätten soeben eine Generalmobilmachung verfügt, um die Befreiung von von Terroristen beherrschten Stadtteilen von Aleppo durch die syrische Armee doch noch abzuwenden. Dass die Terroristen damit das Bltt noch wenden können, darf jedoch bezwefeilt werden. Es sieht gegenwärtig danach aus, dass die Armee den Kampf um Aleppo genauso gewinnt wie den Kampf um Homs und Damaskus und den ganzen Krieg.

96 Gedanken zu “Deutliche Fortschritte in den Provinzen Aleppo, Damaskus und Homs

  1. Vielen Dank wie immer ans Parteibuch für die umfangreiche Darstellung und Analyse.

    Und noch mehr Dank dem „Schicksal“/dem „Lauf der Welt“/“Allah“/“JodHeWawHe“/“Gott“/“Brahman“/“Tao“/[hier beliebigen Begriff für das alles bestimmende Gesetz des Kosmos einfügen ;)], dafür, dass die Gerechtigkeit offenbar auf der Siegerstraße ist!

    Mögen weiter die Menschen für ihr Recht und das der andern kämpfen – oder wenigstens in Massen erwachen aus der „zivilisatorischen“ Hypnose …

    OneLife.

  2. In einigen Medien kommt schon geächtete Streubomben , Brandbomben , leidende Zivilbevölkerung
    Das ist erstes Zeichen von Jammern , weil es nicht so läuft wie gewünscht.
    Die syrische Armee hat etwa 300 Söldner die die Saudis gesendet haben beim Einsickern aus Jordanien gefangen , über ein Drittland wird verhandelt auch was die Rückführung zahlreicher Leichen dieses gescheiterten Versuches angeht.

    Quelle aus Iran

  3. Die Frage ist doch, ob es taktisch überhaupt sinnvoll ist, an mehren Punkten gleichzeitig operative Kesselschlachten vorzubereiten.

    Es gibt nur zwei effektive Möglichkeiten einen Kessel aufrechtzuerhalten.
    Grundsächlich setzt dies natürlich voraus, das der Kessel durchweg von innen und außen geschlossen bleiben sollte.

    1. Die Fraktion die einen Kessel errichtet, braucht eine deutliche höhere Mobilität, um jederzeit nach Bedarf eine punktuelle Übermacht herstellen zu können wo sie grade benötigt wird.

    In diesem Punkt verfügt die SAA zwar gegenüber ihrem Gegner über eine noch vorhandene Luftwaffe und Mechanisierte Einheiten. Diese könnten im offenem Gelände die punktuelle Übermacht auch theoretisch herstellen. Wobei es fraglich ist, ob die Luftwaffe und die mobilen Einheiten, von der Organisation und der Quantität noch dazu in Lage sind mehre Kesselschlachten parallel zu führen.

    2 Eine andere Möglichkeit einen Kessel aufrecht zu erhalten, besteht darin dass man eine generelle deutliche Übermacht hat. Dieses Methode bindet aber eine Vielzahl an Truppen recht ineffektiv .Auch hier ist es eher fraglich ob die SAA für mehre Kesselschlachten genug militärische Ressourcen hat.

    Es wird sich also zeigen müssen, ob die SAA dazu in der Lage ist an mehren Punkten gleichzeitig eine Kesselschlacht zu führen. Oder ob sie dadurch nicht am Ende selbst übernimmt und keine Kesselschlacht bis zum Ende durchführen kann.

    1. Sven

      Mit der Bemerkung, dass es nicht immer sinnvoll und vorteilhaft ist, Kessel zu bilden, hast du völlig recht. Das trifft auf die Situation in Syrien ganz besonders zu. Entscheidend für Sieg und Niederlage ist in Syrien vor Allem Psychologie. Hat die Armee die Unterstützung der Bevölkerung, gewinnt sie, hat sie sie nicht, kann sie zwar taktische Erfolge erzielen, aber nicht gewinnen. Die Armee ist also gut beraten, das zu tun, was die Bevölkerung will, und im Wesentlichen macht die Armee auch genau das.

      Wo sie von der Bevölkerung erwünscht ist, da geht sie hin, wo die Bevölkerung sie nicht haben und lieber unter der Herrschaft von Terroristen leben will, da bleibt sie weg, außer es stehen gewichtige Gründe dagegen wie die Sicherung strategisch wichtiger Nachschubwege. Ist die Bevölkerung der Terroristen überdrüssig, dann hilft die Armee der Bevölkerung dabei, die Herrschaft der Terroristen loszuwerden, woraufhin der Terrorismus in dem Ort dann auch tatsächlich besiegt ist.

      Weil die Armee ihre Operationsgebiete insbesondere nach dem Kriterium auswählt, ob sie da von der Bevölkerung unterstützt wird, sehen die der Armee kontrolierten Gebiete vom militärischen Gesichtspunkt oft seltsam aus, oft mit Ecken, Nasen und Terror-Enklaven, die im Prinzip recht leicht zu erobern wären, aber wo die Armee das nicht macht, weil die Bevölkerung das nicht will.

      Beim Kessel von Aleppo ist das ähnlich. Die Armee hätte schon längst den zwei Kilometer langen Streifen der Tariq Al Bab besetzen können, und damit sämtliche Terroristen im südlichen Aleppo vom Nachschub abschneiden können. Aber die Bevölkerung der Tareq Al Bab will das nicht, und so geht die Armee da nicht rein, auch wenn das rein „militärisch“ viel SInn machen würde, den Ring um Süd-Aleppo ganz zu schließen anstatt ihn nur zu 90% zu bilden, so wie es jetzt ist. Aus diesem Grund ist auch beim weiteren Vorgehen der Armee in und um Aleppo mit weiteren Überraschungen und seltsam aussehenden Stoßrichtungen von Operationen zu rechnen.

  4. Gute Beobachtung! Die SAA sollte erstmal ihre Operationen in der Hauptstadt erfolgreich abschliessen und sich dann nach und nach den anderen Zielen widmen. Mit Damaskus, Daraa, Deir ez Zor, Homs, Idlib und Aleppo sind vitale Verbindungen der Aufständischen zu unterbrechen. Doch die Regionalkommandos sind relativ klein und in einen Mehrfrontenkrieg gezwungen.

  5. So mancher sog. Berufsjournalist könnte sich eine große Scheibe bei Dir abschneiden, was die objektive Recherche und Analyse der Ereignisse betrifft. Aber wir haben da ja leider nur Kopierer und Nachplapperer und Kriegswerkzeuge zur Verfügung. Umso wichtiger sind Artikel wie Deine. Bravo und weiter so!!!
    Lese Deine Artikel immer mit großem Vergnügen, was die Ausdrucksweise und den Stil betrifft!

    1. 007

      Der Bericht ist schon fast eine Woche alt. Mit den jüngsten Erfolgen der syrischen Armee im Süden von Damaskus sind, siehe diesen Artikel, diese saudischen Pläne Makulatur.

  6. s

    Der Kopf soll angeblich der von Mohamed Fares Marush sein, einem Kommandeur einer Brigade der Al Kaida Gruppe Ahrar Al Sham. Hier ist Mohamed Fares Marush in einem Video zu sehen, wie er die Al Kaida Gruppe ISIS lobt und sich öffentlich für das Abschneiden der Köpfe von Ungläubigen ausspricht.

    Kämpfer von ISIS sollen ihm nun den Kopf abgeschnitten haben, weil er ein Ungläubiger war. Inzwischen lassen ISIS-Leute angeblich aber verlautbaren, dass es sich dabei um ein Missverständnis gehandelt habe. Nun ja, sowas kann wohl mal passieren, wenn Kopfabschneider-Kumpels unter sich sind.

    Nachtrag:

    http://www.dailystar.com.lb/News/Middle-East/2013/Nov-14/237849-isis-militants-mistakenly-decapitate-rebel.ashx

    1. Karma is a bitch

      Auch ein weiterer Beweis das die Islamisten ihre Gefangenen ausnahmslos töten. Aber über solche Kriegsverbrechen schweigt unsere Presse ja schon aus Prinzip (so wie sie auch die Angriffe auf Nichtsunnitische Schulen verschweigen).
      Mich würde mal interessieren wie unsere Presse ihren Lesern den Fall Aleppos beibringen möchte, da sie ihren lesern ja bisher nicht mal Hinweise in die Richtung geben möchten

  7. Ich verfolge den syrischen Krieg schon eine Weile, und ich muß gestehen, ich hätte der SAA solche Operationen nicht mehr zugetraut. Und so sehr ich hoffe, das sie erfolgreich enden mögen, so sehr bin ich in Sorge, das die SAA nicht dramatisch ihre Ressourcen überdehnt. Gerade im Raum Aleppo muß die Armee sich jetzt auf heftigste Gegenwehr einstellen, wenn der Überaschungsmoment erst einmal verflogen ist. Man kann nur hoffen, daß es den Kurden gelingt, noch einige jihadistische Kräfte zu binden. Im Allgemeinen glaube ich aber, daß die Jihadis inzwischen über genug Artillerie, ATGM verfügen, um die mechanisierten Einheiten der SAA zu neutralisieren, was natürlich schlecht ist. Die SAF halte ich für militärisch insignifikant. Sie kann hin und wieder ein paar Nadelstichen setzen, aber für einen richtige Air campaign ist sie wohl inzwischen zu dezimiert, und veraltet, zumal sie kaum über entsprechend effektive Munition verfügt. Barrel Bombs,noch Fragen? Man kann nur hoffen, daß die jihadis weiterhin zu ungeordnet und zerstritten agieren
    und daß der MI und die Armee ihre Zugriff auf die Gruppen durch Infiltration und Spionage aufrecht erhält. Und natürlich die Tatsache, daß wenn ein jihadi verwundet wird, sich gleich 20 unversehrte Kämpfer mit in die Ambulanz zwängen. Das hilft natürlich ungemein. (Unglaublich, was man da auf LL manchmal zu sehen bekommt). Was ist eigentlich mit den Depot Mahin, diesen 15 Kt schweren Munitionsberg? Sollte es den Jihadis, diesen Depot leerzuräumen, dann wird alles noch ein wenig schwerer, obwohl ich insgeheim glaube, das Mahin ein Honeypot der SAA ist. Obwohl, Inkompetenz und Versagen ist meist die wahrscheinlichere Ursache von Kriegsverläufen.

    1. omeya

      Was gegenwärtig passiert, ist das Gegenteil. Die Terroristen sind demotiviert, ergeben sich täglich in großen Anzahlen und viele von ihnen wechseln die Seite. Die Bevölkerung ist mehr und mehr des Terrorismus überdrüssig und hilft der Armee immer besser, nicht zuletzt durch die Aufstellung von Freiwilligenverbänden im Rahmen der NDF. Nur so sind die rapiden Fortschritte der Armee erklärbar. Das Depot in Mahin soll inzwischen angeblich (SyrPer) gesichert sein und die dortigen Terroristen besiegt. Wir harren diesbezüglich aber noch einer offiziellen Nachricht.

      1. Syr Per, naja, ich bin nun wirklich immer erfreut über positive Nachrichten aus Syria (insofern ein Krieg überhaupt solche hervorbringt), aber diese Seite ist grotesk und nicht besser als die SOHR oder die Jihadi comedy pages. 5000 Kia auf der Jihadi Seite seit Brigade 80?? (bspw) Naja, Wochenschau. Ich stimme Ihnen zu, die NDF und der Rückhalt der Bevölkerung könnten wahrscheinlich kriegsentscheidend sein, aber was heißt schon kriegsentscheidend? Ja, vielleicht kann Syrien dieses Krieg gewinnen. Aber Saudi Arabien und Israel werden dieses Land noch die nächsten 20 Jahre mit Terror überziehen, und schon jetzt ist Syrien de facto ein Wasteland. Abgetrennt von Zivilisation und Entwicklung für die nächsten 50 Jahre. Selbst wenn jede einzelne Stadt zurückerobert würde, die Autobomben wird dies nicht stoppen. Schauen sie in den Irak. SA und Israel haben schon genug gewonnen nur mit der Zerstörung dieses Landes. Ein ewiger Krieg gegen Syrien oder die Shiiten. Wunderbar, ein paar 100 Mio im Jahr reichen völlig, um diesen Krieg für immer in Zerstörung und Zerfall zu halten. Ich fürchte, dieses einst so schöne Land wird niemals zu Ruhe kommen, und das ist so frustrierend. Die Jihadis, die wachsen nach, an denen wird es nie mangeln.

    2. Gerade Mahin würde ich nicht überbewerten, zwar haben die dort zugriff auf so viel Munition wie sie transportieren können, aber da beginnt deren Problem bereits. Wie wir wissen sind die Bärtigen extrem gierig, somit werden sie die Fahrzeuge mit soviel Munition wie nur reinpasst beladen haben.
      Das widerum schränkt die Geschwindigkeit der Transporte ein, auch ist viel Muntion für die Bärtigen sinnlos weil sie nicht über die Geschütze dafür verfügen. Kommt noch der Transport an die Front hinzu, fast alle Dörfer in der Umgebung sind in Händen der syrischen Armee, der Rest ist Wüste, wird also schwer sinnvolle Lager für die Eroberung zu finden. Die Gesichter der Terroristen auf ihren Videos sprachen Bände, die wussten was für ein Pyrrhussieg das war: Gut für die Propaganda, ärgerlich für die SAA und wenig Kriegsentscheident, zumal das Lager offentsichtlich halbleer war.
      Wenn die Meldungen stimmen das die SAA auch noch die Kommunikation der Bärtigen geknackt hat ist´s eh vorbei mit deren Banden. Die können jetzt noch ein paar Jahre lang Terror verbreiten wie im Irak/Afghanistan/Libanon/Pakistan etc, aber mit dem Staatsstreich wirds nichts mehr, zumal sie bei 90% der Bevölkerung versch….en haben durch ihre unzähligen Gemetzel, Plünderungen, Genozide und Vergewaltigungen.

  8. Ich stimme ihnen völlig zu: Mahin sollte man nicht überwerten. Im günstigste Fall werden sie wohl nur ein Bruchteil der Menge wegschaffen können. Im besten Fall war das ganze eine Falle, aber das wäre eher ein Fall für SyrPer.Ich vermute mal, daß die SAA angesicht ihrer gerade laufenden Kampagnen Mahin als strategisch eher zweitrangig betrachtet haben. Ägerlich, ja, aber erstmal unwichtig. Ich vermute mal , daß die Unrasierten versuchen werden , die Munition nach Yabrud zu bringen. Die Qalamoun Berge könnten, wenn alle Stricke für die Unrasierten reißen, ihr letztes Sanktuarium werden..Aber die Hunderte von erbeuteten ATGM und 120mm Mörsergranaten sind schon lästig, der Rest, die Artelleriegranaten und Raketen dürften nicht so ins Gewicht fallen. Ich hoffe, die SAA kann einige Konvoi aufbringen, aber wie gesagt, auf die Airforce würde ich dabei nicht setzen, mehr als ein paar sorties pro tag dürfte in deren Verfassung schwierig sein. (Die Russen sollte mal ein paar Mi 24 und SU 25 spendieren).

  9. Der Türkei werden die Geister die sie rief unheimlich, eventuell ist Ankara den Terroristen jetzt wirklich in den Rücken gefallen nachdem die der Türkei offen mit Anschlägen gedroht haben (und sich auch noch zu den Anschlägen bekannten, die vormals den Bündnisfall auslösen sollten)

    http://www.t-online.de/nachrichten/specials/id_66500020/syrien-konflikt-tuerkei-sagt-radikalen-islamisten-den-kampf-an.html

    http://dtj-online.de/tuerkei-syrien-ankara-kurden-opposition-assad-14406

    http://dtj-online.de/al-qaida-selbstmordanschlag-tuerkei-10909

    http://dtj-online.de/tuerkei-al-qaida-razzia-13759

    Bleibt also spannend, die Al-Qaida will neben Saudi Arabien niemand mehr offen unterstützen, die FSA ist viel zu schwach um sich gegen die Al-qaida zu behaupten (die Al-Qaida hingegen weiß das diese später gegen sie selbst eingesetzt werden soll).
    Ohne die Rückzugsräume in der Türkei werden die Terroristen wohl bald Probleme mit Proviant und Munition bekommen.

    1. Irgendwie ist nicht genug, je länger desto weniger, denn ihre übliche Rüstungsstrategie Quantität statt Qualität wird rein „lender of last resort“-quantitativ nicht aufgehen. Mit einem US-Budget auf Intensivstation kann man weder qualitativ noch quantitativ in der 1. Liga mithalten, zumal auch Quantitiät ein Minimum an Qualität erfordert und die hat eben ihren Preis. Also müssen die US auf Plan B vertrauen, dass sie ihre Feinde irgendwie davon überzeugen, sich in StellvertreterKRIEGen irgendwie gegenseitig zu eliminieren.

      Auf der anderen Seite haben die US-Feinde, die relevanten unter den aufstrebenden Hegemonen jedenfalls, diese Taktik irgendwie längst durchschaut, aber dummerweise nicht irgendwie Gegenmassnahmen eingeleitet.

      Statt eines blutigen StellvertreterKRIEGs mit Aussicht auf irgendeine Rendite im Ausland blüht den US ein ökonomischer StellvertreterKRIEG im Inland, indem sich die US mal wieder irgendwie in den Fuss schiessen, Hauptsache der Colt raucht. Jedenfalls haben es NSA und Konsorten irgendwie geschafft, die Hand die sie füttert zu beissen:

      aus http://blog.fefe.de/?ts=ac7be6e4
      – Cisco’s disastrous quarter shows how NSA spying could freeze US companies out of a trillion-dollar opportunity.

      Dagegen helfen dann wohl nur irgendwelche Retorsionsmassnahmen gegen die Sichnichtfreiwilligfremdüberwachenwollenden. Als Begründung werden die US wie gehabt irgendwie PRofessionelle Newspeak-Ökonomenprosa aus dem Ärmel schütteln und im Namen von Freiheit und Demokratie und Nazionaler Sicherheit mit dem Finger auf andere zeigen.

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

    1. Wollten nicht, gemäß den Interessen von Washingtons wahhabitischem Saud-Regime, Washingtons „Muslim“-Brüder die Menschen des Volkes von Syrien durch Washingtons ägyptische Armee angreifen lassen?

      Wurden nicht mit Zustimmung von Washingtons Saud-Regime kurz danach Washingtons „Muslim“-Brüder durch Washingtons ägyptische Armee von der Macht gebracht?

      Hat nicht Washingtons Saud-Regime angekündigt die Dollar-Zahlungen an Washingtons ägyptische Armee auszugleichen, falls Washington die Hilfen wegen des Putsches von Washingtons ägyptischer Armee gegen Washingtons ägyptische „Muslim“-Brüder-Regierung einstellt?

      Nun stellt die von Washingtons ägyptischer Armee an der Regierung gehaltene ägyptische Übergangsregierung die diplomatischen Beziehungen mit Syrien wieder her, die von Washingtons „Muslim“-Brüdern abgebrochen worden waren, während Washingtons Botschafterin in Ägypten, da sie „die Einmischungen in ägyptische innere Angelegenheiten nicht sein lassen konnte“, das das Land „unter dem Jubel des ägyptischen Volkes“ verlassen hat?

      Wie passt das alles zusammen, oder erübrigt sich die Frage, da Washington wieder einmal versucht durch Unterstützung aller Beteiligten das gesamte Geschehen zu steuern?

      „Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, hat Anne Patterson, US-Gesandte zu Ägypten nach Ende ihrer Amtszeit, und unter dem Jubel des ägyptischen Volkes Kairo verlassen. […] Patterson war in die Kritik geraten, weil sie die ägyptischen Bewegungen gegeneinander angestachelt hatte und die Einmischungen in ägyptische innere Angelegenheiten nicht sein lassen konnte.“

      US-Botschafterin verlässt Kairo, 31. Aug.2013
      http://abna.ir/data.asp?lang=7&Id=457839

  10. Das Munitionslage wird zur Falle ,
    die überwiegend schwere Munition können sie nicht verwenden , geschwiege den abtransportieren weil die Straßen und Höhen in der Hand der syrischen Armee sind auch weil ihnen die Kanonen bzw sGranatwerfer fehlen , in den langen Kisten sind Raketen für die Raketenwerfer drinnen die Raketenwerfer haben sie auch nicht,
    Wenn sie sich in den Lagerhallen der Granaten verschanzen und die einen Treffer bekommen fliegen sie damit in die Luft.

    http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/231554-armee-erobert-bergland-im-zentrum-von-syrien-zurück

  11. Was für Drogen nehmen die Türkischen Politiker zu sich?

    Die Türkei will die zu Wochenbeginn von Kurden ausgerufene autonome Übergangsregierung im Norden Syriens nicht anerkennen. Präsident Abdullah Gül erklärte am Freitag, Ankara könne so etwas nicht dulden. „Wir können nicht zulassen, dass das mit großem Chaos konfrontierte Syrien auseinander bricht“, sagte er im türkischen Fernsehen.

    http://www.welt.de/newsticker/news2/article121945919/Tuerkei-gegen-autonome-Uebergangsregierung-der-Kurden-in-Nordsyrien.html

  12. Nachdem jetzt eh alle Welt in Syrien mitmischt ist anscheinend auch Unterstützung aus Russland eingetroffen:



    Scheint zwar sowas wie Blackwater zu sein, aber warum nicht von den Amis lernen…

  13. Neben der Hisbollah kämpfen nun auch die Kurden auf die Seite der syrischen Regierung.

    Die oft in unseren Massenmedien als Terrororganisation deklarierte Hisbollah kämpft seit einigen Wochen auf der Seite Assads und hat sich auf den Schutz der christlichen Bevölkerung spezialisiert, also sind sie praktisch die Widersacher der islamistischen Opposition.

  14. Über 600 Rebellen aus oppositionellen Kräften haben sich in den letzten 72 Stunden den syrischen Truppen ergeben, berichtete das syrische Militär.

    Die meisten Rebellen legten ihre Waffen bei Damaskus und in Homs nieder. Dem Militär zufolge wurde dies durch die Taktik zum Abschneiden feindlicher Versorgungslinien am südlichen Stadtrand der Hauptstadt verursacht. Darüber hinaus warfen Hubschrauber Flugblätter ab, in denen die Rebellen aufgefordert werden, von der Amnestie des Präsidenten Baschar Al-Assad Gebrauch zu machen.

    Quelle: Stimme Russlands

  15. Hab ich nicht aufgepasst, steht ja schon hier über das Korps-sorry.
    Tolle Seite hier wollte ich noch sagen.

  16. QALAMOUN – SPECIAL FORCES SURROUND AL-NUSRA HQ !!

    Special Forces have completely surrounded the Farms of „Rima“ near „Yabrud“, noting that this is the region which harbours the Headquarters for Al-Nusra Front Terrorists …

    WE LOOK FORWARD TO THE STORMING, MAY GOD BE WITH OUR TROOPS …

    HNN – Homs News Network

  17. Die deutschen Medien kramen immer merkwürdigere personen heraus um uns den „syrischen Frühling“ schmackhaft zu machen, diesmal einen Palästinenser der Asyl in Syrien gefunden hat, sich dort den terroristen anschloss und nun Stimmung gegen die syrische Regierung macht.
    Das Beste dabei: er regt sich in unseren medien darüber auf (was den Interviewer nicht zu stören scheint) das Assad die Grenze nach Israel ruhig hält uind es zu keinem Krieg gegen Israel kommt. Auch scheint den interviewer nicht zu stören das der Typ in Syrien Asyl erhielt aber wie selbstverständlich einen gewaltsamen Umsturz unterstützt (obwohl er in Syrien sogar studieren durfte)

    http://www.sueddeutsche.de/politik/syrischer-fluechtling-ueber-den-buergerkrieg-eine-solche-erfahrung-kann-niemand-aushalten-1.1819349

  18. die Beschäftigung mit den Ereignissen in Syrien und der Artikel in der Stimme Russlands
    berühren mich tief und bringen mich dazu,
    den Versuch zu starten den Menschen in Syrien zu helfen um ihre Leiden zu mildern.
    Einige Anhaltspunkte für das was ich versuche finden sich in meinem Beitrag auf meinem Blog:
    http://www.superbiene.de/2013/11/17/bevor-sie-untergehen-erscheinen-sie-maechtig/
    Wenn Sie ähnlich empfinden, würde ich mich über die kleinste Hilfestellung sehr freuen. Natürlich auch über Kritik oder eine Mitteilung, wenn Sie denken, dass es eine ungeeignete Aktion ist.
    Meine Daten finden Sie im Impressum meines Blogs.

    Mit freundlichen Grüßen

    Klaus Müller

    1. Hallo Klaus,

      danke für dein Engagement. Ich glaube, mit Geld sammeln für die Syrer werden wir wenigen und schwachen, die sich in deutscher Sprache gegen die im Namen der „westlichen Wertegemeinschaft“ begangenen Verbrechen auflehnen, nicht weit kommen. Sicherlich, symbolisch wäre das vielleicht nett, aber, letztlich fürchte ich, würde das gesammelte Geld kaum oder nicht einmal für den Transport der DInge reichen. Wer möchte, kann aber, glaube ich, Mutter Agnes Mariam direkt etwas spenden.

      Wo wir Wenigen und Schwachen in deutscher Sprache aber vielleicht etwas bewegen können, ist darauf hinzuwirken, dass die im Namen der „westlichen Wertegemeinschaft“ begangenen Verbrechen möglichst nicht von der politischen Führung Deutschlands unterstützt werden. Wir können zum Beispiel:

      – die Verbrechen der von der westlichen Wertegmeinschaft unterstützten Milizionäre bloßstellen

      – die strategischen Hintergründe der massenmörderischen westlichen Politik des gewalttätigen Regime Changes aufzeigen

      – die Lügen und Halbwahrheiten der deutschsprachigen Massenmedien entlarven, mit denen die deutsche Bevölkerung dazu gebracht wird, die massenmörderische Politik der westlichen Wertegmeinschaft und ihrer Verbündeten mitzutragen oder zu tolerieren.

      Ich bin der festen Überzeugung, dass die deutsche Bevölkerung bei dieser massenmörderischen Politik nicht mitmachen würde, wenn sie wüsste, was da tatsächlich geschieht.

      Wie wäre es einmal mit einer öffentlichen Anfrage an die Bundesregierung, etwa wie folgt:

      Sehr geehrte christlich-demokratisch geführte Regierung in Deutschland,

      mit ihrer auf Regime Change zielenden Politik und der Unterstützung der FSA und anderer bewaffneten Anti-Regierungsgruppen in Syrien tragen Sie, wie die US-Zeitung Daily Beast soeben berichtete, zur Entführung, Vergewaltigung, Exekution und Ausrottung der Christen in Syrien bei. Dies erfolgt, nachdem die irakischen Christen durch die auf gewalttätigen Regime Change zielende Politik der westlichen Wertegmeinschaft im Irak bereits weitgehend ausgerottet wurden.

      Schämen Sie sich nicht?

      Mit freundlichen Grüßen

      PS: Kopien dieser Anfrage gehen an die Öffentlichkeit und die deutschen Kirchengemeinden

      Anlage:

      http://www.thedailybeast.com/articles/2013/11/19/syria-s-christians-flee-kidnappings-rape-executions.html

      Ich bin mir sehr sicher, dass die deutsche Bevölkerung ganz überwiegend mehrheitlich in keiner Weise an einer im Namen von Demokratie und Freiheit erfolgenden Vergewaltigung, Exekution und Ausrottung der syrischen Christen mitwirken möchte. Dass die Bevölkerung das trotzdem mitmacht, liegt daran, dass sie schlecht informiert ist und von den deutschen Massenmedien belogen wird.

      Beste Grüße

      Das Parteibuch

      1. zuerst möchte ich Danke sagen für die Antwort. Ich sehe es auch so, dass es nicht mehr sein kann als ein symbolischer Akt, wenn ich die deutsche Wirklichkeit nüchtern betrachte. Zweitens möchte ich um Nachsicht dafür bitten, dass ich ohne anzuklopfen einfach so in den Kommentarbereich reingeplatzt bin – ich fand keine EMail. Ich lese den Blog schon seit geraumer Zeit und versuchte mich auch schon mal im kommentieren. Es ist m.M. einer der besten Blogs. Jetzt bin ich Rentner und begann vor kurzem mit der Seite. Mein Laientum springt ja ins Auge. Dennoch will ich die mir verbleibenden Tage dazu nutzen dabei mitzuhelfen die Banditen zu demaskieren und los zu werden.
        Schöne Grüße
        Klaus

      2. Mit Verlaub, wenn ich mich an dieser Stelle einklinke:

        – Ich bin der festen Überzeugung, dass die deutsche Bevölkerung bei dieser massenmörderischen Politik nicht mitmachen würde, wenn sie wüsste, was da tatsächlich geschieht.

        Ungern benenne ich die deutsche Bevölkerung, denn andere MASSEN sind in dieser Hinsicht keinen Deut besser, nur multimedial besser (auf-) gestellt. Ausgerechnet die deutsche Bevölkerung ist nun leider DAS Paradebeispiel für Verdrängungsmechanismen bezüglich Vorgängen, die sowohl vor Ort in den eigenen Verwaltungsstrukturen wie unmittelbar hinter dem nächsten Wald ablaufen.

        Was in der multimedialen Darstellung des Verhältnisblödsinns zwischen Überzeichnung des Antisemitismus gegenüber dem Schlendrian nachrangiger Rassismen fehlt ist, dass PRaktisch jede MASSE psychologisch der Verdrängung den Vorrang gibt, statt das Gehirnpotential für die Auseinandersetzung zu nutzen.

        Ich lehne es deshalb rundweg ab, nach 911 und anschliessender Erfindung der allgegenwärtigen Al-CIAda, begleitet von Massenvernichtungswaffen- und dergleichen PRopaganda, fadenscheinigen KRIEGen gegen Terror im Allgemeinen oder Afghanistan, Irak, Libyen im Speziellen etc, etc., von einzelnen Abhöraktionen über Totalüberwachungsmassnahmen sämtlicher Massen und noch ausstehender, wesentlich weiter gehender NSA-et-al-Forderungen, davon auszugehen, das System Homo sapiens wäre auch nur ansatzweise in der Lage, mit seinen eigenen sonntagsredlichen Ansprüchen hinsichtlich Menschenrechten umzugehen. Viel zu transparent wird die Sache mittlerweile in den Medien vorgetragen, als dass es abseits von dümmlichen Ausreden noch ethisch-moralisch haltbare Erklärungen gäbe, warum die MASSE das Gegenteil von dem tut, was ihr recht und billig wäre.

        Jeder ab IQ 85 hat inzwischen mitbekommen, was Sache ist. Aber das Phänomen der Verdrängung plus einer „gesunden“ Portion Egosimus haben dafür gesorgt, dass daraus keine Konsequenzen folgen. Insofern sind die syrischen Christen Bauernopfer der globalen MASSE – die sehenden Auges wegblickt resp. -clickt.

        Ich könnte sogar noch weiter gehen und mit Spock sprechen: Das Wohl der Vielen wiegt mehr als das Wohl der Wenigen oder des Einzelnen.

        Mit dem Unterschied, dass die syrischen Christen keine Wahl haben, sich für das Wohl der MASSE zu opfern, so wie es Spock im Film tut.

        Zu seiner Motivation gibt es auch eine theoretische Grundlage, die vor allem durch ihre PRaktische Seite äusserst unangenehm auffällt, trotzdem oder vielleicht sogar gerade deshalb allgegenwärtig ist, der Utilitarismus:

        aus http://de.wikipedia.org/wiki/Utilitarismus
        – Neben der Ethik ist er auch in der Sozialphilosophie und den Wirtschaftswissenschaften von Bedeutung.

        Und wo Wirtschaft ist, da ist auch Politik und Militär:

        – Mit dem Prinzip des Nutzens ist jenes Prinzip gemeint, das jede beliebige Handlung gutheißt oder missbilligt entsprechend ihrer Tendenz, das Glück derjenigen Gruppe zu vermehren oder zu vermindern, um deren Interessen es geht.

        Diese Eigenschaften haben im System Homo sapiens unterbruchsfrei Bestand, weshalb ich postuliere, dass damit frühestens mit der nächsten Evolutionsstufe der Gattung Homo Schluss sein wird. Es könnte aber ebenso gut noch schlimmer kommen, weil die Evolution weder Ethik noch Moral in unserem Sinn kennt.

        Die Amis auf Kurs
        Grüsse
        kosh

  19. Rückzugsräume Libanon, Türkei, Jordanien, Israel, Irak wenn die Lage aussichtslos wird, da haben die Nachbarländer bald auch gewaltige Probleme, die sie sich selbst geschaffen haben mit den Schlangennester die sie im Land dulden

    19. November syrische Armee hat offiziell den Release von Militanten aus dem Dorf Kara, an der Grenze mit dem Libanon befindet angekündigt und ist das Tor zu der Versorgung mit Personal und Waffen aus libanesischen Territoriums im Bereich Kalyamun.

    Freeway Damaskus – Homs den Verkehr geöffnet. Anwohner begann in ihre Heimat zurückkehren. Laut libanesischen Medien, sind Hunderte von Autos mit dem syrischen Zahlen in Richtung der Bevölkerung freigegeben gesendet. Zeigen die jüngsten Kämpfe besucht eine Gruppe von Journalisten und Reportern aus aller Welt, darunter die USA und Russland.

    Kampf in der Kara weiter für 4 Tage, während dieser Zeit mehr als 650 Mitglieder der bewaffneten Gruppen zerstört.

    Laut TV-Sender Al-Meyadin, 160 Fahrzeuge mit den Militanten, waren Überlebende der Lage, Kara verlassen. Grundsätzlich überquerten sie die Grenze mit dem Libanon, während andere verschoben gegenüber der Provinz Homs.

    Opposition Webseiten, trotz der Erkenntnis, dass die Kämpfe in Kara sehr schwer waren, rechtfertigen nicht den Rückzug der bewaffneten Gruppen Dzhesh al-Islam des Dorfes. Eine Gruppe Islamischer Staat Irak und der Levante direkt die Schuld für die Niederlage in Kara auf Teams Dzhesh al-Islam.

  20. http://www.kas.de/wf/de/33.36100/

    Was die Herren nicht bedenken bei ihrer Argumention, bei der sie Opfer und Täter austauschen wollen, ist:

    1)http://de.wikipedia.org/wiki/Abdallah_Yusuf_Azzam

    Die genannte Brigade nicht nur irgendwie mit Al-Kaida zu tun hat, sie ist sogar nach dem palästinensischen Mentor von Osama Bin Laden benannt ist.

    2) Man mit der Argumentation auch den USA die Schuld an 9/11 zuschieben könnte (OBL forderte den Rückzug der Amerikaner aus dem für ihn heiligen Land)

    3) Die Terroristen auch vor westlichen Zielen nicht haltmachen werden, egal wie sehr man sie jetzt medial streichelt.

    4) Die Al-Kaida Libanon nach einem Fall Syriens so oder so in den Krieg hineingezogen hätte (haben die Herren damals großspurig angekündigt)

    5) Saudi Arabien und nicht der Iran die sunnitische Al-Kaida unterstützt (mit Geld, Waffen und Kämpfern)

  21. Da die syrische Armee Kara eingenommen hat kontrolliert sie auch die leistungsfähigen Bewegungslinien (inkl Autobahn in alle Richtungen )
    Damit bekommen die Rebellen Nachschubprobleme und große Truppenteile können nicht in den Ruheraum Libanon zurück.

  22. Der Morgen des 20. November eine große Kraft von terroristischen Gruppen, wurden die meisten von denen Gruppen von Deraa Asim Libanon bewaffnet, griffen zwei Dörfer, die am südlichen Ende betrachtet werden, der Bereich Kalyamun – Deir Atieh und An-Nebek.

    Hunderte von Terroranschlägen begann mit der Bombardierung von zwei (nach einigen Quellen, drei) Autobomben von Selbstmordattentätern angetrieben. Einer von ihnen flog in die Luft an einem Kontrollpunkt am Eingang des Deir Atyyu, die andere – am Eingang der An-Nebek in der Mitte des Gebäudes der Sicherheitskräfte.

    Die Verantwortung für die Anschläge übernahm die Organisation der Islamischen Staates Irak und der Levante, die in einer Erklärung gesagt, die Namen der Selbstmordattentäter, die die Bürger von Saudi-Arabien waren – Al-Manah Feradzh Sbeai, ein ehemaliges Mitglied der Armee KSA und Abu Gharib al-Hijazi, die zweitwichtigste Person in der Organisation.

    Nach den Explosionen, die vielen Toten und Verletzten von Zivilisten und Militärs verursacht, feuerte Aufständische Mörser und Raketenwerfer beide Gemeinden durch die Erhöhung der Zahl der zivilen Opfer.

    Darüber hinaus nach syrischen TV-Reporter Ja’far Ahmad, der mit seinen Kollegen war 6 zum Zeitpunkt des Angriffs im Krankenhaus Bassel stürmten Terroristen das Krankenhaus und nahm das Personal als Geiseln und Zivilisten. Nach seinen Berichten, schien die nachfolgenden Ereignisse zu unvorhersehbaren im Bann des militanten Menschen gefangen, wenn nicht für die Hilfe von Armee-Einheiten, podospevshaya Zeit. Die Geiseln freigelassen wurden, das Personal wurden die Patienten und eine Gruppe von syrischen Fernsehen aus dem Gebäude gemacht.

    Nach den Daten zur Verfügung gestellt vom Veranstaltungsort bis zur Gegenwart, vom frühen Morgen bis zum Mittag Dorf Deir Atieh vollständig aus bandgruppirovok die zuvor begann ein erbitterter Kampf befreit, aufgrund derer die Autobahn Damaskus – Homs wurde für einige Zeit blockiert. In der An-Nebeke mehrere Armee-Einheiten in die Kampfzone aus verschiedenen Richtungen, setzte den Kampf mit den Militanten, die die Armee kontrollierten Region Yabrud infiltriert.

    Nach dem Löschen der Fläche von Deir Atyi Autobahn ist für den Verkehr geöffnet, aber die aktive Arbeit der Artillerie, Raketen und Flugzeuge der GAP weiterhin auf den Plantagen der beiden Siedlungen und in der Nähe Rankusa, die nicht nur die lebendige Kraft des Feindes zerstört, aber sie besaßen Mörser und Raketenwerfer .

  23. Frau Merkel verkauft dem dekadenten saudischen Terror-Regime weiterhin fleissig deutsche Waffen,einem Regime,das Terroristen unterhält und ausstattet,die Christen im ganzen nahen Osten terrorisieren und vertreiben.
    Frau Merkel fällt damit den Christen in Nahost in den
    Rücken,sie versündigt sich an diesen Menschen.
    Pfui Teufel,Frau Merkel,treten sie zurück.

    1. Schon lustig das die Linke, von den Konservativen oft als Art „vaterlandslose Gesellen“ hingestellt die eigentlich patriotischen Positionen beziehen, während sich die anderen Parteien wegducken und um die Wette amerikanischen Speichel lecken. 🙂

  24. In England rufen die Salafisten die ersten Emirate aus:

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2020382/You-entering-Sharia-law-Britain-As-Islamic-extremists-declare-Sharia-law-zone-London-suburb-worrying-social-moral-implications.html

    Tja, so schnell kann das gehen, in Syrien freute sich die englische Regierung noch über die Salafisten. Jetzt sieht es so aus als ob denen die Slums in ein paar Jahren um die Ohren fliegen, kein Wunder das die alles und jeden überwachen wollen. Wette allerdings das die sich bereits darauf eingestellt haben.

  25. Einer der ANNA-news Reporter wurde anscheinend Ziel eines Heckenschützen:

    Darüber werden unsere Medien, wie üblich, nicht berichten. Derweil ist dann ein Spon Reporter auf Seite der ISIS (siehe Spon heute) unterwegs und schildert deren Sicht der Welt.

  26. Die Rebellen haben mal wieder einen Angriff auf die 17.Brigade gestartet, dabei nach eigenen Angaben 24 Mitglieder verloren.

    http://www.nytimes.com/aponline/2013/11/22/world/middleeast/ap-ml-syria-.html?partner=rss&_r=0

    Ist eigentlich jemandem aufgefallen das bei den Meldungen des Londoner Snackshops immer mehr Zivilisten als Terroristen gestorben sein sollen, und das immer mehr tote Regierungssoldaten als Terroristen verzeichnet werden? (davon abgesehen das der Typ Angriffe auf Zivilisten durch Terroristen nicht mal dan vermeldet wenn auf allen Kanälen Videos derselben zu finden sind)

    Und noch ein Artikel über die Rebellen:

    http://www.foreignpolicy.com/articles/2013/11/21/rebels_inc?page=0,0

  27. Neues aus Atmeh:

    http://wikimapia.org/#lang=en&lat=36.308762&lon=36.689529&z=12&m=h

    Reuters meldet, SMC-FSA-Boss Salim „NATO’s Liebling“ Idriss habe vorgestern versucht, durch den Ort 7 LKWs mit Waffen von der Türkei nach Syrien zu schmuggeln. Die LKW seien begleitet gewesen von Mitgliedern einer von Salim Idriss geführten FSA-Terrorgruppe, die sich „General Staff“ nennt. Als die angeblich zu FSA gehörende Terrorgruppe Falken des Islam ihren Anteil an den Schmuggel-Waffen haben wollten, sei eine Schießerei zwischen Falken des Islam und anderen FSA-Terroristen ausgebrochen.

    http://www.hurriyetdailynews.com/al-qaeda-affiliate-captures-syrian-town-on-border-with-turkey-activists.aspx?pageID=238&nID=58345&NewsCatID=352

    Nun, ja, weiter meldet Reuters, dass
    dass unter dem Banner von ISIS agierende Al Kaida Terroristen gestern 25 Terroristen der den Ort bislang dominierenden FSA-Gruppe „Falken des Islam“ verhaftet haben.

    Damit ist dann wohl gemeint, dass die Polizei gekommen ist und für Ordnung gesorgt hat, die im Ort Atmeh bekanntlich von ISIS gestellt wird.

    http://www.sunnahcare.com/2013/11/markaz-kepolisian-mujahidin-di-atmah.html

    Des weiteren meint Reuters, ISIS habe nun die Kontrolle über den Ort übernommen. Was Reuters damit angesichts der schon seit langem in leuchtenden Farben ganz auf ISIS/Al Kaida getrimmten Polizeistation von Atmeh meint, ist mir nicht so ganz klar.

  28. Neben dem ganz offenen Eingeständnis das Qatar, Saudi Arabien und Kuwait die Terroristen bezahlen, ausrüsten und anwerben, sowie dem Eingeständnis das man die Kontrolle über die Bewaffneten verloren hat und diese ihre Emirate errichten wollen, ist hier mal wieder der Ruf laut geworden waffen zu liefern. Ironischerweise mit dem Hinweis das die Kämpfer dann gegen die Islamisten verheizt werden sollen sobald Assad gefallen wäre. Schizophren hoch zehn, mit anderen Worten, lieber solange Waffen und Geld ins Land pumpen bis sich nichts mehr rührt als die syrische Regierung gewinnen zu lassen. Das unsere Regierung und Medienlandschaft dabei Leute unterstützt die man ohne ihren religiösen Background wohl eindeutig als radikalste Nazis (ja die wollen nicht nur die absolute Macht, die Ausrottung aller Nichtsunniten in ihrem Herrschaftsbereich sondern streben mit ihrer Ideologie sogar die Weltherrschaft an) bezeichnen dürfte spielt hier keine Rolle und wird auch nicht hinterfragt.
    Schade das Peter Scholl-Latour hierzulande in Ungnade gefallen ist, seine Artikel zum Nahen Osten waren meist sehr treffend.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/syrien-der-krieg-im-buergerkrieg-12675253.html

  29. In den „Islamisch befreiten Gebieten“ herrscht jetzt die Pakistanische Kleiderordnung (natürlich in der deutschen Presse kein Thema):

    http://derstandard.at/1381374196147/Terroristen-wollen-Kleiderordnung-in-besetzten-syrischen-Gebieten-durchsetzen

    Und immer mehr Europäer wollen sich bei der „Demokratiesierung Syriens“ ausbilden lassen um später auch hier zur „stärkung der Demokratie“ beizutragen:

    http://german.ruvr.ru/2013_11_21/Syrien-Ubungsplatz-fur-radikale-Islamisten-1016/

  30. Bei Wikipedia wurde die Karte auf der man sehen konnte welche Stadt unter welcher Kontrolle ist entfernt.
    Gibt es irgendwo anders Karten auf den man den aktuellen Frontverlauf sehen kann?

    1. ki

      Gute Karten zu bekommen ist schwer. Frontverläufe gibt es selten, oft ist nicht klar, wie die Verhältnisse wirklich sind, und es wird viel gelogen, besonders in der Wikipedia, die sich ausschließlich auf westliche Propaganda stützt. Um die tatsächliche Lage in einem Ort bestimmen zu können, muss man lange recherchieren, und selbst dann ist es oft nicht klar.

      Aber, wenn du für einen groben Überblick eine Karte von Wikipedia willst, die gibt es nach wie vor:

      http://en.wikipedia.org/wiki/Template%3ASyrian_civil_war_detailed_map

      Eine Liste gibt es hier:

      http://en.wikipedia.org/wiki/Cities_and_towns_during_the_Syrian_civil_war

      Aber, wie gesagt, erwarte nicht, dass das alles stimmt. Da ist viel Propaganda und Wunschdenken bei.

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