Abdullah for President!

Wie Press TV gerade meldet, hat Massouds Gefährte Abdullah soeben erklärt, zu den afghanischen Präsidentschaftswahlen im April 2014 anzutreten.

Die Chancen stehen nicht schlecht. Abdullah hat eine starke Plattform und starke Partner. Die US-Marionette Karzai darf 2014 nach Absolvierung zweier Amtszeiten nicht wieder antreten. Da das US-Regime weniger Geld für den Krieg gegen Afghanistan ausgeben und seine Besatzungstruppen da zumindest reduzieren will, dürfte es den USA 2014 schwerer fallen, die Wahlen zum Nachteil von Abdullah zu fälschen, wie sie das 2009 getan haben. Aufgrund der stark verbesserten Beziehungen von China und Iran zu Pakistan ist es auch nicht mehr unrealistisch anzunehmen, dass Pakistan seine Maßnahmen zur Destabilisierung von Afghanistan einstellt.

Nach nunmehr beinahe vier Jahrzehnten von wahhabitischem Propaganda-, Terror- und Besatzungskrieg, mit dem die USA ihre wahhabitischen Kumpane wie Saudi Arabien und Pakistan sowie ihre NATO-Komplizen Afghanistan nahezu vollständig zerstört haben, gibt es wieder Hoffnung für Afghanistan, Hoffnung, dass Afghanistan in nicht allzuferner wieder zu einem souveränen, stolzen und toleranten Land werden wird, wie Afghanistan es einstmals, vor dem Beginn des US-geführten wahhabitischen Terror-Krieges gegen die Sowjetunion, gewesen war.