Gibt Obama den verdeckten US-Krieg gegen Iran wirklich verloren?

Am Freitag hat US-Führer Barack Obama mit dem iranischen Präsidenten Hassan Rouhani ein historisches Telefonat geführt. Anschließend hat Obama öffentlich erklärt, dass die USA das Recht des Iran auf die friedliche Nutzung der Atomtechnologie respektieren und er glaube, eine umfassende Verhandlungslösung mit Iran zur Erleichterung internationaler Sanktionen sei möglich, wenn es Transparenz bezüglich des iranischen Atomprogramms gebe. Zuvor, in seiner aus einer Aneinanderreihung von plumpen Drohungen und Lügen bestehenden Rede vor der UNO, hatte Obama erklärt, Ziel der USA sei es nicht, einen Regime Change in Iran durchzuführen.

Nun sind Worte eines der Öffentlichkeit notorisch dreiste Lügen auftischenden Obama sicherlich keine Garantie für irgendetwas, aber eine Änderung im Tonfall des blutrünstigen Massenmörders ist da doch feststellbar.

Es ist weithin bekannt, dass die USA genau wissen, dass Iran sich nicht zum Bau von Atomwaffen entschlossen und der iranische Revolutionsführer Ali Khamenei die Entwicklung von Atomwaffen schon vor vielen Jahren in einer Fatwa verboten hat. Sämtliche Sanktionen, die die USA gegen den Iran mit Verweis auf das iranische Atomprogramm vorangetrieben haben, erfolgten, um Iran wirtschaftlich zu schwächen, zunächst mit dem Ziel, im Iran Regime Change mit der Technik einer grünen „bunten Revolution“ durchzusetzen, und nachdem den USA und ihren Partnern dieser Versuch 2009 misslungen ist, in den letzten zwei Jahren, um Iran die Fähigkeit zu nehmen, das mit Iran befreundete Land Syrien wirtschaftlich zu unterstützen, das von Obama und seinen mörderischen Kumpanen mit einer historisch beispiellosen Terrorkampagne mit dem Ziel einer indirekten Schwächung des Iran überzogen wird. Es ist der Welt nur zu gut bekannt, dass alle in den letzten zehn Jahren von den USA gegen Iran vorgebrachten Anschuldigungen bezüglich des iranischen Atomprogrammes nichts weiter als bösartige Lügen und Fälschungen sind, mit denen die USA und ihre Komplizen Iran und alle Partner Irans aufgrund seines öffentlichen Widerstandes gegen das zionistische Apartheidregime und seine rassistische Landraubpolitik unter Druck setzen wollten.

Wenn Barack Obama nun diese verlogene „Strategie der Spannung“ unter dem Vorwand von Kritik am iranischen Atomprogramm wirklich aufgeben sollte, dann bedeutet das also nichts anderes, als dass das US-Regime sich entschieden hat, von seinen jahrzehntelangen verdeckten Kriegsbemühungen gegen Iran Abstand nehmen. So sieht das nach dem Telefonat zwischen Obama und Rouhani jedenfalls erstmal aus. Das zionistische Apartheidregime und seine Lobby kochen vor Wut, denn durch einen US-amerikanisch-iranischen Frieden wäre dieses Ablenkungsmanöver von der zionistischen Landraubpolitik zu Ende. Ebenso wütend sind die mit dem zionistischen Apartheidregime kollaborierenden wahhabitischen Terrorfürsten in Saudi Arabien und anderen GCC-Diktaturen, denen dadurch der Schleier, hinter dem sie ihre grotesken mittelalterlichen Feudalregimes verbergen, abhanden kommen könnte. Das ist an sich ein sehr gutes Zeichen.

Doch eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Barack Obama blickt genau wie die USA auf eine lange Historie von Äußerungen zurück, die Frieden signalisieren, denen dann unmittelbar brutale Angriffskriege und verdeckte Operationen zum Regime Change folgten. Nachdem Barack Obama im Juni 2009 in seiner Rede in Kairo die Unterstützung der USA für Frieden, Gerechtigkeit und Demokratie in der arabischen Welt signalisierte, erließ er kaum ein Jahr später die „Presidential Study Directive 11,“ mit der er den Versuch von Regime Changes in Libyen und Syrien durch False-Flag-Terror, Lügen und Angriffskrieg im Rahmen eines extra dazu von ihm und seinem ebenso massenmörderischen Vorgänger Bush mit dem MEPI-Programm inszenierten „arabischen Frühlings“ befahl. Das letzte Mal als Obama sich vergleichsweise friedfertig gegenüber Iran zeigte, war im Frühling 2009, und unmittelbar darauf startete Barack Obama die heiße, blutige Phase der jahrelang gemeinsam mit dem Mossad vorbereiteten verdeckten Regime-Change-Operation „Grüne Revolution“ im Iran.

Es gibt also keinen Grund, in den Äußerungen, die Obama nach dem Telefonat mit Rouhani gemacht hat, für sich einen Erfolg zu sehen. Bisher nutzte Obama das Kommunizieren von Entspannungssignalen stets, um damit den Überraschungseffekt für längst vorbereitete US-Angriffskriege und andere verdeckte US-Operationen mit dem Ziel blutiger Regime Changes zu vergrößern. Es bleibt also abzuwarten, ob Barack Obama seinen Worten auch klare Taten folgen lässt, die sich mit Entspannungspolitik beschreiben lassen. Solche Taten müssten insbesondere aus der Einstellung der illegalen Unterstützung von Terroristen im mit Iran befreundeten Staat Syrien, dem Aufheben von Sanktionen, etwa die rechtswidrigen UN-Sanktionen und die illegalen indirekten Sanktionen gegen Handelspartner des Iran, und dem Eingeständnis seiner Lügen vergangener Tage bestehen. Dem Verhalten des Iran ist zu entnehmen, dass Iran sich bemüht, den USA keinen Anlass zu liefern, den süßen Worten von Obama keine entsprechenden Taten folgen zu lassen.

Ob Obama seinen Worten entsprechende Taten folgen lässt, kann also als ein konkreter Test betrachtet werden, ob der Schurkenstaat USA und seine Lakaien angesichts des wirtschaftlichen Aufstiegs von China nun von ihrer kostspieligen Politik der Verbreitung von Krieg, Terror und Unfreiheit gegen Iran und Partner Irans wirklich erstmal genug haben und gewillt sind, sich zukünftig an das Recht zu halten, oder ob Obama wieder nur versucht, mit dem Raspeln von Süßholz den Überraschungseffekt für längst vorbereitete neue US-Aggressionen zu vergrößern. Skepsis ist angebracht. Die Historie des verbrecherischen und grob völkerrechtsbrüchigen Verhaltens der USA und die anderen Staaten völkerrechtsbrüchig illegale US-Militärgewalt androhende Rede von Barack Obama vor der UNO lässt es leider nicht wahrscheinlich erscheinen, dass die USA gewillt sind, sich zukünftig rechtstreu zu verhalten. Die freie Welt tut gut daran, sich trotz Obamas süßlich klingenden Worten auf neue, in naher Zukunft „überraschend“ beginnende US-Angriffskriege und andere verbrecherische US-Operationen zur Destabilisierung fremder Staaten vorzubereiten.

6 Gedanken zu “Gibt Obama den verdeckten US-Krieg gegen Iran wirklich verloren?

  1. Die Westregime, wie die USA, hassen die Wahrheit und hassen eine Gesellschaft, die auf Werten die einen Paradimenwechsel in der Welt, wie im Iran, bedeuten würden. Diese Leute können gar nicht anders, als in ihrer selbstzerstörerischen Weise fortzufahren.
    Möge Gott es geben, dass man sich getäuscht hat und diese Leute kollektiv über ihren Schatten springen können und sich einer neuen und wirklich humanistischen Welt anschließen können.

  2. Nein ich denke nicht.Dieser blutrünstige Wolf hat nur zwischendurch Kreide gefressen,damits etwas besser aussieht.Eine Finte,um die Weltöffentlichkeit zu narren.

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