Israel versucht nach Damaszener Giftgas-False-Flag abzutauchen und eine „iranische Atom-Gefahr“ zu beschwören

Wenige Stunden nach dem Giftgas-Anschlägen von Damaskus am 21. August wurde im Parteibuch basierend auf den Interessen und Fähigkeiten der Akteure in Syrien analysiert, dass da vermutlich die 9/11-Bande wieder mit einem Terroranschlag unter falscher Flagge zugeschlagen hat. Al-Kaida-Terroristen sind für die unmittelbare Tatausführung verantwortlich, ausgerüstet für und angestiftet zu dem Verbrechen wurden diese Terroristen von der saudischen Despotie unter Verantwortung von Bandar Bin Sultan und die Staatsführung von Israel und die Israel-Lobby übernehmen die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass im Anschluss die US-Militärmaschine wie gewünscht in Bewegung gesetzt wird und möglicherweise stammt auch das verwendete Giftgas aus israelischer Produktion. Inzwischen sind weitere Indizien und Berichte aufgetaucht, die für die Richtigkeit dieser Analyse sprechen.

Ein Punkt in der Belastung von Anti-Regierungskräften sind Berichte der russischen Journalisten von Anna News, die, wie praktisch jeden Tag, auch am Tag der Giftgasangriffe vor Ort nordöstlich von Damaskus als eingebettete Journalisten mit der syrischen Armee unterwegs waren und berichten konnten, dass sie ebenso das Aufmunitionieren wie auch die Kämpfe der Armee gegen die schwer bewaffneten Terrorbanden mit mehr als einem halben Dutzend Kameras beobachten und die bezeugten, dass die Armee ausschließlich konventionelle Waffen verwendet und dass ein C-Waffen-Einsatz für die Armee aufgrund der Enge des Kampfgebietes nicht hilfreich wäre. Außerdem filmten sie mit ihren Kameras vor Ort eine von der syrischen Armee in einem Terroristentunnel entdeckte Giftküche, in der auch Gegenmittel gegen C-Waffen-Vernichtungen lagerten, sie zeigten von der Armee entschärfte, mit chemischen Giftstoffen gefüllte Behälter, die Terroristen neben Straßenbomben legen, um die Wirkung verheerender zu machen und sie interviewten einen Armeearzt, der erklärte, zahlreiche von ihm behandelte Soldaten hätten bei ihren Anti-Terror-Einsätzen in der Gegend Verletzungen erlitten, die einen Giftgaseinsatz durch Terroristen schließen lassen. Die Berichte von Anna News sind wertvoll, aber sie haben den Makel, dass sie sich als einbettete Journalisten natürlich Parteilichkeit vorwerfen lassen müssen.

Das ist bei dem jenseits der Propaganda der westlichen Massenmedien inzwischen berühmten Artikel der Journalisten Yahya Ababneh und Dale Gavlak von Mint Press News anders, die berichten, Anti-Regierungskämpfer und Angehörige von Anti-Regierungskämpfern hätten vor Ort Yahya Ababneh gegenüber zugegeben, dass sie von Bandar Bin Sultan Chemiewaffen bekommen haben und diese Chemiewaffen auch eingesetzt worden seien, wobei es aufgrund ihrer mangelhaften Kenntnisse und schlechten Ausbildung auch zu tödlichen Unfällen gekommen sei. Nun ist Mint Press News zwar ein Medienprojekt aus Chicago, das bis dato weltweit nicht gerade übermäßig bekannt war, aber bei Mint Press News sind renommierte Journalisten tätig, der betreffende Artikel wurde von der aufgrund von Tätigkeiten für AP, NPR und BBC durchaus als in der westlichen Welt renommiert zu betrachtenden Journalistin Dale Gavlak mitgezeichnet und Mint Press News ist ein der Vergangenheit nicht mit Sympathien für die syrische Regierung, sondern eher mit Sympathien für das Anti-Regierungslager aufgefallen. Das sind einige der Gründe, warum Medienbeobachter von FAIR die sorgsam begründete Meinung veröffentlicht haben, dass die Geschichte von Mint Press News glaubwürdiger ist als die von der US-Regierung erzählte Geschichte, in der behauptet wird, die syrische Regierung sei für den Giftgaseinsatz verantwortlich.

Der für seine Kontakte sowohl zu Hisbollah als auch zu US-Abgeordneten bekannte Anwalt Franklin Lamb berichtete unter dem Titel „Prinz Bandar und die zionistische Lobby – Obama in einen langen Krieg gegen Syrien zwingen“, dass es in Washington massive Tätigkeiten von von Bandar bin Sultan geleiteten Vertretern der GCC-Staaten sowie der mit ihnen bestens befreundeten Israel-Lobby gebe, Obama mit Verweis auf die Chemiewaffen-Attacke bei Damaskus in einen offenen Krieg gegen Syrien zu treiben. Zum Hintergrund der militärischen Lage äußerte sich der in der Türkei lebende einflussreiche syrische Anti-Regierungspolitiker Haitham al-Maleh zwischenzeitlich derart, dass die derzeit zur Debatte stehenden US-Militärschläge gegen die syrische Armee die einzige Chance für die Anti-Regierungskräfte und die FSA seien, die Macht in Syrien zu erringen. Das zeigt ein durchaus plausibles Motiv für einen schrecklichen Chemiewaffen-Angriff unter falscher Flagge.

Mit CBS stellte zwischenzeitlich sogar ein Organ der Massenmedien fest, dass die bisher für die Anschuldigungen gegen die syrische Regierung präsentierten Beweise sehr dürftig sind. Ein zentrales Beweisstück der US-amerikanischen Schuldzuweisung an die syrische Regierung besteht angeblich aus nach dem Giftgas-Einsatz abgehörter Kommunkation der syrischen Armee, aus der sich ergeben soll, dass die syrische Armee für den Giftgaseinsatz verantwortlich ist. Die deutsche Zeitung „Focus“ berichtete dazu, dass der Ursprung dieser Tonbandaufzeichnung die israelische Spionage-Einheit 8200 sein soll, und ein früherer Mossad-Offizier habe dem Focus gesagt, „die Auswertung habe eindeutig ergeben, dass der Beschuss mit Giftgas-Raketen von syrischen Regierungstruppen erfolgt sei.“ Was genau da in diesen Tonaufzeichnungen enthalten ist und wie genau die Tonaufzeichnungen angefertigt worden sein sollen, ist der Öffentlichkeit unbekannt, denn die Tonaufzeichnungen wurden der Öffentlichkeit nicht präsentiert und Angaben in Medienberichten, die die Tonaufzeichnungen erwähnen, sind diesbezüglich recht vage. Nur soviel ist klar: behauptet wird, dass die Tonaufzeichnungen wie ein Schuldeingeständnis und damit das zentrale Beweisstück gegen die syrische Regierung seien.

Ein wesentliches Problem in Bezug auf die Beweiskraft von heimlich aufgenommenen Geständnissen in Tonaufzeichnungen ist, dass sich Aufzeichnungen von Stimmen nahezu beliebig fälschen lassen. Bereits zu Zeiten des Tonbandes war es leicht möglich, Tonbänder – etwa durch Herausschneiden des Wortes „nicht“ aus einem Satz wie „Ich habe das nicht getan“ – sinnverkehrend umzuschneiden. In der heutigen Zeit sind Sprachcomputer bei Vorlage von Stimmproben als Muster in der Lage, Personen beliebige Texte in den Mund zu legen, einschließlich dazu passender Gefühlsausdrücke. Tonaufzeichnungen besitzen demnach nur Beweiskraft in Verbindung mit Zeugenaussagen, und zwar im Fall des Bestreitens insbesondere des- oder derjenigen, die die Tonaufzeichnung angefertigt haben, wenn sie erklären, wie die Tonaufzeichnung angefertigt wurde. Bei fernüberwachter Kommunikation stellt sich obendrein auch bei höchster Glaubwürdigkeit der Aufzeichner noch das Problem, nachzuweisen, dass in die Aufzeichnungstechnik nicht von den Aufzeichnern unbemerkt durch eine dritte Partei ein gefälschtes Tonband eingespielt wurde, also im konkreten Fall beispielsweise Kommunikation von Rebellen aufgenommen wurde, die im Bewusstsein, abgehört zu werden, so getan haben, als seien sie syrische Militärs. In Bezug auf die Herkunft aus der israelischen Armee gibt es mit der Glaubwürdigkeit bezüglich des Chemiewaffeneinsatzes in Syrien noch ein mehrfaches, massives Problem: zum Einen hat die israelische Armee in der Vergangenheit bereits gefälschte Bild- und Tonauszeichnungen eingesetzt, um Meinungen zu manipulieren, so etwa nach der mörderischen Erstürmung der Mavi Marmara durch die israelische Armee, und zum Anderen hat Israel ein massives Interesse daran, dass die USA offen Krieg gegen Syrien führen und damit einen Sieg der von Iran geführten Achse des Widerstandes verhindern. Schon aufgrund dieser Umstände ist es klar, dass angeblich heimlich von der israelischen Armee mitgeschnittene syrische Geständnisse völlig ungeeignet sind, irgendeine Schuld der syrischen Regierung zu beweisen, und dies gilt auch für den Fall, dass die Tonbandaufzeichnungen sowie Zeugenaussagen der aufnehmenden Personen der Öffentlichkeit in der Zukunft noch präsentiert werden sollten.

Lässt sich jedoch nachweisen, dass eine Kommunikationsaufzeichnung eine Fälschung ist, etwa durch eine technische Analyse, durch Vorlage einer zweiten, ungefälschten Aufnahme des gleiches Kommunikationsvorganges oder durch Unmöglichkeit oder Inplausibilität des angeblich abgehörten Kommunikationsvorganges, dann kann eine Tonaufzeichnung allerdings ein sehr schwerwiegendes aud überzeugendes zentrales Beweisstück sein, nämlich für die unlauteren Absichten desjenigen, der diese Tonaufzeichnung als Beweisstück zur Meinungsbildung präsentiert und sich für die Echtheit verbürgt hat. Lässt sich etwa nachweisen, dass die israelische Regierung die Tonaufzeichnung gefälscht und dann die gefälschte Tonaufzeichnung als vorgeblich „echt“ an die US-Regierung weitergegeben hat, dann ist diese Tonaufzeichnung, wie im Parteibuch bereits angerissen wurde, ein schwerwiegendes Beweisstück dafür, dass die israelische Regierung versucht, die USA mit Lügen in einen Krieg gegen Syrien zu treiben. Diese Feststellung ist zwar kein entgültiger Beweis dafür, dass die Giftgas-Attacke in Damaskus ein False-Flag-Anschlag war, an dem Israel beteiligt war, aber ein deutliches Indiz in diese Richtung, insbesondere dann, wenn man sich die Geschichte bekannter israelischer False-Flag-Attacken anschaut. In der Lavon-Affäre ist aufgeflogen, dass Israel in Ägypten Terroranschläge gegen westliche Ziele begangen hat, um diese Terroranschläge Arabern in die Schuhe zu schieben, und damit einen Keil zwischen die USA und Ägypten zu treiben. Beim Angriff auf das US-Kriegsschiff USS Liberty ist die Beweislage gegen Israel so dicht, dass Israel sich genötigt sah, den Opfern Entschädigung zu zahlen, wobei allerdings vermutet wird, dass der damalige US-Präsident Lyndon B. Johnson der israelischen False-Flag-Attacke gegen das US-Schiff im voraus zugestimmt hatte. Bei 9/11 lässt sich, was immer man diesbezüglich glauben mag, nachweisen, dass Israel anschließend führend dabei war, diesen Terrorakt auszunutzen, um die USA in von Israel gewünschte Kriege zu treiben, und dass der israelische Regierungschef Netanjahu dazu später behauptet hat: „Wir profitieren von einer Sache, und das sind die Angriffe auf die Zwillingstürme und das Pentagon sowie der amerikanische Kampf im Irak.“

Anders als nach 9/11 ist in den letzten Tagen eine Reihe namhafter Geheimdienstexperten und Whistleblower mit Aussagen an die Öffentlichkeit getreten, die die These eines False-Flag-Anschlages mit C-Waffen zum Starten eines offenen US-Krieges gegen Syrien stützen.

Der frühere NSA-Mitarbeiter Wayne Madsen hat in einer Kolumne erklärt, es sehe seiner Meinung nach so aus, dass die Damaszener Giftgas-Anschläge genauso ein gemeinsamer wahhabitisch-israelischer False-Flag-Anschlag war wie es die Terroranschläge von 9/11 waren.

Colonel W. Patrick Lang, ein ehemaliger Geheimdienstanalyst der US-Armee, macht auf seiner Webseite seit Tagen mit derbem Spott darauf aufmerksam, dass die Beweise der USA gegen Syrien äußerst dünn sind.

U.S. Army Colonel Lawrence Wilkerson, der vor dem Angriff auf den Irak Chief of Staff des damaligen Außenministers Colin Powell war, und entscheidend an der Vorbereitung der Präsentation der Unwahrheiten von Colin Powell beteiligt war, die dieser damals der Welt als Schuldbeweise gegen die damalige irakische Regierung von Saddam Hussein präsentierte, sagte, die fragwürdige gegenwärtige Beweislage gegen Syrien erinnere ihn sehr an die damalige Situation mit dem Irak und er vermute, dass es sich beim Giftgasangriff in Syrien um einen israelischen Terrorakt unter falscher Flagge handele.

Annie Machon, eine MI5-Agentin, die angesichts der mörderischen Verbrechen dieses Geheimdienstes vor mehr als 10 Jahren ausgestiegen ist und seitdem die Öffentlichkeit über die Verbrechen der Geheimdienste aufzuklären versucht, war am 31. August Star-Rednerin bei der #StopWatchingUs Demo in Berlin und auch sie versuchte die Zuhörer da darauf aufmerksam zu machen, dass der Giftgas-Einsatz in der Nähe von Damaskus nach einem False-Flag-Anschlag aussieht, der zu dem Zweck begangen wurde, die USA und weitere westliche Länder in einen offenen Krieg gegen Syrien zu treiben. Net News Global hat ein Video von ihrer Rede in Berlin veröffentlicht.

Kenneth Timmerman, Präsident der mit zahlreichen Geheimdienstlern gespickten anti-iranischen US-Organisation „Foundation for Democracy in Iran“, in deren Beirat unter anderem der frühere CIA-Chef R. James Woolsey Jr. und der frühere US-Verteidigungsstaatssekretär Frank Gaffney sitzen, schrieb in einem bei Daily Caller veröffentlichten Artikel, zahlreiche Offiziere, die in Top-Positionen der USA, Britanniens, Frankreichs, Israels und Jordaniens gedient haben, zweifelten den von Israel an die USA gelieferten Tonbandbeweis gegen Syrien an und seien der Überzeugung, der von Israel vorgelegte Mitschnitt sei zum Beweis der Schuld der syrischen Regierung so manipuliert worden, dass sich daraus genau das Gegenteil der ursprünglichen Auswertung ergebe.

Der britische Ex-Botschafter Craig Murray wies in einem Artikel darauf hin, dass die auf Zypern liegende britische Abhörstation Troodos den als zentralen Schuldbeweis von Israel gelieferten Kommunkationsvorgang eigentlich, wenn er denn, wie angenommen, per Funk erfolgte, auch hätte entdecken und mitschneiden müssen, aber da dieser Kommunkationsvorgang in der britischen Parlamentsdebatte um den Angriff auf Syrien keine Rolle gespielt habe, gehe er davon aus, dass der britische Geheimdienst den Kommunkationsvorgang nicht habe, was die Vermutung nahelege, dass es sich bei dem Kommunikationsvorgang um eine Totalfälschung des Mossad handele.

Anders als unmittelbar nach 9/11 gibt es also gerade in westlichen Sicherheitskreisen eine Reihe von Experten, die genau wie die syrische und russische Staatsführung offen den Verdacht aussprechen, dass es sich bei den Chemiewaffen-Angriffen in der Nähe von Damaskus um Terroranschläge unter falscher Flagge handelt, die dazu dienen sollen, die „rote Linie“ der USA zu überschreiten und die USA damit in einen von Israel und Saudis gewünschten offenen Krieg gegen Syrien zu ziehen, und die Staatsführungen von Israel und Saudi Arabien werden offen verdächtigt, Organisatoren dieses False-Flag-Anschlages zu sein. In dieser Situation hat Barack Obama verkündet, er habe die Entscheidung, dass die USA als Antwort auf den Chemiewaffeneinsatz bei Damaskus Militärschläge gegen Syrien durchzuführen, bereits getroffen, aber, um der Welt eine größere Entschlossenheit der USA zu zeigen, übermittle er dem US-Kongress, obwohl dazu rechtlich nicht verpflichtet sei, eine Vorlage für eine Ermächtigung zum Militäreinsatz, der der US-Kongress vorab zustimmen möge. In einem kurz vorher geführten Interview hat er als Kriegsziel die in sich absurde Begründung geliefert, er beabsichtige durch das Führen eines Angriffskrieges gegen Syrien das internationale Recht zu stärken, und damit insbesondere das Verbot, nahezu weltweit geächtete Waffen wie Chemiewaffen einzusetzen, zu stärken.

Die dem US-Senat und dem von der republikanischen Partei dominierten US-Kongress von Obama übermittelte Abstimmungsvorlage zur Kriegsermächtigung hat es in sich: wenn sie so wie sie eingereicht wurde, angenommen wird, erlaubt sie Obama zeitlich unbefristet und weltweit gegen Alles und Jeden nach eigenem Gutdünken beliebige militärische Gewalt einzusetzen, den er bezichtigt, etwas mit der Gefahr zu tun zu haben, die von Chemiewaffen in Syrien ausgeht. So wie es aussieht, ist das eine Ermächtigung zum totalen Krieg gegen jeden Staat, jede Organisation und jede Person, die Obama, Israel und die zionistische Lobby nicht leiden können.

Wie Max Blumenthal bei Mondo Weiss berichtet, haben Israel und die Israel-Lobby in den USA nun ihre Strategie geändert. Israel möchte nun, wo der US-Krieg gegen Syrien in die Wege geleitet wurde, genau wie vor dem Krieg gegen den Irak vermeiden, als die maßgebliche Kraft gesehen zu werden, die versucht, die USA in diesen Krieg zu treiben, weil Krieg für überzogene israelische Interessen zu führen, in den USA äußerst unpopulär ist, und gleichzeitig will Israel versuchen, mit der Behauptung Kriegsdruck zu machen, wenn die USA nun keine überzeugenden Militärschläge gegen Syrien durchführen, dann würde darunter die Glaubwürdigkeit der Abschreckung der USA leiden, insbesondere was die dem Iran gegenüber aufgestellte rote Linie betreffe, keine Atomwaffen zu bauen, und Israel würde sich deshalb, falls die USA Syrien nun nicht angreifen, eher genötigt fühlen, von den USA nicht erwünschte Angriffskriegshandlungen gegen Iran durchzuführen. In zionistischen Massenmedien wie der New York Times sind diese Änderungen der Strategie zionistischer Kriegstreiberei bereits zu erkennen. So wird bei der New York Times gerade vermeldet, Benjamin Netanjahu habe seinen Ministern bezüglich der Situation in Syrien einen Maulkorb verpasst, die mächtige Israel-Lobby AIPAC sei noch unentschlossen, ob sie in der im Kongress zu erwartenden Auseinandersetzung Druck machen wolle und Israel betrachte das weitere US-Vorgehen gegen Syrien als Testfall, inwieweit US-Drohungen gegenüber Iran glaubwürdig seien, keine von den USA gesetzte rote Linie zu überschreiten. Es muss damit gerechnet werden, dass auch die deutschen Medien in nächster Zeit mit dieser auf Iran bezogenen Rote-Linie-Propaganda der Israel-Lobby überflutet werden.

Völlig unklar ist, wie es weitergeht. Im Prinzip sind Senat und Kongress in den USA, wie es der jetztige US-Kriegsminister Chuck Hagel früher einmal sagte, israelisch besetzte Territorien. Wenn die Israel-Lobby da Druck macht, dann bekommt sie da so ziemlich für Alles Mehrheiten. Die Israel-Lobby ist in Senat und Kongress sogar so stark, dass sie vor dem Amtsantritt von Obama ein Gesetz durchsetzte, das US-Präsidenten dazu verpflichtet, das israelische QME, also die militärische Überlegenheit Israels gegenüber allen anderen Staaten der Region in beliebigen Konstellationen, sicherzustellen. Problematisch ist im gegenwärtigen Fall jedoch, dass die Israel-Lobby für den Krieg gegen Syrien einerseits nicht als treibende Kraft gesehen werden will, und andererseits, sollte es im Kongress zu einem Showdown zwischen Republikanern und Demokraten kommen, nicht als eine bestimmte Partei unterstützende Lobby gesehen werden will, so dass völlig unsicher ist, was im Kongress in der nächsten Woche weiter passieren wird. Es mag auch durchaus passieren, dass die Israel-Lobby versuchen wird, Abgeordnete und Senatoren dazu zu bewegen, die von Obama gewünschten Kriegsvollmachten Obamas Wünschen zum Trotz zu begrenzen, denn bei den umfangreichen Kriegsvollmachten, die Obama sich geben lassen will, können Israel und die Israel-Lobby sich nicht einmal sicher sein, ob Obama nach Ausstellung der Kriegsvollmacht eine überraschende Kehrtwende macht, und anstatt oder neben Syrien auch Israel und Bandar Bin Sultan des Chemiewaffenterrors in Syrien beschuldigt, um dann, basierend auf der bereits erteilten umfangreichen Kriegsvollmacht, Israel und Saudi Arabien mit der gesamten Militärmaschinerie der USA unter Druck zu setzen. Sollten der Kongress oder der Senat die von ihm gewünschten Kriegsvollmachten allerdings einschränken, hat Obama eine Ausrede, um sagen zu können, dass er unter diesen Umständen nicht in den von Israel gewünschten Krieg gegen Syrien ziehen will.

Wie es weitergeht, hängt also völlig an einer Person: Barack Obama höchstpersönlich. Angesichts der brutalen Zerstörung Libyens durch Obama muss leider befürchtet werden, dass Obama eine Kriegsvollmacht gegen Syrien bekommen wird, und sie dann nutzen wird, um Syrien genauso wie zuvor Libyen mit einem Bombenkrieg zu zerstören und damit sein Ego, Israel und die zionistische Lobby zufriedenzustellen.

Nachtrag: So wie es aussieht, soll der BND, der Auslandsgeheimdienst des zionistischsten Staates der Welt, Israel aus der Patsche helfen und den „glaubwürdigen“ Zeugen machen. Matthias Gebauer schreibt im Spiegel:

Schindler präsentierte auch einen bisher unbekannten Beweis: So hörte der BND ein Gespräch eines hochrangigen Vertreters der libanesischen Miliz Hisbollah mit der iranischen Botschaft ab. Dabei soll der Funktionär der Hisbollah, die traditionell an der Seite Assads steht und ihn militärisch unterstützt, den Giftgaseinsatz eingeräumt haben. Der Funktionär habe gesagt, Assad seien die Nerven durchgegangen, mit dem Befehl für den Giftgaseinsatz habe er einen großen Fehler gemacht.

Gerhard Schindler ist der Mann, der im letzten Jahr im Interesse der Terroristen in Syrien, deren Sieg sich Israel so sehr wünscht, wiederholt die Propagandalüge verbreitet hatte, Assad stehe kurz vor dem Fall. Siehe dazu auch den roten Hering, odes anders, mit besten Grüßen vom Mossad. Wenn Schindler nun allerdings erklärt hat, dass das fragliche Beweisstück Deutschland gehört, dann sollte nun nichts mehr einer Veröffentlichung der Tonaufzeichnung im Wege stehen, und der BND soll im Detail erklären, wie genau die Tonaufzeichnung zustande kam – etwa von der Oker? Dann müsste auch Troodos etwas gehört haben.

Nachtrag 2: Die New York Times meldet, dass der mächtige Israel-Lobbyverband AIPAC sich trotz anfänglicher anderslautender Überlegungen von Seiten Israels nicht zurückhält und kräftig Lobbyismus für Krieg gegen Syrien macht: „… Administration officials said the influential pro-Israel lobby group Aipac was already at work pressing for military action against the government of Mr. Assad … One administration official, who, like others, declined to be identified discussing White House strategy, called Aipac “the 800-pound gorilla in the room,” and said its allies in Congress had to be saying, “If the White House is not capable of enforcing this red line” against the catastrophic use of chemical weapons, “we’re in trouble.”“

Nachtrag 3: Es sieht so aus, dass Israel und die Lobby beim Hasbara-Blättchen New York Times interveniert und im Nachhinein aus obigem Artikel sämtliche Erwähnungen von Aipac und Israel entfernen lassen haben.

Nachtrag 4: René Heilig hat im Neuen Deutschland ein paar interessante Zeilen zur mangelhaften Beweiskraft von abgefangenen Funksprüchen geschrieben:

Das Spionageschiff der Deutschen Marine hat – laut Aussage des BND-Präsidenten Gerhard Schindler – ein Telefongespräch eines Hisbollah-Mannes abgehört, das die Verantwortung des Assad-Regimes für den Giftgasangriff vom 21. August bestätigt haben soll.

Was immer da aufgefangen wurde – ein Beweis ist das natürlich nicht. Wie einfach und glaubwürdig man solche Gespräche »gestalten« kann, lässt sich in »Geheimakte Mossad« (C. Bertelsmann 1994) nachlesen. Dort beschreibt der ehemalige Agent des israelischen Mossad Victor Ostrovsky ein System namens »Trojaner«. Dabei handelt es sich um eine Art Relaisstation, die von Spezialeinheiten in Feindesland installiert wird, um fremden Ohren passende Informationen samt echten Peildaten zu bieten.

Der »Trojaner« wird vom Mossad mit Daten gefüttert, die er dann in die Welt entlässt. Wie leicht Verschlüsselungen zu knacken – also auch nachzuahmen sind -, belegt derzeit der NSA-Skandal. Ostrovsky schreibt, das System habe in Libyen so perfekt funktioniert, dass die USA einhundertsechzig Bomber zu einem »begrenzten Militärschlag« ausgeschickt haben. Das war 1986. Seither dürfte sicher nicht nur der Mossad an der Verfeinerung solcher Systeme gearbeitet haben.

17 Gedanken zu “Israel versucht nach Damaszener Giftgas-False-Flag abzutauchen und eine „iranische Atom-Gefahr“ zu beschwören

  1. Das Parteibuch neigt trotz der traurigen Entwicklungen weltweit, immer noch gewisse wenn auch sehr schwache Hoffnungen in Obama zu setzten. Nicht vorstellbar dass die USA mit ihrer Kriegsmaschine Israel unter Druck setzten würde, auch nicht mit ihren Kriegminister Hagel für den das Parteibuch auch schon gewisse Sympathien hegte.
    Ich weiß nicht was mit den Leuten passiert wenn sie so ein Amt bekommen, der Vorher Nachher Vergleich ist erschreckend, vieleicht wurden sie gefoltert, erpresst oder einfach nur ihr Hirn amputiert und durch ein Remotecontrollsensor ersetzt mit direkten Link nach Tel Aviv. Mir erscheint es sinnlos an frühere moralische Grundsätze dieser Personen zu erinnern, sie haben diese schlicht nicht mehr.
    Putin hat welche, schaut euch das Interview an, besonders die letzten Minuten

  2. „Entsprechend dem Irrsinn Washingtons besteht die Methode, mit der Washington Assad für die (angebliche) Tötung von Syrern mit chemischen Waffen bestraft darin, dass Washington weitere Syrer mit Cruise Missiles umbringt. Wenn das für Sie keinen Sinn ergibt dann gehören Sie nicht in Obamas Regierung oder in die amerikanischen Medien, und Sie können nie ein Neokonservativer sein. […] Niemand sollte erwarten, dass der Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika auf der Grundlage von Beweisen abstimmt. Darüber hinaus hat der Kongress bisher noch kein Verständnis dafür erkennen lassen, dass es unabhängig davon, ob Assad chemische Waffen eingesetzt hat, ein Kriegsverbrechen für die Vereinigten Staaten von Amerika ist, wenn sie nackte Aggression gegen Syrien betreiben, ein Land, das die Vereinigten Staaten von Amerika nicht angegriffen hat. Es geht Washington nichts an, wie die syrische Regierung gegen Al Nusra-Extremisten vorgeht, die sie stürzen wollen. “

    Paul Craig Roberts, Publizist und ehm. Angehöriger einer US-Regierung

    http://antikrieg.com/aktuell/2013_09_02_obama.htm

    Gilt nicht nach dem Nürnberger Statut zu den Nazi-Kriegsverbrecherprozessen, dass kein Verbrechen größer sein kann als der Angriffskrieg, weil das Verbrechen des Angriffskrieges alle anderen Verbrechen einschließt? Liegt nicht Auschwitz in Polen und kam nach dem, auch mit dem „Zivilistenschützen“ gerechtfertigten, Angriffskrieg gegen Polen? Polen wurde ohne Mandat mit dem schwersten Verbrechen des Angriffskrieges überzogen, man hatte „Beweise“. Wer hat jetzt „Beweise“ und will Syrien ohne Mandat mit Angriffskrieg überziehen? Hat nicht Al Kaida schon lange angekündigt alle Menschen der syrischen Minderheiten zu ermorden, falls man sie in Syrien an die Macht bombt? Sind das auch über 6 Millionen Menschen? Hat das dann auch niemand gewusst? Ist nicht das Muster durch inszenierten Terrorismus humanitäre Notlagen zu schaffen, um als „Zivilistenschützen“ bezeichnetes militärisches Eingreifen herbeizuführen, immer deutlicher erkennbar? Soll das nach dem Nürnberger Statut wegen des Nazi-Verbrechens des Angriffskrieges ausnahmslose Einmischungsverbot ausgerechnet mit einer „Schutzverantwortung“ für Zivilisten umgangen werden? Der Ruf wird weltweit lauter:

    „Bomben schützen keine Zivilisten!“

  3. „Wie es weitergeht, hängt also völlig an einer Person: Barack Obama höchstpersönlich.“

    Stimmt erst mal vollkommen. Deshalb hoffe ich ich, dass der Autor der in diesem Artikel…:

    http://www.presstv.ir/detail/2013/09/01/321538/obama-postpones-wwiii-till-next-week/,

    … vertretenen Meinung darin recht behält, dass es möglich sei, dass Obama im Rahmen seiner Möglichkeiten die Manifestation dieses Wahnsinn „passiv-aggressiv“ verhindern möchte. So scheint es sich mir auch intuitiv* anzubieten und in diesem Sinne bete* ich sogar um Gnade und Segen für ihn bzw. diese Situation.
    Vielleicht hat Herr Obama ja auch aus „Libyen“ etwas gelernt.
    Ich möchte es mit dem Autor des angegebenen Artikels, Dr. Kevin Barrett, einfach hoffen*.
    (*Damit möchte ich bitte keinesfalls Diskussionen/Dialoge um Glauben, Hoffnung und Intuition anfangen, sondern nur mein tiefes Mitgefühl in dieser angespannten und potentiell ungemein gefährlichen und mörderischen Situation betonen.)
    Wie auch in obigem Parteibuch-Artikel vermerkt, gibt es in den USA inzwischen sogar Gesetze, die ihn unmittelbar zur Vornahme spezifischer politischer Entscheidungen und Handlungen, z.B. der überproportionalen Aufrüstung Israels gegenüber dem vermeintlichen Potential seiner Nachbarstaaten, zwingen, falls ich das recht verstanden habe.
    Schließlich sind gegen Herrn Obama aufgrund seines bisherigen Zögerns bzw. seiner scheinbaren Weigerung, in Syrien entscheidend militärisch einzugreifen, schon seit Langem Mordaufrufe veröffentlicht worden, da er israelischen Interessen im Wege stehe (z.B. von Andrew B. Adler, Herausgeber der „Atlanta Jewish Times“, letztes Jahr schon).
    Manche sehen Obama somit jetzt vor einem evtl. heraufziehenden „Kennedy-Moment“ stehen, falls er sich weiterhin einer Ausweitung des Syrienkriegs widersetzen sollte.
    Auch einige, wenn ich mich recht erinnere, angeblich von hohen Funktionellen des Weißen Hauses und der US-Geheimdienste unter der Bedingung der Wahrung der Anonymität an die US-amerikanische Presse herausgegebene Infos in letzter Zeit könnten auf solche Bestrebungen seitens Obamas hinzudeuten, der offenen erpresserischen Kriegsrhetorik z.B. Kerrys entgegenzuwirken:
    Einerseits scheinen nämlich manche dieser anonym gehaltenenen Statements hoher US-Offizieller an Journalisten seitens der „Kerry-Fraktion“ emittiert worden zu sein, um dessen Behauptungen bzgl. anti-syrischen „Beweisen“ mehr Gewicht zu verleihen, während bei anderen solcher „inoffizieller Offiziellen-WhiteHouse/US-Intelligence-Statements“ während der letzten Woche hingegen von verschiedenen US-Administrations-/Geheimdienst- Funktionären unisono wiederholt stark betont worden sei, die angeblichen Beweise seien kein „Slam-Dunk“ (dieser genaue Ausdruck ist signifikanterweise laut Aussage eines anderen von mir gelesenen Artikels genau wortgetreu in mehrenen dieser inkognito-Statements verwendet worden, z.B. ala „Officials Warn Syria Chemical Weapons Intel Is ‘No Slam Dunk’“,) und nur offiziell direkt von der US-Regierung herausgegebene Beweise seien diesbezüglich von wesentlicherem Gewicht bzw. besonders zu beachten.
    Es scheint also in der US-Regierung mit einiger Wahrscheinlichkeit mindestens zwei einander diesbezüglich widerstrebende Fraktionen zu geben, was einerseits die Kerry-(Ex-Clinton-)-Rice-usw.-Kriegs-Fraktion zu sein scheint, anderseits möglicherweise die Obama-Eskalations-Verhinderungs-Fraktion.

    Ich bin NocheinParteibuch und vielen Anderen der jede/r auf seine/ihre Art aufrichtig Engagierten sehr dankbar dafür, dass sie zur Aufklärung beitragen, und möglicherweise ist sogar auch etwas von solcher und anderer Aufklärung in Kreisen des US-Päsidenten und bei ihm „höchstpersönlich“ angekommen.

    1. @Alexander Illi
      Danke für den Hinweis auf Kevin Barrett. Kevin Barrett hat in seinem Artikel einen aufschlussreichen Hinweis auf diesen Bericht gegeben, demzufolge der Aufschub des Kriegsbeginns um eine Woche eine erfreuliche Überraschung ist, die direkt auf Obama zurückging:

      http://news.yahoo.com/obama-to-make-1-15-p-m–statement-on-syria-161723103.html

      Und er hat, wie ich finde, dazu einen sehr interessanten Gedanken vorgetragen:

      The Congressional debate will pit the American people, who oppose attacking Syria by an overwhelming margin, against the Zionist lobby, which has Congress in its pocket, and which has been pushing hard for a US attack.

      Es wäre zwar zu schön, um wahr zu sein, dass dieser Krieg noch verhindert werden kann, aber es gibt Hoffnung. Jetzt ist ein Zeitpunkt gekommen, wo es möglich sein könnte, die zionistische Kriegslobby offen zu konfrontieren und sie zu besiegen, mag Obama nun auf Seiten der zionistischen Lobby stehen oder auf der anderen Seite.

      Es gab in den westlichen Staaten in den letzten 50 Jahren selten eine stärkere Ansammlung von Kraft zum Konfrontieren der zionistischen Kriegslobby. Außer der öffentlichen Meinung in den USA, die gegen den US-Krieg gegen Syrien ist, wollen auch viele US-Soldaten nicht an der Seite von Al Kaida Krieg für Israel führen:

      http://endoftheamericandream.com/archives/ididntjoin-stunning-photos-of-u-s-service-members-publicly-saying-no-to-war-with-syria?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=ididntjoin-stunning-photos-of-u-s-service-members-publicly-saying-no-to-war-with-syria

  4. Danke an die Übersetzer dieses hervorragenden Interviews mit Putin.

    Danke auch an den Autor des Artikels und die Kommentarschreiber. Osama wird darin ungefähr so dargestellt, als sei er ein getriebener von fremden Mächten (insbes. Saudis-Israel). Das erweckt den Eindruck, als wäre der arme Osama und seine USA ja gar nicht der Kriegstreiber, sondern die anderen bösen Mächte. Ich denke, das engt den Blick zu sehr ein.
    Osama ist in erster Linie die Gallionsfigur mächtiger Interessen, die in den USA zu Hause sind. Und dann kommen die anderen, deren Interessen sich mit denen
    der US-Banditen decken.
    Diese Interessen treten für uns sichtbar in der Verkleidung von Staaten auf. Dahinter verbergen sich jedoch die wirtschaftlichen und politischen Interessen von Personen mit unvorstellbaren Riesenvermögen.
    Geld stinkt nicht, wussten schon die Römer und man sieht ihm nicht an auf welche Weise es erworben wurde. Hinter dem Vorhang Staat, tummeln sich außer Politikern und Reichen auch noch einige der mächtigsten Strukturen
    des organisierten Verbrechens und huren eifrig miteinander.

    Zurück zu Syrien. Treffender als Putin kann man den Sachverhalt nicht darstellen: „Wenn die Beweise geheim gehalten werden also nicht offen gelegt werden, dann gibt es keine Beweise.“

  5. Die Momentane Sau die durchsDorf getrieben wird ist das engeblich vom BND auch abgehörte Telefongespräch.
    Zur Glaubwürdigkeit braucht man nichts zu sagen, interessanter noch ist, das mit dem Gespräch wohl ein Keil zwischen Hisbollah und syrischer Regierung geschoben werden soll (da dort ein ranghoher Hisbollahkommandeur sich telefonisch im Iran über Assad beschwert haben soll). Zum Einen soll damit das Vertrauen in die Zuverlässigkeit der Hisbollah geschwächt werden, zum anderen möchte man Iran als denjenigen der in Syrien die Fäden in der Hand hält dastehen lassen, und nebenbei Assad persönlich ans Bein pinkeln.
    Da gerade die Hisbollah weiß das ziemlich jede Kommunikation in und um Syrien abgehört, und warscheinlich in Echtzeit ausgewertet und an die entsprechenden Stellen und Terrorgruppen weitergeleitet wird ist es kaum anzunehmen das es überhaupt wichtige Botschaften unverschlüsselt übers Telefon übermittelt werden. Somit wird die Rechnung misstrauen zu sähen wohl kaum aufgehen, aber der Bericht zur Diskreditierung der Hisbollah zeigt noch viel mehr als wie bedrohlich man deren Einsatz auf Seiten der Syrer sieht, und das man alles dafür tun würde diese Achse zu zerbrechen.

  6. Das syrische Volk, Assad und andere hohen Regierungsmitglieder (selbst die innersyrische Opposition http://theiranproject.com/blog/2013/09/01/syrian-opposition-vows-to-join-ranks-with-assad-if-us-attacks-syria/ ) haben schon öfters angedeutet im Falle einen Angriffs von Außen, ihr Land bis zum Ende mit allen Mitteln zu verteitigen.

    Also wie groß ist nun die Wahrscheinlichkeit, dass bei einem US-Angriff, Syrien Israel angreifen wird? Haben die Zionisten das nicht in ihre Planspiele mit einbezogen?

    Denn ich glaube nicht dass der ‚Iron Dome‘ so eisern ist, wie von den Israelis behauptet und ein Angriff könnte für das Land verheerende Konsequenzen haben.

    (…)

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