Zionistische Märchenschau verträgt andere Meinungen zum Iran nicht

Reinhard Baumgarten hat anlässlich der Amtseinführung des neuen iranischen Präsidenten Hassan Rouhani bei der staatlichen deutschen Tagesschau mal wieder einen Kommentar über den Iran und seinen scheidenden Präsidenten Mahmud Ahmadinejad losgelassen. Und natürlich ließ der Hasbarist der Märchenschau dabei kein gutes Haar an Mahmud Ahmadinejad. „Mahmud Ahmadinedschad hat den Iran außenpolitisch isoliert, innenpolitisch gespalten, wirtschaftlich verarmt und die Entfremdung von Teilen der Bevölkerung vom Herrschaftssystem beschleunigt,“ meint er.

Ein Parteibuch-Leser war anderer Meinung und gab dazu folgenden Kommentar ab:

Rouhani wird auf Kurs bleiben

Ich glaube, Rouhani wird im Inneren gesellschaftspolitische Änderungen in Richtung Libalisierung vorantreiben, aber außenpolitisch und wirtschaftlich den erfolgreichen Kurs von Ahmadinejad fortsetzen.

Unter Ahmadinejad hat der Iran die nicht zuletzt auch gegen Iran gerichteten US-Proxy-Kriege in Irak und im Libanon gewonnen, bei den anti-iranischen Proxy-Kriegen in Afghanistan und Syrien haben pro-iranischen Kräfte die Oberhand und auch im Jemen sind die pro-iranischen Kräfte stark. Gleichzeitig hat Iran unter Ahmadinejad die stärkste Industrie und die leistungsfähigsten Rüstungsbetriebe der Region aufgebaut, sowie mit Russland und China, Irak, Indien und Lateinamerika leistungsfähige Freunde gefunden.

Rouhani muss sich außenpolitisch nun einfach bloß weiter eng an Russland und China halten, dann können die USA & Co dem Iran nichts, weder mit Krieg noch mit Sanktionen. Die Wirtschaftssanktionen verursachen bloß einmalige Umstellungskosten zur Ausrichtung der Wirtschaft nach Osten.

Klar, dass die zionistischen Zensoren der staatlichen deutschen Märchenschau den Kommentar unterdrückt haben. Schießlich gibt es in der sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft“ keine Meinungsfreiheit, weil sonst der Bankrott der auf nichts als Lügen basierenden westlichen Welt zu offensichtlich werden würde. Schlechte Meinungen über Iran und die iranische Politik der letzten Jahre zu haben, ist in der sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft“ staatsbürgerliche Pflicht. Meinungen, die Mahmud Ahmadinejad als erfolgreich betrachten, sind in der sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft“ nicht zulässig.

Dabei ist kaum zu bestreiten, dass der Iran unter der Ägide von Mahmud Ahmadinejad gewaltig vorangekommen ist, eine Raumfahrt- und Industrienation wurde, die in vielen Bereichen der Wissenschaft zu den 10 oder 20 fortschrittlichsten gehört. Und ebenso klar ist, dass der Iran in dr Ägide von Mahmud Ahmadinejad mit seiner erfolgreichen Politik des Widerstandes gleichzeitig die Kräfte des vom zionistischen Apartheidregime dominierten US-Empires in Westasien gebunden hat, und damit andernorts Räume aufgemacht wurden, die eine Anzahl von Entwicklungsländern in Ostasien, Latainamerika und Afrika erfolgreich genutzt haben, um die Fesseln der US-Schreckensherrschaft abzuschütteln.

5 Gedanken zu “Zionistische Märchenschau verträgt andere Meinungen zum Iran nicht

  1. ich sehe nur die Pleite der USA, die niemand mehr retten kann. Solange die den wertlosen Dollar los werden, für Luft Schulden in Billiarden Höhe im Ausland, geht es halt noch eine Zeit lange so weiter, weil Deutschlands korrupte Politiker, diese Terroristen mitfinanziert aus den USA

  2. “ um die Fesseln der US-Schreckensherrschaft abzuschütteln“ auf den punkt gebracht

  3. Die spannende Frage ist, ob Amerika den Iran in einen Krieg ziehen kann oder ob dieses Ziel gescheitert ist.Die Militärbasen im Irak und Afghanistan stehen.Eine Meldung vom Dez. 2011:Ernste Warnungen kommen aus China. Staatspräsident Hu Jintao will sich für den Fall, dass die USA oder andere Länder den Iran angreifen, »mit direkten und sofortigen Militärmaßnahmen in den Krieg einschalten«. Das sagte der chinesische Konteradmiral Zhang Zhaozhong. Weiter sagte der militärische Kommentator, »China werde auch dann nicht zögern, wenn es zu einem dritten Weltkrieg kommen könnte«. In diesem Zuge soll China seine Marine in Alarmbereitschaft versetzt haben, berichtet die Agentur Farsnews.
    Eine weitere ernste Warnung an Amerika war das Vernichten von Drohnen über dem Iran.Einen feigen asymetrischer Krieg kann sich die US-Schreckensherrschaft im Iran nicht mehr leisten.Beispiel: Die Billig-Drohne „ScanEagle“wurde 2001 unter dem Namen „SeaScan“ für die Fischwirtschaft entwickelt, um aus der Luft Thunfische suchen und verfolgen zu können.Teheran – Iran hat nach eigenen Angaben(Meldung von 2012) die ScanEagle Drohne des US-Militärs „erbeutet“.Die Iraner werden also wie zu fangende Thunfische behandelt.

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