Erneute Destabilisierung von Simbabwe scheint nicht zu klappen

Neo-Kolonialisten, Imperialisten und ihre Lakaien scheinen gegenwärtig mit ihren Bemühungen, den südafrikanischen Binnenstaat Simbabwe anlässlich der soeben abgehaltenen Wahlen erneut nach dem Muster von 2008 zu destabilisieren zu scheitern.

Die Destabilisierungsspezialisten der „westlichen Wertegemeinschaft“ jammern und zetern, doch weder harsche Wirtschaftssanktionen noch CIA-Unterstützung für die „Opposition“ konnten die Bevölkerung von Simbabwe dazu bewegen, an der Wahlurne dafür zu stimmen, sich erneut kolonialisieren zu lassen. Zu durchsichtig ist diesmal der Versuch der in Wall Street und der City of London beheimateten Neo-Kolonialisten, die Regierung von Simbabwe mit imperialistischer Lügenpropaganda zu diskrditieren, bloß weil sie Kolonialimus als Unrecht betrachtet, als dass der Schmutz der Propaganda der Neokolonialisten heute noch haften bliebe.

15 Gedanken zu “Erneute Destabilisierung von Simbabwe scheint nicht zu klappen

  1. Das scheint ein wesentlicher Teil der Bevölkerung von Simbabwe aber anders zu sehen. Ich glaube auch nicht, dass man anti-weißen Rassismus unbedingt als wünschenswert weil gegen Kolonialismus gerichtet sehen muss.
    Mugabe regiert sein Land schon sehr lange und ich kann keine andere Opposition erkennen. Die Gewalttätigkeit von Mugabe und seiner Regierungspartei ist hauptsächlich gegen Schwarze gerichtet, er erkennt seine eigene Justiz nicht an und substanzieller Wahlbetrug ist in Anbetracht der bisherigen Verfahrensweise eher naheliegend. Ich wüsste nicht, wie man das schönreden könnte, abgesehen von veralteten Kolonialismus-Parolen natürlich. Was hingegen fehlt, sind Lösungsansätze für die Menschen in diesen Ländern.

    1. @Nobilitatis

      Es gibt an Robert Mugabe und der ZANU-PF sichr viel zu kritisieren und zurecht.

      Aber: Das Problem des Kolonialismus ist heute mitnichten erledigt. Kolonialismus kommt heutzutage im Gewand von vorgeblichen Sorgen um Menschenrechte, Demokratie und Freiheit. Und doch ist da Kolonialismus drin, nämlich das weltumspannende US-geführte Empire von NATO-Staaten, das zwar in aller Welt Einheimische als Gouverneur auf den Posten des Regierungschefs setzt und einheimische Lakaien des Empires die Verwaltung machen lässt, aber trotzdem mit brutaler Gewalt danach strebt, durch Kolonialismus illegitim errungene Macht und geraubtes Eigentum zu behalten.

      Vor zwei Jahren konnte die Welt live miterleben, wie Libyen, neben Simbabwe das einzige afrikanische Land, das tatsächlich Unabhängigkeit vom heute US-geführten kolonialen Empire errungen hatte, von den Kolonialherren der NATO-Staaten in Schutt und Asche gebombt wurde. Gegenwärtig lässt sich der Versuch, ein vom Empire uabhängiges Land mit massiver Gewalt, Terror und Propaganda zu zerstören, in Syrien beobachten. Willst du allen Ernstes die These vertreten, dass das US-Empire seine offenen und verdeckten weltweiten Raubkriege führt, um Menschenrechte, Demokratie und Freiheit durchzusetzen?

      Vor fünf Jahren hat das Empire versucht, in Simbabwe ein ähnlich blutiges Schema anzuwenden wie heute in Syrien. Das Empire ist gescheitert daran, dass Robert Mugabe und die ZANU-PF sich erfolgreich dagegen gewehrt haben, und daran, dass zu viele Einwohner von Simbabwe durchschaut haben, dass es dem US-Empire mitnichten um Menschenrechte, Demokratie und Freiheit ging, sondern um das Bewahren der durch kolonialen Raub hergestellten Eigentumsverhältnisse in Simbabwe. Im Jahr 2013 versucht das Empire erneut, seine Lakaien dazu zu nutzen, um Gewalt in Simbabwe anzuzetteln, weil es den Lakaien des Empires da nicht gelingt, eine Mehrheit in Wahlen zu erreichen.

      Voraussetzung für jede echte Verbesserung der Situation der Menschen in Simbabwe – un an vielen anderen Orten der Welt – ist, dass der Kolonialismus tatsächlich besiegt wird. Und nach dem Sieg der ZANU-PF tut sich da ja auch was. Wirtschaftlich geht es seitdem trotz der Störmanöver der Kolonialisten voran, nicht zuletzt dank guter Zusammenarbeit mit China, das einst selbst ein Opfer des Kolonialismus war, aber heute stark genug ist, um dem US-Empire wirtschaftlich paroli bieten zu können.

      1. Meines Wissens hat die MDC nicht zu Gewalt gegriffen, im Gegensatz zur ZANU PF. Und Mugabe hat mit seiner Politik viel erfolgreicher die Wirtschaft seines Landes zerstört. Wenn Sie so tun, als wäre ein Widerspruch Mugabe – USA die Wurzel allen Übels, dann verharmlosen Sie die wahren Ursachen. Außerdem halte ich es für falsch, die eigene Bevölkerung zu unterdrücken, um sich selbst zu bereichern. Für die Enteignung der Weißen ist es gar nicht notwendig, bei allgemeinem Konsens der Simbabwer, illegale Methoden anzuwenden und eine Wirtschaftskatastrophe hervorzurufen, die gut mit der Kollektivierung in der Sowjetunion vergleichbar wäre. Da gibt es in jedem Fall mildere Mittel.
        Und ist es Antikolonialismus, wenn man basierend auf Hautfarbe Menschen enteignet? So was ähnliches hat Adolf auch gemacht. Und wo liegt bitte der Sinn in einem Austausch europäischer gegen chinesischer Kolonialismus?

      2. @Nobilitatis
        „Meines Wissens…“

        MDC war und ist nie etwas anderes gewesen als eine Tarn-Organisation zur Verteidigung des kolonialen Landraubs in Simbabwe. Ich empfehle dazu, einfach mal was anderes zu lesen als die zionistische Lügenpropaganda, und das Wissen zu Simbabwe dadurch zu erweitern.

        Wenn man sich bemüht, findet man dazu manchmal sogar in den Medien der Kolonialisten den einen oder anderen Artikel, hier zum Beispiel ist ein lesenswerter Artikel im Guardian:

        http://www.theguardian.com/world/2013/aug/02/robert-mugabe-zimbabwe-victory-good

        Der Kern des Konfliktes zwischen Mugabe mit Bush, Blair & Co war und ist die Entkolonialisierung von Simbabwe, insbesondere Mugabes Bestreben, den kolonialen Landraub von weißen rassistischen Räubern wie Cecil Rhodes, seinen Freunden und Nachfolgern rückgängig zu machen. Simbabwe hat einen hohen Preis dafür gezahlt, die Kolonialisten zu entmachten, aber der Kampf lohnt sich.

        „chinesischer Kolonialismus“

        China hat noch nie ein fremdes Land koloniaisiert, sondern steht, sehr zum Verdruss des US-geführten NATO-Empires, als früheres Opfer des Kolonialismus anderen Opfern des Kolonialismus, etwa Simbabwe, zur Seite.

  2. Sie vertreten da eine sehr einseitige Sicht der Dinge.
    Es sollte schon zu denken geben, dass außer der MDC keine Opposition existiert. Und die Gewalt.
    Ich persönlich bin auch nicht der Meinung, dass man altes Unrecht durch neues Unrecht vergelten muss. Da muss es andere Mittel geben.
    Außerdem sollten Sie Ihre Kolonialismusdefinition updaten.

    1. „Es sollte schon zu denken geben, dass außer der MDC keine Opposition existiert.“

      Das ist nicht schwer: die Politik von Simbabwe wird nach wie vor vom Kolonialismus und dem Kampf dagegen bestimmt. Auf der einen Seite des politischen Spektrums stehen die räuberischen Kolonialisten, die bis heute nicht bereit sind, ihr geraubtes Gut und ihre Macht aufzugeben, und dahin zurückzugehen, wo sie hergekommen sind, ihre Unterstützer vom britisch-amerikanischen NATO-Empire sowie ihre gekauften MDC-Lakaien, und auf der anderen Seite des Spektrums steht die ZANU-PF, die sich dafür einsetzt, die Macht der Kolonialisten zu brechen und den Kolonialisten ihr geraubtes Gut wieder abzunehmen.

      „Ich persönlich bin auch nicht der Meinung, dass man altes Unrecht durch neues Unrecht vergelten muss.“

      Die Kolonialisten sind es, die das Unrecht fortschreiben wollen. Der Kolonialismus war und ist von A ist Z Unrecht, alles, was Europäer dort besitzen, basiert auf dem Raubzug des Kolonialismus, und trotzdem weigern sich die Kolonialisten bis heute der Bevölkerung ihr Raubgut zurückzugeben, und aus dem afrikanischen Land zu verschwinden, wo sie sind, weil sie sich einfach selbst eingeladen haben.

      „Und die Gewalt.“

      Wenn der Vorwurf nicht so ernst wäre, könnte man lachen.
      Von wem ging und geht die Gewalt im Konflikt zwischen Europäern und Afrikanern aus? Waren und sind es die Afrikaner, die Europa mit Gewalt unterwerfen, oder sind es Europäer, die Afrika mit Gewalt unterwerfen, etwa mit NATO-Kriegen, Söldnerarmeen, psychologischer Kriegsführung und Destabilisierungskampagnen?

      Ich glaube, Sie sollten mal ihre Kolonialismusdefinition dem real existierenden Kolonialismus des 21. Jahrhunderts anpassen.

      1. Nun geht es bei den Wahlen in Simbabwe aber nicht um weiß gegen schwarz, die angeblich 5000 Siedler spielen da keine Rolle, sondern um schwarze Regierung gegen schwarze Opposition. Wollen Sie die umfangreiche Gewaltanwendung der Regierung in den letzten Jahren einfach leugnen?
        Wie ich schon erwähnte, ist es möglich, bei der Entkolonialisierung andere Wege zu gehen, unter denen die Bevölkerung nicht so stark leidet. Jemand, der solche Ideen hat, wäre ebenfalls Opposition. Die Nichtexistenz abweichender Meinungen spricht eindeutig für Totalitarismus. Genau wie die Fokussierung auf einen uralten Führer.
        Wenn „der Westen“ dahinterstecken würde, hätte man einfach wie in Syrien vorgehen können. Genügend Arme gibt es in Afrika.
        Den Kolonialismusvorwurf an China lassen Sie dagegen einfach abperlen.
        Und was die Kolonialisten betrifft, sind Sie bereit, dieselben Kriterien auch auf Israel anzuwenden?
        Ich glaube, dass so stark vereinfachte gut-böse-Zuschreibungen nicht beim Verständnis von Konflikten helfen. Die Heiligsprechung einer Seite führt nur dazu, dass diese nicht in der Lage ist, eigene Fehler zu korrigieren.

      2. @Nobilitatis
        „die angeblich 5000 Siedler spielen da keine Rolle“

        Sind Sie farbenblind? Da ist der Anführer der sogenannten MDC-Opposition, und der ist ein Kolonialist so weiß wie Cecil Rhodes:

        http://www.globalpost.com/dispatch/zimbabwe/100105/roy-bennet-zimbabwe-treason-mugabe

        „Und was die Kolonialisten betrifft, sind Sie bereit, dieselben Kriterien auch auf Israel anzuwenden?“

        Selbstverständlich ist Israel nichts anderes als in rassistischs europäisches Kolonialregime über einen Teil von Westasien, und genau deshalb gehört dieses Regime abgeschafft.

        „Wollen Sie die umfangreiche Gewaltanwendung der Regierung in den letzten Jahren einfach leugnen?“

        Die Kolonialisten, angeführt vom US-Regime, und ihre Lakaien vom MDC, sind es, von denen in Simbabwe die Gewalt ausgegangen ist. Die Kolonialisten haben das getan, eil sie ihre Macht nicht abgeben und ihr geraubtes Gut der Bevölkerung nicht zurückgeben wollen, aber mit dieser Wahl haben die Kolonialisten den Krieg gegen die bevölkerung von Simbabwe wohl entgültig verloren.

        Auch für den Großgrundbesitz des weißen deutschen Hochadels in Simbabwe dürfte nun wohl bald die Stunde schlagen, auch wenn die Kolonialisten in Washington und Berlin sich noch so dagegen stemmen.

        Der Unterschied zwischen Chinas Betätigung in Afrika und der der Kolonialisten besteht darin, dass Chinas Aktivitäten auf Partnerschaften zur Selbstertüchtigung basieren, während die Aktivitäten der Kolonialisten der westlichen Wertegemeinschaft in Afrika genau wie auch sonst überall auf der Welt auf Raub, Gewalt und Erpressung basieren. Wer als kolonialisiertes Land den Befehlen der Kolonialisten nicht gehorcht, wird von den Kolonialisten zuerst mit Aktionen zur Wirtschaftssabotage und dann mit Krieg überzogen.

        So geht das nun schon 500 Jahre, aber dieses Zeitalter geht nun bald zu Ende, wenn China genug Macht hat, den Kolonialisten überall auf der Welt militärisch und wirtschaftlich Paroli zu bieten. Es gibt zwar immer noch reichlich europäische Kolonialisten, die glauben, sie würden durch die Ausbeutung der dritten Welt und die Herrschaft über die dritte Welt ihren Opfern Fortschritt bringen, „Wilde kultivieren“ und damit ein gutes Werk vollbringen, aber wenn es bald soweit ist, dass China stärker als die NATO und die G7 ist, dann werden die Kolonialisten schon noch sehen, wie beliebt sie in der Welt wirklich sind.

        Der Jammer der Kolonialisten wird dann sicher genausowenig Grenzen kennen wie zuvor ihre Verbrechen. Das Gejammer der Kolonialisten über angeblich unfaire chinesische Handelspraktiken ist ja jetzt schon schwer erträglich.

  3. Nachfahren der Eroberer sind auch in der Xten Generation nicht legitimer in Afreeka!!!
    Es lohnt die Kolonialismusdefinition dem real existierenden Kolonialismus des 21. Jahrhunderts anpassen.
    Also dem Neo-Kolonialismus der in der Globalisierten Welt durch die Konzerne und Rohstoffhändler vertreten wird.
    Wie wenig lange es her ist und wie wenig man bereit ist das dunkle Kapitel der Völkerschauen zu verarbeiten zeigt diese Doku:

    Doku; Kolonialismus: Das Tabu, Kolonialausstellung, Völkerschau in MenschenZoos

    Deutschland war in sooo vielem Vorreiter!
    Auch in dieser unsäglichen Geschichte des Menschenhandels!
    MenschenZoos
    Schaufenster der Unmenschlichkeit
    Völkerschauen in Deutschland, Österreich, Schweiz,
    Frankreich, Spanien, Italien, UK, Japan, USA

    von Pascal Blanchard, Nicolas Bancel, Gilles Boëtsch, Eric Deroo und Sandrine Lemaire. Es widmet sich dem Thema „Völkerschauen“, welche der Fernsehsender ARTE „als einen der größten Skandale der westlichen Gesellschaften“ bezeichnete. Dieses Thema wurde zu Unrecht vergessen, denn was insbesondere zwischen 1860 und 1931 hunderte von Millionen Menschen sahen, in sich aufsogen und auf folgende Generationen weitergaben, war nicht das Bild „vom Anderen“ sondern das Bild von „wir oben, die unten“. Unten hieß bis hinunter zum „missing link“ — dem fehlenden Verbindungsglied zwischen Menschen und Affen. Die MenschenZoos sollten nicht Wissen über fremde Völker vermitteln, sondern es ging ums Geschäft, um Rassismus und um Herrschaft. Wie es unser Autor Herman Lebovics in seinem Beitrag über die Internationale Kolonialausstellung 1931 in Paris schreibt: Kann man Herrschaft deutlicher zum Ausdruck bringen, als die Besiegten tot im Museum und lebendig im Zoo zur Schau zu stellen?

    Wie sehr die Besuche der MenschenZoos die Menschen aufwühlten, zeigt sehr deutlich die Titelseite des Buches: Wer sind die Wilden, wer ist zivilisiert? Der junge schwarze Mann, der bedrückt würdevoll in dem Gehege steht oder die Besucher, die von seinem Anblick so aufgewühlt werden, dass sie sich an dem Zaun festhalten?

    Das auch heute noch bewusst oder unterbewusst verbreitete Bild des Wilden, des „Negers“, des Exoten wurde in jener Zeit in Europa, Amerika und Japan durch Menschenzoos geprägt. Die Menschen gingen „mit Kind und Kegel“ in den Zoo oder zu den Ausstellungen, um erstmals in ihrem Leben „die Wilden“ zu sehen. Diese wurden hinter Barrieren oder Zäunen ausgestellt, wie Tiere. Oftmals wurden diese Menschen auch zwischen den Käfigen mit wilden Tieren platziert. Gelegentlich fand sich auch der entsprechende Hinweis „Bitte nicht füttern“.

    Im öffentlichen Bewusstsein sind diese in Deutschland insbesondere von Carl Hagenbeck wirtschaftlich sehr erfolgreich organisierten „Völkerschauen“ fast nicht mehr präsent. Doch spielten diese eine wesentliche Rolle im Kolonialzeitalter. Sie befriedigten das Interesse an fremden Kulturen in einer rassistischen Form. Der Andere, der Ausgestellte, war unterlegen, der Besucher war überlegen.: Der „Herr“ versus „minderer Mensch“ — danach ist es kein sehr großer Schritt mehr zum „Herrenmenschen“, den „Herrenrassen“ und den „Untermenschen“. Die Ausstellungen schufen oder bestärkten generationenübergreifende, bis heute vorhandene rassistische Vorurteile.

    Daher ist die Geschichte der Menschenzoos, wie der Fernsehsender ARTE zutreffend schreibt, auch eine Geschichte der Ursprünge des Rassismus.
    Ursprünge, die nicht vergangen sind sondern die bis heute fortwirken.

    1. In Bezug auf Zimbabwe ist geschichtlich vor Allem dieser britische Rassist und Massenmörder relevant:

      http://de.wikipedia.org/wiki/Cecil_Rhodes

      http://blackagendareport.com/?q=content/let-bones-cecil-rhodes-rot-somewhere-else

      Der deutsche Hochadel bemüht sich aber in jüngerer Zeit, da verlorenes Terrain aufzuholen, etwa mit einer hübsch weißen 200 qkm Farm, selbstverständlich unterstützt vom neuen Afrikacorps des Berliner Regimes:

      http://davidnoack.net/v2/2011/02/vom-recht-auf-grossgrundbesitz/

      http://www.chronikle.org/ereignis/kolonial-rassistische-plakatkampagne-bmz

      1. Was koloniale Geschichte betrifft, haben Sie vollkommen recht. Wobei Rhodes nicht nur Schwarze dem britischen Imperialismus unterworfen hat. Bei der Gelegenheit hatten die Briten das KZ erfunden. Nennt man heute Völkermord.
        Was die Beteiligung des „deutschen Hochadels“ betrifft, haben Sie Unrecht. Vielleicht lesen Sie nochmal den von Ihnen verlinkten Artikel. Selbstverständlich kann man auch gegen internationale Agrarkonzerne sein, aber da stoßen wir schon wieder bei China an. Da müssten ja gleiche Kriterien gelten, oder nicht?

    2. „Es lohnt die Kolonialismusdefinition dem real existierenden Kolonialismus des 21. Jahrhunderts an[zu]passen.
      Also dem Neo-Kolonialismus der in der Globalisierten Welt durch die Konzerne und Rohstoffhändler vertreten wird.“
      Genau darauf bezog sich mein Argument. Hier spielt China eine Hauptrolle.

      1. China geht in Afreeka auch sehr feinfühliger vor als das arrogante Imperium!
        China hat als erstes Land 34000 Arbeiter aus Libyen geholt , gleich zu Anfang der Invasion des Westens.
        Das Beispiel Malis zeigt den Einfluss Chinas und Libyens:
        Krieg in Mali und Gaddafis Einfluss:

  4. Wachstum fördern“ und „Rohstoffe sichern – nachhaltig wirtschaften“. eben.
    Ich zitiere mal meinen Text. Da YT diesen Kanal geschlossen hat nur noch hier zu lesen:
    http://doku.me/totenklage-der-blutige-schacher-um-erdol-und-diamanten/

    „Gaddafi warf dem Westen eine Wiedergutmachungsschuld von 5,4 Billionen Dollar vor!
    Diese Reparation ist ausstehend im Gegensatz zu den Kriegsschulden Deutschlands.
    Nun ja, diese afrikanische KULTUR bietet uns Europäern eine Erinnerung an unsere eigenen Stammesgesellschaften die durch Zwangschristianisierung und viele Kriege zerstört wurden.
    Liesse man die Afrikaner wie sie möchten sie würden mit unseren Systemen nicht das Geringste zu tun haben wollen.
    Die afrikanische Kultur ist uns heute im besten Fall nur noch unverständlich.“

    Ich beziehe mich halt gerne auf ganz Afreeka. Da in jedem Land dieses Kontinents die selben Muster in Anwendung sind.

    Schritte die „wir“ vorerst machen müssten wären: SCHULDANERKENNUNG und SÜHNE!

    Da Gaddafi für Afrika immer mehr zum Wohltäter wurde hat man gleich das ganze Lande in die Steinzeit gebombt.
    Aber das ist Schnee von gestern!
    Seit Jahrhunderten WIRD Afrika UNTEN GEHALTEN.
    Zum Schutz der Konzerninteressen.

    Bis Dato wurde jedes sozialistische System in Afrika erfolgreich und nachhaltig zerstört.
    Dafür finanziert die christlich/westliche Unwertegemeinschaft den extremen Islam und al quaida.
    Zum Nutzen unseren Wohlstandes und unser wohltuenden Gemütlichkeit.
    Was in Südamerika kaum mehr gelingt wird in Afrika durch etliche Kriege, durch alle Böden und über Leichenberge aufrechterhalten! Der imperiale /neokoloniale Sieg!

    Das alles in der Wiege der Menschheit!
    Thia, so sieht Zivilisation nach Afrika bringen nach 500 Jahren aus.
    Schande über diese Bringer von Elend und Ausbeutung.

  5. Die imperialistische Märchenschau konnte zwar die Meldung kaum verheimlichen, dass Mugabe mit grosser Mehrheit, sowohl im Amt, als auch im Parlament bestätigt wurde, liess es sich aber natürlich nicht nehmen, sogleich einen armdicken Strahl Geifer hintan zu setzen, um Wahlbetrug zu suggerieren, da „Oposition und USA“ den rechtmässigen Hergang der Wahl anzweifeln.

    Das die ‚Afrikanischen Union‘, die die Wahl mit Beobachtern begleitet hat, diese als rechtmässig anerkennt, wird natürlich unterschlagen. Frei nach dem Motto: ‚Was juckt uns die Meinung vom Hotten-Totten-Mann vor Ort,- was gut und richtig für ihn ist, wusste und weiss stets eh nur der demokratisch geblödete Herrenmensch!‘

    Im Übrigen, schöner Artikel-Diskusion-Faden, der gut zeigt, dass das Thema Afrika, grade hier in Deutschland, sehr unterbelichtet ist, und dass der Gedanke, heute hierzulande immer noch Teil einer konsistenten Kolonisationsmaschine zu sein, den Leuten völlig fremd ist.

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