Befreiung von Homs macht deutliche Fortschritte

Der Prozess der vollständigen Befreiung der syrischen Millionenstadt Homs von den von Israel, NATO- und GCC-Staaten unterstützten Terrorbanden, die unter Dachmarken wie FSA und Al Kaida agieren, hat in den letzten Tagen deutliche Fortschritte gemacht.

Aufgrund zahlreicher Versuche der syrischen Regierung, die Terroristen zur Aufgabe zu bewegen, dauert es zwar etwas länger als erwartet, aber die Erfolge der Armee sind nun so klar und deutlich zu erkennen, dass nun auch die zionistisch-wahhabitische Terroristen-Propaganda der NATO- und GCC-Staaten nicht mehr leugnet, dass die vollständige Niederlage der in der Stadt Homs operierenden Terrorbanden in naher Zukunft bevorsteht.

Vor nicht einmal zwei Jahren nannten die Terroristen und ihre Unterstützer Homs „Hauptstadt der Revolution“ und auf unzähligen Karten demonstrierten sie, dass sie beinahe die ganze Stadt beherrschten. Doch im Mai diesen Jahres wurde im Parteibuch mit Karten belegt, wie das von Terroristen in Homs kontrolierte Territorium seitdem immer weiter geschrumpft war, sodass im Mai diesen Jahres nur noch ein kleines, weniger als ein mal zwei Kilometer großes Gebiet im nördlichen Zentrum von Homs unter Kontrolle von Terroristen übrig blieb. Obendrein hatte dieses Gebiet auch noch die Form einer Sanduhr, mit einem aus der Khalid-Ibn-Walid-Moschee bestehenden Flaschenhals in der Mitte, was Terroristen zusätzlich innerhalb des von ihnen in Homs gehaltenen Gebietes in ihrer Beweglichkeit behindert hat.

Am Samstag hat die syrische Armee nun die Khalid-Ibn-Walid-Moschee aus der Hand der Terroristen befreit und am heutigen Montag verkündete die syrische Armee, dass sie auch den nördlich der Khalid-Ibn-Walid-Moschee gelegenen Bezirk Khalidiya vom Terrorismus befreit hat. Gegenwärtig durchkämmt die Armee in Homs die Gebiete nördlich der Khalid Ibn Walid Moschee, um sich dort noch versteckende versprengte Terroristen aufzuspüren. Was den Terroristen nun in der Stadt Homs an Territorium noch bleibt, ist ein kleiner, wenige Hundert mal Hundert Meter großer Kessel in der Altstadt von Homs, nördlich der Zitadelle. Der Kessel ist so klein, dass er für die Armee militärisch keine große Herausforderung mehr darstellt. Wenn das Ausheben dieses Kessels möglicherweise trotzdem noch etwas auf sich warten lässt, dann dürfte es daran liegen, dass die syrische Regierung erneut versucht, eine möglichst große Anzahl der dort anwesenden Terroristen vor dem Ausheben des Kessels zur Aufgabe ihres aussichtslosen Kampfes zu bewegen, um so unnötiges Blutvergießen zu vermeiden.

Die anstehende vollständige Befreiung der Stadt Homs erlaubt einen Ausblick darauf, wie die Armee die Befreiung Syriens vom Terrorismus anschließend weiter vorantreiben wird. Nach der vollständigen Befreiung der Stadt Homs wird die Armee den Schwerpunkt ihrer Aktivitäten in der Region vermutlich zunächst darauf legen, die ganze Provinz Homs vom Terrorismus befreien, wozu dann praktisch nur noch die aus dem Dreieck Talbiseh – Rastan – Husn bestehende Terroristentasche mit Zentrum Houla vom Terrorismus zu befreien ist. Anschließend hat die Armee von einer vollständig befreiten Provinz Homs aus Möglichkeiten in alle Richtungen, die nach dem Kampf um Homs freigewordenen Einheiten im Anti-Terrorkampf einzusetzen.

Im Norden könnte die Armee sich beispielsweise damit beschäftigen, die Autobahn von Hama aus über Maarat Al Numan und Saraqib nach Idlib und Aleppo vom Terrorismus zu befreien, dadurch einerseits neue Versorgungsrouten nach Idlib und Aleppo zu öffnen und andererseits einen großen Ring um das hartnäckig vom Terrorismus beherrschte Gebiet Jabal Al-Zawiha mit Zentrum Kafranbel zu ziehen und anschließend den Ring stückchenweise enger zu ziehen, bis der Terrorismus in der Terrorhochburg Jabal Al-Zawiha besiegt ist. Eine andere Möglichkeit, im Norden weiter vorzurücken, besteht darin, Einheiten, die in Homs Erfahrung im innerstädtischen Häuserkampf gesammelt haben, direkt in die Stadt Aleppo zu schicken, um dort das von Terroristen gehaltene Stadtgebiet auf dem gleichen Weg stückchenweise bis zum vollständigen Sieg über den Terrorismus in der Stadt Aleppo zu verkleinern, so wie es der Armee in Homs gelungen ist.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, die durch den Sieg in Homs freiwerdenden Truppen von Homs aus nach Süden zu schicken und sie zunächst zur Unterstützung des Anti-Terrorkampfes im Umland von Damaskus zu nutzen. Hier bestünde die Aufgabe darin, zunächst den Terrorismus im gesamten Umland von Damaskus, insbesondere auf der nördlich von Damasksus gelegenen Achse Jobar – Qabun – Barzeh – Harasta – Duma zu eleminieren, und dann anschließend, nach einem durch Truppenverstärkungen eventuell schneller zu erreichenden Sieg dort, basierend vom vollstänig gesicherten zusammenhängenen mittelwestlichen Raum Damaskus -Homs – Tartous – Lattakia aus den Anti-Terrorkampf mit den dadurch neu frei werdenden Truppenverbänden weiter in alle Richtungen, etwa nach Süden zur Sicherung der Grenze nach Israel und Jordanien, nach Osten zur Befreiung des Euphrat und der dortigen Ölfelder, oder nach Norden zur Befreiung der Provinzen Idlib und Aleppo, voranzutreiben.

Wie auch immer sich die Armee entscheidet, was klar ist, ist, dass der Sieg der Armee in Homs ein schwerer Schlag für die Terroristen und ihre Unterstützer ist und die Armee nach der Befreiung von Homs aus eine Reihe von unterschiedlichen Möglichkeiten zur erfolgversprechenden Fortsetzung des Anti-Terror-Kampfes hat. Anzunehmen ist, dass die Armee nach der Befreiung der Provinz Homs ihren weiteren Anti-Terror-Kampf weiterhin in erster Linie nach soziologischen Gesichtspunkten ausrichtet, und diejenigen Gebiete zuerst vom Terrorismus befreit, wo die Bevölkerung die Herrschaft des Terrorismus pappedickesatt hat, und wo die Bevölkerung dementsprechend auch bereit ist, mit der Armee kooperierende Nachbarschaftswachen aufzustellen, um einen ereuten Einfall von Terroristen in vom Terrorismus befreite Gebiete zu verhindern.

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6 Gedanken zu “Befreiung von Homs macht deutliche Fortschritte

  1. Ich hoffe nur die Syrian Arab Armee vernachlässigt ihre Luftabwehr nicht, denn eine effiziente, Luftabwehr ist die einzige Chance die NATOd in Schach zu halten. Der Abschuss einer türkischen Phantom durch die syrische Luftabwehr (innerhalb vom syrischen Luftraum) war psychologisch, taktisch und strategisch sehr wertvoll.

  2. Jugoslawien, Irak, Syrien! Massenmord der NATO um Russland und seine Partner zuschwächen.

  3. Ist den diversen seriösen kriegsberichtenden Internet-Seiten eigentlich klar, daß ihre Seiten öffentlich sind, und die Leitstellen der Terrorbanden, Mossad, CIA und so weiter, diese Seiten aufmerksam lesen und auswerten?
    Eine große Hilfe für die weitere Planung zur Zerstörung Syriens, keine Hilfe für die tapferen Soldaten der Armee.
    Es ist doch längst klar, daß die Terrorbanden Stück für Stück aufgerieben werden, nur, man sollte die syrische Armee jetzt in Ruhe ihre Arbeit tun lassen, und die Terrorbanden sollten möglichst wenig Infos zur Lage bekommen.
    Es wäre zielführender, über die Drahtzieher zu berichten, über die Geldgeber, dieses ganze verbrecherische Pack, über die Situation der Menschen in den GCC Staaten, über die Menschen in Nord Afrika, Kontakte zu normal tickenden Menschen in eben genannten Ländern herstellen, und alles an Detailwissen über die verbrecherischen Pläne der zionistischen Mafia in diese Richtung zu lenken.
    Vielleicht ist es zu viel verlangt, aber mir kam grad der Gedanke, die seriösen Kriegsberichterstatter kennen sich bestimmt gut, mal nach gründlicher Absprache eine Desinfo Kampagne starten, Falschmeldungen über Falschmeldungen, so arbeiten wie die Gegenseite, das wäre mal eine Herausforderung.

  4. http://de.rian.ru/security_and_military/20130729/266571919.html

    Die total verblödeten und entmenschlichten FSA Terror-Brigaden müssen in Khan Al-Asal ein furchtbares Massaker angerichtet haben, das jeder Vorstellung spottet. 150 Menschen wahllos hingerichtet, um Chemie-Spuren zu verwischen.

    Was treibt solche Terrorbanden zu solchen Taten an der Zivilbevölkerung und Militärs? Nur der Hass, das diese sich lieber mit Assad verbünden? Die scheinen unter Drogen solche Massaker zu verrichten.

    Ich kann die westl. Welt nicht verstehen, die das nicht sehen will, was da passiert. Hier finden Ausschlachtungen und Vernichtung statt, aber lieber trötet die UN, das in Afghanistan die Frauen ja sowas von gefährdet sind. Wo bleibt die Warnung vor diesen übel riechenden und heruntergekommenden FSA-Terrorfutzies? Nichts im Kopf, aber Allah Akbar schreien und mit den Waffen der westl. NATO Brigaden Unschuldige und eigene Leute in Grund und Boden schiessen.

  5. Ein offener Angriffskrieg der USA wäre dem untergehenden Imperium wohl zu teuer. Aber man muss damit rechnen, wenn die US-gesteuerten Terroristen nicht sehr viel mehr Erfolg bei der Zerstörung und Besetzung Syriens haben, die US-Regierung mit Marschflugkörper (Tomahawk, Cruise Missile) auf die regulären Armeeeinheiten schießt, um ihre Terroristen zu unterstützen, wie Israel dies ja schon unternahm, nur umfangreicher.
    Daher ist es sehr wichtig, dass die syrische Führung ein Potential an Waffen hat, die solche Aktionen verhindern, da sie zu schweren eigenen Verlusten auf der amerikanischen Seite führen würden.
    Solche Waffen sind Schiffsversenker wie die russischen Anti-Schiff-Raketen des Typs Jachont. Und natürlich Luftverteidigungssysteme S300 in ausreichender Zahl, die das syrische Volk vor den Bombenangriffen der Nato schützen könnten.

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