Warum die anti-syrische Kriegsfront den Krieg verliert

Im Parteibuch ist es schon seit Wochen zu lesen: die zionistisch-wahhabitische Kriegsfront gegen Syrien hat aufgrund einer Reihe von strategischen Erfolgen der syrischen Armee keine Chance mehr, den Terror- und Propagandakrieg gegen Syrien zu gewinnen.

In den ersten Wochen- und Monaten nach Beginn der von NATO- und GCC-Staaten unterstützten Milizen ab Juli 2012 geführten Ramadan-Offensive „Vulkan in Damaskus – Erdbeben in Syrien“ waren die Erfolge der syrischen Armee hauptsächlich defensiver Natur. Der Versuch der Erstürmung von Damaskus wurde abgewehrt, in Aleppo und anderen Großstädten Syriens behielt die Regierung, wenn nicht die ganze Stadt, so doch zumindest jeweils einen nennenswerten Teil der Städte unter Kontrolle, und der Armee gelang es, in allen Provinzen wesentliche Armeestützpunkte und zivile und militärische Flughäfen unter ihrer Kontrolle zu behalten.

Den Anti-Regierungskräften gelang es zwar, von Nachbarstaaten kommend, über die Grenzen zu drücken und Grenzübergänge und grenznahes Gebiet zu erobern sowie in zahlreichen Dörfern, einigen kleineren Städten und Stadtvierteln großer Städte faktische Kontrolle über den Boden auszuüben, doch nirgendwo war die Kontrolle der Anti-Regierungskräfte fest genug um irgendwo in Syrien einen Sitz für eine alternative „Regierung“ einrichten zu können, die dann nach dem Vorbild von Benghazi NATO-Staaten von innerhalb Syriens aus um Militärhilfe für einen Feldzug auf Damaskus würde bitten können. Mit weiteren vom benachbarten Ausland aus organisierten Angriffen gelang es den Anti-Regierungskräften zwar, weitere Dörfer und Kleinstädte zu erobern und die Armee dazu zu zwingen, kleine Posten und Stützpunkte aufzugeben und Straßen für den Nachschub der Armee unpassierbar zu machen, doch gelang es der Armee in allen Provinzen, wesentliche Militärbasen und Flughäfen sowie ihre Präsenz in den Großstädten zu verteidigen, so dass sich an der Situation, dass die Anti-Regierungskräfte kein Gebiet in Syrien fest genug unter Kontrolle hatten, um dort eine Exilregierung einzurichten, nichts Grundsätzliches änderte.

Angesichts der Eroberung von zunehmend mehr Territorium duch die Anti-Regierugskräfte waren ihre Unterstützer euphorisch und bestärkten sie darin, ihre Offensiven bis zum Sieg fortzusetzen und jegliche Verhandlungen mit dem syrischen Präsidenten Bashar Al-Assad über eine friedliche Gestaltung der Übergangszeit bis zu demokratischen Wahlen abzulehnen. Doch das oberflächliche Bild von zunehmend mehr von Anti-Regierungskräften kontrolliertem Territorium täuschte. Getrieben von ihren ausländischen Sponsoren und angefeuert von permanenter Propaganda über den unmittelbar bevorstehenden Sturz des syrischen Präsidenten haben die Anti-Regierungskräfte in Syrien bei ihren ungestümen Offensiven Fehler gemacht, die nun zu ihrer unvermeidbaren Niederlage führen.

Der schwerwiegendste Fehler der vom Ausland unterstützten Anti-Regierungskräfte war, abgesehen davon, dass sie den Legitimierung verleihenden demokratischen Pfad verschmäht und Wahlteilnahmen abgelehnt haben, dass sie praktisch überall in Syrien, wo sie etwas erobert haben oder besetzt halten, sich benehmen wie eine Horde von Räuberbanden und reihenweise schwerste Verbrechen begehen. Die von Anti-Regierungskräften, dort wo sie Macht haben, regelmäßig begangenen Schandtaten reichen von Entführungen, Wegelagerei, Plünderungen und Räubereien zur Geldbeschaffung über die Errichtung einer Willkürherrschaft, die Verfolgung von Angehörigen religiöser Minderheiten und die Schändung heiliger religiöser Stätten, Drogenkonsum, spontaner Gewalt und Vergewaltigungen, sinnlosen Vandalismus und die brutale Unterdrückung von Kritik bis hin zur systematischen Folter und Ermordung von gefangenen Regierungskräften und anderen sonstwie nicht genehmen Personen. In den von Regierungsanhängern beherrschten Gebieten haben Anti-Regierungskräfte zahlreiche Bombenanschläge, Morde und Entführungen verbrochen. Die schweren Verbrechen der Anti-Regierungskräfte auf ihren Feldzügen waren viel zu zahlreich und von der vorgeblich vom Joch der Diktatur befreiten Bevölkerung zu direkt erlebbar als dass es der die Anti-Regierungskräfte unterstützenden Propaganda-Kampagne noch gelingen konnte, die Verbrechen Regierungskräften in die Schuhe zu schieben oder als bedauerliche Ausnahmen herunterzuspielen. Allgemein verabscheute Verbrechen werden nicht von allen bewaffneten Regierungsgegnern in Syrien begangen, doch sind diejenigen unter ihnen, die allgemein verabscheute Verbrechen nicht begehen, nicht Willens oder in der Lage, effektiv gegen diejenigen unter ihnen vorzugehen, die solche Verbrechen reihenweise begehen, und damit werden ihre Verbrechen den Anti-Regierungskräften, was die Wirkung auf die öffentliche Meinung angeht, zurecht kollektiv angelastet. Mit ihren zahllosen Verbrechen haben Anti-Regierungskräfte ihre Anhänger, Unterstützer, Symathisanten und Unentschlossene in großen Zahlen vergrault sowie Regierungskräfte und -anhänger in ihrem Zusammenhalt und in ihrer Standfestigkeit bestärkt. Für eine Kraft, die von sich behauptet, eine Volksrevolution zu verkörpern, ist die Entfremdung vom Volk verheerend. Letztlich führte das verbrecherische Verhalten von Anti-Regierungskräften dazu, dass die auf den ersten Blick erfolgreichen Eroberungen und Geländegewinne der Anti-Regierungskräfte im Ergebnis ein riesiger blutiger Werbefeldzug für ihre Gegner, also die syrische Regierung und ihre Unterstützer, geworden sind.

Ein weiterer strategischer Fehler der Anti-Regierungskräfte bestand darin, bei ihrer militärischen Strategie zur Erlangung der Macht in Syrien unter Inanspruchnahme ausländischer Unterstützung voll auf Offensive, maximale Geländegewinne und einen schnellen Sieg zu setzen. Die offensive Strategie produzierte zwar viele euphorische Schlagzeilen über Geländegewinne von stets siegreichen Rebellen, brachte die Anti-Regierungskräfte aber militärisch in aussichtslose Positionen. Aus vielen Orten, wo auswärtige Anti-Regierungskräfte auf ihrem Eroberungsfeldzug auftauchten, floh die Bevölkerung umgehend, wobei es dahingestellt sei kann, ob die Bevölkerung vor den Anti-Regierungskräften oder den Kämpfen flüchtete. Die Anti-Regierungskräfte verloren damit in den Orten, wo das geschah, jedenfalls die Möglichkeit, sich wie Guerilla-Kämpfer zwischen der Bevölkerung zu verstecken, und mussten stattdessen kämpfen wie eine Armee, und das gegen eine mit Lufthoheit operierende Armee, die über Jahrzehnte genau dafür, nämlich gegen angreifende Armeen zu kämpfen, ausgerüstet und ausgebildet wurde. Außerdem brachten es die raumgreifenden Eroberungsfeldzüge der Anti-Regierungskräfte unausweichlich mit sich, dass ihre Wege für den Nachschub aus dem Ausland länger wurden. Die militärische Situation hatte sich durch den Rückzug der Armee in große Basen, große Städte und kleinere Städte mit der Armee wohlgesonnener Bevölkerung buchstäblich in ihr Gegenteil verkehrt.

Beruhten die Kriegserfolge der Anti-Regierungskräfte in der Anfangszeit darauf, dass sie kleine Stützpunkte und Nachschublinien der Armee mit Überraschungseffekt und aus Hinterhalten angriffen und der Armee so mit einer Nadelstichtaktik nach dem Prinzip Hit-and-Run schwere Verluste beibrachten, so war es nun die Armee, die die langen, über viele kleine Stützpunkte führenden Nachschublinien der Anti-Regierungskräfte aus der Luft und aus überraschenden Hinterhalten angriff und den Anti-Regierungskräften dabei andauernd schwere Verluste beibrachte. Die Soldaten der Armee standen damit im Allgemeinen vor bescheidenen, aber lösbaren Aufgaben, also etwa sich in großen Basen und in Bevölkerungszentren mit ihnen wohlgesonnener Bevölkerung zu verschanzen, wenn möglich, essentielle Infrastruktureinrichtungen wie Lebensmittelspeicher, Kraftwerke und Kommunikationsknotenpunkte zu schützen, Transporte zwischen den Stützpunkten der Armee und den von der Armee verteidigten Bevölkerungszentren zu Land oder zur Not aus der Luft zu ermöglichen, währenddessen die Anti-Regierungskräfte je nach Kraft und Kapazität mit möglichst gezielten Nadelstichen und Überraschungsangriffen auf deren Nachschubwege und Stützpunkte zu schwächen und, wo, wann und wenn die Armeeführung es für richtig und möglich hält, Anti-Regierungskräfte in möglichst bevölkerungsfreien Gebieten mit durch Truppenzusammenziehungen lokal aufgebauter Personal- und Materialüberlegenheit einzukesseln und zu besiegen.

Lösbare Aufgaben sorgen für Reserven. Diejenigen Regierungskräfte, denen diese Aufgaben zu wenig anspruchsvoll sind, und die sich bei der Abwehr des vom Ausland geschürten Terrorkrieges gegen Syrien besonders auszeichnen möchten, können das tun, beispielsweise indem sie gefährliche Missionen wie die Infiltration von Anti-Regierungskräften auf sich nehmen. Die Anti-Regierungskräfte, für die Rückzüge, Verhandlungen und Waffenstillstände keine Optionen waren und sind, standen und stehen mit ihren langen Nachschubwegen, der Verteilung ihrer Kämpfer auf unzählige kleine Stützpunkte zur Sicherung eroberten Territoriums und der durch ihre Zerstrittenheit und Disziplinlosigkeit schlecht funktionierenden Freund-Feind-Erkennung oft vor unlösbaren Aufgaben. Die Nichterfüllbarkeit ihrer Aufgabe bemerken Anti-Regierungskräfte, nicht zuletzt aufgrund der pausenlosen Propaganda aus GCC- und NATO-Staaten vom baldigen und unausweichlichen „Sieg“ der Anti-Regierungskräfte, nicht selten erst dann, wenn sie verhaftet werden oder der Tod sie ereilt. Während die anti-syrische Propaganda pausenlos vom baldigen Sieg der von NATO- und GCC-Staaten unterstützten Räuber- und Terrorbanden gegen die vorgeblich grundböse syrische Regierung schwafelte und die Anti-Regierungskräfte damit von einer verheerenden Offensive in die nächste trieb, zeigte die defensive Strategie der syrischen Staatsführung tatsächlich eindeutige Erfolge am Boden, die von der anti-syrischen Propaganda jedoch zumeist gezielt übersehen und verschwiegen wurden.

Am deutlichsten zu sehen ist der Erfolg der auf Geduld setzenden defensiven Strategie der syrischen Staatsführung vermutlich in der im zentralen Westen des Landes gelegenen Millionenstadt Homs. Das von der syrischen Armee belagerte „Zentrum des Widerstandes“ und „Hauptstadt der syrischen Revolution“ nannten BBC und andere Gegner Syriens Homs im Herbst 2011. Der anti-syrische Sender „Sky News“ berichtete aus Homs nach der erfolgreichen Februaroffensive der Armee in Homs im Mai 2012, also zur Zeit während des von UN-Beobachtern übersehenen Waffenstilstandes, dass bewaffnete Anti-Regierungskräfte immer noch „große Gebiete der Stadt“ kontrollierten. Zu den in jener Zeit von Anti-Regierungskräften in Homs kontrollierten Gebieten gehörten, trotz einiger Geländegewinne der Armee südlich des Zentrums von Homs, immer noch praktisch das ganze nördliche Stadtzentrum und unter anderem einige nördliche und südwestliche Stadtviertel sowie weite Teile des Umlandes der Stadt, so etwa die Gegenden von Talbiseh und Rastan im Norden, Houla und Husn im Nordwesten sowie Qusair und Umgebung im Südwesten. Wie zahlreiche illegal vom Libanon aus nach Homs gereiste westliche Journalisten bewiesen, verfügten die Anti-Regierungskräfte auch über funktionierende Schmuggelrouten für den Waffen- und Munitionsnachschub aus den von der Allianz des 14. März kontrollierten Gebieten des Libanon nach Homs. Seit einigen Monaten veröffentlichen die Anti-Regierungskräfte und ihre Unterstützer keine Karten mehr, in denen sie damit prahlen, wieviel Gebiet sie in Homs unter ihrer Kontrolle haben. Im Dezember 2012 bestätigte die britische Zeitung „The Independent“ syrische Meldungen, dass Homs vergleichsweise friedlich und sicher und zum größten Teil wieder unter Kontrolle der Regierung ist. Kurz darauf bestätigten westliche Medien syrische Meldungen, dass die syrische Regierung aus Frauen und Männern bestehende Nachbarschaftswachen zu einer breit angelegten paramilitärischen Kraft mit Namen „National Defense Force“ weiterbildet, deren Aufgabe es ist, in Kooperation mit der Armee und anderen staatlichen Sichrheitskräften ihre Nacharschaften gegen bewaffnete Anti-Regierungskräfte zu verteidigen. Inzwischen hat sich die Lage in Homs langsam und stetig weiter gebessert. Während das Leben in den meisten Gebieten von Homs beinahe schon wieder normal ist, sind die in Homs noch verbliebenen Anti-Regierungskräfte in einem sehr kleinen, nahezu bevölkerungsfreien Gebiet im nördlichen Zentrum von Homs eingekesselt. Und am 3. Mai 2013 meldete die mit den Anti-Regierungskräften sympathisierende libanesische Zeitung Daily Star, dass es der syrischen Armee gelungen ist, den bewaffneten Anti-Regierungskräften in Homs weitere Gebiete abzunehmen und das ohnehin schon kleine von ihnen noch gehaltene Gebiet in zwei Teile zu teilen.

Aus der von eineinhalb Jahren noch als „Zentrum des Widerstands“ und „Hauptstadt der Revolution“ bezeichneten Millionenstat Homs ist innerhalb von eineinhalb Jahren eine von freiwilligen Nachbarschaftswachen beschützte Hochburg der Regierung geworden. Parallel dazu haben die syrische Armee und Kräfte der „National Defense Forces“ – wie die mit der Armee kooperierenden Nachbarschaftswachen offiziell genannt werden – in den letzten Wochen im südwestlichen Umland von Homs Qusair und Umgebung gesichert und so die Schmuggelrouten für den Waffennachschub über die Grenze zum Libanon verschlossen. Die Lage der letzten in Enklaven in der Stadt Homs ausharrenden bewaffneten Regierungsgegner ist damit völlig aussichtslos. Gescheitert sind die Anti-Regierungskräfte in Homs hauptsächlich daran, dass sie ihre mit ausländischer Unterstützung in Form von Propaganda, Geld und Waffen temporär erlangte Machtposition überschätzt und für kaum etwas anderes als zum Begehen abscheulicher Verbrechen genutzt haben und sie sich so beim Großteil der Bevölkerug von Homs nachhaltig unbeliebt gemacht haben. Aufgrund dessen ist es auch durchaus nicht unwahrscheinlich, dass die Regierung in der einstigen „Oppositionshochburg“ Homs auch bei den demnächst anstehenden freien und fairen Wahlen klar vorn liegen wird.

In den von Anti-Regierungskräften beherrschten Vororten von Damaskus und Stadtteilen von Aleppo sowie anderen Städten laufen gegenwärtig ähnliche psychologische und militärische Prozesse ab wie sie in Homs so gut wie beendet sind. Die sich als „Volksrevolutionäre“ betrachtenden Anti-Regierungskräfte fallen in Großstädten dort ein, wo in der Bevölkerung oppositionelle Haltungen gegen die Regierung verbreitet sind, und verhalten sich dann wie Horden von Räuberbanden und blutrünstige Extremisten. Sie treiben die Bevölkerung mit rücksichtslosem Verhalten in die Flucht oder bringen mit abscheulichen Verbrechen die Reste der nicht vor ihnen geflüchteten Bevölkerung mit der Zeit immer mehr gegen sich selbst auf, bis einer klaren Bevölkerungsmehrheit dieser Stadtviertel die Regierung zumindest als das kleinere Übel erscheint und die Bevölkerungsmehrheit die Armee dabei aktiv unterstützt, die „Volksrevolutionäre“ wieder loszuwerden. In der südlich von Damaskus gelegenen Hunderttausende Einwohner zählenden Oppositionshochburg Daraya hatten die Anti-Regierungskräfte genau zu dem Zeitpunkt verloren, als ihnen Ende November 2012 die Bevölkerung praktisch komplett davongelaufen ist, nachdem sie Tausende auswärtige Anti-Regierungskämpfer aller Art nach Daraya eingeladen hatten, um von dort aus das Zentrum von Damaskus gewaltsam zu erstürmen. In einer menschenleeren Stadt einige Tausend Milizionäre einzukesseln und auszuschalten, ist, selbst wenn die Milizionäre sehr gut ausgerüstet sind, für eine große und gut gerüstete Armee wie die syrische Armee es ist, eine mühsame, aber keine allzu schwierige Aufgabe, erst recht wo sie die Lufthoheit hat. Ungleich schwieriger wäre die Aufgabe für die Armee, wenn die bewaffneten Gegner sich zwischen einer mit ihnen sympathisierenden Bevölkerung verstecken könnten, was beispielsweise der wesentliche Grund für die erstaunliche Standfestigkeit der schwachen Hamas gegen die starke israelische Armee in Gaza ist. Unterstützung durch die Bevölkerung entscheidet in einem Guerillakrieg über Sieg und Niederlage. Eine Volksrevolution ist ohne Unterstützung durch die Bevölkerung unmöglich.

Etwas anders als in den großen Städten und Siedlungszentren ist die Situation in den ländlichen Gebieten Syriens, wo Dörfer sich über Jahrhunderte basierend auf religiösen Gemeinden entwicklten. Während in Großstädten die nachbarschaftlichen Beziehungen und Freundeskreise der Menschen trotz der Herausbildung lokaler konfessioneller Schwerpunkte praktisch überall überkonfessionell sind, blieb in vielen Dörfern und kleinen Städten trotz der säkularen staatlichen Ideologie eine eindimensionale konfessionelle Ausrichtung der Einwohnerschaft, oft organisiert rund um ein einziges Gebetshaus in der Gemeinde, viel stärker erhalten. Wurde in einer Ortschaft irgendwann einmal ein zweites Gebetshaus errichtet, dann leben manchmal auch zwei Konfessionen miteinander, aber in kleinen Dörfern mit nur einem Gebethaus gibt es oft praktisch nur eine Konfession. Wer hinzuzieht oder einheiratet, konvertiert oder bleibt in gewisser Weise ein Außenseiter. Im Nachbardorf dominiert dann möglicherweise eine andere Konfession, und so entstand insgesamt ein Teppich aus Dörfern, in denen jeweils eine unterschiedliche Konfession vorherrschend ist. Das Nebeneinander von Dörfern mit jeweils unterschiedlichen Konfessionen macht die Gemeinschaften anfällig für das Sähen von sektiererischem Misstrauen und Aufstachelungen zu religiös motivierter Gewalt. Wenn in einer aufgeheizten Stimmung ein Verbrechen geschieht oder etwas kaputt geht, dann ist es bequem, kollektiv anzunehmen, dass nicht einer der eigenen Brüder, Söhne oder Väter verantwortlich ist, sondern jemand aus dem Dorf nebenan, dort, wo die Menschen fremd sind, weil sie eine andere Konfession haben.

So ist es nicht überraschend, dass die über TV-Prediger von Satellitensendern aus GCC-Staaten, False-Flag-Massaker und Propaganda erfolgte Aufstachelung zu sektiererischem Hass gegen die Regierung und religiöse Minderheiten, insbesondere Alawiten, in zahlreichen sunnitisch geprägten Dörfern und Kleinstädten ländlicher Gebiete Syriens noch mehr Wirkung gezeigt hat als in den religiös integriert lebenden Großstädten, wo die Religionszugehörigkeit im erfahrbaren Leben der Bevölkerung in den letzten Jahrzehnten praktisch keine Rolle spielte. Anders als in den Großstädten haben sich in Dörfern und kleinen Städten, wo jeder jeden kennt, die lokalen bewaffneten Anti-Regierungskräfte durch ihre Kriminalität auch nicht so von den Bevölkerungen ihrer Ortschaften entfremdet wie das in Großstädten der Fall gewesen ist, denn sie verüben ihre Verbrechen regelmäßig nicht im Heimatort, sondern gegen Bewohner anderer Ortschaften und Städte, und wenn Verbrechen im eigenen Ort verübt wurden, dann wurden dafür regelmäßig Bewohner in anderen Ortschaften mit anderem Glauben verantwortlich gemacht. Die Aufstachelung zu sektiererischem Hass hat dazu geführt, dass sich Männer in zahlreichen sunnitischen Ortschaft mit Billigung ihrer Gemeinden Anti-Regierungskräften anschlossen, um gegen die Regierung und Andergläubige zu kämpfen. Die Motivierung durch sektiererischen Hass hat insofern funktioniert, als dass zahlreiche so motivierte ländliche Anti-Regierungskräfte entschlossen in den Kampf gegen syrische Soldaten gezogen sind. Gleichzeitig haben sie eben aufgrund ihrer sektiererischen Aufhetzung jedoch auch unzählige schreckliche Massaker und andere Verbrechen aller Art an Andersgläubigen, etwa an Alawiten und Schiiten, aber auch an Christen und Ismailiten, in fremden Ortschaften begangen. Mit ihren Verbrechen verbreiten sie bei Andersgläubigen eine begründete Angst vor dem sektierischen Wahn der Anti-Regierungskräfte, was dazu geführt hat, dass Andersgläubige sich Hand in Hand mit der Armee mit äußerster Entschlossenheit gegen die Anti-Regierungskräfte verteidigen. Wo immer möglich, wurden überwiegend von Alawiten, Schiiten und Christen bewohnte Dörfer zu gemeinsam von schwer bewaffneten Nachbarschaftswachen und der Armee verteidigten Festungen ausgebaut. Auch von Anti-Regierungskräften durchgeführte Massenhinrichtungen in von Andersgläubigen bewohnten Dörfern, deren Eroberung ihnen gelang, führen letztlich nur dazu, dass die Entschlossenheit der Andersgläubigen weiter wächst, sich gegen die vom rassistischen Wahn angetriebenen Anti-Regierungskräfte zu verteidigen. Die auf sektierischem Hass aufbauende Kriegsstrategie ist selbstschlagend. Anstatt Regierungsanhänger auf ihre Seite zu ziehen, stärken die Anti-Regierungskräfte mit jedem Sieg die Einigkeit der Regierungsanhänger und ihre Entschlossenheit, sich zu verteidigen.

Da praktisch sämtliche ländliche Gegenden in allen Provinzen Syriens ein Flickenteppich von Dörfern unterschiedlich geprägter Konfessionen sind, gelang es den Anti-Regierungskräften nirgendwo, die Armee aus den ländlichen Gebieten komplett zu vertreiben. Überall in Syrien finden sich Ortschaften von Regierungsanhängern und konfessionellen Minderheiten, deren Bewohner sich gemeinsam mit der Armee vor dem mörderischen Hass der Regierungsgegner schützen. Mit ihren schwereren Waffen sowie besserer Organisation und Ausbildung kann die Armee sämtliche Angriffe der Anti-Regierungskräfte kontern. Die Ortschaften der Andersgläubigen können der Armee als Stützpunkte dienen, um die von rassistischem Hass getriebenen Banden in der Umgebung zu bekämpfen. Gehen von Anti-Regierungskräften eines Ort Angriffe auf Personen oder Sachen außerhalb ihres Ortes aus, eleminiert die Armee die Anti-Regierungskräfte in dem Ort, und wenn es nicht anders geht, auch mit schweren Waffen bis hin zur Luftwaffe. Gibt es in einem Ort viele Anti-Regierungskräfte, dann gibt es in dem Ort bei der Bekämpfung der Anti-Regierungskräfte unvermeidlich viele Tote und es geht in der Regel auch viel kaputt, und das um so mehr, je mehr Aggression die Anti-Regierungskräfte in dem Ort zeigen und je besser sie bewaffnet sind. Letztlich führt das dazu, dass auch in kleinen Ortschaften ähnliche schmerzhafte psychologische Prozesse in Gang kommen wie in den Städten. Die Euphorie der Anfangszeit des Versuches zum bewaffneten Regieurgsumsturz in Syrien ist längst verflogen. Die Erkenntnis, dass der bewaffnete Kampf gegen die Regierung und ihre Unterstützer aussichtslos ist und zu nichts außer zu immer mehr Tod, Leid und Zerstörung gerade auch in der eigenen Ortschaft führt, gewinnt immer mehr Raum. Angebote der Regierung für eine Amnestie gegen Aufgabe des bewaffneten Kampfes gewinnen so mit der Zeit auch in kleineren Ortschaften zunehmend mehr Akzeptanz, auch wenn einige von sektiererischem Hass und Rachegedanken für erlittene Niederlagen getriebene Anti-Regierungskämpfer lokalen Friedensschlüssen nur zähneknirschend zustimmen.

Die nachlassende Begeisterung der Bevölkerungsteile, die die Anti-Regierungskräfte anfänglich unterstützten, limitieren inzwischen auch die Wirkung der von außen gegen Syrien geführten Invasionen mit irregulären Kräften, die die anti-syrische Kriegskoalition in den Flüchtlingslagern in der Türkei und Jordanien sowie aus Gefängnissen und den Armenvierteln der arabischen Welt rekruitiert und aufstellt. Während die irregulären Kamfeinheiten, die von der Türkei, vom Libanon, vom Irak, von Jordanien und von den israelisch besetzten Golanhöhen aus über die Grenzen kommend auf Eroberungsfeldzug in Syrien gingen, im letzten Jahr noch durchaus Gegenden in Syrien fanden, wo zumindest nennenswerte Bevölkerungsteile sie als Befreier begrüßten, ergreift die Bevölkerung nunmehr regelmäßig ziemlich geschlossen die Flucht, sobald auswärtige Anti-Regierungskämpfer in ihre Ortschaft oder ihren Stadtteil einfallen. Den vom Ausland nach Syrien einfallenden Söldnerbanden gelingt es damit zwar ab und an, mit einem Überraschungseffekt etwas Territorium zu erobern und da – wie gerade in Hatla und in Khan Al-Assal geschehen – grauenhafte Massaker unter Regierungskräften und regerungsfreundlichen Zivilisten anzurichten, aber anschließend fehlt den Banden – wie etwa in Daraya – die notwendige Deckung durch die Bevölkerung, um die Gebiete gegen die Gegenangriffe der syrischen Armee halten zu können. Im Effekt führen diese Angriffe inzwischen, wenn sie nicht ausschließlich mit dem Tod der Angreifer enden, allenfalls noch zu Verlusten auf beiden Seiten. Greifbare Fortschritte für die Anti-Regierungskämpfer fehlen seit langem. Führten die früheren Offensiven der Regierungsgegner noch zu erheblichen Eroberungen wie etwa von halb Aleppo und großen Vorstädten von Damaskus, so bleiben gegenwärtige Großoffensiven der Regierungsgegner meist schon im Ansatz im Feuer der Armee stecken und führen zu nichts außer erheblichen Verlusten unter den Angreifern. Nicht zuletzt hierdurch entsteht eine immer weiter gehende Desillusionierung der Regierungsgegner bezüglich ihrer Erfolgsaussichten, die dazu führt, dass die anti-syrische Kriegskoalition trotz fortlaufender Versprechen von immer mehr und besseren Waffen immer weniger Freischärler in den Flüchtlingslagern in der Türkei und Jordanien für den Krieg gegen Syrien ausheben kann.

Regelmäßige Erfolge erzielen unterdessen nur noch die Regierungskräfte, aus deren Reihen seit Monaten praktisch niemand mehr auf die Seite der Anti-Regierungskräfte übergelaufen ist und deren Kampfkraft und Stärke durch eine zunehmende Anzahl von Freiwilligen aller Konfessionen für Nachbarschaftsmilizen beständig steigt. Über kurz oder lang wird diese Verschiebung in der Popularität zur vollständigen Niederlage der Anti-Regierungskräfte führen. Die Anti-Regierungskräfte haben sich im letzten Jahr mit ihrem verbrecherischen Verhalten in der Bevölkerung schlicht und einfach gründlich unbeliebt gemacht. Die seit dem Beginn der offenen Angriffskriegsoperationen der Anti-Regierungskräfte im Vergeich zur Alternative beständig steigende Beliebtheit der Regierung führt über die damit einhergehende kontinuierliche Stärkung der Nachbarschaftswachen dazu, dass die Anti-Regierungskräfte nicht gewinnen können. Die Aufhetzung der Anti-Regierungskräfte zu sektiererischem Hass und ihre damit einhergehende Anstachelung zu grauenhaften Verbrechen sind selbstschlagende Taktiken. Ohne Unterstützung durch nennenswerte Teile der Bevökerung funktioniert die unkonventionelle Kriegsführung nicht, mit der die zionistisch-wahhabistische Kriegskoalition Syrien erobern wollte.

Die einzige theoretische Option, die der anti-syrischen Kriegskoalition nun noch bleibt, um ihr Kriegsziel der Einsetzung einer anti-iranischen Marionettenregierung in Syrien zu erreichen, ist ein offener Angriffskrieg basierend auf US-Einheiten. Das Problem mit dieser direkten militärischen US-Option ist jedoch nach wie vor, dass sie unkalkulierbar teuer ist. Es sind dabei nicht so sehr die Kosten in Höhe von etwa einer Milliarde Dollar monatlich, die der US-Militärchef kürzlich für offene US-Angriffskriegsoperationen gegen Syrien in Aussicht gestellt hat, sondern es ist vielmehr die Aussicht darauf, dass, im Falle eines offenen US-Angriffskrieges gegen Syrien, der Iran zu seinen Bündnisverpflichtungen steht, und in den Krieg gegen die US-geführte anti-syrische Kriegskoalition eintritt. In diesem Fall würde eine durchgehende Kriegszone vom Mittelmeer bis zum Hindukusch entstehen. Einen Krieg gegen alle US-Gegner vom Mittelmeer bis zum Hindukusch gleichzeitig zu führen, könnte für die USA eine deutlich teurere und noch langwierigere Angelegenheit als die Kriege gegen Irak und Afghanistan werden. Natürlich wäre es den wahnsinnigen Kriegstreibern in Washington und Tel-Aviv trotzdem zuzutrauen, dass sie das trotzdem ins Auge fassen. Dabei könnten sie jedoch ganz kalt erwischt werden, denn so ein Krieg könnte leicht noch viel größer und teurer werden. Sollte Russland Syrien Militärhilfe zur Abwehr des US-geführten Angriffskrieges leisten und China den USA als Reaktion auf den Krieg den Kredit sperren und stattdessen Syrien und Iran Wirtschaftshilfe leisten, könnte so ein Krieg vom Mittelmeer bis zum Hindukusch die militärischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten der sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft“ deutlich übersteigen. Das ist der Grund dafür, dass die US-Waffenhilfe für ihre syrischen Lakaien bisher nicht gekommen ist, und, da sich die Situation der US-Lakaien in Syrien seit Monaten permanent verschlechtert, ist auch nicht damit zu rechnen, dass sich daran in nächster Zukunft etwas ändert.

Für die Anti-Regierungskräfte in Syrien bedeutet das, dass sie keine Chance mehr haben, zu gewinnen, und der Hauptgrund dafür sind ihre eigenen Verbrechen.

13 Gedanken zu “Warum die anti-syrische Kriegsfront den Krieg verliert

  1. Auch ich danke sehr für diese ausführliche und richtige Analyse, sie stimmt mich sehr optimistisch.

  2. danke für die zusammenfassung aber was ich vermisst habe ist ein kleiner überblick über ar-raqqa. falls Du dazu noch informationen hast wäre ich dankbar.

    1. jg

      In Raqqa laufen gerade die gleichen psychologischen Prozesse ab wie sie hier im Generellen beschrieben wurden.

      In der Stadt Raqqa, einer sehr konservativ sunnitisch geprägten Gegend, macht die Bevölkerung gerade die Erfahrung, wie es ist, von Al Qaeda „regiert“ zu werden.

      Und siehe da, erst ein paar Monate regiert da Al Qaeda, und schon kommen der Bevölkerung erste Zweifel, ob das wirklich so toll ist:

      As-Safir berichtete gerade:

      Syrian City of Raqqa Suffers Under Rebel Rule

      http://assafir.com/MulhakArticle.aspx?EditionId=2521&MulhakArticleId=1694796&MulhakId=6240

      Meiner Einschätzung nach dauert es da aber trotzdem noch ein paar Monate, bis die Bevökerung von Raqqa Nachbarschaftswachen aufstellt und gemeinsam mit der Armee die Anti-Regierungskräfte vertreibt.

      Im Norden der Provinz Raqqa ist der psychologische Prozess schon weiter. Da, an der Grenze zur Türkei, liefern sich kurdische Volksverteidigungseinheiten der YPG schon seit Tagen heftige Kämpfe mit von der Türkei unterstützten Al-Qaeda/FSA-Banden. Die kurdischen Volksverteidigungseinheiten sind zwar stolz darauf, ihre Heimat allein von den Al Qaeda/FSA-Banden zu befreien, allerdings hilft die syrische Armee den YPG trotzdem dadurch, dass sie gegen die YPG kämpfende Al Qaeda/FSA-Banden unter Feuer nimmt. Dazu, inwieweit das genauso abgesprochen ist, darf spekuliert werden.

  3. Danke für diese Analyse, bei Gelegenheit solltest Du eine Doktorarbeit über den Syrienkrieg schreiben. Ich wette aus dieser Sicht hat sich da bisher niemand rangetraut, und über die Richtigen Quellen scheinst Du ja zu verfügen.

  4. MOSKAU, 26. Juli (RIA Novosti).

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    Die tunesischen Behörden haben seit März dieses Jahres das Einschleusen von rund 4500 Extremisten nach Syrien verhindert, die für Kampfhandlungen gegen die Truppen von Präsident Baschar al-Assad gedungen worden waren.

    Das berichteten arabische Medien am Freitag unter Berufung auf Tunesiens Innenminister Lotfi ben Jeddou. „Die gedungenen Tunesier sind größtenteils Jugendliche, die unter Einfluss der salafistischen Ideologie stehen. Nach Syrien sollten sie in kleinen Gruppen via Türkei gelangen“, wurde der Minister zitiert.

    Zuvor hatten arabische Medien mehrmals berichtet, dass es in Tunesien ein ganzes Netz von Agenturen gibt, die Landesbürger für Kämpfe in Syrien anwerben. Die Agenturen sind als Wohltätigkeitsorganisationen getarnt. Für jeden angeworbenen Kämpfer erhalten sie nach Angaben der tunesischen Sicherheitskräfte von Katar 3000 US-Dollar. Das Geld wurde in bar von Sonderboten nach Tunesien gebracht

  5. Sehr gute Analyse der gegenwärtigen Situation !

    Die Verbrechen gegen die Menschen in Syrien durch die westliche Wertegemeinschaft (USA/Nato/Zionisten – auch Deutschland!!!) sind so abscheulich wie die im letzten Jahrhundert begangenen Kriegsverbrechen in Korea, Vietnam, Afghanistan, Irak, Jugoslawien und anderswo …

    Es zeigt aber auch, das die Strategie des Imperialismus – Unruhe schaffen, humanitäre Kriegseinsätze und Lakeienregierungen etablieren – auf Dauer nicht aufgeht.

    Wir in Deutschland sollten erkennen, welche Rolle den imperialistischen Steigbügelhaltern (CDU,CSU,SPD,Grüne) hier bei uns zugestanden wird.

    Deshalb keine Stimme diesen Kriegsbefürwortern,Heuchlern und Lügnern (angeblich dem D-Volk zu dienen und …)

    p.s.
    Wie sie uns belügen, zeigt doch ganz aktuell das ausspionieren jedes Bürgers in unserem freiheitlich, demokratischen Staat mit dem besten GG der Welt !?
    (von USA/NATO/Zionisten- Schutzorganisationen)

    Wer schützt uns Bürger vor diesem Staatsterrorismus ?

  6. Sehr gute Zusammenfassung. Noch eine Anmerkung zur angeblich defensiven Haltung der syrischen Armee 2012 und derer Niederlagen. Die syrische Armee hatte bis jetzt nicht die Erfahrung eines großflächigen Guerillakrieges im eigenen Land. Dafür hat sie sich Rat russischer Militärexperten hinzu gezogen die im Tschetschenienkrieg ähnliche Bedingungen vorfanden. Diese Taktiken sind mit ein Grund der fortschreitenden Erfolge im Häuserkampf der Städte.

  7. Der Westen und die Golf Monarchie-Diktaturen haben in Syrien Chaos gesät und damit der Israel Defense Forces eine Feuer-Stahl-Sturm-erprobte Syrian Arab Army als Nachbar beschert…

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