Europäische Terror-Union listet „militärischen Flügel von Hisbollah“ als Terrororganisation

Die Niederlage der von der Europäischen Terror-Union unterstützten Terroristen von FSA bis Al Qaeda in Qusair, zu der die libanesische Widerstandsorganisation Hisbollah erheblich beigetragen hat, hat die europäische Terror-Union und die über die EU herrschende Lobby des zionistischen Terror- und Apartheidregimes geschockt. Ohne die grenzüberschreiteenden Nachschublinien aus dem Libanon sind die von der EU in Syrien unterstützten Terrorbanden aufgeschmissen.

Das von der EU mitbetriebene zionistische Angriffskriegsprojekt, mit irregulärer Kriegsführung, Terror, Propagandalügen, strangulierenden Wirtschaftssanktionen und der systmatischen Ausschaltung von wahrheitsgemäß berichtenden Medien zu einem Regime Change in Syrien zu kommen, um so Iran einen Schlag zu versetzen, Hisbollah zu zerstören und dadurch die seit dem fehlgeschlagenen zionistischen Angriffskrieg 2006 angeknackste totale regionale Dominanz des zionistischen Terror- und Apartheidregimes wiederherzustellen, war damit gescheitert.

Die erste Reaktion der EU auf den Schock der immer deutlicher werdenden Niederlage der von ihr unterstützten Terroristen in Syrien bestand darin, offiziell zu beschließen, es von Zionisten vollständig beherrschten Mitgliedsstaaten der Europäischen Terror-Union wie Britannien und Frankreich zukünftig freizustellen, Terroristen in Syrien direkt mit Waffen versorgen, anstatt das nur heimlich tun zu dürfen und Umwege nehmen zu müssen über noch nicht in der EU befindliche NATO-Staaten wie die Türkei und Kroatien, die wahhabitischen Diktaturen des GCC und das von der EU gemeinsam mit Komplizen per Angriffskrieg in Libyen eingesetzte Marionettenregime.

Eine weitere Reaktion der EU auf die Niederlage der von ihr unterstützten Terroristen in Syrien folgte nun in der Form eines Beschlusses, den „militärischen Flügel von Hisbollah“ auf die EU-Liste terroristischer Organisationen zu setzen. Da es an schlüssigen Beweisen dafür fehlt, dass Hisbollah Terroranschläge verübt und Hislah bestreitet, hat die EU zur Rechtfertigung iher Einstufung des „militärischen Flügels von Hisbollah“ als Terrororganisation den Bombenanschlag in Burgas am 18. Juli 2012 herangezogen, der sechs unschuldige Menschen, von denen fünf israelische Touristen waren, das Leben kostete. Zu dem Attentat, von dem angenommen wird, dass es sich um ein Selbstmordattentat handelt, obwohl die Bombe im Gepäck verstaut gewesen sein soll, bekannte sich eine bis dato unbekannte Organisation, die sich den Namen „Al-Qaeda Jihad“ gab. Die israelische Staatsführung erklärte unmittelbar nach dem Attentat, bevor die Untersuchung die Umstände des Attentats auch nur grob geklärt hatte, Hisbollah unterstützt von Iran sei für das Attentat verantwortlich, und offenbarte damit, dass die israelische Staatsführung ein politisches Interesse daran hatte, Hisbollah das Attentat anzulasten. Hisbollah bestritt demgegenüber jedoch jegliche Verwicklung in das Attentat. Das politische Interesse, den Anschlag Hisbollah anzulasten, offenbarte sich weiter, nachdem ein mit dem Fall beauftragter bulgarischer Staatsanwalt, der öffentlich sinngemäß erklärt hatte, er vernehme die Anschudigungen gegen Hisbollah wohl, die Indizien deuteten jedoch eher in Richtung einer Al-Qaeda-Zelle aus Nordafrika, umgehend von der bulgarischen Regierung, die nach Auskunft des israelischen Botschafters in Bulgarien beste Beziehungen zu Israel unterhält, kaltgestellt wurde. Nach der Abwahl dieseer Regierung wurde die Anschuldigug gegen Hisbollah denn auch von der bulgarischen Regierung deutlich relativiert, bevor bis heute der Öffentlichkeit unbekannt gebliebene angebliche Indizien, die von der Israel untertänigst dienenden Regierung in Kanada an Bulgarien übergeben worden sein sollen, und die eine Verbindung zu namentlich nicht genannten libanesischen Personen, die angeblich Hisbollah-Mitglieder sein sollen, angeblich in der EU den Ausschlag gaben, den Finger der Schuldzuweisung für das Attentat gegen Hisbollah zu richten.

Anders als beim Bombenanschlag von Damaskus am 18. Juli 2012, also dem selben Tag wie dem Bombenanschlag von Burgas, durch den vier Menschen ermordet wurden, und zu dem sich ein Sprecher der unter anderem von der EU unterstützten – natürlich nicht als terroristisch eingestuften – Terrorgruppe „Freie Syrische Armee“ öffentlich bekannte, der in seinem öffentlichen Bekenntnis auch gleich noch viele weitere mörderische Bombenanschläge ankündigte, ist die Schuldfrage beim Bombenschlag von Burgas tatsächlich ungeklärt. Dies ist so offensichtlich, dass, wie die zionistische Springerpresse in einem Artikel berichtet, Elmar Brok, ein führender EU-Befürworter der Entscheidung, sich bemüßigt sah, anschließend rechtfertigend zu erklären, obwohl offiziell auf den Terroranschlag von Burgas Bezug genommen werde, sei der erfolgreiche Anti-Terror-Kampf der Hisbollah an der Seite der syrischen Regierung „ein weiterer Grund“ für die EU-Einstufung des bewaffneten Arms von Hisbollah als Terrororganisation, und außerdem bekäme die EU damit nach ihrem Versagen, die Hisbollah nach dem fehlgschlagenen isralischen Angriffskrieg 2006 im Auftrag Israels zu entwaffnen, „neue Instrumente“ gegen Hisbollah. Das zeigt sehr deutlich, dass die Entscheidung, den bewaffneten Arm der Hisbollah weniger damit zu tun hat, dass die EU Hisbollah, wie es in der offziellen Begründung ausgedrückt wird, verdächtigt, für den Terroranschlag in Burgas verantwortlich zu sein, sondern vielmehr damit, dass die EU im Interesse des zionistischen Terror- und Apartheidregimes irgendwie Druck auf Hisbollah als anti-zionistische libansische Regierungspartei ausüben will, weil Hisbollah den mit Methoden von Terror- und Angriffskrieg vorangetriebenen Großmachtsansprüchen von Israel im Weg steht. Der Artikel in der Welt bestätigt das dann auch noch einmal dadurch, dass erklärt wird, das zionistische Apartheidregime von Tel-Aviv sei mit dieser EU-Entscheidung sehr zufrieden, und freue sich, dass die intensiven Bemühungen der Israel-Lobby, persönlich angeführt von Benjamin Netanjahu, dem Chef des Regimes, nun Früchte getragen hätten.

Was tatsächlich eine spürbare Folge der EU-Einstufung des „bewaffneten Arms von Hisbollah“ als Terrororganisation sein wird, ist bisweilen, jenseits dessen, dass das zionistische Terror- und Apartheidregime zur Rechtfertigung seines nächsten Angriffskrieges gegen den Libanon vermutlich einfach darauf verweisen wird, dass Hisbollah eine Terrororganisation sei und sich ein aufwändiges Inszenieren anderer Kriegsvorwände einspart, jedoch völlig unklar. Das liegt vor allem daran, dass es eine Organisation „bewaffneter Arms von Hisbollah“ überhaupt nicht gibt. Hisbollah ist eine Partei, und praktisch alle Mitglieder dieser Partei haben seit dem libanesischen Bürgerkrieg, in dessen Verlauf Israel sich im Libanon durch Invasion, Besatzung und Terror sehr unbeliebt gemacht hat, genau wie Mitglieder anderer Parteien und sonstige Personen im Libanon auch, zur Selbstverteidigung gegen unterschiedliche nationale wie internationale Angreifer Waffen, Einrichtungen und Strukturen unterschiedlicher Art. Seit dem Bürgerkrieg im Libanon, wo Israel zum Zweck des Raubes von südlibanesischem Land gemeinsam mit anderen Faschisten und Wahhabiten gegen Linke, Schiiten und Syrer gekämpft und verloren hat, ist Libanon ein Land, in dem beinahe jeder Haushalt Waffen hat. Im Südlibanon erreicht die Partei Hisbollah bei Wahlen regelmäßig Ergebnisse von über 90%. Praktisch jeder ist da Anhänger von Hisbollah. Hisbollah ist da der ganze Stolz der Bevölkerung, weil Hisbollah es geschafft hat, die israelischen Besatzer zu vertreiben und die von Israel aufgebauten Todesschwadrone in der Region zu zerschlagen. Vor diesem Hintergrund könnten mit der Einstufung des „bewaffneten Arms von Hisbollah“ als Terrororganisation jeder als Unterstützer einer Terrororganisation verfolgt werden, der irgendwie Sympathie für den libanesischen Widerstand gegen den Zionismus oder der Partei Hisbollah bekundet, oder jeder, der Transaktionen im Südlibanon und in Beirut tätigt, und sei es nur, dass er über den Flughafen Beirut einreist, er sich im Südlibanon ein Eis kauft oder er sich zur Abkühlung von der Hitze in einem Cafe in der Hisbollah-Hochburg Hermel in der Bekaa-Ebene ein kaltes Bier servieren lässt. Von der Einreise am Flughafen üer Essen und trinken bis hin zur Beteiligung an Regierungsprojekten geht in weiten Teilen des Libanon praktisch nichts ohne die zumindest indirekte Beteiligung der Regierungspartei Hisbollah und ihrer Unterstützer.

Dass die EU nicht die Partei Hisbollah, sondern den „bewaffneten Arm von Hisbollah“ als Terrororganisation bezeichnet hat, hängt genau damit zusammen. Wenn EU-Staaten im Libanon politisch und wirtschaftlich aktiv sein möchten, zukünftig etwa durch die Erschließung libanesischer Gasvorkommen, dann kommen sie um eine Kooperation mit der Hisbollah als populärer und wichtigster Regierungspartei nicht drum herum. Hätte die EU die Hisbollah insgesamt zur Terrororganisation erklärt, dann dürfte sie nicht mal mehr mit einem von Hisbollah gstellten Energieminister über Energieprojekte verhandeln. Praktisch sämtliche Ausschreibungen von Projekten der libanesischen Regierung wären damit von vorherein für EU-Unternehmen verloren. Iranische, russische und chinesische Unternehmen könnten dann einereits den libanesischen Markt frei von EU-Konkurrenz ungestört unter sich aufteilen und anderersits damit gleichzeitig den ganzen Libanon politisch enger an die Achse Russland-China-Iran binden. Politisch wäre die aus politischen Gründen erfolgte Listung der Hisbollah als Terrororganisation damit in klassisches Eigentor, und genau deshalb hat die EU nicht Hisbollah, sondern nur eine fiktive Organisation „bewaffneter Arm von Hisbollah“ als Terrororganisation bezeichnet. Die EU erhofft sich von dem Kunstgriff, Hisbollah einerseits willkürlich als Terroristen beleidigen und mit beliebigen Sanktionen überziehen zu können, und andererseits gleichzeitig gute Geschäfte mit Hisbollah zu machen, etwa wenn es um die Ausbeutung von Gasvorkommen vor der libanesischen Küste geht.

Dieses zynische Kalkül der Europäischen Terror-Union zeigt sicherlich ein weiteres Mal eine Anmaßung und Arroganz wie im Kolnialzeitalter, aber das heißt nicht, dass es auch aufgehen muss. Sollte Hisbollah beispielsweise im Parlament ein Gesetz durchsetzen, das es dem libanesischen Staat aus Sicherheitsgründen verbietet, öffentliche Projekte an Unternehmen aus Staaten zu vergeben, die dem Libanon gegenüber so feindlich eingestellt sind, dass sie libanesische Regierungsparteien oder Teile davon offiziell als Terrororganisation beleidigen, dann wäre der Ball im Tor, und die libanesisch-iranischen Beziehungen könnten zu neuen Blüten wachsen.

PS: Auf die öffentliche Meinung im Libanon in Bezug auf Hisbollah wird die frei von Beweisen erfolgte EU-Einstufung der Hisbollah als Terrororganisation absehbar keinen negativen Einfluss haben. Nachdem beim Sondertribunal vor vier Jahren aufgeflogen ist, dass „israel-freundliche“ Spitzenjuristen aus EU-Staaten da systematisch mit gekauften Zeugen und gefälschtn Beweisen gearbeitet haben, um der libanesisch-syrischen Achse Terrorismus anzulasten, haben unbelegte Terrorismus-Anschuldigungen von Seiten der EU dort keinerlei Glaubwürdigkeit mehr.

4 Gedanken zu “Europäische Terror-Union listet „militärischen Flügel von Hisbollah“ als Terrororganisation

  1. Zu dem bulgarischen Staatsanwalt (bzw. zu seiner Aussage und zu den Konsequenzen, die es für ihn später nach sich zog) hätte ich mir im Artikel einen Quellenlink gewünscht – normalerweise wird man hier im Parteibuch doch sehr verwöhnt was Quellen angeht und muss sich nicht (wie in vielen anderen alternativen Nachrichten-/Analyse-Blogs) zu jeder Darstellung erst noch selbst entsprechende Nachweise zusammensuchen😉 … zugegeben, ich bin manchmal ein fauler Sack.

    Ansonsten sind die letzten zwei Absätze des Artikels sehr aufschlussreich – fassssst hätte ich noch die Hoffnung gehabt, dass die fragwürdige Differenzierung zwischen „militärischem Arm“ und politischer Partei seitens der EU ein subtiler Ausdruck der eigentlichen Wertschätzung für den libanesischen Widerstand ist; eine Wertschätzung (vielleicht weniger tatsächlich PRO Hezbollah, aber zumindest KONTRA israelische Expansionspolitik), die leider ob des amerikanisch-israelischen Drucks nicht wirklich in Politik umgesetzt werden kann (aber immerhin wurden vor kurzem die EU-Finanzhilfen für Israel/israelische Projekte an die (international zumindest halbwegs anerkannten) Grenzen von ´67 gebunden – oder ist das auch nur ein wertloser, symbolischer Akt?).
    Aber deine Erklärung für besagte Unterscheidung zwischen mil. Arm und Partei erscheint dann doch – leider – einleuchtender.

    Wie auch immer – ya aba abdillah, nahnu ummat …

  2. Ha, ha, ha, ha, man musste solche Dummheiten, oder sollte man besser sagen Verzweifelungstaten von der EU erwarten. Nur outen die sich damit nur noch deutlicher.

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