Sturm des Nordens

Wie RT Arabic am heutigen Sonntag Morgen mitteilte, hat die syrische Armee am gestrigen Abend in der Provinz Aleppo eine groß angelegte Anti-Terror-Operation mit Codenamen „Sturm des Nordens“ gestartet.

RT zufolge konzentriert die Armee ihr Anti-Terror-Operation in der Provinz Aleppo gegenwärtig auf die nördlich der Stadt gelegenen Vororte Kafr Hamra und Hreytan sowie die westlich von Aleppo gelegene Ortschaft Attareb. Ein Ziel der Operation ist es demzufolge, die Umzingelung der regierungstreuen schiitisch geprägten Ortschaften Nubl und Zahra sowie die Blockade der kurdisch geprägten Ortschaften in der Gegend von Afrin durch Terroristen von Süden her zu brechen.

Mit dem Beginn der Groß-Operation in Aleppo war nach dem Sieg in Qusair gerechnet worden, unter anderem, weil die Armee in den letzten Tagen im Nordwesten von Aleppo die Truppen deutlich verstärkt hat. Unklar ist bislang, ob die syrische Armeeführung mit der Operation „Sturm des Nordens“ nicht nur das Brechen der Blockaden der von Terroristen umzingelten regierungstreuen Ortschaften im nördlichen Umland von Aleppo beabsichtigt, sondern auch gleich die ganze Stadt Aleppo oder gar die ganze Provinz Aleppo vom Terrorismus zu befreien.

Breaking News meldete, dass die Armee für den Sonntag Nachmittag ein Statement zu den Operationen in Aleppo angekündigt hat.

Dieser Artikel wird aktualisiert, sobald weitere Informationen vorliegen.

Nachträge:

Press TV meldet zur Operation „Sturm des Nordens“ soeben, die Armee bereite sich darauf vor, die von Terroristen beherrschten Ortschaften Hayyan, Khirbet Andan, Tell Rifaat und Azaz anzugreifen.

Al Manar teilt unter Berufung auf eine Militärquelle mit, die Operation „Sturm des Nordens“ ziele darauf ab, die Kontrolle über Aleppo und das Umland wiederzuerlangen. Die Armee habe bereits Fortschritte gemacht in den Rgionen Kafr Hamra, Hreytan, Anadan, Hayyan, Sheikh Maqsood, Bustan Al-Basha, Bustan Al-Qasr und Al-Ameriya. Große Anzahlen an Terroristen seien in den Gegenden präsent, insbesondere in Kafr Hamra, Hreytan und Attareb.

Breaking News meldete unter Berufung auf eine Quelle, dass die Armee Operationen auf der Straße von Hreytan nach Anadan sowie auf der Straße von Mennegh nach Azaz durchgeführt hat. In Mennegh unterhalten die syrischen Streitkräfte einen Luftwaffenstützpunkt, den Terroristen in den vergangenen Monaten vergeblich zu erstürmen versucht haben. Hussein Murtada meldet, auf der Straße von Anadan nach Hreytan sei ein Munitionstransport von Terroristen zerstört worden.

Die wesentliche Stoßrichtung der Armee-Operation im Raum Aleppo scheint bisher ein sehr kleines Gebiet von Anhöhen nordwestlich von Aleppo, etwa um Tel Shuwehneh, zu sein. Hussein Murtada meldet, die Armee habe die Linie Mansoura, Kafr Hamra, Maarat Al Artiq unter Kontrolle gebracht. Außerdem habe die Armee zwischen den Ortschaften Mansoura und Kafr Dael eine große Anzahl ausländischer Terroristen eliminiert, meldet Hussein Murtada. Das Gebiet ist berüchtigt für die Anwesenheit der von Tschetschenen geführten Ausländer-Brigade, die auch als Entführer der christlichen Bischöfe gehandelt wird. Ein Abgleich mit einer Karte des Gebietes aus Terroristenunterstützerkreisen von gestern zeigt den bisherigen mutmaßlichen Fortschritt der Armee. So wie es aussieht, geht es der Armee gegenwärtig darum, genau wie bei der Operation zur Befreiung von Qusair vor raumgreifenden Oprationen zunächst erst einmal relevante Anhöhen zu besetzen.

Breaking News hat einen Artikel gestützt auf Armeeinformationen über die jüngsten Anti-Terror-Operationen in und um Aleppo veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass die Armee Positionen und Bewegungen von Terroristen im gesamten westlichen Raum von Aleppo attackiert, sowohl innerhalb der Stadt als auch im Umland, vom Süden bis zum Norden. Eine konkrete Stoßrichtung der Anti-Terror-Operation der Armee lässt sich daran allerdings nicht ablesen.

SANA hat bisher kein Statement der Armee zur Operation „Sturm des Nordens“ veröffentlicht. Allerdings ermöglicht es der heutige Operationsbericht von SANA Rückschlüsse auf die Stoßrichtung der Armee-Operation „Sturm des Nordens“ zu ziehen. Eliminiert wurden Terroristen im Raum Aleppo demzufolge außer in den hier breits aufgeführten Operationen insbesondere auch in Babis, in Qabtan Al-Jabal und auf der Straße von Babis nach Qabtan Al-Jabal. Das legt die Vermutung nahe, dass die Armee-Operation „Sturm des Nordens“ auf die Besetzung der Hügellandschaft um den Mount Simeon zielen könnte. Die Ortschaften innerhalb der Hügellandschaft um den Mount Simeon sind klein und spärlich, sodass eine Besetzung des Geländes durch die Armee möglich sein sollte, ohne dass sie dabei in langwierige Häuserkämpfe verstrickt wird, wie es etwa in den nördlichen Aleppiner Vorstädten Kafr Hamra, Hreytan, Hayyan und Anadan der Fall ist, wo in Friedenszeiten insgesamt mehrere Hunderttausend Menschen leben. Durch die Hügellandschaft des Mount Simeon könnte die Armee sowohl Nubl und Zahraa als auch die Ortschaften der Kurden von Efrin, die sich nach einem kurzen Flirt kürzlich heftig mit den NATO-GCC-geführten Terroristen verkracht haben, versorgungstechnisch auf dem Landweg an den unter Regierungskontrolle stehenden westlichen Teil von Aleppo anbinden. Auch der Luftwaffenstützpunkt Mennegh könnte durch die Hügellandschaft des Mount Simeon quasi durch die Hintertür wieder eine Landverbidung nach Aleppo bekommen. Für die syrische Regierung würde das bedeuten, dass man zukünftig wieder mit dem Auto von Damaskus bis nach Efrin an die türkische Grenze fahren kann, zwar nicht immer auf Hauptstraßen und Autobahnen, aber man kann fahren, ohne dabei Terroristengebiet passieren zu müssen. Für die Terroristen würde eine Besetzung der Hügellandschaft des Mount Simeon durch die Armee im Gegenzug bedeuten, dass die von Terroristen beherrschten Gebiete in der Provinz Idlib nur noch auf dem Umweg über die Türkei an die von Terroristen beherrschten Gebiete in der Provinz Aleppo und im Osten Syriens angebunden wären. Für die Terroristen und ihre Unterstützer wäre das durchaus ein Problem, denn die Unterstützung von Terroristen durch die Türkei kostet das Erdogan-Regime einen immer höheren politischen Preis, wie die seit über einer Woche andauernden Volksproteste in der Türkei zeigen.

Die Terroristen in Idlib könnten sich aber noch einem viel größeren Problem gegenübersehen. Hat die Armee die Landverbindung Aleppo-Efrin über Mount Simeon hergestellt, eröffnet sich für die Armee auch die Möglichkeit, mit verglichweise geringem Aufwand die Landverbindung Aleppo-Idlib wiederherzustellen, etwa über Daret Azza. Wenn die Armee dann noch gleichzeitig die Verbindung Lattakia-Idlib festigt, über die die von der Regierung gehaltene Stadt Idlib gegenwärtig versorgt wird, dann hätte die Armee damit nicht nur einen Versorgungsweg Lattakia-Aleppo geöffnet, sondern gleichzeitig alle Terroristen südlich der Linie Lattakia-Aleppo eingekesselt und vom Waffennachschub aus der Türkei abgeschnitten. Damit könnten, da mit dem Sieg in Qusair der Weg aus dem Libanon auch dicht ist, alle in den Provinzen Idlib, Hama und Homs präsenten Terroristen von praktisch sämtlichem Waffennachschub abgeschnitten werden. El Miurid vertritt bei Anna News beispielsweise die These, dass die Befreiung der Provinz Idlib gegenwärtig eine durchaus logische Option für die Armee wäre und es trotz der gegenwärtigen Verlautbarungen noch nicht ausgemacht ist, ob die Armee zuerst Aleppo oder zuerst die Provinz Idlib befreien wird.

Ria Novosti meldet:

Syrische Armee beginnt Großoffensive zur Befreiung von Aleppo

Nach der endgültigen Eroberung der strategisch wichtigen Region al-Kusair steht die syrische Regierungsarmee offenbar kurz davor, die Wirtschaftsmetropole Aleppo, die seit langem von Rebellen kontrolliert wird, wieder unter ihre Kontrolle zu bringen.

Im Norden des Landes hat die Armee die Operation „Nördlicher Sturm“ begonnen, um die Provinz Aleppo zu befreien, wie die syrische Nachrichtenagentur „Syria al-An“ meldet.

Am Sonntagvormittag rückten die Truppen in den Vororten Hayan und Atarib mit Panzern vor und griffen auch in Hareytan und Kafar Hamra die Stellungen der „Freien Syrischen Armee“ an. In Anadan kämpft die Armee um zwei wichtige Autostraßen, um die Rebellen von der Versorgung abzuschneiden.

Auch in Aleppo konnte die Armee nach Angaben des libanesischen Fernsehsenders „Al-Manar“ mehrere Stadtviertel von den Rebellen befreien. Erbitterte Gefechte dauern an. …

Das sind ein paar Details mehr, aber das klingt nun doch etwas sehr weit vorgreifend. Bis Aleppo von Terroristen befreit ist, wird es sicher noch eine Weile dauern. Im Osten von Aleppo hat die Armee die dazu notwendigen Operationen bisher nicht einmal begonnen.

Al Manar meldet, dass syrische Armeeeinheiten nach Mansoura, Babis und Kafr Dael vorgerückt sind.

Breaking News meldet, die syrische Armee habe die vollständige Kontrolle über die Anhöhe Tel Shuwehneh erlangt.

Twitterer @wajday behauptet, das Internet in Aleppo sei abgestellt worden, um damit die für den Montag geplanten Operationen zu unterstützen.

Die terroristen-nahe „Beobachtungstelle“ in England SOHR räumt ein, dass Terroristen den 15-jährigen Jungen Muhammad Qatta, der im von Terroristen beherrschten Aleppiner Stadtteil Al-Shaar an der Straße Kaffee verkaufte, wegen Gotteslästerung ausgepeitscht und anschießend erschossen haben. Das Verbrechen des Jungen soll darin bestanden haben, auf die Bitte der Terroristen, ihnen Kaffee auf Kredit zu geben, geantwortet zu haben, er würde nicht mal Kaffee auf Kredit ausgeben, wenn der Prophet Mohammed leibhaftig auf der Erde erschiene.

Nachträge am Montag:

Das Internet in Aleppo funktioniert wieder. Die Armee nutzt die Eroberung der Anhöhe Tel Shuwehneh dazu, um die terroristische Versorgungslinie Babis – Anadan zu stören. Breaking News meldet, auf der Linie Babis – Anadan habe die Armee am Montag bislang sieben Fahrzeuge von Terroristen zerstört und 38 Terroristen eliminiert. SANA meldet außerdem, dass die Armee in Farmen in der Umgebung von Khan Al-Assal eine große Anzahl von Terroristen eliminiert habe und Terroristen bei Auseinandersetzungen mit der Armee in Sheikh Maqsoud, Bustan al-Qasr und al-Ameriya schwere Verluste erlitten haben. Angriffe von Terroristen auf die Mennegh Airbase und das Gefängnis von Aleppo habe die Armee abgewehrt, meldet SANA des Weiteren.

Die Eltern von Muhammad Qatta schildern die Ermordung ihrs Sohnes.

Hintergrundinformationen vom Süden Aleppos:

Al-Alam hat gestern den zweiten Teil der Dokumentation „Schlacht um Aleppo“ ausgestrahlt. Syria News hat die Videos in englischer Sprache. Darin wird geschildert, wie die syrische Armee die südliche Stadtautobahn vom Flughafen an Sheikh Saed vorbei bis in die Regierungshochburgen im Westen von Aleppo gesichert hat. Syria News hat eine hilfreiche Karte dazu gemacht. Von der südlichen Stadtautobahn aus hat die Armee Anfang März eine Route durch die Wüste in den Süden nach Salamiah in der Provinz Hama freigekämpft, was noch immer die einzige von der Regierungsseite nutzbare Landverbindung von Damaskus nach Aleppo ist.

Nachträge vom Dienstag:

Hussein Murtada berichtet weiter von der Anhöhe Tel Shuwehneh nordwestlich von Aleppo, die nach wie vor den Kern der Operation „Sturm des Nordens“ bildet. Am heutigen Dienstag hat die Armee dort Hussein Murtada zufolge ein großes Waffenlager von Terroristen zerstört und auf der Achse Anadan – Maarat Al Artiq einige Terroristen eleminiert. Außerdem hat Hussein Murtada ein Bild veröffentlicht, das zeigt, wie die Armee von der Anhöhe Tel Shuwehneh aus nun die tiefer gelegenen Gebiete und Versorgungslinien von Terroristen westlich und nördlich davon überblickt und mit Artillerie unter Feuer nehmen kann. Genau darum ging es der Armee bei der Erstürmung der Anhöhe. Unter dem Schutz der Artilerie kann die Armee nun demnächst weiter vorrücken und den Terroristen die Ost-West-Nachschublinie nördlich von Aleppo vollständig abschneiden.

Breaking News meldet aus der Provinz Aleppo unter Berufung auf eine Quelle, die syrische Armee habe in Maarat Al-Artiq 200 Terroristen eleminiert. Außerdem meldet Breaking News unter Berufung auf eine Militärquelle, dass in al-Maasara westlich des Luftwaffenstützpunkts Mennegh 118 Terroristen getötet worden seien. Der terroristen-nahe Snackshop aus England SOHR meldet unterdessen aus dem „Dorf Maarsaka im Raum Efrin“ tödliche Gefechte zwischen Terroristen und kurdischen Selbstverteidigungskräften. Die Nachricht belegt, dass die erfreuliche Meldung von voriger Woche zutreffend war, dass die kurdischen Selbstverteidigungskräfte von Efrin nun Seite an Seite mit der Armee gegen die Terroristen kämpfen.

Von Hussein Murtada gibt es nun ein mehrminütiges Video, dass ihn „in der Nähe von Al-Layramoon“, etwa in der Mitte von Al-Layramoon, Kafr Hamra und der Anhöhe Tel Shuwehneh, zeigt:

Was das Video auf dem freien Feld belegt, ist, dass die Anhöhe und das Umfeld geklärt sind. SANA meldete, dass Terroristen heute Gegenangriffe auf die neu errichteten Checkpoints der Armee bei Tel Shuwehneh versucht haben, die die Armee abgewehrt hat. Später meldete Hussein Murtada noch, dass die Armee den Angreifern in Maarat Al-Artiq nachgesetzt hat.

Nachträge vom Mittwoch:

Press TV hat einen englischsprachigen Videobericht von Alaa Ebrahim aus der Gegend.

Aus dem heutigen SANA-Bericht zum Kampfgeschehen nordwestlich von Aleppo geht hervor, dass Terroristen von Maarat Al Artiq aus vergeblich versucht haben, die Armee bei Tel Shuwehneh anzugreifen. Die Armee hat demgegenüber Stellungen von Terroristen in der Umgebung von Kafr Dael angegriffen, womit sie offensichtich die Befreiung von Kafr Dael vorbereitet. Des Weiteren hat die Armee Terroristen auf der Straße von Yaqed al-Adas nach Anadan eleminiert. Diese Nachricht lässt darauf schließen, dass die Armee die Terroristen durch die Eroberung von der Gegend der Anhöhe von Tel Shuwehneh dazu gezwungen hat, ihre West-Ost-Verbindung von Idlib nach Aleppo weiter nach Norden durch die Berge vo Mount Simeon zu verlegen, doch die Armee nun auch diese nördliche Ausweichroute der West-Ost-Verbindung der Terroristen attackiert. Weiterhin geht aus dem SANA-Bericht hervor, dass die Armee Terroristen in unterschiedlichen Stadtteilen der Stadt Aleppo attackiert. Durch die Attacken in Aleppo macht es die Armee den Terroristen einerseits schwer, Einheiten aus Aleppo für die Kämpfe nordwestlich von Aleppo herauszuziehen und andererseits provoziert die Armee so Nachschublieferungen für die Terroristen in Aleppo, die sie unter anderem von ihrer nun Position in Tel Shuwehneh aus attackieren kann.

Nachträge vom Donnerstag:

PressTV-Korrespondent Alaa Ebrahim meldet aus Aleppo, dass die Armee am Donnerstag Morgen den Schwerpunkt ihrer Nordsturm-Operation überraschend auf den Südosten von Aleppo in die Nähe des Flughafens verlagert hat. Es gibt dort heftige Gefechte. Hossein Murtada meldet, dass die Angriffe der Armee auf die Befreiung von Duwerineh abzielen und die Armee dort heute bereits Fortschritte gemacht hat. Für die Terroristen dürfte es damit immer schwerer schwer werden, Nachschubwege nach Aleppo offenzuhalten. Gegenwärtig dürften sie nur noch im Nordosten einen Zugang nach Aleppo haben. In Naqqarin hat die Armee einen Waffentranport der Terroristen vernichtet, meldet Alaa Ebrahim weiter.

Hussein Murtada meldet, dass in der Nähe der unter Regierungskontrolle stehenden Enklave Nubl nördlich von Aleppo ein Nachschubkonvoi der Terroristen mit Waffen und Munition getroffen worden sei.

Bei den Terroristen ist die Stimmung schlecht. Das zionistische Hetzblättchen „Wall Street Journal“ meldete, Terroristenführer Salim Idriss habe seinen Hintermännern in den USA und Europa mitgeteilt, dass die Terroristen ohne massenhaft zusätzliche Waffen nicht in der Lage seien, ihre Schreckensherrschaft über Aleppo aufrecht zu erhalten. Der von Zionisten beherrschte europäische Terrorstaat Frankreich beabsichtigt eigenen Angaben zufolge, die Terroristen ab August mit zusätzlichen Waffenlieferungen bei ihren Untaten in Aleppo zu unterstützen. Israel-Lobbyist Jeffrey White von AIPAC/WINEP äußerte allerdings bereits vor einigen Tagen die Einschätzung, dass Waffenlieferungen nicht reichen würden, um den Terroristen in Syrien zum Sieg zu verhelfen.

Alaa Ebrahim berichtet für Press TV auf englisch aus der Nähe von Duwerineh:

Nachträge vom Freitag:

Hussein Murtada meldet, dass die syrische Armee in heftigen Auseinandersetzungen mit Terroristen Fortschritte im Bezirk Sakhour im Osten von Aleppo macht. Die Propaganda der Terroristen bestätigt die Auseinandersetzungen in Sakhour und nennt sie die schwersten Auseinandersetzungen in Aleppo seit Monaten, bestreitet jedoch, das die Armee Fortschritte gemacht habe.

Nachtrag vom Mittwoch, 19.06.2013:

Wie Al Manar berichtet, sichert die syrische Armee im Raahmen der Operation „Sturm ds Nordens“ ihren Nachschubweg nach Aleppo mit einer Anti-Terror-Operation in der Gegend von Khanasser ab, wo Terroristen sich östlich der Ortschaft in Bergen versteckt hatten.

Nachträge vom Freitag, 21.06.2013:

Al Alam berichtet, dass die syrische Armee im Rahmen der Operation „Sturm des Nordens“ 60 Terroristen in den Aleppiner Stadtteilen Sakhour und Suleiman al-Halabi eleminiert hat. Al Manar berichtet, Al-Mayadeen TV habe berichtet, dass es der syrischen Armee im Rahmen der Operation „Sturm des Nordens“ nun gelungen ist, die über ein Jahr andauernde Blockade der Nahe Azaz gelegenen Militärbasis Mennegh zu brechen.

15 Gedanken zu “Sturm des Nordens

  1. Viel Glück! Hoffen Wir, dass die syrische Armee für klare Verhältnisse sorgen kann, beovor der Ami freidreht und Cain´s Visionen umzusetzen versucht!

  2. Syrien ist generell zu einem Kessel und Fleischwolf für die Invasoren geworden. Da wo die Banden von Extremisten in Grenzgebiete ausweichen oder Grenzen überschreiten wollen,werden sie ebenfalls bekämpft. Faktisch läuft an der Irak-Syrischen Grenze eine Offensive der Irakischen Armee
    gegen Al Kaida und Konsorten. Situation Libanongrenze ist auch klar. Israel reagiert auf Grenzüberschreitungen wohl auch nicht gastfreundlich.
    Türkischer Grenzschutz liefert sich Feuergefechte mit zurückströmenden Söldnergruppen welche in die Türkei ausweichen wollen. Geld und Waffenströme versiegen wohl. Die Saudis sind wiederum auch nicht daran interressiert die Gastarbeiter nach Hause zu lassen. Zufälligerweise gehen die koordinierten Stoßrichtungen der Syrischen Armee meines Erachtens in Richtung türkische Grenze. Die syrische Militärführung verfolgt sehr wohl eine Strategie der gesamten Säuberung Syriens wobei jetzt systemisch vorgegangen wird. Aufgrund der Niederlagen und verfehlten Ziele entsteht ein Vakuum bei der fanatischen Fraktion, welche sich ein neues Ventil und Angriffsziel sucht und in seinen gestrigen Gönnern und Gebern den neuen Feind ins Visier nimmt. Speziell in der EU wird vermehrt Besorgnis laut ,das die Söldner zurückkehren könnten und zu Hause weiter Randale machen.. Die Russen sind bereits auf die Rückkehr von Extremisten eingestellt ,da wird dann nicht lange gefackelt oder gekleckert :Israel, MCCain,die Nato,der BND, die Bekundungen und Eingeständnisse eines Sieges der SAA häufen sich.

  3. Gibt es Neuigkeiten vom Flughafen bei Aleppo? Mehrere „Nachrichtenseiten“ berichten von der Erstürmung durch Rebellen.

    1. „Gibt es Neuigkeiten vom Flughafen bei Aleppo?“

      Der Luftwaffenstützpunkt Mennegh wurde auch gestern wieder vergeblich von Terroristen angegriffen.

      „Mehrere “Nachrichtenseiten” berichten von der Erstürmung durch Rebellen.“

      Hahaha. Wenn das wahr wäre, wäre das auf der Frontseite von BBC, Al Jazeera und Co. BBC, Al Jazeera und Co suchen nämlich gerade dringendst nach irgendwelchen Erfolgen ihrer Terroristen, doch können sie nirgendwo welche finden.

  4. Wenn sie schon dorthin gezogen sind um ins Paradies zu gehen, dann sollen sie das auch, weil dann düngen sie mit ihren Kadavern die Syrischen Getreidefelder!

  5. Die Militäroperation “Nordsturm” wird zur Zeit mit starken Artilleriebeschuss nördlich von Aleppo geführt. 250 T-72 Kampfpanzer und Hunderte von T-62 Panzern sollen in Stellung gegangen sein. Die 4. Division ist im Kampfeinsatz, also die am Besten ausgebildeten Soldaten der SAA. Neben 18 000 direkt kämpfenden Soldaten sind etwa weitere 37 000 Mann in Reserve um Aleppo positioniert.

  6. Ich tippe schwer darauf, dass die SAA nun den Nachschub aus der Türkei via Efrin (und andere) unterbinden wird. Dazu wird sie eine Offensive im Raum Idlib und Aleppo starten und so den Flux von Material und Terroristen aus der Türkei nach Aleppo unterbinden.

    Ist einmal dieser Flux unterbunden, wird es schwierig für die Terroristen in Aleppo werden. Dann wird es ihnen wie in Qusair ergehen. Wenn die FSA schlau genug ist, ziehen sie sich zurück. Wenn nicht, geht es ihnen an den Kragen.

    Der Zeitpunkt für die Offensive tippe ich, wird in einer Woche oder zwei Wochen richtig losgehen. Die Verlegung von Material und Truppen braucht realtiv lange bei schwerem Gerät. Die jetzigen Aktivitäten sind meiner Meinung nach Vorbereitungen und strategisches Aufmarschieren.

  7. Offen wir, dass die syrischen Bürger nicht noch einmal zulassen von diesen Todesschwadronen überfallen zu werden und Bürgerwehren aufzustellen, die diese Orte hinreichend verteidigen können.

  8. Sieht so aus als müssten wir uns bald von einem unserer Lieblingsrebellenpropagandakanäle verabschieden (Time to say godbye):

  9. Hallo Blog Leser,

    ich schreibe zum ersten Mal auf eurem Blog.
    Wie kann man diesen Wahnsinn gegen die Syrische Bevölkerung stoppen?

    Was erlauben sich diese niederen Geister aus dem Westen –
    wie kann man Unschuldiges leben auslöschen.
    Wie kann man die Kriegsteilnehmer zu Rechenschaft ziehen?

    Hager-Landkriegs Ordnung steht nur auf dem Papier und daran hält sich keiner der Kriegsteilnehmer. Alle Kriegsteilnehmer (USreal,Fr,Dt,Tr,GB) lassen die Drecksarbeit irgendwelchen verrückten erledigen, die kein Kriegsrecht kennen und unschuldige Zivilisten das Leben nehmen (wegen Hirn Gespinsten). Diese Terroristen bestehen aus verrückten und Geisteskranken und die Elite aus dem Westen gehört mit dazu.

    Obsequium ameicus, veritas odium parit! Amen.

    Gruß, Archangel

  10. Da gibt es einen,den man nicht kennen muß, ich meine nicht irgendeinen EU Kommisar. Heutzutage schickt man Tatort kommisare in die PRschlacht. Immerhin geht es darum die Herzen der GEZ zahler zu gewinnen. Na gut ich komme zur sache, da haben wir ihn also den neuen deutschen Promidiplomaten Jan Josef Liefers (alte Dädärääschulä), DDreee,capice?
    kepürdigger Dresdner, ehemalisches Bürger von das Honneckerregime , unn nu? Der Mann war 48 endlose Stunden in Syrien.Unter lebensgefährlichen Bedingungen und Einsatz von Leib und lebendiges Beispiel, hat er sich vor Ort dahin getraut wo sich kein Al Nusra Terrorist hintrauen würde. Oder glaubte der Josef, der Jan gar in Syrien gewesen zu sein ? Die sprechen doch alle da unten anders ,wars vielleicht Dubai oder Kuwait wo er aus dem Fluchzeuch zu Kreuze kreuchte? Na seis drum . Fazit, so Janus Joschuar , Islamisten habbich nich jesehen abba jede Menge normale Leute die gegen den pösen Diktator kämpfen, Lehrer ,Ärzte und und . 48 Stunden, ein mittelmässiger unter der syrischen Mittelklasse. Gar wie im Frieden wars da in der verkehrsberuhigten Zone in Aleppo, ab und zu ging wohl mal ne Bombe hoch in weiter Ferne. Ich hab sogar ein Müllauto gesehn , dass unbehelligt gearbeitet hat. Obwohl in der Ferne hats Bumm Bumm gemacht.Assads Flugzeuge natürlich die wie blöde auf der Jagd nach Zivilsisten wie Heuschrecken am Himmel schwirren. Nix gesehn aber man hört ja so allerlei. Wer da für Ruhe sorgte und seinen sicheren Aufenthalt ? Doch nicht das pöse Regime ,aber wenn dann wärs doch selbstredend.
    Und jetzt wieder zu Hause gehts hurtig zum Aussenminister und ins Kanzleramt, Natohauptquartier eventuell und weisste nich wo alles hin, Joschi wird ihnen die Leviten lesen und sein Konzept unterbreiten. Der Mann hat Termine,Termine. Seine Pläne von einer Flugverbotszone und wie man da militärisch und polizelich vorgehen muss , wie zu Hause im Tatort eben. .
    Der Josef hat auch festgestellt das wenn ma da militärisch kurz draufhaut ,aber nur so bissel chirugisch ,das dann kein Flächenbrand wird, also nur soviel reinfetzen und ballern wie ein oder 2 Tatorte lang sind. Josef meint dann wärs in trockenen Tüchern und wie gesagt das sind alles ganz normale Leute die da gegen machen und so, das mit den Islamisten gibts garnicht,weil ,die hat der Josef da ja auch nicht gesehn. Völkerrechtlich müssen wir uns an Josefs Seite auf jeden Fall keine Sorgen machen.Jetzt wird doch noch alles gut für die Leute die der Josef in Syrien getroffen hat.

  11. „Ganz normale Menschen“

    Aufgrund der Eindrücke sei er sich sicher: Der Westen muss schnellstens eingreifen – humanitär, aber auch militärisch. „Ich habe mit vielen, vielen Menschen gesprochen, mit Kämpfern, Ärzten und Flüchtlingen“, erzählt der 48-jährige Familienvater. Dabei habe sich das Bild zerschlagen, es kämpften Islamisten gegeneinander und gegen den Staat. „Das sind ganz normale Menschen, sie sind gebildet, teilen westliche Werte und fingen an, friedlich gegen das korruptes Regime zu protestieren. Die ersten Demonstrationen haben an die von 1989 in der DDR erinnert“, sagt der gebürtige Dresdner. Erst durch den „Staatsterror“ des Machthabers Baschar al-Assad sei die Lage eskaliert. „
    Hätte der Herr Tatortkommisar die 48 Stunden mit der Sichtung von you tube Videos verbracht ?. Humanitäre Ziele
    und die Motivation zu helfen möchte ich ihm nicht in Abrede stellen. Die Zweckentfremdung seiner 13 Millionen Einschaltqoute schon. Der Aussenminister Westerwelle zeigte Rückgrat in einem Interview : In Syrien handele es sich weniger um einen Bürgerkrieg als eher um einen Stellvertreterkrieg. Ein Quantensprung meineserachtens in der Meinungsbildung.
    Dazu:
    Cinema For Peace will nun erreichen, dass Liefers Außenminister Guido Westerwelle oder den Außenpolitik-Experten im Kanzleramt von seinen Erlebnissen und Gespräche in Syrien spricht. Er gehört zu den bekanntesten deutschen Schauspielern, als „Tatort“-Ermittler erreichte er jüngst die Rekordquote von 13 Millionen Zuschauern. Es kann gut sein, dass die Bundesregierung das Gesprächangebot nicht ausschlagen mag. Zumindest dürften aber viele Liefers-Fans, die sich sonst nicht so für Außenpolitik interessieren, nach Syrien blicken.
    Vor allem militärische Interventionen mental durchwinken
    nachdem sie medial sturmreif geschossen wurden.

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