Europäisch-chinesisches Fingerhakeln

In der EU scheint einigen Verantwortlichen noch nicht klar zu sein, dass die 500-jährige Dominanz der abendländischen Unkultur am Ende ist. Vor ein paar Tagen belegte die EU chinesische Solarmodule mit Strafzöllen und drohte dabei gleichzeitig mehr an. Unlautere Subventionierung durch billiges Geld wirft die EU, deren Zinssätze nahe Null liegen, China vor.

Chinas Antwort ist deutlich: wenn die EU einen Handelsstreit will, wird sie ihn bekommen.

Zunächst einmal hat China erklärt, China werde Beschwerden über unzulässige Subventionen von Weinprodukten aus der EU verfolgen. Es ist kein Geheimnis, dass die EU Wein subventioniert. Die Folge: wenn Frankreich und andere finanziell angeschlagene EU-Länder auf Stafzölle gegen chineische Solarmodule bestehen, wird die Bevölkerung Chinas vom französischen Suff-Problem weitgehend verschont bleiben, Frankreich verliert einen wesentlichen Absatzmarkt für seine gesundheitsschädlichen Getränke und die Europäer müssen sich zukünftig selbst damit in zunehmendem Maße vergiften.

Doch hinter der Solar-Lobby, die die Strafzölle gegen China vorangetrieben hat, stehen insbesondere auch deutsche Firmen. Als passende Antwort darauf überlegt China, Luxusautomobile mit Strafzöllen zu belegen. Solange in Deutschland Mercedes-Karossen sozialkonform von Hartz-IV-Aufstockern zusammengebastelt werden, ist das zu begründen, juristisch sicher kein Problem.

Und ganz nebenbei gibt es aus China nun auch noch Hinweise, dass China auch überlegt, chemische Produkte aus der EU auf Subventionen zu überprüfen.

Dumm gelaufen für das Empire. So wie Qusair wohl das Ende des US-zionistischen Expansionsdranges markiert, markieren die EU-Sanktionen gegen chinesische Solarmodule wohl das Ende des Zeitalters des europäischen Kolonialismus.

3 Gedanken zu “Europäisch-chinesisches Fingerhakeln

  1. Dann muss Frankreich wohl bald unter den Rettungsschirm. Erst die Automobilbranche die den iranischen Markt verloren hat und jetzt kein Wein nach China mehr wo der Weinkonsum dort ordentlich steigt. In einer Dokumentation hab ich gerade erst gesehen wie Chinesen sich in ehemaligen Sowjetrepubliken nach Wein umsahen. Würde ja passen.

  2. Diese überheblichen und ungebildeten EU-Strategen, bemerken garnicht, dass sie sich den Ast selber absägen, auf dem sie bisher bequem sitzen, denn China bezieht das von ihnen weiterverarbeitete Silizium aus Deutschland und so wird auch dieser Wirtschaftszweig durch diese Eudioten zerstört.

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