Syrische Armee macht deutliche Fortschritte südwestlich von Homs

Die syrische Armee hat in den letzten Tagen bemerkenswerte Fortschritte dabei gemacht, die Gegend um die Stadt Qusair südwestlich von Homs vom Terrorismus zu befreien. Der nur etwa zehn mal zwanzig Kilometer große Landstreifen zwischen Qusair, der libanesischen Grenze, dem Qattinah-See und dem Ort Abil stellte bislang für die in Homs operierenden Terrorbanden eine wesentliche Drehscheibe für den Schmuggel von Jihadisten und Waffen nach Syrien dar. Das ist nun vorbei.

Nachdem die syrische Armee vor rund einer Woche zunächst den von schwer bewaffneten Terroristen besetzten Ort Abil gesichert und außerdem die taktisch wichtige Übersicht über das Gelände verschaffende Höhe von Tel Nabi Mando eingenommen hatte, hat die Armee nun auch sämtliche Dörfer an der Grenze unter Kontrolle gebracht und die Terroristenhochburg Qusair umzingelt. Zahlreiche Mitglieder der Terrorbanden wurden dabei elimiiert.

Hussein Murtada berichtet für Al-Alam aus dem Umand von Qusair – englische Übersetzung von Arabi Souri

Versuche der Terroristen, die Armee durch False-Flag-Massaker und wahllosen Beschuss von schiitisch geprägten Ortschaften im grenznahen Libanon mit Raketen dazu zu zwingen, von der Sicherung des für den Krieg gegen Syrien strategisch wichtigen Nachschubkorridors um Qusair abzusehen, führten nicht zum gewünschten Ergebnis. Sie haben im Gegenteil die libaneische Widerstandsbewegung Hisbollah dazu gebracht, libanesiche Zivilisten aus dem Grenzgebiet zu evakuieren und nicht vom Terrorismus befallene Ortschaften der Grenzregion von der libanesischen Seite her vor Angriffen von Terroristen zu sichern. Auf der Seite der Terrorbanden herrscht nun Panik.

Die Terroristen befürchten, dass, wenn sie ihre Drehscheibe Qusair verlieren, sie die ganze Provinz Homs verlieren werden. Ohne den Nachschubkorridor durch Qusair sind ihre Positionen in der Provinz Homs nicht zu halten. Kürzlich gab es von Seiten der Terroristen eine öffentliche Anweisung an ihre Anhänger, ihre Positionen und Bewegungen in der Gegend von Qusair geheimzuhalten. Dabei ist es ohnehin kein Geheimnis, wo die Terroristen sich versteckt halten. Dadurch, dass die Armee ihre Operation von zwei Seiten gleichzeitig geführt hat, wurden die Terroristen in Qusair und der nahen Umgebung der Stadt zusammengetrieben. Sowohl die Flucht in den Libanon als auch die Nachschublinie aus dem Libanon sind ihnen versperrt.

Verlieren die Terrorbanden ihre Präsenz in der Provinz Homs, so bleibt ihnen in Syrien nur eine Präsenz in Grenzgebieten des Nordens und des Südens, ohne dass zwischen den Gebieten eine Verbindung besteht. Dies gilt umso mehr, als dass die Armee vor einer Woche auch die von der Türkei durch die Provinz Idlib aus geführte Großoffensive der Terroristen gen Hama abgewehrt hat und zur Gegenoffensive übergegangen ist. Gelingt es der Armee, die Provinz Homs komplett vom Terror zu befreien, so kann sie dann, die Grenzgebiete von den Terroristen befreien, eines nach dem anderen, und dabei ohne Probleme vom Zentrum und der Küste Syriens aus in alle Richtungen Truppen und Nachschub verlegen, um für die Befreiungsoperationen jeweils eine zahlenmäßige und materielle Überlegenheit herzustellen.

Der Pfad der syrischen Armee zum Sieg ist sehr klar zu sehen, und damit auch die Niederlage der von Israel, NATO- und GCC-Staaten unterstützten Terrorbanden, deren Aufgabe es ist, die syrisch-iranische Freundschaft zu zerstören. Hektische Aktivitäten sind im Kreis der Terroristenunterstützer ausgebrochen. Die drohende Niederlage vor Augen, haben zwei libanesische Wahhabitenführer die Deckung vorgeblicher Friedfertigkeit verlassen, und ihre Anhänger im Libanon öffentlich dazu aufgerufen, nach Qusair zu eilen, um den dort eingeschlossenen Kameraden Schützenhilfe zu geben. Die USA wollen kurzfristig 200 Soldaten nach Jordanien verlegen. Israel und Jordanien wollen sich zusammentun, um den Terroristen, wie von ihnen in Istanbul gewünscht, mit Drohnen helfen. Westliche Staaten wie die USA und Deutschland wollen den von Selim Idris angeführten Terrorbanden mehr Mittel zur Verfügung stellen. Die EU will den Terroristen außerdem dabei helfen, syrisches Öl zu Geld zu machen, um Waffenkäufe zu finanzieren.

Doch dass sie damit das Blatt wenden können, darf bezweifelt werden. Qusair werden die Terroristen kaum halten können. In der Stadt Homs ist die Armee dabei, die Innenstadt von letzten Resten der Terroristen zu befreien. Der durch die Provinz Idlib gen Süden führende Terrorfeldzug “Al-Bunyan al-Marsous” ist in Babuleen gescheitert. In den Bergen der Provinzen Lattakia und Idlib müssen die Terroristen Tag für Tag schwere Verluste hinnehmen, am Montag wurde dort beispielsweise ein aus 17 Fahrzeugen bestehender Nachschubkonvoi der Terroristen eliminiert. In Aleppo ist die Armee nach der Befreiung des südöstlichen Vorortes Aziza neben der täglichen Ausdünnung der Terrorkräfte in der ganzen Provinz gegenwärtig dabei, die Nachschublinien in die Stadt wieder vollständig herzustellen, um auch da den Terroristen mit größeren Operationen nachsetzen zu können. Die Tausende in Jordanien zur Erstürmung von Damaskus ausgebildeten Terroristen wurden unterwegs eingekreist und aufgerieben.

Passend zu den militärischen Misserfolgen der Terroristen in den vergangenen Wochen ist weitere Unordnung unter den von von Israel, NATO- und GCC-Staaten unterstützten syrischen Lakaien eingetreten. Der deutsche Außenminister Guido Westerwelle forderte von der „Opposition in Syrien“ sich klar von Terroristen und Extremisten zu distanzieren. Ayman Al-Zawahiri, Anführer der in Syrien beliebtesten, einflussreichsten und kampfstärksten „Oppositionsgruppe“ Jabhat Al-Nusra hat bisher nicht dazu Stellung bezogen, ob er gedenkt, sich von Terroristen und Extremisten fernzuhalten. Nach einem Treffen mit in Syrien weithin unbekannten CIA-Agenten syrischer Abstammung in Istanbul erklärte Guido Westerwelle trotzdem, die Opposition in Syrien habe die Bedingung erfüllt. Die syrische „Opposition“ setzte derweil ihren Kampf mit einer Autobombe in Mleha, einem Sprengstoff-Attentat in al-Shaghour und einem wahllosen Granat-Beschuss anderer Vororte von Damaskus fort. Außerdem versuchten Anti-Regierungskämpfer in der von der Terrorgruppe FSA beherrschten Ortschaft Kafr Dael nahe Aleppo am Montag, ihre Sympathiewerte bei saudischen Wahhabiten durch die Entführung von zwei orthodoxen Aleppiner Bischhöfen sowie dem Erschießen des mit ihnen reisenden Diakons zu verbessern. Sheikh Adnan Al-Arour, einer der in Saudi Arabien residierenden spirituellen Führer der in Syrien operierenden Terrorgruppe FSA, forderte angesichts der Erfolge der Armee über einen saudischen TV-Kanal sein Publikum im Libanon dazu auf, nach Qusair in Syrien zu gehen und dort Hisbollah „von hinten anzugreifen.“ Katars prominenter TV-Prediger Yusuf al-Qaradawi versucht unterdessen, Mitgliedern der von den USA im Unterschied zu anderen in Syrien aktiven Terroristen als Terrorgruppe geschmähten „Oppositionsgruppe“ Jabhat Al-Nusra Mut zuzusprechen, indem er ihre Erfolge lobt. Der Washington gegenüber loyale syrische Prediger Muaz Al-Khatib hat angesichts dieser Lage den Schleudersitz des Quislings für Syrien mal wieder jemand anders hingeworfen.

Wenn Israel und die NATO- und GCC-Staaten den Krieg gegen Syrien noch gewinnen wollen, müssten sie viel mehr tun, doch dazu sind sie angesichts ihrer permanenten „Finanzkrise“ zu knapp bei Kasse. Einerseits in China um Marktchancen und Kredite betteln, und andererseits Chinas Veto beim Krieg gegen Syrien zu ignorieren, geht ohnehin schlecht zusammen. Daran, endlich die Gewalt einzustellen und auf Wahlen zu setzen, denkt auf Seiten der Terroristen und ihrer Unterstützer allerdings trotzdem nach wie vor praktisch niemand. Schließlich könnte Bashar Al-Assad die im nächsten Jahr anstehenden demokratische Wahlen gewinnen. Das Risiko wollen die Terroristen und ihre Unterstützer aus Israel und den NATO- und GCC-Staaten keinesfalls eingehen.

PS: Dem zionistischen Regime und seinem Hasbara-Apparat fällt auf die Fortschritte der Armee und vor allem den NDF keine andere Reaktion mehr ein, als Bilder von Rasierschaum als Sarin auszugeben und auf dieser Grundlage dringend US-amerikanisches Militär zu fordern. Doch Obama hat keine Lust, noch einen Nahostkrieg für Israels Lügen zu führen.

PPS: Fast zwei Jahr lang hat das zionitische Regime zu verstecken versucht, dass es die maßgebliche Kraft hinter dem Terror- und Propagandakrieg gegen Syrien ist, doch nun verlässt es die Deckung, um zu versuchen, den sich abzeichnenden Sieg Syriens in letzter Minute zu verhindern: Israel versucht mit der Rasierschaum-Lüge Druck auf die USA aufzubauen, eine „Militäraktion“ gegen Syrien duchzuführen.

17 Gedanken zu “Syrische Armee macht deutliche Fortschritte südwestlich von Homs

  1. Na, das klingt ja fast euphorisch. Aber dass es finanzielle
    Knappheit des Westens ist, die z.Z,. die syrische Armee
    die Pberhand gewinnen lässt, wage ich zu bezweifeln.
    Die drucken Geld soviel sie brauchen, oder kürzen eben
    woanders. Ich denke, was sich nicht so leicht kaufen lässt
    sind geeignete Kämpfer für ihre Zwecke. Voll kampftaugliche
    Männer sind begrenzt ! Die ideologisch verblendeten,
    meist jungen Fanatiker gibts sicher reichlich, aber sie
    sterben auch zahlreich. Gäbe man ihnen mehr Waffen,
    mehr kugelsichere Westen etc. würde das wenig nützen,
    so erreicht man keine höhere Kampfkraft. Und mit Hightech-
    Waffen kämen sie vermutlich auch nicht besser zurecht-
    das ist etwas für Profis. Unterschätzt den Westen nicht.
    Wenns drauf ankommt organisiert der mit Milliarden $
    Privatarmeen, wirkliche Profis. Eine Verschärfung der
    Blockade wird Syrien auf Dauer nicht durchstehen, wie
    lange Russland noch unterstützend aktiv ist- wer weiss.
    Putin wird sicher nicht allzu viel riskieren wenn der Westen
    offen an allen Grenzen den Angriff auf Syrien organisiert.
    Bleibt nur Iran. Aber der Weg ist weit. Die USA machen
    Druck, dass Flugzeuge (über den Iraq) gefilzt werden.
    Luftbrücken sind wenig effizient und kostspielig. Ich bin
    wenig optimistisch, dass Syrien widersteht und unabhängig
    bleibt.

    1. Immerhin hat Syrien mit Irak zusammen einen gemeinsammen Feind: Nusral-qaida, somit wird sich der Irak auch nicht wirklich gegen einen Eingriff Irans stellen wenn es soweit ist. Was die Söldner (Fremdenlegion, Blackwaternachfolger etc.) angeht, die werden sich auch zwei mal überlegen ob sie riskieren auf sich allein gestellt in Syrien zu agieren. In Afghanistan haben sie immer noch die Luftwaffe und die unterstützung von vielen örtlichen Stützpunkten, sowie gesetzliche imunität. Wenn einer von denen in syrische Hände fällt ist´s vorbei mit ihm.

  2. Die SAA hat eine National Defense Forces (NDF) gegründet, welche aus lokalen Milizen und Rekruten besteht. Diese NDF bleibt an ihrem Heimatort stationiert und verteidigt den Bezirk. Damit verhindert man die Infiltierung des Bezirks durch die Terror- FSA nach der Befreigung. So werden Truppen frei die woanders kämpfen können. Die Armee wird nicht mehr zur Bewachung eingesetzt, sondern kämpft an der Frontlinie.

    Nebenbei bemerkt, war das auch die Strategie der US- Truppen im Irak, was sehr gut funktionierte.
    1.) Mit massiven Kräften die Guerilla bekämpfen und aus dem Ort vertreiben
    2.) Ort besetzen, halten und verteidigen
    3.) Aufbau einer Zivil- Verwaltung und Unterstützung der lokalen Stämme

    Dieser Strategiewechsel der SAA trägt nun Früchte und die SAA kann in die Offensive an vielen Fronten gehen. Die NDF ist somit breit in der Bevölkerung abgestützt was zentral ist in einem Guerillaabwehr- Kampf.

    Warum die FSA auch mit so starker Hilfe es nicht schafft weiterzukommen, liegt vor allem in der Zerstrittenheit der Opposition, mangelner Koordination und unprofessionellem Vorgehen.

    Zudem sollte man auch beachten, dass die Unterstützer der Opposition unterschiedliche Interessen haben und unterschiedliche Gruppen sponsern:

    1.) Muslimbrüder
    Türkei und Qatar wollen eine regionale Führungsrolle aufbauen/ übernehmen und den Einfluss von Saudi- Arabien und dem Iran eindämmen. Dazu werden Waffen, Logistik und sonstige politische Unterstützung zugesagt. Sicher einer der dominierenden Gruppen im Oppositionsrat. Politisch sehr aktiv.

    2.) Wahabiten
    Saudi Arabien haltet wenig von den Muslimbrüdern da sie ihnen das Monopl über den Islam streitig machen. Sie sehen die Müslimbrüder als Konkurrenz an und man geht davon aus, dass die FSA- Offensive im Süden von Syrien (Dara`a) als Gegengewicht zum FSA- Norden Syriens (Türkei) von ihnen gesponsert und unterstützt wurde. Syriens sakuläres Regime ist ihnen eine Dorn im Auge und sie wollen die Achse Iran – Syrien – Hisbollah sprengen.

    3.) Westen
    Der Westen möchte auch Irans Einfluss eindämmen und die Achse sprengen, will aber das Feld nicht den Wahabiten und den Muslimbrüdern überlassen und seinen Einfluss geltend machen. Ein Kriegs- Engagement liegt aber aus verschiedenen Gründen nicht drin. Am Anfang wollte man sich draussen halten, rutscht aber zusehens mehr rein. Der Westen steckt nun tiefer im Schlamassel drin als man denkt. Vor allem hat er keinen Überblick über die verschiedenen Oppositionsgruppierungen, welche vertrauenswürdig sind. Da herrscht Ratlosigkeit.

    4.) Israel
    Obschon Assad als Feind klassifiziert wird, sind die FSA- Terrorbanden keine Garantie für Sicherheit. Israel unterstützt im kleinen Rahmen die Terror- FSA , hält sich aber grundsätzlich militärisch zurück (ausser einem Luftangriff auf Syrien). Die Angst vor einem Chaos in Syrien mit darauf folgendem Beschuss Israels seitens FSA- Al Qaida- Wahabiten ist zu riskant. Das Interesse liegt meiner Meinung nach in der Schwächung/ Zerstörrung möglichst vieler Partien im Konflikt damit die Gefahr abnimmt.

    Grundsätzlich glaube ich nicht an einen Fall Assads, da er in Syrien, Iran, Irak und Libanon grundsätzlich Rückhalt hat. Verfügt er auch über genügend Rekruten, Material und wirtschaftliche Hilfe von seinen Partnern. Wie bereits gesagt, die Opposition ist zu gespalten und vergeudet ihre Ressourcen.

  3. Danke für den informativen Beitrag!

    Ich kann mir nicht vorstellen das Syrien nach einem zwei Jahre andauernden Kampf einbricht, Rekruten scheinen genug vorhanden, der Rückhalt der Armee in der Bevölkerung ist groß und am wenigsten kann ich mir vorstellen das Russland und Iran tatenlos dabei zusehen wie das Land in kompletten Chaos verfällt.

    (Wenn die ballistischen Iskander und Luftabwehrraketen der Russen nicht reichen, dann kommen hoffentlich noch T-90 Panzer hinzu…)

    Nach zwei Jahren Anti guerilla Krieg sollte die SAA jetzt so richtig in Fahrt sein wenn man sieht wie viele dieser Islamisten fallen wie die Fliegen.

    Die Salafisten wollen ihr Kalifat dort gründen – die angrenzenden Länder bekämen gewaltige Probleme. Russland (Putin) traue ich jede Unterstützung zu um dafür zu sorgen das es über Armenien, Georgien & Co. nicht zu einem Prozessionszug der Irren nach Russland kommt…

    1. Armenien ist christlich, pro russisch und im Krieg mit dem muslimischen, pro amerikanischen Aserbaidschan. sehr unwahrscheinlich das von Armenien aus Salafiten nach Russland gelangen.

  4. Gibt es eigentlich irgendwelche Quellen, wie viele Terroristen bisher in die Hölle geschickt wurden,von der syrischen Armee ?

    1. Nein, eine Bezifferung der Anzahl der bereits eleminierten Terroristen gibt es von syrischer Seite nicht. Die syrische Armee lässt sich nicht in die Karten schauen.

      Das letzte mal, dass ich eine plausible Zahl gelesen habe, war Mitte März bei Friday Lunch Club. Die CIA gehe nach besten Schätzungen davon aus, dass die syrische Armee bisher rund 45.000 heimische und ausländische Aufständische getötet habe, und rund 60-70% der Ausrüstung der Aufständischen zerstört habe, hieß es da.

      http://friday-lunch-club.blogspot.com/2013/03/on-that-syria-smorgasbord.html

  5. Gibt es irgendwelche Neuigkeiten von dem Flughafen? Angeblich sind dort Terroristen eingedrungen und anrückende Verstärkung von Kurden angegriffen und zurückgeschlagen worden (angeblich 9 Tote auf Seiten der SAA).

    1. Nicht, dass mir was bekannt wäre. Hossein Murtaa hat heute nur gemeldet, dass Terroristen mal wieder die Menagh Air Base nördlich von Aleppo (bei Azaz, nahe der Grenze zur Türkei, und nahe dem Kurdenstädtchen Afrin gelegen) angegriffen und dabei wie üblich schwere Verluste erlitten hätten:

  6. Mir gefallen immer diese Herrschaften bei PI.
    Wollen gegen den Islamismus sein und Pro Amerika,obwohl das gar nicht geht.Wenn die wirklich konsequent wären,müssten sie gegen Amerika sein und nicht dafür.

    Der Islamismus ist ein Kind aus Amerika, seit grauer Taliban Vorzeit schon.

    Amerika kriecht den Terroristen immer noch ganz tief
    hinten rein:

    Saudis:

    Katar:

  7. Das Positivste an der ganzen schrecklichen Situation für das syrische Volk finde ich, dass die westlichen Regierungen klar zugeben durch ihr Verhalten mit mordenden und plündernden Terroristen, die Syrien zerstören gemeinsame Sache zu machen und daher auch eindeutig für alles Leid an der syrischen Bevölkerung die Verantwortung tragen. Ich hoffen, dass die Kriegsverbrecher vor ein Kriegsverbrechertribunal gestellt werden.

    1. Eine Sammelklage gegen das Imperium in selbstgewählter Abwesenheit desselben vor einem Damaszener Gericht wäre ein klares Signal in Richtung wo die Reise hingeht, wenn man sich herausnimmt, vor US-Lokalgerichten über den Rest des Globus zu richten.

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

  8. @ ein Parteibuch moege Gott auch dich und deine Familie beschuetzen !!!!!

    Zur Lage in Sahnaya : Sahnaya war vorher eher ein von Christen und Drusen bewohnter Ort, seit Kriegsbeginn ist Sahnaya immer wieder ein Zufluchtsort fuer Fluechtlinge geworden, insbesondere vor 7 Monaten als die Armee begann nach Daraya einzumaschieren. Mittlerweile leben rund 30.000 Menschen mehr in Sahnaya und Ashrafie Sahnaya.

    Man kann sagen das es hier relativ sicher ist wenn man diesen Ort mit anderen vergleicht.

    4 mal wurde Sahnaya mit Moersergranaten beschossen wobei ebenfalls Opfer zu beklagen waren, mehrmals wurden wir hier von diesen Terroristen angegriffen, konnten diese aber mit Milizen und der Armee abwehren !!!!

    Sahnaya ist relativ gut geschuetzt die Armee hat einen Schutzwall um unseren Ort errichtet der aus Panzern T-72, Bmts, gepanzerte Fahrzeugen, vielen Checkpoints, und Artillerie besteht.

    Natuerlich sind die Menschen hier veraengstigt da jede Familie mittlerweile einen Verlust zu beklagen hat, es gibt auch nachwievor viele Entfuehrungen hier, Terroristen die sich als Armeeangehoerige ausgeben !!!!!!
    Nach 2 Jahren sind die Menschen Kriegsmuede die Preise haben sich hier verdreifacht aber die Syrer sind stark, es ist wirklich unglaublich,surreal, wie alle mit dieser Situation umgehen !!!!!!
    Es bestaetigt sich das Sprichwort “ der Mensch ist ein Gewohnheitstier“ die Menschen haben sich an alles hier gewoehnt und alles geht irgendwie seinen normalen Gang.
    Von Rassenhass oder geschuertem Glaubenskonflikten spuert man bei uns relativ wenig wobei man erwaehnen sollte das alle hier sehr vorsichtig oder auch zurueckhaltend gegenueber Fremden reagieren.

    Wut und trotz spielt hier eine sehr grosse Rolle vorallem den Usa und den Israelis gegenueber was wohl auch verstaendlich ist.

    Eines ist klar, ich komme in ganz Damaskus jeden Tag sehr viel herum, Damaskus einzunehmen wird ohne fremde Hilfe unmoeglich sein !!!!!
    Die meisten in Damaskus wissen jetzt was auf sie wartet falls es
    zu einem Sturz Assads kommen sollte und sie erkennen ebenfalls das miese Spiel des Westens via Glaubenskonflikt einen Keil zwischen die Menschen zu treiben und dass ist eine sehr wichtige Erkenntnis !!!!!
    Wie du weisst leben hier soviele Glaubensrichtungen schon so lange Zeit, Fuss an Fuss ohne Probleme miteinander zu haben, dass es traurig war diese Abspaltungen zu sehen nur das hat sich jetzt Gott sei dank wieder geaendert.

    Hoffen wir also gemeinsam das der Westen hier nicht offiziell intervenieren wird und mit Gottes Hilfe, der syrischen Armee und seinen friedlichen Buergern, Syrien wieder zu dem Land werden kann das es einmal war !!!!!

    Bleib du weiter auf Kurs und nochmals vielen Dank fuer deinen Mut und deine Bereitschaft dich fuer die Wahrheit einzusetzen !!!!!!!!!!!

    Werde auch weiterhin meine Beobachtungen sofern es mir moeglich ist hier kund tun !!!!!

    Hochachtungsvoll

    Elias

  9. Nach der ganzen Hetze im Spiegel hier mal ein guter Artikel aus der Zeit, zur Warscheinlichkeit eines syrischen Giftgaseinsatzes durch syrische Truppen:
    http://www.zeit.de/wissen/2013-04/syrien-chemiewaffen-sarin-hintergrund
    Und hier noch ein Artikel in dem auch Beschrieben wird wie Obama von Interessierten Gruppen vor sich her getrieben wird um einen amerikanischen Kriegseintritt zu erzwingen:
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-04/obama-reaktion-giftgas-syrien

    Bei der ganzen Hetze gegen das Land ist es echt kein Wunder das die Inspektoren nicht Zugang zum gesamten Land erhalten.

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