Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis 2013 vergeben

Aus der Wikipedia:

Das Motto, unter dem der Preis seitdem jährlich verliehen wird, geht auf einen berühmten Satz von Friedrichs zurück: „Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört.“

Die staatliche deutsche Märchenschau meldet:

Der ARD-Reporter Jörg Armbruster erhält den renommierten Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für Fernsehjournalismus. In ihrer Begründung lobte die Jury seine „sorgfältigen, überlegten und zurückhaltenden Analysen“.

SWR-Intendant Peter Boudgoust erklärte, die ARD schätze Armbruster als leidenschaftlichen und besonnenen Auslandskorrespondenten. Armbruster stehe für „das wichtigste Gut in der Krisenberichterstattung: Glaubwürdigkeit“.

Auch der freie Journalist Marcel Mettelsiefen bekommt die Auszeichnung.

„Herausragende Berichterstattung“ über syrischen Bürgerkrieg

Würde sich das ein Kabarettist ausdenken, dem würde man wohl vorhalten, seine Satire sei bedauerlicherweise ins Absurde abgeglitten. Die Hasbara kennt in ihrem Bemühen, nach der erfolgreichen Entfachung des Krieges gegen Libyen mit dreisten Propagandalügen Kriegsstimmung für einen – was von der Propaganda tunlichst verschwiegen wird – von „Israel“ gewünschten Regime Change in Syrien zu erzeugen, längst kaum noch Grenzen.

Und jetzt gibt es dafür anstelle eines Richters auch noch einen „renommierten“ Preis. Darauf muss man erst mal kommen. Ob Joseph Goebbels nächstes Jahr posthum für seine „Krisenberichterstattung“ zum „Bürgerkrieg in der Tschechoslowakei“ und zum „Polen-Konflikt“ ausgezeichnet werden wird?

2 Gedanken zu “Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis 2013 vergeben

  1. Diese esoterischen Auszeichnungs-Veranstaltungen sind wie ein Geschenk des Teufels, denn sie applaudieren denen, die sie zu verdammen vorgeben.

    Höchst und zutiefst realsatirische Selbstdisqualifikations-Prozessionen, die jedes gemeine Kabarett-Publikum überfordern, weil sich diese simplen Gemüter wie der sprichwörtliche Frosch im langsam erhitzten Wasserbad kuschelig wohl fühlen. Zeig ihnen die Dampfschwaden – sie werden lachen und nach Hause gehen – hihi, ich koche, also bin ich.

    Was gestern noch kategorisch ausgeschlossen wurde, wird morgen vom MASSEntrend erfasst, auch und gerade das was sie als zuvor absurd abgetan haben. Die Begleitmusik wird jederzeit lauten: Ist doch alles nicht so schlimm, uns geht’s doch GUT.

    Homo sapiens – weitermachen – ohne Ende bis zum Ende!!!

    Die Amis auf Kurs
    Grüsse
    kosh

  2. Glückwunsch an den EdelPresstituierten Armbruster-nomen est
    omen.Gruft heißgelaufen-Friedrichs wird umgebettet.

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