Troll-Angriff auf „Hinter der Fichte“

Hartmut Beyerl berichtete am Freitag davon, dass sein bei Blogger (Google) gehostetes Blog „Hinter der Fichte“ ganz zufällig auf eine Malware-Liste gelangt ist – und noch zufälliger auch „Likes“ bei Facebook verschwunden sind.

Am zufälligsten dabei ist, dass diese seltsamen Effekte ganz zufällig nach der Veröffentlichung seines von den True Tora Jews übersetzten Artikels „Die Rolle des Zionismus im Holocaust“ begann. Und da sei ihm der Gedanke gekommen, jemand könnte mit dem falschen Malware-Alarm ganz zufällig versuchen, Lesern den Text madig zu machen. Na sowas. Empfehlung von Hinter der Fichte: Weiter voten, -lesen, -leiten, -denken.

Nun denn – Hier geht es zu dem Text: Die Rolle des Zionismus im Holocaust

Und hier noch ein paar Links, die thematisch dazu möglicherweise passen:

Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen – Herausgegeben vom Antizionistischen Komitee Berlin 1913 – 1. Folge (Weitere Folgen) (Zum Autor der Schrift: Felix Goldmann)

Zionistische Vereinigung für Deutschland – Kollaboration mit den Nazis

Auszug aus Min Hametzar

Die 10 Fragen des Rabbi Michoel Dov Ber Weissmandl

Parteibuch Wiki – Israel

Ein paar Worte zum geschichtlichen Hintergrund der bundesdeutschen Unterstützung von Israel

Noch eine Meinung als Anmerkung zum Artikel „Die Rolle des Zionismus im Holocaust“ bei Hinter der Fichte: es gibt keine „gerechte Zweistaatenlösung.“ Es gibt auch keine gerechte Einstaatenlösung. Es gibt nichts, was die Ungerechtigkeiten der Vergangenheit wieder in Gerechtigkeit verwandeln könnte, denn vergossenes Blut lässt sich nicht wieder zurück in die Adern füllen und die unzähligen Toten lassen sich nicht mehr lebendig machen. Aber es gibt die Möglichkeit, aus dem gesamten Land westlich des Jordans einen demokratischen Staat aller seiner Bürger zu machen und den zionistischen Alptraum einer nach Gesichtspunkten von Religion, Rasse und Ethnie gestrickten „jüdischen Demokratie“ einvernehmlich für beendet zu erklären.

25 Gedanken zu “Troll-Angriff auf „Hinter der Fichte“

  1. Hier auch noch ein Zeitzeuge, der den Unterschied zwischen Zionismus und Judentum anschaulich macht.

  2. Ich nutze neben Firefox den alternativen Browser SR Ware Iron,
    leider mit dem gleichen Quellcode wie Google Chrome.Deshalb das Browser-Menü Einstellungen wählen,dann erweitert und Datenschutz,Häkchen entfernen bei Phishing-und Malwareschutz
    .Wer Google Chrome nutzt,lädt das kleine,feine Programm Kill-ID
    herunter,damit hört die Datenschnüffelei auf.
    Schönes Wochenende,Matthias

    1. Noch immer bemängle ich das Ausbleiben einer Kommentarfunktion!
      Ich hätte schon oft Grund gehabt die Themen MIT EINEM KOMMENTAR ZU ERWEITERN.
      Ansonsten volles Einverständnis und großes Lob für die Seite!
      Und viel Glück als Daniel in der Löwengrube.

    2. @Hartmut
      Wir haben zu danken. Seit Jahren bemühen wir uns darum, kritisches Denken gegenüber der Ideologie des Zionismus im deutschsprachigen Raum zu beflügeln.

      Das ist sehr schwer im deutschsprachigen Raum, noch ungleich schwerer als im angelsächsischen Raum, obwohl es da schon schwer genug ist. Das hat etwas damit zu tun, dass viele Deutsche sich zurecht für das deutsche Verbrechen der Ausrottung der Juden in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts zutiefst schämen, und sie nun die blinden Unterstützung des demonstrativ jüdischen Staates Israel und der dahinterstehenden Ideologie, den Zionismus, als eine Art Begleichung von Schuld, Sühne oder „Wiedergutmachung“ betrachten, und damit, ohne es zu verstehen, zu gewaltigem neuen Leid beitragen. Günter Grass hat diesem moralischen Problem in seinem Gedicht „Was gesagt werden muss“ recht gut Ausdruck verliehen. Die Welle des Zorns, die über Günter Grass nach der Veröffentlichung seines eigentlich recht harmlosen Gedichtes hereingebrochen ist, deutet die Größe dieser Widerstände an. Daneben gibt es noch weitere tabuisierte Aspekte der deutschen Unterstützung von Israel, die eng mit der deutschen Geschichte verknüpt sind, wie etwa den, dass einige Deutsche in der Nazi-Zeit reich und damit mächtig wurden, und die kontemporäre Unterstützung von Israel so etwas wie eine Ersatzlegitimation für ihren moralisch fragwürdigen Reichtum wurde. Um diese Aspekte anzugehen, müssten die Deutschen ihre Geschichte gründlicher und ehrlicher aufarbeiten, und sich ernsthaft bemühen, die Katastrophe der deutschen Geschichte wirklich zu verstehen, anstatt nur ein diffueses totales Schuldeingeständnis abzugeben, und die Geschichte damit in vielen Teilen unaufgearbeitet zu den Akten zu legen.

      Dass die Deutschen ihre Geschichte ernsthaft aufarbeiten, wäre sehr wichtig, auch für die Deutschen selbst. Wer die Geschichte nicht kennt, kann die Parallelen nicht erkennen, etwa zwischen den Ideologien und der Propaganda damals und heute und so kann ähnliche Propaganda wie damals heute wieder eine verheerende Wirkung auf die Psyche vieler Menschen in Deutschland entfalten, und das erneut, ohne dass sie begreifen wie ihnen geschieht. Es gäbe dabei enorm viel zu gewinnen: als Belohnung winkt den Deutschen Frieden mit sich und ihrer Geschichte, und mehr Frieden in und mit der Welt. Wenn die Deutschen ihre Geschichte kennen würden, könnten sie zum Beispiel die Entwicklung der Ideologie, die zur Ausrottung der Juden in Deutschland geführt hat, aus den massenmörderischen Ideologien europäischer Kolonialisten heraus nachvollziehen. Und wenn die Deutschen ihre Geschichte kennen würden, wie könnten sie dann die Ähnlichkeiten übersehen, zwischen der mit US-Ideologie verwobenen Anti-UdSSR-Welle in Deutschland, deren Machtübernahme Frick 1933 als „deutsche Revolution“ bezeichnete, und den kontemporären Wellen in aller Welt, die in den Massenmedien als „bunte Revolutionen“ gepriesen werden? Wie könnten sie dann die Ähnlichkeiten übersehen, zwischen dem, was Hitler, Henlein und Goebbels in den 30er Jahren mit der Tschechoslowakei gemacht haben, und dem, was gegenwärtig in Syrien geschieht? Und wer könnte übersehen, dass nicht wenige Aspekte des Faschismus und des Zionismus, natürlich, so waren die Zeiten damals, eng miteinander verwoben sind?

      Mit mehr Geschichtskenntnissen könnte es viele schreckliche Dinge kaum geben. Wer könnte übersehen, dass Zionismus ein ideologischer Ableger des alten christlichen rassistischen Ressentiments des Antisemitismus ist, Antisemitismus das Lebenselixier des Zionismus ist und Zionismus auf nichts als Antisemitismus basiert? Wer könnte übersehen, dass, weil das so ist, der Zionismus zu seiner eigenen Stärkung gezielt versucht, antisemitische Ressentiments unter Nicht-Juden zu verstärken und Angst vor Antisemitismus unter Juden zu schüren, und Zionismus zusammen mit dem Antisemitismus einen sich gegenseitig verstärkenden Teufelskreis bildet, bei dem es letztlich auf allen Seiten nur Verlierer gibt?

      Bei einer ernsthafteren Aufarbeitung der deutschen Geschichte könnte der vermutlich größte und unmittelbarste Gewinn für den internationalen Frieden in Westasien entstehen. Dabei geht es nicht nur um Frieden im Land westlich des Jordan selbst, sondern um die Verhinderung vieler weiterer Kriege, die nicht zuletzt aus falsch verstandenen israelischen Sicherheitsinteressen geführt werden, so beispielsweise Krieg im Libanon, kürzlich der Krieg gegen den Irak, gegenwärtig der unkonventionelle Krieg gegen Syrien und zukünftig möglicherweise, Gott bewahre, auch noch Krieg gegen Iran. Wie der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn vor einem Jahr anmerkte, liegt einer der zwei Schlüssel für Frieden in Nahost in Deutschland. Und da liegt er leider tief vergraben, aufgrund der Solidarität Deutschlands mit der Ideologie des Zionismus.

      Die Ideologie des Zionismus ist das Kernproblem im nahen Osten. Das Streben nach Vergrößerung des Landes von Israel durch Kriege, Siedlungsbau und Vertreibungen kommt noch erschwerend dazu, aber der Kern des Problems liegt bereits in der Ideologie des Zionismus selbst. Die Ideologie des Zionismus, ihr Ziel einer jüdischen Demokratie, zu erreichen durch das Herstellen einer jüdischen Bevökerungsmehrheit auf Land in einer mehrheitlich nicht jüdisch geprägtem Region, bedingt ethnisch-religiös sortierte Bevölkerungstransfers, also das Verbrechen der Vertreibung von nicht-jüdischen Einheimischen und das Schüren von Angst vor Antisemitismus im Ausland zum Erzeugen von Solidarität mit Israel und zur Vergrößerung „jüdischer“ Einwanderungsströme nach Israel.

      Mit einer ethnisch sortierten Zweistaatenlösung, für die weitere massive ethnisch motierte Bevölkerungstransfers notwendig wären, wäre das Problem der Diskriminierung von einheimischen „Nicht-Juden“ in Israel nur verschoben, aber nicht gelöst. Hassan Nasrallah wies darauf vor einem Jahr bei RT hin. Eine ethnisch-sortierte Zweistaatenlösung wird dieses Problem nicht lösen, und voraussichtlich auch nicht die regionalen Spannungen und Kriege, die im oder gegen das vermeintliche Interesse Israel organisiert werden, beenden. Und wenn dann auch noch der „jüdische Charakter“ von Israel bedroht wäre, weil es zu viele „Nicht-Juden“ in Israel gibt, beispielsweise durch „jüdische Auswanderung“ aus Israel, jüdischen Abfall vom Glauben, höhere Geburtenraten von Nicht-Juden, dann gäbe es das gleiche Problem wie heute und in den letzten Jahrzehnten wieder, dass der Zionismus nach ethnisch sortierten Bevölkerungstransfers streben würde, um den jüdischen Charakter des diskriminierend demokratischen Staates Israel zu erhalten. Das heißt nicht, dass eine Zwei-Staaten-Lösung nicht akzeptiert werden sollte, und sie nicht möglicherweise eine Verbesserung der gegenwärtigen Situation wäre, und sei es nur, dass sie eine gewisse Zeit für weniger Blutvergießen sorgt.

      Aber um den Nahostkonflikt wirklich zu beenden, muss die Ursache beseitigt werden: der Zionismus. Erst wenn die unzähligen grotesken zionistischen Lügen und Verdrehungen der Wahrheit dekonstruiert werden, die in der Vergangenheit verübten zionistischen Verbrechen zugegeben und aufgearbeitet werden und der Zionismus einvernehmlich zu einem Irrtum erklärt wird, dann kann es wirklich Versöhnung im gelobten Land und damit Frieden geben. Wenn der Zionismus zu einem Irrtum erklärt worden ist, spielt es auch keine wesentliche Rolle mehr, ob es eine Ein- oder Zwei-Staaten-Lösung gibt. Diese Lösung mag sich in Anbetracht der zahlreichen fanatischen Zionisten und der auch zahlreichen Antisemiten fantastisch und utopisch anhören. Doch sie muss es nicht sein. Hier ist ein Auszug aus Susan Abulhawas Rezension von Miko Peleds Buch „The General’s Son“:

      It is inspiring and enlightening to read the unfolding of one man’s path to liberate himself from racist ideologies, to disavow the privilege accorded to him because it comes at the expense of those who do not belong to his religion. I imagine it cannot be an easy path.

      The critical eye can discern some stumbles in this journey and recognize certain “baby steps” the author takes to internalize the truth. One such example occurs when Miko is confronted by a Palestinian narrative diametrically opposed to what he has known his whole life.

      Then, with only three pages to go until the end of the book, I read Miko’s account of a conversation he had with his brother-in-law, who apparently still maintains that Israel should remain a Jewish state. Miko clearly disagreed and said: “But you know as well as I that we are all settlers, and all of Israel is occupied Palestine.”

      That was the turning point for me. That was the sentence I needed to read, even though Miko didn’t elaborate beyond it.

      In the end, what truly mattered was setting the record straight and acknowledging that Palestinians are native sons and daughters who have been cruelly dispossessed of home, history, heritage and story. What mattered was the acknowledgement. Uttering the truth, no matter how painful, is what I needed to hear. Because it was in that admission that Miko Peled became a man I could embrace as a brother and fellow countryman.

      So könnte der Konflikt im nahen Osten durch einvernehmliches Begraben der Ideologie des Zionismus beigelegt werden, Versöhnung erreicht werden und das Land ein demokratischer Staat werden, in dem alle dort wohnenden Menschen gleichberechtigt sind. Das Beispiel von Miko Peled und Susan Abulhawa zeigt, dass es nicht unmöglich ist. Das aufrechte Bemühen um Wahrheit und Gerechtigkeit verdient Unterstützung, gerade auch deutsche Unterstützung.

    3. @Hartmut
      PS: im neuesten Beitrag von „Hinter der Fichte“ ist ein Fehler in der Substanz. Und zwar hier:

      eine Milliarde US-Dollar. 855.000.000 (Achthunderfünfundfünfzigmillionen) bekamen sie über diplomatische Vertretungen. (ca. 20 Mio. EUR/27 Mio. $, Hinter der Fichte)

      Es geht da mitnichten um „ca. 20 Mio. EUR/27 Mio. $“. 20 Mio Euro wären überhaupt kein Problem. Putin sagte aber:

      Nur in den vier Monaten, nachdem wir das entsprechende Gesetz verabschiedet haben, haben diese Organisationen aus dem Ausland … Stellen Sie sich nur vor, und ich wusste es auch nicht. Also haben diese Organisationen 28 300 000 000 (Achtundzwanzigmilliardendreihundertmillionen) Rubel, das ist knapp eine Milliarde US-Dollar. 855 000 000
      (Achthunderfünfundfünfzigmillionen) US-Dollar bekamen sie über diplomatische Vertretungen.

      Es geht um sage und schreibe 855 Millionen US-Dollar mit denen ausländische diplomatische Vertretungen – trotz Haushaltskrise in den USA und Schuldenkrise in Europa innerhalb der letzten vier Monate NGOs in Russland finanziert haben. Es geht nicht um 855 Mio Rubel, sondern um 28,3 Milliarden Rubel, also etwa 855 Mio US-Dollar!

    1. Ich stimme der Position der Roten Fahne ausdrücklich zu. Andererseits sind die Angriffe auf Gysi trotzdem unsubstantiiert und Hetzjagd. Das Gysi in der Zionismusdebatte eine unhaltbare Position vetritt kann doch nicht heissen, dass das Unrecht das er erfährt gerechtfertigt werden kann. Ich kritisiere die Linke auch wegen ihrer Haltung zum Thema 9/11, Russland u.a.

  3. Aus Alfred M. Lilienthals „The Zionist Connection II“, pp. 35-6:

    „With the Jews of Europe facing the onslaught of Hitler genocide and Nazi crematoriums, President Roosevelt hoped that the rescue of 500,000 could be achieved by affording a generous worldwide political asylum. In line with this humanitarian idea, Morris Ernst, a New York attorney and a close friend of the President, went to London in the middle of the war to see if the British would take in 100,000 or 200,000 uprooted people. The President had reason to assume that Canada, Australia, and the South American countries would gladly open their doors. And if such good examples were set by other nations, Mr. Roosevelt felt that the American Congress could be „educated to go back to our traditional position of asylum.“

    The key was in London. Would Morris Ernst succeed there? He came home to report, and this is what took place in the White House as related by him to a Cincinnati audience in 1950:

    ERNST: We are at home plate. That little island [it was during the second blitz that he visited England] on a properly representative program of a World Immigration Budget will match the United States up to 150,000.

    ROOSEVELT: 150,000 to England—150,000 to match that in the United States—pick up 200,000 or 300,000 elsewhere, and we can start with half a million of these oppressed people.

    A week or so later, Ernst and his wife again visited the President.

    ROOSEVELT: Nothing doing on the program. We can’t put it over because the dominant vocal Jewish leadership of America won’t stand for it.

    ERNST: It’s impossible! Why?

    ROOSEVELT: They are right from their point of view. The Zionist movement knows that Palestine is, and will be for some time, a remittance society. They know that they can raise vast sums for Palestine by saying to donors, „There is no other place this poor Jew can go.“ But if there is a world political asylum for all people irrespective of race, creed, or color, they cannot raise their money. Then the people who do not want to give the money will have an excuse to say „What do you mean, there is no place they can go but Palestine? They are the preferred wards of the world.“

    Ernst, shocked, first refused to believe his leader and friend. He began to lobby among influential Jewish friends for this world program of rescue, without mentioning the reaction of the President or the British. As he himself put it: „I was thrown out of parlors of friends of mine who very frankly said, ‚Morris, this is treason. You are undermining the Zionist movement.'(9) He ran into the same reaction among all Jewish groups and their leaders. Everywhere he found „a deep, genuine, often fanatically emotional vested interest in putting over the Palestinian movement“ in men „who are little concerned about human blood if it is not their own.“(10)

    This response of Zionism ended the remarkable Roosevelt effort to rescue Europe’s displaced persons.“

    Alfred Lilienthal war Jude und kam als Befreier mit der US-Armee nach Europa. Das nur zur Einordnung.

    1. @g.h
      ich finde es sehr traurig, dass immer, wenn jemand etwas zum Zionismus sagt, dabeigeschrieben wird, ob der Mensch sich zur jüdischen Religion bekannte oder von Nazis als Angehöriger der jüdischen Rasse definiert worden wäre. Als ob das etwas zur Sache täte. So weden rassistische Vorurteile verstärkt und so wird rassistisches Denken verbreitet.

      Im übrigen bewundere ich Alfred Lilienthal als aufrechten und sich für Gerechtigkeit einsetzenden Menschen, und mir ist es dabei gleich, welche Religion er hatte.

  4. An dieser Stelle auch einmal großen Dank an Hartmut Beyerl für seine klare und unerschrockene Aufklärungsarbeit und Berichterstattung!

  5. Ein Schlüssel für das Geschichtsverständnis des 20.Jh. ist der Grund für den Kriegseintritt der USA im 1. WK, der offiziell mit dem U-Boot-Krieg Deutschlands angegeben wird, da er auch US-Schiffe traf. Dieser Kriegseintritt war eintscheidend für den Ausgang von WKI und damit für die sich ergebende kriegerische Eskalation des 20. Jh.
    Man kann lesen, dass die amerikanische (schon damals von Juden kontrollierte) Presse bis 1916 Pro-Deutschland schrieb, und sich dann um 180° drehte.

    Nun gibt es Quellen, die besagen:
    Zionisten verhandelten 1916 mit GB, England solle den Zionisten einen eigenen Staat in Palästina garantieren, dafür werden die Zionisten dafür sorgen, dass Amerika in den Krieg eintritt.
    Das war der Ausgang der Balfour-Deklaration.

    http://www.mailstar.net/malcolm.html

    Das erscheint mir als ein sehr wichtiger Punkt,
    bitte um Feedback

    1. @Klaus
      „… die amerikanische (schon damals von Juden kontrollierte) Presse …“

      Die Geschichte hat, so wie sie da präentiert wird, einen rassistischen Spin und ist als antisemitische Propaganda zu verbuchen. In der Behauptung steckt eine dicke Lüge drin, nämlich die das die Religion des Judentums und die politische Ideologie des Zionismus, und demnach auch Juden und Zionisten, identisch seien.

      Zu jener Zeit, 1916, waren die meisten Juden keine Zionisten. Mal angenommen, es hätte 1916 eine „jüdisch kontrollierte Presse in den USA“ gegeben, dann wäre diese „jüdische Presse“ gegen die „Balfour Declaration“ gewesen, eben weil die meisten Juden damals keine Zionisten waren. Rassisten, die nicht aus ihrer Haut können, und die ganze Welt in Katgorien von Rassen betrachten, begreifen das nicht, und deshalb verfängt solche Propaganda gut.

      Die Eliten der USA waren auch zu jener Zeit dem britischen Königshaus eng verbunden. Kriegstrategie der Eliten der USA war es, die anderen machen zu lassen, und dann mit möglichst wenig Aufwand einzugreifen, um am Siegertisch Platz nehmen zu können. Und das galt im Prinzip auch für die zionistischen Eliten, jüdische wie nicht-jüdische, die auch damals schon mitnichten das Judentum vertreten haben, sondern vor Allem ihre eigenen Interessen im Auge hatten.

      1. das mag ja alles sein, Judentum und Zionismus ist zu trennen, das hat aber alles nichts mit der obigen Kernaussage zu tun,
        dass zionistischer Einfluß Medien und Machthaber der USA zum Kriegseintritt bewegen konnte, das scheint mir jedenfalls ein plausiblerer Grund als der U-Boot-Krieg, (und warum sollten jüdische Nicht-Zionisten 1916 gegen einen jüd. Staat gewesen sein);
        übrigens war der amerikanische Kriegseintritt keinesfalls ‚wenig Aufwand‘, und neues Gedankengut vorsorglich ins rassistische Eck zu drängen hilft auch nicht weiter

      2. @Klaus
        Das Gedankengut ist nicht neu. Schau mal auf’s Datum: 1944. Mitten im 2. WK, während der Ausrottung der Juden in Deutschland behauptete also jemand, „die Juden“ seien kollektiv an der deutschen Niederlage im 1. Weltkrieg schuld. Da wollte ofensichtlich jemand, nämlich James A. Malcolm, Nazi-Deutschland „mehr Motivation für den Holocaust geben! Auch die Einstellung Judenhasser Benjamin H. Freedman ist bestens bekannt.

        Der Kernpunkt bei dieser hässlichen antisemitischen Propaganda ist, dass versucht wird, allen Juden die Eigenschaft eines geschlossen und konspirativ übel handelnden zionistischen Kollektivs zuzuschreiben. Bei dir findet sich diese antisemitische kollektive Zuschreibung in der Behauptung “die amerikanische (schon damals von Juden kontrollierte) Presse” wieder. Stimmt diese Behauptung eigentlich? Und wenn ja, wie ist es dazu gekommen?

        „(und warum sollten jüdische Nicht-Zionisten 1916 gegen einen jüd. Staat gewesen sein)“

        Lies oben den Satmar Rebben, Zionismus wurde von gläubigen Juden als Todsünde und Gotteslästerung betrachtet. Liberale Rabbis argumentierten eher damit, dass der Zionismus die Juden von ihren Mitbürgern entfremden würde. Lies die oben verlinkte Schrift „Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen“, die der angesehene Rabbiner Felix Goldmann anonym verfasst hat. So war damals die Mehrheitsmeinung unter gebildeten Juden. Und unbeliebt waren Zionisten uter Juden, weil sie damals Juden, die sich ihnen widersetzten, beschimpften, bedrohten und nach allen Regeln der Kunst niedermachten. Deshalb hat Felix Goldmann diese Schrift anonym verfasst.

        Das heißt übrigens nicht, dass es zum Kriegseintritt der USA kein Komplott gab, im Gegenteil, es gab Gruppen von Personen, die auf nichts anderes hinarbeiteten, um das zu erreichen. Allen voran dürften das die Kriegsgegner der Deutschen gewesen sein, insbesondere die mit den USA eng verbundenen Briten. Und unwahrscheinlich ist es auch nicht, dass sie sich in ihren Bemühungen mit einer Hand voll einflussreicher und vermögender jüdischer Zionisten zusammen getan haben, und dabei den Zionistenführern Palästina versprochen wurde.

        Das jedoch ist etwas ganz anderes als eine „jüdische Verschwörung“ – es sind Interessenkoalitionen weniger Personen unterschiedlichen Glaubens. Das kann man diskutieren. Da kann man drüber diskutieren, wer da konkret mit wem welche Absprache getroffen hat. Absprachen, und auch geheime wie etwa die von Sykes-Picot vom 16. Mai 1916, gehören im Krieg zur alltäglichen Routine.

        Aber das ist etwas ganz anderes, als dafür ein fiktives Kollektiv „die Juden“ verantwortlich zu machen. Das ist Antisemitismus, wie er typisch war für die NS-Zeit.

    2. @einparteibuch
      danke für die antwort und mühe, man sieht hier ist der intellekt zuhause, bester deutscher blog von überhaupt lol

      zum thema: ich verstehe, dass das schwierig ist, und ich muss betonen, dass mir nur die historische Wahrheit am Herzen liegt, wobei wir wohl alle historisch vorbelastet sind, und die Lösung von Vorurteilen ist ein langer Prozess,
      mfG
      klaus

  6. Habe viel gelesen in ‚Hinter der Fichte‘ und tue es noch.

    Verbreitung jeglicher Verteidigung von Vertretern der Drittreichsmentalität (kein Vorwurf gegen ‚Hinter der Fichte‘) oder von Vertretern des Zionismus sollte grundsätzlich abgelehnt werden.

    Ganz unbedingt sollte jegliche Zustimmung zu Vertretern der Drittreichsmentalität und zu Zionisten versagt (gefiltert) werden, weil sich sonst die Gefahr verstärkt zu vergessen, was der – stets täuschende (also grundsätzlich nicht zu vergessen!) – christliche Kult wie auch der Zionismus hintergründig treibt und was er unaufhörlich verfolgt, nämlich die Weltherrschaft, oder anders ausgedrückt: Ist die Forderung nach Weltherrschaft einer religiösen Gemeinschaft zu ‚rechtfertigen‘?

    Diese Doku beantwortet die Frage:

    http://rotefahne.eu/2011/05/palaestina-nakba/

    Lasst euch von solchen ‚Gysis‘ täuschen und verteidigt sie und fördert sie damit – und ihr werdet euren neuen Blog, den ihr dann am liebsten eröffnen möchtet nicht mehr eröffnen können, nämlich: ‚Wie wir uns irrten.‘

    Der zitierte, hintergründig psychologisch äußerst frevelhaft missbrauchend verfasste Artikel (‚…ES IST ALLGEMEIN BEKANNT…‘, es ist historischer Fakt…‘, ‚…Und zu allem Überfluss, Gehirnwäsche. ..‘) bezweckt hintergründig versteckt böses – nämlich bei den vielen Menschen, die die ganzen Hintergründe nicht kennen und die nicht in der Lage sind die ganzen Zusammenhänge erfassen zu können -, die Verbreitung der Zunahme der Zustimmung zur Ausländerfeindlichkeit (Zusammenbruch des unbeschränkten kapitalistischen Finanzsystems und daraus resultierende Hetze gegen Ausländer und Arbeitslose) und somit die Steigerung des Hasses insbesondere gegen Muslime zu bewirken, was letztlich zur Erweiterung der Zunahme der Zustimmung zu Kriegen gegen Muslime führen soll und deshalb werde ich den Link dahin in den mir persönlich zuzuordnenden Seiten nicht aufnehmen.

    WENN EIN RABBI HINGEHT UND DEN HOLOCAUST ALS ‚EINE STRAFE FÜR MISSACHTUNG‘ DEUTET, dann müssen einfach die Alarmglocken angehen.

    Es spricht nichts dagegen seine Meinung und sein Handeln zu ändern, wenn die Erkenntnisse das zulassen und das soll sicherlich auch honoriert werden, aber das Falsche zu fördern, darf einfach nicht unterstützt werden.

    1. Im Kontext habe ich geschrieben, dass die Auffassung des Rabbie Liebermann eine andere Sicht ist,und wir uns dem nicht anschließen und vor allem: „Die Schuld an der Massenvernichtung der Juden im Zweiten Weltkrieg tragen die Nazis. Sie sind die Täter. Das darf niemals vergessen werden. „

  7. „Im Kontext habe ich geschrieben, dass die Auffassung des Rabbie Liebermann eine andere Sicht ist,und wir uns dem nicht anschließen..“

    Nun, dann ist verstanden weshalb dieser Artikel, dessen Hintergründe und Zusammenhänge die meisten der Leser nicht kennen, dennoch eingelassen wurde.

  8. „Die Verantwortung, dass sich Auschwitz, Dachau und Buchenwald niemals wiederholen, haben wir alle gegenüber allen Opfern (und insbesondere den Juden)“

    Die Verantwortlichkeit haben alle gegenüber allen ‚Opfern‘ (wieder so ein religiös ’sanktionieren‘ wollender Begriff, ‚Opfer‘).

    Wieso aber bitte – „insbesondere“ hinsichtlich Juden?

    Wieso sollen Juden was ‚besonderes‘ sein?

  9. ist mir Alles auch vor Jahren passiert, das meine älteste Website plötzlich eine Warnung erhielt, aber die verschwand dann nach ein paar Wochen! Meine Website war damals schon über 10 Jahre alt, heute 20 Jahre

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