Die Mission von Papst Franziskus wird es sein, Südamerika zurückzuerobern

Am gestrigen 13. März 2013 wurde der argentinische Jesuit Jorge Bergoglio, der, freundlich ausgedrückt, zwischen 1976 und 1983 über kein allzu schlechtes Verhältnis zur US-gestützten Junta verfügt haben könnte, zum Führer der katholischen Kirche bestimmt. Die Jesuiten sind eine hochpolitische Organisation. Was könnte die Mission des neuen Papstes sein?

Dieses Pontifikat wird unter folgendem Zeichen stehen: Das Empire will Südamerika zurück! Die Mission von Jorge Bergoglio wird es sein, den Linksrutsch in Südamerika zu stoppen und die an Linke wie Fidel Castro und Hugo Chavez verlorene Schäfchen in Südamerika wieder auf den rechten, radikalkapitalistischen Weg zu führen, so wie die Mission von Johhanes Paul II es war, das kommunistische Osteuropa wieder heim ins Reich von Kirche und Kapitalismus zu holen.

Beginnen wird Papst Franziskus mit der Unterminierung der linken Regierung von Argentinien unter Führung von Cristina Fernandez de Kirchner, die sich in den letzte Jahren Unverschämtheiten wie die Verstaatlichung spanischer Monopolisten erlaubt hatte, und Aufhören wird er nicht eher wollen, als bis Kirche und Kapitalismus in Kuba wieder das Sagen haben. Papst Franziskus kann in Bezug auf Südamerika als ideale geradezu Ergänzung für eine mörderische Kampagne der CIA betrachtet werden.

Nachtrag 15.03.2013: Horatio Verbitsky von der argentinischen Zeitung Página/12 teilt die Meinung des Parteibuches zur mutmaßlichen Mission des neuen Papstes offenbar. Interview in der olivgrünen zionistischen taz:

Silvia Fehrmann: Es gibt Medien in Europa, die Bergoglio als „Papst der Armen“ preisen und ihn, weil er aus Lateinamerika kommt, in die Nähe der Befreiungstheologie rücken.

Horatio Verbitsky: Er ist ihr größter Feind. Unter seiner Regentschaft bei den Jesuiten wurden Dutzende Artikel veröffentlicht, die sich vehement gegen die Befreiungstheologie aussprachen. „Papst der Armen“ – das kann schon sein, denn er ist ein konservativer Populist. Er ist sehr bedacht darauf, dass alle Welt weiß, dass er U-Bahn und Bus fährt, dass er alte Schuhe trägt und gebrauchte Kleider, dass er den kirchlichen Pomp ablehnt. Er ist ein großer Schauspieler. … In der Praxis stellt er sich an die Seite jener Mächtigen, die er rhetorisch angreift, und unterstützt sie zum Beispiel in ihrer Weigerung, Steuern zu bezahlen. … Es ist denkbar, dass er sich vorstellt, für die linken Regierungen Lateinamerikas das zu sein, was Wojtyla für Polen war. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs gibt es im Vatikan eine Praxis, Päpste zu bestellen – manchmal finanziert vom US-Geheimdienst wie Pius XII. –, die eine bestimmte Aufgabe erfüllen. Pius XII. sollte verhindern, dass in Italien die Kommunisten die Wahl gewinnen, Johannes Paul II. sollte den kommunistischen Ostblock penetrieren. Das ist alles bestens dokumentiert. Es scheint, als ob es jetzt um Südamerika geht.

Und die Kampagne des neuen Papstes gegen links geht schon los. Domradio meldet:

Der Vatikan hat Vorwürfe gegen Papst Franziskus wegen seines Verhaltens als Leiter der Jesuiten in Argentinien unter der Militärdiktatur (1976-1983) zurückgewiesen. Vatikansprecher Federico Lombardi bezeichnete die Vorwürfe am Freitag als „Kampagne“, die auf eine „diffamatorische Veröffentlichung“ linker und antiklerikaler Kreise zurückgehe.

Da kommt die Ansicht des neuen Papstes schon klar zum Ausdruck: der Feind steht links.

30 Gedanken zu “Die Mission von Papst Franziskus wird es sein, Südamerika zurückzuerobern

  1. Das waren genau auch meine ersten Gedanken, gerade jetzt wo dem Zionisten die Felle davon schwimmen . Ein neuer Papst nach so kurzer Zeit gewählt, da steckt System dahinter.Wer das Ganze als Zufall ansieht sollte mal die Zionistischen Protokolle durchlesen, welche seit über einhundert Jahren exestieren und es wird offenbar, dass alles was heutzutage, gerade auch im Hinblick auf Finanzkriese, Politikkriese und Börsen geschieht gesteuert ist und kein Zufall. Vielleicht wachen einige in Europa, besonders in Deutschland mal auf und beenden endlich dieses Schmierentheater der Zionisten!

  2. Sehr gute und überzeugende Einschätzung dieses Stellvertreters !

    Die Kurie im Vatikan macht nichts ohne langfristige Ziele.

    Das die Unterstützung des Gröfaz gegen die jüdisch-bolschewistische Weltherrschaft nicht ganz so abging und mit einigen Judenmorden – die ja nach damaliger katholischer Auffassung an der Kreuzigung des Herrn schuld waren … – mit Vertuschung, Leugnung und Schweigen doch noch die Kurve kriegten. Die Rattenlinie jedenfalls funktionierte mit Hilfe des CIA/Gehlen(BND) u.a. ausgezeichnet.

    Wir sollten diese Geheimgesellschaft nicht unterschätzen.

  3. Das waren auch mein spontaner Gedanke:
    Der Hinterhof der USA muss zurückerobert werden, da dort zu viele aufmüpfig wurden, die schon im Text genannt wurden.

    Vergessen wir auch nicht, es war der anti-kommunistische Papst Johannes Paul II („der erste Slawe auf dem Papstthron“), der den nicaraguanischen Befreiungstheologen Ernesto Cardenál kaltstellte. Dieser hatte Imam Khomeini damals als „die Heiligkeit unserer Zeit“ bezeichnet.
    Nach der Wahl des Deutschen Benedikt XVI ging das Gerücht, er sei gegen den Islam nach vorn gebracht worden, wie sein Vorgänger gegen den Kommunismus.Seine Rede in Regensburg mutete auch so an, aber er ruderte später doch zurück. Jedenfalls sollte zutreffen, kann man nur sagen : Mission failed.

    1. Der wesentliche Unterschied zwischen dem Osteuropa der 1980er und dem Südamerika der 2010er ist, dass China als wirtschaftliche Schutzmacht der Linken heute viel stärker ist als es die Sowjetunion je war. Jorge Bergoglio steht bei der Zerschlagung der Linken in Südamerika also vor einer Aufgabe, die ungleich schwieriger wid als die, die Karol Wojtyla seinerzeit beältigt hat.

      Ein weiterer wesentlicher Unterschied zu Karol Wojtyla ist, dass Jorge Bergoglio schon ziemlich alt ist und ihm also woh nicht viel Zeit bleibt, um die Linke in Südamerika zu zerschlagen.

      Päpste ggen Muslime einzusetzen, würde der CIA nicht viel helfen. Um Muslime ihrer Doktrin der Full Spectrum Dominance folgend zu beherrschen, braucht die CIA Agenten, die es schaffen, sich auf die Stühle der geistigen Führer der Muslime zu setzen.

      PS: Habemus Xi!

  4. Ich bezweifle,dass dieser Papst ein Kapitalist ist.
    Er hat gestern,nach seinem Auftritt, die sündteure Mercedes-Limousine stehen lassen und ist mit den Kardinälen im Bus gefahren.

    1. Abkehr von Statussymbolen und Förderung des öffentlichen Verkehrs, wenn das kein Konkurrenzprogramm um nicht zu sagen die direkte Kopie linker Wahlkampfprogramme ist. Wenn Franziskus Chinese wäre, wär‘ die Symbolik keinem EUSraEliten-Medium entgangen.

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

  5. Ich möchte es gerne erst einmal abwarten, bevor ich urteile.
    Er scheint ein sehr bescheidener Mensch zu sein. Jedenfalls wird er so dargestellt.
    Das Ausharren unter einer Diktatur war schon immer schwer.
    Das wissen wir aus unserer eigenen Vergangenheit.
    Sollte er zu fortschrittlich sein, wird er sowieso nicht lange leben, wie unser Benedict und der Johannes Paul I.

  6. „unser“ Benedikt lebt doch noch, er ist nur abgetreten. Ob freiwillig, ist natürlich eine ganz andere Frage.
    Trotzdem, ich traue dem Braten nicht. Nun ist wikipedia auch nicht unbedingt allzu verlässlich. Sollte das aber stimmen, was da steht, dann hat er sich jedenfalls gut mit der Diktatur arrangiert.

    1. Aprospos abgetreten: Benedict abgetreten, Chavez abgetreten, der Heilige Franz angetreten.

      – Sollte das aber stimmen, was da steht, dann hat er sich jedenfalls gut mit der Diktatur arrangiert.

      Als Soldat Gottes dürfte er mit der militärischen Konstante des Bauernopfers und dessen Notwendigkeit vertraut sein – als Soldat Jesu gesiegt, als Anhänger Jesu verloren. Anders hätte er es wohl kaum so weit gebracht.

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

    2. Liebe Fatima,

      dem Braten traut keiner, auch ich nicht. Deshalb habe ich den Benedict auch schon auf der Abschußliste.
      Wer da aus der Reihe rausspringt, ist doch schon tot.
      Bei Franziskus werden sie das aber nicht schon nach dreiunddreißig Tagen machen.
      Sollten der Franziskus und der Benedikt zu fortschrittlich werden und geworden sein besonders in finanzieller Sicht, sind sie dem Tode geweiht.

      Denkt lieber an Hugo Chavez
      Viva la Revolución !

  7. Ein Jesuit mit dem für alle sichtbaren Decknamen Franziskus – so sie denn sehen wollen. Die Wahl zum neuen Schutzpatron der Kinderf… – der Pöpel jubelt angesichts gleichzeitiger Meldungen:

    aus http://www.heise.de/tp/blogs/8/153921
    – Bizarre Berufskrankheit
    … Ob Priester, Klosterbruder, Ordensschwester, auch bedienstete Laien, jede Gruppe ist im frevelhaften Treiben mit vertreten. Die Mädchen wurden sexuell missbraucht und körperlich misshandelt. Im Alter von sechs bis 14 Jahren begannen die Übergriffe.

    Das System Homo sapiens weiss wirklich, wo die Prioritäten liegen.

    Die Amis auf Kurs
    Grüsse
    kosh

  8. aus http://www.heise.de/tp/blogs/8/153921
    – Die Vorfälle gehen für beide Geschlechtergruppen auf die Jahre seit 1945 zurück.

    Und aus den knapp 2000 Jahren Kirchengeschichtsrevision dürften nicht allzu viele Zeugenaussagen geschweige denn Statistiken überliefert sein.

    Die Amis auf Kurs
    Grüsse
    kosh

  9. Gut, ich lese hier also, dass mein erster Gedanke zum neuen Popen der Katholiken gar nicht so falsch sein kann.

    Nach dem Polen Woytila nun wieder ein politischer Papst. Seine klare Zielstellung wird es sein, die vorwiegend katholische Bevölkerung Südamerikas gegen die fortschrittlichen Regierungen zu indoktrinieren. Mal sehen ob es gleich knallharte Wahlkampfeinmischung in Venezuela geben wird. Andernfalls werden die nächsten 4 Jahre sicherlich massive neue Fronten gegen die Sozialisten geschmiedet werden.

      1. Bei der Gelegenheit den Link im Text fixen😉
        Franz von Assisi als Vorbild und Namensgeber ist die offizielle Propaganda, Vorschußlorbeeren als Obama-Faktor.
        http://de.wikipedia.org/wiki/Franziskus_Xavier
        Franz Xaver (Francesco de Xavier), Mitbegründer der Jesuiten und Missionar, Schutzheiliger gegen Pest und Sturm dürfte wohl Pate gestanden haben bei der Namenswahl. Da sich nicht nur der Bolivarismus in Lateinamerika ausbreitet, sondern auch die Evangelikalen aus Amiland (allein in Argentinien 28%), steht Re-Mission ganz weit oben im Programm.

        Heiliger Franz, beschütze uns vor bolivarischer und evangelikaler Pest und Kinderschändungs-Shit-Storm.

        Und noch ein älterer Artikel, den der Qualitätsjournalismus übersehen hat und aus dem hervorgeht, dass Papst Franziskus cool vor Gericht gelogen hat:
        http://suedamerikaheute.blogspot.de/2011/05/bergoglio-soll-von-baby-raub-gewusst.html
        Einer Kirche, der so ein Typ vorsteht, vertraut man doch gerne seine Kinder an.

  10. Jetzt wühlt auch das Mainstream-Medium „Monitor“ in der Vergangenheit des Papstes, und das stimmt mich skeptisch, ob wir nicht etwas vorschnell ge- bw. verurteilt haben. Wenn die Medien erst einen Tag nach der Wahl so loslegen, sollte uns das zu denken geben.

    1. Als ich vor Jahren mit ähnlichen Gedanken wie den Deinen konfrontiert wurde, da machte ich mir Folgendes zu eigen:

      Wenn ein Muster erfahrungsgemäss z.B. 4x zutrifft und 1x nicht, dann ist die Eintretenswahrscheinlichkeit für zukünftige Fälle 80%. „Ich bin doch nicht blöd“ und gehe mit dieser Erfahrung hin, und lasse mich von den 20% verwirren, oder?

      Eine Metapher: Sitzt der Leopard vor potentiellem Wild, entscheidet er sich für das Jagdmuster, das ihm mit 80% Wahrscheinlichkeit Fleisch beschert. Würde er sich für die 20% entscheiden, wäre er schwach im Sinne von nicht überlebensfähig gegenüber seinen Konkurrenten, die sich für die 80% entscheiden und sehr viel weniger Energie für eine Einheit Fleisch aufwenden und deshalb fitter sind. In der Wirtschaft spricht man vom Preis-Leistungs-Verhältnis: Zu welchem Preis kriege ich welche Leistung?

      In der sozialen Evolution läuft das ähnlich. Erfolgreich ist derjenige, der Strategien mit hoher Eintretenswahrscheinlichkeit verfolgt. Nehmen wir also den Heiligen Franzerl und ignorieren, ob er gelogen hat oder nicht, so ist und bleibt dennoch offensichtlich, dass er sich als Anhänger Jesu praktisch aus allem herausgehalten hat. Er hat im Gegensatz zu seinen Kollegen, die hohe Risiken mit geringer Erfolgswahrscheinlichkeit eingegangen sind, überlebt und seine Karriere unbeirrt zementiert. Er hat also zu tiefen Preisen hohe Leistungen eingekauft, aus seiner Sicht.

      Nebenbei hat er durch seine Haltung bewiesen, dass er wie von einem hohen katholischen UnWürdenträger erwartet, äusserst verschwiegen sein kann und auch nicht davor zurückscheut, Glaubensbrüder aus seinem Verein auszuschliessen und einer Junta auszusetzen. Das bestreitet auch die PResstitution nicht. Somit kann ich aus deren Sicht schliessen, dass er als Soldat Jesu äusserst fähig und bereit ist Bauernopfer zu bringen, wenn er dadurch seine eigene Position und die der Kirche aus der Gefahrenzone bringen kann.

      Mein Tip, lass Dich von der PResstitution nicht am Nasenring durch die Manege schleifen, deshalb:

      a) überspringe die spekulativen, unsicheren und perfiden PRopagandaelemente, die Verwirrung und Unsicherheit stiften SOLLEN. Sie können zu einem späteren Zeitpunkt in die Betrachtung einfliessen. (Schlimmer als ausgemachte Lügen sind PRopaganda-Halbwahrheiten: Man überlässt es Deinem Gehirn und Deinen Gefühlen, für welche Hälfte Du Dich entscheidest. Erfahrungsgemäss entscheidet sich die Masse für die Achse des GUTen und ergo gegen sich selbst, in etwa nach dem Motto: Fresst Sch…, eine Million Fliegen können nicht irren.)

      b) konzentriere Dich auf jene Informationen, die auch von der PResstitution nicht bestritten werden und versuche, Dir zunächst nur mit diesen „Fakten“ ein Bild zu machen.

      Man nannte das in früheren Zeiten „zwischen den Zeilen lesen“. Du wirst sehen, es bleibt noch genug übrig für oder gegen den Heiligen Franzerl, v.a. wenn Du immer wiederkehrende Muster auf diese Zwischenzeilen anwendest.

      Grüsse
      kosh

  11. Lahmer Vortrag, zur machtvollen katholischen Kirche – ich war überzeugt das Parteibuch bringt einen bahnbrechenden Artikel in Deutsch über die Machenschaften der Kirche.

    Doch, kein Wort darüber warum der Papst abgetreten ist – ist doch von extremer Seltenheit das der Vertreter Gottes auf Erden einfach das Handtuch! Und, und sich hinter den Mauern des Vatikan verkriechen will um die Göttliche Immunität auch weiter auf Erden behalten zu können, – ja für alle Zeit vor der Wahrheit und gesetzlicher Verfolgung geschützt!
    Kein Wort in dem Artikel zum sexuellen Kinder – Missbrauch durch die Kirchen-Mitglieder, wo der Papst Untätigkeit walten läst – dabei sollen die Vorwürfe über einen Sex-Ring bis zu seinem Vorgänger reichen, wenn Wissen und Untätigkeit beklagenswert sind?!
    Wie auch in den Verhältnissen der Vatikan Bank, der ja auf Grund massiver Betrugsvorwürfe und Verstöße (Geldwäsche, Drogengelder, usw.) bereits die Geldautomaten gesperrt wurden! Ha, ha haaaaa.

    Der erzkonservative Ratzinger, und die Rückführung der Kirche ins Mittelalter!
    Die Opus Dei Brüder in der Öffentlichkeit legitimiert und gestärkt.

    Latein Amerika, die Säuberung der Fortschrittlichen Kräfte, die Schaffung einer
    Atmosphäre von Angst unter den Priestern – das ist Ratzinger!

    Mir fehlt leider die Zeit um den Komplex hier darlegen zu können, doch hier noch einige Links, leider auf englisch – die führen zu Wahrheiten da fällt einem die Kinnlade runter.
    Hier ein Interview mit einem ehemaligen Priester!
    http://www.opednews.com/articles/Transcript-Former-Catholi-by-Rob-Kall-130220-447.html
    Hier findet man auch eine Eingabe an den Bürgermeister von Rom, unter Verweis auf die Menschenrechte, um Ratzinger die flucht hinter die Mauern nicht zu verwehren.
    http://itccs.org/
    Eventuell schafft es ja die Parteibuch Redaktion, neben der vielen guten Artikel und informativen Themen mit exzellenten Recherchen, sich diesem Thema erneut anzunehmen.

    Gruss,
    Gib8

    1. @Gib8
      Die Säuberung der fortschrittlichen Kräft aus der katholischen Kirche in Latinamerika unter Wojtyla und Ratzinger war ausgsprochen erfolglos, wie sich am Ergebnis des linkesten Kontinent der Welt. Das wundert nicht. Wojtyla war vor allem mit dem Kampf gegen den Kommunismus in Osteuropa beschäftigt. Wojtyla hat den Kampf in Osteuropa gewonnen, doch den Kampf an der lateinamerikanischen Front – Stichwort Befreiungstheologie – verloren. Ratzingers Strategie, die Befreiungstheologen Latainamerikas aus der Kirche zu werfen, und so die Befreiungstheologie und die Linke zu zerstören, ging nicht auf. Die Linke in Latainamerika ist stärker denn je, und ihre Ideen fußen nicht zuletzt auf der Befreiungstheologie, die aus der katholischen Kirche heraus, aber dafür immer tiefer in die Politik gewandert ist.

      Mit Bergoglio kommt nun ein altgedienter Kämpfer gegen die Linke an die Macht, der sich in Lateinamerika besser auskennt als Wojtyla und Ratzinger. Deshalb gehe ich davon aus, dass die Kirche nun ihren Schwerpunkt auf den Kampf gegen Links in Lateinamerika legen will.

      Diese Artikel entstand Stunden nach der Ernennung von Bergoglio zum Papst. Hintergrundinformationen dazu, welche kriminellen Seilschaten da an welchen Strängen ziehen, folgen, wenn es dazu weitere Belege gibt.

      Im Interview mit Matthew Fox wird beispielsweise ein relevantes Thema angesprochen:

      I was in Frankfurt a few years ago and a journalist took me to lunch in downtown Frankfurt, and he said „Look out there. How buildings do you see being built?“ I said, „It looks like seven skyscrapers.“ He said, „Yes. Every one is about finance, because the head of finance is moving from Switzerland to Frankfurt because of the Euro,“ and he said that „At the top of each of those skyscrapers will be Opus Dei.“

      Beim Spiegel gibt es gerade zu Bergoglio folgendes:

      Der Jüdische Weltkongress in New York hofft darauf, die „engen Beziehungen weiterzuführen, die zwischen katholischer Kirche und Juden in den vergangenen zwei Jahrzehnten geschaffen wurden“, sagte Ronald S. Lauder, der Präsident der Organisation. „Papst Franziskus ist für uns kein Fremder.“ Er habe bereits an vielen interreligiösen Veranstaltungen teilgenommen. „Er hatte immer ein offenes Ohr für unsere Sorgen.“

      Ronald S. Lauder ist ein Milliarär und Führer der zionistischen Seilschaften.

      Das ist nicht selbstverständlich. Mit den zionistischen Seilschaften hatten Kumpane von Bergoglio und Rechtsextremisten in der Kirche Südamerikas in der Vergangenheit heftige Auseinandersetzungen. Zum Putschisten-Unterstützer Óscar Andrés Rodríguez Maradiaga findet sich zum Beispiel in der WIkipedia folgendes:

      Cardinal Rodríguez Maradiaga, in a May 2002 interview with the Italian-Catholic publication 30 Giorni, claimed that in order to divert attention from the Israeli-Palestinian crisis; Jews influenced the media to exploit the current controversy regarding sexual abuse by Catholic priests. This provoked outrage from the anti-Defamation League.

      Die zionistsiche Berliner Zeitung versucht Bergoglio nun als Kämpfer gegen „die rechte Szene“ in der katholischen Kirche zu vermarkten. Zitat:

      Gleich zu Beginn wurde Bergoglio an die Spitze der Redaktionskommission gewählt, die verantwortlich ist für das Abschlussdokument und damit für ein Zehnjahres-Programm der Kirche in Lateinamerika. Das war ein klarer Vertrauensbeweis seiner Mitbrüder. Die Arbeit hatte er in einem gewählten Gremium zu leisten, in dem so weltoffene und kluge Leute saßen wie Oscar Rodriguez Maradiaga aus Honduras oder Carlos Aguillar aus Mexiko, dem derzeitigen Präsidenten des lateinamerikanischen Bischofsrates (CELAM).

      Die zionistische Berliner Zeitung versucht also den Lesern einzutrichtern, dass Bergoglio nicht zur „rechten Szene“ gehört, also „ein Guter“ ist, weil er gut mit dem „klugen“ Mann Oscar Rodriguez Maradiaga auskommt – dem Komplizen der rechtsextremen Putschisten in Honduras.

      Hier läuft gerade eine extreme Massenverblödungskampgne, der angebliche „Freund der Armen“ Bergoglio, der nicht zur rechten Szene gehören soll, ist bisher durch nichts anderes als durch Nähe zu Rechtsextremisten und Streitereien mit Linken wie Kirchner aufgefallen.

      Was bemerkenswert ist: Zionisten freuen sich über seine Wahl und die zionistsiche Hasbara macht ihren Lesern den neuen Mann mit Lügen schmackhaft.

      1. Das liebe ich am einparteibuch so sehr, prompte Antwort auf einen Einwurf! Die vertiefende Thematik aufzeigend und die Weiterführung der profunden Weitsicht anmelden.

        Gruss
        Gib8

    2. – Lahmer Vortrag …
      … Mir fehlt leider die Zeit …

      Vielleicht bist Du nicht der einzige.

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

  12. Sehr passend und wahrscheinlich bestätigend dazu die fast unerträglich tumbe und fiese Aussage des Vatikansprechers Federico Lombardi:

    Die „Vorwürfe“ entlarvten „anti-klerikale linke Elemente“.

    Noch nicht mal „linke“ Menschen, sondern „Elemente“.

    Schon andere Menschen uneingeschränkt, undifferenziert und total als „links“ zu bezeichnen ist für mich logisch zuallermeist unhaltbare Schwarz/Weiß-Verunglimpfung – kann jemand eine objektive, klar definierte Tabelle vorlegen, welche Eigenschaften genau „links“ oder „rechts“ sind? Selbst falls jemand so eine Liste erstellen könnte – passte eine Person komplett in dieses Schema? Bei mir und fast allen Menschen, die ich kenne, liegt zumindest eine dynamische Mischung der oft ‚konventionell‘ Links-Rechts-zugeschriebenen Eigenschaften vor, evtl. mit einer qualitativen oder Gewichtungs-Neigung zur einen oder anderen Seite, aber seltenst totaler Extremismus.

    Wer allzuviel und insbesondere pauschal mit solchen Begriffen, die keine natürlichen oder gar konstanten Kategorien an-sich sind, sondern schwammig auf der prä-revolutionären Sitzordnung des französischen Parlaments basieren, hantiert, fördert die Spaltung der Gesellschaft in oberflächliche Schein-Einordnungen und somit Zwiespalt, Misstrauen, Hass, Schein-Abgrenzung, Divide-et-Impera.

    Doch das war dem Vatikan-PRopaganda-Sprecher nicht genug des Übels:
    „Elemente“ sollen es sein; nicht etwa, wie es einer „christlichen“ Kirche geziemen würde, „Schwestern und Brüder“.

    1. – „anti-klerikale linke Elemente“

      Dem stehen dann ja wohl auf gleicher Augenhöhe ins Kraut geschossen „klerikale, rechte Elemente“ gegenüber. Wir sollten dankbar sein für das offizielle Bekenntnis des Vatikans, denn weit vor dem Sozialisten steht höchstoffiziell vom Zionismus beglaubigt der Nazi am Pranger.

      Die sollten vielleicht mal an ihrer PRopaganda-Strategie schrauben, bevor sie den frischgebackenen Papst mit zu eng gewobenen Schleppnetzen in linken Gefilden fischen lassen. Links, dort wo für gewöhnlich mehr Armut denn Reichtum zu finden ist. Und arm und bescheiden will er ja rüberkommen, der heilige Franzerl. Oder will er die Hand beissen, die ihn füttert?

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

      PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

      1. Dieser VatikansPRecher hat aus mir noch eine Art Linken gemacht. Muß ich ihm wahrscheinlich dankbar sein für die Orientierung.

  13. Ihr seid absolut ahnungslos. Informiert euch ersteinmal über die Befreiungstheologie und die in diesem Zussamenhang die Rolle der katholischen Kirche.
    Die US Ameriaknsichen Agenten getarnt als Evangelikale Priester sind weitaus schlimmer als
    Zu den reichsten Menschen BRasiliens gehören 3 evangelikale Priester, die sich ihr Geld durhc die Ausbeutung von ärmeren Mitgliedern der Kirche angehäuft hatten. Dabei besitzen diese Priester tatsächlich noch die Frechheit wie damals ca. vor 150 Jahren zu der Zeit in den USA bei den hardcore evangelikal Frömmlern üblich,das Geld gehöre Ihnen (diesen Priestern) und nicht diesen Armen Menschen. Diese Menschen werden mit falschen Behaoptungen und Versprechungen in duie Kirche gelockt mit Hinweis darauf, man wolle den Leuten nur helfen aus der AR ut herauszukommen. Die modernen katholische Kirche hat diese Gier beispielsweise schon längst überwunden, bzw. sie wird aktiv bekämpft. Wenn ein katholische Theologe sich so bereichern würde wie die Pfingskirche oder die Evangelikalen, dann wären die schon vor Urzeiten exkommuniziert worden. Die Evangelikalen sind eine perfekte Gehirnwäsche-Maschine in Latienamerika, die im Dienste der Amis tätig ist Lateinamerika zu erobern und endlich die Rohstoffe, die eigentlich den Amis gehören (so wörtlich ein US Minister in den 50-er Jahren) , für sich zu beanspruchen!

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