Syrischer Armee gelingt Erfolg im Kampf um Aleppo

Wie Breaking News am Samstag Morgen mitteilte, ist es der syrischen Armee gelungen, die Straße von der Stadt Salamiyah in der Provinz Hama über Athria und Safirah zum Flughafen Aleppo zu sichern.

Die syrische Armeeführung veröffentlichte am Samstag Vormittag ebenfalls eine entsprechende Erklärung, in der sie außerdem mitteilte, dass Dutzende Ortschaften an der Strecke befreit wurden und der internationale Flughafen von Aleppo sowie die Einrichtungen der Wissenschaft und die Fabriken des Verteidgungsministerium südöstlich von Aleppo gesichert wurden.

Die als Sprachrohr der in Syrien aktiven Terroristen bekannte „Beobachtungstelle“ in England räumte den Erfolg der Armee am Nachmittag via AFP ein. Die Armee sei nun in der Lage, über die Straße frische Truppen und Nachschub in die Gegend und zum Militärflughafen Nayrab zu transportieren. Der Sprecher der dem britischen Geheimdienst MI6 nahestehenden „Beobachtungsstelle“ mit Pseudonym Rami Abdel Rahman sagte AFP zufolge außerdem, dass, wenn es der Armee gelinge, die Kontrolle über die Straße zu behalten, „das den Verlauf der Schlachten“ in der Gegend von Aleppo und um die Flughäfen in Nayrab „und sogar um Aleppo“ ändern werde. Die US-Agentur „Associated Press“ zitierte „Rami Abdel Rahman“ mit der Aussage, die Eroberung der Ortschaften habe, vorausgesetzt, dass die Armee sie halten kann, „das Potential den Konflikt in Aleppo in die andere Richtung zu drehen.“

Auch in anderen Landesteilen räumt die Armee weiter mit dem Terrorismus auf. Die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA meldete am Samstag wie jeden Tag, ohne genaue Zahlen zu nennen, die Elimiierung einer Anzahl Terroristen in verschiedenen Provinzen. Breaking News listete allein am Samstag Vormittag und nur in der Provinz Idlib tödliche Verluste auf Seiten der Terroristen und Söldner in Höhe von 170 auf.

13 Gedanken zu “Syrischer Armee gelingt Erfolg im Kampf um Aleppo

  1. Und immer wenn es für die Mordbuben ganz besonders schlecht läuft, winkt der Nächste Warmwasserspeicher gefüllt mit Sprengstoff. Der dann ganz unwillkommen auf einem belebten Platz explodiert.

  2. . Die Begründung aus Zagreb ist einfach: Wegen Medienberichten über den Einsatz kroatischer Waffen durch Syriens Rebellen sei die Sicherheit der kroatischen UN-Soldaten auf den Golan-Höhen nicht mehr gewährleistet. Kroatien zieht deshalb seine Blauhelme ab. Österreichs Verteidigungsminister Norbert Darabos (SP) hat aus diesem Grund eine Arbeitsgruppe im Generalstab eingerichtet, die den Einsatz der österreichischen Blauhelme in Syrien überprüfen soll. Doch Vizekanzler Michael Spindelegger hat UN-Generalsekretär Ban Ki-moon schon am Donnerstag bei einem Mittagessen in Wien zugesagt, dass die Bundesheersoldaten weiter die Stellung an der syrisch-israelischen Grenze halten werden.

    Die UNO überwacht einen Waffenstillstand zwischen Syrien und Israel. Zuletzt wuchsen aber Befürchtungen, die Blauhelme könnten in Kämpfe zwischen Syriens Regime und Rebellen verwickelt werden. Im November wurden zwei österreichische Soldaten auf dem Flughafen Damaskus angeschossen. Derzeit tun 371 Österreicher am Golan Dienst. Kroatien hat 89 Soldaten stationiert.
    ca 200 syrische Soldaten seien auch in die Pufferzone eingedrungen in der Nähe der Österreicher bei der Verfolgung von Rebellen und es gab Gefechtslärm

  3. MOSKAU, 03. März (RIA Novosti).

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    Die syrische Opposition, die einen bewaffneten Kampf gegen die Regierungstruppen von Präsident Bashar al-Assad führt, hat mitgeteilt, bei einem Angriff im Raum von Aleppo 34 Armeeangehörige getötet zu haben, meldet AFP am Sonntag.

    Die Rebellen behaupten, am Sonntag die von den Regierungstruppen kontrollierte Polizeiakademie unweit der Stadt Aleppo angegriffen zu haben.

    Der größere Teil der Akademie wird nun von Oppositionellen kontrolliert, berichtet die Agentur. Vorläufig sind keine Erklärungen der Regierungskräfte eingegangen.

    In den letzten sechs Monaten verwandelte sich die Stadt in eine Arena von groß angelegten Kampfhandlungen. Der größere Teil der Stadt wird von der so genannten freien syrischen Armee kontrolliert. Den Einwohnern mangelt es an Lebensmitteln, in erster Linie an Brot. In vielen Stadtbezirken gibt es keine Stromversorgung.

    Der Konflikt zwischen den Behörden und der bewaffneten Opposition dauert in Syrien seit März 2011 an. UN-Angaben zufolgen sind in dieser Zeit im Land etwa 70 000 Menschen ums Leben gekommen. Die syrischen Behörden geben an, auf den Widerstand gut bewaffneter Rebellen zu stoßen, die von außen unterstützt würden.

  4. Nachtrag, inzwischen sind noch mehr Videos von dem Massaker an den syrischen Soldaten aufgetaucht. Ich hab die mal in die warscheinliche Reihenfolge gebracht:

    http://www.liveleak.com/view?i=b4f_1362448433

    http://www.liveleak.com/view?i=13d_1362364240

    http://www.liveleak.com/view?i=9b8_1362397497

    http://www.liveleak.com/view?i=477_1362396779

    http://www.liveleak.com/view?i=029_1362511211

    http://www.liveleak.com/view?i=c25_1362477933

    Wer weitere Sachen findet kann die ja hier anfügen.

  5. Ob der erwischt wird und seine Kämpfer, die gefesselte Gefangene umbringen und ob sie ein Standgericht bekommen

  6. Aleppo (Fidesdienst) – Die Eroberung des Viertels Cheikh Maksoud durch aufständische Milizen in den vergangenen Tagen könnte das Schicksal der seit Monaten vom syrischen Bürgerkrieg gemarterten Stadt Aleppo besiegeln. „Dieses Viertel befindet sich auf einer Anhöhe, die Aleppo überragt und strategisch für die Eroberung der zentralen Viertel der Stadt ist, wo sich auch die Regierungsgebäude befinden“, so P. David Fernandez vom Institut des fleischgewordenen Wortes zum Fidesdienst. „Es wurde mir berichtet, dass viele Straßen des Stadtzentrums bereits gesperrt sind und niemand mehr durchkommt, da Heckenschützen von den Dächern aus auf alles schießen, was sich bewegt“.
    Cheik Maksoud war früher vorwiegend von Christen bewohnt. In den vergangenen Jahren hatte die kurdische Bevölkerung zugenommen, doch es gibt hier immer noch viele christliche Familien der armenisch-katholischen und griechisch-orthodoxen Gemeinde.
    P. David bestätigt im Gespräch mit dem Fidesdienst, dass in den vergangenen Tagen über 300 christliche Familien aus dem von Rebellen besetzten Viertel flohen. „Mindestens 12 Christen“, so der Priester, „haben Zuflucht im Haus der Mariisten gefunden“. Unter den Flüchtlingen wird von Morden und Vergewaltigungen in Familien berichtet, die Verbindungen zur regulären Armee unterhalten haben sollen. „Auch ich habe davon gehört“, so P. David, „doch die Informationen, die zu uns gelangen sind vielfältig und manchmal widersprüchlich und momentan schwer zur überprüfen“.
    Gestern wurde unterdessen bei „youtube“ eine von dem aus Jordanien stammenden und in Damaskus wohnhaften salafitischen Scheich Yasir al-Ajlawni ausgesprochene Fatwa veröffentlicht, die Regime Gegner dazu ermächtigt „jede nicht sunnitische syrische Frau zu vergewaltigen“. Nach Ansicht des Scheichs widerpricht die Vergewaltigung alawitischer oder christliche Frauen nicht den Geboten des Islam. (GV) (Fidesdienst, 05/04/2013)

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