„Straße zum Endsieg“

Fast die ganze Welt hat inzwischen eingesehen, dass für die zionistisch-wahhabitischen Aggressoren im dritten Weltkrieg an der syrischen Front kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist. Der US-Oberbefehlshaber Barack Obama, der französische Pleitier Francois Hollande und sogar der zionistische Lakai David Cameron scheinen inzwischen eingesehen zu haben, dass der Krieg gegen Syrien nicht zu gewinnen ist.

Lediglich einige kleinere Franktionen, allen voran die Herrscher über die sich im Sinkflug befindende Türkei und das zionistische Regime über Al-Quds, vertreten noch die Überzeugung, dass der Terror- und Propagandakrieg gegen Syrien noch zu gewinnen sei. Unter dem Untertitel „Straße zum Endsieg“ legt nun am heutigen Sonntag Can Kasapoğlu, Doktorand der „israelischen“ Bar-Ilan Universität, in Today’s Zaman, einer gleichermaßen dem türkischen Regime sowie dem CIA-Schützling Fethullah Gülen nahestehenden Publikation, dar, wie der Weg auf zum Endsieg im Krieg gegen Syrien aus Sicht der türkisch-zionistischen Kriegsgemeinschaft aussieht. Kurz gesagt kann man sagen, dass der türkisch-zionistische Plan darauf hinausläuft, Aleppo zu erobern, die syrische Armee durch Terror in den restlichen Landesteilen zu chwächen und dann von Aleppo aus irgendwie den Rest Syriens zu erobern.

Das wesentliche Problem mit dem türkisch-zionistischen Kriegsplan gegen Syrien besteht darin, dass er die Realität am Boden in Syrien außer Acht lässt und stattdessen auf den Lügen der eigenen Kriegspropaganda aufbaut. Während die türkisch-zionistische Kriegsallianz gegen Syrien stolz sinnlose Terrorattacken auf die Flughäfen im Raum Aleppo vermeldet, berichtem syrische Journalisten bebildert darüber, dass die syrische Armee in den letzten Tagen große Fortschritte bei der Befreiung der Altstadt Aleppos vom Terrorismus gemacht hat.

Im Unterschied zur zionistisch-türkischen Terrorfront gegen Syrien ist der Pfad zum Sieg für die syrische Regierung sehr klar: mit kompromissbereiten Kräften verhandeln und kompromisslose Terroristen ausschalten. Wenn keine türkischen-zionistischen Terroristen in Syrien mehr übrig sind, ist der Krieg gewonnen. Im Unterschied zur zionistisch-türkischen Terrorfront verfügen die syrischen Selbstverteidigungskräfte und ihre Unterstützer über die Ressourcen, um zu gewinnen.

11 Gedanken zu “„Straße zum Endsieg“

  1. @einparteibuch

    Könntet ihr über die Wahlen in Italien berichten ? Würde gerne wissen wie die Chancen für Berlusconi und Grillo stehen . Ich bin ein Euro und EU gegner und hoffe das dieser Goldman hund Monti nicht wieder an die Macht kommt .

    Vielen Dank

    1. @Hassan
      „Könntet ihr über die Wahlen in Italien berichten ? Würde gerne wissen wie die Chancen für Berlusconi und Grillo stehen“

      Klar könnten wir. Aber warum sollten wir?

      Völlig klar ist, dass die Imperialisten das Goldmännchen und die ihnen ergebenen Sozialdemokraten wollen. Über ihre Chancen sind sie sich selbst nicht im klaren.

      Wer es wird, ist unserer Analyse nach ziemlich egal. Wir bezweifeln, dass da viel passiert. Alle vier Top-Kandidaten wollen mehr oder weniger im EU-Finanzrahmen bleiben. Angesichts der italienischen Verschuldung ist der Spielraum da nahe Null.

      Falls sich da doch mehr tun sollte als ein Auswechseln der goldigen Puppen der NATO und Israels, berichten wir nach der Wahl sicher. Bisher sieht es aber nicht danach aus. Von Beppo über die Goldmänner bis Berlusconi ist da mehr oder minder alles ein Brei.

      1. Beppe Grillo sticht seinen Reden nach aus dem Brei hervor:

        ” `Ich weiß nicht, wie im Dritten Weltkrieg gekämpft werden wird, aber ich kann Ihnen sagen was sie im Vierten benutzen werden: Steine!`
        Einstein hatte nicht immer recht. In diesem Falle lag er falsch. Der Dritte Weltkrieg findet jetzt statt, es wird nicht mit Atomwaffen gekämpft, und jemand gewinnt, bis jetzt. Und der Vierte wird nicht mit Steinen gekämpft werden. Die Internationale Finanz kämpft ihren Krieg für die Vorherrschaft, für die Austrocknung der Demokratie und der Staaten. Es ist ein Superorganismus der von keinem Notiz nimmt, der die Medien, die Politiker-Kellner und die Regierungen selbst benutzen kann. Der Dritte Weltkrieg wird nicht auf dem Schlachtfeld oder mit Bomben gekämpft, sondern in den Redaktionen der Zeitungen, in den TV Kanälen, in den Ratingagenturen, in den Multis; die Nachricht die nicht veröffentlicht wird, die Lüge, der charismatische Journalist, der von den Finanzmächten aufgezwungene Redakteur, das bewusste zum Schweigen bringen, die Dämonisierung alternativer Politik, die Versteinerung von Ideen, obwohl Änderungen möglich wären, aber vor allem subversiv, gegen eine Verfassungsordnung, eine Ordnung die inzwischen offenbar die Reihenfolge der Friedhöfe darstellt. Der Dritte Weltkrieg findet jetzt statt. Keiner hat ihn erklärt. Es ist ein stiller, heimtückischer Krieg. Information ist seine unbezwingbare Waffe, bis jetzt. Die Lüge, der grundlose und rachsüchtige Angriff, die Scheissmaschine, immer bereit für die Diener die für ihre enthusiastische Prostitution gut bezahlt werden. Totaler Krieg gegen jeden der sich außerhalb des Systems begibt, auf einer lokalen, regionalen oder weltweiten Ebene. Jeder der Zweifel erhebt an der Heiligkeit des Systems (neben allem anderen mit hochrangigen Prälaten gesegnet) ist “anti”, gegen, draußen, “nicht global”. Um sich aufzustellen, braucht das System seine Vasallen in den individuellen Staaten, es braucht seine modernen Quislings, Sie haben verschiedene Namen in verschiedenen Ländern, aber genau die gleichen Taktiken (“policies”), die gleiche Informations-Matrix im faschistischen Stil, die gleiche Gleichgültigkeit gegenüber jedem Volkswillen, im Namen einer Globalisierung die individuelle Freiheiten und die Struktur der Nationen zunichte macht. Der Krieg läuft. Der erste Weg es zu bekämpfen ist es zu erkennen. Zu erkennen, dass es passiert, dass es unseren Verstand eingeschläfert hat. Das ist der erste Schritt, daran glaubend dass eine andere Realität möglich ist. Ein Weckruf. Ein Auftauen. Je mehr das System aufgedeckt wird, desto wütender wird es. Wenn die Informations-Provider Schaum vorm Mund haben, dann ist das ein großartiges, prächtiges, grandioses Signal.”

        https://www.radio-utopie.de/2013/02/21/beppe-grillo-5-sterne-fur-italien/

  2. HABEN OFFENBAR NOCH GENUG GEFÄNGNISINSASSEN IN SAUDI welche sie loswerden wollen. Solange wird wohl der Krieg der Verlierer noch andauern.
    Diese USA-Saudi-Konnektion hat sich natürlich bis in alle Ewigkeit damit blamiert und der Dank der Syrer wird ihnen ewig nachschleichen.
    Jetzt kommt aber der Energieumbau, von dem diese Adepten noch wenig verspüren und wo Lobbys versuchen das zu verhindern – die Solarenergie der Europäer! Diese Welle ist dieses Jahr mit der EInführung von EVs bereits manifest und wird sich mit demfast völligen Verzicht auf islams Erdöl, fortsetzen. Dann wird das einstweilen mit 60% Verarmten in Saudi, dort gewaltig auswirken. Kein Erdölgeschäft und die
    Welteroberung der Islamen fällt in einen tiefen Keller.

  3. Hallo erstmal. Ich habe Christoph Hoerstel sein letztes youtube
    beitrag gehört nach seiner meinung sieht es nicht gut aus für
    Syrien. Was sagt nocheinparteibuch zum Christoph Hoerstel.

  4. Ja, möge endlich wieder mal etwas Positives in der Weltgeschichte geschehen und das Gute die Oberhand behalten! … Russland und China – die Weltgemeinschaft baut auf euch!

  5. @Feti
    Was Syrien angeht, liegt Christoph Hörstel meiner Meinung nach völlig neben der Spur. Hier zum Beispiel:

    youtu.be/ZN5UHmeSRWk

    Hörstel erkennt zwar richtig, dass eine Koalition unter Beteiligung von NATO-Staaten Syrien platt machen will, um sich danach Iran vorzuknöpfen. Er erkennt auch richtig, dass die westlichen Massenmedien nicht Jounalismus betreiben, sondern eine wesentliche Kriegswaffe der NATO sind.

    Was Hörstel völlig verkennt, sind jedoch die Erfolge bei der Abwehr der Kriegsplots der IsraelNATOGCC-Koalition.

    In Syrien sind die NATO-Terroristen erstmal gescheitert, das mussten verschiedene NATO-Führer inzwischen einräumen. Schaut man sich hier die türkisch-israelische Straße zum Endsieg an, so kann man feststellen, dass diese Straße noch sehr lang, kompliziert und mit den verschiedensten Unwägbarkeiten gespickt ist. Der syrische Weg zum Sieg ist hingegen inzwischen sehr klar zu erkennen: die Terroristen eliminieren, die nationale Führung durch Wahlen bestätigen lassen und fertig. Der wichtigste Teil des Abwehrkampfes ist Bashar Al-Assad gelungen: ein sehr großer Teil der syrischen Bevölkerung hat den NATO-Lakaien den Rücken gekehrt. Die übrwiegende Mehrheit der syrischen Bevölkerung steht hinter der Armee. Und beim Crashen der NATO-Terroristen macht die Armee praktisch täglich gute Fortschritte.

    Anstatt, wie Hörstel es nicht nur Syrien, sondern auch Iran und Russland anrät, zu versuchen, die Bevölkerung der NATO-Staaten mit aufwändiger PR dazu zu bringen, gegen ihre kriegslüsternen Führer aufzubegehren, hat Bashar Al-Assad sich vornehmlich darauf konzentriert, mit der syrischen Bevölkerung zu kommunizieren.

    Der Kampf an der internationalen Medienfront ist für Syrien nicht zu gewinnen, sagte Assad. Recht hat er. Syrien hatte in Friedenszeiten zuletzt ein BIP von 55 Mrd USD und schon allein Murdochs Propagandakonzern News Corp hat einen Umsatz von 30 Md USD. Die größten fünf US-amerikanischen Propagandakonzerne machen einen Umsatz, der doppelt so groß ist wie die WIrtschaftsleistung ganz Syriens. Hinzu kommen unter anderem kleinere Propagandakonzerne wie Reuters mit 10 Mrd Dollar Umsatz, britische, französische, deutsche und türkische Propagandakonzerne und natürlich die mit Ölmilliarden finanzierten Propagandaarme der GCC-Staaten. Kleinen und vergleichsweise armen Staaten wie Syrien fehlen schlicht und einfach die Ressourcen, um da mithalten zu können.

    Syrien fährt stattdessen eine auf seine begrenzten Rssourcen abgestimme, sehr effektive Kommunikationsstrategie. Die eigene Bevölkerung ist das Zielpublikum der syrischen Kommunikation, die Nachrichten sind knapp, aber in der Regel wahr und die Kernbotschaften kommen an. Mit Al-Manar verfügt die syrische Führung immerhin über ein wahrnehmbares regionales Sprachrohr.

    Für Iran und Russland gilt das im Prinzip auch. Die NATO-Medien-Propagandamaschine verfügt über riesige Budgets, womit auch Iran und Russland nicht konkurrieren können. Anstatt die NATO durch PR in NATO-Staaten zu finanzieren, konzentrieren sich Iran und Russland deshalb auf die eigene Bevölkerung, und den Unterhalt von kleinen, aber feinen internationalen Sprachrohren wie RT und PressTV. China hält sich noch mehr zurück, was Medienarbeit im westlichen Raum angeht.

    Um die Dominanz der NATO-Propagandakonzerne zu brechen, ist es letztlich, wie beim Militär insgesamt, notwendig, die stärkere Wirtschaft zu haben. Daran wird intensiv gearbeitet, aber das geht nicht von heute auf morgen und wird noch rund zehn Jahre dauern, bis es soweit ist.

    https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2012/04/22/die-welt-in-10-jahren/

  6. Ich denke Hörstel kann man mittlerweile vergessen. Er hat zwar mit einigen Aussagen recht, aber ist geblendet.

    Soweit ich weiß, versuchte Hörstel B.Assad mehrfach zu kontaktieren um mit Ihm über eine Antwort gegen die westliche Propaganda zu sprechen. Ich nehme an, Hörstel empfahl sich dann gleich mal als Propagandaminister(war ja früher schon Regierungsberater). Assad lehnte ab. Zitat: Den Krieg können wir nicht in den Medien gewinnen sondern nur auf syrischem Boden.

    Hörstel macht seit diesen Tagen einen verbitterten Eindruck und poltert nur noch gegen Assad und Russland.

    Trotzalledem, hat er in der Vergangenheit des öfteren Recht behalten. Das sollte man nicht unterschlagen.

    Franz

    1. Herr Hörstel hat auch beklagt, man habe ihm von syrischer Regierungs-Seite bei diesen Bemühungen ehemalige Geheimdienstkontakte und damit mangelnde Vertrauenswürdigkeit vorgeworfen (mir fehlt die Quelle, es war, meine ich, auf seinem eigenen damaligen ‚Syrien-Blog‘).

      Bei allen Verdiensten wie seinem engagierten Aufenthalt in Syrien scheint mir Schmollen jetzt auch nicht gerade die sinnvolle Reaktion zu sein. So erweckt er beinahe den Eindruck, es wäre ihm vordringlich uneingestanden um Publicity und Image gegangen.

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