„Rafiq Hariri wollte Hisbollah schützen, nicht entwaffnen“

Wie in nicht zur internationelen Hasbara gehörenden Medien berichtet wird, hat Moustapha Nasser, ein Berater des am 14. Februar 2005 durch einen Autobombenanschlag ermordeten libanesischen Ex-Premierministers Rafiq Hariri, im Fernsehsender Al-Jadeed erklärt, dass Rafiq Hariri Hisbollah schützen und nicht entwaffnen wollte.

Rafiq Hariri war der Meinung, Libanon brauche Hisbollah und ihre Waffen, solange bis der Konfikt mit „Israel“ beigelegt sei. Rafiq Hariri habe zum Zeitpunkt seiner Ermordung außerdem daran gearbeitet, ein Wahlbündnis zwischen den ihn unterstützenden sunnitischen Kräften, Amal, PSP und Hisbollah zu schmieden, erklärte Moustapha Nasser weiterhin. Sein Sohn Saad Hariri habe nach seiner Ermordung an der Vereinbarung mit Hisbollah weitergearbeitet, doch Saad Hariri sei nicht durchsetzungsstark genug gewesen, und so habe Fuad Siniora das Abkommen blockieren können.

International agierende Netzwerke von Zionisten beschuldigten zunächst den mit Hisbollah eng zusammenarbeitenden Staat Syrien für die Ermordung von Rafiq Hariri verantwortlich zu sein. Um die Aufklärung der libanesischen Justiz zu entziehen, erwirkten sie einen UN-Sicherheitratsbeschluss und gründeten so ein mit Zionisten durchsetztes internationales „Sondertribunal für den Libanon.“ Nachdem es den Zionisten nicht mehr gelang, zu vertuschen, dass ihre Anschuldigung gegen Syrien auf gekauften Zeugen und gefälschten Aussagen beruhte, mussten die derart Angeschuldigten hochrangigen pro-syrischen libanesischen Offiziellen nach mehrjähriger unschuldiger Inhaftierung freigelassen werden.

Anschließend beschuldigten dieselben zionistischen Netzwerke und ihr Sondertribunal die Widerstandsorganisation Hisbollah selbst, für die Ermordung von Rafiq Hariri verantwortlich zu sein. Motiv der Ermordung soll der zionitischen Anschuldigung zufolge gewesen sein, dass Syrien und Hisbollah mit dem Mord einen hartnäckigen und erfolgreichen Gegner aus dem Weg räumen wollten. In Folge des Mordes musste Syrien sich aus dem Libanon zurückziehen und die Wahlen 2005 gewannen anti-syrische Kräfte.

Die Entwaffnung von Hisbollah ist ein wichtiges „israelisches“ Ziel. „Israel“ versuchte die Entwaffnung der Hisbollah 2006 in einem riskanten Feldzug gegen den Libanon durchzusetzen, scheiterte dabei jedoch, und verlor dabei mehr als 100 Soldaten. Hisbollah-Generalsekretär Hassan Nasrallah präsentierte im Juli 2011 Beweismittel, die darauf hindeuten, dass „Israel“ Rafiq Hariri ermordet hat. Unter Anderem konnte Hassan Nasrallah abgefangene Bilder einer „israelischen“ Drohne zeigen, die vor dem Mord die Fahrtroute von Rafiq Hariri ausspioniert hatte, wo er ermordet wurde.

Das internationale Zionistentribunal für den Libanon lehnt Ermittlungen gegen Israel ab un besteht auf einer Anschuldigung von Hisbollah. Auch Ermittlungen gegen diejenigen, die im Zuge der Anschuldigung gegen Syrien vier Personen mit gekauften Lügen jahrelang zu Unrecht inhaftiert hatten, lehnt das internationale Zionistennetzwerk hartnäckig ab.

11 Gedanken zu “„Rafiq Hariri wollte Hisbollah schützen, nicht entwaffnen“

  1. Eigentlich macht es keien Sinn das der Staat Syrien zerschlagen wird und an dessen Stelle noch radikalere Elemente treten die auch die Zerstörung Israels auf den (swarzen) Fahnen stehen haben. Allerdings braucht man mit einem nicht mehr existierenden Staat auch nicht über die Rückgabe der Golanhöhen verhandeln, die werden einfach einbehalten und nachund nach besiedelt. Bleiben noch die Palästinensergebiete, die können aber nach dem X-ten Raketenangriff auf Israel und dem üblichen IDF-Gegenschlag auf die Infrastruktur immer lebensfeindlicher sein. Wenn man dann die Bewohner der Autonomiegebiete nach Syrien deportiert ist der Aufschrei in der Welt zwar groß, es wird gedroht und so weiter. Die Pälästinenser hätten die Möglichkeit sich einen neuen Staat aufzubauen (in Syrien).Isreal wäre alle Probleme auf einen Schlag los, für die Anderen hat es 200 Atomspregköpfe.
    Aber das ist alles Fiktion und wird so natürlich nie kommen.

    1. Ecco! Kurze Ansage und trotzdem ist die Masse zu faul zum Denken falls sie es überhaupt lesen würde. Kerrys Zukunftsschalmeien klingen auch zu verlockend als dass es nicht reichen würde, gleich noch den Berlusconi oder einen der anderen Rattenfänger zu wählen, bevor auch nur einmal das Hirn ans Netz geht.

      Aus Deinem Link:

      – Die USA würden alles nur Mögliche zum Schutz der Demokratie im eigenen Land tun und beachtliche Anstrengungen für die Verbreitung US-amerikanischer Werte in der Welt unternehmen, kündigte Kerry an.

      „Alles nur Mögliche“ – Mord und Totschlag sind auch im Zeitalter der Atomwirtschaft möglich, wobei bisher nur zweimal geschmückt mit Kernexpolsionen.
      „Zum Schutz der Demokratie im eigenen Land“, also dem Schutz US-amerikanischer Werte zur „Verbreitung US-amerikanischer Werte in der Welt“. Dos and Donts sind eben keine Fragen des Blutzolls sondern der Fleischeslust.

      „Alles nur Mögliche“ – konventionelle, am liebsten Stellvertreter-KRIEGe, false flags inkl. Mord und Totschlag sind auch im Zeitalter der Atomwirtschaft möglich – „zum Schutz der Demokratie im eigenen Land“ – der Schutz US-amerikanischer Werte zur „Verbreitung US-amerikanischer Werte in der Welt“.

      Sagt und meint rein gar nichts über Kompromissbereitschaft im Zuge multikultureller Entwicklungen, etwa eine Zukunft mit Asien oder China im Speziellen. Da blubbt nur der Ketchup-König im Demokratenpelz und verkündet im hoffnungsvollsten Ton der Orwelldialektik das Neo©on-Bonmot „entweder für uns oder gegen uns“ – und ewig grüsst das Murmeltier.

      Der Erkenntnisgewinn aus Mister Tomatos Absonderungen passt zu den alltäglichen Bestätigungen, dass wenn die Wahlen damals für Kerry gefälscht worden wären, sich rein gar nichts am Ziel geändert hätte. Die Einheitspartei der Achse des Staatsterrors streitet sich nur um den „richtigen“ Weg abseits des gesetzten, nur im Vorteilsfall gelebten Rechts.

      Auf heutige Verhältnisse übertragen suchen die linken Staatsterroristen mit der Sprechpuppe Obsama bin Präventiv die direkte Konfrontation mit China, um sich hernach den Iran als Tribut auf dem silbernen Tablett reichen zu lassen. Demgegenüber strebem die rechten Staatsterroristen den Zwischenschritt über Iran an, um hernach Russland und China im Schraubstock einzuspannen.

      Es geht also ganz allein nur um US-Werte, „amerikanisch“ im traditionellen Sinn der Gründerväter sind sie nicht. Chinesische Werte zählen nichts, ebenso wenig russische, indische, indonesische, auch europäische Werte werden respektiert. Wenn das Imperium in Gefahr ist, dann steht jede Provinz mit einem Bein im Schlachthaus. Ganz zu schweigen jene Kolonien, die den Hauptgewinn in der getürkten Menschenlotterie gezogen haben.

      Der andere Satz ist nicht minder ehrlich:

      – „Es kommt darauf an, in allen Teilen der Welt die Möglichkeit einer Wahl zu gewährleisten, die uns (USA) stärker und besser gemacht hatte… Wir möchten die übrige Welt zu der Wahl bewegen, die wir getroffen hatten“

      Komplette Info frei Haus: Alle sollen das wählen dürfen, was „uns (USA) stärker und besser“ macht. Chinesen sollen nicht China stärker machen, nein, da ist Ketchup ganz ehrlich, sie sollen die US stärker machen. Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde.

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

      PS: Aprospos Hystericum, solange Menschenfleisch nicht in der Lasagne auftaucht sondern vor Ort verbuddelt wird, stören sich die westlichen Massen offensichtlich nicht an den von ihnen mitgetragenen Blutopfern.

  2. Ist eigentlich jemandem Aufgefallen das das was die FSA/Al-Qaida da in Syrien abzieht eindeutig den Tatbestand des Genozids erfüllt? Einfach mal den artzikel durchlesen und unsere MSM hier und da ruhig mal darauf hinweisen. Schon merkwürdig das die weiterhin solche Unterstützung (gerade bei deutschlands Geschichte) erhalten. Später hört man wieder „wir haben doch von nichts gewusst“.

    http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkermord#Kennzeichnende_Merkmale_der_Straftatbest.C3.A4nde

    1. Der ständig von leidlich bekannten Fernsehpredigern in den Herrschaftsbereichen westlich verbündeter Regime religiös maskierter faschistischer Diktaturen befohlene Völkermord ergibt allein mit 3 Millionen Syrern alevitisch-muslimischer Konfession plus 3 Millionen Syrern christlichen Glaubens eine Zahl, die zur Rechfertigung eines völkerrechtsverbrecherischen Aggressionskrieges gegen die Bundesrepublik Jugoslawien durchaus Erwähnung fand, jedoch als einer der Gründe der Menschen des syrischen Volkes, im Zusammenhang mit ihrer alternativlosen Notwehr gegen eingeschleuste Todesschwadrone, um sich vor einem Völkermord dieser allgemein bekannten Größenordnung zu schützen, plötzlich keine Rolle mehr zu spielen scheint.

      Was in dieser Dr. Seltsamen Westlichen Wertegemeinschaft nicht alles getan wird, wenn manche meinen könnten, von fern her den vielleicht nur leicht veränderten Text eines alten Liedes zu vernehmen, diesmal vom Nil bis an den Euphrat…?

      Indes neigt sich, nach dem heutigen von den Todesschwadronen der WW begangenen Mordanschlag auf Schulkinder, die bisher vom syrischen Volk geübte Nachsicht und Geduld offenbar doch so ganz langsam ihrem Ende zu, wie u.a. der folgende Auszug des Kommentars zum Foto eines bei dem Mordanschlag schwer verletzten Kleinkindes verdeutlichen mag:

      „COLD BLOODED MURDER BY THE U.S. NATO AND ARABS !!!

      54 Martyrs, 237 injured (many seriously) in Damascus Terrorist Bombing that took place in a residential area between a School and a Hospital, by the US, NATO and Arab Backed Terrorists ..

      WHAT HAS THIS CHILD DONE ?? ARE OUR CHILDREN NOT AS VALUABLE AS YOURS ?? ARE OUR CHILDREN NOT AS INNOCENT AS YOURS ?? ARE OUR CHILDREN EASY TO BE WASTED BUT YOURS ARE NOT ??“

      Quelle: tinyurl.com/ba9b3gv

      Was in London oder Madrid passiert noch vor wenigen Jahren als jeweils „neuer 11. September“ bezeichnet wurde, findet in Damaskus geschehen fast keine Beachtung. Man sollte sich daran erinnern, falls demnächst wieder von Humanität und Menschenrechten geredet wird.

    1. Damit demaskiert die schützende Hand die Handschrift des Staatsterrors.

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

  3. Mit einem relativ gesunden Menschenverstand hält man doch gerade mit seinen Nachbarn Frieden. Etwas schlimmeres als mit seinen Nachbarn in Unfrieden zu leben gibt es doch garnicht.
    (entfernt)

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