Deutsche Märchenschau zensiert Kommetare zum US-Imperialismus

Die staatliche deutsche Propagandaveranstaltung „Deutsche Tagesschau“ versucht ihre Konsumenten auf Empörung gegen den jüngsten erfolgreichen koreanischen Atomtest einzustimmen. Märchenschau-Propagandist Peter Kujath verlangt von der kommunistischen Partei Chinas gar, sich an „echten, wirtschaftlichen Sanktionen“ gegen die Genossen in Korea zu beteiligen, uns das, ohne dass er erklärt, welche Gegenleistung das Angiffskriegsbündnis „Westliche Wertegemeinschaft“ der weltweit führenden Handelsmacht China für diesen Gefallen anzubieten bereit ist.

Doch beim Publikum kommt die anti-kommunistische Hetze der Märchenschau nicht mehr an. Ein Konsument nach dem Anderen äußert angesichts der pausenlosen US-geführten weltweiten Angriffskriege Verständnis dafür, dass das freie Korea sich mit Nuklearwaffen vor einem neuen Angriff der aggressiven imperialistischen Mächte schützt, nachdem Millionen Menschen im freien Korea den letzten US-geführten Angriffskrieg gegen Korea mit dem Leben bezahlt haben.

Um dafür zu sorgen, dass die Propagandisten und Sockenpuppen des Empires in der Flut der Kritik am mörderischen Verhalten der USA gegen die freie Welt nicht untergehen, greift die Führung der Tagesschau – wie es repressive imperialistische Regimes gewohnt sind – zum Mittel der Zensur. Ein Parteibuch-Leser hat einem von imperialer Aggressionspropaganda verblendeten Tagesschau-Komsumenten mit folgendem Kommentar geantwortet:

Wie viele US-geführte Regime-Change-Operationen gab es?
12. Februar 2013

@Batman
„Da wird doch glatt behauptet, das die USA ueberall auf der Welt einmarschieren wollen und nur durch Kernwaffen davon abgehalten werden koennen. Das ist einfach nur absurd.“

Ich finde das gar nicht absurd.

Wie viele US-geführte Regime-Change-Operationen durch Mittel wie militärische Invasion, Spezialkräfte wie der CIA und psychologische Kriegsführung (Z.B. Anstacheln von Jihadismus, aufhetzende Lügenpropaganda und bunte Revolutionen) gab es seit dem zweiten Weltkrieg? Ich komme beim Zählen seit dem 2. WK auf durchschnittlich mehr als ein Land pro Jahr.

Menschen in wie vielen fremden Ländern hat US-Präsident Barack Obama bereits bombardieren lassen? Mindestens ein halbes Dutzend: Afghanistan, Pakistan, Irak, Libyen, Somalia und Jemen. Zusätzlich drohen die USA dem souveränen Staat Iran öffentlich mit der Bombardierung des Landes.

Auffällig ist: Keines der von den USA bombardierten oder mit Regime-Change-Operationen überzogenen Länder hatte Kernwaffen.

Den Kommentar haben die Zensoren der Märchenschau natürlich wegzensiert. Die Freiheit, die Wahrheit über den Krieg der Imperialisten gegen die freie Welt zu sagen, versuchen die repressiven imperialistischen Regimes ihren Untertanen natürlich vorzuenthalten. Denn gäben sie ihnen diese Freiheit, könnten ihre Verbrechen ihren Untertan zu offensichtlich werden.

Der radikale Kampf gegen die Wahrheit ist schließlich ein wesentliches Kennzeichen der über die „westliche Wertegemeinschaft“ herrschenden immperialistischen Banden.

5 Gedanken zu “Deutsche Märchenschau zensiert Kommetare zum US-Imperialismus

  1. In einer Zeit allgegenwärtigen Betruges ist es ein revolutionärer Akt, die Wahrheit zu sagen.

  2. Die aktuelle Geschichte mit dem OBL-Todesschützen ist natürlich mit allen Tricks aus der Lügenkiste zusammengestrickt. Alle Register werden hier gezogen:

    -„Limited Hangout“ (die Sache mit der Heavy-Metal-Musik)
    -emotionalisierende (aber dennoch erfundene) Details
    -Lügen zweiter Ordnung, die auf der Basislüge aufbauen, um diese indirekt als wahr hinzustellen
    -der anonyme Schütze fühlt sich bedroht und von seinem Staat vernachlässigt (Scheinopposition + Emotionalisierung)
    usw.

    Papier ist ja geduldig.

    Aber die alten Hasen hier werden das leicht durchschauen, denn die Story ist und bleibt innen hohl, egal wie viele Schichten die außen herumbauen.

    1. plans within plans within plans

      Frank Herbert, ein alter Hase in seinem Vermächtnis.

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

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