In Syrien aktive Terroristen müssen schwere Verluste hinnehmen

Nachdem die Lage im Krieg gegen Syrien auf der Münchener Kriegstreiberkonferenz von Vertretern führender NATO-Staaten als aussichtsslos skizziert wurde, haben sich Al-Monitor zufolge hinter den Kulissen außer den USA zwischenzeitlich auch Jordanien, Kuwait, Oman und die VAE für Verhandlungen und Diplomatie anstelle von Krieg bis zum Sieg ausgesprochen. Die Nachricht, dass die NATO-geführte Koalition den Angriffskrieg gegen Syrien verloren hat, wird jedoch noch nicht überall zur Kenntnis genommen.

Nach wie vor versuchen Ignoranten und notorische Kriegstreiber, allen voran das zionistische Regime, die Israel-Lobby, das türkische Regime sowie die wahhabitischen Diktaturen Katar und Saudi-Arabien und die zu diesen Kräften gehörenden Propaganda-Outlets, die in Syrien aktive Terroristen durch gezielt Ursachen vertauschende Propaganda und falsche Erfolgsmeldungen zu mehr Terror und Gewalt anzustacheln.

So verbreitete das CIA-nahe Zionistenblättchen „Der Spiegel“ unter Berufung auf einen notorisch terroristische Lügenpropaganda verbreitenden Kiosk-Betreiber in England, der sich „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ nennt, am Donnerstag:

Syrien: Rebellen suchen Entscheidungsschlacht

Die syrischen Rebellen forcieren den Kampf in und um Damaskus. Die Truppen rückten griffen Militärkontrollpunkte an und rückten weiter Richtung Stadtzentrum.

Zionisten und Wahhabiten versuchen mit solchen Falschmeldungen vom angeblichen Erfolg der Terroriten Panik in Damaskus herbeizuschreiben und ihre in Syrien aktiven Terror-Lakaien zu noch mehr Gewalt anzustacheln. Freilich funktionierte der Versuch diesmal nicht, auch wenn Hasbaristen wie Spiegel-Propagandistin Susanne Koelbl sie mit absurden Berichten aus Damaskus vorbereitet haben. Zu weit hat sich die zionistisch-wahhabitische Lügenpropaganda von der von jederman in Syrien beobachtbaren Realität entfernt. Die Wahrheit ist, dass die in Syrien aktiven Terroristen gegenwärtig überall schwere Verluste hinnehmen müssen und nirgendwo Erfolge erzielen, und jeder weiß es, nur die besonders hartnäckige Ignoranten leugnen noch das Offensichtliche. Wo sogar dem US-Hasbara-Outlet „New York Times“ die Lügen zu plump waren und die New York Times meldete, Zeugen hätten gesagt, viele Leute würden ihren alltäglichen Beschäftigungen nachgehen, und andere merkten an, frühere Behauptungen von „Rebellen“ über territoriale Gewinne in Damaskus hätten sich fast immer als erfunden oder übertrieben herausgestellt, änderte schließlich auch der Spiegel seine Schlagzeile in „Rebellen attackieren Ziele in Damaskus.“

Doch nicht nur der Spiegel hat ein Problem damit, sich umzuorientieren, nachdem Obama die Wahl gewonnen hat. Victoria Nuland, Ehefrau des radikal-zionistischen Schreibtischtäters Robert Kagan und Sprecherin des US-Außeministeriums, sah sich auf einer Pressekonferenz zu den Attacken der Terroristen in Damaskus überraschend mit der Frage konfrontiert, ob die syrische Armee das Recht habe, sich gegen Angriffe von Rebellen zu verteidigen, und der Zionistin fiel darauf als Antwort nichts anderes ein, als offiziell zu erklären, dass es die Politik der USA sei, der Staatsführung von Präsident Assad grundsätzlich die Schuld für jegliche Gewalt in Syrien in die Schuhe zu schieben.

Karin Leukefeld berichtete derweil am Donnerstag in der jungen Welt darüber, was jeder in Damaskus bezüglich der von den „Rebellen“ gesuchten „Entscheidungsschlacht“ beobachten konnte:

Die Armee, die über die Pläne offenbar informiert war, begann bereits in den frühen Morgenstunden mit massivem Beschuß der östlichen Vororte Jobar, Zamalka, Harasta und Douma. … Ein über Internet verbreiteter Aufruf eines Kommandanten eines »Revolutionären Militärkommandos« an »unser Volk in Damaskus« forderte die Damaszener auf, in den Wohnungen zu bleiben, um »keine Last für die Freie Syrische Armee« zu sein und »vom Regime nicht als menschliche Schutzschilde benutzt« zu werden. Der Verkehrsstau in der Innenstadt von Damaskus war am Mittwoch gleichwohl nicht geringer als an anderen Tagen, und die Menschen gingen wie gewohnt ihrer Arbeit nach. … »Die syrische Armee ist geeint und verfügt über ein großes Waffenarsenal, niemals werden diese Gruppen gegen diese Streitkraft siegen. Aber sie zwingen sie mit ihren sinnlosen Angriffen, weiter gegen sie vorzugehen. Das Ergebnis ist nur noch mehr Blutvergießen und Zerstörung.«

Wie der Bericht von Karin Leukefeld aus Damaskus zeigt, wissen die Einwohner von Damaskus um die Stärke ihrer Armee und sie können auch realistisch einschätzen, wozu die Terroristen in und um Damaskus herum noch in der Lage sind.

Im Süden wurden die Terroristen in ihrer gegen Damaskus gerichteten Angriffsposition Daraya zu Tausenden eingekesselt und werden dort nun nach und nach von der Armee eliminiert. Die dort eingeschlossenen Terroristen kommen nicht umhin, beinahe täglich die Fortschritte der Armee in Daraya zuzugeben und haben am letzten Wochenende einen an die sich im Nordosten von Damaskus, also vor allem Duma, Harasta und Ost-Ghouta, aufhaltenden Terroristenkumpane gerichteten dramatischen Hilferuf veröffentlicht, in dem sie bitten, ihnen zu Hilfe zu kommen, weil sie in Daraya nicht nur für sich kämpfen würden, sondern Daraya die wichtigste Angriffsposition gegen Damaskus ist, und sie Daraya verlieren, dann sei auch die „Revolution,“ also das Ziel des gewaltsamen Regierungsumsturzes in Syrien, nicht mehr zu erreichen.

Im Prinzip dürfte der als „Entscheidungsschlacht“ bezeichnete Angriff, der am Mittwoch begann, also eine Art verzweifelter Entlastungsangriff der letzten größeren Gruppen von Terroristen im Raum Damaskus für die in Daraya eingeschlossen Terroristen gewesen sein. Von ihrer Hochburg Duma im Nordosten von Damaskus und angrenzenden Vorstädten wie Harasta, Erbeen und Zamalka haben die Terroristen versucht, in Richtung Südwesten ins Zentrum von Damaskus vorzustoßen. Der Plan dürfte in etwa gewesen sein, im Zentrum von Damaskus so viel Chaos anzurichten, dass die Armee sich gezwungen sieht, Kräfte von Daraya abzuziehen, um die Innentadt zu sichern, und die in Daraya befindichen Terroristen damit eine bessere Chance haben, den Kessel zu durchbrechen.

Doch für die Erstürmung von Damaskus sind die Terrorgruppen längst zu schwach, und so sind sie mit ihrem verzweifelten Angriff spätestens auf halbem Weg in Jobar steckengeblieben, wenn sie nicht gleich bei der Angriffsvorbereitung in ihren Hochburgen geschlagen wurden. Breaking News meldete am Mittwoch morgen, nur Stunden nach dem Angriffsbeginn, die Terroristen hätten 30 Tote in Harasta, acht Tote in Jobar in der Nähe des Busbahnhofs und Dutzende Tote an der Al-Eb-Brücke zu beklagen, und außerdem habe die Armee noch 20 Terroristen aus der Gruppe, die am Wochenende vom in der Nähe des Flughafens gelegenen Dorf Harran al-Awamid aus zivile Flugzeuge beschossen hatte, eliminiert. Am Mittwoch Abend meldete Breaking News, die Armee habe den von den Terroristen angegriffenen Checkpoint Harmala in Jobar sowie seine Umgebung wieder besetzt.

Am Donnerstag Morgen meldete SANA, Terroristen hätten den an der Grenze von Jobar und Qaboun liegenden Busbahnhof mit einer Granate getroffen, wodurch sechs Personen, darunter eine Frau und drei Kinder, ums Leben gekommen seien, und weitere Menschen, teils schwer, verletzt wurden. Am Donnerstag Vormittag meldete Breaking News dann ob des offensichtlichen kläglichen Scheiterns in der „Entscheidungsschlacht“, in Damaskus aktive Terroristenführer hätten bestritten, die Offensive ausgerufen zu haben, aber am Donnerstag Abend meldete Breaking News immer noch Auseinandersetzungen an Rändern des Bezirks Jobar. Am Freitag Vormittag meldete Breaking News dann schließlich, die Armee habe in der Gegend hinter dem Busbahnhof noch 39 Terroristen eliminiert und das war das Letzte, was von der Terroroffensive „Entscheidungsschlacht um Damaskus“ zu hören war.

Bereits aus diesen Informationen ergeben sich als Bilanz dieses als „Entscheidungsschlacht“ angekündigten Sturmangriffes auf Damaskus etwa 100 tote Angreifer und mindestens sechs unschuldige Todesopfer auf dem Busbahnhof. Hinzu kommt die bei solchen Auseinandersetzungen unvermeidliche Zerstörung von Gebäuden. Irgendwelche Ziele, außer sich bei der Bevölkerung von Damaskus weiter unbeliebt zu machen, haben die Terroristen mit ihrer Großoffensive gegen Damaskus wieder einmal nicht erreicht.

Die Armee begnügt sich jedoch nicht mit der Abwehr unmittelbarer Terrorangriffe. Ihr Ziel ist es, den Terrorgruppen den Willen und die Fähigkeit zu solchen Großangriffen zu nehmen, die Syrien nichts als Zerstörung bringen. Und die Armee handelt entsprechend. Liest man die bei SANA am Mittwoch, Donnerstag und Freitag zu den Anti-Terror-Operationen erschienen Meldungen genau, so findet man dort noch viele weitere Nachrichten von den Terroristen im Großraum Damaskus zugefügten schweren Verlusten und eliminierten Anführern von Terrorbrigaden. Auch wenn SANA keine Zahlen nennt, so weisen diese Nachrichte deutlich in die Richtung, dass allein die im Raum Damaskus aktiven Terrorgruppen in den letzten Tagen täglich jeweils Verluste im deutlich dreistelligen Bereich erlitten haben. Auch wenn nicht klar ist, wie lange die Terrorgruppen solch hohe Verluste ausgleichen können, so hat die von den Terroristen ausgerufene „Entscheidungsschlacht um Damaskus“ vor allem eines klargemacht: von der Fähigkeit, Damaskus erobern zu können, sind die Terrorgruppen sehr weit entfernt.

In den anderen Provinzen Syriens ist die Lage der Terroristen nicht besser. So meldete Breaking News am Freitag Vormittag, im Raum Homs habe die syrische Armee 105 Mitglieder der wahhabitischen Terrorgruppe „Jabhat Al-Nusra“ eliminiert oder verhaftet. Im Homser Stadtteil Qarabis habe die syrische Armee einen saudischen Terroristenführer getötet sowie sechs bewaffnete Saudis, Libyer und Ägypter verhaftet und im Stadtteil Ghanto 50 Bewaffnete getötet, meldet Breaking News weiter. SANA nennt zwar grundsätzlich keine Zahlen, was die Anzahl ums Leben gekommener Terroristen betrifft, hat allerdings zu der Mitteilung, dass die Armee in der Provinz Homs am Freitag auf verschiedene Ansammlungen von Terroristen der Gruppe „Jabhat Al-Nusra“ gezielt hat, noch einige Ergänzungen veröffentlicht.

In den Gegenden Al-Zaafaraneh, Aqrab und Deir Fool seien viele Terroristen getötet und weitere verletzt worden, meldet SANA aus der Provinz Homs. Außerdem habe im Dorf Al-Kariatain eine Armeeeinheit Mitglieder einer bewaffneten Terrorgruppe getötet und verletzt, wobei vier mit schweren Maschinengewehren ausgestattete Fahrzeuge der Terroristen zerstört worden seien. Des Weiteren seien in der Provinz Homs eine Menge Terroristen in den gegenden von Jubar, Kafar Aya, Sultanyeh, Tannour, Amryeh, Eyon Hussein, Taldo und al-Nqairyeh eliminiert worden. In der Nähe der Stadt Palmyra, wo Terroristen am Mittwoch zwei mörderische Autobomben zündeten, habe die Armee außerdem eine Menge Terroristen eliminiert sowie sieben ihrer Motorräder und drei ihrer Fahrzeuge zerstört. Weiterhin sei eine Terrorgruppe eliminiert worden, die versucht habe, aus Sultaniyeh in Richtung der Ortschaft Nuqaira zu flüchten. Auch in Rastan und Talbiseh hätten Armeeeinheiten Terroristen schwere Verluste zugefügt und in Taldo im Raum Houla seien Ansammlungen von Terroristen auf dem Al-Ram-Platz und dem Al-Khamis-Marktplatz zerstört worden, wobei eine Anzahl Terroristen getötet und verletzt worden sei, meldete SANA am Freitag Abend vom Anti-Terror-Kampf in der Provinz Homs abschließend. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Berichte von Breaking News und SANA darauf hindeuten, dass die Verluste der Terrorbanden in der Provinz Homs am Freitag auch deutlich im dreistelligen Bereich lagen, und es nicht absehbar ist, wie lange die Terrorgruppen solch hohe Verluste ausgleichen können.

Auch in der nordöstlichen Provinz Idlib, wo aus der Türkei versorgte Terrorbanden am Mittwoch „die letzte Phase“ ihrer noch im letzten Jahr begonnenen und zwischenzeitlich schon mehr als einmal gescheiterten Großoffensive „Al-Banin al-Marsos“ mit neuen Angriffen auf den Armeestützpunkt in Wadi Al-Deif und den dazugehörenden Checkpoint in Hamidie ausgerufen haben, entwickelt sich die Lage für die Terroristen weiterhin katastrophal. Während das CIA-nahe US-Propaganda-Outlet „Time“ dazu am Donnerstag die Terroristen ermutigend verkündete, sie würden sich im Zuge der seit Oktober laufenden Offensive nun daran machen, die komplette Provinz Idlib zu beherrschen, meldete Breaking News am Donnerstag Abend, die Armee habe in Hamidie 21 mit Flugabwehrkanonen ausgestattete Pickups samt der sich in den Fahrzeuge aufhaltenden Terroristen zerstört. SANA meldete dazu am Freitag nur knapp, in Hamidie seien ein Konvoi von mit schweren Maschinengewehren und Flugabwehrkanonen ausgestatteter Fahrzeuge sowie sechs zum Transport von Terroristen genutzte Fahrzeuge zerstört worden, wobei all die sich darin aufhaltenden Terroristen ums Leben gekommen seien. Demgegenüber berichtete SANA aus der direkt an der Grenze zur Türkei liegenden Stadt Salqin in der Provinz Idlib am Freitag, die Armee habe dort auf Terroristen gezielt und „viele“ der Terroristen, einschließlich einiger Anführer, getötet und verletzt sowie ihre Fahrzeuge zerstört. Zum Anti-Terror-Kampf in Al-Majas nördlich des Militärflughafens Abu Ad-Duhur meldet SANA hingegen, die Armee habe dort eine „große Anzahl“ an Terroristen eliminiert. Außerdem habe die Armee in Kafar Roma auf Ansammlungen von Terroristen gezielt, dabei „viele“ von ihnen getötet und verletzt, sowie eine Anzahl ihrer Fahrzeuge zerstört, von denen einige gepanzert und andere mit schweren Maschinengewehren ausgerüstet gewesen seien. Und schließlich meldete SANA am Freitag vom Anti-Terror-Kampf in der Provinz Idlib noch, in der Nähe von Wadi al-Daif habe die Armee Verstecke von Terroristen unter Beschuss genommen und dabei drei Fahrzeuge mitsamt der sich darin aufhaltenden Terroristen und ihren Waffen sowie 10 Motorräder der Terroristen zerstört. Zusammengefasst bedeuten die Meldungen von SANA und Breaking News, dass die Terroristen wahrscheinlich auch in der Provinz Idlib am Freitag Verluste erlitten haben, die deutlich im dreistelligen Bereich liegen und sie außerdem große Materialeinbußen hinnehmen mussten. Gelungen ist den Terroristen in der Provinz Idlib unterdessen augenscheinlich überhaupt nichts.

Obwohl SANA davon am Freitag nichts berichtet hat, ist die Armee auch in anderen Provinzen Syriens auf dem Vormarsch. Die NATO-Propaganda-Schleuder AFP teilte beispielsweise am Donnerstag mit, syrische Truppen hätten die Stadt Karnaz in der Provinz Hama „überrannt.“ Syrische Medien hatten zuvor berichtet, die Armee habe dort eine Kommandozentrale der Terrorgruppe Jabhat Al-Nusra mitsamt der sich darin aufhaltenden Terroristen zerstört. Vom Anti-Terror-Kampf in Aleppo berichtete Breaking News am Freitag, die Armee habe Terroristen in Ashrafiah konfrontiert und dabei 34 von ihnen getötet und nun rücke die Armee nach Bani Zeid vor. Der für den arabisch-sprachigen iranischen TV-Sender Al-Alam tätige Journalist Husein Murtada berichtet und twittert unterdessen Tag für Tag von zahlreichen weiteren erfolgreichen Einsätzen der Armee, beispielsweise in den Provinzen Aleppo, Latakia und Deir Ezzor, und er nennt gelegentlich auch hinter den SANA-Notizen von den Terroristen zugefügten schweren Verlusten stehende Zahlen, die verdeutlichen, wie hoch die Verluste der Terroristen bei Auseinandersetzungen wirklich waren. Rechnet man die Meldungen aus den unterschiedlichen Provinzen zusammen, so ergeben sich auch da Verluste auf Seiten der Terroristen, die vermutlich deutlich im dreistelligen Bereich liegen.

Obwohl sie seit einiger Zeit keine miitärischen Erfolge mehr aufzuweisen haben, sind die Terrorbanden jedoch noch in der Lage, Tod und Verwüstung zu verbreiten. So ist es den Terroristen beispielsweise am Freitag „gelungen,“ den Imam der Salah-Eddin-Moschee im Aleppiner Stadtteil Ashrafia durch Granatbeschuss seiner Moschee von Bani Zeid aus zu ermorden und in der Provinz Raqqa ein Zentrum für Viehfutter zu plündern. Schrecken verbreiten sie damit schon, aber die Herzen der Syrer, die sie gewinnen müssten, um im Krieg gegen die Armee eine reelle Chance zu haben, werden die Terroristen mit ihren völlig verantwortungslosen Räubereien und Mördereien ganz sicher nicht gewinnen. Eher schon können die Terroristen damit rechnen, dass die syrische Bevölkerung sie dazu beglückwünscht, wenn Mitglieder unterschiedlicher „revolutionärer“ Terrorgruppen anstelle der Bevölkerung sich bloß gegenseitig umbringen, so wie es am Freitag auf der Al-Bab-Straße in Aleppo wieder mal geschehen sein soll.

Zusammenfassend sieht es also so aus, dass die in Syrien aktiven Terroristen allein am Freitag Verluste von zumindest im mittleren bis hohen dreistelligen Bereich, möglicherweise sogar im vierstelligen Bereich erlitten haben. Dazu kommen eine große Anzahl von Verletzten auf Seiten der Terroristen, hohe Materialverluste und trotz maximalen Einsatzes an Leben die offensichtliche Unfähigkeit der Terrorbanden, militärische Erfolge zu erreichen. Das Einzige, was die Terrorbanden mit ihren Angriffen erreichen, ist, dass sie, die sich als im Interesse des Volkes aufopferungsvoll kämpfende „Revolutionäre“ sehen, sich noch weiter von der Bevölkerung entfremden.

Die Defizite der ein sinnloses Blutbad nach dem anderen anrichtenden Terroristen, die sich selbst als „Revolutionäre“ verstanden wissen wollen, lassen sich durch keine noch so mächtige Propaganda mehr übertünchen. Ein Teil der Terroristen mordet, um mehr Menschenrechte und Demokratie durchzuetzen, ein anderer Teil mordet, um eine sektiererische Diktatur nach saudischem Vorbild durchzusetzen, wodurch sie Minderheiten immer mehr gegen sich aufbringen, und der vermutlich größte Teil der Terroristen mordet wohl einfach nur, weil das Morden ein einträgliches Geschäft ist. Ein Teil der Unterstützer der Terroristen will ein gegen großisraelische Träume gerichtetes osmanisches Empire unter Führung der Muslimbruderschaft aufbauen und ein anderer Teil der Unterstützer der Terroristen will Syrien zerstören, damit Syrien zionistischen Plänen zum Aufbau von Großisrael oder einem groß-wahhabitischen Reich nicht in die Quere kommt. Diese grundsätzlichen Defizite und unterschiedlichen Interessen lassen sich nicht dadurch ausgleichen, dass die Terroristen mehr Waffen bekommen, das saudische Regime willige Mörder direkt aus seinen Gefängnissen als Verstärkung schickt, oder das türkische Regime in den Flüchtlingslagern mehr Söldner rekrutiert. Um so mehr die unterschiedlichen Unterstützer der Terroristen in Richtung Regime Change drücken, desto mehr Gegenkräfte entwickeln sich.

Die Lage der Terrorbanden erscheint tatsächlich völlig aussichtslos. Das Einzige, wozu das weitere Anheizen des Dramas in Syrien absehbar noch führen wird, ist weiteres Blutvergießen und weitere Zerstörung. Politische Änderungen in eine von den Terroristen und ihren Hintermännern gewünschte Richtung werden sich durch die Fortsetzung des pseudo-revolutionären Terrors hingegen aller Voraussicht nach nicht mehr ergeben. Um endlich zu einer Verminderung des sinnlosen Blutvergießens zu kommen, wird es höchste Zeit, dass den in Syrien aktiven Terroristen und all ihren Unterstützern, insbesondere dem zionistischen und dem türkischen Regime, öffentlich und in aller Deutlichkeit klar gesagt wird, dass sie den Krieg gegen Syrien verloren haben.

7 Gedanken zu “In Syrien aktive Terroristen müssen schwere Verluste hinnehmen

  1. Jeder Syrer sollte in die Lage versetzt werden seine Heimat gegen die westlich gesteuerten Terroristen zu verteidigen.

  2. Was machen eigentlich syrische „Asylsuchende“ in Deutschland? Sind sie nicht gefordert ihre Heimat zu schützen und sich in der syrischen Armee rekrutieren zu lassen?
    Das Volk braucht sie und sie hängen in Gruppen in Deutschland ab, kaufen Handys und Frauen, während ihre Leute im Lande Syrien unter dem Terror der „westlichen Wertegemeinschaft“ leiden.
    Wenn ihr solche trefft – fordert sie auf, sich der regulären Armee ihrer Heimat endlich anzuschließen.

  3. Die Kurden in Serekanije haben diese AlQuaida aus der Türkei, wiederum aus ihrem nördlichen Syrien vertrieben
    http://WWW.DIEKURDEN.DE
    Erdogan wollte allzugern den Norden Syriens mittels der
    Gottesbanditen erobern lassen, aber die mussten in Holzkisten verpackt, die Heimreise antreten.

  4. Gebe Gott das diese Nachrichten der Realität entsprechen-u.wenigstens ein kleiner Teil dieses menschlichen Unrats beseitigt wird-schade nur um die tapferen syrischen Heimatverteidiger die dabei ums Leben kommen

  5. Die FSA setzt Kindersoldaten in Syrien ein

    Samstag, 9. Februar 2013 , von Freeman um 11:00

    Sonst regen sich die westlichen Medien und Politiker immer gross auf wenn in Afrika Kindersoldaten in den Konflikten benutzt werden. UNICEF, terre des hommes und amnesty international bezeichnen „alle Kämpfer und deren Helfer, die unter 18 Jahre alt sind“ als „Kindersoldaten“. Schon seit einem Jahr ist bekannt, dass die Terroristen die nach Syrien eingeschleust wurden, um die Bevölkerung von Assad zu „befreien“, auch Kinder rekrutieren, indoktrinieren, mit Waffen ausstatten und für ihren Terrorkrieg benutzen. Wo bleibt der Aufschrei des Westens darüber?

    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2013/02/die-fsa-setzt-kindersoldaten-in-syrien.html#ixzz2Ks29F4wq

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