Spiegel: Westen erleidet einen „schweren Rückschlag“ gegen Iran

Das CIA-nahe Propaganda-Outlet „Spiegel“ gestand am heutigen Donnerstag ein, dass das Angriffskriegsbündnis „Westliche Wertegemeinschaft“ im dritten Weltkrieg an der iranischen Front einen „schweren Rückschlag“ erlitten hat.

Am 1. Februar verkündete die zionistische Holtzbrinck-Presse, Joe Biden, der zionistische Vize-Chef des US-Regimes, „dränge Iran zu Atomverhandlungen.“ Am 2. Februar legte die Holtzbrinck-Presse gar mit der Behauptung nach, „Biden reiche Iran die Hand.“

Natürlich meinen die USA das nicht ernst. Das zionistische US-Empire hat schließlich durch bis heute andauernde Jahrzehnte permanenter Terror- und Angriffskriege bewiesen, dass es keine unabhängigen Staaten akzeptiert, die sich ihre Meinung zum Weltgeschehen und ihre Politik nicht vom US-Empire diktieren lassen. Dass das US-Empire nicht bereit ist, die staatliche Unabhängigkeit des Iran zu respektieren und das iranische Atomprogramm den USA lediglich als Vorwand für die Bekämpfung der staatlichen Unabhängigkeit des Iran dient, machten die USA gestern nochmals deutlich, in dem sie ein weiteres Konvolut von gegen Iran und den iranischen Verbündeten Syrien gerichteten Sanktionen verfügten.

Aufschlussreich sind dabei zum Einen die Wirtschaftsbereiche des Iran, auf die das zionistische Empire mit den verschärften Sanktionen abzielt: nämlich Energiewirtschaft, Medien, Elektronikindustrie und Cybersicherheit. Während die Sanktionsziele Energiewirtschaft und Elektronikindutrie noch entfernt mit dem iranischen Nuklearprogramm zu tun haben, indem die Energiewirtschaft für Staatseinnahmen sorgt und die Elektronikinustrie vielfältig verwendbare elektronische Bauteile herstellt, sind die Sanktionsziele Medien und Cybersicherheit ein klarer Beweis dafür, dass es das Ziel des Empires ist, nach dem Fehlschlag mit der Mossad-geführten „grünen Welle“ 2009 Iran erneut mit einer sogenannten „bunten Revolution“ anzugreifen und so einen Regime Change in Iran zu versuchen. Mit dem Nuklearprogramm des Iran, das den USA als Vorwand für die Sanktionen dient, haben die Sanktionziele Medien und Cybersicherheit überhaupt nichts zu tun, sondern im Gegenteil: Mittel, die der iranische Staat für Medien und Cybersicherheit ausgibt, kann er nicht für das iranische Nuklearprogramm ausgeben. Die Sanktionsziele legen also die Verlogenheit der US-amerikanischen Behauptung bloß, ihnen gehe es um das iranische Nuklearprogramm.

Aufschlussreich ist zum Anderen, wen das Empire mit den neuen Sanktionen wie zu treffen gedenkt. Da Iran bekanntlich keine Beziehungen zu den USA unterhält, gibt es nichts, was die USA an amerikanisch-iranischen Beziehungen wegsanktionieren könnten. Und so richten sich die verschärften Iran-bezogenen US-Sanktionen ausschließlich gegen Drittstaaten. Wie die britische Hasbara-Schleuder BBC diesbezüglich eingestand, wollen die USA mit den verschärften Sanktionen insbesondere der Türkei, Indien und China Sanktionen für den Fall angedrohen, dass diese Staaten sich bei ihrem Handel mit Iran US-Diktaten nicht unterwerfen und trotz eines US-Verbots beispielsweise iranische Ölprodukte mit Geld bezahlen.

Dass die USA mit ihnen befreundeten Staaten Sanktionen androhen, offenbart ebenso wie der angesichts der anti-iranischen US-Kriegsrhetorik überraschende Abzug eines US-Flugzeugträgers aus dem persischen Golf eine fundamentale Schwäche der USA: um ihren Freunden positive Anreize zu bieten, sich gegenüber Iran so zu verhalten, wie die USA das wollen, sind die USA inzwischen nicht mehr finanzkräftig genug, weshalb ihnen als Politik nur bleibt, Sanktionsdrohungen gegen Freunde auszustoßen, und damit Probleme für die USA bis hin zu möglichen Handelskriegen unter Freunden zu riskieren, wenn die Freunde sich dem US-Diktat nicht beugen sollten.

Angesichts der wirtschaftlichen Schwäche der USA lässt sich dieses Verhalten der USA nur als Bluff beschreiben. Lehnen die BRICS-Staaten es ab, sich einseitig erklärten US-Diktaten zu unterwerfen, und ziehen es stattdessen vor, die günstige Gelegenheit zu nutzen, um mit dem Iran frei von Konkurrrenz mit dem US-Empire gewinnbringende Geschäfte zu machen, fehlt es den USA an der wirtschaftlichen Macht, um ihren Sanktionsdrohungen spürbare Taten folgen zu lassen. Sollten die USA chinesischen Banken Geschäfte mit den USA verbieten, wenn chinesische Banken weiterhin iranisches Öl mit Geld bezahlen, so müssen die USA sich neue Käufer für ihre Staatsanleihen suchen. Sollten die USA staatstragenden US-Unternehmen wie General Motors beispielsweise vorschreiben, in den BRICS-Staaten zukünftig keine Autos mehr zu verkaufen, wenn die Autos iranisches Benzin tanken können, können diese US-Unternehmen umgehend Konkurs anmelden. Die BRICS-Staaten haben sich gegen unilaterale Sanktionen gegen Iran ausgesprochen und sie herrschen über mehr als die Hälfte des weltweiten Wirtschaftswachstums. Entfernen sich die USA von den BRICS, entfernen die USA sich damit gleichzeitig vom Weltwirtschaftswachstum, mit allen negativen Folgen, die das für die USA hat.

Natürlich weiß der Iran um die permanenten Lügen der USA und ihrer Lakaien, denn schließlich überziehen die USA den Iran seit Jahrzehnten mit immer neuen absurden Lügen. Natürlich sieht der Iran auch die Drohungen der USA, die ihre unehrenhaften Absichten bloßstellen. Und natürlich sieht der Iran auch die Finanzschwäche des Empires, die keinen Zweifel daran lässt, dass das Empire versucht, den Krieg gegen den Iran mit einem Bluff zu gewinnen – und sich durch den so verursachten Anstieg des Ölpreises obendrein ins eigene Knie schießt. So ist es nur folgerichtig, dass Ayatollah Khamenei dem Zionisten Biden geantwortet hat, der Iran lehne unter Druck stattfindende bilaterale Gespräche mit den USA über das iranische Nuklearprogramm ab. Sanktionsverschärfungen seien „kein Zeichen von gutem Willen„. Die Ablehnung von bilateralen Gesprächen mit den USA über die iranische Souveränität bedeutet aber natürlich nicht, dass der Iran nicht bereit ist, mit den USA über ihre Kapitulation in Afghanistan zu sprechen, beispielsweise in Herat, aber über seine staatliche Souveränität verhandelt der Iran nicht.

Dass die CIA-nahe Propaganda angesichts der iranischen Zurückweisung des US-Bluffs von einem „schweren Rückschlag“ für den „Westen“ spricht, obwohl doch „der Westen“ mit dem Iran im P5+1-Format schon in wenigen Tagen in Kasachstan weiter über sein friedliches Nuklearprogramm und die Aufhebung von Sanktionen sprechen wird, offenbart die Verzweiflung des bankrotten Empires.

14 Gedanken zu “Spiegel: Westen erleidet einen „schweren Rückschlag“ gegen Iran

  1. Die USA/Israel haben mittels des Trojanischen Pferdes, des Euro, die Europ.Union, bis an dessen Grenze ausgeplündert und diesen Vorteil aber in ihre Kriegsplanungen investiertund sind damit verloren. Das verschuldete Europa hat diesen Betrug aber schonSpitzgekriegt und wehr sich gegen ein Weitermachen und wünscht diesen intern.Gangstern einen guten Rutsch in den Abgrund. Folgen sind unumkehrbar, mit einer weltmeisterlichen Verschuldensrate, welche irgenwann den Zenith erreichen wird und damit die USA zum Versorgungsfall werden wird, so wie ehedem das mit dem „Kranken Mann am Posporus“ der Fall war, das nur dank Deutscher Spendenfreudigkeit stabilisiert wurde. Aber D. klann die USA nicht stabilisieren und solchen Derivatebetrug, den sich die Isr. geleistet haben wird es auch nimmer geben.
    Ebenso wird der Erdogan Pascha bald sein Ziel zum Abdanken erreicht haben. DAmit wird auch Syrien dieses Ungeziefer aus seinem Pelz geschüttelt haben.

  2. Die Zionisten können das Atomprogramm der Iraner nicht stoppen. Eher schaffen es die Franzosen sich Uran in Mali zu ergaunern.Man könnte auch sagen, die Franzosen hätten endlich die Politik der Zionisten verstanden.In Deutschland müsste man politisch korrekt kommentieren, der Iran habe die zionistischen Nazimethoden durchschaut.Das wäre wieder zu korrekt.

  3. Ich stelle mir gerade vor, die BRICS Staaten verhängen die gleichen Sanktionen gegen Amerika, wie Amerika gegen den Iran….

  4. Solche „Rückschläge“ können den Iran nicht retten. Ohne Initiative ist das Ende vorhersehbar. Gut wäre es z.B. die Demokratie abzuschaffen und stattdessen Gerechtigkeit einzuführen. Nur wenn ein Volk nicht geteilt ist, kann der Feind nicht obsiegen. Demokratie ist der größte Trick auf dem Weg zu NWO. Da fallen alle drauf rein. Demokratie erschafft Verliere und Verliere kann man immer mit dem Versprechen kaufen, sie zu Siegern zu machen. Auf diesem „Schlachtfeld“ wird der Iran geschlagen werden, und die Uhr tickt schon, es gibt schon wieder Wahlen…

    1. Moskau und Peking werden schon dafür Sorge tragen, dass der Iran gerettet wird und der wird sich dafür erkenntlich zeigen. Weder ist politischer Druck ein Monopol der City, noch ist Demokratie eine Einbahnstrasse. Zumal die EUSraEliten-PRopaganda seit Jahren zunehmend bemüht daran bastelt, allen dreien demokratische Defizite vorzuhalten. Dennoch müsste auch dem demokratischsten Chinesen einleuchten, dass der wirtschaftliche Erfolg trotzdem eingetreten ist. Frühestens wenn das US-Imperium definitiv gefallen ist, kann aus militärischer Sicht daran gedacht werden die Volksrechte im westlichen Sinn zu stärken – ganz ohne Druck von aussen, ohne Vorbedingungen, gemäss lokalen Gepflogenheiten.

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

  5. http://worldwen.vs120101.hl-users.com/?p=4340
    So wurde in Israel der Flugbetrieb umgebaut, dass er für Militärmaschinen frei wird. Offenbar wird unter dem Vorwand gegen Massenvernichtungswaffen, jetzt eine größere Aktion per Luftwaffe gestartet, das mit Damaskus war also ein Probegalopp. So wird nun die FSA unterstützt um mehr Geländegewinn zu erzielen. Da muss Assad mehr Druck gegen diese Banditenmachen.

  6. Klausi, EIN Volk kann auch in einer Demokratie ungeteilt sein und bleiben, wenn Achtung vor den Andersdenkenden besteht: Einigkeit mit dem Recht zur Freiheit (zu politischen Meinungen im Rahmen des Rechts), danach lasst uns alle streben, mit brüderlicher Achtung von Herzen und beherzter Hand.
    Das wäre des Glückes Unterpfand, Anderssein im Rahmen zuzulassen und achten, ohne dass es in Teilung ausartete.

    Wenn man Parteien statt als Wettkämpfer und Gegenparteien als Parts des Volkes betrachtete.
    Usw.

    Liebe Grüße

    Alex

  7. Der Okzident stolpert über seine eigenen Steine, die er der Gemeinschaft der freien Kulturnationen in den Weg geworfen hat. Wer auf der fiskalischen Intensivstation liegt wird be – scheiden – früher oder später – ganz sicher !

  8. Danke ! Super-Analyse und bestens mit Fakten belegt – so stelle ich mir Artikel einer hochprofessionellen Zeitung vor.

    Das einzige Manko: Die wirkliche Realität ist unschön. Man möchte lieber aus psychologischen Gründen was Schöneres, Aufbauenderes hören. Vielleicht ist das die Gewohnheit die sich durch die Massenmedien herausgebildet hat, die einerseits ihren (Anzeigen-)Kunden und andererseits den Lesern die Nachrichtenwünsche von den Augen ablesen.

    Aber ich habe lieber eine wahre aber unangenehme Medienrealität, als hübsch oder spanmnende Lügengeäude die die Voraussetzung für Massaker, Raub, verdeckte Kriege und Zerstörung der Lebensgrundlagen vieler Länder bzw. der ganzen Menschheit sind.

    Z.B. die hübsche Story von unserem tapferen Freundesland Frankreich – sogar mit edlen sog. „Sozialisten“ an der Regierung – die angeblich die Malineser vor den bösen USA-Feinden Al Qaida schützt, die aber in Wahrheit von den USA kontrolliert und entsandt wurden, um Frankreich einen guten Grund und die Akzeptanz der Malineser einer französischen Besetzung gegenüber zu erhöhen.
    Wie grausam insgesamt die verheerende französische Politik, die Geheimdienste (under-cover rebellen = kriminelle Killer, Räuber Vergewaltiger) und die Armee für die vielen besetzten, beherrschten afrikanischen Länder einsetzt wird erstaunlicherweise in dieser italienischen TV-Doku leider sehr transparent:

    Wie Frankreich 14 afrikanische Länder unter der Sklaverei hält (ital.m.D UT) http://www.youtube.com/watch?v=obxfn-MxmnM

    Ich hoffe, dass dieser erstaunlich kritische Film der Humanität und nicht der franz.-italienischen Neo-Kolonialisten Konkurrenz geschuldet ist – sofern man überhaupt noch von nationalem Kapital reden kann.

    1. Korrekter weise müsste das Doku:
      Afrika; Elfenbeinküste: Der Neo-Kolonialismus von Frankreich UND SEINE BLUTSPUR, heißen!

      Jedes europäische Land hatte seine dreckigen Finger beim 500 jährigen Kolonialmassaker im Spiel,. Bis heute!

    2. Danke.

      Letztes Jahr fand ich diesen kurzen Artikel zu Frankreichs fortgesetztem, noch über die normal-krasse Ausbeutung Afrikas durch die (_“Ex“-Kolonialmächte_) Industrieländer hinausgehenden, Profitschlagen aus seiner „post“-kolonialen CFA-Zone in Westafrika, zu der auch Mali gehört, im Zusammenhang mit dem CFA-Franc ((Communauté Financière d’Afrique)) sehr interessant:

      „Wie die Franzosen Afrika plündern“
      von Sanou Mbaye
      http://www.politaia.org/sonstige-nachrichten/dass-franzosiche-konlonialreich-im-gewande-der-cfa-zone/

      Kann sein, dass das noch schwerer wiegt als Uran & Co..

  9. – … Türkei, Indien und China …

    Titelvorschlag für US-Autoren zur Erlangung eines seit Jahren verweigerten Literaturnobelpreises:

    „Der eingebildete Hegemon“

    Die US glauben doch nicht im Ernst, dass sie noch irgendwen beeindrucken, ausser offensichtlich den türkischen Erdowahn? Der hätte nur noch ein paar Jahre Merkel spielen müssen, aussitzen bis zum Chapter 11 des Imperiums. Aber ihn dürstete nach einem Platz in der Geschichte. Und den wird er auch KRIEGen, so wie Adolf den seinen KRIEGte.

    Bin gespannt wie lange es dauert, bis Damaskus mit Rückendeckung Pekings die Rechnung präsentiert: Syrische Sammelklage gegen die Türkei vor einem chinesischen Gericht. Gelernt ist gelernt, von den EUSraEliten🙂

    Die Amis auf Kurs
    Grüsse
    kosh

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