Wahlsieg von Milos Zeman in Tschechien macht Tagesschau richtig sauer

Dass die Bevölkerung Tschechiens Milos Zeman zum tschechieschen Präsidenten gewählt hat, hat die staatliche deutsche Tagesschau, die als Nachfolger der deutschen Wochenschau die deutsche Bevölkerung mit Propaganda zudröhnt, dazu gebracht, richtig sauer zu werden und ihre Maske journalistischer Neutralität fallen zu lassen.

In ihrem Artikel zum Wahlsieg von Milos Zeman beschimpft die deutsche Märchenschau den frisch gewählten tschechischen Präsidenten Milos Zeman als Populisten und verbreitet Gerüchte, „sein Wahlkampf sei von einem russischen Mineralölkonzern finanziert.“

Die Lacher hat die Märchenschau auf ihrer Seite. Populismus ist ein Schimpfwort, doch die Idee der Demokratie besteht schließlich gerade in der Idee, dass per Wahl entschieden wird, welcher Politiker die Kunst des Populismus am Besten beherrscht, und der herrschen soll. Wenn die Märchenschau einen Politiker des Populismus bezichtigt, dann bedeutet das nichts Anderes, das dass sie ihn nicht leiden kann und ihr keine guten Argumente gegen ihn einfallen.

Nach der Niederlage des beinahe adeligen Multimillionärs und Trägers vom „Großkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“ Karl „Fürst“ Schwarzenberg, der – siehe Tagessschau – natürlich kein an den Interessen des Volkes orientierter Populist ist, sich in seinem Wahlkampf völlig „unpopulistisch“ als Punker präsentierte und nur die Interessen von Seinesgleichen im Sinn hat, bleibt dem gemeinen Volk nun zu hoffen, dass Milos Zeman nach seiner Wahl den Imperialisten tatsächlich, wie von der Märchenschau befürchtet, in die Suppe spucken wird, und Tschechien außenpolitisch näher an Russland führen wird.

Sicher ist dies allerdings – leider – keineswegs sicher, trotz der offenkundigen Wut der deutschen Märchenschau.