Al-Kaida-Tagesschau-Netzwerk setzt False-Flag-Massaker-Strategie gegen Syrien mit Haswia fort

Angesichts dessen, dass sie antelle des Endsieges ständig militärische Niederlagen erleiden, versuchen, wie vom Parteibuch soeben berichtet, die in Syrien aktiven Al-Kaida-Terroristen und ihr deutscher Propaganda-Arm Tagesschau.de ihre neue alte Strategie, Massaker an der Zivilbevölkerung zu verüben, und diese der syrischen Armee in die Schuhe zu schieben, mit erhöhter Schlagzahl fortzusetzen, um basierend auf Terror und Lügen in der Bevölkerung wieder neue Sympathie zu gewinnen.

Vor einigen Tagen haben Mitglieder der zum Terrornetzwerk Al-Kaida gehörenden Gruppierung „Nusra Front“ im Norden der syrischen Stadt Homs den ländlichen Vorort Haswia überfallen, um von diesem Vorort aus Stellungen der syrischen Armee anzugreifen. Wie die syrische Nachrichtenseite Breaking News am Mittwoch Abend meldete, ist die syrische Armee daraufhin in den Ort eingerückt, und hat 50 „Aufständische“ verhaftet. Am Donnerstag meldete Breaking News, die staatliche syrische Zeitung Al-Watan habe berichtet, die Armee habe in der Umgebung von Homs Fortschritte gemacht und die Dörfer Al-Haaswia und Al-Duwerr sowie die Grüngürtel dazwischen befreit und den Aufständischen damit den Zugang zur Achse Homs-Hama abgeschnitten.

Bill Neely vom privaten britischen TV-Sender ITV hat mit dem Gouverneur von Homs, einem syrischen Armeekommandeur vor Ort und außerdem in Haswia mit Einwohnern gesprochen, und darüber berichtet (Archiv).

Bill Neely berichtet von seinem Gespräch mit Ahmad Moneir Mohammed, dem Governeur von Homs, er habe ihm gesagt, Terroristen der zum Terrornetzwerk Al-Kaida gehörenden Gruppierung Nusra Front hätten in Haswia unter anderem vier Frauen und vier Kinder ermordet.

Von seinem Treffen mit dem syrischen Armeekommandeur vor Ort berichtet Bill Neely, er habe ihm gesagt, es habe in Haswia tagelange Kämpfe gegeben. Die syrische Armee hätte dabei einige der Terroristen getötet. Außerdem führte der syrische Armeekommandeur zwei Gefangene vor, die in einem Haus des Ortes mit einem US-amerikanischen M16-Sturmgewehr angetroffen worden seien. Die Gefangenen sagten Bill Neely, bewaffnete Männer seien in das Haus eingedrungen und sie wüssten nichts über die bei ihnen aufgefundene Waffe.

Von seinen Gesprächen mit Einwohnern auf den Straßen in Haswia berichtet Bill Neely, zunächst habe ein Mann einer Gruppe von Männern ihm erzählt, seine beiden Brüder seien umgebracht worden. Kämpfer seien in die Gegend gekommen, um die Armee anzugreifen, so wie sie es schon viele Male zuvor getan hätten. Diese Kämpfer seien die Männer, die Einwohner umgebracht hätten, sagten ihm die Männer.

Weitere Männer kamen und es sei klar geworden, dass viele Personen in den Straßen, Häusern und in den vorgelagerten Grünflächen von Haswia getötet woren seien, berichtet Bill Neely. Die Leichen in den Häusern und Straßen seien entfernt worden, aber in den vorgelagerten Grünflächen gebe es keine Deckung, und dort würden noch immer Sniper feuern. Die Leichen dort lägen noch da, hätten sie gesagt.

Bill Neely berichtet, die Männer hätten ihm Blut und menschliche Überreste in einem Haus gezeigt. Die Einwohner hätten ihm gesagt, eine Frau und fünf Kinder seien dort getötet worden. Sie sagten, in schwarze Uniformen gekleidete Rebellen seien zu den Häusern gekommen, um das Dach für Attacken auf die Armee zu nutzen. Viele der Einwohner hätten ihnen das verweigert. An diesem Punkt, sagten die Männer, seien sie ermordet worden. Die Leichen der Frauen und Kinder seien verbrannt worden. Bill Neely berichtet, er habe Blut auf dem Boden gesehen, einen Raum mit einer Feuerstellle, menschlichen Überrresten und Kinderwäsche hingen auf der Wäscheleine.

Die Männer sagten, die Kämpfer seien unterschiedlich von denen früher gewesen. Diese hätten „schwarze Uniformen“ angehabt und Stirnbänder mit jihadistischen Parolen getragen. Die meisten seien Syrer gewesen, sagten sie, aber einige nicht. Einer sagte, sie seien von der Nusra Front gewesen.

Obwohl keiner eine genaue Anzahl nennen konnte, seien sich sich die Männer einig in der Einschätzung, dass in Haswia Dutzende Personen gestorben seien. Im Allgemeinen würden die Einwohner davon ausgehen, dass rund 30 Personen bei den Geschehnissen in Haswia ums Leben gekommen seien.

Tagesschau.de, das deutsche Sprachrohr des syrischen Zweiges des Terrornetznetzwerks Al-Kaida, berichtete (Archiv) über die Geschehnisse in Haswia am Donnerstag folgendes:

Mehr als 100 Tote bei Razzia
Syrische Opposition beklagt neues Massaker

Bei einer Razzia in der Provinz Homs sollen syrische Regierungstruppen ein Massaker angerichtet haben. Mehr als 100 Menschen sollen dabei getötet worden sein, wie die Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter berichtete. Sie berief sich dabei auf Informanten vor Ort. Von unabhängiger Seite ließen sich die Angaben bisher nicht überprüfen.

Zahlreiche Zivilisten seien in brennenden Häusern ums Leben gekommen, andere wiesen Stich- oder Schusswunden auf. Unter den Toten seien 14 Mitglieder einer Familie, darunter drei Kinder.

Aufständische waren laut der Beobachtungsstelle in der Region nicht aktiv. Dagegen berichtete die regierungsnahe Zeitung „Al Watan“, die Armee habe in der Umgebung von Homs „beachtliche“ Geländegewinne erzielt.

Das Massaker soll bereits am Dienstag verübt worden sein. Aktivisten begannen damit, die Vorfälle zu dokumentieren und die Namen der Verstorbenen zu ermitteln.

Für solcherart plump zusammengelogene Al-Kaida-Propaganda der Märchenschau, bei der systematisch Täter und Opfer des Al-Kaida-Terrors in Syrien vertauscht werden, zahlen deutsche Haushalte zwangsweise eingetriebene TV-Gebühren. Darauf, dass die Tagesschau sich für ihre primitive Lügenpropaganda öffentlich entschuldigt un sie richtig stellt, können die Gebührenzahler warten, bis sie schwarz werden.

14 Gedanken zu “Al-Kaida-Tagesschau-Netzwerk setzt False-Flag-Massaker-Strategie gegen Syrien mit Haswia fort

    1. Ras al Ain:

      Ob dies hier einer der Panzer ist, laut Lügenkanal hätten sie (die Terroristen) ein Hauptquatier der PKK beschossen.

      „Freie Armee Beschuss von kurdischen Vierteln in Sri Canet Tanks“

  1. Eine Frage: Warum lässt das Imperium des Kapitalanhäufungs- und Ausbeutungssystems seine Sektengangster im Moment Kurden angreifen und macht sich damit bei ihnen unbeliebt? Sieht nicht dieser Yinon-Plan ein „Freies Kurdistan“ vor, das aus lauter Dankbarkeit für die westliche Hilfe bei der Befreiung später den Banken und Konzernen des Imperiums die Arbeitskraft, sowie alles Eigentum der Bewohner, das Land als Militärbasis und seine Töchter und Söhne als Kanonenfutter in weiteren Angriffskriegen des Imperiums zur Verfügung stellen muss?

    1. @propeace
      Die syrischen Kurden werden vom Empire attackiert, weil sie die Invetmentbank Goldman Sachs nicht anbeten, oder zumindest einen der Lakaien von Goldman Sachs wie z.B. Erdogan oder Barzani.

      Frei bedeutet im Sprachgebrauch des Empires nicht unabhängig, sondern ist ein Synonym für Untertan von Goldman Sachs.

      1. Als dermaßen ungeschickt hatte ich die Strategen des Imperiums nicht eingeschätzt, eher dass man die Kurden zuerst mit Versprechungen der Hilfe zu einer Staatsgründung ködern würde, um sie auf der Seite des Imperiums gegen die syrische Regierung kämpfen zu lassen und später von ihnen den Preis der Anbetung verlangt. Nun jedoch scheint die Rechnung der syrischen Regierung aufzugehen, jeden, der bezüglich der Aufrichtigkeit des Imperiums Illusionen hatte, entsprechende Erfahrungen machen zu lassen und diese Menschen anschließend als um so treuere Verbündete gewonnen zu haben.

    2. Immer vor Augen halten:

      1. divide et impera

      2. ordo ab chao

      3. cui bono

      Für 1. hat das imperium nicht mehr ausreichend Finanzressourcen, es kann sich gerade noch den Schein des Herrschens leisten, aber für’s Teilen bleibt nicht mehr genug. Kostengünstigere Varianten müssen beschritten werden, denn das Imperium will und braucht immer mehr vom Kuchen für sich selbst, während die Anteile der BRIC-Staaten unweigerlich grösser werden. Ergo kommt der GUTE alte Plan B ins Spiel, die Achse des GUTEN spielt Variante 2, das „CHAOS“, das Geiz ist geil der Realpolitiker, denn wer nicht für uns ist, ist gegen uns und wird mit dem Schnäppchen beglückt.

      Was Du beklagst ist das nicht nachvollziehbare Chaos, weil Chaos eben Chaos ist und somit schlicht und einfach chaotisch. Die einzige Regel ist, dass es keine Regeln gibt. Oder es gibt sie, aber man kennt sie nicht und weiss, dass sie oft genug funktioniert haben, gerade auch in Kurdistan. Solange die Masse sich nicht auf diese Sicht einlässt, solange bleibt sie Spielball von 1. und 2., derweil sie gierig auf 3. schielt um zu den Gewinnern zu gehören.

      Ich persönlich halte GS für eine Folge, nicht Ursache des Systems Homo sapiens, denn die Ursache kann nur im Homo sapiens selbst verborgen liegen. GS ist Ausdruck des Systems Homo sapiens, Ausdruck dafür wie Homo sapiens miteinander umgehen.

      GS ist ein Hebel den zu betätigen Aufgabe der Masse wäre, würde diese ernsthaft das Ruder herumreissen wollen. Wenn nicht, wovon auszugehen ist, bleibt nur festzustellen, GS kann bei den üblichen Bestechungsgeldern nicht mehr mithalten, um einen Teil der Friedensdividende über die Achse der Willigen auszuschütten (divide). GS hat ein gewöhnliches Renditeproblem und dabei treten Hegemonen auf den Spielplan, die mit Sicherheit ein lukrativeres Angebot gemacht haben. Was hinten bei rauskommt reicht nicht mehr um das Spiel nach Gusto zu steuern.

      Und so wie die EUSraEliten eben sind, verstehen sie Kapitalismus zuallernächst als Wettbewerb zu ihren und niemandes anderen Gunsten, also genau genommen nicht als Wettbewerb, oder wenn schon, dann als Wettbewerb mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln; KRIEG. Der Kapitalismus resp. die Freie Marktwirtschaft würde nämlich weitaus nachhaltiger funktionieren, würden sich die Sonntagsredner an ihre Predigten halten, statt sie von Montag bis Samstag ad absurdum zu führen, während sich die Masse auf harmlose Verwünschungen aller Art spezialisiert. Der Kapitalismus wurde gerade mal angetestet indem die Kapitalisten so ziemlich alles falsch gemacht haben was ihre hehren Grundregeln angeht. Deshalb halte ich Kapitalismuskritik nicht für einen geeigneten Weg zum Kern des Systems Homo sapiens, um die wohl bekannten Vorgänge zu erklärbarer zu machen.

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

      1. Wer Kriege wirklich abschaffen will, wird sich früher oder später auch für politisch-ökonomische Verhältnisse einsetzen müssen, die schon das Planen von Kriegen zu einem Verlustgeschäft machen. Wenn es weniger ist, wird man nicht erfolgreich sein.

        Vielen Dank für die Antwort. Es tut mir leid, falls einige Formulierungen eventuell etwas klarer hätten ausfallen können.

        In dem kurzen Beitrag ging es lediglich darum eine möglicherweise offene Frage zu klären, zur Taktik innerhalb der Strategie eines durchaus nachvollziehbaren Chaos, jenes Chaos nämlich mit dem historisch betrachtet und bei gegebenen Bedingungen immer gearbeitet wurde und wird. Erstens weil dies billiger ist, als eigene Invasionsarmeen einzusetzen und zweitens weil großangelegte Landbesetzungen heute kaum noch notwendig sind. Entlang bestehender Bruchlinien verdeckt innere Konflikte zu schüren, dann die Staaten durch ganze Heere, als Kanonenfutter seelisch, geistig und materiell verelendeter Massen falscher Freiheitskämpfer von innen zerstören zu lassen, mittels humanitärer Ausreden, der Marine und der Luftwaffe, unter faschistoidem Propagandagetöse an die Macht zu bomben, um anschließend die Beute an allen strategischen Punkten durch privaten Söldnerfirmen sichern und vollkommen abhängige Marionettenregime alle Förderlizenzen und Kreditverträge unterschreiben zu lassen, reicht momentan vollkommen aus.

        Sicherlich sind dies nur gewisse Teile der gesetzmäßig und abhängig vom ökonomischen Entwicklungsstand eines Landes, heterogen ablaufenden historischen Prozesse, vom Feudalismus über den industriellen Kapitalismus und Imperialismus, bis hin zum Faschismus, dem Krisenmodus des Kapitalismus. Mit der Natur des Menschen geht es dabei insofern, als das von den jeweiligen ökonomischen Bedingungen in denen Menschen leben, nun mal deren Bewusstsein bestimmt ist. Deshalb hat es sich bisher nur bedingt als erfolgreich erweisen, ohne weiterführende gedankliche Konzepte gegen einzelne Mächtige oder deren Kreise vorzugehen, weil die Rollen erkennbar durch die Gesetzmäßigkeiten der ökonomischen Verhältnisse vergeben- und nötigenfalls neu besetzt werden. Wer die Fruchtkörper für den Pilz hält, wird immer „den falschen Baum anbellen“. Auch die verzweigten Einrichtungen der GS sind nur „Fruchtkörper“ eines Pilzmyzels Kapitalismus, doch wie alle Pilze braucht auch dieser passende Existenzbedingungen und wenn die sich während fortschreitender sozialer Prozesse ändern, stirbt er ab, so wie vorher das Pilzmyzel des Feudalismuspilzes abgestorben ist. Zeitweilige Siege der Reaktion, wie in Lbyen, gehören dazu, denn im Sinne kulturell-sozialen Fortschritts bleibt auf Dauer nur der Weg zur Demokratisierung des Großkapitals, der Konzerne und Banken, was für den Beginn nachhaltiger Verbesserungen anzustreben ist, dynamisch vorangetrieben von zunehmend verstandes- und herzensgebildeten Menschen möglichst aller Völker.

        Wer in diesem Zusammenhang gehaltvoll über die Natur des Menschen sprechen möchte, sollte sich das angeborene Sozialverhalten des vierjährigen Kindes anschauen, das noch ganz selbstverständlich hilft und mit anderen teilt, worüber es verfügt. Logisch, sind Menschen doch soziale Wesen, die, ohne anerkannte Mitglieder einer Gruppe gewesen zu sein, niemals bis heute überlebt hätten. Kommen heute kapitalistische Einflüsse der Akkumulation ins Spiel, sind Denken und Verhalten leider sehr bald vom Gegeneinander geprägt. Die Richtigkeit der These vom politischen Bewusstsein, welches vom ökonomischen Sein bestimmt ist, lässt sich daher jeden Tag in der Praxis beobachten.

        Ob verschiedenfarbig verkleidete Varianten desselben Kapitalanhäufungs-und Ausbeutungssystems nun eher „gut“ sind oder „böse“, ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass die Geschichte des Kapitalismus eine Geschichte der Kämpfe zwischen den Klassen ist, manchmal offen, manchmal verschleiert. Die Demokratie wurde hervorgebracht, die Produktivkräfte entwickelt, doch als Imperialismus und Faschismus verursachte das kapitalistische Streben nach Beute Millionen Tote und es ist ein Übergangsstadium, so wie der Feudalismus ein Übergangsstadium war. Allerdings, solange die Klasse der Kapitalisten an der Macht ist und überall deren Gedanken vorherrschen, werden alle vom Volk in Jahrhunderten errungenen Rechte bedroht sein. Ihre Brechstange ist das Geld und ihre Organisationen heißen EU, CFR, UNO oder IWF/Weltbank.

        Kaum jemand kennt das alles besser als die Kapitalisten selbst,sie sind es, die von „Krieg ihrer Klasse“ gegen Natur und Mensch sprechen, deshalb die verzweifelten Versuche den Übergang zur nächsten Stufe, auf der die kapitalistische Klasse ihre Macht verlieren wird, irgendwie hinauszuzögern oder gar zu verhindern, das Rad der Geschichte zurückzudrehen. Seht deutlich zeigt sich die Ausrichtung an ihren engsten Verbündeten, den gesellschaftspolitisch mindestens 1500 Jahre hinter der Zeit zurückliegenden, rückwärtsgewandten GCC-Diktatoren, die mit ihrem „Exportgut“ Terrorismus auch gleich noch die Nebelwand liefern, hinter der die neuen kolonialen Aggressionen und die reaktionäre Abschaffung der Demokratien und Sozialsysteme betrieben werden sollen.

        Dieser „Todeskampf“ des Systems kann noch eine ganze Weile andauern und sehr viel Leid könnte verursacht werden, durch Instrumente wie EU, GS, NATO oder CIA, doch auf Dauer erfolgreich waren solche reaktionären Bemühungen niemals.

        Welche Namen die Menschen dem geben werden was folgt, wird sich zeigen, so wie sich die Merkmale zeigen werden, an denen das Neue zu erkennen sein wird: die Gesellschaft ohne Ausbeutung und Krieg. Manchen mag das unerreichbar erscheinen, ähnlich einem realitätsfernen Traum, wie einst elektrische Straßenlaternen vor 200 Jahren, flächendeckende Krankenversicherung vor 150 Jahren und vor 30 Jahren das gegenwärtig existierende Weltinformations- und Kommunikationsnetz.

        Was dabei Syrien angeht, so hat man sich als halbwegs anständiger Mensch, ungeachtet sonntagsrednerischen Systemgeschwätzes, selbstverständlich auf der Seite des vom Imperialismus angegriffenen Landes zu befinden, unabhängig vom jeweiligen Gesellschaftssystem.

        Danke

        Goldman Sachs – Die Krisengewinnerbank
        http://me-magazine.info/2013/01/20/goldman-sachs-die-krisengewinnerbank

  2. @propeace

    Der Lesbarkeit halber auf einem frischen Ast:

    – Wer die Fruchtkörper für den Pilz hält, wird immer “den falschen Baum anbellen”. Auch die verzweigten Einrichtungen der GS sind nur “Fruchtkörper” eines Pilzmyzels Kapitalismus, …

    Ein schönes Bild! Ich möchte es verwenden, um meinen Standpunkt zu erläutern: Der Homo sapiens mag noch 1 Million Jahre mit dem Finger auf das Andere zeigen, das er selbst hervorgebracht hat, bevor er erkennt, dass auch jenes Andere – z.B. der Kapitalismus – nur ein Fruchtkörper jenes Mycels ist, das sich seuchenartig über den ganzen Planeten ausgebreitet hat. Das System Homo sapiens ist das Mycel -> http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/wp-content/uploads2/2010/10/211731.png

    Selbstkritik ist (wäre) der erste Schritt zur Veränderung. Dabei genügt es nicht, dass einige wenige die Fähigkeit erlangen, selbstkritisch zu denken und zu handeln, das hat es immer schon gegeben. Die Selbstkritik müsste eine breite und mächtige Bewegung werden, denn nur die Masse hat die Macht, sich selbst aus ihrem Klagelied zu befreien. Tut sie es nicht, hat sie offensichtlich kein Interesse daran, von diesem Klagelied zu lassen.

    – … das angeborene Sozialverhalten des vierjährigen Kindes …

    Dazu auszugsweise aus der besten Lektüre, die mir über die Feiertage in die Finger gekommen ist:

    aus http://webpaper.nzz.ch/2012/12/24/forschung-und-technik/JYU67/sozialkontrakt-und-selbstdomestikation?guest_pass=663f833a67:JYU67:bec79137b40b0fbbb6ada8311d668e2557296556
    – Zahlreiche Experimente belegen, dass wir im Vergleich zu anderen Primaten geradezu unglaublich hilfsbereit sind, und zwar von Kindesbeinen an. Besonders aufschlussreich ist es, dass die Hilfsbereitschaft abnimmt, wenn die Versuchspersonen länger Zeit haben, ihre Entscheidung zu überdenken.

    Soviel zur Hilfbereitschaft des denkenden Wesens Homo sapiens. Angeborenes Sozialverhalten:

    – Selbst in spieltheoretischen Labors kann man den Sozialkontrakt nachstellen, indem man kleine Gruppen anonymer Spieler viele Runden eines Sozialdilemmas durchspielen lässt und ihnen immer wieder die Wahl bietet zwischen drei Möglichkeiten: (a) gar keine Bestrafung der Trittbrettfahrer; (b) Bestrafung durch Selbstjustiz; oder (c) Bestrafung durch eine Autorität, der man sich freiwillig unterwirft. Obwohl diese Autorität etwas kostet (denn jede Polizei hat ihren Preis), setzt sie sich in vielen Gruppen durch.
    … Der Sozialkontrakt, also die freiwillige Selbstbindung, kann demzufolge durch Versuch und Irrtum erreicht werden, ohne Lenkung von oben.
    … Noch ein weiterer Aspekt kann in den Computerexperimenten aufgedeckt werden, nämlich die Rolle der Freiwilligkeit. Wenn den fiktiven Spielern als zusätzliche Alternative angeboten wird, an dem gemeinsamen Spiel gar nicht teilzunehmen, sondern als Eigenbrötler über die Runden zu kommen, dann setzt sich der Sozialkontrakt schneller durch.

    Freiwillig, ohne Lenkung von oben! Der Sozialkontrakt entsteht, unerheblich wie er genau aussieht oder welcher Dynamik er im Laufe der Zeit unterworfen ist. Im besonderen Masse die Masse in ihrer gegenwärtigen Form und ganz speziell dann, wenn sie sich zu einer Masse von Trittbrettfahrern entwickelt hat – Trittbrettfahrern der Globalisierung. Die Herren und Damen des militärisch-industriell-multimedialen Komplexes können ergo lediglich die Folge, aber nicht die Ursache für ihre Rolle als Autoritäten auf Basis des von der Masse (heraus-) geforderten Sozialkontrakts sein. GS im Speziellen oder der Kapitalimus im Allgemeinen (Angebot) interpretieren den Sozialkontrakt und passen ihre Produkte der Masse (Nachfrage) an.

    Während des Konsums der kompletten Tudor-Serie über die Feinertage begegnete mir ein äusserst interessanter Satz: Qui tacet, consentire videtur (als Übersetzung habe ich dazu gefunden: Wer schweigt, stimmt zu). Immer wieder faszninierend, obwohl seit Jahrhunderten bis -tausenden herumgeisternd, will auch das einfach nicht in der Masse ankommen. Die wichtigsten Erkenntnisse die Masse betreffend interessieren die Masse nicht, sie will es nicht hören – Verdrängung als Massenphänomen. Besagte Erkenntnis spielt für den Sozialkontrakt eine überaus wichtige, systematisch ausgeblendete Rolle: Der Sozialkontrakt muss weder moralisch noch ethisch standhalten, er muss lediglich dem Anspruch der Masse genügen, auch der schweigenden. M.a.W. der Sozialkontrakt entwickelt sich evolutionär, sozialevolutionär.

    Natürlich wird mit dem Sozialkontrakt PRofessionell gespielt, um ihm eine gewünschte Richtung zu geben, aber auch diese PRofessionalisierung entspringt nur der Nachfrage der Masse, also dem Sozialkontrakt selbst. Die Masse – und nur sie – hat (hätte) es in der Hand, die einzig MASSgebliche Macht auszuspielen. Statt dessen dämmert sie von einem Erlöser zu nächsten, verlangt nach einer Autorität, die ihr das Pflichtenheft abnimmt und selbstlos gegen den Sozialkontrakt, also gegen die Masse wirkt, ja wirken muss, weil die Masse de facto nicht das nachfragt, was Sonntagsredner predigen.

    Die Masse ist die Kraft, die stets das Gute will und stets das Böse schafft.

    Dieser innere Widerspruch der Masse ist nicht aufzulösen, es sei denn durch die Masse selbst, indem sie ihren Sozialkontrakt – die Nachfrage – entsprechend anpasst.

    Die Amis auf Kurs
    Grüsse
    kosh

    PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.
    kosh

    PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

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