Westliche Wertegemeinschaft von Frontverwirrungen geplagt

Nach den in den ersten Tagen des Jahres 2013 erlittenen Rückschlägen ist die westliche Wertegemeinschaft nun auch noch in eine Frontverwirrung ihres selbstgebauten Spiegelkabinetts aus Lügen geraten. Bekanntlich kämpfen im dritten Weltkrieg auf Seiten der westlichen Wertegemeinschaft Zionisten, Wahhabiten und die Angehörigen der Nord-Atlantischen Terror-Organisation NATO in einer Art globaler Allianz des 14. März einen gemeinsamen Angriffskrieg mit dem Ziel der Unterwerfung des Rests der Welt. Doch die Führer der westlichen Welt vergessen nun plötzlich, in welchem Schützengraben sie sich befinden.

So hat Francois Hollande, Zionist und Führer der franzöischen Brigaden der westlichen Wertegemeinschaft, nun zwar die Bemühungen, in Afrika eine durchgehende Kriegsfront von Nigeria bis Ägypten zu schaffen, wie erwartet durch Bombenangriffe in Mali vorangetrieben. Doch anstatt die Gegner der westlichen Wertegemeinschaft zu bombardieren, hat er da ausgerechnet die mit der westlichen Wertegemeinschaft verbündeten Wahhabiten der Gruppierung Al Kaida angegriffen, woraufhin die Mitglieder dieser Gruppierung sich gegen das Friendly Fire gewehrt haben und einen französischen Hubschrauberpiloten eliminiert haben.

Außerdem hat Francois Hollande praktisch gleichzeitig dazu obendrein auch noch mit einem fehlgeschlagenen Versuch der gewaltsamen Befreiung eines Strafverdächtigen am ostafrikanischen Frontabschnitt in Somalia weiteres Blutvergießen unter zur westlichen Wertegemeinschaft gehörenden Kämpfern verursacht, dem sowohl Wahhabiten der somalischen Jugend von Al Kaida als auch zwei französische NATO-Kämpfer zum Opfer fielen.

Das wirft Fagen auf. Wie die zur westlichen Wertegemeinschaft gehörende Propagandaschleuder Al Jazeera verkündete, hat der Kommandeur der zur Gruppierung Jabhat Al-Nusra – die für die westliche Wertegemeisnchaft an der Front in Syrien kämpft – gehörenden und laut Al Jazeera unter anderem aus Nordafrika stammenden Kämpfer, die am Freitag von der Propaganda der westlichen Wertegemeinschaft dafür gefeiert wurden, dass sie den verlassenen Luftwaffenstützpunkt Taftanaz in Syrien gestürmt haben, Fragen an den Westen:

Übersetzung des Interviews mit dem maskierten Kämpfer – Minute 1:45h:

Warum kritisiert der Westen Al Kaida? Warum sind sie gegen Al Kaida? Sie kritisieren Al Kaida, weil sie für ihre Rechte kämpfen. Ob wir zu Al Kaida gehören oder nicht, wir sind Muslime. Wir kämpfen für unsere Rechte und werden sie nicht weggeben. Wir sind Jabhat Al-Nusra. Ob wir zu Al Kaida gehören oder nicht, wir kämpfen für unsere Rechte. Wir haben auf die arabische Liga und die USA gewartet. Hat man gesehen, dass sie irgendetwas fertigbringen?

Kämpfern von Jabhat Al-Nusra und Al Kaida gefällt es überhaupt nicht, dass führende NATO-Terroristen andauernd verleugnen, dass jihadistische Wahhabiten wie die von Al Kaida ihre langjährigen Waffenbrüder im gemeinsamen Kampf gegen die Kräfte von Wahrheit, Gerechtigkeit und Freiheit sind. Ist die westliche Wertegemeinschaft nun ein Partner von Saudi Arabien und dessen wahhabitischen Brigaden internationaler Jihad-Söldner, oder will sie Gegner sein?

In Pakistan und Afghanistan predigte die westliche Wertegemeinschaft einst selbst Kleinkindern den wahhabitischen Mörder-Jihad der Al Kaida, nur um dann, als die Kinder erwachsen waren, sie zu bombardieren. In Libyen kämpften NATO-Terroristen dann wieder gemeinsam Seite an Seite mit Al Kaida erfolgreich gegen Wahrheit, Gerechtigkeit und Menschenrechte. Aber kaum war der Sieg erreicht, vergaß die westliche Wertegemeinschaft in Libyen ihre Freundschaft mit Al Kaida wieder, worauf Al Kaida sich leider gezwungen sah, einen alten Kameraden, nämlich den US-Statthalter in Libyen, zu liquidieren. Im Jemen nutzt die westliche Wertegemeinschaft Al Kaida als Verbündete beim Vernichtungsfeldzug gegen die israelkritischen Houthis und bombardiert Al Kaida gmeinsam mit Saudi Arabien, wenn ihre Mitglieder Kritik an den USA und den saudischen Herrschern üben. An der syrischen Front kämpft die westliche Wertegemeinschaft mit der zu Al Kaida gehörenden Nusra Front im gleichen Schützengraben, und gleichzeitig beschimpfen die USA, die Führungsmacht der westlichen Wertegemeinschaft ihre Waffenbrüder von der Nusra-Front als Terroristen, nur weil ihnen das Geld fehlt, zum Morden schicke Drohnen wie die USA einzuetzen, und sie es stattdessen altmoisch mit Autobomben machen. Wer soll das Verstehen?

Um ihrem Missfallen über die Frontverwirrungen der westlichen Wertegemeinschaft größeren Nachdruck zu verleihen, haben Kämpfer von Jabhat Al-Nusra nun in Nordsyrien Thaer al-Waqqas, den Kommendeur der FSA-Farouk-Nord-Brigade der NATO in Syrien, massakriert. Das kommt dabei raus, wenn die westliche Wertegemeinschaft sich nicht entscheiden kann, ob sie für oder gegen Al Kaida ist, oder Al Kaida für ihre Zwecke einzuspannt, wie einst Osama Bin Laden in Afghanistan, und dann versucht, Al Kaida um ihren Anteil an der Kriegsbeute zu betrügen.

Wenn sie die Frontverwirrungen abstellen will, muss sich die westliche Wertegemeinschaft wohl oder übel irgendwann mal entscheiden, und die Frage der Nusra-Front-Kämpfers beantworten, ob Saudi Arabien und sein Geheimdienstableger Al Kaida zur westlichen Terrorgemeinschaft gehören oder nicht.

8 Gedanken zu “Westliche Wertegemeinschaft von Frontverwirrungen geplagt

  1. Interviews mit dem maskierten Kämpfer
    und Video, die Soldaten die am Boden liegen wurden entweder zusammengetragen oder an der Stelle exekutiert man sieht den Boden nicht bezüglich Blut ,

  2. Vor allem dreht sich die „westliche Wertegemeinschaft“ alles so hin, wie es ihr passt, so kommen auch die abstrusen Konstellationen bzw. Animositäten zustande

    In Europa verteufelt man Wahabiten, die aber zunehmend als „die“ Vertreter eines konsequenten Islam gesehen werden.

    In Syrien unterstützt man sie, in Saudiarabien auch. Hauptsache gegen Iran.
    In Pakistan findet ein von Salafisten an Schiiten verübter Völkermord unter den Augen der „westlichen Wertegemeinschaft“ statt , die natürlich auch dort vor Ort ist,, und westliche Medien berichten darüber kaum etwas.

    http://www.presstv.ir/detail/2013/01/10/282879/attacks-kill-over-100-in-pakistan/

    http://tribune.com.pk/story/492578/shias-leaders-call-for-army-intervention-after-quetta-bombs/

    http://pakshia.com/en/

    Und in Mali will man jetzt angeblich gegen Salafisten tätig werden, weil der durch Putsch an die Macht gekommene Präsident die Franzosen um Hilfe ersucht hat. Die kommen natürlich gleich…es gibt ja eine Menge zu holen. Vor allem Uran.

  3. Frontentwirrung:

    Das hat alles seine Ordung – ordo ab chao.

    Die Amis auf Kurs
    Grüsse
    kosh

  4. Osama Bin Laden, der Al Kaida Sprössling,der zum Beelzebub wurde, ganau wie Hitler, das getätschelte Kind der Großindustrien aus Amerika, Sadam Hussein oder Ghaddafi, alles Freunde, bis sie sich selbständig machen wollten.Der Holocaust darf genauso wenig untersucht werden wie 9/11.Die Al Kaida Terrorschuld ist das gleiche Hirngespinst wie das Konstukt einer Kollektivschuld der Deutschen.Polen und Russen waren nie Antisemiten, nein, die haben nicht mitgemordet und zwar in einem von ihnen mit Roosevelts Hilfe herbeigeführten Weltkrieg? Hitler wurde in die Falle gelockt. So wurden wir ein besetztes Land unter der NATO Fuchtel. Westerwelle verlor sein Amt als Vorsitzender der FDP,als er in Libyen nicht mitmachen wollte.Wer hat es ihm gedankt?

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