Die Grundlage des Nuklearwaffensperrvertrages existiert nicht mehr

Das Empire der Mafia und seine Lakaien regen sich mal wieder auf. Die Demokratische Volksrepublik Korea habe einen Satelliten ins All befördert, und dabei eine Rakete verwendet, die sogar Nuklearwaffen hätte transportieren und das Homeland der US-Mafia hätte erreichen können, jammern die USA und ihre Lakaien synchron.

Die sich ganz besonders klug vorkommenden Lakaien des in jeder Hinsicht bankrotten Empires jammern obendrein, die Demokratische Volksrepublik Korea habe durch den Start eines Satelliten das Völkerrecht in Form von UN-Sicherheitsratsresolution 1874 verletzt. Dem Jammern des Empires und seiner Lakaien liegt die Angst zugrunde, der Raketenstart der Demokratischen Volksrepublik Korea könne ein weiterer Schritt in Richtung eines Zusammenbruches des Nuklearwaffensperrvertrages sein, der ein Kernbestandteil der von den USA dominierten gegenwärtigen Weltordnung ist.

Tatächlich ist der Nuklearwaffensperrvertrag bereits jetzt klinisch tot. Der Nuklearwaffensperrvertrag basiert auf Eisenhowers Rede „Atome für den Frieden.“ Der darauf zurückgehende Kern besteht darin, dass Staaten wie die USA, die Atomwaffen besitzen, anderen Staaten, die bislang keine Atomwaffen besitzen, Abrüstung, Frieden, Nichtweiterverbreitung von Kernwaffen und Unterstützung bei der friedlichen Nutzung von Nukleartechnologie garantieren, wenn sie dafür im Gegenzug auf die Anschaffung von Nuklearwaffen verzichten.

Die Verpflichtung zum Frieden ist dabei nicht nur die Grundlage des Nuklearwaffensperrvertrages, sondern auch die Grundlage der gegenwärtigen Weltordnung und des Völkerrechtes schlechthin. Tatsächlich hält sich das verkommene Empire weder an seine Friedensverpflichtung noch an irgendwelche sonstigen Verpflichtungen, die sich aus dem Atomwaffensperrtrag ergeben.

Das Empire hält sich nicht an seine Verpflichtung zur Abrüstung: Das Empire hat einerseits vertragswidrig seine Nuklearwaffen nicht abgerüstet, und andererseits hat sich das Empire so viele konventionelle Waffen zusätzlich angeschafft, dass das Empire mit konventionellen Kriegen fremde Staaten genauso gründlich zerstören kann wie es sie mit Kernwaffen zerstören könnte.

Das Empire hält sich nicht an seine Verpflichtung zur Nichtweiterverbreitung: das Empire liefert Nukleartechnik an Staaten wie Israel und Indien, die nicht Mitglied des Nuklearwaffensperrvertrages sind.

Das Empire hält sich nicht an seine Verpflichtung zur Unterstützung von Mitgliedsstaaten bei der friedlichen Nutzung von Nukleartechnologie: das Empire weigert sich nicht nur, den Mitgliedsstaat Iran bei der friedlichen Nutzung von Nukleartechnologie zu unterstützen, sondern hat obendrein Sanktionen gegen den Mitgliedsstaat Iran verhängt, und zwar ausdrücklich deswegen, weil der Iran ein Nuklearprogramm betreibt, und räumt gleichzeitig offiziell ein, dass die Staatsführung des Iran bislang keine Entscheidung getroffen hat, Nuklearwaffen zu produzieren.

Das Empire hält sich nicht an seine Verpflichtung zum Frieden: nach Gutdünken überzieht das Empire fremde Staaten, die nicht nuklear bewaffnet und Mitgliedsstaaten des Nuklearwaffensperrvertrages sind, mit völkerrechtswidrigen und massenmörderischen Angriffskriegen, so zum Beispiel in der Vergangenheit Jugoslawien, Irak und Libyen. Gegenwärtig führt das Empire außerdem einen unkonventionellen Terror- und Propagandakrieg gegen den Mitgliedsstaat Syrien. Außerdem verletzt das verbrecherische Empire das Völkerrecht, indem es Syrien und Iran mit Angriffskrieg bedroht.

Das massenmörderische und angriffskriegerische Verhalten des mit Nuklearwaffen bewaffneten verbrecherischen US-Empires bedeutet, dass die Grundlage des Nuklearwaffensperrvertrages nicht mehr existiert. Das verbrecherische Empire hat seine sich aus Vökerrecht und Nuklearwaffensperrvertrag ergebende Kernverpflichtung, nämlich die Verpflichtung zum Frieden, in der Vergangenheit grob verletzt, und die Angriffskriegsdrohungen des Empires gegen Syrien und Iran zeigen, dass das Empire auch in Zukunft nicht gewillt ist, sich an seine Verpflichtung zum Frieden zu halten.

Nachdem das Empire mit einem Angriffskrieg über Libyen hergefallen ist, nicht einmal zehn Jahre nachdem Libyen seine Programme zur Herstellung von Nuklearwaffen gegen das ausdrückliche Versprechen auf Frieden seitens des Empires aufgegeben hat, hat die staatliche Nachrichtenagentur der Demokratischen Volksrepublik Korea erklärt, das Beispiel Libyen lehre der Welt die Lektion, dass die Demokratische Volksrepublik Korea mit ihrer konsequenten Entwicklung von wirksamen Abschreckungswaffen den richtigen Weg gegangen ist, weil nur wirksame Abschreckungswaffen es verhindern, vom Empire mit Angriffskrieg überzogen zu werden, und sämtliche Friedensversprechungen des Empires wertlos sind.

Das koreanische Argument ist schlüssig und stimmig. Es gibt deshalb überhaupt keine moralische Rechtfertigung mehr, mit der das verkommene US-Empire von irgeneinem anderen Staat die Einhaltung von Nuklearwaffensperrvertrag oder Völkerrecht fordern könnte. Während die Bevölkerung der mit wirksamen Abschreckungswaffen ausgestatteten Demokratische Volksrepublik Korea in Frieden leben kann, wurden Staaten wie Irak und Libyen vom Empire mit räuberischen Angriffskriegen überzogen. Die Demokratische Volksrepublik Korea hat bereits 1950 die mit Millionen von Toten sehr teuer bezahlte Erfahrung gemacht, dass es kein dringlicheres Anliegen gibt, als sich gegen das verbrecherische Empire wirksam verteidigen zu können, die Staatsführung hat aus der Geschichte gelernt und trifft entsprechend Vorsorge.

Seitdem hat es das verbrecherische Empire nicht mehr gewagt, die Demokratische Volksrepublik Korea mit Angriffskrieg oder anderen Maßnahmen zum Regime Change zu überziehen, obwohl die Existenz eines nicht vom Empire unterjochten Korea das Empire sehr schmerzt.

Es stellt sich die Frage, was die Welt von Demokratischen Volksrepublik Korea lernen kann. Die wichtigste Lektion ist: Das Empire abzuschrecken, funktioniert. Das Empire jammert, droht und provoziert, aber es hat gegen die Demokratische Volksrepublik Korea seit einem fehlgeschlagenen Unterwerfungsversuch 1950 keinen ernsthaften neuen Versuch eines Angriffskrieges mehr unternommen. Für die freie Welt von Syrien über Zimbabwe bis hin zu Kuba bedeutet das: Abschreckung durch Kernwaffen funktioniert. Vom Empire einerseits ausgefertigte und andererseits mit Füßen getretene Verträge wie Völkerrecht und Nuklearwaffensperrvertrag bieten hingegen keinen Schutz davor, vom Empire per Angriffskrieg unterjocht zu werden.

Das Empire legt großen Wert darauf, dass andere Staaten den Nuklearwaffensperrvertrag einhalten. Die Möglichkeit, das andere Staaten aus dem Nuklearwaffensperrvertrag austreten könnten, bereitet dem Empire hingegen Schwierigkeiten, da Kernwaffen ein wirksames Mittel sind, um die Dominanz der konventionellen militärischen Kräfte des Empires zu brechen. Eine rationale und vernünftige Methode, die Angriffskriegspläne des Empires zu durchkreuzen, ein freies Land nach dem anderen zu erobern, kann es für die freie Welt sein, gleichzeitig aus dem Nuklearwaffensperrvertrag auszutreten und sich gemeinsam Kernwaffen anzuschaffen. Sind es mehrere Staaten, so kann das verbrecherische Empire nicht gegen alle Staaten gemeinsam Krieg führen. Sollte das Empire über den UN-Sicherheitsrat Sanktionen verhängen, bietet es sich als Reaktion an, dass schwächere Staaten die Sanktionen kollektiv für illegal erklären und gemeinsam ihren Austritt aus der UNO erklären.

Es ist ein langfristig angelegtes, generelles Umdenken anzudenken: Nicht das Dringen auf die Abschaffung, sondern die Anschaffung von Kernwaffen ist für noch nicht vom Empire unterjochte Staaten der richtige Weg zur Friedenssicherung. Eine Welt mit proliferierten Kernwaffen und entsprechenden Trägersystemen, die Washington, London und Paris erreichen können, wäre sicherer als die heutige Welt, wo das verbrecherische Empire schwächere unabhängige Staaten einen nach dem anderen nach Gutdünken mit konvetionellen Waffen zerstört, und die dort lebenden Menschen mit konvetionellen Waffen massakriert. Wenn das verbrecherische Empire seine Waffen, Nuklearwaffen wie konventionelle Waffen, soweit abrüstet, dass es nicht mehr in der Lage ist, wirtschaftlich schwächere Staaten per Angriffskrieg zu unterwerfen, könnten die schwächeren Staaten ihre Kernwaffen auch wieder abschaffen.

Ein erster Schritt auf diesem vernünftigen Weg wäre es, Solidarität mit der Demokratischen Volksrepublik Korea zu zeigen, deren Kernwaffen der noch nicht vom Empire unterjochte Welt die Hoffnung auf einen dauerhaften Frieden geben.

Ergänzung: ein cleverer Schritt in Richtung eines Ausstieges aus dem unabhängige Entwicklungsländer einseitig verpflichtenden NPT-Regime könnte auch der Aufbau von Parallelstrukturen zur IAEA sein, ähnlich wie Südamerika mit der Bank des Südens und die BRICS gerade mit der BRICS-Entwicklungsbank Parallelstrukturen zu IWF und Weltbank aufbauen. Denkbar wäre zum Beispiel, parallel zur IAEA eine „Gemeinschaftsorganisation friedlicher Länder zur gegenseitigen Unterstützung bei der Verbesserung der nuklearen Sicherheit“ mit Sitz in Pjöngjang und eine „Gemeinschaftsorganisation friedlicher Länder zur gegenseitigen Unterstützung bei der Entwicklung von Weltraumtechnologie“ – was natürlich die Technologie der Vehikel zum Weltraum einschließen würde – mit Sitz in Teheran aufzubauen. Durch solche Parallelstrukturen könnten die IAEA und das Entwicklungsländer einseitig verpflichtende NPT-Regime Schritt für Schritt irrelevant gemacht werden. Dagegen argumentativ zu opponieren dürfte dem Empire schwerfallen: Wer könnte schon etwas dagegen haben, wenn Staaten wie Venezueala, Iran und die Demokratische Volksrepublik Korea sich gegenseitig helfen, die Sicherheit ihrer Atomanlagen zu verbessern und dadurch das Risiko von verheerenden Strahlenunfällen geringer wird? Denkbar wäre es auch, – etwa aus der NAM heraus – eine Parallelstruktur zur UNO aufzubauen, in der nicht die Regeln des Empires gelten.

10 Gedanken zu “Die Grundlage des Nuklearwaffensperrvertrages existiert nicht mehr

  1. Kann deine Argumentation verstehen, aber wenn man bedenkt, dass die Welt im kalten Krieg mehrmals kurz vorm atomaren Kollaps stand, teilweise dies nur im Ermessen eines U-Boot Kapitäns lag, ob der Atomkrieg nun statt findet oder nicht, ist diese Argumentation nicht recht ausgewogen. Aus ethisch/moralischer Sicht sollten von den USA bedrohte Staaten Nuklearwaffen als Abschreckung besitzen, aber im Angesicht des menschlichen Vortbestands müssten alle Nuklearwaffen sofort vernichtet werden. Da dies nicht passieren wird, denke ich, wird die menschliche Epoche nur als ein klitze kleines Intermezzo auf der Zeitskala der Erdgeschichte eine Rolle spielen, da irgendein Psychopath garantiert mal den Abzug drücken wird.

  2. @Quirek
    Ja, natürlich, das ist die klassische Argumentation, warum es wünschenswert ist, dass es mögichst keine, oder zumindest mögichst wenige Regierungen bzw Menschen geben soll, die über Nuklearwaffen verfügen. Je weniger es sind, desto geringer ist die Gefahr, dass ein Psychopath, ein Fehler oder eine Misskalkulation einen Atomkrieg startet.

    Andererseits sind aber allein durch den konvetionellen Überfall der US-geführten Psychopathen auf den Irak zehnmal mehr Menschen ums Leben gekommen als durch den Atombombenabwurf auf Hiroshima. Die Idee, dss ein Nuklearwaffeneinsatz immer eine ganze Kette weiterer Nuklearwaffeneinsätze auslösen muss, ist nicht zwingend. Im Gegenteil: die Chance, dass das nicht so ist, wäre vermutlich größer, wenn mehr Staaten Atomwaffen hätten. Es läge an den Bevölkerungen der westlichen Staaten, dafür zu sorgen, dass diese psychopathische Doktrin des totalen Krieges von ihren Führern aufgegeben würde.

    Wie kann die freie Welt sich effektiv davor schützen, von den über das US-Empire herrschenden Psychopathen mit konvetionellen oder nuklearen Waffen massakriert und unterjocht zu werden? Auf den asymmetrischen Ersteinsatz von Nuklearwaffen basierende Abschreckungsdoktrinen kleiner potentieller Opferstaaten des Empires könnten dafür sorgen, dass das Empire erkennt, dass seine Waffen Geldverschwendung und nutzlos für seine Welteroberungspläne sind, und so dafür sorgen, dass das Empire sich in Richtung Frieden und Abrüstung bewegt.

    Gegenwärtig beispielsweise droht das Empire damit, den Iran zu überfallen, damit der Iran nicht die Fähigkeit bekommt, Atomwaffen zu bauen. Wäre es nicht sinnvoll, wenn beispielsweise Pakistan als Nichtmitgiedsstaat dem Iran als Mitgliedsstaat ein paar Nuklearwaffen zur sicheren Aufbewahrung übergeben würde? Natürlich haben die führenden Geistlichen im Iran erklärt, Nuklearwaffen seien verboten und keine Nuklearwaffen haben zu wollen

    Aber es gäbe damit keinen Kriegsgrund gegn Iran mehr und auch keine realistische Möglichkeit zum Angriffkrieg des Empires mehr. Einer Umfrage zufolge hielten es 50% der pakistanischen Bevölkerung für begüßenswert, wenn der Iran Atomwaffen hätte. Das Hauptargument dafür ist, dass iranische Atomwaffen einen Angriffskrieg der über das Empire herrschenden Psychopathen verhindern würden.

    Bezüglich anderer unabhängiger Staaten sieht die Lage ähnlich aus. Hätten sie Nuklearwaffen, würden die Psychopathen der NATO sie nicht überfallen. Nuklearwaffen könnten in Verbindung mit einer soliden konvetionellen Kapazität und bis nach Washington, London und Paris reichenden Liefersystemen ein relativ preiswertes asymmetrisches Mittel sein, die notorisch geradezu kriegssüchtigen NATO-Staaten von Angriffskrieg abzuhalten.

    Wenn viele Staaten Nuklearwaffen hätten und den NATO-Staaten das nicht gefallen würde, dann gäbe es womöglich auch die Chance, die NATO-Staaten zu Abrüstung zu bewegen. Bis vor rund 23 Jahren haben die NATO-Staaten behauptet, sie seien so hochgerüstet, um sich vor der Sowjetunion zu schützen. Das war alles gelogen. Es waren schon immer die NATO-Staaten, die den Rest der Welt bedroht haben. Der ultimative Beweis dafür ist, dass es die Sowjetunion nicht mehr gibt, und die NATO-Staaten auf dieses Ereignis nicht etwa mit nachhaltiger Abrüstung, sondern mit drastischer weiterer Aufrüstung, Angriffskriegen und militärischer Expansion reagiert haben.

    Ich sehe natürlich die guten Argumente gegen Proliferation auch, aber ich meine, es ist Zeit, auch die guten Argumente zu sehen, die für Proliferation sprechen.

  3. Sicher wäre es für uns alle auf diesem Planeten lebenden Menschen gut, wenn es keine Atom-, Chemie- oder Biologischen Waffen gäbe.

    Friedens-Nobel-Preisträger Obama hatte es ja mal so schön formuliert: eine Welt ohne A-Waffen … dabei wäre es leicht, mit dem Abzug aus unserem Land (Deutschland) und Europa anzufangen … so ist halt die Propaganda des Imperialismus und die Wirklichkeit.

    Leider ist es so, das die amerikanischen Truppen, die sich seit 60 Jahren in Südkorea festgesetzt haben, den Norden schon längst unterjocht hätten, wenn Nordkorea sich nicht entsprechend verteidigte.(auch mit A-Waffen)
    Vietnam hat es allerdings trotzdem ohne A-Waffen geschafft, die Imperialisten in die Schranken zu weisen !
    Bei Jugoslavien, Irak, Lybien, Afghanistan u.a. Staaten hat das leider nicht gereicht – sie waren militärisch zu schwach um sich gegen die Agressionen des USA-NATO-Zionisten Imperiums zu wehren.

    Es sollte nicht vergessen werden, das als einziger Staat die USA die Atombomben gegen Zivilisten eingesetzt hat – und keiner darf von Völkermord sprechen !

    Es ist wie mit den Heuchlern der Religionen:
    Friede auf Erden – doch nur wenn wir als einzige herrschen können. (so wurden schon die Einwohner Amerikas massakriert und keiner spricht von Völkermord…)

    1. Dem Artikel und auch diesem Kommentar muss in vielem zugestimmt werden.

      Zuerst hat die Demokratische Volksrepublik Korea das Recht auf das, was es getan hat. Es wurde ein Satellit ins All befördert, egal was der schon kann.
      Vorher gab es ja auch bei den Russen die Darstellung, dass die russischen Abwehrsysteme sich nicht mit veralteter Technik befassen, wobei dieser Start für Russland keine Gefahr darstellt. Auch diese Kritik des Starts seitens China kam später als Begleitmusik zur heuchlerischen Hysterie der „Westlichen Wertegemeinschaft“. Es bestand niemals dabei für irgendjemand eine Gefahr.

      Wie ist das vielleicht verkürzt ausgedrückt mit ziviler Forschung als Vorstufe für militärische Nutzung. Das wird ja weltweit so gehandhabt mit vielleicht einer Ausnahme und zwar den USA, wo die militärische Forschung zuerst kommt. Es wurden ja in den USA auch zuerst die Atombomben als Machtdemonstration auf Hiroshima und Nagasaki geworfen und nicht Atomreaktoren gebaut. Und so gibt es sicherlich viele Beispiele dafür, dass in den USA für das Militär immer genug vom neu gedruckten Geld oder von den Bankstern der FED frei erfundenem Digital-USD auf Schulden der normalen Bürger der USA da ist. (Betreffs Militär zuerst: Ja früher in der UdSSR wohl ähnlich, aber nicht verbunden mit der Profitgier plus Krieg, da andere Eigentumsverhältnisse. )

      Also die Demokratische Volksrepublik Korea hat das Recht sich zu entwickeln und alle Staaten haben auch das Recht sich zu verteidigen.
      Nun las ich vor einigen Tagen betreffs christliche Pazifisten eine Herleitung dessen auch aus Geboten beruhend auf der Feindesliebe, zurück gehend auf Auszüge aus Büchern Mose. So würde daraus auch resultieren, dass nur eine Verteidigungsarmee erlaubt ist und alle Aggressionskriege der Vergangenheit angehören. Ja liebe Leser, dass ist es ja was diese Staaten tun, die sich vor dem blutrünstigen und kriegslüsternen kriminellen Coporate Empire aus Washington inklusive dieser FED schützen wollen und zwar genau wie im Artikel formuliert. Der Teufel oder das Teuflische, um einmal diese Wortwahl einzusetzen, ist das Empire.

      Werden die Probleme mit der atomaren Abschreckung von mehr Staaten bei Gefahr des Atomkrieges gelöst werden? Hier kann ich den Optimismus des Autors nicht teilen, oder nur vorübergehend. Die Ursache für die Kriege liegt in den bekannten Problemen dieses kapitalistischen Systems, bei endlichen Ressourcen unendliches Wachstum zu beanspruchen, oder zusammenzubrechen. Meiner Auffassung nach, wird das noch verstärkt durch die Verflechtung oder gar dominierende Rolle der „Wucherer“, heute auch Eigentümer der Zentralbanken, die für das vergebene, aus Geldschöpfung stammende erfundene Geld auch noch Zinseszins verlangen, Zins auf Geld was es nicht gibt, niemals bezahlt werden kann und so zusätzlich zu unendlichem Wachstum antreibt verbunden mit Herrschaft über alle Rohstoffe und dem Zwang, anderen etwas wegnehmen zu müssen.
      Wer die Probleme der Welt lösen will, muss die Probleme des Kapitalismus lösen! Dann könne die Ressourcen auch wieder für die Interessen der 99,9% eingesetzt werden!
      Dennoch gehört der Demokratischen Volksrepublik Korea jetzt unsere Unterstützung für Souveränität dieses Staates anstelle den Wirtschaftskrieg, Propagandakrieg, Subversion (lat. subversor „Umstürzer“, engl. „Zersetzung“) usw., wie im Westen üblich, weiter zu forcieren.

      1. @ Steffen
        „Die Ursache für die Kriege liegt in den bekannten Problemen dieses kapitalistischen Systems, bei endlichen Ressourcen unendliches Wachstum zu beanspruchen, oder zusammenzubrechen.“
        Ihrem Kommentar stimme ich voll zu. Lediglich der Begriff der endlichen Ressoucen in landläufiger Club of Rome Definition scheint mir die Wirklichkeit nicht genügend genau zu treffen. Die USA kranken derzeit ja noch nicht an fehlenden Rohstoffen, fehlender Energie oder fehlender Arbeitskraft.
        Die einzige Ressouce die dem System derzeit wirklich fehlt,
        sind neue, frisch verschuldbare Länder, Menschen oder Sachwerte. Vermögen, das noch nicht in Währungen des Empires verschuldet ist, und so „gesunde“ Geldschöpfung nach den Gesetzen des Systemes erst wieder ermöglichen wird.
        Allerdings, nur dauerhaft gesichert eintreibbare Zinsen sind für den Geldgeber interessant.
        Deshalb müssen die verheißungsvollen Länder erstmal international anerkannt demokratisiert werden,
        weil das die einzige Möglichkeit ist, ewig bindende Schuldgesetze völkerrechtlich
        abgesichert zu verankern.

      1. @ Steffen
        Zitat: „Die Ursache für die Kriege liegt in den bekannten Problemen dieses kapitalistischen Systems, bei endlichen Ressourcen unendliches Wachstum zu beanspruchen, oder zusammenzubrechen.“
        Ihrem Kommentar stimme ich voll zu. Lediglich der Begriff der endlichen Ressoucen in landläufiger Club of Rome Definition scheint mir die Wirklichkeit nicht genügend genau zu treffen. Die USA kranken derzeit ja noch nicht an fehlenden Rohstoffen, fehlender Energie oder fehlender Arbeitskraft.
        Die einzige Ressouce die dem System derzeit wirklich fehlt,
        sind neue, frisch verschuldbare Länder, Menschen oder Sachwerte. Vermögen, das noch nicht in Währungen des Empires verschuldet ist, und so „gesunde“ Geldschöpfung nach den Gesetzen des Systemes erst wieder ermöglichen könnte.
        Allerdings sind Kredite nur bei gesichert eintreibbaren Zinsen für die Banken interessant.
        Die verheißungsvollen Länder müssen erstmal enthauptet und dann zumindest scheinbar „demokratisiert“ werden,
        weil das die einzige Möglichkeit ist, dauerhaft bindende Kreditverträge abzuschliessen.

  4. Es war von Vorneherein ein Wahnsinn, wie sich die offenbar meisten Bewohner atomwaffenhaltender Staaten damit beruhigen lassen konnten, bei ihrem eigenen Staat seien diese in zuverlässigen Händen. Schließlich sei man „God’s Own Country“, für immer, oder dergleichen, also stets gerecht und vernünftig und im Rahmen des Rechts; Alles ja angeblich nur zur Verteidigung der ‚Freien Welt‘ und Abschreckung, und somit die Gefahr, jemals selbst in eine Diktatur mit angriffsbereiten Atomwaffen abzudriften, ausgeschlossen verdrängt.

    „Awake and you’ll see“

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