Türkische Angriffe auf Ras Al-Ain lösen Rückstoßeffekt aus

Der von der Türkei siegessicher vorangetriebene Feldzug zur Eroberung Syriens hat in der syrischen Grenzstadt Ras Al-Ain einen Rückstoßeffekt ausgelöst. Wie RIA Novosti berichtet, haben die in den letzten Tagen gemeinsam von wahhabitischen Terroristen und der türkischen Armee durchgeführten schweren Angriffe zur Eroberung von Ras Al-Ain dazu geführt, dass die beiden wichtigen kurdischen Gruppierungen PYD und KNC beschlossen haben, gemeinsam gegen die von der Türkei unterstützten Terroristen zu kämpfen.

In den anderen Landesteilen Syriens setzen die von der Türkei unterstützten Terroristen unterdessen weiterhin nach Kräften ihre Vorstellung von Recht und Gerechtigkeit durch.

In Damaskus haben von NATO- und GCC-Staaten wie der Türkei, Frankreich, Katar und Saudi Arabien unterstützte Terroristen den syrischen Journalisten Basel Tawfiq Yussif ermordet, weil ihnen seine Berichterstattung nicht gefallen hat. Die von NATO- und GCC-Staaten unterstützten Anführer der in Aleppo aktiven Terrorgruppen haben unterdessen eine Anordnung erlassen, mit der sie Frauen ab sofort verbieten, Auto zu fahren. Frauen, die dennoch Auto fahren und Terroristen begegnen, müssen damit ab sofort damit rechnen, von den NATO-GCC-Terroristen als „Feinde der Revolution“ betrachtet und hingerichtet zu werden. Im Stadtviertel Al Marjeh in Aleppo haben von NATO- und GCC-Staaten unterstützte Terroristen den Anwohnern passend dazu klargemacht, dass sie Opposition gegen ihre Schreckensherrschaft nicht dulden, dazu das Feuer auf eine Demonstration eröffnet, mit der Einwohner die Terroristen um Abzug aus ihrer Nachbarschaft gebeten haben, und dabei ein Kind ermordet und zehn weitere Personen verletzt.

Da den NATO- und GCC-Staaten die Menschen- und Freiheitsrechte der Syrer gleichgültig sind, sondern sie darauf aus sind, Syrien als Verbündeten des Iran und der Hisbollah zu zerstören, ist selbstverständlich nicht damit zu rechnen, dass sie deswegen ihrer Unterstützung für die Terroristen überdenken. Es ist also leider damit zu rechnen, dass der von NATO-Staaten geleitete massenmörderische Feldzug des wahhabitischen Terrors gegen Syrien noch eine Weile weitergehen wird.

Was die NATO- und GCC-Staaten mit all ihrer Unterstützung allerdings nicht verhindern können, ist, dass die sich als „Revolutionäre“ ausgebenden Terroristen in der Bevölkerung Syriens noch unbeliebter werden als sie es ohnehin schon sind. Diesen durch ihre Taktik der Kriegsführung mit wahhabitischen Todesschwadronen ausgelösten Rückstoßeffekt werden die NATO- und GCC-Staaten im Rest Syriens genauso wenig verhindern können, wie sie ihn in Ras Al-Ain verhindern konnten.

Nachtrag 25.11.2012: Die Terrorgruppe FSA setzt ihre Verbrechen Tag für Tag ganz offen fort. Nun gibt es eine Ankündigung von Sippenstrafen: Eine FSA-Brigade mit Namen „Ahrar-Syrien-Bataillon“ hat Syrian Documents zufolge eine Videomitteilung veröffentlicht, in der die Bewaffneten erklären, die Checkpoints der FSA werden eine Liste mit den Namen der Angehörigen von syrischen Soldaten erhalten um sie zu töten, und wer immer seinen Sohn zum Militärdienst sende, werde getötet wie der Sohn. Die von NATO- und GCC-Staaten unterstützten Terroristen lassen in Syrien wirklich kein schreckliches Verbrechen aus.

3 Gedanken zu “Türkische Angriffe auf Ras Al-Ain lösen Rückstoßeffekt aus

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    28.11.2012 – Quelle: http://www.voltairenet.org/article176774.html

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    Syrien: In dem »befreiten Gebiet« in Aleppo entwickelt sich mit Unterstützung Frankreichs eine religiöse Diktatur

    Thierry Meyssan

    Mithilfe der logistischen Unterstützung Frankreichs errichten die neuen Machthaber in der »befreiten Zone Aleppo« eine religiöse Diktatur nach saudischem Vorbild. Die dort herrschenden tatsächlichen Verhältnisse unterscheiden sich massiv von den beschwichtigenden Erklärungen des früheren französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy und des jetzigen Amtsinhabers François Hollande zur Verteidigung der Freiheit und der Förderung demokratischer Verhältnisse.

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  2. noch schlimmer als in saudi arabien. Aber die westlichen christen unterstützen alles, wenn sie dafür ein tropfen öl bekommen!

    1. Die Christen Europas glauben nicht an das Öl sondern an die Menschenrechte.Wir sind Vasallen Amerikas und die geben vor, was hier berichtet werden darf.Eine iranische Atombombe kann Amerika auf Dauer nicht verhindern.Würden die Europäer ihre eigenen Interesssen verfolgen.würden sie den gegenüber Christen relativ toleranten Assat nicht bekämpfen.

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