Hisbollah und Irak schlagen Einsatz der Ölwaffe zum Stop des zionistischen Massakers in Gaza vor

Hisbollah-Generalsekretär Hassan Nasrallah hat in seiner Ansprache am Donnerstag öffentlich vorgeschlagen, die ölexportierenden arabischen und islamischen Staaten mögen Öl als Waffe zu benutzen, um die USA und die EU zu zwingen, das gegenwärtige zionistische Wahlkampfmassaker in Gaza zu stoppen.

Die arabischen und islamischen Staaten mögen den westlichen Staaten erklären, wenn sie nicht umgehend mit ihrem Einfluss auf das von ihnen unterstützte zionistische Regime dafür sorgen, dass das Massakrieren der Palästinenser in Gaza beendet wird, dann werden die ölexportierenden arabischen und islamischen Staaten ihre Ölproduktion drosseln, damit den Ölpreis in die Höhe treiben, so eine massive Weltwirtschaftskrise auslösen und auf diese Weise dafür sorgen, dass die US-amerikanischen und europäischen Unterstützer des zionistischen Regimes für die Duldung dieses Massakers einen hohen wirtschaftlichen Preis bezahlen werden. Wie Press TV gerade mitteilte, hat der rund drei Mio Barrel täglich produzierende Irak sich dieser Forderung angeschlossen, wie sein Vertreter bei der arabische Liga der Presse erklärte.

Das könnte wohl funktionieren, wenn die ölexportierenden arabischen Staaten wirklich, wie sie vorgeben, die Palästinenser in ihrem Widerstand gegen das rassistische Kolonialregime von Tel-Aviv unterstützen würden. Angesichts der sich bereits abzeichnenden schweren Wirtschaftskrise in den G7-Staaten würden die Wirtschaften der USA und der EU schier ins bodenlose stürzen, wenn die OPEC als Reaktion auf das zionistische Massaker in Gaza für einen kräftigen Ölpreisschock sorgt. Für die ölexportierenden Staaten, die derzeit alle am Limit fördern, würde eine Angebotsverknappung hingegen mit hoher Wahrscheinlichkeit Mehreinnahmen durch steigende Ölpreise bringen.

Doch natürlich wird daraus leider kein umfassender Boykott werden, denn einige arabische Staaten unterstützen die Palästinenser in ihrem Widerstand gegen das rassistische Kolonialregime von Tel-Aviv allenfalls mit Lippenbekenntnissen. Von saudischen Regime, dem größten Ölproduzenten der Wet, ist seit dem Beginn des gegenwärtigen Massakers noch nicht einmal ein Lippenbekenntnis zur Unterstützung der Palästinenser zu vernehmen gewesen. Das Gleiche gilt für die meisten anderen im Golfdiktatorenclub GCC organisierten Monarchen.

Dabei wäre jetzt der Zeitpunkt, wo diese Monarchen ihre Glaubwürdigkeit in der arabischen Bevölkerung mit einer Reduzierung der Ölproduktion zum Erzeugen von Druck auf das zionistische Regime entscheidend aufpolierieren, ud ja, sie könnten sich sogar wieder Achtung in ihren von revolutionären Gefühlen erfassten Bevölkerungen verschaffen. Damit, dass die Monarchen nichts tun, nicht mal ihre Ölproduktion etwas drosseln, um das zionistsiche Regime zum Stoppen des Massakers zu zwingen, verlieren sie hingegen in ihren Bevölkerungen an Respekt. Sie stellen sich damit einmal mehr selbst vor ihren Bevölkerungen als willfährige Lakaien der US-EU-Imperialisten und der zionistischen Kolonialisten bloß.

Eine Konsequenz daraus könnte sein, dass der Widerstandswille der Bevölkerungen gegen diese Monarchen, offenkundige Lakaien der USA und Israels, gestärkt wird, und das zionistische Regime mit seinem Wahlkampfmassaker in Gaza unbeabsichtigt Umstürze in den ölexportierenden Monarchien lostritt. Sollte das passieren, müssen sich USA, EU und letztlich die Zionisten selbst auch, bald warm anziehen.

7 Gedanken zu “Hisbollah und Irak schlagen Einsatz der Ölwaffe zum Stop des zionistischen Massakers in Gaza vor

  1. Du sagste es bereits: Die Saudis (und einige andere Golf-Anrainer) kann man diesbezüglich komplett vergessen. Die Ölwaffe hätte schon viel früher eingesetzt werden müssen.
    Wurde sie ja auch mal, aber leider wurde zu früh nachgegeben. Ganz am Rande hatte ich das auch mitbekommen, allerdings war ich damals noch ein Kind.
    Die Aktion sollte man wiederholen, jetzt ist die Gelegenheit günstig, wo die EU-Länder wirtschaftliche Probleme haben. Bevor jetzt jemand wieder die „antideutsche Keule“ rausholt: Nein, ich bin nicht gegen Deutschland. Aber leider hat Deutschland unsere – und auch meine – Steuergelder mit den atomwaffenfähigen U-Booten nach Israel auch verschleudert. Strafe muss sein.

    http://zeitenwende.ch/finanzgeschichte/die-oelkrise-1973/

  2. @Fatima Özoguz
    Ja, natürlich. Die Lakaien des US-zionistischen Empires werden Nasrallahs Plan so gut es geht hintertreiben.

    Der Plan könnte aber trotzdem Wirkung erzielen. Das Problem für USA, EU und Co ist, dass einerseits ihre Wirtschaft gerade sehr fragil ist, und andererseits der Ölpreis so sensibel ist, dass schon der bloße Gedanke an Produktionsdrosselungen Preissteigerungen auslösen kann. Dabei ist es gleich, wodurch Ölproduktionsdrosselungen drohen, aus politischen Gründen, durch revolutionäre Erhebugen, Kriege, Sabotageakte, was auch immer, der Ölpreis ist da sehr sensibel, sodass jeder öffentliche Gedanke daran hilfreich ist. Und wenn dann noch einige Staaten wirklich die Produktion ein bisschen drosseln, und sei es nur symbolisch, dann reagiert der Ölpreis mit ziemlicher Sicherheit.

    Man stelle sich mal vor, bloß der Irak, Venezuela, und vielleicht auch Malaysia drosseln ihre Produktion mit lauter öffentlicher Begleitung etwas, und Russland kündigt womöglich geichzeitig überraschend routinemäßige „Wartungsarbeiten mit vorübergehender Produktionseinschänkung“ an dem einen oder anderen seiner Ölfelder an, dann ist auf dem Ölmarkt was los, selbst wenn die Drosselungen eher symbolischr Natur sein solten.

    Und dann schaut die Welt – und schauen die arabische Bevölkerungen – auf die anderen arabischen Ölerzeuger. Werden dem Wunsch ihrer Bevökerungen entsprechen, und wenigstens symbolische Produktioneinschränkungen bekanntgeben? So könnte sich leicht weiterer Druck aufbauen.

  3. o.T. Ich habe heute seit vier Wochen das erste Mal den Fernseher angeschaltet. Alle iranischen Programme gehen nicht, die irakischen aber wohl. Hab ich da was verpasst?

    1. Die USA haben gerade entschieden, dass Meinungs- und Informationsfreiheit eigentlich schon immer dumme Ideen waren und sind jetzt offiziell gegen Meinungs- und Informationsfreiheit.

      http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=18403

      Die EU ist dafür, dass sie selbst die ganze Welt mit ihren verlogenen Medien „beglücken“ dürfen, und der Rest der Welt zu schweigen hat:

      http://de.rian.ru/politics/20121116/264950990.html

      Bei den anderen Satellitenbetreibern sieht es ähnlich wie bei Hotbird aus. Was da stattfindet, ist ein offener von USA und EU begonnener Informationskrieg zur totalen Beherrschung aller Meinungen.

  4. einparteibuch hat Recht.

    Dieser Markt reagiert sehr empfindlich auf geringste Störungen. Siehe unsere Benzinpreise.
    Was wir nicht beurteilen können (ich zumindest nicht) ist, in welchem Umfang dieser Markt in zionistischen Händen ist.
    Anzunehmen ist total.
    Jedoch kleinste tektonische Verwerfungen in diesem feinst abgestimmten, globalen Energieverteilungs- und Ausbeutungssystem haben ungeheure Folgen.

    Wenn das auch nur von zwei relativ einflußreichen ölfördernden Staaten aufgegriffen wird, ist die Gaza-Operation ad acta gelegt.

    Wir wollen das Beste hoffen.

    1. Sieh an, sieh an, da geht‘ los. Schon der bloße Gedanke an Produktionsdrosselungen treibt den Ölpreis nach oben. Nasrallah’s Aufruf zeigt bereits jetzt Wirkung.

      RIA Novosti meldet:

      Die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten haben den Ölpreis nach oben getrieben. … Börsianer hätten befürchtet, dass die jüngste Zuspitzung der Lage im Nahen Osten nach Beginn einer Operation der israelischen Armee im Gaza-Streifen zu Problemen bei der Lieferung von Rohöl aus der Region führen könnte, hieß es.

      http://de.rian.ru/business/20121117/264956130.html

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