Wenn Chauvinisten eine Studie über Rassismus machen

Wie die staatliche deutsche Märchenschau vermeldet, hat die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung mal wieder eine Studie über Rechtsextremismus veröffentlicht.

Fein differenzieren die Autoren der Studie dort beispielsweise beim Thema Antisemitsimus. Hier ist ein Zitat aus der Studie, von Seite 86:

Das Problem einer Unterscheidung zwischen legitimer Kritik und kulturalistisch-rassistischem Ressentiment lässt sich nicht en passant lösen. Im Folgenden wird unterschieden zwischen einer universalistischen Ausrichtung auf die Freiheit und Gleichheit der Individuen einerseits, welche auch durch Judentumkritik vorangetrieben werden soll, und einer kulturalistisch-rassistischen Wesenszuschreibung andererseits.

So steht das da natürlich nicht. Natürlich steht da in der Studie nicht „Judentumkritik,“ sondern stattdessen „Islamkritik.“ Nie würden die Autoren es wagen, von „einer universalistischen Ausrichtung auf die Freiheit und Gleichheit der Individuen,“ „welche auch durch Judentumkritik vorangetrieben werden soll“ zu schreiben.

Sie könnten gar nicht so schnell schauen, wie sie sich mit dem Vorwurf des Antisemitismus und damit verbundenen Problemen konfrontiert sehen würden. Und so folgen sie den Vorgaben zionistischer Rassisten und unterscheiden fein säuberlich zwischen primärem und sekundärem Antisemitismus. Ein Zeichen für sekundären Antisemitismus ist es der Studie zufolge beispielsweise, wenn Personen der Aussage „Wir sollten uns lieber gegenwärtigen Problemen widmen als Ereignissen, die mehr als 60 Jahre vergangen sind.“ überwiegend zustimmen.

Beim Islam ist das anders. „Islamkritik“ gilt deutschen Chauvinisten im Gegensatz zu „Judentumkritik“ als salonfähig. Und so lassen sich die Autoren seitenlang über legitime „Islamkritik“ zur Förderung von „Freiheit und Gleichheit“ aus, die es vom „kulturalistisch-rassistischen Ressentiment“ abzugrenzen gelte. Von „Islamkritik“ Abstand zu nehmen, heiße, wie die Autoren der Studie es chauvinistischer kaum hätten formulieren können, „das Kind mit dem Bade auszukippen.“

7 Gedanken zu “Wenn Chauvinisten eine Studie über Rassismus machen

  1. Rassistische Rassismuskritik

    … nach Vorgabe des globalisierten Zionismus, welcher durch Ausübung seiner wirtschaftlichen und damit de facto-Macht sich selbst die Lizenz für das Rassismus-Monopol zugeschanzt hat UND von der einzigen Gegenmacht – der MASSE – nicht am Treiben gehindert wird. Prominente Bsp. findet man zuhauf und deswegen auch fast immer aktuelle

    aus http://principiis-obsta.blogspot.se/2012/11/apartheid-ohne-scham-und-schuldgefuhle.html
    – Wir sind Rassisten, sagen die Israelis, wir praktizieren Apartheid und wir wollen sogar in einem Apartheid leben. Ja, das ist Israel.

    Der öffentliche Aufschrei musste in dieser Entwicklungsphase des Zionistischen Imperiums natürlich ausbleiben, weil vom Zionismus systembedingt überspielt. Gemessen am Vorbild ist darum leicht zu verstehen, warum Chinas Führung jegliche Unterwanderung der chinesischen PRopaganda durch die EUSraEliten ebenso demokratisch und freiheitlich mit Gegenmassnahmen konterkariert🙂

    Die Amis auf Kurs
    Grüsse
    kosh

  2. die ganze studie ist – wie schon so vieles von der f-e-stiftung – einfach nur schrott. die ganze studie habe ich nicht gelesen und werde mir mir das auch nicht antun, da mir bei früheren studien aus diesem hause schon öfters speiübel geworden ist.. das gejammer über rechte tendenzen im osten nach jahrelanger neofaschistischer spezialdemokratischer politik und ebensolanger antisozialistischer hetze lässt natürlich besonders jugendliche, die ja nahezu fast alle keinerlei perspektive für ihre zukunft haben -spd und hartz seis gedankt – nach politischen alternativen suchen, die sie dann oft – dank antilinken hetzkampagnen unserer „demokratischen politdarsteller“ auch rechtsaussen finden.

    und zur üblichen vermengung von israelkritik und antisemitismus:
    und dass gewisse staaten, die auch heute noch rassismus und apartheid für zeitgemäss halten und praktizieren wegen political correctness nicht kritisiert werden oder werden dürfen, lässt es auch seit heute wieder zu, daß am golan endlich „zurückgeschossen“ werden kann.

  3. Diese Parteien, ihre Stiftungen und die Medien sparen doch bei ihren verlogernen Rassismusgehabe, genau die schuldigen Massenerzeuger von Rassismus aus: Die BLÖD-Zeitung, RTL & Co. Die BLÖD-Zeitung hetzte gegen jede Welle der Gastarbeiter, die ihre CDU/CSU-Freunde nach Deutschland holten – die italienischen Spaghettifresser, die spanischen Messerstecher usw. usw. und Axel Springer hat das Bundesverdienstkreuz bekommen für seine Hetze !

    Bei RTL oder einem ähnlichen rassistischen Hetzsender sah ich vor einiger Zeit wie sie den DEUTSCHEN ZOLL „chinesischen Abschaum“ – in Wahrheit eine nette hübsche Studentin – den deutschen Rassisten vorführten: Obwohl Gefahr bestand, dass sie ihren Anschlußflug verpasst, wurde unter TV-Kameraaufsicht, genüsslich langsam ihr Koffer durchwühlt und eine verpackte chinesische Salami als VERBOTEN eingestuft und mit verschmitztem Augenzwinkern, nicht unerwähnt gelassen, dass es doch gut ist Gummihandschuhe zu haben, damit man „sowas“ (als wäre es ein Stück Sch…ße) nicht anfassen muß. Ich konnte förmlich die Millionen Lacher vor den Glotzkästen hören.

    Diese verlogenen angeblichen Anti-Nazis, sind es die die NARIs und Rassisten heranzüchten ! Sie, die Politiker und Medien sind die Rassisten !!

    Die unterbemittelten belogen und betrogenen Leser und Zuschauer sind nicht die wahren NAZISTEN, sondern nur deren OPFER !

    Der Schoß ist fruchtbar noch und hieß schon immer: Kapitalisms.

    Die kriminellen Vereinigungen aus Wirtschaft, Politik und Medien haben uns in den letzten Jahren derart ausgeraubt und betrogen, dass sie Aufstände befürchten – und deshalb halten und züchten sie immer die gut manipulierbaren und brutalen Nazi-Charaktere – wie schon seit 1918/19 mit den 500 Mio. Reichsmark des „Antibolschewistenfonds der deutschen Wirtschaft“ der die Abschlachtung der Deutschen Räterepublik und die NAZI-Propaganda und -Diktatur finanzierte.

    Der „Antibolschewistenfonds der deutschen Wirtschaft“ wird standardmäßig in der Geschichte wegzensiert und ist daher eine Google-Suchempfehlung wert ! 😉

    1. – … die schuldigen Massenerzeuger von Rassismus aus: Die BLÖD-Zeitung …

      Die „BLÖD-Zeitung“ wird finanziert durch zahlende Blöd-Leser. Durch den Kauf fragen Blöd-Leser das Blöd-Angebot nach und bestätigen damit die „Qualität“ von Blöd – Angebot und Nachfrage.

      Was war zuerst, der Rassismus der Nachfrager oder der Anbieter?:

      – Ich konnte förmlich die Millionen Lacher vor den Glotzkästen hören.

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

  4. Viel schreiben muss ich nicht, da eigentlich alles geschrieben und gesagt wurde.

    Der Deutsche brauchte stets einen Feind, sei es der böse Russe oder der Nordkoreaner, der Islam und seine Scharia und auch im Inland muss immer wieder der Hartzler sowie sozial Schwache, wie damals im 3ten Reich auch den Kopf hinhalten.

    Die FES muss ich mir auch nicht antun, was ich bedenklich finde ist aber, das „wir“ Bürger das alles mit Schulterzucken hinnehmen und nur noch dumpf abnicken – es gilt, gegen rechte Schnarchies und ihre Mitläufer, gegen antisoziale Hetzparolen der braunen Zeitungen endlich aufzustehen. Enteignen wir gemeinsam Springer, Bertelsmann und Co., schicken die Bürger die Veranwortlichen der Krise endlich hinter Gitter und befreien uns von all den verlogenen Parolen des Kapitalismus. Wenn nicht jetzt, wann dann? Wenn Waffen gegen uns gerichtet werden? Nur, weil Bürger demonstrieren?

    1. Wenn es möglich sein soll, dass „der Deutsche“ stets einen Feind brauchte, dann müsste auch möglich sein, dass „der Russe“ böse ist, „oder der Nordkoreaner, der Islam und seine Scharia“.

      Wenn „wir Bürger das alles mit Schulterzucken hinnehmen“, dann geben „wir Bürger“ – die Masse – damit unser stillschweigendes Einverständnis. Zumindest kann es so interpretiert werden und das wird es auch. Wer Nein meint, muss auch Nein sagen uns seinen Willen öffentlich kundtun. Wer aber Nein meint, nichts sagt, nichts macht und sich trotzdem über die Folgen seiner Passivität aufregt, der hat die wesentliche Komponente der Demokratie, gerade auch jene nach Sonntagsredenart, nicht begriffen: Das Diktat der Mehrheit. Es spielt keine Rolle, ob das Diktat durch Abnicken zustande kommt, es ist das Diktat der Mehrheit, der Masse.

      Deshalb können Sonntagsredner Demokratie zunehmend unbefangen beschwören, weil langjähriges und eingeübtes Demokratie-Missmanagement durch die sie konstituierende Macht – die Masse – dazu geführt hat, dass diese demokratische Macht – eben die Masse – sich mit Sonntagsreden begnügt. Das funktioniert über verblüffend lange Zeiträume, während der Sonntagsredner sich und ihre Familien – Dynastien – in Position bringen und für die Zukunft rüsten. Einige schaffen es im Fahrwasser der Masse bis zum Milliardär.

      M.a.W., ich bin, Du bist, jeder ist anteilig Staat, ob er will oder nicht. Wir alle sind Staat. Wer mit dem Finger auf den Staat zeigt, lenkt von sich selbst ab. Er sucht einen Sündenbock für seinen Anteil am Versagen der Masse.

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

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