Rot-grünes Projekt der transatlantischen Kriegsverbrecher-Mafia nimmt Gestalt an

Vor nicht ganz einem halben Jahr hat das Parteibuch darauf hingewiesen, dass über die Bilderberg-Gruppe miteinander verbundene transatlantische Verbrecherbanden bestrebt sind, die schwarzgelbe Regierung in Deutschland durch die Bildung einer transatlantischen rotgrünen Koalition zu entmachten, und so der transatlantischen Kriegsverbrecher-Mafia neuen Schwung in Deutschland zu geben. Dieses Projekt hat inzwischen Gestalt angenommen.

Die transatlantische Kriegsverbrecher-Mafia ist extrem sauer auf die schwarzgelbe Regierung Deutschlands, weil sie mit ihrem Verlangen nach Austeritätspolitik zum Abbau der Schulden transatlantischen Kriegstreibern die Kriegskassen klein hält. Außerdem hat die schwarz-gelbe Regierung die Solidarität mit transatlantischen Kriegsverbrechern gebrochen, indem sie die Beteiligung Deutschlands am Angriffs- und Eroberungskrieg gegen Libyen abgelehnt hat, und FDP-CHef Guido Westerwel.le strebte gar nach dem Abzug US-amerikanischer Atomwaffen aus Deutschland.

Rot-grün gilt transatlantischen Kriegsverbrechern und Bilderbergern daher seit Jahren als potentiell bessere Alternative. Mit Peer Steinbrück ist bei der SPD ebenso ein Bilderberger zum Kanzlerkandidat ausgerufen worden wie mit Jürgen Trittin bei den Grünen. Und Trittins Kollegin Katrin Göring-Eckardt ist seit vielen Jahren eine altgediente der Atlantik-Brücke.

So wie es aussieht, hat die transatlantische Kriegsverbrecher-Mafia ihre Pferde für die deutsche Wahl 2013 also zwischenzeitlich in Position gebracht. Anzunehmen ist, dass zahlreiche zionistische und transatlantische Massenmedien die Pferde der Transatlantiker in den nächsten Monaten unterstützen werden. Offen ist jedoch noch, ob sich die deutschen Wähler dadurch täuschen lassen werden, dass die Pferde der transatlantischen Kriegsverbrecher-Mafia bei der nächsten Wahl im rot-grünen Gewand daherkommen werden.

16 Gedanken zu “Rot-grünes Projekt der transatlantischen Kriegsverbrecher-Mafia nimmt Gestalt an

  1. Das Problem ist nur die Wahl zwischen der Pest und der Cholera. SPD und Grüne sind die Pest. CDU und FDP ist die Cholera. An beiden sterben die Menschen. Es fehlt mir hier der Hinweis auf die Alternative. Wie wäre es mit den Linken. Auch wenn sie nicht perfekt sind.

  2. @Karsten
    Unter den Parteien, die eine Chance haben, in den Bundestag einzuziehen, gibt es eine realpolitische Alternative leider nur zwischen Pest und Cholera.

    In der Linkspartei gibt es einige fortschrittliche Ansätze, vom Widerstand gegen die Sozialausbeutung bis hin zur Solidarität mit Kuba. Leider gibt es in der Linken auch mächtige Astroturfer im Dienst übler zionistischer und US-amerikanischer Kriegsverbrecher. Ich sage da nur Shalom, und dass die Seilschaft der Hinterleute dieser Gruppe bis in die Spitze reicht. Für welche Seilschaft die Namen Gregor Gysi, Petra Pau und Bodo Ramelow stehen, ist dir sicher nicht unbekannt.

    Falls nicht, hier ist ein Bild, das mehr sagt als 1000 Worte:

    Das Problem mit der Linken ist, dass, wenn sie gewählt werden, damit extrem-kriegstreiberische Kräfte an Gewicht gewinnen. Solange die Linke nicht fähig ist, diese Kräfte in den Griff zu bekommen, betrachte ich sie nicht als wünschenswerte politische Alternative. Solange das so ist, wären Parteien wie DKP, CDU oder FDP sicherlich vernünftigere Alternativen.

    So wie die Linke sich bisher aufstellt, ist sie leider ein Anhängsel rot-grüner Kriegsfetischisten. Aber wenn die Linkspartei auf der Basis „Anti-Krieg“ für eine schwarz-gelb-linke Koalition erwärmen könnte, warum nicht?

    Eine andere Frage ist die, wie man die vernünftigen Kräfte – Lafontaine und Wagenknecht beweisen, dass es sie gibt – in der Linken stärken kann. Das ist sicherlich ein wichtiges Unterfangen. Aber dazu ist es sehr wichtig, dass diejenigen, die die Linkspartei wählen, genau darauf achten, die extrem-kriegstreiberischen Kräfte in der Linkspartei nicht zu wählen.

    Übrigens, welche Partei nennt man im Volksmund „Schwarze Pest?“ Google hilft.🙂

    1. Also im Westen spielt BAK Shalom keine Rolle.
      Im Osten tickt die Linke ganz anders als bei uns.
      Da können sich solche seltsamen Gruppen wie Bak Shalom der Linksjugend, wahrscheinlich gut alimentiert von der Israellobby, ein bischen breitmachen, ich sehe in denen keine Gefahr, es sind wenige, die viel Wind machen.
      Etwas anderes macht mir bei den Linken grosse Sorgen:
      Hier in Rheinland-Pfalz versucht die IG Metall im Auftrag des DGB die Linke durch feindliche Übernahme unter ihre Kontrolle zu bringen.
      Ein gewisser Alexander Ullrich, stellvertretendes Gewerkschafts sekret är, und Bundestagsabgeordneter und sein Adlatus Wilhelm Vollmann (den mal googeln, hochinteressant) haben bei uns eine absolut üble Hetzkampagne gegen den durchaus ernstzunehmenden Landesvorstand angezettelt, der unseren Landesverband zerlegt.
      Sollten wir verhindern können, dass die Gewerkschaft den Laden hier übernimmt, ist die Linke für mich wählbar.
      Das Problem der Übernahme der Partei im westen durch die Büttel der Kapitaleigner, wie wir die Gewerkschaften liebevoll nennen, ist auch in den anderen west Landesverbänden unser größtes Problem.
      Ich sach nur, mitmachen und Einfluss nehmen, so verkehrt sind die Linken gar nicht.

      1. @Hunsrücker
        „Im Osten tickt die Linke ganz anders als bei uns.
        Da können sich solche seltsamen Gruppen wie Bak Shalom der Linksjugend, wahrscheinlich gut alimentiert von der Israellobby, ein bischen breitmachen, ich sehe in denen keine Gefahr, es sind wenige, die viel Wind machen.“

        Der BAK Shalom ist nur ein Symptom eines viel größeren Problems in der Linken. Der BAK Shalom könnte in der Linken nicht existieren, wenn er nicht mächtige Paten hätte. Die sind das wirkliche Problem – das geht rauf bis zu Pau, Ramelow und Gysi. Hier ein Anriss des Problems:

        http://www.hintergrund.de/20100317759/politik/inland/die-linke-von-innen-umzingelt.html

        „Etwas anderes macht mir bei den Linken grosse Sorgen:
        Hier in Rheinland-Pfalz versucht die IG Metall im Auftrag des DGB die Linke durch feindliche Übernahme unter ihre Kontrolle zu bringen.“

        Der DGB ist eine Organisation, wo die CIA tief drinsteckt:

        Es ist also im Kern das gleiche Problem: das US-zionistische Empire versucht mit Agenten – Büttel der Kapitaleigner – aus der Linken Friedens- und Sozialpartei unter der Ideologie der „Realpolitik“ eine anti-soziale US-hörige Kriegspartei zu machen, ähnlich wie dem US-Empire das vor ein paar Jahren mit den Grünen gelungen ist.

        „Ich sach nur, mitmachen und Einfluss nehmen, so verkehrt sind die Linken gar nicht.“
        Klar, wer die Kraft dafür hat, da ist das ein vernünftiger Weg, um der Unterwanderung und Übernahme entgegenzuwirken. Ebenso möchte ich alle Leser ermutigen, in andere Parteien einzutreten und sich dort für sozialen Ausgleich und Frieden einzusetzen.

        Den aktuellen Status der Linkspartei sehe ich aber leider so, dass ich befürchte, die sozialen anti-imperialistischen Kräfte sind in der Linkspartei schon zu schwach, um der Übernahme der Partei durch das Empire erfolgreich entgegenwirken zu können. Ich befürchte, die Linkspartei wird sich zu einem Anhängsel einer rot-grünen Kriegsfraktion wandeln, das ähnlich US-hörig und bellizistisch werden wird, wie die Grünen es heute sind. Die Parteien der Armen haben den Agenten des US-Kapitals leider wenig entgegenzusetzen.

        An anderer Stelle tut sich allerdings, so wie ich es sehe, gewaltig was: schwarz-gelb nabelt Deutschland vom US-Empire ab. Treibende Kraft ist hier der Handel mit China und Russland. Die hinter schwarz-gelb stehenden kapitalistischen Kräfte sind geldgierig, und wenn der Handel mit China und Rusland mehr Profit bringt, als die Allianz mit den USA, dann lassen sie das Empire über die Klinge springen. Deutschland ist inzwischen begonnen von Schröder und unter schwarz-gelb fortgesetzt zum wesentlichen Hindernis der Vormacht des US-Empires in Europa geworden.

        Die schwarz-gelben Kapitalisten haben Macht und Geld, um sich dem Empire entgegenzusetzen. So erklärt sich das, dass schwarz-gelb bei der Kriegsresolution gegen Libyen an der Seite der BRIC-Staaten abgestimmt hat, und schwarz-gelb dafür, sich nicht am Krieg gegen Libyen von rot-grün, und zum Teil auch von Links, kritisiert wurde. Ebenso drückt Mutter Merkel gerade mit ihrem europäischen Austeritätskurs den Kräften des Empires im Süden Europas die Luft ab. Auch hier sind es rot-grün – ud zum Teil Linke, die an der Seite des US-Empires fordern, dass Deutschand die südeuropäischen Pleite-Banken des Empires auf Kosten der Deutschen Staatskasse saniert, während Merkel dem US-Empire an der Seite Russlands und Chinas die Luft abdreht.

        Das ist eine sehr seltsame Situation, dass Kapitalisten sich gegen Imperialismus wenden, und die Arbeiterparteien so unterwandert von Bütteln des Empires sind, dass sie als Lakaien des Imperialismus betätigen, aber so sieht es in Deutschland gerade aus.

        Die KP Chinas versucht, wie ich las, in letzter Zeit auch die Beziehungen zur deutsche Linkspartei zu stärken, aber bis das Früchte trägt, und das in der Linkspartei ein Gegengewicht zur CIA wird, wird es wohl leider noch etwas dauern. Wenn es soweit ist, dann kann die Linke wirder auf Erfolgskurs kommen, und ihre ursprüngliche Aufgabe wahrnehmen, nämich die Büttel des Kapitas in die Schranken weisen.

      2. „grosse Sorgen:
        Hier in Rheinland-Pfalz versucht die IG Metall im Auftrag des DGB die Linke durch feindliche Übernahme unter ihre Kontrolle zu bringen.“
        An der IGM kann man sehen das die bereits seit den ca. 1994 für die Versicherungs Lobby mit Riesterrenten tätig war! Riester hatte sich bestimmt damals schon kaufen lassen!
        Bei der VW-Gewerkschaft – Bumsskandal am Plattensee; wie bei vielen Versicherungen, HM; ERGO u.s.w..

        Die Lobby hatte auch vor ca. 80 Jahren unter/mit Adolf Hitler die Gewerkschaften an sich gerissen und diese unterlaufen!
        Es ist die kapitalistische Gier unter dem christlichen Schutz der CDU und den Sozialverrätern der SPD. Siehe: „.. Weniger durchschlagskräftig agierten die Gewerkschaften, die ihre Forderungen nach Aufnahme von sozial- und wirtschaftspolitischen Bestimmungen (soziale Grundrechte) nicht durchzusetzen vermochten. Dies lag vor allem an der SPD, die die Gewerkschaften in dieser Frage nicht unterstützte. ..“
        http://www.1000dokumente.de/index.html?c=dokument_de&dokument=0014_gru&object=context&st=&l=de

        Lobby; ein paar Links zum Nachdenken:
        Verurteilte NS-Behörden http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv006132.html – Gestapo – ab Rn. 88, einige wenige Verbrechen die sich annähernd mit der – Hartz IV – der Lobby und der Trioka der Menschenrechtsverbrecher und Verbrecher gegen die Menschlichkeit messen lassen.

        – Spardiktate – für Europa!
        http://de.wikipedia.org/wiki/Hungerplan ~ Hartz IV und Enteignungen zum Wohle der Lobby von Banken; Versicherungen und Globalplayer!

        http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistische_Europapläne
        Europapläne der CDU/CSU – FDP; SPD/Grünen und dessen Lobby sehen wohl nicht viel anders aus! Vielleich braucht das auch die US Regierung oder ihre Lobby (Atlantik-Brücke) für ihren Imprealismus?

        Bei den Europaplänen müsste es langsam in Griechenland Portugal; Spanien; Italien; Irland Frankreich u.s.w. und in den östlichen Euroländern wie Polen; Rusland etc. dämmern!
        Nun komisch das es nicht bei deutschen Richtern und Staatsanwälten dämmert. Ach ja, Sie sind wie einst weisungsgebunden!!! Und über Weihnachtsgeld erpressbar, gut angefüttert. (Streik der Hamburger Richter und Staatsanwälte)

        Die Entstehung eines gierigen NS-Systems, einer totalitären Diktatur, durch die Lobby, von Fördern und Fordern:
        „Der Spitzenfunktionär des Verbands, Paul Tafel, der auch Vorstandsmitglied des bayerischen Industriellenverbands war, hat den Anstoß zur Gründung der Deutschen Arbeiterpartei, DAP, später NSDAP gegeben.“
        „Adolf Hitler übernahm sein Lebensraum-Programm vom Alldeutschen Verband. Den Begriff Lebensraum schuf Geograph und Gründungsmitglied des Alldeutschen Verbandes Friedrich Ratzel. “
        Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Alldeutscher_Verband
        Lobby
        http://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Nationalklub_von_1919
        Lobby
        http://de.wikipedia.org/wiki/Hamburger_Nationalklub
        Lobby
        http://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Herrenklub
        Lobby
        http://de.wikipedia.org/wiki/Gäa_(historischer_Verband) – Ein Adel „als Finanzier rechter Massenpropaganda […] von und zu Guttenberg; […] von der Leyen “ Ob das ein Zufall ist? Erklärt auch „copy paste“ und die Gier nach monny wie den antidemokratischen Aufbau der Regierungen in Bonn; Berlin; Brüssel?
        Lobby
        http://de.wikipedia.org/wiki/Hitlers_Rede_vor_dem_Industrie-Club_Düsseldorf
        Lobby
        „Die Gesellschaft zum Studium des Faschismus (GSF) war zu Zeiten der Weimarer Republik eine Organisation, die sich zum Ziel setzte, die Erfahrungen des italienischen Faschismus auf Deutschland zu übertragen und eine Einheit der politischen Rechten zu organisieren. …“
        Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Gesellschaft_zum_Studium_des_Faschismus (Das sollte besser – Gesellschaft zur Einführung einer totalitären Diktatur durch Gierige der Eliten und dessen gierige Lobby – heißen, neben willfähigen gierigen Hanpelmänner als Politiker.)

        Verurteilte StaSis http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv094351.html – Abgeordnetenprüfung – Rn. 102

        Und wo bleiben die angeblich unabhängigen Richter und Staatsanwälte? Diese Politiker beleidigen alle Opfer der NS-Zeit da die solche Taten wieder für Recht halten! Sie beleidigen und missbrauchen die Menschenrechte; das GG; die EMRK etc.; die Richter und sonstigen Behörden die in Sinne der Lobby, wenn es ordentlich knallt wieder alle ihren Job verlieren! Siehe Gestapo; „Richter im Nationalsozialismus“; Nürnbergerprozesse!

  3. sobald springer und bertelsmann der überzeugung sind, daß rosa-oliv ihren interessen förderlicher ist als schwarz-rosa, wird die entsprechende propaganda dafür sorgen, daß das immer noch vorhandene stimmvieh entspechend wählt. da neben der ausweitung der us-kriege mit europäischem geld ein weiterer rückbau der reste des sozialstaates auf der agenda steht und bei diesem unterfangen die noch berufstätige restbevölkerung ruhig gestellt werden muss, d.h. die gewerkschaften auf stillhalten geschaltet werden müssen, ist leider zu befürchten, daß der marsch in krieg und verelendung von den rosa-oliv banditen angeführt werden wird. falls bei den „immer-noch-wählern“ noch ein restfunke von verstand vorhanden sein solte, würden sie massiv schwarz und vor allem auch gelb wählen, um dem kleineren übel an die macht zu helfen.

  4. @Hassan
    Wenn ich die PdV richtig begreife, dann ist die Partei als Synthese aus den 9/11-Aufklärungsartikeln und den radikal unsozialen Wirtschaftsthesen des Vorsitzenden entstanden.

    Das ist sehr ideologisch, und ich meine, falsch, denn das Problem von Machtmissbrauch zum Schüren von Unfrieden rührt gerade daher, dass in diesem System Kapitalismus einige Reiche zu mächtig geworden sind und ihre Macht zum Begehen von Verbrechen wie Angriffskriegen missbrauchen. Als Lösung vorzuschlagen, reichen Kapitalbesitzern noch mehr Macht durch eine Verkleinerung sozialer Umverteilung zu geben, führt in die falsche Richtung – nämlich in Richtung noch mehr Macht für reiche Kriegstreiber.

    Zwischenzeitlich scheint die Partei sich jedoch ein klassisch libertäres Programm gegeben zu haben, etwa nach dem Vorbild der von Ron Paul vertretenen Positionen. Da ist immer noch das Problem, dass es sehr ideologisch radikal-kapitalistisch gefärbt ist. Sollte die Partei der Vernunft allerdings hart für eine friedliche und nicht von ideologischem Hass gegen andere geprägte Außenpolitik nach dem Muster von Ron Paul stehen, dann wäre das durchaus eine begrüßenswerte Kraft, um dabei zu helfen, die Menschheit von der Geißel Krieg zu befreien.

    Hoffnungsvoll stimmt auch, dass es die libertäre Bewegung in der jüngeren Vergangenheit mit Governeur Gary Johnson in New Mexico bewiesen hat, dass sie trotz ideologischer Radikalität eine pragmatische und friedliche Politik machen kann.

    Wo die Splitterpartei PdV tatsächlich steht, welche Positionen im Denken der führenden Köpfe und der Parteibasis da wie stark sind, vermag ich jedoch mangels Insiderkenntnissen nicht zu beurteilen. Wenn der Freiheitsdrang in Richtung Ron Paul und Gary Johnson geht, dann ist das zu begrüßen, geht er in Richtung der „Partei für die Freiheit“ vom Zionisten Geert Wilders oder in Richtung Sozialdarwinismus, dann ist er strikt abzulehnen.

    1. @Hassan, @einparteibuch

      Habe mich auch erst etwas mit der PDV beschäftigt, die mir von einem Bekannten empfohlen wurde. Ich hatte eigentlich schon die Gründungsphase am Rande mitbekommen, weil ich damals einige 9/11-Artikel vom Erfinder der Partei, von Oliver Janich, gelesen hatte. Aber damals hat mich das bisschen, was ich erfahren, hatte nicht gereizt. Inzwischen scheinen die tatsächlich zu einer strammen libertären Partei geworden zu sein, die mindestens auf Ron-Paul-Linie liegt. Ich sehe Ron Paul auch kritisch, als Europäer sind mir seine Ansichten allerdings lieber, als die seiner Konkurrenten, weil er sich gegen den US-Imperialismus wendet. Wenn ich aber Amerikaner wäre, würde ich ihn genauso wenig wählen, wie die anderen Präsidenten-Darsteller.

      Zwar teile ich die Zentralbank-Kritik von Paul wie auch der PDV, aber was die sich stattdessen vorstellen, wäre in meinen Augen der Super-GAU, schlimmer als die Neoliberalen. Die wollen nämlich – sozusagen als Krönung des Neoliberalismus – auch noch die Zentralbanken deregulieren, d.h. sie wollen das (ohnehin schon ausgehöhlte) Geldschöpfungs-Monopol des Staates zugunsten eines freien Wettbewerbs aufbrechen. Gleichzeitig wollen sie den Staat noch weiter zurück drängen: jeder ist sich selbst der nächste. Wenn die Neoliberalen (gemäß Prof. Bernd Senf *) der dritte Aufguss des historischen Liberalismus sind, dann wären diese Libertären wohl der vierte, der inzwischen nur noch unendlich fade schmeckt. Die wollen praktisch die negativen Resultate von vielen Generationen „liberaler“ Ideologen beseitigen, indem sie noch mehr Liberalismus bringen. Für mich ist das kein Fortschritt, sondern ein Rückschritt in Richtung Steinzeit.

      Was nützt eine friedliche Außenpolitik, wenn der soziale Frieden maximal torpediert wird?

      *) Siehe Vortrag „Die Blindheit der Ökonomie gegenüber dem Geld“

      1. Der Vortrag von Bernd Senf ist natürlich sehr lang, deshalb habe ich noch mal die entscheidende Sequenz gesucht, hier ist ein Link auf genau die Stelle. Ab hier einfach mal die nächsten 10 Minuten hören!

        In dieser kurzen Sequenz geht Senf auf die von der PDV explizit unterstützte Österreichische Schule der Nationalökonomie ein, die absurder Weise versucht, die negativen Auswirkungen der „liberalen“ Wirtschaft mit noch mehr Liberalismus zu kompensieren. Senf geht dabei tatsächlich auch so weit, zu sagen, dass diese gefährliche Herrschaftsideologie des Marktfundamentalismus tatsächlich in die Richtung von Faschismus und Diktatur geht. „Der Terror der Ökonomie im Gewand von Wohltätigkeit“. Am Schluss dieser Sequenz warnt er explizit vor der PDV.

      2. Der Videolink meines zweiten Kommentars wurde zu einem eingebundenen Video umgewandelt, der verschluckt er die genaue Positionierung (ca. 1:11:00). Mit dem Kurzlink hier sollte man genau an die gewünschte Stelle kommen:
        http://bit.ly/RTv7bU

      3. @Föhnix
        Ja, die PDV ist als anti-imperiale, sozialrassistische Partei gegründet worden. Wenn daraus in der Praxis mal eine gemäßigte libertäre Ideologie wie die von Gary Johnson vertretene werden sollte, dann muss das trotzdem nicht das schlechteste werden.

        Ich empfehle dazu einfach mal den Wikipedia-Artikel zu Gary Johnson zu lesen:

        http://de.wikipedia.org/wiki/Gary_E._Johnson

        Wenn da letztlich in etwa sowas wie eine Gary-Johnson-Politik auskommen würde, dann könnte die PDV als eine libertäre Partei durchaus noch ins Begrüßenswerte umschlagen. Bisher ist die PDV vor allem klein, von viel zu wenigen Köpfen, Wirrköpfen und Ideologen abhängig, als dass da klar ist, wohin da die Reise geht, falls sie überhaupt irgendwohin geht.

      4. @einparteibuch

        Keine Frage, Gary Johnson hätte ich, ebenso wie Ron Paul, lieber im Weißen Haus gesehen. Ich gebe aber zu bedenken, dass auch Obama anfangs ein paar nette Features versprochen hatte.

        Außerdem: eine libertäre Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung passt ohne Frage wesentlich besser zu den USA, als zu Deutschland. Ich erinnere z.B. an die breite Opposition gegen eine nur ansatzweise allgemeine Krankenversicherung. Was für die meisten Europäer selbstverständlich ist, kann sich ein Großteil der Amis nicht mal vorstellen. Überhaupt scheinen mir die USA aufgrund ihrer Geschichte gegenüber dem libertären Gedankengut viel offener zu sein, denn was die „Chicagoer/Österreicher“ anstreben, ist in weiten Teilen ein Spiegel der nordamerikanischen Geschichte, des Wilden Westens. Ich sehe in libertärer Politik, egal ob sie von Gary Johnson, Ron Paul, oder Oliver Janich kommt, kein für Mitteleuropa geeignetes Modell.

  5. „wären Parteien wie DKP, CDU oder FDP sicherlich vernünftigere Alternativen.“

    Das sind vernünftige Alternativen für die Linken? Also soll der Patient die Pest wählen danke. Ich hatte bisher immer eine hohe Meinung von den Beiträgen hier.

  6. Ich danke dem Parteibuch für die sachlich fundierte Antwort, ich hatte so eine hervorragende Grundlage für ein Posting im linken Forum RLP, die Betreiber dort waren allerdings nicht besonders angetan, es gibt dort zwar keine Zensur, aber mein Posting wurde ins Nirwana verschoben, wo es garantiert keiner findet.
    Eine Bemerkung noch:
    Ich bin schon seit Parteibuch.de Zeiten hier unterwegs, mir fehlt oft das Parteibuch wiki.
    Entweder bin ich zu blöd, es zu finden, oder gibt es das Wiki nicht mehr?
    Grüße aus dem saukalten Hunsrück

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