Zionistische November-Überraschung bloßgestellt

Wie das zionistische Hetzblättchen Washington Post soeben eingestanden hat, hat sich laut eines Pentagon-Sprechers am 1. November 2012 eine US-amerikanische Kampfdrohne des Typs „MQ-1 Räuber“ bis auf 16 Meilen (etwa 25,75 km) der iranischen Küste genähert, wodurch sich die US-amerikanische Kampfdrohne nach Adam Riese nur rund 3,5 km vom 12 Seemeilen (etwa 22,22 km) ab der Küste umfassenden iranischen Hoheitsgewässer entfernt befand.

US-amerikanische Drohnen vom Typ „MQ-1“ bewegen sich laut Wikipedia üblicherweise mit einer Geschwindigkeit von rund 180 bis 250 kmh die Stunde, was bei einem Anflug so einer Drohne auf die iranische Küste darauf schließen lässt, dass die US-Drohne sich am 1. November 2012 den Angaben des Pentagon zufolge etwa eine Minute von einer Verletzung des iranischen Hoheitsgebietes entfernt befand.

Wie die britisch-amerikanische Propagandastelle Reuters zwischenzeitlich mitteilte, haben iranische Abfangjäger die US-Drohne durch die Abgabe von Warnschüssen vertrieben. Der iranische Verteidigungsminister Brigadegeneral Ahmad Vahidi bestätigte den Vorfall dem Grunde nach, und erklärte dazu, die iranische Abwehr habe letzte Woche ein nichtidentifiziertes Flugobjekt vertrieben, was in seinen Luftraum eingedrungen war.

Damit widersprach der Iran der Darstellung des Pentagons, der Zwischenfall sei in internationalem Luftraum erfolgt. Man mag das juristisch für wesentlich erachten. Praktisch aber kommt es darauf für eine politische Beurteilung des Zwischenfalls jedoch nicht an. Zugestandener Fakt des Pentagon ist es, dass eine US-amerikanische Kampfdrohne sich dem iranischen Hoheitsgebiet am 1. November bis auf etwa 3,5 km genähert hat. Bekant ist, dass eine US-amerikanische Hi-Tech-Drohne im letzen Jahr die iranische Souveränität in krasser Weise verletzt hat, die USA dabei erwischt wurden und der Iran nicht zuletzt seit diesem Vorfall bezüglich Luftraumverletzugen durch US-Drohnen sehr sensibel ist. Bekannt ist spätestens seit der vorübergehenden Verhaftung einer britischen Marine-Einheit durch den Iran auch, dass die Hoheitsrechte in eben jenem Seegebiet, wo sich der amerikanisch-iranische Zwischenfall am 1. November ereignet haben soll, höchst umstritten sind. Einen überzeugenden Grund dafür, dass die USA militärisch in dieses Gebiet eingedrungen sind, hat das Pentagon nicht genannt. Der vom Pentagon behauptete Grund, dort die Sicherheit der internationalen Schifffahrt sichern zu wollen, ist nicht überzeugend, denn die internationale Schifffahrt muss in der Gegend nicht so nah an der iranischen Küste langfahren.

Grundlos in so ein Gebiet militärisch einzuringen, ist eine Provokation. Die USA haben am 1. November da eindeutig eine Provokation begangen. Dabei kommt es überhaupt nicht darauf an, ob die US-Kampfdrohne tatsächlich Waffen mit sich geführt hat oder nicht. Um das zu erkennen, muss man sich nur einmal überlegen, was die USA davon halten würden, wenn ein iranischer Kampfbomber knapp vor der US-Küste eine „Patrouille zur Sicherung der internationalen Schifffahrt“ fliegen würde. Bei der Beurteilung der Frage, ob das eine Provokation wäre, käme es auch überhaupt nicht darauf an, ob so ein iranischer Kampfbomber im Waffenschacht vorborgene Waffen mit sich führen würde oder nicht. Erst recht würden die USA es als Provokation betrachten, wenn ein iranischer Kampfbomber grundlos in von den USA reklamierten Hoheitsraum eindringt, dessen Status international nicht abschließend geregelt ist, beispielsweise weil andere Staaten bezweifeln, dass eine zeitweise über Wasser befindliche Sandbank „Küste“ im Sinne internationalen Rechts ist.

Es stellt sich die Frage, warum die USA diese Provokation am 1. November begangen haben. Provokationen werden dazu durchgeführt, Krisen auszulösen und Kriege in die Wege zu leiten. Praktisch alle Beobachter sind sich einig, dass US-Präsident Barack Obama kein Interesse daran hatte, Spannungen mit dem Iran wenige Tage vor der Präsidentschaftswahl auf die Agenda zu setzen. Ein sehr hartes Indiz dafür ist, dass er den Zwischenfall vor der Wahl nicht öffentlich gemacht hat. Sein Herausforderer Mitt Romney und dessen zionistischer Hauptunterstützer Benjamin Natanjahu haben hingegen immer wieder versucht, das Thema „Iran“ als Wahlkampfthema hochzukochen, um damit Vorteile im Wahlkampf zu erzielen.

Die Technik, kurz vor der Wahl mit dem Schüren militärischer Spannungen das Wahlergebnis zu beeinflussen, ist in der Geschichte nicht unbekannt, im Gegenteil, in der Wikipedia gibt es dazu unter dem Stichwort „Oktober-Überraschung“ sogar einen eigenen Artikel dazu. Die Logik spricht dafür, dass diese zionistischen Kreise es waren, die für die Provokation am 1. November gesorgt haben, und zwar genau zu dem Zweck, das Thema „Iran“ wenige Tage vor der US-Präsidentschaftswahl ganz oben auf die mediale Agenda zu setzen, um durch die Provokation die Wahlchancen von Mitt Romney gegen Barack Obama zu verbessern.

Es ist nicht unwahrscheinlich, dass der große Sturm „Sandy“ dem Funktionieren der Technik einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Die wesentliche mediale Aufmerksamkeit lag in der Zeit bei Sandy, und es hätte leicht nach hinten losgehen können, in dieser Lage versuchen zu wollen, Barack Obama das Thema Iran aufzuzwingen. So weit, so klar.

Im Unklaren wird die Öffentlichkeit aber darüber gelassen, wer auf der Ausführungsebene in den USA dabei mitgemacht hat, zu versuchen, mit der November-Überraschung Barack Obama ein zionistsiches Bein zu stellen. Bekannt ist allerdings, dass in den USA genau zwei Behörden über Kampfdrohnen des Typs „MQ-1 Räuber“ verfügen: das Kriegsministerium und der Geheimdienst CIA. Bekannt ist seit dem Jahr 2010 weiterhin, dass CIA-Boss David Petraeus über besonders enge Beziehungen zu zionistischen Fanatikern wie Max Boot zu verfügt.

Es ist also wenig überraschend, dass David Petraeus nun, keine zwei Wochen nach der Predator-Provokation gegen den Iran und der trotzdem erfolgten Wiederwahl von Barack Obama, seinen Rücktritt vom Posten der CIA erklärt hat, und der frisch wiedergewählte US-Präsident Barack Obama den Rücktritt umgehend angenommen hat. Als Grund für den Rücktritt wurde angegeben, dass General David Petraeus seine Frau betrogen hat. Wer’s glaubt wird seelig. Es ist nicht schwer zu erraten, wen er außer seiner Frau noch betrogen hat.

Eine Prophezeihung sei noch gestattet: Netanjahu darf sich auf was gefasst machen. Dabei geht es nicht nur um Persönliches, sondern um die Souveränität der Vereinigten Staaten von Amerika. Es geht darum, ob der Hund mit dem Schwanz oder der Schwanz mit dem Hund wedelt.

5 Gedanken zu “Zionistische November-Überraschung bloßgestellt

  1. Danke für den großartigen Artikel!
    Ich hörte grade Tschaikowsky und musste tanzen beim Gedanken wie sich Bibi dabei fühlen muss.

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