Neues deutsches Afrikakorps soll Befreiung der algerischen Ölquellen in Angriff nehmen

Nachdem die deutsche Bundeswehrmacht im letzten Jahrzehnt nahezu erfolgreich die Verteidgung deutschen Lebensraumes am Hindukusch vollbracht hat, und damit weiter im Osten war, als der Führer je gekommen ist, wird nun die Planung eines neuen deutschen Afrikakorps zur Befreiung der algerischen Ölquellen in Angriff genommen.

Der heroische Vorstoß der deutschen Truppen gen Algerien soll gemeinsam mit Verbänden der im Afrikakrieg erfahrenen Kolonialmacht Frankreich von Süden her über Mali geführt werden. Bundesführerin Angela Merkel und der Bundesreichsminister des Auswärtigen Guido Westerwelle haben bereits erste Informationen an die Öffentlichkeit durchgestochen.

Der im Range eines Entwicklungsministers agierende deutsche Hauptmann der Reserve Dirk Niebel ging nun weiter in die Offensive. Die deutsche Wochenschau meldete gerade in ihrer Tagesschau:

Die radikalen Islamisten, die den Norden des westafrikanischen Landes kontrollieren, hätten am Ende nicht Mali zum Ziel, sondern „unsere Lebensform“, betonte Niebel.

Mit „unserer Lebensform“ – also der Lebensform von Niebel und Seinesgleichen – kann kaum etwas anderes als der staatliche Energieproduzent Algeriens Sonatrach gemeint sein, dessen Förderkapazität bei rund zwei Mio Barrel täglich liegt. Die Lebensform von Niebel und Co hängt am Öl, ist aber nun bedauerlicherweise ziemlich pleite, so dass da mittelfristig Probleme mit der Zahlungsfähigkeit zu erwarten sind. Eine Befreiung der algerischen Ölquellen aus den Klauen des fiesen algerischen Nationalisten Bouteflika, der sich anmaßt, für algerisches Öl harte Devisen sehen zu wollen, durch ein deutsch-französisches Afrikakorps könnte das Problem lösen. Da das deutsch-französische Afrikakorps eben ziemlich pleite ist, ist es geplant, dass die deutsch-französischen Einheiten sich bei dem Feldzug im Hintergrund halten, und sie zwar mit Waffenlieferungen und Planung dan Feldzug leiten, die mühselige Arbeit des Vorrückens im Feld hingegen durch preiswerte lokale Söldner erledigt wird.

Doch die im Algerienkrieg erfahrene Kolonialmacht Frankreich macht sich bereits daran, den Widerstand von Algerien gegen die Befreiung der algerischen Ölquellen durch das deutsch-französische Afrikakorps unter dem Deckmantel eines Anti-Terror-Einsätzes auf der anderen Seite der Grenze in Mali beseitigen. Die FAZ meldet: „Ein Besuch Hollandes in Algier Anfang Dezember soll den Durchbruch bringen.“

Die Botschaft, die der Führer Frankreichs Bouteflika überbringen wird, dürfte klar sein: entweder Algeriens stimmt der Rück-Übernahme der algerische Ölfelder duch Frankreich zu, oder das deutsch-französische Afrikakorps wird dafür sorgen, dass der Algerier Bouteflika genauso massakriert wird wie der Libyer Gaddafi, der sich im letzten Jahr angemaßt hatte, sich der Befreiung libyscher Ölfelder durch ein von Frankreich geführtes Afrikakorps der NATO entgegenzustellen.

9 Gedanken zu “Neues deutsches Afrikakorps soll Befreiung der algerischen Ölquellen in Angriff nehmen

  1. Getreu dem Motto: Mein Haus, mein Gold, meine Fische, meine Weizenfelder, mein Wasser, mein Oel usw. Sollen doch die Anderen wenig haben, Hauptsache uns geht´s gut.

    Kein Wort der Kritik in teutscher Presselandschaft, nix garnix.

    1zu1 copy und tschau. So stelle ich mir die EUdSSR vor. Unsere Kanzlerin wird sicherlich noch Mrs. Universum deluxe.

  2. „von Norden her über Mali geführt“ ? fehlt da ein „und“ vor „über“? oder ist „vom Norden Malis“ gemeint? Mali liegt ja südlich von Algerien.

  3. Mali selbst ist auch nicht uninteressant: Gold, Phosphate, Kaolin, Steinsalz, Kalkstein, Uran, Bauxit, Eisenerz und Diamanten

  4. … “unsere Lebensform” …, Parasit Niebels Coming Out:

    aus http://www.pflegewiki.de/wiki/Parasit
    – Ein Parasit ist eine Lebensform, welche auf Kosten einer anderen Lebensform überlebt, ohne diese aber direkt zur Nahrungsaufnahme zu töten. Dies geschieht in der Regel durch zeitweiliges oder dauerhaftes Anheften oder Eindringen in einen Wirt und anschließendem Abziehen von Nahrung, z.B. Blut. Üblicherweise treten dadurch beim Wirt Krankheitszeichen auf …

    … dessen Menschenrecht sich dagegen zu wehren nur dann gewährt wird, wenn seine Hautfarbe weiss ist. In Köhlers Worten:

    – „… dass im Zweifel, im Notfall, auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege, zum Beispiel ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zurückschlagen – negativ, durch Handel, Arbeitsplätze und Einkommen.“

    Deutschland darf wieder. Sofern dem Rassismus resp. Antisemitismus im prozionistischen Sinne Sorge getragen wird, kräht kein Zentralrat.

    Die Amis auf Kurs
    Grüsse
    kosh

  5. Ich finde, man sollte -auch mit Zynismus – mit Schlagzeilen wie “ Befreiung der algerischen Ölquellen“ die Ziele von kriegstreiberischen Verbrechern promoten.

    Wieso spricht man nicht seine eigene Sprache, sondern die der Kriegstreiber?

    Und dieser verbale Anklage-Schuß kann sehr schnell nach hinten los gehen, denn die Verblendetheit der Menschen die dieses System heranzieht ist unermesslich. Schließlich war es zu Kolonialismuszeiten auch ganz normal so zu schreiben und es kann sehr schnell wiederkommen – gerade durch solche Schlagzeilen, auch wenn sie ganz anders und kritisch gemeint sind.

    Sprache sollte in solchen Fällen nicht als Spielzeug benutzt werden.

    Mit falschen Begriffen ist schwerlich ein richtiges Bewußtsein zu erreichen.

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