Allahu Akbar!

Skorpione zu züchten ist ein Leichtes, doch es ist ungleich schwerer, Skorpione so zu dressieren, dass sie die Hand nicht stechen, die sie füttert. Während die syrische Armee mit ihrer Anti-Terror-Operation gut vorankommt, zeichnen sich die Folgen der im Jahr 2010 getroffenen US-Entscheidung, erneut gemeinsam mit wahhabitischen Jihadisten Krieg gegen ihnen missliebige Regierungen zu führen, langsam ab.

Vor ein paar Jahren hat US-Terrorchefin Killary Clinton offiziell erklärt, dass es zwar aus geopolitischen Gründen zunächst recht nützlich sein kann, aber letztlich doch sehr problematisch ist, den „Wahhabi Brand of Islam“ – also die wahhabitische Perversion des Islam – zu züchten.

Prima geklappt hat es, die Züchtung der wahhabitischen Perversion des Islam dazu zu nutzen, mit Hilfe wahhabitischer Krieger in Afghanistan die Sowjetunion zu zerstören. Nachdem nicht nur in Afrika US-Botschaften in Trümmer fielen, sondern auch in New York die Türme einstürzten, dämmerte es, wie im Video zu sehen ist, dann jedoch sogar fanatischen Terroristenführern wie Killary Clinton, dass es viel Geld kosten kann, ein wahhabitisches Terrorproblem zu beheben. Blowback – oder auf deutsch Rückstoßeffekt – werden solch unbeabsichtigte Konsequenzen verwerflicher Terrorpolitik in der Fachsprache genannt. Und natürlich macht die Unterstützung von Wahhabiten durch Zionisten das wahhabitische Terrorproblem nicht einfacher zu lösen.

Beinahe zehn Jahre lang ruinierten die Herrscher der USA ihr Land und ihre postmodernen Kolonien nach dem 11. September 2001 im Kampf gegen wahhabitische Terrorbanden, die sie selbst zuvor gezüchtet hatten, während sie gleichzeitig ihre Freundschaft zur saudischen Brutstätte des Wahhabismus beschworen. Währenddessen ist den USA mit China ein stärkerer geopolitischer Konkurrent erwachsen, als es die Sowjetunion je war.

Im August 2010 hat Barack Obama, vermutlich unter dem Eindruck der zusammengebrochenen zionistisch-palästinensischen Friedensverhandlungen und der anstehenden Veröffentlichung der diplomatischen US-Depeschen bei Wikileaks, sich mit seiner „Presidential Study Directive 11“ entschlossen, ein paar Regierungen im nahen Osten auszutauschen. Während in den US-Protektoraten Ägypten und Tunesien US-geführte Staatsstreiche zu Gunsten der Muslimbruderschaft recht problemlos gelangen, ging das in den den USA kritisch gegenüberstehenden Staaten Libyen und Syrien nicht so einfach. Und so haben die USA sich, wie schon in den 80er Jahren in Afghanistan, zumindest im Verlauf ihrer Regime-Change-Operationen in Libyen und in Syrien Hilfe bei wahhabitischen Jihadisten gesucht.

In Libyen hat die US-Strategie zunächst prima funktioniert. Unterstützt von der US-geführten Nord-Atlantischen Terror-Organisation NATO durch Kriegspropaganda, Luftangriffe, Sanktionen, Waffen, Ausbildung und Führung ist es wahhabitischen Jihadisten im letzten Jahr gelungen, den libyschen Revolutionsführer Muammar Gaddafi und rund 50 bis 100 Tausend seiner Soldaten, Unterstützer und Anhänger zu ermorden. Killary Clinton gluckste zufrieden. Kaum etwas sehen zionistische Rassisten lieber, als wenn Muslime Muslime umbringen. In Vervollkommnung ihres Glücks gelang es den USA im Jahr 2012 auch noch, in Libyen ein scheindemokratisch gewähltes Marionettenregime zu installieren.

In Syrien gelang das zwar nicht, doch immerhin sind dort seit dem Start der Operation im März 2011 bereits mehr als 20.000 Syrer – die meisten davon Muslime – ums Leben gekommen, und das in den letzten Wochen mit steigender Geschwindigkeit. Natürlich machen Zionisten beim Anheizen mörderischer sektiererischer Gewalt unter Muslimen und Arabern auf universellen Menschenfreund, denen jedes verlorene muslimische und arabische Leben genau wie jedes andere Leid tut, doch wer den Zionismus und seine Anführer kennt, der weiß, dass die Realität anders ist.

Insgesamt könnte es also so scheinen, dass die zionistischen US-Herrscher wirklich Grund haben, mit dem islamischen Erwachen, oder wie sie es nennen, dem „arabischen Frühling,“ recht zufrieden zu sein. Stolz waren ihre Propagandisten noch vor Kurzem darauf, dass ihre Gegner im arabischen Raum dank massiver Propaganda durch die USA und ihrer Lakaien nun Grund haben, sich vor Freitagen und den damit zusammenhängenden muslimschen Freitagsdemontrationen zu fürchten. Doch seit dem 11. September 2012 ist Alles anders. Allah ist größer.

Nun sind es die Herrscher der USA, die den Freitag im arabischen Raum fürchten. Beinahe überall in der muslimischen Welt wird gegen die USA protestiert. In ihrem arabischen Protektorat Kuwait haben die USA gerade ihre Botschaft evakuiert, weil sie muslimische Freitagsdemontrationen fürchten. In Kairo haben Protestierende eine US-Flagge auf dem Gelände der dortigen US-Botschaft durch die Al-Kaida-Fahne ersetzt, und die Supermacht USA traut sich darauf nicht anders zu reagieren, als jemand, dem von jemand sehr Starkes ins Gesicht gespuckt wird, und der daraufhin sagt, es sei nur Regen gewesen. Und in Libyen ist der dortige US-Governeur, der noch vor wenigen Monaten mit der Leiche von Muammar Gaddafi stolz wie mit einer Trophäe posierte, nun selbst eine Leiche.

Dabei begreifen die US-Herrscher und ihre Lakaien allenfalls ansatzweise, was gerade passiert ist. Rund eineinhalb Jahre lang haben die USA und ihre Lakaien nun Muslime mit rassistischen Hass stiftender wahhabitischer Propaganda aufgehetzt, gewalttätig gegen ihre Gegner wie Bashar Al-Assad vorzugehen, unter anderem mit der Begründung, dass diese angeblich nicht islamisch genug seien. Und nun wurde in den USA ein Film hergestellt und verbreitet, der den islamischen Religionsstifter Muhammed und damit alle Muslime in übelster Weise verletzt.

Wer in den letzten Monaten die Augen aufgemacht hat, weiß, dass die Meinungs- und Informationsfreiheit in den USA sehr beschränkt ist. Was den US-Herrschern an Äußerung nicht passt, wird gnadenlos niedergemacht. Anwar al-Awlaki, dem kaum etwas Anderes vorgeworfen werden kann, als die US-Politik in öffentlichen Meinungsbeiträgen scharf kritisiert zu haben, hat US-Warlord Barack Obama per Drohne mit einem Raketenangriff ermordet, und seinen minderjährigen seinen Sohn kurz darauf auch, vermutlich, um zu verhindern, dass zukünftig jemand in die Fußstapfen von Anwar al-Awlaki tritt. Bradley Manning sitzt im US-Hochsicherheitsgefängnis unter dem Vorwurf, die Öffentlichkeit mit Informationen beliefert zu haben, und auf Julian Assange machen die USA wegen des gleichen Vorwurfes Jagd. Es gibt unzählige Beispiele, die belegen, dass die US-Herrscher gegen Verbreiter von Meinungen und Informationen sehr scharf und wirksam vorgehen können, sei es unter dem Vorwand von Terorismus, Geheimnisverrat, Copyright oder was auch immer ihnen gerade zur Zensur genehm ist.

Dass die US-Herrscher gegen den islamfeindlichen Film und seine Produzenten nichts unternehmen, zeugt also nicht davon, dass sie nicht können, sondern dass sie nicht wollen. Selbst eine einfache Verurteilung des Films durch die US-Botschaft in Kairo war US-Warlord Barack Obama zuviel, so dass er anschließend erklären lassen hat, die Verurteilung des Films sein von ihm nicht autorisiert worden.

Man stelle sich nur mal vor, wie das US-Regime reagiert hätte, wenn in einem islamischen Land ein anti-jüdischer Hetzfilm produziert würde – beispielsweise mit Titel „Der ewige Jude Teil 2 – die ganze Wahrheit“ -, der – wie der Produzent des anti-islamischen Machwerkes analog erklärt hat, zeigen sollte, dass das Judentum ein Krebsgeschwür ist. Natürlich würde das US-Regime ob so eines volksverhetzenden Machwerkes empört und erbost sein, und dagegen alle nur erdenklichen Hebel in Bewegung setzen, und das zu Recht. Zum Relisionshass werde amit aufgestachelt, könnte zum Beispiel ein zutreffendes Argument sein. Genozid wird mit solch volksverhetzenden Filmen vorbereitet, könnte ein Anderes zutreffendes Argument sein.

Doch wenn an anti-muslimische Hetze der gleiche Maßstab wie an anti-jüdische Hetze angelegt wird, dann treffen da die gleichen Argumente zu. Millionen von Muslimen haben die USA und ihre Freunde in den letzten Jahren den Tod gebracht. Gefoltert haben US-Amerikaner Muslime in Abu Ghraib schlimmer als Tiere, sie halten oder hielten Muslime in Guantanamo wie Tiere in Käfigen gefangen und massenhaft haben sie Muslime einfach massakriert. Natürlich kann das US-Regime effektiv gegen Hetzfilme vorgehen, wenn es denn will. Aber es will nicht, denn zionistische Rassisten haben das US-Regime in der Hand.

Und deshalb protestieren Muslime praktisch weltweit sehr wütend gegen das US-amerikanische Hetzfilmchen und das US-Regime, gegen die damit verbundene Entwürdigung der Muslime und den Genozid, von dem zu befürchten steht, dass er damit dem Muster vom „Kampf der Kulturen“ folgend fortgesetzt werden soll. DIe USA haben allen Grund, Angst zu haben. Erst haben die USA Muslime im vorgeblichen Namen des Islam aufgehetzt, andere Muslime zu ermorden, und nun hetzen sie ganz direkt gegen alle Muslime. Viele sind auf die USA wütend, und das zu Recht. Blowback nennt man das. Es gibt über eine Milliarde Muslime auf der Welt.

Und heute ist Freitag. Allahu Akbar!

36 Gedanken zu “Allahu Akbar!

  1. „Der Anschlag auf das US-Konsulat in Benghazi und die Ermordung des US-Botschafters und drei weiterer Amerikaner waren Teil einer sorgfältig geplanten Operation, erklärte ein hochrangiger Beamter in der Regierung von Libyen.

    „Der Anschlag war eine in zwei Etappen von gut bewaffneten Kämpfern organisierte Operation“, – sagte der Beamte und fügte hinzu, dass der Angriff am Jahrestag des Terroranschlags am 11. September geplant war.
    ….“
    http://german.ruvr.ru/2012_09_14/88164231/

    1. Im Endstadium des US-Imperialismus ist nichts mehr zufällig. Alles ist unterwandert, zentral geplant, doppelbödig und verlogen. Meine Frage lautet immer: Was treiben die 16 amerikanischen Geheimdienste eigentlich so den ganzen Tag? Erstaunt dasitzen und sagen: „Oh, das hätten wir aber nicht gedacht, dass das jetzt dort passiert!“ Wohl kaum.

  2. die usa sind imperial erschöpft. das zünden von chaos ist die strategie in der sich ihre kräfte zunehmend bündeln.

    die jetzigen vorgänge sind keine unfälle sondern ergebnis der imperialistischen strategie. das diese strategie zunehmend irrational wird, entspricht der etappe im niedergang des imperialismus. ob die aus dem gezündeten chaos entstehenden eigendynamiken mehr als episodisch bleiben, wird daran hängen, ob das chaosfeuer weitgehend regional bleibt oder um die welt läuft. zündsätze des chaos hat der imperialismus auf allen kontinenten gelegt. – chaos schleppt faschismus.

    IMPERIALISMUS IST BARBAREI

  3. Moin!
    Die Lage im Nahen Osten ist nicht zuletzt wegen den USA instabil, köchelt vor sich hin und könnte jederzeit explodieren. Man braucht nicht viel Verstand um eine Bestrafung des Filmemachers zu fordern damit sich die Gemüter beruhigen. Man unternimmt ja nicht einmal den Versuch eines Scheinprozesses. Meinungsfreiheit muss in diesem Fall leider hinten anstehen, da real Menschen sterben wenn man nichts gegen den Verantwortlichen unternimmt.
    Ich kann mir das nicht erklären. Es kann doch nicht sein, dass die jetzige Situation gewollt ist.
    Fragezeichen

    1. @husek
      schau zur gesetzmäßigkeit der irrationalität im imperialismus, dann gelingt dir zu verstehen, weshalb ist was ist.

      grüße

  4. Tausende Luftabwehrraketen in der Hand der libyschen Terroristen

    Einer der drei Amerikaner die neben dem Botschafter Christopher Stevens in Benghazi getötet wurde war ein Navy SEAL. Er arbeitet für das US-Aussenministerium und hatte den Auftrag die gefährlichen Waffen die im Besitz der Terroristen gekommen sind wieder einzusammeln. Glen Doherty 42 reiste durch das Land und suchte speziell die Luftabwehrraketen MANPADS genannt, die von der Schulter aus gegen Flugzeuge abgefeuert werden können. Die US-Regierung hat nämlich Angst, sie könnten für Terroranschläge gegen die zivile Luftfahrt verwendet werden.

    [Quelle siehe „alles-schallundrauch“ Freitag, 14. September 2012 , von Freeman; – nochmals gepostet, wurde geblockt, diesmal ohne Link]

  5. Die Überschrift finde ich jetzt etwas unglücklich, ehrlich gesagt. Allahu akbar ist nicht allein ein Kampfruf, sondern das benutzen wir mehrfach im Gebet und bedeutet einfach „Allah ist am größten“.
    Jetzt wurde auch die deutsche Botschaft in Khartoum gestürmt. Die Proteste sind berechtigt, Imam Khamenei hat den Film auch schon scharf verurteilt, der nur einen traurigen Höhepunkt markiert in einer Reihe von Attacken gegen den Islam, wie die Karikaturen beispielsweise. Mord ist freilich nicht zu rechtfertigen . Was mir aber wirklich spanisch vorkommt.:Wie kann es eigentlich sein, dass die – normalerweise hochgesicherten – Botschaften so einfach von ein paar Demonstranten angegriffen werden können? Wenn die bewaffnet waren, wer hat sie bewaffnet, oder möglicherweise sogar bezahlt? Obama hat derweil zwei Kriegsschiffe an die libysche Küste entsandt. Das haben die Amis selber gemacht und dabei ihren Botschafter eiskalt geopfert, wenn ihr mich fragt. Denen traue ich mittlerweile alles zu.

    1. Liebe Fatima,
      ja ich fand die Überschrift auch recht unpassend obwohl ich kein Gläubiger bin, aber mir eben der Sachverhalt auch bekannt ist.
      Weiterhin freue ich mich, dass Du hier noch posten kannst, denn meine zwei letzten Versuche schlugen wieder einmal fehl.
      Betreffs wie das möglich ist mit normalen Demonstranten, gibt es genug Meldungen, dass vorher Kenntnis über geplante Anschläge bestand und dass es auch wie folgt abgelaufen sein kann:
      „Als hunderte Stadtbewohner vor dem US-Konsulat in Bengasi versammelten, um gegen den antiislamischen US-Film über den Propheten Mohammed zu protestieren, nutzten die Al-Qaida-Kämpfer diese Unruhen als Tarnung und starteten ihren Angriff.“ (Quelle bei german.ruvr.ru Titel „Mord mit Folgen für US-Wahlkampf“)
      Ja und wie sich das in das ganze Konzept einordnet welches zur Destabilisierung bis nach Russland hinein losgetreten wurde, nach dem Motto, dass es die US-Amis von über dem großen Teich nicht treffen wird mit dem unkontrollierbaren Chaos, ja dazu macht sich auch der Artikel bei politaia.org Gedanken mit dem Titel „Dagestan: Syrien kommt nach Russland…“
      LG

    2. Hallo.

      Habe gestern irgendwo gelesen, die Angreifer der US-Botschaft in Benghasi seien genauso vorgegangen, wie die NATO-Geheim-Sondereinsatz-Instrukteure es den Anti-Gaddafi-Rebellen gezeigt hätten:
      Gebäude mit MGs und Panzerfäusten etc. umstellen, damit auf die Ausgänge zielen, um den sich im Gebäude Befindlichen die Flucht unmöglich zu machen, derweil von außen das Gebäude mit Autoreifen, Benzin u.ä. in Brand setzen.

      Von daher evtl. das professionelle Vorgehen – gut ausgebildete und erfahrene Terror-Milizen haben die „westlichen Alliierten“ dort genug zurückgelassen.

    3. @Fatima Özoguz
      Mir ist die Bedeutung des Satzes Allahu Akbar und seine Verwendung in unterschiedlichen Kontexten wohl bekannt.

      Die arroganten USA halten sich für die Größten, und sie haben zur Verfolgung zionistischer und imperialistischer Ziele in den letzten 18 Monaten gemeinsam mit ihren wahhabitischen Lakaien im Namen Allahs Muslime erfolgreich dazu aufgehetzt, unzählige unschuldige Menschen, Muslime und andere – zu ermorden – siehe, was gerade in Syrien passiert. Und nun wenden sich die von ihnen unter Missbrauch von Gottes Namen aufgehetzten Menschen gegen die USA, die sie aufgehetzt haben. Gott ist größer.

      Und, ja, ich weiß, dass Allahu Akbar auch als Kampfruf benutzt wird. Ich habe in den letzten Monaten Tausende von den USA aufgehetzte Menschen gesehen, die diesen Ruf gerufen haben, bevor sie libysche und syrische Soldaten und unschuldige Menschen ermordet haben. Aber jetzt geht es mit dem Kampfruf gegen diejenigen, die für das Verbrechen wirklich verantwortlich sind: die USA.

      Und, auch wenn ich kei Muslim bin, so magst du mir es verzeihen: Ich habe in den letzten Monaten so manches Mal gebetet, dass die von den USA aufgehetzten Menschen sich endlich gegen die wirklichen Unterdrücker – nämlich die USA – auflehnen. Meine Gebete scheinen erhört worden zu sein.

      Die Ereignisse dieser Tage haben das Potenzial, dafür zu sorgen, dass der Plot der USA gegen die muslimische Welt sich letztlich gegen die Drahtzieher dieses Massenmordens, nämlich das Regime des imperialistischen Verbrecherstaates USA und seine Lakaien, richten wird, und die Gerechtigkeit siegt. Gott ist größer.

      Ich hoffe, die Erklärung hilft, die Wahl des Titels zu verstehen.

    4. „Das haben die Amis selber gemacht“

      Das ist ein sehr interessanter Punkt. Und da gibt es eine interessante Theorie zu: Netanyahu ist verantwortlich. Und zwar mit dem Motiv, Obama abzusägen und Romney an die Macht zu bringen.

      Das Video wurde gemacht von Islamhassern, die typischerweise Israels Lakaien sind, egal ob Sam Bacile nun ein Fake ist oder nicht. „Werbung“ gemacht für das Video wurde über den ägyptisch religiös-konservativen Sender Al-Nas, was eine Umschreibung für Wahhabiten sein dürfte.

      Dass das zionistische Regime eng mit sehr einflussreichen saudischen Wahhabis wie Bandar bin Sultan zusammenarbeitet, ist kaum noch ein Geheimnis, auch 9/11 war ohl solch eine zionistisch-wahhabitische Koproduktion. Und Wahhabis waren für die Botschaftsattacken verantwortlich, überall waren dabei Fahnen von Al Kaida zu sehen, und dazu hatten die Demonstranten in Kairo sogar ein Portrait von Osama Bin Laden.

      Das ändert, wenn die Theorie stimmen sollte, aber nichts am Ergebnis. Und das Ergebnis ist, dass die USA geschwächt wird.

      Webster Tarpley hat diese Theorie nun bei Press TV etwas weiter ausgeführt.

  6. achwas, false-flag die amis? die beschützer der freien welt? irgendein intellektueller oder kunstschaffender oder sonstiger liebling von hauptsendezeiten wird in kürze bestätigen, woran die dienste der freien, freien welt gerade noch arbeiten, dass wohl die russen oder die chinesen oder beide vielleicht im bunde mit dem iran hinter allem stecken, zumindest die patronen und den strick bezahlt haben, um den usa zu schaden. sollten wir jetzt nicht der us-army beitretten?

  7. Vielleicht ist es auch einfach so, dass die USA-/NATO-Rüstungsindustrien nach dem Verlust des Liebingsfeindes Sowjetunion, jeder neue Feind verzweifelt gesucht, konstruiert oder aufgebaut werden muß.

  8. Pingback: Merke: | opablog
  9. USA hat nicht gegen Al Qaida gekämpft – zumindest nicht mit denen die sie eingesetzt haben um mittels Bosnien und Kosovo Jugoslawien zu zerschlagen.
    Ebenso der Shiitenaufstand im Irak war von den USA angezettelt worden. In Libyen und nun z.Zt. in Syrien wieder das gleiche Spiel mit ihren islamischen Killern aus aller Welt.

    Mag sein dass sie mit ihren Drohnen bestimmte Führungsleute aussieben, aber im Prinzip kämpfen die für und mit der USA.

    Ob all diese Söldnerkiller für Geld und/oder Sharia killen und wissen für wen sie (wirklich) kämpfen ist ggf. einen andere Frage: Die Syrische Armee fasste kürzlich in Syrien einen dieser Kämpfer, der von der unerwarteten Schönheit Palästinas schwärmte, denn er dachte er kämpfe dort gegen die Israelis !!!

    1. „Ebenso der Shiitenaufstand im Irak war von den USA angezettelt worden.“

      und dieselben USA hat sie danach dem Schlächter Saddam ausgeliefert.
      Der später von Saddam hingerichtete Ayatollah Muhammad Baqir as-Sadr hatte zu seinen Landsleuten gesagt: „Verbindet euch mit Imam Khomeini, wie er sich mit dem Islam verbunden hat.“ Aber was taten die Iraker? Sie griffen den Iran an. Aber als Bush sie zum Aufstand aufforderte, leisteten sie dem Folge und liefen ins Messer.

      1. “ dem Schlächter Saddam ausgeliefert.“???

        Wenn dier mit Waffen gegen die Regierung kämpfen statt, durch Wahlen versuchen ihre Interessen durchzusetzen, dann MUSS JEDE REGIERUNG dagegen vorgehen !

        Was für eine Gehirnwäsche: Erst Aufstände organisieren und dann der Verteidiger als Schlächter bezeichnen – und du glaubst es auch noch … #kopfschüttel#

      2. „Mit Wahlen“ ja klar. Die Widerstandskämpfer im 3. Reich hätten auch lieber Wahlen abhalten sollen, statt einen Anschlag auf Hitler zu versuchen. Angesichts soviel Naivität kann ICH wiederum nur den Kopf schütteln. Hallo aufwachen, Saddam war ein Diktator in Reinstform!

  10. Es gibt auch ein paar Zeugen für die USA-Steuerung der Jihadis in Libyen:

    Ex-CIA officer: Braindead West wants Jihadists to rule Libya (at 5:00min): Hirntoter Westen will Jihadisten die Macht in Libyen übergeben.

    French defense expert:
    At 3:50: USA they „have a secret agreement with the Jihadists: YOU GET THE SHARIA AND WE GET THE OIL“

    globalresearch.ca reporter from Libya:
    13:20 NTC people: it was the USA who brought in Al Qaida. Libyans do not want the islamists, but the US wants them and is controlling them.

    Der Reporter berichtete auch in einem anderen Interview, dass die USA und britischen Geheimdienste und Special forces sich in den oberen Stockwerken eines großen Hotels in Benghazi einquartierten und von dort aus alles dirigierten.

    Islamische Rebellen zerstören christlichen Friedhof in Libyen:

  11. – Blowback – oder auf deutsch Rückstoßeffekt – werden solch unbeabsichtigte Konsequenzen …

    Für meine Begriffe zuviel der Ehre: Mindestens bewusst in Kauf genommene Konsequenzen! Getreu dem Motto: Nach mir die Sintflut.

    Die US bezahlen jährlich zig Milliarden für Dienste, deren Aufgabe ist, zig Szenarien auszuarbeiten gesetzt den Fall es geschehe dies oder das. So wie gute Schachspieler müssen auch Realpolitikstrategen mehrere Züge voraus planen, um für jede Eventualität einen Plan B, C, D etc. bereit zu haben.

    Aus anfänglichem Ignorieren (i.S. nicht wissen wollen) entstand in der jüngeren Genereraton tatsächlich so etwas wie Ignoranz (Unwissenheit). Trotzdem dürfte sich zumindest unter den Geheimdiensten gehalten haben, dass die US in all den Jahren realpolitischer Kollateralschäden immer von Konsequenzen heimgesucht wurden. Mit abnehmenden Budgets und zunehmender hegemonialer Konkurrenz umso häufiger und folgenschwerer. Die Geheimdienste haben z.B. im Nachgang von 911 durchaus realistische Warnsignale ausgesandt. Aber die Neo©ons haben sich nicht nur über die milliardenschweren Geheimkompetenzfabriken, sondern auch über das Militär hinweggesetzt und den Fall des eisernen Vorhangs – dessen Verdienst die US für sich in Anspruch nehmen – endgültig ad absurdum geführt, indem dieser heute stufenweise wieder eingeführt wird. Rumsfeld persönlich verkündete damals den Generälen per PResse, wie er den Irak mit einer Shareholder-optimierten Landstreitmacht zu okkupieren und zu halten gedenke.

    Wenn Politiker anfangen sich wie Feldherren zu benehmen, sollte man die Alarmglocken nicht überhören (vgl. Erdogans Krampf mit der türkischen Generalität und seinem Krieg gegen Syrien). Wenn Politiker fähige Generäle wären, hätten sie sich im Laufe der 5000 Jahre währenden Zuvielisation (Gruss @madurskli :-)) als die fähigeren durchgesetzt. Dass man sie im US-Zionistengefüge überhaupt an der lange Leine hält, spricht deshalb eher dafür, dass die Konsequenzen des Biowbacks weder unbeabsichtigt waren noch in Kauf genommen wurden, sondern pfannenfertig aus einer Schublade gezogen wurden: Ordo ab chao. Durchaus plausibel, dass in einer der Schubladen die Idee zu einem Drehbuch für ein Antiislamisches Video wartete. Worauf nun wiederum weitere Schubladen nur darauf warten, mit dem Videoszenarium in Verbindung gebracht und geöffnet zu werden. In multimedialer Hinsicht hat sich der Islam als überaus dankbares Opfer erwiesen, wie auch dieser Tage wieder sehr GUT zu beobachten. Ebenso wie man mit Fiat Money Staatsterror in Syrien bezahlen kann, kann man die Spendierhosen für die betreffenden Staaten anziehen. Der Arabische Frühling hat’s vorgemacht, und jetzt läuft’s in den gleichen Ländern weiter, und noch ein paar mehr: Sudan.

    Schliesslich, das einkalkulierte Chaos muss nicht nur irgendwie, sondern auch irgendwo über die Bühne, in einer Gegend, die sich ökonomisch lohnt, ohne die Schubladenvarianten der präemptiven / präventiven Atomschläge in Anspruch zu strapazieren. Was liegt also näher, als das brachliegende Potential des Angriffsmoments aus 2 Weltkriegen und des Falls der Mauer auf die KRIEGslogischen, nächstliegenden Gebiete auszudehnen? Als da wären die Mittelmeerallianz, NATO-Osterweiterung und auf besonderen Wunsch der Zionisten ein überhastetes Vorpreschen in Sachen Naher Osten. Würde China langsamer wachsen, stünde mehr Zeit für resp. gegen den Iran z.V.

    Mittelmeer und Naher Osten bilden zusammen ein durchgehendes, geografisches Band, das sich bis an den Hindukusch und darüber hinaus bis zum Feind China ausdehnt. In religiöser Hinsicht ein wahrhaftes PRopaganda-Paradies: Hier die Christen und ihr Energiehunger, dort die Moslems und die Energie (Öl, Gas, Sonne). Russland irgendwie mit im Boot weil Stupid White und christlich, andererseits fraglos schuldig, weil es nicht gewillt ist, die Schutzgelddividende zugunsten US einzurichten. China klar nicht im Boot und deshalb Feind Nr. 1, aber als nicht-islamischer Staat PRopagandaparadiesisch separat zu behandeln. China hat ausserdem noch Spielraum, um bis zur Abbruchreife zu wachsen.
    Ziemlich sicher sehen zahlreiche Schubladen die mehr oder minder sanfte Belagerung Chinas vor, unter kräftiger Anteilnahme aller Schutzgeldkunden, die was zu verlieren haben, z.B. indem Japan ohne Genehmigung „chinesische“ Inseln kauft. Nicht zu vergessen die zeitweilige Option einer unter Umständen sogar stillschweigenden Allianz der Zionisten mit den Triaden als eine Art Waffenstillstand bis zum High Noon.

    Zur Erinnerung: Im Verlauf von GrössenWahn Bushs Regierung wurde China (noch vor 911) kurzerhand zum neuen Feind Nr. 1 erklärt, was ebenso wenig in der Masse haften blieb wie u.a. das Kreuzzugszitat. Adolfs Kampf mit Ansage, nicht nur PRofessioneller aufgetischt sondern ebenso PRofessionell abserviert und definitiv nicht begraben! Wer wollte, der merkte sich GWs Versprechen für die Zukunft, alle anderen verdrängen mit Voliebe bis heute, denn diese Versprechen der Achse des GUTen verheissen nur insofern GUTes, als die GUTen zwar genauso phös sind wie die Phösen, aber dank ihrer einbalsamierenden PRopaganda zweifellos die GUTen sind. Dieser Verhältnisblödsinn hat sich als State of the PRopaganda-Art eingebürgert.

    Übrigens:

    aus http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/passivradar-nimmt-stealth-jets-die-tarnkappe-a-855711.html
    – Passivradar raubt Stealth-Jets die Tarnkappe
    … „Bereiten wir uns auf militärische Operationen ohne Luftüberlegenheit vor.“

    Wird längst getan, siehe Syrien.

    Die Amis auf Kurs
    Grüsse
    kosh

    PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

  12. @ einparteibuch: Danke für die Erlärung! Aber wieso soll ich Dir „verzeihen“, dass Du gebetet hast? Egal zu welchem Bekenntnis man sich rechnet, oder überhaupt zu einem, Beten ist doch immer gut. Und zeigt mir immer wieder, dass so mancher, der sich „Atheist“ nennt, auch einer ist. Womit ich nicht zwingend Dich meine. Neulich gabs in Leipzig sogar ein Gebet gegen den ESM, und das hinterliieß bei mir schon einen etwas bitteren Beigeschmack. So als ob die Leute erst anfangen zu beten, wenns ihnen an den Geldbeutel geht.

    Kommentatoren der Märchenschau wollen jetzt Blut sehen und schreien nach Krieg. Dass dieser teilweise volksverhetzende Müll überhaupt freigeschaltet wird, spricht für sich. Bzw. gegen die Märchenschau. Dagegen ist PI geradezu pazifistisch.

    http://meta.tagesschau.de/id/64975/sudan-deutsche-botschaft-gestuermt-mitarbeit-in-sicherheit

  13. ach du lieber Himmel, ich hab mich bös vertippt.

    “ dass so mancher, der sich “Atheist” nennt, auch einer ist“

    ich meinte natürlich „nicht unbedingt einer ist“. .

    Sorry, war noch zu geschockt von den Märchenschau-Kommentaren.

  14. die Kommentare sind wirklich interessant. Da fragt man sich, ob es bezahlte Schreiberlinge sind, oder, ob der Mob den Mob beschreibt. Ich bin wenigstens dankbar, daß ich mir das GuterCop-SchlechterCop-Wir-Wollen-Doch-Alle-Entweder-Für-Oder-Gegen-Dünnschiß nicht mehr reinziehen muß.

    1. stecken unter den kleidern von „false-flag“ und „friendly fire“ , „guter cop-schlechter cop“ usw. usw. vielleicht die selben initiatoren? und wiesso wird sich ständig über die indoktrination der medien gewundert? sind diese nicht instrumente des systems?!! seltsam, stetig neu verwunderung in gang zu setzen, wo die motivlage sich aus den herrschenden gesellschaftlichen verhältnissen erklärt. was wir sehen ist systemimmanent! das stetige neuauftun von verwunderung über lügen, indoktrination und untertänigkeit gegenüber imperialistischer werte, stellt in den raum, dass das herrschende system nicht immanent menschenverachtend ist. wie kann dies gegenüber der täglichen barbarei des imperialismus in frage stehen? wem nützt es, stetig mit dem ton zu kommen, so schlimm hätte man die verhältnisse nicht erwartet? chaos ist eine folgerichtigkeit von imperialistischer überschwelligkeit. überschwelliger imperialismus ist irrational!!
      die verwunderung darüber sollte man hinter sich lassen.

      eine gesellschaft die unterwürfigkeit fordert ist faschistisch.

      IMPERIALISMUS IST BARBAREI

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.