Freunde unter sich – US-Botschafter in Libyen ums Leben gekommen

Wie Press TV berichtet, haben am Abend des gestrigen 11. September in Kairo einige Tausend Menschen vor der US-Botschaft gegen einen in den USA hergestellten anti-islamischen Film von protestiert, in dem der Prophet Mohammed verunglimpft wird. Die Protestierenden hätten die Ausweisung des Botschafters verlangt, von der US-Regierung eine Entschuldigung wegen dem Film gefordert und US-Botschaftswachleute hätten daraufhin auf die aufgebrachten Menschen geschossen.

Die staatliche deutsche Märchenschau meldete zu den Protesten in Kairo, die Demonstranten hätten dort „das US-Sternenbanner durch eine schwarze Fahne mit einem Bekenntnis zum Islam“ ersetzt, und bei ähnlichen Protesten vor dem US-Konsulat im libyschen Bengasi sei es zu Auseinandersetzungen zwischen Botschaftspersonal und Demonstranten gekommen, in deren Verlauf ein US-Amerikaner erschossen wurde.

Ein Parteibuch-Leser gab zum Artikel bei der Tagesschau folgenen Kommentar ab:

Freunde unter sich

Ich finde, die Welt sollte sich da nicht einmischen.

Die gleichen von der saudischen Ideologie des Wahhabismus geleiteten Kräfte sind es schließlich, die sich gemeinsam mit den USA 1980ff am Regime Change in Afghanistan, letztes Jahr am Regime Change in Libyen versucht haben und derzeit am Regime Change in Syrien versuchen.

Da waren heute in Kairo also sozusagen Freunde unter sich, die so wie am 11.09.2001 eine kleine Meinungsverschiedenheit hatten.

Und, angesichts der langjährigen Allianz der Wahhabiten mit den USA, finde ich es eigentlich auch recht passend, dass da heute in Kairo zur Abwechselung mal die wahhabitische Flagge, die manchmal von außenstehenden auch verächtlich als Flagge von Al Qaeda bezeichnet wird, geweht hat.

Was könnte ein tieferer Beweis der Freundschaft der USA mit ihren wahhabitischen Freunden sein, als dass sie ihre Flagge über ihrer Botschaft wehen lassen? Den Propheten nicht zu verunglimpfen, werden die USA sicher auch noch lernen.

Da die deutsche Tagesschau von Meinungsfreiheit nichts hält und nichts davon hören will, dass die USA von GCC-Staaten wie Saudi Arabien und Katar aufgehetzte, finanzierte und bewaffnete wahhabitische Jihadisten a la Al Kaida zum Regime Change in verschiedenen Ländern benutzen, deren Regierung den USA aus außenpolitischen Gründen nicht gefällt, wurde der Kommentar von der Zensoren der Tagesschau natürlich unterdrückt.

Wichtig war es der Tageschau hingegen, in einem weiteren Artikel darauf hinzuweisen, dass ein Trailer des anti-islamischen Films bei Youtube zu sehen ist, der Produzent Sam Bacile heißt, und dieser von sich sagt, er sei Jude, kenne „die Region“, und der Film habe fünf Millionen Dollar gekostet, die er bei rund 100 jüdischen Spendern eingeworben habe.

Unterdessen macht sich in Kreisen von Imperialisten die Sorge breit, das anti-islamische Filmchen könne die amerikanisch-wahhabtische Freundschaft belasten. Hillary Clinton habe sich besorgt gezeigt, dass die Proteste sich auf andere Länder ausweiten könnten, meldet die Tagesschau weiter. Von einer klaren Entschuldigung Hillary Clintons im Namen der US-Regierung wegen der Verletzung der religiösen Gefühle der Muslime durch den US-Film war bisher jedoch nichts zu vernehmen.

Nachtrag: Der Belfast Telegraph meldet, Sam Bacile habe sich als „israelischer“ Jude identifiziert, und bekundet, seine hinter dem Film stehende Absicht sei es, seinem „Heimatland“ zu helfen.

Nachtrag 2: Reuters meldet unter Berufung auf den libyschen Vize-Premierminister Mustafa Abu Shagour, dass Christopher Stevens, der Botschafter des US-Regimes in Libyen, sowie drei weitere US-Botschaftsangehörige bei den gestrigen Auseinandersetzungen in Bengasi ums Leben gekommen seien. Sollte das stimmen, so wird es interessant sein, zu sehen, welche Auswirkungen das auf die US-Politik haben wird. Der Independent meldet, dass die USA bereits ein Militärflugzeug geschickt haben, um die Leichen ihres Botschafters und der anderen ums Leben gekommenen Botschaftsmitarbeiter abzuholen.

Nachtrag 3: CNN meldet, ein US-Söldner in Bengasi habe den Tod von US-Botschafter Stevens und dreier US-Sicherheitsleute bestätigt, er habe die Leichen gesehen. Libyer seien bei der Auseinandersetzung auch ums Leben gekommen, wird er weiter zitiert.

Nachtrag 4: Breaking News meldet, dass über den Prophet Muhammad verletzenden Film empörte Demonstranten in Tunesien fordern, die dortige US-Botschaft zu zerstören.

Nachtrag 5: US-Präsident Barack Obama hat die Tötung seines Botschafters Stevens, der im letzten Jahr in Libyen dafür zuständig war, dort wahhabitische Terroristen und andere fanatische Gewalttäter auszubilden und zu bewaffnen, um den von Muammar Gaddafi und seinen Anhängern bevorzugten gemäßigten Islam per Krieg durch ein extrem-wahhabitisches Zionistenregime abzulösen, verurteilt und eine Verstärkung der Sicherheitsmaßnahmen in allen US-Vertretungen weltweit angeordnet. Für den islam-feindlichen Film hat Barack Obama sich nicht entschuldigt.

Nachtrag 6: France 24 berichtet aus zweiter Hand, eine auf libyscher Seite an der Auseinandersetzung beteiligte Person habe erklärt, die US-Botschaft habe die Schießerei angefangen.

Nachtrag 7: Die US-Botschaft in Kairo hat gestern Abend eine Verurteilung des anti-islamischen Hass-Filmchens veröffentlicht und US-Warlord Barack Obama hat daraufhin erklären lassen, dass er die Verurteilung des Hass-Filmchens nicht genehmigt hat und sie auch nicht billigt.

Nachtrag 8: Gegenwärtig finden wegen des anti-islamischen Hass-Filmchens in zahlreichen Ländern Nordafrikas vor US-Botschaften Demonstrationen gegen die USA statt, so im Sudan, in Marokko, in Algerien, in Tunesien und in Ägypten wird auch schon wieder vor der US-Botschaft demonstriert.

Nachtrag 9: US-Warlord Barack Obama reagiert auf die Krise so, wie die USA immer reagieren, wenn sie im Ausland Probleme haben: er entsendet Truppen. Zunächst 50 US Marines stationiert er in Libyen, was, wenn das Kontingent sich als Zielscheibe herausstellen sollte und schwere Verluste erleidet, wohl der Anfang einer größeren US-Besatzungsstreitmacht für Libyen werden könnte.

Nachtrag 10: BHL’s Freunde in Bengasi: We came, we saw, he died. Das Ende des US-Botschafters in Libyen.

Nachtrag 11: Die Besatzungsstreitkräfte der USA für Libyen wachsen rasant: Zwei Kriegsschiffe hat US-Warlord Barack Obama nun auch noch extra für den Krieg gegen Libyen abgestellt und Drohnen sollen auch bald folgen.

37 Gedanken zu “Freunde unter sich – US-Botschafter in Libyen ums Leben gekommen

  1. Ein altes Sprichwort bestätigt sich:

    Pack schlägt sich, Pack verträgt sich – oder –
    Pack verträgt sich, Pack schlägt sich

      1. Ich verstehe ja, dass hier ein grundsätzlich us-kritisches Klima herrscht, aber einen IT-Mitarbeiter, den hier niemand kannte, nach seinem Tod zu verunglimpfen, finde ich bedenklich. Ja, er arbeitete für die US-Administration, aber ist er dadurch eine abscheuliche Ratte? Letztlich arbeitete er zwar in Krisengebieten, aber in ziviler Position. Er starb bei einem Massaker, das hier zurecht beanstandet würde, hätten es antisyrische Kräfte al Qaidas (der CIA) in einer syrischen Botschaft verübt.
        Wer weiß, wer (oder was) dort (neben diesem vermutlich gänzlich Unbeteiligten) beseitigt werden sollte. Diese Aktion (in Libyen, nicht die in Ägypten) riecht nach einer Geheimdienstaktion, und solange es keine schlüssigen Beweise dagegen gibt, sollte das im Hinterkopf behalten werden. Das Datum, die Flaggen, die Begründung…

        In diesem künstlich erzeugten Kampf der Kulturen will man, dass wir uns auf eine Seite schlagen. Das sollte man durchschauen und jedes unschuldige Opfer, das eben darum geopfert wird, betrauern.

      2. @Amorfati
        Der Mann nannte sich selbst „Vile rat“ – zu deutsch: abscheuliche Ratte. Er war Mitglied des Besatzungsteams von Stevens, der letztes Jahr für die Ausbildung und Bewaffnung der Kräfte, die ihn umgebracht haben, gesorgt hat.

        Muammar Gaddafi hat diese blindwütig mordenden Menschen mal als „Ratten“ bezeichnet, was für US-amerikanische Empörung gesorgt hat und als Kriegsgrund gegen Libyen herhalten musste. Nun haben die USA etwas von ihrer eigenen „Medizin“ bekommen, und sie wurde ihnen verabreicht durch ihre eigenen mörderischen Lakaien.

        US-Terroristenführer Stevens, 2 US Marines und einmal ein US-Besatzer mit dem selbstgewählten Namen „Abscheuliche Ratte“ haben die tödliche Medizin, die sie und ihre US-Terrorkumpane letztes Jahr Libyen verabreicht haben, wodurch sie etwa 100.000 Tote verursacht haben, und die sie gegenwärtig Syrien verabreichen, wodurch sie bisher für etwa 20.000 Tote gesorgt haben, nun selbst nicht überlebt.

        Unschuldig waren diese Menschen nicht. Meine Trauer hält sich da in Grenzen.

      3. @amorfati

        – Letztlich arbeitete er zwar in Krisengebieten, aber in ziviler Position.

        Er arbeitete nicht einfach in „Krisengebieten“, sondern in einem typischerweise von den The-Oil-Must-Flow-EUSraEliten unerklärten KRIEGsgebiet, welches in unseren Breiten für die MASSEN posthum ebenso PRofessionell friedlich gePResst wird wie zuvor KRIEGsreif. Traditionell erspart man sich darüber nicht nur die Friedenspfeife. Aber, KRIEGe, erst recht nicht unerklärte EroberungsKRIEGe, halten sich nicht an vorgegebene Zeitpläne, da liegen schon mal Jahre zwischen den Höhepunkten.

        Feindliche Zivilisten haben ohnehin in einem KRIEGsgebiet nix zu suchen resp. müssen sich bewusst sein, ohne Ansehen von der örtlichen Resistance als Agenten betrachtet zu werden. Nur weil unsere PRopaganda das Wort Besatzung aus dem Bewusstsein der MASSEN fernhält, ist Libyen dennoch besetztes und somit KRIEGsgebiet. Nebenbei bemerkt: Botschaften haben überall auf diesem Planeten zuallererst den eigenen Geheimdiensten zu dienen, um das Informationsgeschäft (vgl. IT = InformationsTechnik) hinter den Kulissen zu gewährleisten. Der zivile Firlefanz drumherum dient dem schönen Schein. Somit wäre zuallernächst zu zeigen, inwiefern des Botschafters Begleitung NICHT im Auftrag eines oder mehrerer der zahlreichen US-zionistischen Geheimdienste oder des Militärs handelte.

        Das Geschäft mit dem Tod ist nunmal nichts weiter als das Geschäft mit dem Tod und somit von Natur aus mit einem Todesrisiko behaftet – landläufig als Berufsrisiko bezeichnet. Wer sich in der Branche bewegt, müsste das innert Kürze mitkriegen. Dass die Amis sich daran gewöhnt haben, dass ihre Verluste kraft Lender of Last Resort relativ klein sind angesichts ihrer immensen Kollateral- und Kernschäden, täuscht nicht nur weit über das übliche KRIEGsrisiko hinweg, sondern auch über den verhältnisblödsinnigen Wert eines Stupid White Man.

        Die Amis auf Kurs
        Grüsse
        kosh

  2. Es grünt so grün wenn Frühlings Blüten blühn.

    Die Amis auf Kurs
    Grüsse
    kosh

    PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

    1. Realsatire des Tages, im Minimum:

      Auftritt Killary:

      aus http://www.spiegel.de/politik/ausland/usa-schicken-marines-nach-angriff-auf-botschaft-nach-bengasi-a-855443.html
      – „Wie kann das passieren, …

      … in einem Land, das wir mitbefreiten, in einer Stadt, die wir vor der Zerstörung bewahrten“, sagte sie. Besonders schwierig sei es, dass die Attacke am Jahrestag des 11. September passiert sei.

      IT made my day🙂

      Ohe je oh je, wie konnte das geschehen?

      Ist der Ruf erst runiniert, terrorisiert sich’s ungeniert.
      So ungeniert, dass mir die Nicht-Beteiligung der Achse des GUTEN an diesem Attentat an den eigenen Leuten erstmal bewiesen werden muss, gerade am 911.
      Beweislastumkehr !!!

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

  3. Mal ganz ernst: So ein US-Botschafter sollte halbwegs wissen, für welche Unternehmen er arbeitet.
    Dieses Mafiaunternehmen ist zwar sehr groß und mächtig, ja; aber eben nicht allmächtig. Die Kriegsverbrecher glauben aufgrund dieser Macht, wie man sieht, nicht zur Rechenschaft gezogen werden zu können, Doch IRRTUM!

  4. @amorfati
    ich muß meine trauer in diesem fall nicht in grenzen halten, ich habe da keine. sich auf eine zivilschiene rauszureden, ist albern. diese leute wissen was sie tun. diese leute sind mittäter. jeder an seinem platze. wer mit dem feind ist, wird als feind gesehen. ich habe keine nächstenliebe für solche leute, die den aggressoren den rücken frei halten.

    aber sollte es zur praxis werden, dass nun z.b. jeder mord der zionisten an palistinensern, oder jeder tote durch us-aggression in den bekriegten ländern, oder jeder tote der durch widerrechtliche sanktionen zu verantworten ist, von dir und den übrigen betrauert wird, denke ich vielelicht noch mal drüber nach jeden toten für einen zu viel zu halten.

  5. @pra xis: gut dass deine Trauer von dem Verhalten anderer abzuhängen scheint. Ich würde diese Seite nicht seit Jahren als meine erste deutschsprachige Anlaufstelle im Netz nutzen, wenn ich nicht Antiimperialist wäre. Sei dir also sicher, dass ich keinen Unterschied nach der Herkunft von ermordeten Zivilisten mache.

    An den Rest: Nach kurzer Recherche ist mir klar geworden, dass der Botschafter tatsächlich stark involviert war in das Geschehen im Angriffskrieg gegen Libyen. Ob und inwieweit er die Wahrheit kannte kann ich nicht beurteilen, aber angesichts seiner Position ist nicht unwahrscheinlich, dass er mit drin hing. Er kann aber auch der nützliche Idiot gewesen sein. Wie Kosh sagt, dass es sich nicht um inszenierten Terror handelt, muss man mir auch erstmal beweisen.🙂
    Was die anderen Mitarbeiter angeht bleibe ich bei meiner Position, bis das Gegenteil bewiesen ist. Zwei Marines und ein IT Spezialist kann alles heißen. Gerade im US-Militär werden die Leute doch bis sie einen Fuß auf Kriegsgebiet setzen von vorne bis hinten verarscht. Ganz zu schweigen von der umfassenden Indoktrination in der US-Gesellschaft. Wenn diese Leute wirklich wussten, wofür sie sich dort einsetzten, bin ich ganz eurer Meinung und hege keinerlei Trauer. Ich bin aber davon nicht überzeugt. Gerade angesichts der Tatsache, wie wenig die Allgemeinheit über diese Dinge weiß. Wie sehr man aneckt wenn man sie anspricht, und hinterher quasi für verrückt erklärt wird. Die Dimensionen, in denen die Menschen hier manipuliert werden, können sich die Meisten einfach nicht vorstellen, bzw. sie können sie gut verdrängen.

    kosh, du sagst: Somit wäre zuallernächst zu zeigen, inwiefern des Botschafters Begleitung NICHT im Auftrag eines oder mehrerer der zahlreichen US-zionistischen Geheimdienste oder des Militärs handelte.

    Mit der gleichen Begründung sitzen in Guantanamo Bay hunderte Unschuldige, die beweisen sollen, nicht mit Al Qaida zu kooperieren. Außerdem ist es generell nicht möglich die Nichtexistenz eines Sachverhalts zu beweisen (Gott etc.).
    Grundsätzlich gebe ich dir Recht, dass es nicht unwahrscheinlich ist, dass die Toten Verbindungen zu Geheimdiensten hatten. Dennoch bleibe ich bei dem Prinzip: Unschuldig bis die Tat bewiesen ist.

    1. – Mit der gleichen Begründung sitzen in Guantanamo Bay hunderte Unschuldige, die beweisen sollen, nicht mit Al Qaida zu kooperieren.

      Ja eben, gleiches Recht für alle, auch für Amis. Ist das nicht Bestandteil jeder Sonntagspredigt der Amis? Gleiches, universell gültiges, globales Menschenrecht?

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

    2. @amorfati
      Die lange Version:

      Christopher Stevens war weder unschuldig, noch Zivilist.

      Lies mal seinen Lebenslauf:

      – 2007 bis 2009 stellvertretender Botschafter in Libyen
      – 2010 Militärische Ausbildung am „National War College“ (Warum wohl? Plausible Antwort: Die USA wussten schon 2010 genau, dass in nächster Zeit ein US-Angriffskrieg gegen Libyen auf dem Programm stand)
      – 2011 Ranghöchster Anführer der US-Söldnerbanden in Libyen, verantwortlich für Zigtausende Tote, Kriegsverbrechen aller Art und Verbrechen gegen die Menschlichkeit
      – 2012 Ranghöchster Vertreter der gegen Libyen Angriffskrieg führenden Besatzungsmacht USA vor Ort

      Wenn man Stevens als Zivilist bezeichnet, dann könnte man auch Reinhard Heydrich einen Zivilisten nennen, als er 1942 in Prag getötet wurde.

      Was da in Bengasi passiert ist, ist, dass der ranghöchste Kommandeur der gegen Libyen Angriffs- und Besatzungskrieg führenden Macht USA getötet wurde, und dabei auch drei seiner Lakaien ums Leben kamen, die – wenn man das libysche Marionettenregime als das ansieht, was es ist, nämlich ein Marionettenregime der USA – auch allesamt Besatzer waren und sich illegal in Libyen aufhielten.

      Tragisch für die US-Besatzer ist, dass sie offenbar von Terror-Hiwis, die sie selbst zum Morden ausgebildet und bewaffnet hatten, erledigt wurden, denn da können sie nun bezüglich der Schuld mit dem Finger nur auf sich selbst zeigen.

      Oder kurz und literarisch: Frankenstein’s mörderische Monster haben Frankenstein erledigt.

    3. @amorfati
      wer für den aggressor arbeitet ist nicht unschuldig!

      ja, die us-bürger (die europäer-handlanger ebenso) sind indoktriniert. für den getöteten, unterjochten überfallenen macht es jedoch in der auswirkung keinen unterschied ob der täter oder tätershelfer indoktriniert war oder nicht. den unterschied macht es lediglich für den täter bzw. tätershelfer.

      alle die den imperialistischen verbrechen zur hand gehen sind verantwortlich für ihr tun. wer mittut begeht bzw. ermöglicht oder flankiert verbrechen. ich gehe eher davon aus, dass die mittäter nicht sehen wollen(!), da sie sich sonst entscheiden müßten, was sie von sich schieben, da alles infrage stehen würde, woran sie glauben, bzw. woran zu glauben sie gedrängt wurden. dieses dilemma spricht diejenigen jedoch nicht frei von schuld, weil ihre taten, tatbegünstigungen eben nicht frei von schuld sind.

      IMPERIALISMUS IST BARBAREI

  6. kosh: traurigerweise ja…

    parteibuch: wie gesagt, nachdem ich in den Lebenslauf geschaut habe, hätte ich Stevens auch gerne vor einem vernünftigen Gericht a la Nürnberger Prozesse gesehen.
    Mich wundern aber die Umstände. Und da scheinbar schon US-Einheiten auf dem Weg nach Libyen sind, warte ich erstmal die weitere Entwicklung ab.

    http://www.cbsnews.com/8301-202_162-57511043/assault-on-u.s-consulate-in-benghazi-leaves-4-dead-including-u.s-ambassador-j-christopher-stevens/

    „Abu Zeid said Stevens had „severe asphyxia,“ apparently from smoke inhalation, causing stomach bleeding, but had no other injuries.“

    1. Traurig ist es durchaus, aber ich versuche mich davon nicht aufhalten zu lassen.

      Die US haben Guantanamo mit Vorsatz eingerichtet. Die Begründung wurde zwar nicht an die grosse Glocke gehängt, aber es ging ihnen de facto um die Unschuldsvermutung. Sie haben drüber nie ein Geheimnis gemacht, was angesichts der globalen SolidaritätsWELLE auch kaum verwundert. Die US und ihre solidarischen WELLEnreiter wussten also ganz genau, dass man gegen die meisten sogenannten „Terroristen“ im US-Inland nicht durchgekommen wäre, nicht nur weil die Beweise fehlten, sondern auch weil „Verschwörungstheoretiker“ regelmässig auf die vielfach willkürliche Verhaftungspraxis aufmerksam machten. Ergo richteten sich die US häuslich im Ausland ein, im „kubanischen“ Guantanamo. In einem anderen, weitaus älteren Besatzungsraum also, wo sie ihrer traditionellen Schuldvermutung, noch dazu verschärft unter Militärrecht, freien Lauf lassen können. Eben gerade so wie sie es bei Bedarf immer schon taten, wenn sie im Ausland sind.

      Divide et impera

      Ausländische Verwalter, die mitspielen, d.h. bereit sind zu den Konditionen des Imperiums zu teilen, dürfen sich, wenn sie wollen, zur Unterhaltung der Massen ein bisschen Unschuldsvermutung im eigenen Circus Jus leisten. Wer sein Eigentum nicht teilen will, der ist prinzipiell schuldig. Aber es geht noch weiter, denn er ist auch dann noch schuldig, wenn er die Schuldvermutung widerlegt hat. Nur so ist zu verstehen, dass z.B. der beschuldigte Iran sich gegenüber den EUSraEliten nicht zu bemühen braucht, seine Unschuld zu beweisen, weil unsere PRopaganda solche Beweisführungen, seien sie noch so klar, in Grund und Boden PResst. So verstehe ich auch Syriens Beschränkung auf die eigene, die für Syrien einzig ausschlaggebende PRopaganda.

      Im Verhältnis zu den US schwingt also seit je implizit das „entweder für uns oder gegen uns“ mit. Neu ist nur das offizielle Gewese, das die Neo©ons darum gemacht haben. Entweder Du zahlst und wir sorgen für Deine Unschuld wie es uns gefällt, d.h. man sollte sich keinesfalls darauf verlassen, oder wir sorgen für Deine Schuld (rechtlich) und ziehen sie ein (ökonomisch). Genau genommen – divide et impera – lassen wir einziehen von der lokalen Achse der Willigen, die erfahrungsgemäss wesentlich grösser ist, als vom Wesen Namens Homo sapiens vermutet.

      Die US sind damit eine von Willkür geprägte, gigantische Schutzgeldindustrie, die wie jede gewöhnliche mafiöse Struktur zwar eine gewisse Stabilität gewährleistet, aber spätestens dann ins Stocken gerät, wenn die Tribute neu verhandelt werden sollen. Dies kann z.B. geschehen, wenn die „eigenen Hurensöhne“ von ihrer Loyalität abfallen.

      Für mich allerdings faszinierend zu beobachten ist die Tatsache, dass die folgenschwerste Tributstörung das universale Menschenrecht ist, so wie es die US von Russland oder China u.v.a. einfordern. Denn universal würde bedeuten, dass ökonomische Erfolge nicht mehr automatisch in die Schutzgelddividende fliessen, auf die der Westen seit dem Kolonialismus angewiesen ist. M.a.W., wenn die US sich tatsächlich mit ihren eigenen Sonntagsreden begnügen würden, müssten sie sich idealerweise dem von ihnen angehimmelten globalen Wettbewerb stellen, der voraussichtlich zu einem Rückgang des US- und überhaupt des westlichen Lebensstandards und der Macht der EUSraEliten führen würde.

      Ergo kann universales Menschenrecht im Sinne des Imperium Americanum nur funktionieren wie Orwell es längst beschrieben hat: Alle Tiere sind gleich, nur „Schweine“ sind gleicher. Um es zu quantifizieren: Wenige Schweine suhlen sich im Bade der Massentierhaltung, wobei die Grenze durchlässig und fliessend ist. M.a.W. jeder, der seine Gleicherheit unter Beweis stellt, kann Schwein werden.

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

      PS: Man tut was man kann und man kann was man tut

  7. Das deutsche Regime in einer Linie mit den größten Kriegsverbrechern Obama, Sarkozy, Clinton, Hollande, Cameron, Hague – deutsche Spezialkommandos dirigierten ihre islamischen Söldner, täuschten der kleinen syrischen Einheit, die keinerlei Kampfhandlungen hatte und sogar ohne Führung war, eine Ablösung vor. Die Terrorsöldnern forderten die Soldaten auf, sich zu ergeben oder erschossen zu werden. Anschließend wurden sie aufgefordert, in die Terrorreihen überzulaufen und als sie dies verweigerten, gefesselt und danach aus nächster Näher erschossen.
    Das nächste NATO-Kriegsverbrechen. Es ist an der Zeit, dass Russland einen wirklichen internationalen Strafgerichtshof für die politisch Verantwortlichen für dieses und anderer Massaker einrichtet.
    http://syrianperspective.blogspot.de/2012/09/september-12-2012-third-post-germany.html

  8. Hallo,
    Der Botschafter soll wohl vor dem Tod noch sexuell mißbraucht worden sein und die Leiche nachher durch einen makrabren „Tanz“ geschändet.
    http://allainjules.com/2012/09/12/libye-danse-macabre-avec-le-corps-de-chris-stevens-ambassadeur-americain-tue-a-benghazi-photos/
    Nein, natürlich war der kein Engel. Und klar, diese Typen haben das ausgeführt, was ihre Master ihnen gesagt haben und sind nun denselben Ungeistern zum Opfer geworden, die sie selber gerufen haben, bzw. die ihre Master gerufen haben. Dennoch lehne ich diese Art und Weise und überhaupt den Mord grundsätzlich ab. Die Leute sollten vor ein Gericht gestellt und in den Knast, lebenslang. Nichts anderes. Außerdem sind sie ja nicht etwa wegen ihrer Verbrechen, sondern wegen eines blöden Filmchens ermordet worden. Nein, keine Trauer, aber Abschau und Ekel und Ablehnung dieses Vorgangs, der von Obama, Clinton, Sarkozy aber natürlich auch von unserer eigenen Bundesregierung befördert und deren Medien unterstützt und möglich gemacht wurde. Denn wer dies nur mit einem einzigen Halbsätzchen oder Zucken des Mundwinkels etwa gutheißen sollte (was ich hier natürlich keinem unterstelle), weil es eben diesmal Leute traf, die weiß Gott Strafe verdient haben (aber eben die des lebenslangens Büßens ihrer Untaten im Knast und keine andere Strafe), der kann darauf warten, möglicherweise bald selber wegen irgendeinem Scheiß, der irgendeinem salafistischen Hirnverblender nicht in seinen Mörderkopf paßt selber auf viehische Art zu Tode zu kommen.
    Gruß
    Marlene Tiger

  9. @amorfati, marlenetiger
    Klar war das vermutlich ein Verbrechen und kein Akt des Widerstandes. Stevens ist, so wie es aussieht, von eben jenen wahhabitischen Mörderbanden umgebracht worden, für deren Radikalisierung, Ausbildung und Bewaffnung er zuvor gesorgt hatte.

    Natürlich hätten dieser Typ und seine Lakaien vor ein Gericht gehört, genau wie seine Bosse vor ein Gericht gehören. Nur war eine Verhaftung schlecht möglich, und es gibt in der heutigen Welt auch kein Gericht, von dem anzunehmen ist, das es bezüglich Stevens und seiner Kumpane Recht sprechen würde. In Libyen ist Krieg, und das wird leider wohl wie Muammar Gaddafi prophezeit hat, auch noch Jahre, vermutlich Jahrzehnte, so bleiben, bis die USA und ihre Lakaien endlich besiegt sind. Auch wenn die USA und ihre Propaganda der Welt wie schon nach dem ersten Jahr Krieg gegen Afghanistan und den Irak die Lüge auftischen, der Krieg sei zu Ende, so dürfte der Krieg tatsächlich gerade erst angefangen haben.

    Wenn es in Libyen gleiches Recht für alle gibt, dann werden nun die Mörder von Stevens genauso verfolgt und bestraft wie die Mörder von Gaddafi. Ich wage zu propheizeihen, dass das nicht der Fall sein wird, sondern auf diejenigen, die Stevens getötet haben, Jagd gemacht werden wir, während die Mörder von Gaddafi frei und unbehelligt bleiben werden.

    Bezüglich der Art des Todes:

    Stevens ist offensichtlich genauso so gestorben, wie Stevens und seine Leute es den libyschen Wahhabiten beigebracht haben – es gab sogar Youtube-Videos, wo US-Leute es ihnen erklärt haben, wie sie es machen sollen.

    Situation: Bewaffnete verschanzen sich in einem Gebäude, sollen getötet werden.

    US-Empfehlung: das Gebäude zunächst mit schweren Waffen so umstellen, dass niemand flüchten kann – und wenn es doch jemand probiert, mit Maschinenkanonen und Panzerfäusten das Feuer auf die entsprechenden Türen und Fenster eröffnen. Danach das Gebäude in Brand setzen, zum Beispiel durch Brandbomben, reichlich Benzin und angezündete Autoreifen. Ergebnis: die sich im Gebäude aufhaltenden Menschen werden, ganz egal wie sie bewaffnet sind, entweder – wenn sie versuchen rauszukommen – von Maschinenkanonen und Panzerfäusten massakriert – oder – nämlich wenn sie im Gebäude bleiben – in kurzer Zeit an Rauchvergiftung ersticken.

    Mit etwas Übung braucht es kaum fünf bis zehn Minuten und in einem Haus oder sogar in einer Kaserne voll mit Elitesoldaten gibt es dann kein Leben mehr. Unzählige libysche Soldaten und Nachbarschaftsschützer sind letztes Jahr auf diese Weise von den US-Schützlingen und Söldnern massakriert worden. Stevens wahhabitische Schützlinge hatten sehr viel Übung in dieser Art des Mordens.

    Stevens soll wohl versucht haben, auf das Dach des Gebäudes zu flüchten, aber bei dem Versuch an Rauchvergiftung erstickt sein. Dazu passt auch die Leiche von Stevens: rußgeschwärzt vom Rauch.

    Allain Jules phantasiert. Von einem Missbrauch der Leiche ist nichts zu sehen, und das ist auch schwer vorstellbar bei so einem stinkenden Kadaver. Die Leute auf dem Photo haben Stevens lediglich aus der Brandruine geholt und ihn in die Leichenhalle gebracht. Dabei ist lediglich T-Shirt udn Hose etwas verrutscht.

  10. Hallo,
    mein zweiter Kommentar ist wohl nicht gekommen, habe ich vielleicht irgendwas falsch gemacht.

    Schon gestern wurde folgendes gemeldet:
    Libyen – US-Soldaten sind auf dem Weg nach Benghazi (12 September 2012)
    Veröffentlicht am 2012.12.09 um 17:04

    ALGERIEN ISP / Nach Yawm 17. Februar Thida Fi Libyen, amerikanische Soldaten auf dem Weg nach Benghazi in Libyen.

    Die Türen der amerikanische Botschaft in Tripolis bleiben geschlossen.
    Ein deutsches Flugzeug wurde in derselben Militärbasis beschossen. Das Flugzeug hatte den Körper des Konsuls und amerikanischen Diplomaten durchgeführt.
    Die Sicherheit ist auf dem Militärflughafen Benina in Benghazi Benina verstärkt worden. Ausländische diplomatische Delegationen beginnen Benghazi zu evakuieren.

    Ob allerdings die momentanen Unpäßlichkeiten zwischen den Freunden möglicherweise dem libyschen Widerstand militärisch einen Vorteil verschaffen könnten oder ob das Gegenteil passiert, die US-Regierung hat nun endlich den Anlaß, um in Libyen endlich richtig aufzuräumen … (Libyens „Botschafter“, ein Speichellecker der US-Regierung, hat in einer Presseerklärung in Washington durchblicken lassen, daß Unterstützer Muammar Gaddafis hinter den Morden am US-Personal stecken würden) ist noch unklar.
    Letzteres würde dem Ganzen jedenfalls einen Sinn geben: Man opfert seinen Bauern um auf dem Weg zum alten Wheelus (siehe Bye-Bye Wheelus von Heynowski-Scheumann http://www.progress-film.de/de/filmarchiv/film.php?id=6608&back=true) ein großes Stück weiterzukommen und mindestens endlich die lästigen Störenfriede des libyschen Widerstands loszuwerden.

    Gruß
    Marlene Tiger

  11. fällt euch auf, dass alle vorgänge jetzt in das muster von chaos passen, die der imperialismus als rechtfertigung für seine marschroute braucht? und was interessiert die masse dann schon noch der staatsbankrott dort wie hier …

  12. Bin grad etwas in Zeitdruck deshalb kopiere ich rein:

    madurskli on 13. September 2012 at 08:21 schrieb:

    Mein oben geäusserter Verdacht bestätigt sich.
    Zitat:

    madurskli on 12. September 2012 at 09:26 schrieb:

    Ich glaube die Mohammed Verunglimpfung ist nur der Versuch die Öffentlichkeit zu täuschen.
    Als Erstes fällt das Datum auf “9/11″, dann war 2x die USA betroffen und in beiden Fällen Islamisten am Werk.

    HDF schreibt:
    Für Mord gibt es keine Entschuldigung. Stevens hätte mit seinen Befehlsgebern vor ein internationales Tribunal gehört.
    Die Medien versuchen die Ermordung des US-Botschafters Stevens nun als religiös motivierten „Unfall“ infolge eines Lederhosenfilmes darzustellen und somit vom Thema Libyen abzutrennen. Bei der ARD ist deutlich zu sehen, wie mittels Kommentarkontrolle und Trolls, das Thema von Libyen auf „Islam“ und „Movie“ umgelenkt wird.
    http://hinter-der-fichte.blogspot.ch/2012/09/libyen-botschafter-vom-eigenen-fuvolk.html

    Weiters auf my- metropolis EU:
    US-Truppen nun auch offiziell in Libyen
    Da die Globalisten die Lage in Libyen mit dem üblichen Söldnerpack und diversen „Sicherheits-firmen“ einfach nicht in den Griff bekommen (wir berichteten mehrmals …) nutzt man jetzt die Ermordung des US-Botschafters in Benghazi um – endlich – auch „offiziell“ in Libyen tätig zu werden.
    Die osterreichische Presse, der hervorragende Verbindungen zur CIA nachgesagt werden, meldet heute:

    „Botschafts-Attacke: USA schicken Zerstörer nach Libyen
    (…)
    Nach dem Angriff auf das US-Konsulat in der ostlibyschen Metropole Bengasi verlegt das US-Verteidigungsministerium zwei Kriegsschiffe vor die Küste des Landes. Offenbar soll der Zerstörer „USS Laboon“ seine Position bereits am Mittwochabend erreicht haben. Die „USS McFaul“ sei auf dem Weg und werde innerhalb weniger Tage ihr Ziel erreichen, berichten US-Medien. Eine konkrete Aufgabe der Schiffe wurde nicht genannt. Sie gäben den Kommandanten jedoch die Möglichkeit, flexibel auf jeden Einsatz zu reagieren, den US-Präsident Barack Obama anordne.
    (…)“

    … und räumt auch gleich mit dem gestern schon von mir bemäkelten Schwachsinn im deutsch-sprachigen Märchenstream, dass das „Demonstranten“ gewesen wären, auf:

    „Die USA vermuten jedoch, dass der Angriff auf den Botschafter in Libyen nicht im Rahmen eine außer Kontrolle geratene Demonstration gegen das Video erfolgte, sondern ein geplanter Terroranschlag war. Wegen der schweren Bewaffnung der Angreifer mit Brandbomben und Panzerfäusten sei das wahrscheinlicher.

    Spekuliert wird, dass die al-Qaida hinter dem Angriff stehen könnte. „Das war ein sehr gut durchdachtes, koordiniertes Ereignis. Ich glaube, es war geplant, dass es an diesem Datum (11. September, Anm.) passiert“, sagte der Vorsitzende des Geheimdienst-ausschusses im Abgeordnetenhaus, Mike Rogers. Ähnlich äußerte sich der Islam-Experte Fouad Ajami von der Stanford University im Sender CNN: Es gebe immer noch viele aktive al-Qaida-Kämpfer in Libyen. “

    Kommentar: … mit einem Jahr Verspätung (… die US-Truppen wurden von Alex Jones bereits für Oktober 2011 avisiert …) … was für eine „Überraschung“!

    Man sieht also die Zielrichtung war allen ausser uns längst bekannt!

    1. Die Lernresistenz der MASSEn ist erstaunlich, nicht? Wer heutzutage in der notabene westlichen (!!!) HofberichtBEstattung noch ernsthaft Informationen in deren Textzeilen erwartet, der hat sich die Bezeichnung Desinformationsmasochist geldwertredlich verdient.

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

      1. Den „Desinformationsmasochisten“ nehme ich mit in meine Sammlung.
        Dort sind schon einige zB. Zugebibelte, Zuvielisationsgeschädigte Medienhuren, Konsumzombies usw.

  13. Die Libyer haben recht, die Besatzer aus ihrem Land zu prügeln. USrael hat dort nichts verloren. Die Argentinier und Ecuadorianer und andere südamerikanischen Länder exerzieren es vor. Sie lassen sich zurecht nicht länger von USrael in Zinsknechtschaft bringen, Genmanipulation aufzwingen und durch das zionistische Medienmonopol desinformieren und unter die Herrschaft einer neuen Weltdiktatur zwingen.

  14. die Filmproduktion des anti-islamischen Filmes scheint wohl auch eine verdeckte OP zu sein. Wie sich herausstellte wurden 80 Schauspieler, bzw. Crew im unklaren gelassen, welchen Zweck dieser Film eigentlich hat. Aus „Master George“ wurde später „Mohammed“ nach-synchronisiert; die Story, Titel wurde geändert. Nun überlegt sich die Crew zu klagen.

    1. @Daniel und andere Fact scheint zu sein, daß die ganze Geschichte gut vorbereitet war, also eine vorbereitete militärische Operation war. Die Aussage, daß „wir nicht wußten, was wir mit diesem Film bewirkten“ ist unglaubwürdig. Man wußte es und die Promotion dieses Clips zum Film gehörte mit zur Operation. Warum das? Wahlkampf in den USA? Aufräumen in Libyen, Vorwand für offene militärische Aktivitäten, die vorher verdeckt sein mußten? Konstantin Scheglikov schreibt:
      Breaking news from Bengazy and Tripoly
      People who live near airports in these cities hear every ten minutes the sound of the planes taking off or sitting down, this began from this morning at least.
      Oder wird hier der Vorwand geschaffen, um endlich Syrien plattzumachen. Scheint zwar erstmal weit hergeholt. Aber wenn ein amerikanischer Botschafter ermordet wurde, kann die USA eigentlich alles machen. Die Welt hat Mitleid und versteht …
      All das nur Vermutungen. Fakt ist: Die sogenannte Behörden vor Ort haben nichts getan, um etwas zu verhindern. In Benghazi, Washington und Tripolis geben libysche Speichellecker den pro-Gaddafi-Kräften die Schuld. Und: Militärisches Gerät zu Wasser, zu Luft und bald auch zu Lande unter amerikanischer Flagge ist unterwegs … vorerst Richtung Libyen. Wohin noch?
      Gruß
      Marlene Tiger

  15. Excellenter-Artikel mit bestem Quellenbezug und Kommentaren. Das Beste und zuverlässigste in der deutschen Presselandschaft !
    Weiter so !

    Das bestätigt sehr schön, was man schon vorher hörte:

    Ex-CIA officer: Braindead West wants Jihadists to rule Libya:

    French defense expert:
    At 3:50: USA they „have a secret agreement with the Jihadists: YOU GET THE SHARIA AND WE GET THE OIL“

    globalresearch.ca reporter from Libya:
    13:20 NTC people told me, it was the USA who brought in Al Qaida. Libyans do not want the islamists, but the US wants them and is controlling them.

    SYRIA: Saudi admitting „Revolution“ heavily armed from the Start ! ( BBC, April 2012 ) http://www.youtube.com/watch?v=J_N0oeGgpjg

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