Die Perversion der kapitalitischen Wirtschaft in einer Schlagzeile

Der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua ist es soeben gelungen, die Perversion der kapitalitischen Wirtschaft in einer Schlagzeile zusammenzufassen: „US-Aktien legen zu, weil schwache Arbeitsmarktdaten die Hoffnung auf Stimuli beflügeln“ (Im Original: U.S. stocks higher as weak jobs data boosts stimulus hope).

Hätte Georg Schramm die Schlagzeile verkündet, würde sie nur mit Mühe als gute Satire durchgehen, so abwegig und krank klingt die Schlagzeile. Und doch gibt die Schlagzeile genau das wieder, was gerade der reale Zustand der Wirtschaft der sogenannten entwickelten Welt ist.

8 Gedanken zu “Die Perversion der kapitalitischen Wirtschaft in einer Schlagzeile

  1. wer will kann ja mal nachsuchen bei reinhard lettau, bemerkungen zur sprache der herrschenden (bereits 1970).

  2. es rettet uns kein höres wesen
    kein gott kein kaiser kein tribun
    uns aus dem elend zu erlösen
    das müssen wir schon selber tun

  3. „Anpassungen“ oder „Reformen“ im sozialen Bereich heißt heute die anti-christliche Auspressung der Armen (wir erinnern uns: Jesus predigte und tat das genaue Gegenteil). Wir merken also, wer dahintersteckt.

  4. Da kann man leicht noch mehr solche Beispiele finden:

    Bei http://www.finanzen.net heute z. B.

    „Nach dem innerhalb von sechs Wochen erlittenen Kurssturz in Höhe von 20 Prozent scheint der Zuckerpreis das Schlimmste überstanden zu haben. Mutige setzen jetzt via Call auf eine Erholung.“

    Was bitte ist in dieser völlig pervertierten Sprache „das Schlimmste“, „Mut“ und „Erholung“?

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