Ein neuer Link

In der Seitenleiste vom Parteibuch gibt es einen neuen Link.

Der hat – natürlich – keine besondere Bedeutung. Es ist eigentlich auch nur ein schönes Zitat.

Mal schauen, wie lang die zionistischen NSU-Freunde im BfV brauchen, um herauszubekommen, was es bedeutet und dann eine den vorgeblichen rechtsstaatlichen Prinzipien der BRD zuwiderlaufende Begründung zu erfinden, um wild mit Maschinengewehren schwingend nach dem Blogbetreiber des Parteibuches zu suchen.

Wer gläubig ist, kann Hoffnug finden. Wer nicht gläubig ist, muss sich die Hoffnung anderswo suchen. Wer in diesem Artikel Satire zum Unrechtsrechtsstaat BRD findet, darf sie behalten.

Wer die Bedeutung des Zitates kennt, möge sie bitte für sich behalten, damit die total kompetenten Parteibuch-lesenden Kulturexperten im BfV nicht schon nach wenigen Monaten intensiver Recherche drauf kommen, woher das Zitat stammt, was es bedeutet, und dann erleichtert wieder freie Zeit finden, um den antizionistischen Widerstand zu stören.

27 Gedanken zu “Ein neuer Link

  1. für alle die hier reinschauen: bitte auch den offenen brief von a. einstein von 1948 lesen, siehe den link in der seitenliste. (kritische massen)! danke für das einstellen! es muß immer wieder gesagt werden, wo die wurzeln des übels liegen!

    grüße

    1. der link steht oben in der leiste unter Dieses Blog als ZITAT.

      wiel ich gerade hier bin noch ein lesetip:
      EICHMAN WURDE NOCH GEBRAUCHT von Gaby Weber!!

      da könnte ihr lesen, dass der dreck, mit dem wir es heute zu tun haben, kein zufall ist. es ist systemimmanent.

      grüße

    2. @Josch
      Wer suchet, der findet.

      @pra xis
      Warum Eichmann wirklich getötet wurde, ist inzwischen – nicht zuletzt Gaby Weber sei dank dafür – recht gut bekannt. Wer sich mit der Figur Reinhard Gehlen und den dahinterliegenden politischen Gedanken beschäftigt hat, den wird das nicht überraschen.

      Überraschend wird für viele Mensche jedoch Anderes sein, zB::

      – Zehn Fragen an die Zionisten – von Rabbi Michael Dov Weissmandl

      – Ben-Gurion’s Scandals: How the Haganah and the Mossad Eliminated Jews

      – Final Judgment – Mossad and the JFK Assasination

      Alles Online kostenlos verfügbar für jeden, der gewillt ist, sich damit zu beschäftigen, alles Stoff, der den Blick auf die jüngere Weltgeschichte ändern könnte, doch kaum jemand traut sich daran.

      1. @parteibuch
        du sagst es. die von dir genannten materialien kenne ich teils.
        sollten viel mehr lesen, ja.

        das verdienst von g. weber mit ihrem buch ist aber noch, gezeigt zu haben, wie hier in deutschland bis in die gegenwart dieser drecks geist noch lebt und waltet. und am rande, wer nach dem buch noch einen mercedes kauft, hat sie nicht alle.

  2. Lustig wie alle sich auf Jesus berufen und sich in seinem Namen die Köpfe einhauen und Kriege führen.
    Für Friede und Demokratien, versteht sich. Scheint wirklich so das es nur diesen weg gibt.

  3. Zitat aus:
    http://www.sarsura-syrien.com/syrien-festhalten-an-forderung-nach-flugverbotszone-und-uebergangsregierung/#comments

    Enis on 5. September 2012 at 21:12 schrieb:

    Charta der Muslimbrüder aus wiki:

    “Die Muslimbrüder oder Muslimbruderschaft (arabisch ‏الإخوان المسلمون‎ al-ʾiḫwān al-muslimūn) ist eine der einflussreichsten sunnitisch-fundamentalistischen[1] Bewegungen im Nahen Osten. Sie wurde 1928 von Hasan al-Banna in Ägypten gegründet. Seitdem hat sich die Muslimbruderschaft in andere Länder, insbesondere Syrien und Jordanien, ausgebreitet. In den jeweiligen Ländern – mit Ausnahme Syriens – ist die Muslimbruderschaft eine wichtige politische Bewegung geworden. Sie gilt als die erste revolutionäre islamische Bewegung. Ihr Motto lautet: „Gott ist unser Ziel. Der Prophet ist unser Führer. Der Koran ist unsere Verfassung. Der Jihad ist unser Weg. Der Tod für Gott ist unser nobelster Wunsch”

    Gute Nacht!

    1. „Da gab es nichts anderes mehr als Mord und Brand, Plünderung, Folter und Tod.“
      (Hans Dollinger, Schwarzbuch der Weltgeschichte. Betr.: Dreißigjährigen Krieg, 1618-1648)

      das zitat könnte so auch als überschrift zu den aktuellen kriegen stehen. und die verursacher speisen sich auch aus ähnlichen wurzeln.

  4. @pra xis

    „am rande, wer nach dem buch noch einen mercedes kauft, hat sie nicht alle.“

    Ich halte das für einen Irrtum. Die anderen Automobilhersteller haben auch geschichtlichen oder gegenwärtigen Dreck am Stecken, der vergleichbar ist. Wir können sie gern Einen nach dem Anderen durchgehen.

    Das zugrunde liegende Problem sitzt viel tiefer. Und es betrifft – falls durch meine Literaturtips da ein falscher Eindruck entstanden sein sollte – nicht nur das Problem des Zionismus. Die Natur des Zionismus zu erkennen, ist wichtig, weil der Zionismus gegenwärtig blüht.

    Das eigentliche Problem aber sitzt viel tiefer und umspannt die gesamte Philosophie der gewalttätigen, verlogenen und ungerechten Welt – quer durch die Kulturen, Religionen und Ideologien.

  5. @parteibuch. stimmt. nur man darf ja irgendwo anfangen sich zu positionieren. und da die von mercedes immer so sauber tun, war das buch von g. weber nochmal der anlaß zu sagen, das die dazugehört haben, zugehören. vergißt der gemütliche bürger ja gerne. ansonsten stimme ich dir zu, dreck am stecken haben sie alle, wie auch anders? da steht keiner neben dem system. und dies trifft nicht allein auf automobilhersteller zu …

    und deine literaturtips haben nicht irritert. darum gerade geht es mir ja, darauf blick und hirn zu lenken, dass die zusammenhänge umfaßender liegen.

    deshalb eben bin ich bei verkürzten parolen irritert und halte einen einegenden fokus für ablenkung.

      1. @einparteibuch
        ja, andererseits sollten gerade auch die usa weiter heiß laufen, um so deutlicher wird alles.

        dass die usa, wenn sie pleite sind (sind sie das nach „normalen“ maßstäben nicht längst?), nicht so weiter machen können, ist eine hoffnung, wohl aber eher nicht realistisch. der überschwellige imperialismus verhält sich NICHT rational. es steht uns noch übles bevor …

      2. @pra xis
        Die Kriegs- und Propagandamaschine des US-Empires braucht eine starke Wirtschaft. Ohne eine überwältigend starke Wirtschaft funktioniert die Ressourcenbereitstellung für die Kriegs- und Propagandamaschine nicht. Wenn die US-Wirtschaft weniger Produkte und Dienstleistungen (einschließlich Marken- und Patentgebühren usw) verkauft, dann hat sie weniger Kraft, um die Kriegs- und Propagandamaschine des US-Empires aufzupumpen.

        Wenn du die beiden Artikel oben hinter dem Boykottaufruf liest, dann kannst du erkennen, dass der Prozess der Schwwächung der US-Wirtschaft schon weit fortgeschritten ist. In den letzten 10 Jahren haben die USA die Defizite ihrer Wirtschaft durch das Anhäufen gigantischer offener und versteckter Schulden überspielt – gegenwärtig kommen jährlich beinahe 10% vom BIP zu den US-Schulden dazu. Das können die USA kombiniert mit Gelddruckerei wie Quantitative Easing vielleicht noch ein paar Jahre so weiter machen, aber dann setzt die Schuldendynamik ein und führt im besten Fall zu einer jahrzehntelangen Stagflation, im schlimmsten Fall zum hyperinflationären Totalzusammenbruch der Wirtschaft. Verschlimmert wird die Schuldensituation der USA durch das gigantische Handelssdefizit, das laufend Geld aus den USA wegzieht und den Dollar, die wichtigste Waffe der USA, untergräbt.

        Pleite sind die USA wie jedes Unternehmen dann, wenn die Ausgabe größer als die Einnahmen sind und sie keinen Kredit mehr bekommen, um den Fehlbetrag auszugleichen. Wenn der Punkt genau erreicht ist, hat mit Psychologie zu tun: glauben die Kreditgeber nicht mehr an eine Rückzahlung der Kredite, gibt es erst Kredit nur noch zu hohen Zinsen und dann gar keinen Kredit mehr. Der Punkt scheint nicht mehr weit hin zu sein, die ersten Anzeichen sehen wir bereits deutlich – Stichwort Finanzkrise. Zur Zeit fälschen die USA die Zinssätze und sogar ihr BIP, um den Anschein zu erwecken, noch kreditwürdig zu sein.

        Drittstaaten wie China entwickeln derweil mit Hochdruck Alternativen zur Weltreservewährung US-Dollar, was die Voraussetzung dafür ist, den USA den internationalen Kredit zu entziehen. Dann werden auch die USA zur Ausgabenreduzierung sparen müssen, und da das riesige Militär in den USA der dickste Haushaltsposten ist, werden sie am Militär sparen müssen. Mit staatllichen Ausgabenreduzierungen einher geht eine Hebelwirkung, durch die die Wirtschaft schrumpft (wenn die USA einen Kampfjet weniger kauft, dann können die zum Bau des Jets beschätigten Arbeiter das Geld nicht ausgeben und so weiter), so dass die Kürzungen größer sein müssen, als es bei einfacher Betrachtung zunächst den Anschein hat.

        Diesen Prozess der Entmachtung der USA kann man als Konsument praktisch dadurch unterstützen, möglichst zielsicher neben US-Produkte zu greifen und stattdessen Konkurrenzprodukte zu kaufen, damit US-Produkte und Marken wie Blei in den Regalen liegenbleiben. So wird das US-Handelsdefizit weiter vergrößert, die US-Wirtschaft geschwächt und die Pleite der USA kommt schneller.

        Die Herren des US-Empires sehen dieses Szenario auch, und sie reagieren darauf, wie man es von Imperialisten klassisch erwartet, nämlich mit Krieg. Das ist der Hntergrund dessen, was wir letztes Jahr in Libyen und dieses Jahr in Syrien sehen. Dabi ist das US-Empire alerdings inzwischen schon zu pleite, um sich wie gegen Afghanistan und Irak „richtige Kriege“ leisten zu können, und setzt stattdessen auf schmutzige Billigkriege basierend auf Terror, Propaganda und Söldner. Mit dieser Zerstörungstechnik möchte das Empire sich vorfressen durch den Iran bis nach Russland und China. Nur ist das Russland und China eben zwischenzeitlich auch bewusst, und deshalb sind sie diesmal sehr standhaft, was die Verhinderung des US-geführten Plots gegen Syrien angeht.

      3. – … Prozess der Schwwächung der US-Wirtschaft …

        … sehenden Auges …

        … reagieren … mit Krieg.

        Gleichfalls sehenden Auges wie überhaupt kaum je eine Epoche umfassender am Zahn der Zeit dokumentiert und MASSENphänomenal verdrängt wurde. Und dennoch oder gerade deswegen, wider besseres Wissen sind …

        … die Amis auf Kurs🙂

        Ein Boykott dürfte ja grösstenteils die Amis treffen und somit nach verbreiteter Meinung, die ich übrigens nicht teile – jedem Volk die Regierung, die es verdient – die falschen treffen. Das flinke und flüchtige Kapital jedoch hat sich bis dahin längst durch nicht-fiat-monetäre Investitionen der Zukunft versichert. Als Restrisiko verbleiben seltene Massenphänomene, denen man mit moderner Technik begegnen kann. Z.B. sich selbst per Luftpost verabschieden um die über den Globus verteilten Alternativen wahrzunehmen.

        Sollte auch das scheitern, steht die nächste Garde unverdächtiger Neo-Neo-Imperialisten allzeit bereit in den Startlöchern und wartet begierig, den nächsten Zyklus im System Homo sapiens auf eigene Rechnung einzuleiten. Runde um Runde schlägt die letzte Stunde.

        Grüsse
        kosh

  6. @einparteibuch
    was die psycholgie der kreditgeber anbelangt, muß man die wirtschaftlichen verflechtungen mit in betracht ziehen. ohne die wechselseitigen verflechtungen stünde die usa längst näher am aus. es ist ja gerade der psychologische druck der die abhängigen staaten absetzversuche unternehmen läßt, ohne dass die ketten bislang ausreichend gerißen sind.

    und die usa sind längst (aus den von dir dagelegten finanzieleln nöten) dazu übergegangen kriege ihres interesses nicht mehr selbst zu führen, sondern (abhängige) staaten statt ihrer in den krieg zu zwingen.

    im auge haben müssen wir auch die privatisierte kriegsführung.
    privatarmeeen. neue formen, z.b. dronen etc.

    eben, die usa fälschen zinssätze/daten. noch profitiert davon der von den usa abhängigste teil der welt mit. wie immer bei untergängen von empires versuchen einige ratten noch rechtzeitig von bord zu kommen. aufrichtige freunde hat die usa nicht mehr viele.

    betreff alternativen zur weltreservewährung, siehe auch die entwicklung in mittel- und lateinamerika …

    bei aller richtigkeit deiner analyse, die irrationalität in der überschwelligkeit des imperialismus, folgt keiner logik. irrationale kriege werden eher zunehmen.

  7. moin moin, kosh! im gestellten kontex trifft dein „amis auf kurs“ ja zu.

    und da du am schluß so fein reimst, schicke ich auch verse (ungereimt).

    vorwärtz

    wie LEICHT ich der welt
    fremd bin
    wie LÄCHERLICH die strafen
    mit denen ihr mal ja mal nein verlangt
    wie ERBÄRMLICH euer HALBER mord

    ich werde sein euch zu beerdigen

    schöne grüße!
    IMPERIALISMUS IST BARBAREI

  8. @kosh
    … reagieren … mit krieg

    kennen wir immer und immer.

    “ … die Sarazenen ihrerseits ziehen uns, während sie uns Frieden und zahlreiche Geschenke anbieten, zu ihrem Glauben hinüber, indem sie sprechen: „Unser Glaube ist besser als der aller anderen Völker“ – deshalb werden wir uns an euch, die wir gegen euch alte Freundschaft und Liebe hegen, denn ihr Griechen seid ein großes Volk und empfangt die kaiserliche Macht von Gott; wir bitten daher um euren Rat und ersuchen euch, uns einen eurer gelehrten Männer zu entsenden; sollte er denn im Streitgespräche Juden und Sarazenen besiegen – so werden wir euren Glauben annehmen.“
    (Chasarische Polemik – ein Ereignis, dass die chr. Quellen in das Jahr 861 verlegen. Milorad Pavic´: Das Chasarische Wörterbuch)

    weniger impertinent sprechen die erpresser seitens nato & co. heute auch nicht. nur kommen heute dem streitgespräch gleich die bombenkomandos hinterher oder voraus jenachdem.

    IMPERIALISMUS IST BARBAREI

    grüße

  9. @einparteibuch
    „… die Pleite der USA kommt schneller.“

    bei aller vorsicht, die man haben sollte, bei zahlen die aus den usa kommen, deren fälschungen ziehlen ja auch auf psychologische beeinflußung. dennoch sind folgende angaben aufschlußreich.

    laut bericht des congressional research service von ende august haben die waffenexporte der usa in 2011 mit 66,3 milliarden us-dollar einen neuen rekord erzielt (der bisherige höchstwert von 2009 wurde mehr als verdoppelt – gegenüber 2010 wurde die ausfuhr von militärgerät gar verdreifacht).

    die exportoffensive zielte insbesondere auf exporte in kriesengebiete. (auch in diesem kontex ist das, insbesondere durch die usa, global angerichtete gezielte(!!) kriesencaos zu werten).

    rußland hingegen mußte einbußen von 50% bei neuaufträgen beim export von militärgütern hinnemen und liegt da bei 3,69 milliarden us-dollar in der order.

    den größten anstieg beim handel mit kriegsgerät stellt die brd(!) dar. die waffenexporte wurden hier in den letzten fünf jahren verdoppelt!

    die usa schaffen sich zunehmend globale kriegeriche auseinandersetzungen, um wirtschaftlich zu überleben. dies müssen wir mitsehen. diese entwicklung gehört zur überschelligkeit des imperialismus. und der weg geht zunehmend ins irrationale!

    IMPERIALISMUS IST BARBAREI

    1. @pra xis
      Die auf Dutzende Mrd Dollar gestiegenen US-Waffenexporte in Krisengebiete sind im Wesentlichen die Waffenverkäufe an die Saudis und die Emiratis.

      Diese Waffenverkäufe demonstrieren auch, wie die US-Herrscher mit der Strategie „Krieg“ ihre Macht retten wollen. Die Waffenindustrie der USA ist eine von sehr wenigen Industrien der USA, die im Weltmaßstab konkurrenzfähig ist. Mehr Krieg bedeutet mehr US-Waffenverkäufe bedeutet ein plus für die US-Wirtschaft.

      Um damit ihre Wirtschaft aus dem Sumpf von Handels- und Haushaltsdefizit sowie Rezession zu ziehen, müssen sie die Waffenexporte allerdings nochmals etwa um das zehn- bis zwanzigfache steigern – die USA müssen rund 1000 Mrd Dollar Defizit jährlich ausgleichen, um wirtschaftlich wieder Fahrt zu bekommen. Diese Größenordnung ist selbst für die Saudis, Emiratis, Kuwaitis zu viel. Daran ändert auch nichts, wenn die GCC-Diktatoren beispielsweise so nett sind, und zur Rettung der USA vor dem wirtschaftlichen Abgrund den Iran angreifen und dafür noch viel mehr Waffen brauchen. Das, was die USA brauchen, übersteigt den Wert der GCC-Ölförderleistung. Und zudem gibt es da das Substitutionsproblem: Das Verbrennen der GCC-Vermögen durch Krieg und Waffenkäufe führt dazu, dass zur Finanzierung GCC-Investitionen aus den USA und Europa abgezogen werden müssen, was zu neuen wirtschaftlichen Problemen für den US-Imperialismus führt.

      Mit anderen Worten, mit ihren GCC-Lakaien das traditionelle Kolonialgeschäft „Rohstoffe gegen Sicherheit“ fortzuführen, wird längst nicht reichen, um die USA aus dem Sumpf zu ziehen. Die USA brauchen mehr.

      Der zersplitterte Kontinent Afrika bietet sich zur Sanierung von Kolonialmächten immer an, und dass die USA da an verschiiedenen Ecken Chaos und Krieg schaffen, passiert auch bereits. Aber auch in Afrika gibt es schlicht nicht genug Reichtum, den die USA rauben oder durch Waffenverkäufe abschöpfen könnten, um damit 1000 Mrd Dollar jährlich zusammenzubekommen. Die USA brauchen mehr.

      Südamerika bietet sich aus US-Sicht als weitere praxiserprobte Stelle zum Schüren von Kriegen und Konflikten an, um amit ihre Wirtschaft zu sanieren. Durch einen kolumbianisch-venezuelanischen Krieg würde der kolumbianische Bedarf nach US-Waffen sicher auch sprunghaft steigen. Doch Kolumbien hat nur ein bisschen Koks und Kohle, um die zu bezahlen, und so wird auch das nicht reichen, um damit 1000 Mrd Dollar jährlich zusammenzubekommen. Die USA brauchen mehr.

      Als weitere Baustelle in Asien, die in den letzten Jahren immer für Krieg und Konflikt gut war, bietet sich den USA neben Westasien Zentralasien an. Auch da schüren die USA nach Kräften Konflikte. Und die US-Strategie für die Zukunft ist auch bereits erkennbar: raus aus der teuren direkten Beteiligung am Krieg gegen Afghanistan, und stattdesssen indirekt Kriege schüren, und da sind die USA auch schon kräftig dabei: Azerbaijan, Usbekistan, Kirgistan seien da als Beispiele genannt. Dummerweise passen die Russen da genau auf, dass den USA das Spiel nicht gelingt, und die USA da mit Pipelines keinen nennenswerten Reichtum abschöpfen können. Hier mal eine Milliarde USraelische Waffenverkäufe an Azerbaijan, da mal eine Miliarde Waffenverkäufe an Georgien, und vielleicht bald auch ein paar Hundert Mios von Staaten wie Usbekistan und Kirgistan, das wird den USA nicht viel helfen, um damit 1000 Mrd Dollar jährlich zusammenzubekommen. Die USA brauchen mehr.

      Ausreichend Reichtum, den die USA abschöpfen könnten, um damit 1000 Mrd Dollar jährlich zusammenzubekommen, gibt es hingegen in Ostasien. Mit armen Schluckern wie den Philippinen oder Vietnam wird das natürlich nicht klappen, weshalb der Konflikt in der südchinesischen See nur rudimentär interessant ist. Spannender sind hingegen Japan, Korea und Taiwan – wenn es gelingt, diese Industriestaaten in einen Krieg gegen China zu treiben, dann ließe sich da genug Industrieleistung abschöpfen. Dummerweise sind diese Staaten jedoch wirtschaftlich inzwischen völlig abhängig von China, so dass sie keinen Krieg gegen China führen können, ohne dabei selbst pleite zu gehen. Deshalb scheint nun die neue US-Idee zu sein, ihre Protektorate Japan und Korea aufeinanderzuhetzen. Doch China sieht das nicht gern, und ist stark genug, da einen ernsthaften Konflikt zu verhindern, der die Rüstungsexporte der USA dort dramatisch in die Höhe treiben könnte. Also wird auch das den USA nicht viel helfen, um damit 1000 Mrd Dollar jährlich zusammenzubekommen. Die USA brauchen mehr.

      Tja, und dann wäre da noch Europa. Europa war im letzten Jahrhundert schon mehrfach für große Konflikte gut genug, die zu einer gewaltigen Nachfrage nach Waffen geführt haben. Wenn die USA es hinbekommen, dass England, Frankreich, Deutschland, Italien und Russland demnächst – in der einen oder anderen Konstellation – wieder Kriege gegeneinander führen, dann könnten die USA sich als Waffenlieferant aller Parteien in der Tat sanieren.

      Das scheint der einzige Weg für die USA zu sein, um die 1000 Mrd Dollar jährlich zusammenzubekommen, die sie brauchen, um sich zu sanieren. Die US-Herrscher sind auch bereits fleißig dabei, den innereuropäischen Konflikt vorzubereiten, beispielsweise durch Finanzattacken gegen den Süden Europas, Rakatenschirme gegen Russland und das mediale Schüren von Extremismus aller Art. Ich bin diesbezüglich jedoch optimistisch, hoffe, dass das Schema nicht klappt, die USA stattdessen pleite gehen und sie damit ihren Einfluss in Europa verlieren werden.

      Deutschland macht bereits heute mehr Geschäft mit China als mit den USA, fast ebensoviel Geschäft mit Russland, und das ist auch gut so, denn es hilft der Umklammerung durch die USA zu entkommen, die ihre Macht ansonsten dazu ausnutzen werden, um Staaten gegeneinander in den Krieg zu hetzen.

      1. @einparteibuch
        danke, es nützt lesern, diese überlegungen nachzuvollziehen.
        vieles was du sagst sind redundante selbstverständlichkeiten. die logik im beitrag hat relevanz.

        wir haben weitgehende übereinstimmungen in der analyse. ich sehe selbst hypotetisch, eher keine durchführbare möglichkeit, dass die us-wirtschaft sich REAL sanieren könnte.

        die usa brauchen mehr, mehr, mehr. dies eben ist ja kennzeichen der überschwelligkeit des imperialismus.

        alle von dir angeführten us-optionen des globalen kriegsschürens hönnen im eintreten für wahrscheinlich gehalten werden. richtig ist auch, dass dies die us-finanzprobleme NICHT löst.

        daher gehe ich davon aus, und anzeichen gibt es bereits, dass die usa china innenpolitisch stärker destabilisieren werden. ein offener krieg gegen china ist unwahrscheinlich, da auf gund der inzwischen gegenbenen wirtschaftlichen verflechtungen, die du genannt hast, auch keine stellvertreter vorhanden sind, die in der lage wären, einen offenen krieg gegen china auszutragen. militarisierte innere unruhen (bürgerkrieg?) in china jedoch würden global mazive verunsicherungen auslösen.

        der quasi bankrott der usa wäre bei einem weltenbrand nachgeordnet. deshalb werden die usa weiter auf ihre längst eingeleitete und global wirkende chaosstrategie setzen. je größer das chaos um so irrationaler wird der umgang mit den haushaltsdefiziten sein – ob zahlen, die öffentlich werden, überhaupt noch substanz haben muß ehe zunehmend angezweifelt werden. ob z.b. die diversen goldreserven so
        tatsächlich vorhanden sind, wie zugrunde gelegt, ist eher als fraglich einzustufen. bereits jetzt gibt es irrationalitäten, die nicht tiefer hinterfragt werden. (wer sollte relevant hinterfragen, wer sind die prüfer)?

        das brainwash ist ein faktor, der die wahrnehmung und die vermittlung von tatsachen ausbreitend angreift.

        und unter kriegsrecht (in nicht nur einem staat), welches in der akzeptanz der bevölkerungen durch verschiedenste kampagnen und taktiken bereits vorbereitet wird, sind staatspleiten dann defacto ehe neutralisiert.

        der imperialismus wird nicht dadurch besiegt, dass die buchprüfer sagen, es ist aus. ohne aufbau einer tragfähigen gesellschaftsalternative, krallt sich der imperialismus halt als konkursverwalter fest. zudem ist der imperialismus in der lage, im untergang abermillionen menschen zu töten. rationalität und moral gibt es in der barbarichen endstufe des imperialismus nicht.

        die von dir gezeigte logik ist überzeugend, wird jedoch von der zunehmenden irrationalität der imperialismus überlagert werden. und die überlagerung ist tragfähig, wenn ausreichend chaos ingang gesetzt ist. die zunahme des globalen chaos ist die einige chance des imperialismus seinen untergang hinauszuzögern – andererseits führt die zuspitzung der überschwelligkeit um so immanenter zu dessen untergang …

  10. ein hörtipp:
    nicht so ganz konkret das thema, im umfassenden sinne aber doch, ist das nicht mehr ganz frische, jedoch hörenswerte
    hörspiel aus dem jahre 1992, ROTER STERN von simone schneider. sendung, sa. 20 uhr, dlf

  11. Die Abhängigkeit von der Tankstelle und vom Erdöl ist es die dich und mich und ganz Europa arm macht.
    Bereits ein Fahrrad genügt oder besser ein E_Bike, um diese Abhängigkeit um gute90% zu verringern. Diese Erfahrung konnte ich in den letzten 2 Jahren machen, zuerst steht der Stinker die meiste Zeit, noch heuer wird es damit überhaupt Schluss und sehe schon ab und zu einen Nachahmer wenn ich mittels 600Watt unterwegs bin. Eine neue bessere Li-Batteriekommt demnächst, so kann ich auch Wege biszu 60km erledigen

  12. @biersauer
    auch ich lebe seit mehr als zweijahrzehnten ohne eigenes auto, nutze auch keine mietwagen. ist manchesmal unbequem. aber immerhin liegt solche gegenwehr im bereich der eigenen entscheidungsmöglichkeit. allerdings ist solches nur eine fazette der gegenwehr. das imperialistische walten durchbrechen wir damit nicht. das thema öl ist auch nur e i n element der problemlage.

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