Kalküle hinter der Forderung nach Aufnahme von syrischen Flüchtlingen in Deutschland

Während die von „Israel“, GCC- und NATO-Staaten zur Schwächung der antizionistischen Widerstandsachse Iran-Irak-Syrien-Hisbollah unterstützten Terroristen in Syrien vor einer krachenden Niederlage stehen, fordern, wie die staatliche deutsche Märchenschau berichtet, deutsche Politiker verschiedener Bundestagsfraktionen, mehr Flüchtlinge aus Syrien in Deutschland aufzunehmen. Während diese Forderung naiven Zeitgenossen vordergründig nach Nächstenliebe aussehen mag, steckt dabei im Hintergrund ein brutales Kriegskalkül mit drin.

So meldete die Märchenschau, Kerstin Müller von der olivgrünen Kriegsfraktion habe gefordert, habe angeregt, syrische Flüchtlinge in Deutschland aufzunehmen, um die Nachbarstaaten Syriens zu „entlasten“. Rolf Mützenich von der Fraktion der CIA-nahen Verräterpartei habe einen Abschiebungsstopp für in Not geratene Syrer ins Spiel, die sich bereits in Deutschland befänden, heißt es bei der Märchen weiter. Auch Wolfgang Gehrcke von der Linkspartei und Rainer Stinner von der extrem asozialen Partei FDP fordern der Märchenschau zufolge, dass Deutschland Flüchtlinge aus Syrien aufnimmt. Und selbst der der ausländerfeindlichen Partei CDU angehörige Politiker Philipp Mißfelder, ein guter Freund „Israels“, dessen Einstellung zur Nächstenliebe seit seiner Forderung, alten Menschen künstliche Hüftgelenke zu verweigern, der Öffentlichkeit bestens bekannt seit sollte, fordert der Märchenschau zufolge, dass Deutschland „ausgewählte Flüchtlinge“ aus Syrien aufnimmt – und zwar insbesondere Christen, die sich in Syrien einem „religiös motivierten“ Bürgerkrieg gegenübersehen.

Es stinkt zum Himmel. Das stinkt genauso zum Himmel wie wenn die Mafia ankündigen würde, aus Nächstenliebe ein schönes Heim Witwen und Waisen bauen zu wollen. Wenn die Mafia so etwas ankündigt, dann ist da mit Sicherheit etwas faul. Niemand, der auch nur für 50 Pfenning Verstand hat, würde der Mafia die plötzlich entdeckte Nächstenliebe abkaufen. Und tatsächlich finden sich schon im Artikel der Märchenschau deutliche Anzeichen dafür, dass da etwas mit der Nächstenliebe nicht stimmt. Neben der Aufnahme von Füchtlingen in Deutschland fordern Kerstin Müller und Rolf Mützenich der Märchenschau zufolge, dass fremde Staaten ihnen nicht genehmen Anti-Terror-Einsätzen der syrischen Armee in Syrien „auch militärisch“ begegnen. Mit anderen Worten: die Herrschften wollen – wenn auch im Unterschied zu jenen mandatiert durch den UN-Sicherheitsrat – genau wie führende Politverbrecher aus anderen Staaten der Nord-Atlantischen Terror-Organisation – Hillary Clinton, Jean-Yves Le Drian, Ahmet Davutoglu – den derzeit mit irregulären Söldnern geführten schmutzigen Terrorkrieg gegen Syrien in einen auch mit regulären NATO-Truppen geführten Krieg gegen Syrien auszuweiten – was darauf hinausläuft, in Syrien noch mehr Blut zu vergießen und für noch mehr Leid, Elend und Flüchtlinge zu sorgen.

Was also mag hinter der Forderung solcher Herrschaften nach der Aufnahme von Flüchtlingen stecken? Plötzlich entdeckte Nächstenliebe oder ein schlechtes Gewissen ist bei Personen, die mehr Krieg fordern, als Handlungsmotiv sicherlich eine fernliegende Annahme. Etwas Hintergrundwissen und Nachdenken lässt andere Motive pausibler erscheinen.

Betrachtet man das Motiv „Entlastung der Nachbarstaaten durch Aufnahme von syrischen Flüchtlingen in Deutschland“ durch eine andere Brille, so macht das Motiv zwar durchaus Sinn, hat aber wenig mit Nächstenliebe zu tun – im Gegenteil.

Das Regime des NATO-Staates Türkei hat bekanntlich schon zu Beginn des Terrorplots gegen Syrien große Flüchtlingslager an den Grenzen zu Syien aufgebaut. Große Flüchtlingslager brauchen die NATO-Staaten zur schmutzigen Kriegsführung gegen Syrien, um aus den Flüchtlingslagern Syrer rekrutieren zu können, die zunächst zu bezahlten Terroristen ausgebildet und dann in Horden für bewaffnete Terroroperationen gegen den syrischen Staat nach Syrien geschickt werden. Seit einiger Zeit sind die Rekrutierungslager in der Türkei aufgrund zunehmender sozialer Spannungen mit der türkischen Bevölkerung jedoch zur Belastung für das türkische Regime geworden. In der Nähe der Lager wohnende Einwohner demonstrieren beispielsweise dagegen, dass in ihrer Nachbarschaft fanatische Terroristen hausen, und die Insaßen der Lager haben sich in der letzten Zeit auch schon heftige gewalttätige Auseinandersetzungen mit türkischen Sicherheitskräften geliefert. Dabei steht das türksiche Regime ob seiner verbrecherischen Politik des destabilisierenden Terrors ohnehin schon unter heftigem Druck von Seiten der Opposition und des Militärs. Wenn vom Terror weglaufende Flüchtlinge aus Syrien zukünftig zu einem Teil nicht mehr in der Türkei sondern in Deutschland untergebracht und als Terroristen rekrutiert werden, stärkt das beim türkischen Regime die Fähigkeit zur Ausdauer im Terrorkrieg gegen Syrien.

Ein anderes Motiv erscheint hingegen bei der gezielten Aufnahme von chistlichen Flüchtlingen aus Syrien in Deutschland plausibel. Christen in Syrien widersetzen sich den von NATO-Staaten unterstützten wahhabitischen Terrorbanden besonders hartnäckig. Als von NATO-Staaten unterstützte Hooligans und wahhabitische Terrorbanden kürzlich in Aleppo unter lauten Allah-u-Akbar Rufen und mit Sprechchören wie „Christen nach Beirut, Allawiten ins Grab“ in einige christliche geprägte Stadtteile von Aleppo einfielen, brauchte die Armee gar nicht mehr zu kommen, so schnell waren Nachbarschaftswachen in diesen Stadtteilen mit den Terroristen fertig. In anderen christlich dominierten Gegenden sieht es ähnlich aus: viele Christen empfinden einfach keine Sympathie für Al-Kaida-artige Terroristen, wie die NATO-Staaten sie in Syrien unterstützen, und bekämpfen sie, so gut wie sie können. Die wahhabitischen Terrorgruppen versuchen ihr „Christenproblem“ dadurch zu lösen, dass sie diese Gegenden ethnisch säubern, in dem sie gezielt Verbrechen gegen Christen begehen. Aber viele Christen melden sich lieber freiwillig bei der syrischen Armee als dass sie, wie von den wahhabitischen Mörderbanden gewollt, illegal ins Ausland flüchten. Wenn Deutschland anbietet, bevorzugt Christen aus Syrien aufzunehmen, dann wird den wahhabitischen Terrorbanden unter Ausnutzung des deutsch-syrischen Wohlstandsgefälles die ethnische Säuberung Syriens von Christen leichter gemacht, was tendenziell die Siegchancen der von NATO-Staaten unterstützten Terrorbanden erhöht.

Kalküle, um den von „Israel“ gewollten unkonventionellen Krieg gegen Syrien durch eine verstärkte Rekrutierung von Terroristen und breit angelegte ethnische Säuberungen doch noch zu gewinnen, erscheinen als Motiv für die Forderung nach Aufnahme von syrischen Flüchtlingen in Deutschland deutlich plausibler als plötzlich entdeckte Nächstenliebe.

2 Gedanken zu “Kalküle hinter der Forderung nach Aufnahme von syrischen Flüchtlingen in Deutschland

  1. @Kalküle

    hihi – die Dumpfbacken hoffen auf Wähler (nach Einbürgerung), denn so weit können sie das Wahlalter gar nicht mehr senken, daß sie hier außerhalb ihrer eigenen abhängigen klientel noch Wähler kriegen!

    Weiter reicht deren Horizont doch gar nicht – “Christenproblem” o.a. stammt doch nur aus einer PR-Agentur oder einem US-Think Tank, überfliegt den Horizont eines zugelassenen Politikers in Deutschland doch um einiges !
    mfg zdago

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