Frau gesteht Zusammenarbeit mit Terrorgruppen und Verhör entführter Frauen

Übersetzung des am 20. August 2012 publizierten SANA-Artikels „Woman Confesses to Working with Terrorist Groups and Interrogating Abducted Women

DAMASKUS, (SANA) – Die Terroristin Sabah Othman hat gestanden, mit bewaffneten Terrorgruppen in Douma, ländliche Umgebung von Damaskus, zusammengearbeitet zu haben und eine Komplizin bei der Entführung, Folter und Ermordung von Frauen geween zu sein, in dem sie als Verhörerin tätig gewesen ist.

In Geständnissen, die vom syrischen Fernsehen ausgestrahlt wurden, sagte die 22-jährige Othman, dass sie aus Douma stammt, im Alter von 14 Jahren geheiratet habe und sich drei Jahre später von ihrem Mann getrennt hat.

Sie traf einen Mann aus Harasta, der sich Alaa Mahfoud nennt, mit dem Gedanken, dass er sie heiraten wolle, und er stellte sie zwei Bewaffneten einer Gruppe vor, die sich selbst als Louaa al-Islam bezeichnet, und die wiederum stellte sie dem Anführer der Gruppe Zahran Alloush vor, der sie als Verhörerin von Frauen beschäftigte, die sie entführten.

Othman sagte, sie sei angewiesen worden, entführte Frauen, die auf Fragen nicht antworten, zu verprügeln, und anderen Frauen halfen ihr bei dieser Arbeit, und nachdem sie mit dem Verhör fertig waren, würden die Bewaffneten die Frauen zu einem unbekannten Ort mitnehmen und sie ermorden.

Sie sagte, dass die Bewaffneten ihnen die Kehle durchschneiden würden und ihre Leichen dann in die Nähe einer Schlachterei wegwerfen, und sie führte weiter aus, dass die erste von ihr verhörte Frau, Samira Assaf, eine Mutter von vier Kindern, abgeschlachtet und dann in der Nähe eines Schlachthauses weggeworfen wurde, wo ihre Leiche dann von streunenden Hunden gefressen wurde, und sie merkte dazu an, dass die Terroristen dieses Ereignis auf Video aufgezeichnet haben.

Othman sagte weiterhin, dass die zweite von ihr befragte Frau Dunya Omar hieß, dass sie in den Kopf geschossen wurde, und dass ihre Leiche in der Nähe einer Abwasseranlage in der Gegend Al-Shifouniye weggeworfen wurde, während die dritte von ihr befragte Frau Fadya Daher hieß und aus Deir Ezzor stammte, und dass diese Frau von den Terroristen ihrem Anführer Alloush angeboten wurde, und dass sie vergewaltigt und mit Elektrizität gefoltert wurde bevor sie ermordet wurde.

Sie sagte, dass die Mitglieder von Louaa al-Islam, mit denen sie zu tun hatte, vor den Leuten vorgeben würden, religiös zu sein, während sie in Wirklichkeit Drogen konsumierten und Frauen entführten ohne irgendein Zeichen von Reue zu zeigen.

Othman schloss damit, dass sie andere Frauen warnte, mit Terroristen gemeinsame Sache zu machen, denn sie würden sie wahrscheinlich wie die anderen Frauen, die sie entführen, umbringen, wenn sie ihre Nützlickeit verloren haben, um ihre Verbrechen zu verschleiern.

Das im syrischen TV ausgestrahlte Geständnis von Sabah Othman gibt es auch als Video bei Youtube – leider nur in arbischer Sprache: „Sabah Othman a Lady Terrorist Interrogator

Vieleicht macht sich mal jemand die Mühe, dieses Video-Geständnis, das ein weiteres aufschlussreiches Licht auf die von den von NATO- und GCC-Staaten unterstützten „Rebellen“ begangegen Verbrechen wirft, möglichst vollständig zu übersetzen.

Urs1798 war in den vergangenen Tagen bei Videoanalysen aufgefallen, dass Kanäle von Anti-Regierungsgruppen im Raum Duma-Harasta in ihren Propagandavideos große Mengen und ständig neue tote Körper schwer misshandelter Personen – selbstverständich immer mit der Behauptung, die Regierung sei für den Tod verantwortlich – präsentierten, und hatte damit die Frage aufgeworfen, was das für Menschen sind, die in dieser Gegend haufenweise Menschen aus nicht erkennbaren Gründen bestialisch ermorden. Eingeetzt wurden bei der Präsentation der Opfer der in dieser Region aktiven Mörderbanden auf Youtube insbesondere gepflegt und adrett auftretende Frauen, offenbar um dadurch die Chance zu erhöhen, dass ihrer Propaganda geglaubt wird. Das Geständnis von Sabah Othman gibt nun eine erste Antwort darauf.

Nachtrag 21.08.2012: Die Armee hat zwar, wie das Interview mit Sabah Othman zeigt, Mitglieder der Mörderbande von Duma-Harasta verhaftet, doch die Mörderbande existiert weiter und sie macht entweder mit ihren grauenhaften Morden weiter oder sie entsorgt nun, nach dem Geständnis von Sabah Othman, ihre gehorteten Leichen. Gestern wurden in Qabon, rund zwei Kilometer südwestlich von Harasta, etwa zwölf Leichen präsentiert, die genauso schlimm zugerichtet sind wie die bekannten Opfer der Mörderbande der Duma-Harasta-Bande, zu der Sabah Othman gehörte – und die teilweie auch in denselben schwarzen Leichensäcken stecken.

Die Mörder haben ihre Leichen gestern nach dem Wegwerfen gefilmt. Hier sind etwa zehn gestern auf der Straße in Qabon weggeworfene Leichen beim Youtube-Mörderkanal „freeqabon“ und hier sind bei „freeqabon“ noch zwei Kinder, die diese Bande ermordet hat. Die britische NATO-Propaganda-Schleuder „Guardian“ hat dazu gestern offiziell bekannt gegeben, mit einem Mitglied dieser bestialisch mordenden und folternden Bande, zu der Sabah Othman gehörte, vermutlich dem Filmer, in freundschaftlichem Kontakt zu stehen und die Mörder bei der Verbreitung der zu ihren Straftaten gehörenden Lügenpropaganda unterstützt.

2. Nachtrag: Urs1798 hat zum Terroristen-Video von sechzehn durch Halsdurchneiden und andere barbarische Methoden massakrierten Menschen der FSA-Mörderbande aus Harasta-Duma-Qabon vom Samstag – die Propaganda der FSA-Terroristen behauptete, sie seien Opfer der syrischen Regierung – ein Terroristen-Video gefunden, das die 16 abgeschlachteten Menschen lebendig als Geiseln in der Hand der FSA-Mörderbande zeigt.

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