FSA-Terroristen beklagen sich über verzögerte Waffenlieferungen

Wie die Financial Times am heutigen Mittwoch mitteilte, beklagen sich syrische FSA-Terroristen über Verzögerungen bei saudischen und katarischen Waffenlieferungen durch den türkischen Geheimdienst.

Der Terror der wahhbatischen Mörderbanden geht in Syrien unterdessen trotzdem weiter. So sind heute bei der Verhinderung eines Anschlages mit einer 1600 kg schweren Bombe in Hama acht syrische Soldaten und der Attentäter ums Leben gekommen. Außerdem haben die FSA-Terroristen 16 Angehörige der zu den syrischen Sicherheitskräften zählenden Palästina-Befreiungsarmee massakriert.

Ihre „Massaker-Marketing-Strategie“ haben die FSA-Terroristen heute wie gewohnt pünktlich zur UN-Sicherheitsratssitzung durch das Verbreiten von Bildern, die zeigen, wie sie Menschen zu Tode foltern, um ihre eigenen Verbrechen der syrische Rgierung in die Schuhe zu schieben, fortgesetzt. Während die Opferzahlen des zionistisch-wahhabitischen Terrors in Syrien für heute noch nicht abzusehen sind, kamen gestern bei der Gewalt in Syrien etwa 70 Menschen ums Leben.

Abdelbasset Sida, der Anführer des hinter den FSA-Terroristen stehenden SNC, war unterdessen in Moskau und hat dort erklärt, der SNC werde keinerlei Verhandlungen über die politische Zukunft Syriens führen, bevor das Ziel eines bewaffneten Regierungsumsturzes nicht erreicht sei. Die syrische Regierung ist somit gezwungen, den Kampf weiterzuführen und auf erfolgreiche Anti-Terror-Operationen zu setzen. Die frühere syrische Kolonialmacht Frankreich fordert derweil vom UN-Sicherheitsrat, den zionistisch-wahhabitischen Terrorkrieg gegen Syrien weiterzuführen mit einer von der politischen Führung der FSA-Terroristen geforderten UN-Resolution, die möglichst harte international verbindliche Strafmaßnahmen gegen die Opfer des von führenden NATO-Staaten entfachten Terror- und Propagandakgrieges gegen Syrien enthält. Russland lehnt eine Bestrafung der Opfer der Aggression hingegen ab und hat einen eigenen Resolutionsentwurf in den Sicherheitsrat eingebracht, der die Fortsetzung der diplomatischen Mission von Kofi Annan vorsieht. Eine Resolution ohne eine verbindliche Strafandrohung gegen die Opfer des US-geführten Terrors lehnt der Terrorstaat USA hingegen ab.

Russland beugt derweil der Gefahr eines offenen Angriffskrieges gegen Syrien oder Angriffen gegen die zu Syrien führenden Seehandelswege damit vor, dass die russische Kriegsmarine ins Mittelmeer entsendet wurde und die russische Kriegsmarine den Auftrag bekommen hat, russische Handelsschiffe auf dem Weg nach Syrien vor Überfällen zu schützen. Unklar ist allerdings noch, ob die von gewissenlosen Verbrechern geführten NATO- und GCC-Staaten sich durch die Aussicht auf energische syrische Gegenwehr und einen potentiellen Atomkrieg mit Russland davon abschrecken lassen, Syrien nach der langen Vorbereitung durch Terror und Propaganda demnächst auch mit regulären Streitkräften zu überfallen.

5 Gedanken zu “FSA-Terroristen beklagen sich über verzögerte Waffenlieferungen

  1. Wäre es denn für den syrischen Staat möglich, einfach seine Grenzen unter Kontrolle zu nehmen und zu schließen, damit keinerlei ausländische Verbrecher mehr ins Land kommen und den Söldnern und Terroristen Waffen liefern können? Das wäre doch das einfachste: diesen Verbrechern den Nachschub abzuschneiden und sie dann „aushungern“ zu lassen, um ihnen dann einen entscheidenden Schlag zu versetzen.
    Daß es möglich ist, seine Grenzen wirksam zu schützen, hat doch der „Ostblock“, also unsere sozialistische Staatengemeinschaft, bestens bewiesen, nicht?

  2. @Mikro Fon
    Das ist ein sehr schwieriges und aufwändiges Unterfangen. Allein die syisch-türkische Grenze ist rund 800km lang. Die Grenzbefestigungsanlagen aus dem kalten Krieg wurden im Zuge der neuen türkisch-syrischen „Freundschaft“ abgebaut und die Minenfelder geräumt. Die wieder aufzubauen, ist ein Großprojekt.

    Damit einfach nur neue Minenfelder zu legen, ist es auch nicht getan. Neue Grenzbefestigungsanlagen müssen auch mit reichlich Personal gesichert werden. Kleine Posten laufen Gefahr, überfallen, ermordet und durchbrochen zu werden. Die Terroristen verfügen über NATO-Satellitenaufklärung und sind so in der Lage punktuell Situationen zahlenmäßiger Überlegenheit herzustellen. Auch verfügen sie dank westlichen Hitech-Waffen mit Nachtsichtzieloptik insbesondere nachts über technische Vorteile.

    Und selbst wenn die Grenze technisch perfekt gesichert wäre, finden Schmuggler, wie die US-amerikanisch-mexikanische Grenze zeigt, Wege dadurch: Tunnel, Korruption, Katapulte usw. Letztlich ist nur der Weg vielversprechend, die syrische Bevölkerung in den Unruhe-Gegenden überall davon abzubringen, die Terroristen zu unterstützen.

    Das ist allerdings auch nicht einfach angesichts von Dutzenden Satelliten-TV-Kanälen, die der Bevölkerung versuchen, vorzutäuschen, die syrische Regierung würde die syrische Bevölkerung massakrieren, die gruppenspezifischen religiös-ethnischen Hass zu schüren versuchen und die Bevölkerung im Namen der Verteidigung ihrer jeweilgen Gruppen zu Morden, Pogromen und Hass anstacheln.

    Die Gewalt lässt in den unruhigen Orten jeweils immer erst dann nach, wenn der Bevölkerung die mörderische Kriminalität der Terroristen und die damit einhergehenen Lügen zur Täter-Opfer-Umkehr aus eigener Erfahrung klar wird. Da das Banditentum der selbsternannten „Revolutionäre“ der Bevölkerung inzwischen in vielen Teilen Syriens klar ist, greifen die Banditen seit einigen Monaten verstärkt zum Mittel von konspirativ organisierten klassischen Terroranschlägen und Hit-and-Run-Attacken.

    Das ist etwa das, was derzeit vor sich geht: die Terroristen verüben mehrere Terroranschläge, Morde und Entführungen täglich über das Land verstreut, die Armee umzingelt Terrornester, wo die Terroristen noch eine gewisse Unterstützung in der Bevölkerung haben, und geht gleichzeitig mit Anti-Terror-Aktionen gegen erkannte Terrorzellen an Orten vor, wo die Terroristen keine Unterstützung in der Bevölkerung haben oder die Bevölkerung vor den Terroristen geflüchtet ist.

    Man mag sich das in Bezug auf Deutschland etwa so vorstellen wie viele mehr oder minder große NSU-Zellen, die versuchen, in mit ihr zumindest teilweise sympathisierenden Landstrichen so etwas wie „national befreite Zonen“ zu errichten, während es in anderen Landstrichen nur zu einigen Terroranschlägen, Mordkommandos, Raubüberfällen und kleineren Nazi-Demontrationen täglich reicht, und die dazu jede Menge Unterstützung aller Art aus dem Ausland bekommen.

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