Bush-Krieg der globalen Arroganz gegen Afghanistan hat auch Konsequenzen in Pakistan

Die beiden Angriffskriege gegen Afghanistan und Irak haben die die USA beherrschenden zionistischen Fanatiker nicht zuletzt deshalb begonnen, um Iran, ein Land das größer und stärker als Irak und Afghanistan zusammen ist, von seinen Grenzen her zu schwächen, militärisch einzukreisen und so einen US-geführten Angriffskrieg gegen Iran vorzubereiten.

Während China und Russland ihre Wirtschaft gestärkt haben, haben die Mächte der globalen Arroganz Tausende von Milliarden von Dollar für die Angriffskriege gegen Afghanistan und Irak ausgegeben und sich damit nahezu ruiniert. Inzwischen ist weithin bekannt, dass der Iran den Bush-Krieg gegen Irak gewonnen hat. Bekannt ist inzwischen auch, dass der Bush-Krieg gegen Afghanistan dazu geführt hat, dass die Position des Iran in Afghanistan und Zentralasien deutlich gestärkt wurde.

Doch, wie sich nun immer deutlicher zeigt, ist die Niederlage der Mächte der globalen Arroganz noch größer als das auf den ersten Blick den Anschein hat. Die USA haben als Folge des Krieges gegen Afghanistan nicht nur viel Geld in den Sand gesetzt und den iranischen Einfluss in Afghanistan verstärkt, sondern sich obendrein auch noch sämtliche Sympathien bei ihrem alten Verbündeten Pakistan verspielt. Pakistan ist nicht irgendein Land. Pakistan ist zwar wirtschaftlich geschwächt von Jahrzehnten Krieg und Kolonialismus, doch aus strategischer Perspektive gesehen eine aufstrebende Großmacht, eine Nuklearmacht mit rund 180 Millionen Einwohnern.

US-Warlord Barack Obama maßt es sich seit Jahren an, jeden Dienstag extralegale Todesurteile gegen ihm missliebige Menschen zu verhängen, und diese Mordaufträge dann mit Bombenanschägen, für deren Begehung er unter anderem unbenannte Flugobjekte einsetzt, unter anderem auf pakistanischem Territorium eigenmächtig zu vollstrecken. Die Mörderbanden von Barack Obama machen auch nicht halt davor, zur Begehung ihrer Auftragsmorde in pakistanische Garnisionsstädte einzufallen, oder Pakistanis nach eigenem Gutdünken mitten auf belebten pakistanischen Straßen abzuknallen, weil ihr Aussehen oder Verhalten ihnen seltsam vorkommt.

Die Souveränität Pakistans interessiert die Herrscher der globalen Arroganz dabei keine Spur. Im Gegenteil, Barack Obama und andere US-Kriegsfürsten brüsten sich mit ihren die Souveränität Pakistans missachtenden Morden auch noch zu Wahlkampfzwecken. Im November letzten Jahres haben Killer von US-Warlord Barack Obama 24 pakistanische Soldaten niedergemetzelt. Pakistan hat daraufhin die Unverschämtheit begangen, von den USA eine Entschuldigung für das Massaker verlangt und solange, bis die USA sich entschuldigen, den US-geführten Mörderbanden die über Land durch Pakistan verlaufenden Transportwege nach Afghanistan zugemacht. Doch US-Warlord Barack Obama weigert sich seit über einem halben Jahr, sich für das Massaker zu entschuldigen. Pakistanis sind Dreck für die globale Arroganz.

Anstatt sich zu entschuldigen, setzt die US-geführte globale Arroganz auf Strafen und Demütigung ob der pakistanischen Unbotmäßigkeit. US-Warord Barack Obama hat beim NATO-Gipfel in Chicago dem demütig angereisten pakistanischen US-freundlichen Präsidenten Ali Zardai einen Platz am Katzentisch zugewiesen, weil der nicht autorisiert war, auf eine US-Entschuldigung wegen des November-Massakers vor einer Wiedereröffnung der Nachschubrouten nach Afghanistan zu verzichten. Ein furioses Interview mit der pakistanischen Außenministerin Hina Rabbani Khar, in dem sie erklärt hat, ein repräsentatives Parlament, das 180 Millionen Menschen vertritt, habe in der Sache gesprochen und die populärste Entscheidung wäre es, die NATO-Routen nach Afghanistan für immer zu schließen und sie nie wieder aufzumachen, haben die USA damit beantwortet, dass US-Kriegsminister Leon Panetta Pakistan verspottet hat und gedroht hat, die USA würden mit Pakistan „bald die Geduld verlieren“. Obendrein bechäftigen die USA sich nach wie vor damit, den Pakistanis die Energievrsorgung schwer zu machen, in dem sie die Pakistanis mit allem möglichen Unheil drohen, wenn Pakistan es wagen sollte, Erdgas von seinem Nachbarn Iran zu kaufen.

Und um auch schon den jüngsten Pakistanis ganz klar zu machen, dass es Pakistanis nie und niemals zusteht, von den USA eine Entschuldigung für irgendwas zu verlangen, haben die USA den pakistanischen Kindern zur Strafe die von der CIA-Tarnorganisation USAID bereitgestellte pakistanische Version der US-Fernsehsendung „Sesamstraße“ gestrichen. Die Botschaft an Pakistan könnte klarer nicht sein: Kinder, seid immer nett zu euren mörderischen Herren und Meistern in Amerika, sonst gibt’s Ärger und keine Sesamstraße.

Die US-Meinungsforschungsinstitution Pew Research hat vor einem Monat eine Umfrage gemacht, was die Menschen der Welt davon halten würde, wenn Iran eine Atombombe bekommen würde. In Pakistan war das Ergebnis wie folgt: 50% der Bürger der Atommacht Pakistan finden es eine gute Idee, wenn der Iran Atomwaffen bekommt, 39% haben keine Meinung dazu und nur 11% sind dagegen. Weiter hat Pew Research da herausgefunden, dass trotz der massiven US-geführten Propaganda-Kampagnen gegen Iran 76% der Pakistanis eine eher positive Meinung zu Iran haben und nur 8% eine eher negative Meinung.

Vor ein paar Tagen hat Pew Research in Pakistan noch einmal genauer nachfragen lassen. Dabei ist herausgekommen, dass 74% der Pakistanis die USA als Feind betrachten, lediglich 8% die USA stattdessen als Partner sehen und insgesamt nur noch 12% der Pakikistanis überhaupt generell eine positive Meinung von den USA haben. China hingegen betrachten demzufolge neun von zehn Pakistanis als Partner und nur 2% eher als Feind.

Pakistan ist inzwischen, trotz vieler Versuche der Mächte der globalen Arroganz, das zu verhindern, wieder eine Demokratie. Solche Werte wie die oben ermittelten haben in einer Demokratie Folgen. Die Nuklearmacht Pakistan wird kein Lakai der globalen Arroganz bleiben, sondern wird infolge des US-geführten Krieges gegen Afghanistan über kurz oder lang – direkt zwischen China und Iran – als neues Mitglied zur freien multipolaren Welt dazukommen. Wie auch im Fall des Bush-Krieges gegen Irak, wird damit also auch der Bush- und Obama-Krieg gegen Afghanistan eine gravierende unbeabsichtigte Konsequenz nach sich ziehen.

Neugierig darf man schon jetzt sein, welche „unbeabsichtigten Konsequenzen“ Obamas Angriffskriege gegen Libyen und Syrien haben werden. Während der Krieg gegen Libyen auf lange Sicht zu einem Verlust der Kontrolle der NATO über die US-Kolonien in Nordafrika führen könnte, könnte Obamas Krieg gegen Syrien nach einer Niederlage zu einem Austritt der Türkei aus der NATO sowie dem Ende der Herrschaft des US-Empires über Jordanien und Hijas führen. Was auf jeden Fall schon jetzt absehbar ist, ist, dass die von Obama geführten Angriffskriege den Untergang des US-Empires beschleunigen werden, da durch die teuren Kriege die US-Wirtschaft weiter Boden an China verliert.

3 Gedanken zu “Bush-Krieg der globalen Arroganz gegen Afghanistan hat auch Konsequenzen in Pakistan

  1. wieder ein sehr gut recherchierter artikel !

    wie man sieht, macht es keinen unterschied, ob ein schwarzer nobelpreisträger, eine frau (frau clinton u.a.) oder ein „sozialist“ hollande an der regierungsspitze steht.
    entscheidend sind die hinter“männer“ – der militärisch-industrielle-komplex und die banken.
    diese bestimmen, was die gewählten Nutten und Strichjungen zu machen haben. (die echten haben noch berufsethik und das preis-leistungsverhältnis stimmt meistens – denn diese sind ehrlicher)

    ich kann nur hoffen, das der tag kommt, wo diese kriegsverbrecher vor einem weltgericht gestellt werden. (kriegsverbrecher-tribunal mit strafverfahren-Nürnberger Gericht …)

    1. @lupo
      Nein. Der Iran war das Ziel. Schau dir Wesley Clark an: sieben Länder in fünf Jahren „finishing off with Iran.“ Fanatische Zionisten haben die Macht in den USA, und die wollten und wollen Iran loswerden, um beinahe jeden Preis.

      Die laute iranische Kritik am Zionismus ist das, was sie so wild macht. Der Plan, dem sie folgen, ist „A clean Break“ – Netanjahus außenpolitische Regierungserklärung von 1996, übersetzt: „ein klarer Bruch“, womit ein klarer Bruch mit den zionistisch-palästinensischen Friedensverhandlungen gemeint war, die die Errichtung eines biblischen Großisrael „gefährdeten“. Großisrael haben die Herren der globalen Arroganz im Kopf.

      Da die USA für eine Besetzung des Iran zu schwach waren, wollten sie den Iran erstmal einkreisen. Regime Change und Kriege gegen Irak, Libanon, Syrien, Afghanistan, das zielte Alles auf Iran. Das Fernziel China haben sie in ihrem wütenden Wahn gegen Iran „vergessen“ – eine mehr als zehnjährige Abweichung vom Ziel Ostasien waren die Kriege in Nahost, wie sie heutzutage beim Pivot zum Pazifik selbst zugeben.

      Die wütend rasenden zionistischen Möchtegern-Napoleons aus Washington, New York und der City of London haben in ihrem Größenwahn gedacht, sie seien unbesiegbar, eine mögliche Niederlage „der einzigen Supermacht“ ebensowenig einkalkuliert wie unbeabsichtigte Konsequenzen, und um China wollten sie sich kümmern, nachdem sie die sieben Kriege in fünf Jahren, von denen Wesley Clark sprach, mal eben schnell gewonnen haben würden.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.