NATO-Propaganda versucht Massaker der FSA-Terroristen zu überspielen

Die von Israel, Saudi Arabien, Katar und NATO-Staaten zur Schwächung des iranischen Einflusses unterstützten FSA-Todesschwadrone haben am Freitag bei Aleppo unstreitig mehr als zwei Dutzend Menschen massakriert. Die Propaganda der NATO-Staaten versucht das eingeräumte Massaker mit erfundenen anderen Greuel-Meldungen zu überspielen.

Wie die syrische Nachrichtenagentur SANA berichtet, wurden am Freitag im in der Nähe von Aleppo gelegenen Dorf Daret Azzeh eine Reihe von Bürgern von Terroristen entführt und später wurden die Leichen von 25 der Entführten erschossen und verstümmelt aufgefunden. Die französischen Terrorpropagandisten von AFP bestätigten die Meldung von SANA im Wesentlichen.

Unter dem Titel „26 Regime-Unterstützer in Syrien umgebracht“ meldete AFP unter Berufung auf das den FSA-Terroristen nahestehende britische Propaganda-Outlet Syrian Observatory for Human Rights, mindestens 26 Sympathisanten der syrischen Regierung seien im Westen der Provinz Aleppo erschossen worden. In einem vom Syrian Observatory for Human Rights verbreiteten Video, heißt es in der vor Freude über den Sieg strotzenden AFP-Meldung, seien Stapel zerfleischter Leichen zu sehen und der anonyme Sprecher des Videos erkläre, es handele sich um Shabbiha, was in der Sprache der Terroristen nichts anderes als Sympathisant der syrischen Regierung heißt.

Es wird von den von NATO-Staaten vorgeblich zur Durchsetzung von Demokratie und Menschenrechten unterstützten Terroristen und ihren Unterstützern gar nicht erst der Versuch gemacht, zu leugnen, dass das ein Massaker war. Auch das auf der vom NATO-Staat USA administrierten Plattform Youtube veröffentlichte Video der Terroristen zu dem Massaker lässt klar darauf schließen, dass die Opfer, allesamt Männer, nicht bei einem Kampf gestorben sind, sondern hingerichtet wurden. Im Gegensatz zum Feltman-Massaker in Houla ist es bei dem Daret-Azzeh-Massaker auch nicht zu leugnen, dass die mit AFP und der britischen Propaganda-Stelle zusammenarbeitenden Terroristen für dieses Verbrechen verantwortlich sind.

Später am Tag bemerkte die NATO-Propaganda offenbar, dass ein Massaker kein Sieg ist. Die Propaganda der NATO-Staaten stand alsdann vor der Aufgabe, dieses unstreitige Verbrechen ihrer Lakaien irgendwie ihrem Zielpublikum verkaufen zu müssen, ohne dass die Menschen sich von den von den NATO-Staaten unterstützten Todesschwadronen ob ihrer grausamen Verbrechen angewidert abwenden.

Der staatliche deutsche Propaganda-Sender Tagesschau hat das Problem der bei den Meldungen zuvor vernachlässigten Täter-Opfer-Umkehr gelöst, indem er einfach mit erfundenen Berichten aufgemacht hat, denen zufolge die syrische Regierung für noch viel mehr und schlimmeres Blutvergießen verantwortlich sein soll als die Todesschwadrone der NATO.

Tagesschau-Meldung zum Daret-Azzeh-Massaker - am 22.06.2012
Tagesschau-Meldung zum Daret-Azzeh-Massaker - am 22.06.2012

So sieht die Täter-Opfer-Umkehr im Anreißer der Tagesschau aus. Nichts deutet in diesem Anreißer daraufhin, dass die von NATO-Staaten im Namen von Demokratie und Menschenrechten unterstützten „bewaffneten Oppositionskräfte“ zugegeben haben, an diesem Freitag mehr als zwei Dutzend Menschen in einem Massaker ermordet zu haben. Stattdessen meldet die Tagesschau „Beschuss auf die Rebellenzentren“ durch die syrische Armee, Dutzende Tote, ohne zu sagen, dass die „Rebellen“ das Massaker zugegeben haben und eine Notlage in Homs, wobei die Tagesschau im Anreißer verschweigt, dass dort eine Geiselnahme von Hunderten von Zivilisten durch die von der NATO unterstützten Terroristen das Problem ist.

Im Artikel selbst bringt die Tagesschau dann zunächst unbestätigte und unspezifizierte Gerüchte „von Regierungsgegnern“, denen zufolge es durch den Beschuss der syrischen Streitkräfte von Zielen in Daraa, Idlib und Homs zahlreiche Tote gegeben habe. Am Vortag, meldet die Tagesschau dazu mit eigener Autorität weiter, freilich ohne jeden Beleg zu liefern, habe es 170 Tote gegeben.

Danach verbreitete die Tagesschau das Statement der Geiselnehmer von Homs, die absurderweise behaupten, das rote Kreuz könne Zivislisten nicht evakuieren, weil die Armee das von den syrischen Sicherheitskräften selbst vor Ort geleitete rote Kreuz mit Artillerie beschieße. Die Tagesschau empört sich darüber, dass die Geiselnehmer von der syrischen Nachrichtenagentur SANA als „bewaffnete terroristische Gruppen“ bezeichnet werden, die das rote Kreuz angegriffen hätten. Dass die im politischen Konflikt in Syrien neutrale Agenzia Fides, die Presseagentur der päpstlichen Missionswerke, am Donnerstag noch einmal unter Berufung auf Beobachter vor Ort berichtet hat, die Rebellen hindern die Einwohner daran, die Stadt zu verlassen, verschweigt die Tagesschau wohlweislich, denn dann würde die von der Tagesschau betriebene Propaganda der suggestiven Täter-Opfer-Umkehr offensichtlich werden.

Nachdem die Phantasiezahl von 170 Toten gestreut wurde und zur Geiselnahme von Homs die suggestive Täter-Opfer-Umkehr vorgenommen wurde, fällt es der Tagesschau nicht mehr schwer, einzuräumen, dass die von NATO-Staaten unterstützten bewaffneten Demokratie- und Menschenrechtsaktivisten beim Daret-Azzeh-Massaker mehr zwei Dutzend Menschen ermordet haben – natürlich böse Shabbiha, Sie verstehen schon, da muss man Massenmord durch die Freunde des Westens verstehen. Botschafter-Ausweisungen, Sondersitzungen im UN-Sicherheitsrat und scharfe Verurteilungen durch Spitzenpolitiker kann man in so einem Fall natürlich nicht erwarten.

Bemerkenswert abwesend in der Tagesschau-Propaganda ist, dass gestern ein türkischer Kampfjet in syrischem Luftraum unterwegs war. Die türksiche Maschine, die die Aggression begangen hat, wurde von der syrischen Luftabwehr abgeschossen. Ein Plot mit einem aggressiven Kampfjet wurde in der Türkei vor ein paar Jahren schon einmal geplant, um das Land an den Rand eines Krieges zu bringen. Der damalige Plot trug den Titel „Operation Oraj“ und die Kriegsverschwörer, die ihn erstellt hatten, müssen heute mit harten Strafen rechnen. Doch die Tagesschau verliert darüber bemerkenswerterweise bisher kein Wort. Vielleicht hat die Propaganda das Publikum noch nicht soweit, dass die Macher glauben, das deutsche Publikum wird für Israel einen völkerrechtswidrigen NATO-Angriffskrieg gegen einen von der Atommacht Russland protegierten Staat unterstützen, der sich zu einem mit Atomraketen geführten Krieg ausweiten könnte.

och heute ist es, wie Stephan Urbach, Piratenreferent, häufiger Interviewpartner der Lügenmedien im NATO-Staat Deutschland und Propaganda-Aufbereiter für die anti-syrischen Todesschwadronen, kürzlich sinngemäß sagte, „schick“ gegen Syrien zu sein. Lügen bis sich die Balken biegen gehört heute dazu genauso wie Drohungen mit Krieg, die Billigung des Massakrierens Regierungssympathisanten und die Nichtverfolgung von gegen Syrien verübten Straftaten durch die deutsche Justiz.

Das Vorbereiten von Angriffskrieg, die dazugehörende Lügenpropaganda gleichgeschalteter Massenmedien und die Unterstützung der Kriegsbestrebungen durch die Justiz gehören in Deutschland heute offensichtlich wieder zum Alltag.

Ein Gedanke zu “NATO-Propaganda versucht Massaker der FSA-Terroristen zu überspielen

  1. „Syria: Rebel execution of captured soldier in Idlib (May 2012)“

    „Bound Prisoner is gunned down by insurgents as a cheering mob looks on.

    Thousands of such executions have been carried out by the Syrian insurgents who follow a stated policy of executing all captured ‚Shabiha‘ a term which is now applied to everyone from soldiers to civilian regime supporters or suspected informers.“

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