USA stecken in zionistischem Sanktionsschlamassel fest

Es gibt wahrlich nicht viele Dinge, wofür man das rassistische Apartheidregime über Palästina und seine fünfte Kolonne loben kann. Doch mit den im zionistischen Wahn durchgedrückten Sanktionen gegen den Iran sind sie nun drauf und dran, unbeabsichtigt ein gutes Werk zu tun, nämlich für einen Handelskrieg der USA gegen China zu sorgen, der dem US-Empire das Rückgrat brechen könnte.

Vor zehn Tagen haben die USA eine Liste von US-freundlichen Staaten herausgegeben, denen die USA es genehmigen, weiterhin Ölgeschäfte mit dem Iran zu tätigen, wenngleich auch in verringertem Umfang. China war dabei nicht in die Liste aufgenommen worden. Die Liste war demnach eine Drohung der USA, gegen China einen Handelskrieg zu führen, wenn Chna weiterhin selbst bestimmt, mit wem China Handel treibt. Doch China hatte zuvor mehrfach offiziell erklärt, dass China nicht gewillt ist, sich dem ökonomischen Diktat der USA zu unterwerfen. China legt Wert darauf, dass weiterhin in Peking bestimmt wird, mit wem China wie Handel treibt, und nicht in Washington oder Tel-Aviv.

Und China winkt auch eine große ökonomische Belohnung dafür, wenn China sich dem US-Diktat nicht beugt. Wie der radikale US-Zionist Ilan Berman drei Tage später verblüfft feststellte, führen die von der zionistischen Lobby vorangetriebenen Sanktionen der USA gegen den Iran ohne chinesische Beteiligung zu nichts weiter, als dass chinesische Unternehmen die Märkte und Profite der durch zionistische Sanktionen aus dem Iran-Geschäft vertriebenen westlichen Firmen übernehmen.

Vom Transport-Embargo profitiert obendrein der chinesische Schiffsbau. Doch da ist noch mehr. Das Finanz-Embargo der USA gegen Iran und jeden, der mit Iran Ölgeschäfte macht, schwächt die Stellung des US-Dollar als Petro-Währung. Durch die angekündigten US-Sanktionen gegen alle Banken, die im iranischen Ölgeschäft tätig sind, kann man mit US-Dollar de facto ohne Ausnahmegenehmigung der USA kein iranisches Öl mehr kaufen. Für China ist das eine Chance, die lange geplante Internationalisierung des chinesischen Yuan deutlich voranzubringen. Da die EU bei den von Zionisten vorangetriebenen Sanktionen gegen den Iran mitmacht, kommt auch der Euro oder das britische Pfund als Ersatz nicht in Frage. Mit Yuan hingegen wird man zukünftig Öl kaufen können, auch iranisches. Sollte China es gelingen, mit seiner Währung Yuan den US-Dollar als wichtigste Weltreservewährung abzulösen, so hätten die USA damit das sogenannte „exorbitante Privileg“ – ihr wichtigstes Machtmittel – unwiederbringlich verloren. Der selbstauferlegte Verlust der Zahlungsfunktionalität von US-Dollar, Euro und Pfund für einen wichtigen Teil der Welterdölförderung kann ein wichtiger Schritt dahin werden. Der Drohung der USA, bei mangelnder Unterwürfigkeit Handelssanktionen gegen China zu verhängen, kann China inzwischen recht gelassen sehen, denn darauf kann China inzwischen mit sehr wirksamen Maßnahmen kontern.

Auch die Kriegsdrohung der USA gegen den Iran zieht nicht. Für einen großangelegten militärischen Krieg gegen den Iran, der zum Regime Change oder zur Zerstörung des Iran führt, sind die hochverschuldeten USA inzwischen finanziell zu schwach. Noch einmal Billionen Dollar für einen von Israel gewünschten Krieg im nahen Osten auszugeben, können die USA sich nicht mehr leisten. Und der Iran ist um einiges größer als Afghanistan und der Irak zusammen und auch wesentlich besser auf einen Angriffskrieg der USA vorbereitet. Der Iran ist mehr als eine Nummer zu groß für die USA. Sollten die USA trotzdem einen Krieg gegen den Iran beginnen, so müssen sie mit armutsgetriebenen Aufständen in den USA rechnen, an denen die USA zerbrechen könnten.

Die USA haben sich mit ihren Kriegsdrohungen und Sanktionen gegen den Iran in eine Sackgasse gebracht. Verfolgen die USA die Sanktionsstrategie gegen den Iran weiter, schwächen sie ihre Wirtschaft, die Wirtschaft ihrer Verbündeten und die Stellung des Dollar als Weltreservewährung. Führen sie den angedrohten Krieg gegen den Iran, verschlechtert sich die Lage der USA noch mehr. Die Lage ist so verfahren, dass in einem jüngst erschienenen Artikel in Foreign Affairs, dem Hausmagazin des überaus mächtigen Council on Foreign Relations, dazu aufgerufen wird, die Sanktionen gegen den Iran aufzuheben und es zu begrüßen, falls der Iran sich dazu entschließen sollte, Atombomben zu bauen, weil das der Stabilität der Region diene.

Vor diesem Hintergrund ist es zu verstehen, dass ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums noch einmal erklärt hat, dass China nicht die Absicht hegt, sich den Wünschen der USA in Bezug auf den Iranhandel zu beugen. Passend dazu hat die chinesische Zollverwaltung eine Meldung veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass die chinesischen Erdölimporte aus dem Iran im Mai gegenüber April um 35% gestiegen sind. China versteckt den Ölhandel mit dem Iran nicht, sondern dreht den USA ganz offen eine lange Nase.

Damit sind nun die USA an der Reihe, darauf zu reagieren. Und die US-Kriegsfanatikerin Hillary Clinton hat reagiert. Sie hat reagiert, indem sie gesagt hat, China bewege sich langsam aber sicher und reduziere Ölimporte aus dem Iran. Einer Generalerlaubnis der USA für China, die zur Folge hat, dass die USA keine Sanktionen gegen China verhängen müssen, dürfte damit nicht mehr viel im Wege stehen. Öl, iranisches und vermutlich nicht nur das, wird zukünftig anstelle in US-Dollar vermehrt in Yuan, dem Zahlungsmittel der neuen Supermacht China, gehandelt werden.

Die herrschenden Zionisten haben mit ihrer Aggresivität den Bogen überspannt. Dem US-Empire fehlt der Biss, um den markigen Worten der Zionisten Taten folgen zu lassen. Die einst furchterregenden Raubmörder aus Washington verbreiten nur noch üblen Mundgeruch.

9 Gedanken zu “USA stecken in zionistischem Sanktionsschlamassel fest

  1. Toller Artikel. Eine Sache verstehe ich aber nicht.
    Sie schreiben „dass die chinesischen Erdölimporte aus dem Iran im Mai gegenüber April um 35% gestiegen sind.

    weiter unten schreiben schreiben Sie aber folgendes :

    „China bewege sich langsam aber sicher und reduziere Ölimporte aus dem Iran“.

    Ist das nicht Paradox ?

    Gruß

    1. is nicht paradox, hillary hat das behauptet um keine sanktionen zu verhängen, in wahrheit steigt aber der import. lese die passage einfach nochmal sorgfältiger.

  2. Grundsätzlich gebe ich Dir Recht, die Entwicklung geht in Richtung auf die beschriebenen Verluste der EUSraEliten, verleihe jedoch meiner Skepsis Ausdruck.

    – Wie der radikale US-Zionist Ilan Berman drei Tage später verblüfft feststellte …

    Meiner eigenen Verblüffung darüber bin ich schon vor Jahren begegnet und durfte feststellen, dass vor und nach mir schon Unzählige mit ihr konfrontiert wurden. Die Erkenntnis ist also keine Hexerei, jeder der weiter als bis vor seine Haustür denkt, versetzt sich in die Lage dazu. Deshalb bin ich mir sicher, dass führende Zionisten seit Jahrzehnten im Bilde sind. Wenn aber Sanktionen zur Strategie gehören und die USA durch sie verheizt werden, muss die Vermutung in den Raum gestellt werden, dass sich der Zionismus Vorteile davon verspricht. Wer ein solches Szenarium für abwägig hält, der rufe sich bitte in Erinnerung, wie oft Europa im 20. Jh. verheizt wurde, welche Vorteile dem Zionismus daraus erwuchsen und auf welche Weise er darin verwickelt war, denn aus jeder Heizperiode ist der Zionismus gestärkt hervorgegangen. Stichfrage: Aus welchem (zionistischen) Grund sollten die USA verschont resp. nicht verheizt werden?

    – … dass chinesische Unternehmen die Märkte und Profite der durch zionistische Sanktionen aus dem Iran-Geschäft vertriebenen westlichen Firmen übernehmen.

    Meiner Beobachtung nach dienen Sanktionen u.a. dazu, zittrige Hände aus einem Markt zu drängen. D.h. all jene, die sich von US-Sanktionen einschüchtern lassen, verlassen das Spielfeld nicht nur für China, sondern auch für die Achse des GUTEN. Z.B. pfiffen die SpOnner Anfang 2011 von den Dächern:

    aus http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/trotz-sanktionen-import-aus-iran-steigt-kraeftig-a-740125.html
    – … Einfuhren aus der Islamischen Republik schnellten von Januar bis November um gut 75 Prozent auf 807 Millionen Euro nach oben.
    … Export legte von Januar bis November um 2,5 Prozent auf etwa 3,5 Milliarden Euro zu.

    Ein scheinbares Paradoxon unter vielen. Besondere Beachtung hat die Sprechblase von Siemens verdient:

    – Europas größter Technologiekonzern Siemens hatte vor einem Jahr angekündigt, keine Aufträge aus Iran mehr anzunehmen.

    Die Rolle von Firmen wie Siemens darf durchaus als gewollt interpretiert werden, weil ein militärisches Interesse besteht, über eine Hintertür zuzuschlagen:

    aus http://www.heise.de/security/meldung/Bericht-Israel-und-USA-entwickelten-Flame-1621770.html
    – Auch der Stuxnet-Virus, der auf den Befall bestimmter Industrieanlagen von Siemens spezialisiert ist, …

    Wir dürfen deshalb davon ausgehen, dass AUCH Siemens weiterhin liefert, sofern Iran noch daran interessiert ist und chinesische Lieferanten (noch) nicht liefern können. Oder Iran kauft nicht mehr und Siemens spielt seine letzte Karte: PRopaganda vorgeblicher Bündnistreue.

    Die Verblüffung des radikalen US-Zionisten könnte auf einer gezielten Desinformation basieren, oder darauf, dass zu seiner Überraschung der Trick mit der Einschüchterung nur bei schwachen „Feinden“ wie Afghanistan, Irak, Libyen und noch zu liquidierenden Volkswirtschaften funktioniert. Gehören die Sanktionen zu einer erfolgreichen Strategie oder gelangen die zionistischen Gewohnheitsverbrecher an die Grenze ihrer Möglichkeiten? Am gegenwärtigen KRIEGsverlauf in Syrien gemessen könnte es durchaus sein, dass die Zionisten ausgerechnet in direkter Nachbarschaft zum hebräosemitischen Nabel auf Grund laufen und damit ihre iranischen Ambitionen neu bewerten müssen.

    Spontan erinnere ich mich an das Gespann Medwedew / Putin = Good Guy / Bad Guy. Während der Ära Medwedew wurden dem Westen durchaus lukrative Zugeständnisse gemacht, die dieser aber rundweg ablehnte. In diese Zeit fallen beinah freiwillig anmutende Rückzugsgefechte Russlands und Chinas. Selbst die Türkei als NATO-Mitglied hat sich aus Libyen relativ leise verabschiedet. Ob türkische Milliarden-Investition dadurch gerettet werden konnten, ist mir bislang entgangen. Gleichzeitig haben sich diverse arabische Staaten selbst aufgegeben und sind in die Arme der NATO geflüchtet. Prompt fiel die NATO-Al-CIAda in die entstehende Lücke und offenbahrten ihre wahren Absichten recht unverblümt.

    Was wenn mehr chinesisch-russisches Kalkül dahinter steckt(e) als wir ahnen? Mit Syrien jedenfalls verfügen Russland und China über letzten noch z.V. stehenden Stachel im Fleisch der EUSraEliten mitten in deren nahöstlichen Interessengebieten. Saddam und Gaddhafi fielen durch ihr grosses Maul auf, während Assad in einer auf interkonfessionellen Ausgleich bedachten Umgebung die nötige diplomatische Praxis mitbringt. Ich gehe davon aus, dass mit ihm ein konstruktives Gespräch viel eher möglich ist, um russisch-chinesisch-syrische Ziele kooperativ zu vereinbaren.

    – Die herrschenden Zionisten haben mit ihrer Aggresivität den Bogen überspannt.

    aus http://de.wikipedia.org/wiki/Aufstieg_und_Fall_der_gro%C3%9Fen_M%C3%A4chte
    1. Aufstieg
    2. Überdehnung
    3. Erschöpfung
    4. Abstieg

    Die Amis auf Kurs
    Grüsse
    kosh

  3. @kosh
    Der Wettstreit um die geopolitische Ordnung wird zwischen Washington und Peking geführt. Schafft es Peking noch ein paar Jahre sein schnelleres Wachstum beizubehalten oder gar auszubauen, verliert das US-Empire langsam aber sicher seine Macht.

    Bei den von den Zionisten vorangetriebenen Sanktionen gegen Iran hatte sich das US-Empire wohl ausgerechnet, der Wirtschaft Pekings durch diese Erpressung schaden zu können, denn schließlich hatte das US-Empire nur wenig Handel mit dem Iran, Peking hingegen viel. Gedanke hinter den Sanktionen war wohl, das zerstörische Sanktionsspiel zu wiederholen, was Zionisten und US-Empire vor 20 Jahren gegen den Irak gespielt haben. Nur ist dafür Peking inzwischen zu stark. Peking hat keine Angst mehr vor US-Sanktionen. Jetzt, wo Peking der US-Erpressung die Stirn bietet, geht der Schuss für das US-Empire nach hinten los.

    Dadurch, dass der Iran für sein Öl vermehrt chinesische Yuan und indische Rupien erhält, und dementsprechend auch Yuan und Rupien zum Bezahlen verwendet, werden die Firmen des US-EU-Empires vom iranischen Markt gefegt. Das schwächt die Wirtschaft des US-EU-Empires und stärkt die Wirtschaft Pekings. Das Dollar-Euro-Pfund-Finanzembargo gegen Teheran untergräbt obendrein die Währungsdominanz des US-Empires.

    Die zionistischen Sanktionen gegen Iran sind ein herber Schlag in die Magengrube für das US-EU-Empire und stärken Peking – und den mit China alliierten Öl- und Gasproduzenten Moskau obendrein auch noch. So sieht ein Eigentor aus.

    Dass das mit den Iran-Sanktionen so ausgehen könnte, war vorher abzusehen, genauso wie es absehbar war, dass die US-Kriege gegen Afghanistan und Irak China stärken könnten. Doch die zionistischen Fanatiker halten die von ihnen beherrschten USA in ihrem aggressiven Wahn offenbar für allmächtig und unkaputtbar.

    Das ist sehr kurzsichtig. Damit, dass die Zionisten die USA herunterziehen, sägen sich die Zionisten an dem Ast, auf dem sie sitzen. Irgendwann, in nicht mehr allzuferner Zukunft, wird der Ast brechen. Die fehlende Kraft des US-Empires, die aggressiven Worte gegen den Iran auch in Taten umzusetzen, zeigt schon, wie das aussehen wird.

    Und wenn das US-Empire zerbricht, dann ist auch das zionistische Apartheid-Regime über Palästina nicht mehr zu halten. Syrien und der Libanon sind im Weltmaßstab völlig unbedeutet. In China wird jeden Monat die Wirtschaftsleistung eines Syriens oder Libanons neu geschaffen.

    Dass, was für die zukünftige Weltordnung entscheidend ist, findet in Ostasien statt. Da entsteht gerade das neue wirtschaftliche Kraftzentrum, was das US-Empire, wenn es so weitergeht, schon in wenigen Jahren völlig an die Wand drücken wird. Die gedankenlos aggressive Politik gegen den Iran beschleunigt diese Entwicklung bloß. Die vom US-Empire attackierten Staaten überwinden Differenzen und rücken enger zusammen. Dass sich das US-Empire trotzdem so auf Iran, Syrien und den Libanon einschießt, liegt daran, dass innerhalb des US-Empires fanatische rassistische Ideologen, nämlich Zionisten, den außenpolitischen Ton angeben.

    Zum Ausbau seiner geopolitischen Stellung müsste das US-Empire um Freundschaft bei Feinden um Freundschaft werben anstatt zu drohen und zu attackieren. Doch das geht nicht, denn die aggressive Arroganz ist Kern des Selbstverständnisses des US-Empires. Ohne diese aggressive Arroganz wären die USA ein mehr oder minder freundlicher Staat von vielen und nicht das raubmörderische US-Empire. Die US-Herrscher sind wie die Mafia: sie können nichts außer Raub, Mord und Erpressung.

    Und genau daran gehen die USA gerade zugrunde.

  4. Nun, diese Entwicklung der untergehenden USA-NATO-Zionisten-Herrschaft in allen Teilen der Welt ist fast gesetzmässig.

    Erinnert sei an den Zusammenbruch der Kolonialmächte des vorigen Jahrhunderts. (auch wenn D damals unter dem Kaiser fast zu kurz kam-aus heutiger Sicht: zum Glück für D !)

    Alle Kolonien befreiten sich von der Kolonial-Herrschaft und wurden – „unabhängig“ – als eigene Staaten gegründet. (auch mit vielen Opfern – Lumumba u.a.)
    Selbst Algerien konnte sich von der französischen Fremdherrschaft befreien.
    So wird auch Palästina eines Tages frei sein , und die Zionisten werden Geschichte sein …

    China, Venezuela, Kuba, Iran u.a. Länder sind ein Beispiel für eine neue und bessere Weltordnung !

  5. Planspiel mit Untiefen

    Alles war so toll durchgeplant. Nächte lang haben die angesehensten US- Denkfabriken ihre Strategie bis ins kleinste Detail wieder und wieder durchgspielt bis sie sich absolut sicher waren, dass nichts und niemand den Erfolg des ‚Großen Planes‘ würde verhindern können. Über deren Köpfen schwebte derweil die Hybris der Unfehlbarkeit.

    Aber selbst der Papst ist nicht unfehlbar. Was die Superköpfe nicht bedacht hatten, ist der Unsicherheitsfaktor Mensch. Nicht nur die die Amis können denken und planen. So kommt es, dass die USA die vorgegebene Route immer öfter verlassen müssen um zu – improvisieren. Dadurch gerät ihr schöner Plan mehr und mehr aus den Fugen. Das Schicksal sucht sich seine Wege selbst und pfeift dabei verständlicherweise auf US- Sanktionen.

    Da die USA und Europa aus der Nummer nicht mehr ‚rauskommen, steigt zugleich die Gefahr von Kurzschlusshandlungen nach dem Motto: Wenn wir schon den Jordan ‚runtergehen, dann nehmen wir doch gleich noch den Rest der Welt mit. Das ist meine größte Sorge. Wie bringt man einen Riesen dazu, friedlich zu sterben? Eigentlich nur, indem man ihm die Tür zu einem friedlichen (Über)Leben stets geöffnet hält. Und darin sind russische als auch chinesische Diplomaten wahre Meister – möge es gelingen.

  6. @denkbonus
    „Da die USA und Europa aus der Nummer nicht mehr ‘rauskommen, steigt zugleich die Gefahr von Kurzschlusshandlungen nach dem Motto: Wenn wir schon den Jordan ‘runtergehen, dann nehmen wir doch gleich noch den Rest der Welt mit. Das ist meine größte Sorge.“

    Die Gefahr von großen Kriegen zwischen den neuen und alten Weltmächten halte ich für vergleichsweise gering. Wäre China nicht so geschickt darin, Spannungen auszuweichen, dann wäre China heute nicht da, wo China heute ist.

    Viel gefährlicher für die Einwohner der westlichen Welt sind meiner Meinung nach die kleinen Kriege gegen schwache Länder, Kriege, die die westlichen Eliten für gewinnbar halten: Kosovo, Afghanistan, Irak, Libyen, Jemen, Somalia, Syrien, vielleicht demnächst auch Uganda, ZAR, Kongo und Mali. Solche Kriege sind sehr real. Sie wirken erstmal harmlos und doch zerstören sie nicht nur die angegegriffenen Staaten, sondern auch die Gesellschaft der Angreifer, die Lebensqualität und die Finanzen. Solche kleinen Kriege kosten viel Geld, das woanders fehlt.

    Was durch die Kriege langsam aber sicher passiert, ist, dass die Gesellschaften der Angreifer verrohen, Gewalt wächst, Waffen gewöhnlicher werden, einfache Kriminalität, Bandenbildungen, gewaltbereiter ideologischer und religiöser Extremismus, Xenophobie und psychische Krankheiten wie Drogensucht, Wahn und PTSD zunehmen.

    Hinzu kommt, dass die westlichen Kriegsherren regelmäßig die eigenen Staatskasse völlig ausplündern, was die Probleme nochmal verschärft. Sozialleistungen und öhne runter, Militärausgaben und Profite für die Elite rauf. Die Schere wächst, bei den Einkommen und bei der Billdung. Dadurch verschlechtern sich auch weiche Faktoren wie Sozialverhalten und zwischenmenschlicher Umgang.

    Die Gesellschaft der ehemaligen Industriestaaten verliert dann ihren Kitt, ihren sozialen Zusammenhalt, wird von Maras, kriminellen Kartellen und superreichen „Eliten“ geprägten Staaten wie El Salvador, Guatemala, Mexiko und Kolumbien schleichend immer ähnlicher. In UK, Ungarn, Griechenland und Italien lässt sich der schleichene Prozess, wie es aussieht, wenn die Gesellschaft schleichend auseinanderbricht, gut beobachten. In den USA setzt der ökonomische Effekt kleiner Kriege auch längst ein. Ein kurzer Blick auf Städte wie Detroit oder Camden, NJ, zeigt das.

    Nicht die Kurzschlusshandlung der Eliten ist es, die mir Sorgen macht, sondern dieser schleichende Prozess.

    China kann zwar mit seiner klugen Politik einen Wetkrieg verhindern, aber die kleinen Kriege des hochgerüsteten Westens kann China ebensowenig stoppen wie die Ausplünderung und Zerstörung der westlichen Gesellschaften durch die westliche Eliten in einem schleichenden Prozess. Diesen schleichenden Prozess der Zerstörung der Gesellschaft durch die eigene skrupellose Elite müsste die westliche Bevölkerung selbst stoppen, das kann China der westlichen Bevölkerung nicht abnehmen, nur mir scheint die westliche Bevölkerung dazu bisher nicht ansatzweise in der Lage, sodass ich einen sehr langen und tiefen Fall befürchte, der eigentlcih in niemandes Interesse ist.

  7. @einparteibuch

    – … Ausplünderung und Zerstörung der westlichen Gesellschaften durch die westliche Eliten in einem schleichenden Prozess.

    Das Geschäftsmodell beinhaltet wie beim Frosch im Wasser die „schleichende“ Erhitzung der Massen. Ein reales chinesisches Geschäftsmodell zum Vgl.: Eröffne eine Bärenfarm, lass die Bären am Leben und zapf ihre Gallen an.

    Die Massen werden abgeerntet, bis sie nichts mehr hergeben, danach ist Destruktion angesagt um hinterher das Geschäftsmodell neu auf sie anzusetzen. Praktisch: Kapital ist flüchtig. Für diese Strategie muss man eine relativ kleine und agile Truppe bleiben, weil Evakuierungen ganzer Völker bei anderen Völkern nicht sehr beliebt sind. Meines Erachtens ist der Zionismus klein genug und könnte es auch bleiben, weil er wie vor dem 2. WK geschehen bereit ist, die eigenen Leute zu opfern. Natürlich niemals offiziell, aber dafür ist die PRopaganda-Abteilung zuständig.

    aus http://de.rian.ru/business/20120622/263854955.html
    – Israel und Russland beginnen mit der Ausarbeitung eines Abkommens über den freien Handel.

    Wie würdest Du diese Meldung über den Bau eines Kapitaltunnels nach Russland interpretieren?

    – Die Mitgliedschaft Russlands an der Zollunion und dem Einheitlichen Wirtschaftsraum mit Weißrussland und Kasachstan ist nach Ansicht Israels kein Hindernis für die Unterzeichnung des bilateralen Abkommens über den freien Handel.

    Generös, nicht wahr? Nicht die USA, sondern Zionisten strecken via Israel ihre Tentakeln nach Zentralasien. Natürlich kommen sie damit auch nach Weissrussland rein, aber noch weniger wundert mich die Erwähnung Kasachstans, weil dieser Staat bislang noch nicht wie die Sau durchs Dorf getrieben wurde. Immer wieder lese ich im Spinnennetz, dass Kasachstans Rolle in diesem Spiel stark unter-, wenn nicht sogar fehleingeschätzt wird. Allein die strategische Lage mitten in Eurasien gibt mir zu denken. Auch wenn entsprechende Beiträge bis auf Weiteres als VT ein Nischendasein führen, wo Rauch ist, da ist Feuer. Das war bis jetzt in der Mehrzahl der „vernünftigen“ VTs so.

    aus http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/marktzugang-dank-freihandelsabkommen-1.17272943
    – Um den Zugang von Schweizer Unternehmen zu internationalen Märkten zu sichern, setzt der Bundesrat auf die Welthandelsorganisation (WTO), …
    … Falls mit China und Indien ein Abschluss gelingt, wären 25 Prozent der Schweizer Exporte durch Freihandelsabkommen mit aussereuropäischen Ländern abgedeckt. Heute sind es 15 Prozent.

    Die Zionisten haben sich längst internationalisiert resp. globalisiert. Die USA zu verheizen ist nur Vorspiel zum Nachspiel. Finden z.B. die 46 Millionen Foodstampbezüger -> http://www.querschuesse.de/usa-food-stamps-weiter-bei-uber-46-millionen/ in unseren Breiten überhaupt noch Erwähnung? Verheizt! Fast 1/6 der Bevölkerung bezieht bereits „Lebensmittelmarken“, aber die Wirtschaft verheizt weiter und weiter, während die Regierung – Stichwort Clinton – jeden Tag offensichtliche Lügen absetzt, um für die Verheizer die Optionen offen zu halten.

    Du schreibst:
    – Jetzt, wo Peking der US-Erpressung die Stirn bietet, geht der Schuss für das US-Empire nach hinten los.

    Es gibt Leute die behaupten, US und USA seien verschiedene Dinge. Konkret: Verheizt werden die USA, aber von den US anzunehmen, sie hätten keinen Plan B oder C kann ins Auge gehen, zumal das Kapital in den US konzentriert ist.

    (Entfernt – die Redaktion)

    – Die zionistischen Sanktionen gegen Iran sind ein herber Schlag in die Magengrube für das US-EU-Empire und stärken Peking – und den mit China alliierten Öl- und Gasproduzenten Moskau obendrein auch noch. So sieht ein Eigentor aus.

    Eigentor für die USA, für die US-Massen, die US selbst, das Empire, zu fassen ist ungleich schwieriger, zumal in China die Triaden sich neu organisieren und wahrscheinlich wenig Interesse haben, die Existenz ihrer westlichen Geschäftspartner zu bedrohen. Ich seh die Zukunft mehr so, dass konkurrierende „Clans“ mit zionistischer Ader den Globus PRopagandisch PRofessionell unter sich aufteilen, wohlwissend dass Konkurrenz das Geschäft belebt. Sie werden die Massen bis zu einem gewissen Grad pflegen um sie zu plündern, nachhaltiges Wirtschaften nennt sich das. Kommt der kapitalistische Kettenbrief in einer Region ins Stocken, wird die Masse auf „Null“ gesetzt und das Spiel beginnt von vorn. Analogie Menschereiwirtschaft der Menschenmassen: In der Fischereiwirtschaft wir gegenwärtig die optimierte Pflege der Fischmassen diskutiert, um sie längerfristig gewinnbringend zu plündern.

    Die Amis auf Kurs
    Grüsse
    kosh

  8. Eu stecken in zionistischem Zins-(Sanktions)-schlamassel fest
    aus dem o.g. Link:
    http://www.heise.de/tp/artikel/28/28513/1.html
    „…“… das allgemeine Interesse … kann nur durch eine spezialisierte Klasse verwaltet werden, deren persönliche Interessen über lokale Themen hinausreichen. Diese Klasse ist befreit von Verantwortung, denn sie agiert aufgrund von Informationen, die nicht Eigentum der Gemeinschaft sind; in Situationen, die das breite Publikum gar nicht begreift … die Männer, die aktuell gerade die Macht ausüben, versagen nicht etwa dabei, den Willen des Volkes widerzuspiegeln, denn in den meisten Sachfragen existiert ein solcher Wille gar nicht, sondern sie üben Macht aus aufgrund von Auffassungen, die vor der Wählerschaft verborgen sind.“
    Walter Lippmann“ (Der wichtigste Denker des CFR)[ ? ].
    Das klingt sehr nach dem ESM, um Zinsen; Gier und Misswirtschaft zu verschleiern.

    Wenn die alle beim CFR denken könnten, würde die USA und die EU nicht von einer elitären Krise in die andere stürzen.
    Aber was steckt dahinter? Es ist die beispiellose Gier …

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