Berliner Piratenreferent half bei Verbreitung von Folterpropaganda aus Syrien

Zu den besonderen Abscheulichkeiten des zur Schwächung des Iran geführten zionistischwahhabitischen Terror- und Propagandakrieges gegen Syrien gehören Snuff-Videos auf Youtube, auf denen zu sehen ist, wie die Feltman-Terroristen ihre Opfer foltern und ermorden. Regelmäßig geben die Terroristen eine Beschreibung zu diesen Videos, in der die syrische Regierung beschuldigt wird, die Verbrechen begangen zu haben.

Als Erklärung dafür, wie die sogenannte „Opposition“ in den Besitz der Videos gekommen ist, wird üblicherweise gesagt, das Folter-Video sei auf dem Handy eines getöteten oder gefangenen Soldaten entdeckt worden, oder, wenn zur Verschleierung der Täter Verpixelung notwendig ist, den NATO-gestützten „Revolutionären“ von einem heimlichen Sympathisanten der Regierung übergeben worden.

Plausible Angaben dazu, warum das Video überhaupt aufgenommen wurde, fehlen hingegen Angaben regelmäßig. Der Grund dafür ist einfach. Wer auch nur kurz darüber nachdenkt, warum die Foltervideos produziert und veröffentlicht werden, kommt schnell zu dem Schluss, dass die Folter- und Snuffvideos produziert werden, um die syrische Regierung Grausamkeiten zu bezichtigen, in der inländischen syrischen Bevölkerung Hass auf die Regierung hervorzurufen und in der ausländischen Bevölkerung Kriegsstimmung gegen Syrien zu erzeugen. Es ist das gleiche Muster mörderischer Lügen, mit dem es Zionisten wie Bernard-Henri Levy und seinen Komplizen gelang, den internationalen Bombenkrieg gegen Libyen zu starten.

Die Kräfte der syrischen Regierung haben hingegen, selbst wenn man ihnen Folterverbrechen unterstellt, überhaupt keinen Grund, ihre Verbrechen auch noch auf Video zu dokumentieren. Das Letzte, was die syrische Regierung brauchen kann, sind Beweise, dass ihre Kräfte Verbrechen begehen.

Die von Zionisten dominierten westlichen Medien und die wahhabitischen Satellitenkanäle spielen bei der zu den Youtube-Foltervideos gehörenden Täter-Opfer-Umkehr meist schaurig-genüßlich mit und sorgen so dafür, dass die Foltervideos recht gute Erfolge beim Schüren von Kriegstimmung haben. Viele Menschen in Syrien werden nur deshalb von Terroristen gefoltert und ermordet, um eben diesen Propaganda-Effekt zu erzielen.

Opfer der von den Terroristen zu Propagandazwecken verübten Gewalttaten sind längst nicht nur Soldaten und Regierungsanhänger. Im Gegenteil, die Propaganda mit Folter und Mord ist besonders aufwühlend, wenn unschuldige Menschen, Kinder und Frauen eingeschlossen, umgebracht werden, und die Täter-Opfer-Umkehr ist besonders glaubwürdig, wenn die Terroristen Oppositionelle ermorden. Das ist längst kein Geheimnis mehr: Selbst die FAZ hat kürzlich bestätigt, dass die Terroristen in Syrien auch nicht davor zurückschrecken, Oppositionelle umzubringen. Eine Psy-Op zum Brainwashing der Bevölkerung heißt solcher False-Flag-Terror in der Sprache des US-Militärs. Ein westlicher Diplomat nannte die Youtube-Psy-Ops der Terroristen der BBC zufolge eine „brillante“ Kommunikationstrategie.

Man mag sich nun fragen, was das für Menschen sind, die Folterpropaganda aus Syrien verbreiten. Ein Interview in der dem Zionismus sehr gewogenen olivgrünen NATO-Propaganda-Postille taz mit Stephan Urbach, einem Referentem für die Fraktion der Piraten im Berliner Abgeordnetenhaus, bietet einen interessanten Einblick in die Propaganda-Strukturen der von US-Warlord Barack Obama mit seiner „Presidential Study Directive 11“ im August 2010 befohlenen Umwälzungen in der arabischen Welt.

Hier ist ein Auszug aus diesem Interview:

Was war das Schlimmste, was Ihnen widerfahren ist?

Es ist eigentlich alles viel zu viel. Die Zahl der Aufgaben, die Erwartungen. Aber am allerschlimmsten ist es, Menschen zu verlieren. Wenn der Kontakt zu Leuten auf einmal abreißt. Und dann bekommt man eine Woche später Bilder von ihren Leichnamen, um die ins Netz zu stellen.

Diese Bilder haben Sie von anderen Aktivisten bekommen?

Von anderen in Syrien, ja. Ich hatte da einen Fall, dass jemand plötzlich weg war. Und wir haben dann von einem anderen Kontakt das Video bekommen, das zeigt, wie er in einem Folterzentrum getötet worden ist.

Wie konnte jemand das filmen?

Das ist jemand vom Geheimdienst – ein Überläufer. Der hat das heimlich gefilmt. Dann kam der Film, und ich habe den bearbeitet, damit er ins Netz gestellt werden kann – so wie sonst auch.

Was genau haben Sie gemacht?

Wir haben das Video genommen und die Metadaten herausgenommen, anhand deren man Rückschlüsse darauf ziehen kann, wer gefilmt hat. Dann haben wir darauf geguckt, wen wir noch rausschneiden oder verpixeln müssen.

Auf den naheliegenden Gedanken, dass sein Oppositionsfreund von einer „oppositionellen“ „Verhör-Brigade“ der „unkonventionellen“ Feltman-Terroristen, wie beispielsweise der in Homs als Henker von Baba Amr berüchtigten und NATO-Staaten nahestehenden Farouk-Brigade, zu Tode gefoltert wurde, das Video aus der Hand der Mörder stammt, und zu dem Zweck gereht wurde, um mehr Kriegsstimmung zu erzeugen, scheint der Berliner Piratenreferent Stephan Urbach bis heute nicht gekommen zu sein. Aber verpixelt hat er das Snuff-Video, damit man nicht erkennt, wer bei der mörderischen Folter dabei war.

17 Gedanken zu “Berliner Piratenreferent half bei Verbreitung von Folterpropaganda aus Syrien

  1. Neben ideologischer Verblendung, Anspruchs- und Karrieredenken und Bösartigkeit (From Hell), kommt geistige Schlichtheit ( Geistesschwäche) als mögliche Ursache für das Gebären derartig unverstellt-naiver Äusserungen infrage. Er gibt ja alles zu, sonst hätte Mein Parteibuch das Ganze nicht so leicht erkennen und zerpflücken können.

    Mittelmäßiges drängt in`s Scheinwerferlicht und wird von den „Alten Pfründeverteidigern“, den alteingesessenen Geistesschwachen, unter Scheingefechten, Willkommen geheißen. Kein Gefahr,weitermachen.

    Die Piraten, eine False Flag Operation unter der Piratenflagge? Aber ja doch, – nur ein weiterer etwas weiterer Nasenring liebe Kollegen……New Atalanta lässt grüßen!

    Die Äusserungen des jungen Mannes können als Symptom virtueller Dekadenz gewertet werden.Das kommt davon, wenn man ein Leben im I Pot lebt.Da wird dann schnell ein I, Pol Pot oder ein Eye Voll Pott daraus. Vielleicht sollte er sich versuchsweise zwei, drei Tage abnabeln und sich seinen Großen Vorsitzenden aus nächster Nähe betrachten, Stenoblock und Lupe mitnehmen, zwei Tage als Naturforscher und er wird zum neuen Menschen.

    Immerhin äussert er sich so direkt, daß man fast schon wieder Mitleid mit seinem Zustand verspüren würde, wenn er nicht für seine unbedachten Äusserungen über das entsetzliche Leid
    anderer ( Schmerz ist Schmerz , egal wo er auftritt ) Ausgrenzung verdient hätte.

  2. Wenn der Pirat die Metadaten rausnimmt, dann hat er sich eigentlich schon verraten. Ich bin Fotograf (Gesellenbrief), ich arbeite viel mit Metadaten. Es lassen sich davon Ort, Zeit, Gerät, Format etc entnehmen, Rückschlüsse auf die Person sind nicht möglich oder nur möglich, wenn das extra angewiesen ist. Man kann aber auch die Extraanweisungen entfernen und die Metadaten, welche die Authentifizierung des Videos ermöglichen, belassen.
    busted boy!

  3. Milieustudie eines SELBST-Politogramms

    Sience Fiction-Autoren beschreiben i.d.R. keine erstrebenswerten Kulturen, aber das hier kommt so mancher Zukunft schon recht nah. Uralt dürfte Asbach aussehen, wenn ihm bewusst wird, wieviele seiner Froinde er tatsächlich nicht gerettet sondern erst recht ins Grab gebracht hat. Bleibt abzuwarten, ob Kritik an HofberichtBEstattungsunternehmern schon als Beschimpfung gilt:

    – Wenn mich jemand online beschimpft, dann gibt’s von anderen auf die Fresse.

    Klingt wie die NWO-Sektion geläufiger Motorradgangs. Hauptsache die Meute gibt ordentlich auf die Fresse, egal ob regimetreue Syrer oder sonst wer. Frieden ist die Fortsetzung des KRIEGs mit anderen Mitteln, z.B. Lügen und Halbwahrheiten plus Verschwörungstheoretisierung stichhaltiger Gegenargumente. Gehirn einschalten und in einen nachvollziehbaren Kontext stellen Fehlanzeige – Die hAckse des GUTEN. Der GrössenWahn hättte, nein hat sicherlich seine Froi(n)de dran. Aprospos Helden in Strumpfhosen:

    – Man wird schnell zum Helden.
    … ganz viele Menschen, die ich als Helden ansehe …
    … Ich hab diesen Heldenstatus, irgendwie.

    Ich Held, Du Held, Held ist für uns alle da. Die Spiel- und Spassgesellschaft übt den spielerischen Umgang mit dem Heldenspass. Faszinierend, wie sozialer Druck auf Hirne drückt.

    – Ich war ja mal Banker …

    Grad wenn man denkt, schlimmer kann’s nicht werden, nimmt der Rote Faden Fahrt auf: Von falscher Seite auf falsche Seite gewechselt.

    – Am Arsch! Nichts ist besser.
    … Meine Bekanntheit ist dann auf einmal ein Freibrief dafür, dass man mich mit Scheiße zuschüttet.

    Für einen kurzen Moment blitzt ein Lichtlein auf, wie um es wieder zu ersticken.

    – Unglaublich, wie egal mir mittlerweile Menschen … geworden sind.

    Die Bilderbuchkarriere – als Auslassung – auf den Punkt gebracht.

    – … Natur … das ist mir zu hysterisch.

    Vordergründig ging es, scheint mir, um Depressionen. Passt GUT in diese Achse: Klima? „Zu hysterisch“!

    – Ob ein Freund hier stirbt oder in Syrien, ist vollkommen egal, es ist ein Freund gestorben.

    Dank Assbook erleben wir in immer kürzeren Abständen, wie man öffentlichkeitswirksam für Exhibitionismus Lorbeeren einheimst. Parallel zum Hosen runter-Spiel läuft die desinformative Hyperinflation von Begriffen wie „Held“ und „Freund“. Während es bis vor Kurzem noch hiess, echte Freunde lassen sich an einer Hand abzählen, diktieren heute Suckerbergs Heerscharen, wann und v.a. für welche Helden Tränen fliessen sollen resp. dürfen. Schlimmer noch: Für welche Helden nicht, denn, Helden sind per Imperialdefinitionem Helden des GUTen, offensichtlich!

    – Ich mache das noch drei oder vier Monate, dann bin ich damit durch. Dann müssen andere ran.

    Um für die NWO im Burnout aufzugehen. Dieses Interview ist wie der hartnäckige Versuch, saure Milch in Schlagsahne zu prügeln.

    Die Amis auf Kurs
    Grüsse
    kosh

  4. @einparteibuch

    Zu Ihrer Anmerkung/Frage : warum das Video überhaupt aufgenommen wurde, fehlen hingegen Angaben regelmäßig.

    Meistens sind es 3 Gründe (natürlich gibt es mehr).

    1. Rechtfertigung vor den „Sponsoren“
    2. Propaganda
    3. Abschreckung / Angst verbreiten

    Zum 1 Punkt.

    Die sogennante „Opposition“ bekommt sämtlich Unterstützung von verschiedenen Organisationen die als „Sponsor“ angesehen werden können. Dazu zählen Geld,Waffen,Kommunikation etc..

    Damit die Sponsoren sehen/wissen, dass sich das auch lohnt, „müssen“ solche Videos gedreht werden.

    Das kenne ich aus den beiden Tschetschenienkriegen. Da haben die Tschetschenen und Araber, Russischen Soldaten vor laufender Kamera den Kopf abgeschnitten. Davon gibt es 1000 verschiedene Videos (auf Russischen Seiten).

  5. nun ja, schon der kriegspostille taz eine einschätzung der zustände in syrien geben zu wollen gleicht dem unterfangen wasserpistolen zu kriegswaffen erklären zu wollen. und daß die piraten schon längst auf dem boden der fdgo – heisst im spektrum der „systemparteien“ angekommen sind – ist nur allzu offensichtlich.

  6. „Plausible Angaben dazu, warum das Video überhaupt aufgenommen wurde, fehlen hingegen Angaben regelmäßig. Der Grund dafür ist einfach.“ Öh – zum Dokumentieren?
    Es gibt 1000 Blogs wo Leute ihr täglich Essen fotografieren, aber wenn man Folter beiwohnt oder an ihr teilnimmt, ist das nicht dokumentierenswert? ;)

    1. Oha, für Gleichberechtigung der Zubereitung von Essen und Menschen im Spinnennetz setzt Du Dich ein. Würdest Du eine weitere Schmerzgrenze auch mit einem Augenzwinkern abhaken?:

      „Es gibt 1000 Blogs wo Leute“ ihre tägliche Folter „fotografieren, aber wenn man“ der anschliessenden Verspeisung der Opfer „beiwohnt oder an ihr teilnimmt, ist das nicht dokumentierenswert?“

      Womöglich habe ich mich einfach geirrt, der zivilisierte Kannibale lässt seine Opfer audiovisuell töten und nährt sich an dabei entstehenden Fan(a)tasien und Hormonwallungen. Geist und Körper im Einklang mit Ethik und Moral.

      Ja, die Amis sind wahrlich auf Kurs. Kraft des Imperium‘ Americanum vermitteln sie dem Globus eine PRopagandistisch geschmückte, erstrebenswerte Dekadenz vom Bodensatz ethischen Abschaums. Glücklicherweise bevorzugt die Evolution keine ethischen Normen, somit ist auch die Zukunft tolerant für jegliche Schliessmuskelethik *.

      kosh

      * aus Kleine Morde, mit Elliot Gould als professioneller Scheissefotograf, der sich auf offener Strasse foltern lässt und einfach wartet, bis seine Peiniger müde werden und weggehen.

  7. @mynnia
    Klar fotografieren Tausende Leute ihr tägliches Essen.

    Aber niemand dokumentiert seine eigenen Verbrechen – Folter – Mord – oder lässt sich ohne Not beim Begehen solcher Verbrechen filmen. Das gilt in Syrien gerade jetzt ganz besonders, denn jedes dokumentierte Verbrechen von Regierungskräften ist schlecht für die syrische Regierung, denn das befördert die Möglichkeit eines Angriffskrieges der NATO.

    Für Regime-Change-Aktivisten macht es hingegen Sinn, sich beim Begehen von mörderischen Folterverbrechen zu filmen, und dann der Regierung die Taten in die Schuhe zu schieben. Ein solches Vorgehen schürt Hass auf die Regierung und bringt die Revoutionäre ihrem Ziel damit näher. Die westlichen sauischen, katarischen und türkischen Medien spielen regelmäßig dabei mit. Da gibt es ein starkes Motiv, und Gerüchten zufolge von Al Jazeera sogar noch etwas Geld dafür obendrauf. Die Medien, die den Regime Change wollen, sind gierig nach Videos mit jeder Art von Gewalt und Zerstörung, und sie haben keine Probleme damit, um die Videos herum irgendeine Story zu stricken, wo es heißt: Assad war’s, Assad‘ Soldaten waren es oder Assad’s Schabiha waren es.

    So läuft das nun schon seit fast eineinhalb Jahren. Die Syrien feindlich gesinnten Medien drehen jedes Ereignis gegen die syrische Regierung, sie lügen, sie verzerren, sie erfinden Nachrichten und sie verschweigen, was nicht in ihre Kriegshetze passt.

    Diese massive Medienmanipulation kann jeder beobachten. Und von Terroristen gedrehte Snuff-Videos, die Verbrechen von Terroristen zeigen, die begangen werden, nur um sie der syrischen Regierung in die Schuhe zu schieben, gehören leider dazu. Dass die westlichen Medien bei dieser Hetze grenzenlos mitmachen, ist einer der wichtigsten Gründe dafür, dass der Konflikt in Syrien so blutig ist, wie er ist.

    Zum Lachen – siehe deinen zynischen menschenverachtenden Smiley – ist das Massenmorden in Syrien überhaupt nicht.

  8. Punktgenaue Antwort von einparteibuch an mynnia, besonders die Bemerkung zum smiley. Zynisch, pervers und menschenverachtend = krank = gestört. Zunächst dachte ich nur, ich hab’s nicht kapiert, was der sagen will, doch die Antwort hat es erklärt: Es war sbseitig udn pervers, sowas muß normalerweise auch niemand verstehen.

    1. Das Video ist recht interessant. Es ist ein Beleg für eine real-existierende blutige Verschwörung von Justiz und Medien, die Strafgesetze ebenso brichtwie das Völkerrechtsprinzip des westfälischen Friedens und moralische Standards missachtet.

      Das Video zeigt, dass Stephan Urbach sich bewusst ist, dass er und seine Freunde kriminelle Handlungen begehen und einen Propaganda-Krieg gegen Syrien führen. Er selbst sagt, sie führen einen Infomationskrieg gegen Syrien. Was Stephan Urbach da von sich gibt, ist eine Neuauflage der Bush-Doktrin, mundgerecht verpackt, für die Propaganda-Kriegsaktivisten des zionistischen Regimes und der NATO. Zigtausende von Toten beim NATO-Angriffskrieg gegen Libyen im Namen der Freiheit sind Urbach offensichtlich ziemlich egal, genau wie Bush Hunderttausende von Tote beim Krieg gegen den Irak im Namen der Freiheit ziemich egal waren. „Freiheit“ über alles. Und wenn bei Kriegen im Namen der „Freiheit“ massenhaft Menschen sterben, so kümmert das die zeitgenössischen Angriffskrieger überhaupt nicht.

      Stephan Urbach fragt, wie viele Menschen noch sterben müssen, bevor endlich ein offener internationaler Angriffskrieg gegen Syrien – er nennt das Intervention – beginnt. Das offensichtliche, seine Kumpels ermorden haufenweise Menschen, um diesen Angriffskrieg loszutreten, verschweigt er.

      Das Video belegt auch, dass Stephan Urbach bei diesem Propaganda-Krieg von vorgeblich seriösen Massenmedien wie Zeit, dpa und so weiter unterstützt werden, die unbestätigte Geschichten, die sie von Stephan Urbach erhalten haben, als angeblich seriöse Nachrichten verbreiten. Und er sagt, er und seine Freunde begehen Straftaten gegen Syrien – z.B. Computersabotage scheint gemeint zu sein, die von der deutschen Justiz nicht verfolgt werden, da die deutsche Justiz nicht nach Recht und Gesetz vorgeht, sondern danach, ob sie für die Verfolgung von Straftaten von Massenmedien kritisiert wird. Kein deutscher Staatsanwalt würde sich trauen, seine Straftaten zu verfolgen, denn ein Anruf bei der dpa reiche, und es käme zu einer Welle der Empörung. Würden die Straftaten nicht gegen Syrien begangen, sondern gegen andere Staaten wie die USA, müssten er und seine Freunde mit vier Jahren Haft rechnen.

      Geopolitische Hintergründe, warum seine Propaganda von staatsnahen deutschen Einrichtungen wie dpa unterstützt wird, lehnt er ab zu diskutieren. Moralische Fragen führten nur zu endlosen Debatten. Dass er und seine Freunde zufällig die Staaten auf’s Korn genommen haben, in denen das American Empire Regime Changes wünschen, ist für ihn kein Thema. Neben Ägypten, Libyen, Syrien ist seine Gruppe offenbar auch in Bezug auf den russischen Verbündeten Kasachstan und das NATO-Protektorat Afghanistan tätig. Der Tod von Zigtausenden Menschen, die er, und seine Kumpels und die NATO im Namen der Freiheit in Libyen verursacht haben, geht ihm sonstwo vorbei.

      Stattdessen heult er Krokodilstränen, dass einige seiner Terror-Propaganda-Kumpels in Syrien beim Kampf im Namen der Freiheit ums Leben gekommen sind. ie Frage, ob westliche Staaten nicht längst in Syrien und anderen Staaten der Region eingreifen würden, will er nicht beantworten. Genausowenig will er die Frage beantworten, ob er und seine Kumpels Strukturen für einen Regime Change im Iran aufbauen.

      Ein besonders perverses Stück Zynismus ist noch auffällig: srischen Aktivisten wird geraten, die Call-in-Nummern von Telecomix nicht zu verwenden, weil der Staat da mitlauschen kann und sie deshalb mit Verhaftung rechnen müssen, wenn sie in der Kommunikation Straftaten offenbaren. In der pro-westlichen totalitären Diktatur Bahrain hingegen wird empfohlen, Call-in-Nummern von Telecomix zu verwenden. Das britische Militär, was die Überwachung in Bahrain organisiert, kann die Aktivisten damit leicht verfolgen.

      So kann man ihn sich vorstellen, einen NATO-Söldner in einem massenmörderischen Informationskrieg von heute. Propaganda ist in den Kriegen von heute wichtiger als Pistolen.

      Stephan Urbach weiß auch, dass seine Taten im anti-syrischen Informationskrieg Handlungen gegen den Völkerfrieden sind. Ganz offen gibt er zu, dass die USA, wären die Handlungen gegen sie gerichtet, den Bündnisfall ausrufen würden. Das gilt wohl umso mehr, als dass, wie Urbach erklärt, die deutsche Justiz seine diesbezüglichen Straftaten deckt. Es handelt sich also um staatlich gedeckte Kriegshandlungen gegen einen souränen Staat, die „Pirat“ Urbach in dem Interview einräumt. Das stört „Pirat“ Urbach nicht. Schick sei das gerade im Fall von Syrien.

      Propagandaschlachten entscheiden Kriege:

      http://de.rian.ru/opinion/20111121/261497565.html

      Stephan Urbach und seine Freunde führen Infomationskrieg gegen arme Staaten, die den Führern Israels und der NATO-Staaten missliebig sind und sich deshalb im Informationskrieg schlecht gegen Aktivisten vom Schlag Urbach verteidigen können. Massenhaft Tote sind die Folge des Treibens von Urbach und seinen Kumpels. Verantwortung übernimmt Urbach für die Folgen des von ihm geführten Propaganda-Krieges dabei genauso wenig wiediejenigen, die vor einigen Jahrzehnten in Ruanda mit Propaganda dafür gesorgt hatten, dass sich da Hunderttausende von einfachen Menschen gegenseitig abgeschlachtet haben.

      Es bleibt zu hoffen, dass der Tag bald kommt, an dem Urbach und Konsorten wenigstens für die Straftaten, die Urbach selbst einräumt, zur Rechenschaft gezogen werden. Es mag noch eine Weile dauern, bis sich das „Kriegsglück“ für Urbach und Konsorten wendet. Doch das heißt nicht, dass es nicht passiert, und Kriegshetzer Urbach und Konsorten für ihre mörderische Arroganz der Macht nicht irgendwann zur Rechenschaft gezogen werden. Beim historisch in gewisser Weise vergleichbaren Fall des Kriegshetzers Julius Streicher hat es schließlich auch eine Weile gedauert, bis er für seine Taten zur Rechenschaft gezogen wurde, aber irgendwann war die Zeit auch bei Julius Streicher und seinen Konsorten gekommen.

      1. Danke für die deutlichen Worte. Mir hat es nach diesem Film die Sprache verschlagen.
        Ein Herr Urbach scheint sich jedenfalls sehr sicher zu fühlen, ob der Verbrechen die er begeht.

        ich wende mich angeekelt ab und hoffe das diese „Piraten“ zur Rechenschaft gezogen werden.

        P.S. ans Parteibuch – Danke für Eure (Deine) Arbeit.

  9. In den westlichen Medien wird ständig gezeigt, wie die unschuldigen Oppositionellen von der bösen syrischen Regierung massakriert werden. Das diese sogenannten Oppositionellen aber Unmengen an Assad-Unterstützern foltern und eine ekelhafte Propaganda betreiben, indem sie diese Videos im Internet hochladen und behaupten, dass die Folterer syrische Soldaten seien und die Gefolterten Oppositionelle, bleibt hingegen unerwähnt. Die syrische Opposition ist alles andere als harmlos, auch wenn sie oftmals so tut, als wäre sie das wehrlose Opfer. Und die westlichen Mächte unterstützen sie ja auch nur wegen ihren eigenen politischen Interessen.

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