FSA-Terroristen halten in Homs Hunderte Zivilisten als menschliche Schutzschilde gefangen, SNC droht mit Massaker

Von Israel, der Israel-Lobby, der libanesischen March 14-Koalition sowie GCC- und NATO-Staaten unterstützte Mitglieder der Feltman-Terrorgruppe FSA halten in der syrischen Stadt Homs Hunderte Zivilisten als menschliche Schutzschilde gefangen. Auf diese Weise wollen die Terroristen verhindern, von syrischen Sicherheitskräften verhaftet zu werden.

Die Agenzia Fides, das Presseorgan der Päpstlichen Missionswerke, hat am Freitag einen dramatischen Appell der von den FSA-Terroristen in Homs als menschliche Schutzschilde in Homs festgehaltenen unbeteiligten Zivilisten veröffentlicht, in dem diese darum bitten, die von Terroristen kontrollierten Gebiete von Homs verlassen zu dürfen und sich in unter Regierungskontrolle stehende Gebiete begeben zu dürfen. Der lokale FSA-Kommandeur Abou Maan lehnt es ab, seine Geiseln gehen zu lassen.

Mein Parteibuch dokumentiert den von der Agenzia Fides veröffentlichten Appell aufgrund der Dringlichkeit des Anliegens nachfolgend in Gänze:

2012-06-15
ASIEN/SYRIEN – Dringlicher Appell der in Homs festgehaltenen Zivilisten: „Lasst uns gehen!“

Homs (Fidesdienst) – „Lasst uns gehen, im Namen Gottes“, flehen christliche und sunnitische Familien, die sich in der Altstadt von Homs in Lebensgefahr befinden. Es handelt sich um rund 800 Menschen, darunter Frauen, ältere Menschen, Jugendliche und Kinder, deren Leben nach Aussage von Beobachtern vor Ort „tatsächlich gefährdet ist. Sie leben angesichts der anhaltenden Gefechte und Bombardierung in großer Angst“. Die festgehaltenen Familien bitten die Vereinten Nationen, das Rote Kreuz und den Roten Halbmond um „humanitäre Hilfe“.
Die betroffenen Familien leben im Zentrum von Homs in den Stadtteilen Warsheh, Salibi, Bustan, Diwan, Ozon Hamidyeh, Wadi Sayeh. Die syrische Armee soll sich zu einem Waffenstillstand zur Evakuierung der Zivilisten bereit erklärt haben, was jedoch von oppositionellen Gruppen unter Leitung von Abou Maan abgelehnt wird. Die Milizionäre befürchten, dass die syrische Armee ihre Offensive nach der Evakuierung der Zivilisten intensivieren würde. Rund 400 Christen leben noch in der Altstadt von Homs. Vor Beginn des Konflikts waren es über 80.000. (PA) (Fidesdienst, 15/06/2912)

Der von den NATO-Staaten unterstützte politische Arm der Terrorgruppe FSA, der sogenannte „Syrische Nationalrat“ (SNC) mit Sitz in der Türkei, hat auf den Appell zu Freilassung der menschlichen Schutzschilde reagiert, indem er auf seiner Facebook-Seite anstelle der Freilassung der menschlichen Schutzschilde mit der Möglichkeit eines Massakers in Homs drohte.

6 Gedanken zu “FSA-Terroristen halten in Homs Hunderte Zivilisten als menschliche Schutzschilde gefangen, SNC droht mit Massaker

  1. Mit der bisherigen Taktik der Regierungstruppen gibt es leider die schlimmen Vorkommnisse, wie oben berichtet. Zivilisten werden umkommen. Weiter, und dies ist das Dramatische, werden erneut Menschen geopfert werden.
    Wie schon mehrmals erwähnt. ich halte die Taktik der Militärs für falsch. Vor längerem schon hätte die Zivilbevölkerung komplett evakuiert werden sollen, 20 Millionen, auch in Form einer kleinen …Völkerwanderung…, warum nicht, wenn dadurch das Land und der Weltfrieden …zunächst…gehalten werden würde.
    Die Bevölkerung sollte unbewaffnet, von Militärs in Sperrbezirke gebracht werden, logistisch unterstützt von den befreundeten Ländern.
    Dann könnte man sich in aller Ruhe der Söldner annehmen.

  2. Ja, war klar, das es genauso ist.
    Einkesseln der Torrorbanden, die unbewaffneten passieren lassen und Zeltstädten oder Verwandten vorrübergehend unterbringen und dann den Rest stürmen.

    Da das funktioniert hat, werden die Leute jetzt nicht mehr weggelassen. Schutzschilde.

    Habe hier einen Link über die entwicklung in Aserbaischan und Armenien um Bergkarabach.
    Das ist eine noch gefährlichee Entwicklung zum 3 Weltkrieg.
    Vll schreibst Du mal was dazu?

    http://www.wsws.org/de/2012/jun2012/kauk-j14.shtml

    1. Echt traurig was da passiert. Es gab so lange Waffenruhe und jetzt wurde er gebrochen und forderte über zwanzig Menschenleben. Scheint nicht so als ob sich der Konflikt in naher Zukunft legen wird.

      1. @integrationundislam
        Der Waffenstilstand des Annan-Planes war sehr einseitig. Die syrische Armee hat sechs Wochen lang eine völlig defensive und passive Haltung eingenommen, Kämpfe auf unmittelbare Notwehr beschränkt.

        Die FSA-Feltman-Terroristen haben derweil täglich Dutzende von Armee-Angehörigen umgebracht. Die FSA-Führung hingegen hat sich mit der Ermordung syrischer Armeeangehöriger aus Hinterhalten während des Waffenstillstandes sogar öffentlich gebrüstet.

        Trotzdem drohte der Annan-Plan zu funktionieren, denn die FSA-Terroristen wurden damit Tag für Tag als friedensunwillige Gewalttäter entlarvt. So stieg beinahe täglich der diplomatische Druck auf die Unterstützer der FSA-Terroristen, von der Unterstützung abzusehen. Ohne ausländische Unterstützung wäreen die FSA-Terroriten jedoch schnell erledigt, da sie wegen ihrer Terrorattacken über sehr wenig Rückhalt in der srischen Bevölkerung verfügen.

        Die Gewalt einstellen und auf eine friedliche Verhandlungslösung setzen, bei der die Macht durch das Stimmverhalten der Bevölkerung an der Wahlurne verteilt wird, ist für die FSA-Terroristen keine Option, da ihnen dazu ausreichender Rückhalt in der Bevölkerung fehlt. Die FSA-Terroristen haben niemand, der mit Siegchancen bei einer Präsidentschaftswahl gegen Bashar Al-Assad oder einen anderen Kandidaten der Baath-Partei, in einer fairen Wahl antreten kann. Um an die Macht zukommen, müssen Feltman und seine Lakaien zuerst die syrische Regierung militärisch stürzen und dann vor einer Wahl sämtliche Kandidaten der Baath-Partei verbieten. In einem pollitischen Prozess haben sie keine Chance, zu erreichen, dass die Regierungspartei verboten wird.

        Um aus die absehbare politische Niederlage abzuwenden und den Kampf um die Macht wieder auf die Ebene der Gewalt gestellt. Genau deshalb haben die Feltman-Terroristen das Massaker von Houla begangen, als Prätext um eine friedliche politische Lösung zu verhindern. Und unmittelbar nach dem Massaker haben die FSA-Feltman-Terroristen dann offen den bewaffneten Kampf bis zum Ende angekündigt, also mit dem Annan-Friedensplan offen gebrochen:

        https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2012/06/04/fsa-kundigt-annan-plan-brustet-sich-mit-100-ermordeten-regierungssoldaten/

        Was nun passiert, ist, dass die syrische Armee auf den vollständigen Friedensbruch der FSA-Feltman-Terroristen, die ihre eindeutige Absicht in Worten und Taten klar gemacht haben, reagiert. Die syrische Armee geht nun wieder offensiv gegen die Terroristen vor, mit dem klar formulierten Ziel, sämtliche bewaffnete Banden in Syrien zu vernichten. Die Felman-Terroristen sind der Armee unterlegen und drohen nun damit, vor ihrer militärischen Niederlage Massaker an der Zivilbevölkerung zu begehen.

        Die FSA-Feltman-Terroristen geben damit weitere Reste politischer Legitimität auf und entblößen ihr wahres Gesicht: das Gesicht des US-gsponsorten Terrorismus. Genau diese Phase sehen wir gerade. Die Propaganda der FSA-Feltman-Terroristen wird angesichts ihrer bevorstehenden Niederlage vermutlich leider blutig und schrill werden. Es ist damit zu rechnen, dass die FSA-Feltman-Terroristen zumindest einige ihrer Geiseln ermorden – selbstverständlich maskiert unter dem Slogan „Assad war’s“ – , um so die syrische Armee unter Druck zu setzen.

        Die syrische Regierung kann jeoch angesichts des terroristischen Verhaltens und der Ablehnung einer politischen Lösung an der Wahlurne durch die FSA und ihre Unterstützer nicht davon abrücken, die bewaffneten FSA-Feltman-Terrorbanden unschädlich zu machen. Die FSA-Fetman-Terrorbanden sind eine Gefahr nicht nur für die Armee, sondern insbesondere auch für die Zivilbevölkerung. Überall, wo sie sich einnisten begehen die FSA-Terrorbanden schwerste Verbrechen gegen Leib und Leben wie z.B. Morde, Massaker und Geiselnahmen als Schutzschilde und zur Lösegelderpressung.

        Es wird aufgrund der Massaker und der Friedensablehnung durch die FSA also zunächst einmal eine militärische Lösung des FSA-Bandenproblems geben müssen. Erst danach kann der politische Prozess, in dem die unterschiedlichen Segmente der syrischen Bevölkerung die Macht über die Methoden „Verhandlungen“ und „Wahlurne“ verteilen, erfolgreich sein.

  3. Diese Informationen sind ausgezeichnet.

    Als Hintergrundinformation zu den verbrecherischen Zielen der USA-NATO-Zionisten gibt auch diese Internet-Seite einen guten Einblick. (z.Bsp. vom 17.06.2012)

    http://www.luftpost-kl.de/

    Kriegsverbrecher scheuen sich mitunter nicht, ihre menschenverachtenden Ziele offen in den Medien auszuplaudern. Sie fühlen sich noch stark – und lassen Söhne und Töchter für diese Verbrechen „fallen“.
    Gaukler loben diese Opferung für den militärisch-industriellen-Komplex – es wird heute „Freiheit“ genannt. (früher war es für Führer, Volk und Vaterland – oder Kaiser, Gott und Vaterland …)

    Muß erst wieder dieser Spuk ins eigene Land kommen um das die Bürger wieder – nie wieder Krieg ! – rufen ?

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