„Gesinnungsgenosse des israelischen Geheimdienstes“

Der Redakteuer der „sozialistischen Zeitung“ Harald Etzbach behauptete in Soz 03/2012, „vom israelischen Standpunkt erscheint eine Stabilisierung des syrischen Regimes sogar als wünschenswert, hat sich dieses doch bislang als recht kalkulierbar erwiesen“ und forderte von der deutschen Linken basierend auf einem Sack voller Lügen sinngemäß, die Verfechter von Regime Change in Syrien zu unterstützen.

Dass Syrien neben Iran und Hisbollah eine Schlüsselrolle dabei spielte, die massenmörderischen Agressionen der zionististisch-imperiaistischen Verbrecherbande gegen den Irak und den Libanon zurückzuschlagen, erwähnt Harald Etzbach nicht.

In Soz 06/2012 behauptet Harald Etzbach nun, es sei eine dümmliche Unterstellung, er sei ein Gesinnungsgenosse des israelischen Geheimdienstes. Den sorgfältig geplanten Angriffskrieg der NATO gegen Libyen lobt Harald Etzbach als „Aufstand der Bevölkerung selbst gegen ihre Unterdrücker.“

Ex-Mossad-Boss Efraim Halevy forderte am 7. Februar 2012 im zionistischen Kriegshetzer-Blättchen New York Times, die Verfechter von Regime Change in Syrien zu unterstützen, um Iran und Hisbollah zu schwächen. Wer ein bisschen in Online-Foren unterwegs ist, erkennt schnell, dass das zionistische Apartheidregime tatsächlich sehr intensiv daran arbeitet und seit vielen Monaten große Hasbara-Truppenkontingente damit beschäftigt sind, Krieg und Regime Change in Syrien zu promoten.

US-Warlord-in-Chief Barack Obama, der den sogenannten Arab Spring mit seiner „Presidential Study Directive 11“ im August 2010 befohlen hatte, brüstete sich kurz darauf dem zionistischen Ex-Gefängniswärter Jeffrey Goldberg gegenüber, er forciere Regime Change in Syrien, um Iran zu schwächen.

„Gesinnungsgenosse des israelischen Geheimdienstes“ ist ein bemerkenswerter Ausdruck. Was daran dümmlich sein soll, ist angesichts der Fakten allerdings schwer zu erkennen. Es mag natürlich sein, dass er nur Ausdruck von Dummheit ist, aber bei zuviel Dummheit auf einem Haufen drängt sich natürlich eine auf Einwirkung von Diensten zurückgehende versteckte Agenda auf.

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3 Gedanken zu “„Gesinnungsgenosse des israelischen Geheimdienstes“

  1. Einige Kommentare zuvor meinte jemand weshalb Syrien nicht Russland um militärische Hilfe anfragt.
    Auch mir kreist das seit Tagen im Kopf und so abwegig ist das gar nicht:

    Vladimir Putin erwägt die Entsendung von 20.000 Blauhelmen aus Russland, Belarus, Armenia, Kazakhstan, Kyrgyzstan, Uzbekistan und Tajikistan. nach Syrien. Sie sollen zwischen den Konfliktparteien vermitteln und die Grenzen gegen Infiltrierung von ausländischen Terroristen schützen. Ich halte das für eine sehr gute Idee. Und er will eine Freihandelszone mit Syrien einrichten. Jetzt werden unsere Medien wieder Gift und Galle spucken.
    http://www.voltairenet.org/Syria-Vladimir-Putin-contemplates

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