Deutsche Märchenschau ändert ihre Story zum Houla-Massaker

Das Feltman-Massaker in Houla stellt die Propaganda der NATO-Staaten vor kaum lösbare Probleme.

Der zum Houla-Massaker verfasste Parteibuch-Artikel „Die Feltman-Operation“ hat offensichtlich sehr genau ins Schwarze getroffen. Das Parteibuch berichtete zu dem Massaker gestern folgendes:

In einigen Teilen hat die Feltman-Operation nicht ganz wie geplant funktioniert.

So vermeldeten im NATO-Staat Deutschland zahlreiche Medien unter Berufung auf „Exilkreise“, dass in Hula „Freischärler“ von Haus zu Haus gegangen seien und dabei wahllos Menschen, darunter Kinder, ermordet hätten. Dadurch entstand die Gefahr, dass entgegen der Planung nicht die syrische Regierung für die Verbrechen der Feltman-Terroristen verantwortlich gemacht würde, sondern – erneut – eine „dritte Kraft“. Impliziert mit dem Verbrechen der Feltman-Terroristen sollten jedoch syrische Regierungskräfte werden, und Tatmittel müssen schwere Waffen wie Atillerie und Panzer gewesen sein, weil nur so der syrischen Regierung wie geplant vorwerfbar ist, den Waffenstillstand gebrochen zu haben. Die Bilder von den ermordeten Kindern offenbaren jedoch zumindest in einigen Fällen, dass sie gezielt ermordet wurden, durch Schüsse aus der Nahdistanz oder mit Hilfe von Stich-, Schnitt- und Hiebwaffen. Opfer von Artillerie sehen anders aus.

Dieser Fehler führt zu neuen Schwierigkeiten für die Feltman-Terroristen. Der Versuch des Nachweises, dass die „Freischärler“ wie von der Propaganda behauptet, zu regierungstreuen Kräften gehörten und von Regierungstruppen unterstützt wurden, droht offenzulegen, dass es tatsächlich Feltman-Terroristen waren, die die Verbrechen begangen haben. Zwar haben zahllose deutsche Medien den Begriff „Freischärler“ nachträglich aus ihrer Berichterstattung über das Feltman-Massaker entfernt, doch einige Propaganda-Outlets haben „Freischärler“ sogar in der Überschrift der Meldung und das Internet hat ein hartnäckiges Gedächtnis.

Und genau dieses Problem fällt der Terror-Propaganda der NATO-Staaten nun auf die Füße. Die NATO-Propaganda schwimmt. Um 22:22h am Sonntag Abend beschrieb die staatliche deutsche Märchenschau den Hergang des Massakers wie folgt:

Kofi Annan – sowie der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon – haben harsche Kritik am Regime von Bashar al-Assad geäußert, nachdem am Freitag in der Stadt Al Hula mehr als hundert Menschen, unter ihnen 32 Kinder, durch Artilleriebeschuss ums Leben gekommen waren.

Nicht einmal zwei Stunden später erkannten die Propagandisten der Märchenschau, dass diese Geschichte nicht zu halten ist, und schalteten wieder um auf die zuvor von der deutschen Propaganda zunächst aufgetischte und dann wieder wegzensierte Geschichte mit den „Freischärlern.“ Am Montag Morgen um 0:09h liest sich der Hergang des Massakers bei der staatlichen deutschen Märchenschau so:

Nach Angaben von Aktivisten griffen am Freitag zunächst Regierungstruppen die Ansammlung von Ortschaften nordwestlich der belagerten Stadt Homs an, dann stürmten regierungstreue Kriminelle die Ortschaften, überfielen Häuser und töteten Zivilisten.

Und damit steht die westliche Propaganda vor der unlösbaren Aufgabe, erklären zu müssen, wer genau denn diese angeblichen „regierungstreuen Kriminellen“ waren, ohne dass dabei auffliegt, dass diese mordenden Kriminellen eben jene Al-Kaida-nahen wahhabitischen Extremisten sind, die von der NATO und den GCC-Staaten als angebliche „Opposition“ in Syrien unterstützt werden.

Während die von Zionisten und Wahhabiten gemachte Propaganda ob ihrer offenkundigen Unwahrheiten schwimmt, berichtet das syrische Fernsehen im Detail, was wirklich passiert ist.

Spannend wird es zu sehen, wie die Terrorstaaten der NATO und des GCC sich aus diesem Verbrechen herauswinden wollen, wenn in ein paar Tagen die nächste Sicherheitsratssitzung dazu stattfindet. Sie werden es schwer haben, die Wahrheit mit Propaganda beiseite zu drücken.

Nachtrag: Anna News hat mit Einwohnern von Talda und Alhula gesprochen, die Zeuge des Massakers waren. Die sagen, sie hätten eine gute Beziehung zu den Soldaten, teilen sich mit ihnen gern Essen und Wasser. Die Terroristen seien aus Ar-Rastan oder Hama gekommen und hätten wahllos gemordet und die Einwohner vor die Wahl gestellt, entweder mit ihnen Soldaten umzubringen oder selbst umgebracht zu werden. (Solch ein Vorgehen ist nicht einzigartig, sondern international beispielsweise vom mexikanischen Drogenkartell „Zetas“ bekannt, das von Ex-Elitesoldaten geleitet wird) Die Apotheke (es scheint die Gesundheitsstation gemeint zu sein, die anderswo als Krankenhaus bezeichnet wurde) hätten die Terroristen angezündet und verwüstet, weil dort auch Soldaten behandelt wurden. Mörderbanden seien das, die sich den Islam auf die Fahne geschrieben hätten, klagen sie. Auf Al Jazeera sind sie besonders sauer, weil Al Jazeera lügt, von vorne bis hinten. Die ganze Welt wüsste das inzwischen, sagte ein Zeuge, und nun hätten sie es mit eigenen Augen erlebt. Die Einwohner, die bei Anna News zu Wort kommen, fordern, dass die syrische Armee hart gegen die Terroristen durchgreift, damit alles wieder so sicher wird wie früher.

Nachtrag 2: Hier ist das Statement, dass Bashar Al-Jaafari, der syrische Botschafter bei der UN, gestern nach der UN-Sicherheitsratssitzung, die hinter verschlossenen Türen stattfand, abgegeben hat:

Übrigens, nicht nur Russland widersetzt sich dem Feltman-Plan für Syrien. China versteht genau, was Sache ist, und fordert die „Bestrafung der Kriminellen“.

Nachtrag 3: Spieglein, Spieglein, an der Wand, wer ist der größte Lügner im ganzen Land? Da die alte Story ( … Exil-Aktivist Ahmed Kassem in Beirut sagte … das Haus von Kassems Eltern sei getroffen worden. Diese hätten überlebt, weil sie rechtzeitig Schutz im Freien suchten … unter Berufung auf Angaben seines Vaters …: „… alle Opfer, alle unschuldigen Kinder wurden von den Granaten des Assad-Regimes getötet.“) unhaltbar geworden ist, versucht sich nun auch Ulrike Putz für Spiegel Online am Spinnen einer neuen Story zum Houla-Massaker (Sicherungskopie):

Während der Demonstration hätten – wie in den vergangenen Monaten schon öfter – Schützen der Armee das Feuer auf die Marschierenden eröffnet, sagte ein Augenzeuge SPIEGEL ONLINE. Dabei habe es einige Tote gegeben, die Demos hätten sich aufgelöst.

Im Laufe des Nachmittags habe die im Ort stationierte Einheit der FSA unter Führung von Hauptmann Mahmud dann beschlossen, die Toten zu rächen: Bei Einbruch der Dunkelheit hätten die Rebellenkämpfer zeitgleich alle Checkpoints im und um das Dorf angegriffen. …

Nach ihrer Offensive gegen die Regierungstruppen scheinen die Männer der FSA, die einem Augenzeugen zu Folge im Laufe des Nachmittags schwere Verluste erlitten hatten, dann einen entscheidenden taktischen Fehler begangen zu haben: Anstatt ihre Stellung im Dorf zu halten, beschloss Hauptmann Mahmud, seine Einheit zurückzuziehen. Damit überließen die Kämpfer die Dorfbewohner ungeschützt der Rache der Armee.

Nachdem sich die FSA gegen halb zwölf nachts aus Hula zurückgezogen hatte, nahm das Militär die Ortschaft unter schweren Beschuss. Panzergranaten und Mörser sollen zum Einsatz gekommen sein, ein Augenzeuge sprach gar von Raketen.

Die meisten Toten seien in dem Bombenhagel ums Leben gekommen, so der Informant. 26 Menschen jedoch seien in Feuerpausen von durchs Dorf ziehenden Freischärlern im Dienste des Regimes ermordet worden. Bei den Mördern habe es sich um Regimeanhänger aus den benachbarten, verfeindeten Dörfern gehandelt, so der Zeuge, dessen Aussagen nicht zu überprüfen sind.

Nun wird also eingeräumt, dass Feltman-Terroristen die Checkpoints der syrischen Armee im und um Al-Hula angegriffen haben. Als Motiv wird Rache angegeben, der Grund dafür – erschossene Demonstranten – kann nicht belegt werden. Die Massaker, die die Terroristen in al-Shumariyeh angerichtet haben, werden verschwiegen. Auch dass die Terroristen die Krankenstation in Brand gesteckt haben, wird verschwiegen. Verständlich, denn insbesondere die gezielte Ermordung wehrloser Familien einschließlich Kinder in al-Shumariyeh war ein grausames Verbrechen, das geeignet ist, den menschenverachtenden Charakter der vom Spiegel als FSA bezeichneten Feltman-Terroristen zu offenbaren.

Und dann wird erklärt, die Feltman-Terroristen seien nach den Morden in ihrer Hochburg Al-Hula gewesen, und nachdem (!) die Terroristen von da abgehauen seien, hätte die syrische Armee den Ort mit Granaten beschossen und gemeinsam mit „Freischärlern“ gezielt Kinder im Ort ermordet. Verständlich ist das schon, denn die Feltman-Terroristen wollen sich sicher nicht vorhalten lassen müssen, sie hätten in der Gegend wahllos Morde begangen, anschließend die Zivilbevölkerung des Ortes in Geiselhaft genommen, um der Strafverfolgung zu entkommen und dabei obendrein noch zahlreiche Kinder des Ortes gezielt massakriert.

Nur glaubwürdig ist es nicht. Zum Einen ist da die Logik. Es gibt keinen Grund, warum die syrische Armee Artillerie gegen Ziele einsetzen sollte, wo es keine Terroristen mehr gibt. Es gibt aber sehr wohl gute Gründe anzunehmen, dass eine Armee Artilleriegranaten einsetzt, um eine mit schweren MGs und Panzerabwehrraketen bewaffnete Mörderbande unschädlich zu machen. Zum Anderen sind da die von Anna News aufgezeichneten Zeugenaussagen der Einwohner von Al Hula, die die Feltman-Terroristen der Massaker bezichtigt haben.

Und dann ist da noch Terroristen-Führer Hadi al-Abdulla, Sprecher der „Syrian Revolution general Commission“ (SRGC), der Al Jazeera in der betreffenen Nacht – angeblich direkt aus Al Houla – ein Interview gab, und dabei erklärte, sie hätten demonstriert und weil die Regierung Demonstrationen nicht mag, würden nun ständig Granaten in Al Hula einschlagen und so würden gerade die Kinder von Al Hula sterben.

Dass Hadi al-Abdulla in seinem Interview um UN-Beobachter bettelt: geschenkt. Dass er in seinem Interview zu erwähnen „vergessen“ hat, dass die „Demonstranten“ kurz zuvor mörderische Angriffe gegen die Checkpoints der Armee durchgeführt hatten: typisch. Dass er die von seinen Terror-Kameraden in al-Shumariyeh angerichteten Massaker und das Anzünden der Krankenstation vergessen hat: bemerkenswert.

Aber wirklich aufschussreich ist, dass der Terrorist Hadi al-Abdulla sagt, er sei mit seinen Kameraden in Al-Hula und die Armee beschieße den Ort „seit Stunden“ von außerhalb mit Artillerie. Im Hintergrund laufen bei Al Jazeera dazu frische Bilder von in Hula massakrierten Kindern, die den Zuschauern als Opfer des Artilleriebeschusses präsentiert werden. Doch die emordeten Kinder haben Verletzungen, die den Schluss zulassen, sie seien aus nächster Nähe gezielt massakriert worden, und zu dem Zeitpunkt war die Armee nicht in dem Ort gewesen. In dem Ort waren bis nach dem Zeitpunkt, wo die Kinder aus nächster Nähe massakriert wurden, nur Hadi al-Abdulla und seine Terrorbande sowie die Zivilisten.

Die NATO-Medien versuchen verzweifelt, eine neue Geschichte, zu erfinden, die ihren Zwecken dient, nur haben sich so tief in Lügen verstrickt, dass sie keinen Ausweg finden. Ein auf’s andere mal brechen die Lügen zusammen. So versteht man leicht, warum der Spiegel seine Geschichte mit der beiläufigen Bemerkung „so der Zeuge, dessen Aussagen nicht zu überprüfen sind“ versehen hat. Das live bei Al Jazeera gesendete Interview mit Terroristenführer Hadi al-Abdulla und das Spiegel-Märchen beißen sich logisch. Und auch die Spiegel-Geschichte, ist, kaum veröffentlicht, schon als Lüge entlarvt.

Nun dürfen wir gespannt sein, welche neue Geschichte sich die NATO-Medien als nächstes zusammenlügen werden, um die syrische Regierung der grausamen Verbrechen zu bezichtigen, die die von NATO und GCC unterstützten Terroristen begangen haben.

Nachtrag 4: Am 3. Juni 2012 verbreiten die NATO-Medien eine neue Geschichte auf allen Titelseiten. Ein angeblicher Major Dschihad Raslan, der zufällig auf Heimaturlaub in Talda gewesen sei, habe dem britischen Observer erzählt, sogenannte „Shabiha“ hätten das Houla-Massaker verübt. Hier ein paar Zeilen aus der heutigen „Top-Story“ beim Spiegel:

Er sei vor Ort gewesen, als gegen ein Uhr mittags der Granatbeschuss begann. Anschließend seien Milizionäre in Zivil in den Ort gekommen, in Autos, Armeelastern und auf Motorrädern. „Viele von ihnen waren kahlköpfig und viele trugen Bärte“, sagte Raslan dem „Observer“. „Viele trugen weiße Sportschuhe und Armeehosen. Sie riefen: ‚Schabiha auf ewig, für deine Augen, Assad.'“ Es sei offensichtlich gewesen, „wer sie waren“.

Also, nach mehr als einer Wochen, wo die NATO-Lügenmedien sich ständig neue Geschichten ausgedacht haben, weil die alten Geschichten als Lügen aufgeflogen waren, wird nun plötzlich behauptet, die Verbrecher hätten gerufen: ‚Schabiha auf ewig, für deine Augen, Assad.‘ und deshalb sei es offensichtlich gewesen, wer die Verbrecher waren. Ursprünglicher Verbreiter der Story ist der Observer der zionistischen britischen Postille The Guardian. Dabei hatte der Guardian kurz zuvor noch erklärt, die Mörder hätten beim Morden laut gerufen: „Wir haben Rache für Dich geommen, Imam Ali.“ ASG bezeichnet diese von falschen Klischees geprägten Lügen als Beleidigung des Verstandes. Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht. So groß ist die Verzweiflung der Spin-Doktoren der NATO anscheinend, dass sie glauben, alle paar Stunden mit einer komplett anderen Geschichte kommen zu müssen. Un alle Geschichten de NATO-Medien, so unterschiedlich sie auch sind, haben Eines gemeinsam: immer ist Assad Schuld. Schwer zu glauben, dass die NATO-Propagandisten selbst glauben, dass ihnen das jemand abnimmt.

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24 Gedanken zu “Deutsche Märchenschau ändert ihre Story zum Houla-Massaker

  1. Wer sich für die Planung und Details dieser heimtückischen Kriege der USA und ihrer extremistischen Saudi-/Katar-Diktaturen interessiert, sehe sich dies an:

    Aus einem Ausbildungs-Handbuch zur „unkonventionellen Kriegsführung“ der US Army Special Forces (die in dieser Region natürlich von ihren Ko-operationspartnern wie Al Qaeda, Saudi-Arabien und Katar kommen:

    Einleitung, Original-Zitat von J.F.Kennedy 1962
    (unautorisierte Übersetzung):

    „Es gibt eine andere Art der Kriegsführung: neu in ihrer Intensität, aber alt in seinen Ursprung. Es ist der Krieg der Guerilla, der Subversiven, Aufständischen, Attentäter, der Krieg aus dem Hinterhalt statt durch offenen Kampf, durch Infiltration anstelle von Angriff stattfindet. Der Sieg wird durch Erodieren und Beschäftigen des Feindes erzielt statt sich direkt mit ihm auseinanderzusetzen. Man setzt auf Unruhen.“

    und die Definition von Special Forces Unconventional Warfare (UW):

    The Commander, United States Special Operations Command (USSOCOM), defines UW as activities conducted to enable a resistance movement or insurgency to coerce, disrupt, or overthrow a government or occupying power by operating through or with an underground, auxiliary, and guerrilla force in a denied area.“

    Quelle: Weiterbildungs Rundschreiben (TC) Nr. 18-01, Washington, DC, US Army John F. Kennedy Special Warfare Center and School, 30. November 2010
    Source: Training Circular No. 18-01, Headquarters Department of the Army, Washington, DC, 30 Nov 2010,
    Special Forces Unconventional Warfare, US Army John F. Kennedy Special Warfare Center and School, 2175 Reilly Road, Fort Bragg, NC

    Das ist die gleiche Taktik, die die USA/NATO bereits im Krieg gegen Jugoslawien, Libyen und Teils im Irak angewandt haben: Massaker konstruieren, Hass erzeugen, letztlich Kriegsgründe bzw. Zustimmung/Akzeptanz für den Krieg in der (NATO)Bevölkerung erreichen.

    Und die UNO und deren „Waffenstillstände“ werden als Propaganda- und unkonventionelles Kriegsmittel mißbraucht, um die von NATO und ihren extremistischen Al CIAda-Killern und Saudi-/Katari-Diktaturen geschickten Todesschwadronen zu schützen und ihre Massaker zu ermöglichen, die dann der Regierung des Opferlandes in die Schuhe geschoben werden.

    Die „Regierungs-Massaker“ erfahren sie als erste, weil sie diese ja selber geplant und durchgeführt haben und bringen sie ganz groß heraus. Wenn dann bekannt wird, dass es falsch war, gibt es halbseidene Dementies nach dem Krieg, die keiner versteht und jeder übersieht oder überhört: Zum sog. „Racak-Kriegsanlass-Massaker“ (Fischer: „Racak war für mich der Wendepunkt“) meldete die Tagesschau nach Kriegsende: „Das Massaker hat so nicht stattgefunden“. Was aber wirklich war (dass Außenministerin Albright Tage zu vor laut Washington Post ein „galvanisierendes Ereignis“ voraussagte, das dem Kosovo.Krieg eine Wende gäbe. Beweise, dass die UCK die Gefechtstoten auf den „Massaker-Haufen“ gelegt haben und der US-OSZE-Boss, William Walker, ein Alkoholiker, der bereits die südamerikanischen Todesschwadronen und Oliver North kommandiert hat als „massakrierte Zivilisten“ bezeichnet und von „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ schwafelt u.v.a.) haben sie natürlich nicht gesagt.

    Auch Srebrenica war eine klassische Falle des „Unkonventionellen Krieges“: Die „entmilitarisierte UN-Schutzzone“ im Raum Srebrenica wurde medial in die Köpfe gehämmert, die serbische Bevölkerung die Steine auf die UNO-Panzer warf, wurde nie befragt warum sie das tun (jeder weiß ja dass das serbische Volk böse ist) und die ca. 15000 Bewaffneten muslimischen Kämpfer von Naser Oric überfielen in der Umgebung von Srebrenica serbische Dörfer, um Lebensmittel zu plündern und töteten auch fast alle. Das „wußte“ natürlich in den Medien niemand und die bösen Serben mußten die „entmilitarisierte UNO-Zone“ „Überrennen“. Die durch serbische Linien ins muslimische Bosnien flüchtenden Kämpfer mit etlichen flüchtenden unbewaffneten Männern wurden später als massakriert erklärt und bekamen ihre Grabsteine … und Wahlscheine.

    Dass viele bei den 45 km-Marsch durch feindliche Linien nach eigenen Angaben in den Wäldern beschossen wurden, in Minenfelder gerieten und aus Verzweiflung Gruppenselbstmorde begannen, erfährt man in Videos die mit „Srebrenica Massaker“ betitelt sind, obwohl sie eher das komplette Gegenteil belegen und einen wegen seiner Toten Soldaten zwar etwas verärgerten General Mladic (die UNO hatte US-Bomber bestellt) aber äußerst ehrenhaften, verantwortungsvollen und fairen Mladic zeigten. Jedem der die Waffen abgibt, solle fair als Kriegsgefangener behandelt werden und habe nichts zu befürchten – nun ja, die meisten zogen es vor mit Waffen zu flüchten.

    Die logisch klingenden Lügenkonstrukte, die lange geplant und sporadisch modifiziert/optimiert aufgebaut werden, sind jedenfalls ein von den USA und den NATO-Medien (BND-Experte Ehenboom berichtete auch wie der BND die BRD-Medien in den Kriegen gleichschaltete) integrativer Bestandteil der unkonventionellen Kriegsführung.

    Die 1200 US Army PsychOPs, die für die Print-, Radio-/TV-Medien fertig send- oder druckbare Propaganda-Clips aufbereiten, gehören natürlich ebenfalls zu dieser medienintegrierenden …. Kriegsmaschinerie.

    Wer nach „US ARMY UNCONVENTIONAL WARFARE“ googelt, findet erstaunlich offen, detaillierteste Papiere. Alleine die Inhaltsverzeichnisse geben einen unerwartet tiefen Überblick wie ausgefeilt diese heimtückischen Kriege geplant werden. Dank ihrer Ideologie „Die offene Gesellschaft“ Popper und ihrem Medien-und Macht-Monopol können sie sich das problemlos erlauben.

    Was auch noch dazu gehört, auch wenn es in Syrien faktisch gescheitert ist, sind die typischen Versuche der USA für die NATO-Medien Aufstände als Demokratie- und Freiheitsbewegungen zu erzeugen – die bärtigen brutalen Killer die Allah ist mächtig schreien, machen sich nicht gut im NATO-TV. Sie tun das zumindest als kleine organisierte Flash-Mobs, die die Polizei oder Bevölkerung nicht mal bemerkt, aber die NATO-Medien pünktlich an diesen Ort bestellt werden, um mit jungen, nett aussehenden – nein – nicht Randalieren, und Nahaufnahmen wie sie schreien, und Schildern und Slogans in Englisch, eindrucksvolle Revolutionsbilder zu erhalten.

    Wie diese durchaus echten Aktionen organisiert werden von den USA bzw. ihren Revolutions-Machern zeigt diser Film eindrucksvoll:

  2. Wer die Vorgeschichte nicht kennt, sollte sich auch die anschauen:

    1. USA Kriegsplan gegen Syrien: http://www.youtube.com/watch?v=5-TZxI8m8ss
    In einem anderen Interview bei FORA-TV wird das auch als Kriege zum Sturz der ehemaligen „sowietischen Satellitenstaaten“ bezeichnet, was auch Jugoslawien umfasst und gemacht wird, weil man im Irakkrieg sah, Rusland greift nicht ein, wenn „IHRE“ Länder von der NATO einkassiert werden.

    2. „friedliche unbewaffnete“ Terrorgruppen seit Beginn:
    http://www.youtube.com/watch?v=2vLd_9c4WOU http://www.youtube.com/watch?v=qCqmI1SQB5o
    http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=pbdZR-GzWZ4

    3. US-organisierte Revolutionen: watch?v=oG-UxPLV5fo http://www.youtube.com/watch?v=cr2XyIKHX1k

    4. riesige Mehrheiten für Assad:
    http://www.youtube.com/watch?v=Kt9A5rMqEDM http://www.youtube.com/watch?v=jYlgDXP411w http://www.youtube.com/watch?v=MYQkUl-xwH0 http://www.youtube.com/watch?v=qSb0lxFcMn0

    6. der reale „brutale dictator“:
    http://www.youtube.com/watch?v=_PwFBqiH6As http://www.youtube.com/watch?v=n8P6860vIiA
    http://www.youtube.com/watch?v=oc4ZZ-yXaOQ

    7: Medienfälschungen:
    http://www.youtube.com/watch?v=x–Td_8JXYk

  3. Warum wuerde die Regierung wohl so etwas machen? Welchen Vorteil koennten sie davon haben? Natuerlich haben sie keinen Vorteil davon, weil sie sich keine NATO Bomben wuenschen. Die Oppositiellen dagegen wollen NATO/UNO Angriffe wie In Libyen, um Assad zu entfernen und zu ermorden.Darum sind die oppositionellen fuer das Massaker verantwortlich.
    Gruss Otto aus Kanada

  4. wie wärs mit einer liste der mainstream, wo es noch möglichkeiten unzensierter veröffnetlichung von kommentaren gibt?

    ich mach mal den anfang:

    (zwar bedingt, aber i.d.R. spätestens nach dem dritten mal beharren – d.h. unter hinweis das der erste od. zweite versuch des postens von der redaktion zensiert wird – veröffentlicht der standard dann doch.

    http://derstandard.at/International

  5. Anknüpfend an den Kommentar von Egdar und allgemein wundert es das der Begriff: Soft Power nie erwähnt wird.
    Einen beschönigenden Überblick dazu gibt:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Soft_Power

    Eine Wissenschaft die heute sehr hochentwickelt ist, die meisten NGOs und Farbenrevolutionen umfasst und so „nette“ wie Soros, als federführend offenbart.

    Die Revolutionsprofis – Doku ORF

  6. Ein Video mit einem der Täter von Al- Houla.
    Am Ende des Videos wird gezeigt wie die Internet-Terroristen den Ton in den Videos fabrizieren:
    Qui a commis les massacres de Houla
    Wer hat die Massaker von Houla begangen

    Mit dabei ein „Journalist“ von Aljazeera

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